VMware

Aufbau eines flexiblen, effizienten Rechenzentrums

VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Mit vSphere können Sie Ihre geschäftskritischen Anwendungen zuverlässig ausführen, um selbst anspruchsvollste Service Level Agreements zu erfüllen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten möglichst gering zu halten.

VMware bietet jetzt vSphere with Operations Management und kombiniert dabei die führende Virtualisierungsplattform mit den ausgezeichneten Managementfunktionen von VMware. Dank der gewonnenen betrieblichen Einblicke können vSphere-Kunden die Verfügbarkeit und die Performance verbessern und zudem die Kapazität optimieren.



VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen, die eine zuverlässige Ausführung geschäftskritischer Anwendungen und eine beschleunigte Reaktion auf geschäftliche Anforderungen ermöglicht. (4:15 Min.)
Teilen
       

Storage vMotion

Vermeiden Sie Anwendungsausfälle aufgrund geplanter Storage-Wartung durch die Migration laufender VM-Festplattendateien innerhalb von und zwischen Storage-Arrays.

 
 

Auf einen Blick

Ermöglichen Sie eine Live-Migration der Festplattendateien virtueller Maschinen innerhalb von und über Storage-Arrays hinweg mit vSphere Storage vMotion. Verlagern Sie die Festplattendateien virtueller Maschinen bei Gewährleistung kontinuierlicher Serviceverfügbarkeit und umfassender Transaktionsintegrität.

  • Vereinfachung von Array-Migrationen und Storage-Upgrades
  • Dynamische Optimierung der Storage-E/A-Leistung
  • Effizientes Management der Storage-Kapazität


Vereinfachung von Array-Migrationen und Storage-Upgrades

Dank der automatischen Live-Migration von Festplattendateien virtueller Maschinen vom bestehenden Storage-System an den neuen Zielort werden Serviceunterbrechungen vermieden. Die unterbrechungsfreie Migration der Festplattendateien virtueller Maschinen auf unterschiedliche Storage- Tiers ermöglicht das kostengünstige Management dieser Festplatten basierend auf Auslastungs- und Prioritätsrichtlinien im Rahmen einer Tiered Storage-Strategie.

  • Führen Sie Storage-Migrationen ohne Ausfallzeit bei vollständiger Transaktionsintegrität durch.
  • Migrieren Sie die Festplattendateien virtueller Maschinen, die unter einem beliebigen unterstützten Betriebssystem ausgeführt werden, auf beliebige unterstützte Serverhardware.
  • Führen Sie die Live-Migration der Festplattendateien virtueller Maschinen in jedem von vSphere unterstützten Fibre Channel-SAN-, iSCSI-SAN- und NFS-Storage-System durch.


Dynamische Optimierung der Storage-E/A-Performance

Optimieren Sie die Storage-E/A-Performance durch unterbrechungsfreies Verschieben der Festplattendateien virtueller Maschinen auf alternative LUNs, deren Architektur für die benötigte Performance besser geeignet ist. Senken Sie Kosten, indem Sie die Mehrfachzuweisung von Storage-Ressourcen als Reaktion auf E/A-Engpässe vermeiden.

  • Behebung von Problemen mit der Storage-Performance ohne geplante Ausfallzeiten
  • Proaktives Reagieren auf Storage-Engpässe, bevor diese zu Problemen werden
  • Kerntechnologie hinter Storage DRS für die Automatisierung des Storage-Performance-Managements


Effizienteres Management der Storage-Kapazität

Gewinnen Sie nicht genutzte Storage-Kapazität zurück und weisen Sie sie anderen virtuellen Maschinen zu. Storage vMotion ermöglicht eine effiziente Speicherauslastung, um Performanceprobleme zu vermeiden, bevor sie auftreten. Dazu werden virtuelle Maschinen ohne Unterbrechung auf LUNs mit größerer Speicherkapazität verschoben, sobald die Festplattendateien der virtuellen Maschine sich der Grenze ihrer insgesamt verfügbaren LUN-Größe nähern. Nicht genutzte Storage-Kapazität kann zurückgewonnen werden.

  • Verschieben der Festplattendateien virtueller Maschinen zwischen verschiedenen Storage-Klassen, um auf geänderte Projektanforderungen zu reagieren
  • Migration der virtuellen Maschinen mit den höchsten Performance-Anforderungen auf neu erworbenen Storage
  • Verlagerung von Maschinen mit niedrigerer Priorität auf langsamere oder ältere Arrays und Freigabe von leistungsstarkem Storage für wichtigere Workloads


Storage vMotion ist in allen VMware vSphere Editions enthalten.

 
 

Technische Details

VMware vSphere 5.0 – Storage vMotion-Erweiterungen

In vSphere 5.0 wurden verschiedene Erweiterungen an Storage vMotion vorgenommen, um die Effizienz des Storage vMotion-Prozesses zu erhöhen und die Performance und Unterstützbarkeit insgesamt zu verbessern. Storage vMotion in vSphere 5.0 unterstützt die Migration virtueller Maschinen bei vorhandenen vSphere-Snapshots sowie die Migration von Linked Clones.



Vor vSphere 5.0 kam bei Storage vMotion ein Mechanismus namens Change Block Tracking (CBT) zum Einsatz. Bei dieser Methode wurden iterative Kopieübergaben verwendet, um zuerst alle Blöcke auf einer VMDK in den Ziel-Datastore zu kopieren. Anschließend wurde die Nachverfolgung geänderter Blöcke verwendet, um die Blöcke in den Ziel-Datastore zu kopieren, die während der vorherigen Kopieübergabe auf dem Quelldatenträger geändert wurden. Bei der CBT-Methode wurde anhand mehrerer Übergaben ein kleiner Blocksatz erzeugt, der kopiert werden musste, um Quelle und Ziel identisch zu halten. Wenn der durch den Storage vMotion-Prozess erzeugte Blocksatz klein genug war, wurde die virtuelle Maschine auf dem Quelldatenträger schnell angehalten. Anschließend wurde die endgültige Kopie erstellt und der Betrieb der virtuellen Maschine auf dem Ziel-Datastore wieder aufgenommen. Diese Methode funktionierte gut. Ausnahme waren spezielle Fälle, in denen es schwierig war, die geänderten Blöcke auf eine Blockanzahl zu beschränken, die die endgültige Kopieübergabe in wenigen Sekunden ermöglichte.

Bei vSphere 5.0 wurde Storage vMotion mit einer neuen Methode namens Mirror Mode erweitert. Allgemein betrachtet, übergibt Mirror Mode die Datenkopie in einem Durchgang vom Quell- zum Ziel-Datastore. Dabei werden die geänderten Blöcke auf dem Quell-Datastore am Ziel gespiegelt. Storage vMotion nutzt den VMkernel Data Mover für diese Datenübertragung zwischen dem Quell- und Ziel-Datastore. Der Spiegeltreiber bestimmt, wie die VM-Schreibvorgänge während der Kopie angewendet werden.

Der allgemeine Storage vMotion-Ablauf für vSphere 5.0 sieht folgendermaßen aus:

  1. Die virtuelle Maschine wird schnell ausgesetzt, um den Spiegeltreiber zu platzieren. Anschließend wird dem Data Mover ermöglicht, den ersten Bereich von der Quell-VMDK zum Ziel-Datastore zu kopieren.
    • Der VPXA-Prozess kopiert das Arbeitsverzeichnis der virtuellen Maschine in den Ziel-Datastore.
    • Mithilfe der kopierten Dateien wird eine virtuelle „Schatten“-Maschine auf dem Ziel-Datastore gestartet. Die virtuelle „Schatten“-Maschine bleibt im Leerlauf und wartet, bis das Kopieren der Festplattendateien der virtuellen Maschine abgeschlossen ist.
  2. Die Ausführung der virtuellen Quellmaschine wird fortgesetzt, um einen normalen Betrieb zu ermöglichen.
  3. Der Data Mover kopiert die Quell-VMDK weiterhin auf das Ziel.
  4. Für Schreibvorgänge während des Kopiervorgangs führt der Spiegeltreiber eine der folgenden Aktionen aus:
    • Bei Schreibvorgängen in Bereichen, die bereits vom Data Mover kopiert wurden, werden die Schreibvorgänge am Ziel gespiegelt.
    • Schreibvorgänge in Bereiche, die aktuell vom Data Mover kopiert werden, werden in eine Warteschlange gestellt, bis der Data Mover den Kopiervorgang abgeschlossen hat. Anschließend werden die Schreibvorgänge auf Quelle und Ziel gespiegelt.
    • Bei Schreibvorgängen in Bereichen, die noch nicht vom Data Mover kopiert wurden, wird nur auf die Quell-VMDK geschrieben, da der Data Mover den Kopiervorgang später ausführt, wenn er diesen Bereich erreicht.
  5. Storage vMotion aktiviert das schnelle Anhalten und Fortsetzen der virtuellen Maschine (ähnlich wie vMotion), um den Betrieb der laufenden virtuellen Maschine zu der im Leerlauf befindlichen virtuellen Schattenmaschine zu übertragen.
  6. Nach Abschluss des schnellen Anhaltens und Fortsetzens werden das alte Stammverzeichnis und die VM-Festplattendateien vom Quell-Datastore gelöscht.

Die Verbesserungen an Storage vMotion in vSphere 5.0 erhöhen die Effizienz der Lösung und optimieren die Vorhersagbarkeit der Migrationszeit. Auf diese Weise wird die Planung von Migrationen vereinfacht und die Dauer pro Migration minimiert. 

In vSphere 5.1 können jetzt bis zu vier parallele Festplattenkopiervorgänge pro Storage vMotion-Prozess durchgeführt werden. In den vorherigen Versionen wurden die Festplatten einer virtuellen Maschine seriell von vSphere kopiert. Wenn beispielsweise eine Anforderung zum Kopieren von sechs Festplatten in einem Storage vMotion-Prozess eingeht, werden die ersten vier Kopiervorgänge gleichzeitig initiiert. Sobald einer der ersten vier Kopiervorgänge abgeschlossen ist, wird der nächste gestartet. Damit die Performance anderer virtueller Maschinen nicht so stark beeinträchtigt wird, werden parallele Kopiervorgänge von mehreren Festplattendateien virtueller Maschinen mit Storage vMotion nur zwischen mehreren, bestimmten Datastores durchgeführt. Hat also eine virtuelle Maschine Festplattendateien auf den Datastores A, B, C, und D, werden parallele Festplattenkopiervorgänge nur durchgeführt, wenn die Ziele die Datastores E, F, G und H sind. Parallele Festplattenkopiervorgänge werden für gewöhnlich dann durchgeführt, wenn eine virtuelle Maschine migriert werden soll, die mit einer Anti-Affinitätsregel in einem Storage DRS-Datastore-Cluster konfiguriert ist.

Bei Kopiervorgängen von mehreren Festplatten virtueller Maschinen, die von einem Datastore auf einen anderen Datastore, von einem Datastore auf mehrere Datastores oder von mehreren Datastores auf einen Datastore erfolgen, kommt die herkömmliche, serielle Kopiermethode zum Einsatz.

Abbildung 7: Storage vMotion

Auch die Verschiebung von Festplatten zwischen verschiedenen Datastores in einem einzigen Storage vMotion-Prozess wird erheblich beschleunigt. Der Grenzwert von acht gleichzeitigen Storage vMotion-Prozessen steht nicht in direkter Verbindung mit der Änderung der parallelen Festplattenkopiervorgänge. Auch wenn beispielsweise nur ein Storage vMotion-Prozess gestartet wird (sodass auf den Ziel-Datastores sieben weitere Prozesse stattfinden können), können in diesem Prozess mehrere Festplatten für eine virtuelle Maschine verschoben werden.