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Neuerungen in VMware vSphere 5.1

VMware® vSphere® ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Sie ermöglicht die zuverlässige Ausführung unternehmenskritischer Anwendungen und eine schnellere Reaktion auf geschäftliche Anforderungen. Die vSphere-Plattform beschleunigt die Umstellung auf Cloud Computing in vorhandenen Rechenzentren und unterstützt darüber hinaus kompatible Public Cloud-Lösungen. Damit bildet sie die Grundlage für das einzige Hybrid Cloud-Modell der Branche.

Infrastrukturservices – Computing, Storage, Netzwerk

Computing

  • Verbesserte Grafik-Performance für Desktop-VMs: Ausführung hardwareintensiver 3D-Grafikanwendungen auf Desktop-VMs mit Virtual Shared Accelerated Graphics – jetzt mit Beschleunigung von VDI-Workloads über physische GPU-Ressourcen. Mit dieser neuen Funktion können nun physische GPU-Ressourcen virtualisiert und gemeinsam auf mehreren virtuellen Desktops genutzt werden.

Storage

  • Verbesserte Storage DRS-Funktionen: Jetzt mit Unterstützung für vCloud Director-Umgebungen für Erstplatzierung und Lastausgleich.
  • Reduzierte Speicherplatzanforderungen für View-Bereitstellungen: Rückgewinnung von ungenutztem Festplattenspeicherplatz nach Löschen von In-Guest-Dateien und verbesserte Linked Clones-Skalierbarkeit auf bis zu 32 Hosts.
  • VMFS-Skalierbarkeit: Durch die Erhöhung der VMFS-Dateifreigabebegrenzung auf 32 Hosts ist VMFS so skalierbar wie NFS für VDI- und vCloud Director-Bereitstellungen.
  • Neues SE Sparse VMDK-Format: Bietet konfigurierbare Blockzuweisungsgrößen und die Rückgewinnung von ungenutztem Storage aus Gastbetriebssystemen.
  • VAAI-Verbesserungen: Ein neuer Snapshot-Auslagerungsmechanismus für vCloud Director vApps basierend auf Linked Clones.
  • Verbesserte FCoE-Unterstützung: Jetzt mit Boot-Unterstützung für Software-FCoE.
  • Verbesserte iSCSI-Unterstützung: Unterstützung von Jumbo Frames auf allen iSCSI-Adaptern mit vollständiger UI-Unterstützung.
  • Verbesserte Fiber Channel-Unterstützung: Jetzt mit Unterstützung für 16-Gbit-FC-HBAs.
  • E/A-Gerätemanagement: Neue ESXCLI-Befehle zur Fehlerbehebung und Diagnose von Storage-Problemen.
  • Neue SSD-Überwachung: Neues „smartd“-Modul bietet Wear Leveling und weitere SMART-Details für SAS- und SATA-SSDs.
  • Verbesserte Storage-E/A-Steuerung: Neue automatische Berechnung von Latenzschwellenwerten. Ein neuer, reiner Statistikmodus ermöglicht die Erfassung von Statistiken ohne gleichzeitige Datastore-Drosselung.
  • Erweiterte Storage DRS-Funktionen: Interoperabilität mit vCloud Director und Unterstützung von Linked Clones. Ein neuer Erfassungsmechanismus für Datastore-Korrelationen im Hinblick auf Storage vMotion-Entscheidungen.
  • Enhanced Storage vMotion: Jetzt auch parallele Verschiebung von bis zu vier Festplattendateien virtueller Maschinen.
  • Verbesserter APD-Mechanismus (All Paths Down): Neben der Erfassung dauerhafter Geräteausfälle (Permanent Device Loss, PDL) in iSCSI-Arrays können mit dem neuen APD-Timeout-Mechanismus die Auswirkungen auf ESXi-Hosts minimiert werden.

Netzwerk

  • Verbesserter vSphere Distributed Switch: Höhere Skalierbarkeit und effizientere Verwaltung durch Rollback-, Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für Konfigurationen und erweiterte Überwachungsfunktionen für den Netzwerkverkehr.
  • Netzwerkdiagnose: Health Checks vermeiden Inkonsistenzen bei virtuell-zu-physischen Netzwerkkonfigurationen.
  • Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für Konfigurationen: Snapshots der VDS-Konfigurationen für Bereitstellung, Rollback und Change-Management.
  • Rollback und Recovery: Verhindert irrtümliche Fehlkonfigurationen und Verbindungsunterbrechungen zum vCenter Server, indem ein Rollback der Netzwerkkonfiguration auf eine vorherige, gültige Konfiguration durchgeführt wird.
  • Verbesserte Portspiegelung: Neue RSPAN- und ERSPAN-Funktionen mit vereinfachter Konfiguration.

Anwendungsservices – Verfügbarkeit, Sicherheit, Skalierbarkeit

Verfügbarkeit

  • Verbesserte Storage vMotion-Funktionen: Einfache Migration von VMs zwischen Hosts ohne Bedarf an Shared Storage-Hardware.
  • vSphere-Replikation: Jetzt in vSphere 5.1 enthalten. Schutz aller Anwendungen durch die effiziente hostbasierte Replikation direkt in vSphere.
  • Neu – vSphere Data Protection: Neue Backup- und Recovery-Lösung für vSphere mit einfachen Einrichtungs- und Managementfunktionen, Deduplizierung und leistungsstarken Backup- und Recovery-Funktionen für VMs auf Image-Ebene.
  • vSphere-Upgrade ohne Ausfallzeiten: Keine Ausfallzeiten während vSphere-Upgrades durch das Aktualisieren von VMware Tools ohne Neustart.

Sicherheit

  • vShield Endpoint: vSphere 5.1 umfasst jetzt auch vShield Endpoint, mit dem die Antivirus- und Anti-Malware-Agentenverarbeitung von Gast-VMs auf eine dedizierte und sichere virtuelle Appliance von VMware-Partnern ausgelagert wird.
  • ESXi Firewall: Eine hostbasierte, serviceorientierte und zustandsfreie Firewall Engine regelt den Zugriff auf bestimmte Services über IP-Adresse oder Subnetz. Diese Funktion ist besonders nützlich für Komponenten anderer Anbieter, die einen Netzwerkzugriff erfordern.
  • Verbesserte Protokollierung und Prüfung: Host-Aktivitäten sowohl von der ESXi Shell als auch von der DCUI (Direct Console User Interface) werden jetzt über das Konto des angemeldeten Anwenders protokolliert. So wird die Verantwortlichkeit der Anwender sichergestellt und Aktivitäten auf dem Host können leichter überwacht und geprüft werden.

Skalierbarkeit

  • Skalierbarkeit von VMs auf bis zu 64 vCPUs: Virtuelle Maschinen weisen jetzt eine deutlich höhere Skalierbarkeit auf und unterstützen damit auch größte Anwendungen. VMs sind jetzt skalierbar auf bis zu 64 virtuelle CPUs und 1 TB RAM.
  • vSphere Auto Deploy: Durch die Unterstützung von sowohl zustandsfreien als auch zustandsorientierten vSphere-Hosts automatisiert Auto Deploy die Bereitstellung und das Patching von Hosts. Damit lassen sich mehr vSphere-Hosts innerhalb weniger Minuten bereitstellen und das Durchführen von Updates ist effizienter als je zuvor.

Managementservices

Grundlegendes Management

  • Single Sign-On (SSO): Deutliche Verbesserung der vSphere-Administration durch eine einmalige Anwenderauthentifizierung mit Möglichkeit der Authentifizierung über Verzeichnisdienste.
  • Erweiterter vSphere Web Client: Der voll funktionsfähige Web Client ermöglicht den Zugriff auf vSphere über einen beliebigen Webbrowser von jedem Ort aus.
  • Erweiterter Bestandsservice: Ermöglicht effizientere Abfragen und die Kennzeichnung von Bestandslistenobjekten.
  • Modularisierung von vCenter Server: Bereitstellung einzelner Komponenten über mehrere Server hinweg.
  • VMware vCenter Server Appliance: Ausführung von vCenter Server als Linux-basierte virtuelle Appliance.
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