Ausführen von SharePoint Server unter VMware vSphere – die beste Plattform unter Windows für Uptime und Wiederherstellbarkeit
SharePoint bietet Organisationen weltweit geschäftskritische Services. SharePoint-Bereitstellungen sind vielschichtig, nutzen mehrere Server und Services und wachsen oft explosionsartig an, wenn sich Arbeitsgruppen damit vertraut machen, wie Funktionen für Zusammenarbeit, Workflow, Content Management und Veröffentlichung genutzt werden. VMware vSphere unterstützt schnelles Wachstum und bietet integrierte Funktionen, die für Hochverfügbarkeit und schnelle Disaster Recovery sorgen. Wenn Sie einmal die Vorteile von VMware vSphere für SharePoint entdeckt haben, werden Sie sich fragen, warum überhaupt andere Lösungen eingesetzt werden.
Eine auf virtuellen VMware-Maschinen implementierte SharePoint-Infrastruktur bietet im Vergleich zu einer herkömmlichen physischen Bereitstellung folgende Vorteile:
- Deutlich mehr Flexibilität bei Design, Bereitstellung und Anpassung an das Wachstum
- Performance vergleichbar mit physischen Implementierungen
- Einfache, kostengünstige Hochverfügbarkeitsoptionen für SQL Server-Knoten
- Dynamische Skalierbarkeit und schnelles Provisioning in Ihrer Private Cloud
- Keine Einschränkungen bei der Skalierung von SharePoint-Services bei steigenden Anforderungen
- Setzen Sie auf Fakten (und nicht auf die Werbeversprechen von Microsoft)
Fragen? 0800 100 6711
Empfohlene Produkte
Microsoft beschreibt die Support-Richtlinie für seine Produkte auf virtuellen Maschinen in KB-Artikel 897615. Diese ist für VMware-Kunden wie folgt relevant:
Premier-Support-Kunden
„Bei Microsoft-Kunden mit Premier-Support, die Hardware-Virtualisierungssoftware anderer Anbieter ausführen … geht Microsoft potenziellen Problemen mit Microsoft-Software, die zusammen mit Hardware-Virtualisierungssoftware anderer Anbieter ausgeführt wird, auf den Grund.“
Kunden mit Microsoft-Premier-Support erhalten Support für alle Microsoft-Produkte, die unter VMware ausgeführt werden. Probleme werden in der Regel schnell und effizient behoben. Microsoft kann VMware um Unterstützung bitten, wenn dies für die Problembehebung erforderlich ist.
Microsoft behält sich das Recht vor, die Replikation von Problemen entweder auf physischer Hardware oder unter Windows Server 2008 mit Hyper-V zu fordern. Es handelt sich jedoch anscheinend um ein extrem seltenes Szenario.
Andere Microsoft-Kunden
Kunden ohne Premier-Support von Microsoft haben trotzdem Anspruch auf Microsoft-Support, wenn sie Microsoft-Produkte unter VMware bereitstellen. KB 897615 besagt weiterhin:
„Ferner … unterstützt Microsoft bei Anbietern mit SVVP-validierten Lösungen (Server Virtualization Validation Program) Serverbetriebssysteme, für die die Support-Lebenszyklusrichtlinie von Microsoft gilt, für Kunden mit Support-Vereinbarungen, wenn das Betriebssystem virtualisiert unter Hardware-Virtualisierungssoftware anderer Anbieter ausgeführt wird. Dieser Support umfasst die Absprache mit dem Anbieter, um Support-Probleme gemeinsam zu lösen. Als Teil der Problemlösung kann Microsoft dennoch die unabhängige Reproduktion des Problems der Hardware-Virtualisierungssoftware anderer Anbieter fordern. Wenn Probleme nicht mit der Hardware-Virtualisierungssoftware anderer Anbieter in Verbindung stehen, unterstützt Microsoft seine Software so wie bei der Ausführung mit anderer Software.“
Im Rahmen des SVVP können Hypervisor-Anbieter ihre Lösungen bei Microsoft zertifizieren. VMware zertifiziert jedes größere Release und Update seiner Produkte bis zu den maximalen Architekturgrenzen. So wird dafür gesorgt, dass die Support-Richtlinien von Microsoft für jede VMware-Implementierung gelten.
Die Liste der SVVP-zertifizierten Produkte finden Sie im Microsoft Windows Server Catalog.
VMware Support Safety Net
Unabhängig von ihrem Support-Status bei Microsoft gilt für alle VMware-Kunden mit einem gültigen Support-Vertrag das VMware Support Safety Net. VMware hat eine Premier-Support-Vereinbarung mit Microsoft abgeschlossen mit die Option, Probleme im Namen des Kunden direkt bei Microsoft zu eskalieren, um für hochwertigen Support zu sorgen. VMware stellt diesen Service, der sich für die Lösung extrem komplexer oder schwieriger Fälle als sehr effektiv erwiesen hat, nach eigenem Ermessen bereit.
SharePoint Services-Support
Während SVVP-Support für jeden Microsoft-Kunden verfügbar ist (einschließlich einzelner Anfragen per Telefon), ist der Support im Vergleich zum Support für Microsoft-Premier-Kunden weniger umfangreich. Die Produkte mit SVVP-Support werden in KB-Artikel 957006 aufgelistet.
Das komplette Portfolio an SharePoint 2007-Produkten wird im Rahmen des SVVP unterstützt:
Microsoft Office SharePoint Server und Windows SharePoint Services
„Microsoft Office SharePoint Server 2007 Service Pack 1 und höhere Versionen werden unterstützt. Windows SharePoint Services 3.0 Service Pack 1 und höhere Versionen werden unterstützt.“
Support für SQL Server
Da SQL Server auch eine Hauptkomponente der SharePoint-Bereitstellung ist, könnte die Support-Richtlinie auch für SQL Server interessant sein. Sowohl SQL Server 2005 als auch SQL Server 2008 werden wie in KB-Artikel 956893 definiert unterstützt:
„Microsoft bietet technischen Support für SQL Server 2005 und für SQL Server 2008, die in folgenden Hardware-Virtualisierungsumgebungen ausgeführt werden:
* Windows Server 2008 mit Hyper-V
* Microsoft Hyper-V Server 2008
* Konfigurationen, die im Rahmen des Server Virtualization Validation Program (SVVP) zertifiziert sind“
Microsoft hat ferner eine wichtige Änderung an der Support-Richtlinie für SQL Server in Windows-Clustern vorgenommen. Diese Änderung führt dazu, dass jeder VMware vSphere/ESX 4.0-Kunde Support erhält, der SQL Server in einer Failover-Cluster-Konfiguration ausführt:
„Gast-Failover-Clustering wird für SQL Server 2005 und SQL Server 2008 auf einer virtuellen Maschine für Windows Server 2008 mit Hyper-V, Microsoft Hyper-V Server 2008 und SVVP-zertifizierte Konfigurationen unterstützt, sofern folgende Anforderungen erfüllt sind:
* Bei dem auf der virtuellen Maschine ausgeführten Betriebssystem (dem „Gastbetriebssystem“) handelt es sich um Windows Server 2008 oder höher.
* Die Virtualisierungsumgebung erfüllt die Anforderungen der Windows 2008-Failover-Cluster.“
