Verbesserte Skalierbarkeit und Performance im Rechenzentrum

Bei der Bereitstellung von skalierbarer Virtualisierungs-Performance spielt der Hypervisor eine zentrale Rolle. Im Performance-Bereich der VMware-Website finden Sie detaillierte Darstellungen und Vergleiche zur Performance.

An den Daten lässt sich erkennen, dass VMware vSphere in einer stark virtualisierten Umgebung einen hohen Performance-Durchsatz erreicht, selbst wenn die Gesamtzahl der unterstützten Anwender und virtuellen Maschinen je physischen Host erhöht wird. Beteiligen Sie sich an der Diskussion über die neuesten Performance-Themen im VROOM!, dem Blog des Performance-Teams von VMware. Einige Blog-Diskussionen:

Verbessertes Arbeitsspeichermanagement für mehr Skalierbarkeit

In den meisten Virtualisierungsszenarien ist der Systemarbeitsspeicher der begrenzende Faktor, der die Anzahl der virtuellen Maschinen definiert, die auf einem einzelnen Server konsolidiert werden können. Durch intelligenteres Management der VM-RAM-Auslastung kann VMware vSphere® Hypervisor mehr virtuelle Maschinen auf der gleichen Hardware unterstützen als Hyper-V und Citrix XenServer und Red Hat Enterprise Virtualization. Von allen softwareunabhängigen x86-Hypervisoren unterstützt VMware vSphere durch die Kombination verschiedener exklusiver Technologien die meisten Technologien zur Speichermehrfachvergabe – mit minimalen Leistungseinbußen.

Die contentbasierte, transparente, gemeinsame Nutzung von Arbeitsspeicherseiten sorgt über alle virtuelle Maschinen mit ähnlichen Gastbetriebssystemen hinweg für den Erhalt des Arbeitsspeichers. Dabei werden alle Speicherseiten ermittelt, die auf mehreren virtuellen Maschinen gleich sind. Diese werden konsolidiert, sodass sie nur einmal gespeichert und auf mehreren Maschinen gemeinsam genutzt werden. Dies ist mit einer Deduplizierung für Arbeitsspeicher vergleichbar. Je nach der Ähnlichkeit von Betriebssystemen und Workloads, die auf einem VMware vSphere®-Host laufen, kann allein die transparente gemeinsame Nutzung von Arbeitsspeicherseiten durch die Konsolidierung identischer Arbeitsspeicherseiten in der Regel zwischen 5 bis 30 Prozent des gesamten Server-RAM einsparen (sogar bis zu 45% RAM-Einsparung in einer VDI-Umgebung). Der Balloon-Treiber von VMware kann auch inaktiven Arbeitsspeicher beanspruchen, sodass andere virtuelle Maschinen ihn nutzen können. Zur RAM-Komprimierung: Im Fall von Arbeitsspeicherkonflikten wird die Performance virtueller Maschinen verbessert, da weniger virtueller Arbeitsspeicher auf die Festplatte ausgelagert wird.

Wenn alle virtuellen Maschinen auf einem Host gleichzeitig maximal ausgelastet sind und die gesamte Menge des ihnen zugewiesenen Arbeitsspeichers benötigen, kann VMware vSphere® Distributed Resource Scheduler™ die Last durch vMotion-Live-Migrationen virtueller Maschinen auf andere Hosts im vSphere DRS-Cluster automatisch ausgleichen.

Nachdem sie den Wert dieser Techniken für das Arbeitsspeichermanagement von VMware lange Zeit abgetan haben, haben jetzt Citrix und Microsoft beide eine Kehrtwende vollzogen und ihrerseits erweiterte Arbeitsspeicherfunktionen veröffentlicht. Aber in beiden Fällen liegen sie gegenüber dem, was VMware anzubieten hat, weit zurück. So kann zum Beispiel der dynamische Arbeitsspeicher in XenServer 5.6 (und höher) von Citrix die Größe seines Balloon-Treibers nicht dynamisch in Echtzeit an die VM-Auslastung anpassen. Diese Beschränkung kann zu großen Performance-Problemen für aktive virtuelle Maschinen führen, während sehr viel Arbeitsspeicher auf virtuellen Maschinen im Leerlauf ungenutzt bleibt.