VMware

Aufbau eines flexiblen, effizienten Rechenzentrums

VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Mit vSphere können Sie Ihre geschäftskritischen Anwendungen zuverlässig ausführen, um selbst anspruchsvollste Service Level Agreements zu erfüllen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten möglichst gering zu halten.

VMware bietet jetzt vSphere with Operations Management und kombiniert dabei die führende Virtualisierungsplattform mit den ausgezeichneten Managementfunktionen von VMware. Dank der gewonnenen betrieblichen Einblicke können vSphere-Kunden die Verfügbarkeit und die Performance verbessern und zudem die Kapazität optimieren.



VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen, die eine zuverlässige Ausführung geschäftskritischer Anwendungen und eine beschleunigte Reaktion auf geschäftliche Anforderungen ermöglicht. (4:15 Min.)
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vSphere – Virtuelle Netzwerke

In virtuellen vSphere-Netzwerken werden vSphere-Hosts und virtuellen Maschinen verschiedene Services zur Verfügung gestellt. vSphere-Netzwerke bieten die folgenden vier Netzwerk-Services:

  • Verbindung der virtuellen Maschinen untereinander auf einem einzigen vSphere-Host.
  • Verbindung der virtuellen Maschinen mit dem physischen Netzwerk.
  • Anschluss der VMkernel-Dienste (zum Beispiel NFS, iSCSI oder vSphere vMotion) an das physische Netzwerk
  • Netzwerk-Services für die Managementschnittstelle, die Management-Services für vSphere-Hosts ausführt (wird standardmäßig während der Installation eingerichtet).

vSphere-Netzwerke bestehen aus zwei logischen Bausteinen: virtuelle Ethernet-Adapter und virtuelle Switches.

 
 

Virtuelle Ethernet-Adapter

Eine virtuelle Maschine kann mit einem oder mehreren virtuellen Ethernet-Adaptern konfiguriert werden. Virtuelle Ethernet-Adapter werden dem Gastbetriebssystem durch die Hardware einer virtuellen Maschine präsentiert. Diese virtuellen Adapter werden dem Gastbetriebssystem als gängige Netzwerkkarten angezeigt und nutzen für das Gastbetriebssystem verfügbare Standardtreiber. Es gibt auch spezielle virtuelle Ethernet-Adapter, die für optimierte Performance in einer VM-Umgebung sorgen. Diese verfügen über entsprechende Betriebssystemtreiber, die mit VM Tools bereitgestellt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Liste der virtuellen Ethernet-Adapter mit vSphere-Unterstützung.

 

Virtuelle Switches

Über virtuelle Switches können virtuelle Maschinen auf demselben vSphere-Host miteinander kommunizieren. Dabei kommen dieselben Protokolle zum Einsatz wie bei der Kommunikation über physische Switches. Der virtuelle Switch emuliert einen herkömmlichen physischen Ethernet-Netzwerk-Switch, indem er Frames auf die Sicherungsschicht überträgt. Ein vSphere-Host kann mehrere virtuelle Switches enthalten, von denen jeder mehr als 1.000 interne virtuelle Ports für die Nutzung durch virtuelle Maschinen bereitstellt.

vSphere unterstützt zwei Arten von virtuellen Switches:

  • vSphere Standard Switch: Eine virtuelle Switch-Konfiguration auf Hostebene.
  • vSphere Distributed Switch: Ein einzelner virtueller Switch, der alle zugeordneten Hosts umfasst. Dies ermöglicht virtuellen Maschinen bei der Migration zwischen mehreren Hosts die Beibehaltung einer konsistenten Netzwerkkonfiguration. Der Switch verfügt über ähnliche Komponenten wie ein Standard-Switch und wird auf vCenter Server-Ebene konfiguriert.

Zur Verbindung des virtuellen Switch mit dem Unternehmensnetzwerk dienen Ethernet-Ausgangsadapter. Für externe Verbindungen können maximal 24 Gigabit-Ethernet-Ports bzw. acht 10-GbE-Ports genutzt werden. Der virtuelle Switch kann mehrere VM-NICs verbinden, ähnlich dem NIC-Teaming auf einem herkömmlichen Server, wodurch die Verfügbarkeit und Bandbreite für die virtuellen Maschinen erhöht wird.

Wichtige Merkmale virtueller Switches:

  • Virtuelle Ports: Die Ports auf virtuellen Switches sind die logischen Verbindungspunkte zwischen virtuellen Geräten sowie zwischen virtuellen und physischen Geräten. Jeder virtuelle Switch kann über bis zu 1.016 virtuelle Ports verfügen. Insgesamt sind maximal 4.096 Ports auf allen virtuellen Switches pro Host zulässig. Die virtuellen Ports stellen umfangreiche Kontrollkanäle zur Kommunikation mit den verbundenen virtuellen Ethernet-Adaptern bereit.
  • Uplink-Ports: Uplink-Ports ermöglichen die logische Verbindung zwischen dem virtuellen Switch und den physischen Adaptern, die auf dem Host installiert sind. Uplink-Ports sind mit speziellen physischen Adaptern basierend auf der Konfiguration verbunden.
  • Portgruppen: Über Portgruppen kann für eine bestimmte virtuelle Maschine ein spezieller Verbindungstyp auf allen Hosts festgelegt werden. Die Portgruppen enthalten ausreichend Konfigurationsinformationen, um virtuellen Ethernet-Adapter kontinuierlichen, einheitlichen Netzwerkzugang zu ermöglichen. Die Informationen in einer Portgruppe umfassen beispielsweise den Namen des virtuellen Switch, VLAN-IDs, Tagging- und Filterrichtlinien, die Teaming-Richtlinie sowie Traffic Shaping-Parameter.
  • Uplinks: Uplinks sind die physischen Ethernet-Adapter, die als Verbindungsglied zwischen dem virtuellen und dem physischen Netzwerk fungieren. Für einen Host können bis zu 32 Uplinks konfiguriert werden.