Virtualisierung von Microsoft SQL auf VMware vSphere

Beschleunigen Sie Anwendungslebenszyklen und verbessern Sie die Servicequalität von Anwendungen, indem Sie Ihre SQL Server mit VMware vSphere in der Private Cloud konsolidieren. Mit vSphere können Sie die SQL-Infrastruktur um das 4- bis 20-Fache konsolidieren und Kosten für Hardware und Software um mehr als 50% senken. Gleichzeitig vermeiden Sie die mit der herkömmlichen Datenbankkonsolidierung verbundenen Kompromisse. Wenn Sie SQL auf vSphere ausführen, können Sie sicher sein, dass selbst große Datenbanken auf virtuellen Maschinen eine gute Performance bieten.

  • Stellen Sie Datenbanken als dynamische, kostengünstige und verlässliche IT-Services in Ihrer Private Cloud bereit.
  • Beschleunigen Sie die Datenbankbereitstellung mit bedarfsorientiertem Provisioning, automatisierten Release-Zyklen und optimierten Tests und Fehlerbehebungen.
  • Stellen Sie die Servicequalität der Datenbank mit dynamischer Skalierbarkeit, integrierter Verfügbarkeit und einfacher Disaster Recovery sicher.
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Elite Database Workshop

VMware Expert Database Workshop für SQL Server-Experten mit Tintri – April 2015

SQL Server-Performance auf vSphere

Der Test mit verschiedenen Kombinationen aus virtuellen Maschinen auf aktueller Hardware ergab, dass vSphere 6 Hundertausende OLTP-Datenbankoperationen pro Minute verarbeiten kann.

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Architektur für Microsoft SQL auf VMware vSphere

In diesem Dokument erhalten Sie Best Practices für das Design von Microsoft SQL Server auf vSphere.

Best Practices-Leitfaden lesen

Vorteile der Virtualisierung von Microsoft SQL auf VMware vSphere

Beschleunigte Anwendungsbereitstellung

Stellen Sie neue Datenbanken bedarfsorientiert mit vorkonfigurierten virtuellen Appliances innerhalb weniger Minuten bereit.

Erreichen oder Übertreffen der Performance physischer Server

Mehr als 95% der auf vSphere ausgeführten Datenbankinstanzen erreichen die auf physischen Servern erzielte Performance.

Sicherstellen der Servicequalität von Anwendungen

Nutzen Sie VMware High Availability, VMware Fault Tolerance, vMotion, Dynamic Resource Scheduling und Disaster Recovery zur Optimierung der Verfügbarkeit bei minimalen Konfigurationsänderungen.

Senkung der Hardware- und Software-Kosten um 50%

VMware-Kunden können ihre Datenbanken um das 4- bis 20-Fache konsolidieren. Durch die Konsolidierung wird nicht nur die Hardware-Stellfläche verringert. Auch die kostspieligen Datenbanklizenzen werden zusammengefasst, was für eine erhebliche Kostenersparnis bei der Software sorgt.

Eine bessere Konsolidierungsplattform für SQL

In IT-Abteilungen werden seit vielen Jahren regelmäßig Datenbankkonsolidierungen durchgeführt, mit dem Ziel, die Kosten einzudämmen, die durch den rasanten Anstieg der Datenbankanzahl und -größe zur Unterstützung einer Vielzahl von Anwendungen entstehen.

 

Leider sind herkömmliche Lösungen für die Datenbankkonsolidierung nicht zufriedenstellend und mit erheblichen Kompromissen verbunden. Unabhängig davon, ob Sie mehrere Datenbankinstanzen auf einem gemeinsamen Betriebssystem-Image oder mehrere logische Datenbanken auf einer gemeinsamen Datenbankinstanz konsolidieren, riskieren Sie den Verlust von Konfigurations-, Fehler-, Betriebssystem- und Ressourcenisolierung. Unvermeidlich bei herkömmlichen Konsolidierungen sind eine erhebliche Vorlaufzeit und viel Aufwand für die Vorbereitung aller Datenbanken, damit diese in der gemeinsamen Umgebung ausgeführt werden können. Dies kann die Verfügbarkeit und Performance der Datenbank negativ beeinflussen.

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Serie zu geschäftskritischen Anwendungen – SQL auf VMware

Produkte

VMware vSphere

VMware vSphere ist die führende Servervirtualisierungsplattform, ergänzt durch konsistentes Management.

VMware vCloud Suite

Die VMware vCloud Suite ist ein integriertes Angebot, das den branchenführenden vSphere Hypervisor von VMware mit der VMware vRealize Suite, der Hybrid Cloud Management Platform für mehrere Anbieter, kombiniert.

VMware vRealize Operations (Enterprise)

Automatisieren Sie das IT-Betriebsmanagement, verwalten Sie das Performance-Management und gewinnen Sie einen Einblick in physische und virtuelle Infrastrukturen mit VMware vRealize Operations.

VMware Site Recovery Manager

VMware Site Recovery Manager ist die branchenführende Lösung für standortübergreifende Anwendungsverfügbarkeit und -mobilität in Private Cloud-Umgebungen.

Konsolidierung von SQL auf vSphere

Herkömmliche Datenbankkonsolidierungen sind ein komplexes Unterfangen, das umständliche Anwendungsmigrationen und die genaue Einhaltung von Prozessen zur Versionskontrolle und kontinuierlichen Anwendungskompatibilität erfordert.

 

Durch die Virtualisierung von Microsoft SQL Server auf VMware vSphere werden Datenbanken konsolidiert und gleichzeitig Computerressourcen optimiert. Dabei bleibt die Anwendungsflexibilität durch Isolierung jeder Datenbank in einer eigenen virtuellen Maschine erhalten. Sie können SQL Server in ihrem aktuellen Zustand ohne kostspielige und fehleranfällige Anwendungsmigrationen migrieren. VMware und seine Partner konnten das Potenzial von vSphere bei der Ausführung besonders anspruchsvoller SQL Server-Workloads bei leistungsstarken Datenbanken bereits unter Beweis stellen. In kleineren Abteilungsdatenbanken erzielt vSphere hohe Konsolidierungsraten und bietet erweiterte Funktionen zur Ressourcenplanung.

Zehnfache Konsolidierungsraten auf großen Servern mit mehreren Prozessorkernen

Große Server mit vielen Prozessorkernen sind inzwischen die Regel, die meisten SQL-Instanzen benötigen jedoch maximal 8 Prozessorkerne. Mit vSphere lassen sich kleinere SQL-Datenbanken bequem bei mindestens zehnfachen Konsolidierungsraten und bei voller Auslastung großer Server zusammenführen.

Minimale Anwendungsbeeinträchtigung

Behalten Sie Ihre vorhandenen SQL Server-Konfigurationen bei einer SQL Server-Konsolidierung mit vSphere bei, indem Sie eine P2V (Physical to Virtual)-Migration vornehmen. Es müssen keine Veränderungen am Betriebssystem oder den SQL Server-Versionen vorgenommen werden und es sind keine Anwendungsmigrationen erforderlich. Selbst die IP-Adresse und der Servername bleiben bestehen.

Konsolidierung von SQL Server-Lizenzen

Erzielen Sie erhebliche Kosteneinsparungen bei Ihren Softwarelizenzen. Nach der Lizenzierung sämtlicher physischer Prozessoren eines Hosts können virtuelle SQL-Maschinen in unbegrenzter Anzahl bereitgestellt werden (je nach lizenzierter SQL-Edition). Damit werden die Lizenzen auf einige wenige physische Prozessoren konsolidiert.

Höhere Performance als physische Server

Konsolidierung

Konsolidieren Sie mehrere ressourcenintensive virtuelle SQL Server-Maschinen auf einem einzigen Host, ohne Einbußen bei der Performance oder Skalierbarkeit.

 

vSphere 5.0 bietet schon mit Standardeinstellungen die höchste Leistung. Grund hierfür sind u.a. folgende Verbesserungen:

  • Steigerung der Skalierbarkeit virtueller Maschinen auf 32 vCPUs und 1 TB Arbeitsspeicher
  • Steigerung der Festplatten-E/A-Skalierbarkeit von VMware vSphere auf über 1.000.000 IOPS zur Unterstützung E/A-intensiver Anwendungen wie großer SQL-Datenbanken durch VMware ESX
  • Steigerung des Netzwerk-E/A von VMware vSphere auf 36 Gbit/s
  • Verbesserte Skalierbarkeit von virtuellen Maschinen mit mehreren CPUs durch verbessertes Ressourcenmanagement

Konsolidierte virtuelle Server erreichen beeindruckenden Durchsatz mit vSphere

Skalierung der SQL Server-Performance

Verglichen mit der nativen Performance erreichen mehr als 99% der SQL-Instanzen eine vergleichbare oder bessere Performance auf VMware vSphere 5.0. Eine kürzlich durchgeführte TPC-E-Workload-Studie zeigte, dass virtuelle Maschinen in der Regel eine Leistung von 90 bis 98 Prozent der ursprünglichen physischen Systeme bieten, selbst bei größeren Konfigurationen mit 8 vCPUs.

 

SQL Server-Performance in Konsolidierungsszenarien

Es können mehrere virtuelle SQL Server-Maschinen auf einem gemeinsam verwendeten ESXi-Host bei minimalen Auswirkungen auf die einzelnen virtuellen Maschinen konsolidiert werden. vSphere sorgt auch bei netzwerkintensivsten Workloads für eine gleichmäßige Verteilung der Ressourcen, um einen hohen zusammengefassten Durchsatz zu erreichen.

Private Cloud

Mehr geschäftliche Agilität

Schnelle Bereitstellung von SQL Servers durch Vorlagen für virtuelle Maschinen

 

Eine Bereitstellung neuer SQL Server auf physischer Hardware kann einschließlich Hardwarebeschaffung, Installation und Konfiguration der Infrastruktur sowie der Installation der zugehörigen Anwendungen und Updates mehrere Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen. Durch das Vermeiden von wiederholten Betriebssysteminstallationen und Patching-Aufgaben mithilfe von VM-Vorlagen können die Bereitstellungszeiten verkürzt werden. Neue virtuelle Maschinen lassen sich mit einer Kernkonfiguration innerhalb weniger Minuten bereitstellen, was ein schnelles Anwendungs-Provisioning in Produktionsumgebungen ermöglicht.

Dynamische Skalierung durch Hinzufügen von CPU und Arbeitsspeicher bei laufendem Betrieb

 

Die Dimensionierung von Datenbanken gestaltet sich besonders schwierig. Oft müssen Administratoren den Kapazitätsbedarf für drei bis fünf Jahre im Voraus prognostizieren und diese Schätzung auf die Systemspezifikationen (CPU, Arbeitsspeicher, Storage) übertragen. Fehldimensionierungen machen oft eine erneute Bereitstellung von Anwendungen erforderlich und führen zu Ausfallzeiten und längeren Anwendungsunterbrechungen. Die Funktion zum Hinzufügen bei laufendem Betrieb von vSphere ermöglicht jetzt eine „zukunftssichere“ Anwendungsbereitstellung. Anwendungen, die mit der Zeit größer werden, benötigen entsprechend mehr Computing-, Arbeitsspeicher-, Netzwerk- oder Storage-Ressourcen. Virtuelle Maschinen können dynamisch ohne Anwendungsunterbrechung oder komplexe Neubereitstellung skaliert werden.

Bessere Tests und Problembehebung mit geklonten virtuellen Maschinen aus der Produktion

 

Verkürzen Sie die Zeit zur Behebung kritischer Probleme und reduzieren Sie die Auswirkungen auf die Produktionsumgebung insgesamt mit VMware-basierten Tests und Problembehebungen. Verwenden Sie Live-Snapshots virtueller Maschinen zum Zurücksetzen auf bekannte und bereits bewährte Konfigurationen. Erstellen Sie durch Cloning eine genaue, unabhängige Kopie jeder einzelnen virtuellen Maschine in Ihrer Umgebung. Solche Kopien können dann zur Offline-Prüfung und -Problembehebung in einer Testumgebung installiert werden. Nutzen Sie virtuelle Maschinen gemeinsam mit Dritten wie Beratern, weiteren Partnern und Anbietern. Dadurch müssen Sie kein Duplikat der Umgebung erstellen, um Probleme zu reproduzieren. Diese Möglichkeit zahlt sich insbesondere in komplexen Anwendungsumgebungen aus, die von SQL Server unterstützt werden.

Verbesserung der Business Continuity

 

Schutz aller Anwendungen durch einfache Hochverfügbarkeit

Vereinfachen Sie die Anwendungsverfügbarkeit ohne komplexe und teure anwendungsspezifische Clustering-Lösungen. Mit VMware vMotion und DRS lassen sich geplante Ausfallzeiten erheblich reduzieren und Workloads dynamisch ausgleichen, während VMware HA bei einem Ausfall des Hosts zur Wiederherstellung der SQL Server genutzt werden kann. Auf Anwendungsebene werden sämtliche Microsoft-Funktionen und -Technologien unter vSphere unterstützt, darunter Datenbankspiegelung, Failover-Clustering und Protokollverteilung. Somit können die besten Funktionen sowohl von VMware als auch von Microsoft genutzt werden.

 

Kostengünstige Disaster Recovery

Stellen Sie eine schnelle, einfache und kostengünstige Wiederherstellung sicher, indem Sie mit VMware Site Recovery Manager den Wiederherstellungsprozess automatisieren und so das Management und Testen individueller Recovery-Pläne vermeiden. Durch den Wegfall dedizierter Hardware am Remote-Standort werden Kosten gesenkt.

Microsoft-Support

Umfassender Microsoft-Support

Microsoft unterstützt offiziell Windows Server und Serverprodukte, die auf VMware ESX ausgeführt werden. Dazu zählen Windows Server 2000 SP4, Windows Server 2003 SP2 oder höher sowie Windows Server 2008 und spezielle Rollen wie Active Directory oder Dateidienste, die vom Betriebssystem zur Verfügung gestellt werden. Zu den gängigen unterstützten Anwendungen zählen Microsoft Exchange, SQL Server und SharePoint Server. Microsoft hat eine laufend aktualisierte Liste unterstützter Anwendungen herausgegeben. Die unterstützten ESX-Konfigurationen werden ebenfalls aufgeführt.

 

VMware ESX war der erste Hypervisor, der im Rahmen des Microsoft Virtualization Validation-Programms (SVVP) validiert wurde. Das bedeutet, dass Kunden, die Windows Server und Microsoft-Anwendungen einsetzen, gemeinsamen Support von Microsoft und VMware erhalten. Kunden können Exchange nun auf VMware ausführen und sicher sein, dass sie den benötigten Support erhalten.

 

Microsoft bietet vMotion-freundliche Lizenzierung

Die Microsoft-Lizenzierung wurde kürzlich überarbeitet, sodass Kunden Lizenzen nun beliebig oft zwischen physischen Servern verschieben können. Bisher konnten Lizenzen nur einmal innerhalb von 90 Tagen neu zugewiesen werden, sodass die Vorzüge von vMotion eingeschränkt wurden. Das neue flexible Lizenzierungsmodell ermöglicht die effiziente Nutzung von vMotion für Windows Server und gängige Anwendungen, einschließlich Exchange, SQL Server und SharePoint Server.

 

Nicht SVVP-validierte Konfigurationen

Was geschieht, wenn Sie eine nicht SVVP-validierte Konfiguration von ESX und Microsoft-Produkten verwenden? Kunden berichten uns immer wieder, dass sie dennoch Microsoft-Support erhalten. Die Supportleistungen variieren jedoch je nach Erwerbsoption der VMware- und Microsoft-Software.

 

Nachfolgend sind die häufigsten Szenarien aufgeführt:

Szenario 1: VMware-Software wurde ursprünglich über einen Server-OEM erworben

 

Serverhändler, einschließlich Dell, Fujitsu, Fujitsu-Siemens, HP, IBM und Unisys, bieten End-to-End-Support für Microsoft-Software auf ihren Servern und für VMware, wenn VMware-Produkte zusammen mit der Serverhardware erworben wurden und wenn diese durch eine gültige Support-Vereinbarung mit dem Serverhändler abgedeckt sind. Auf diese Weise erhalten Kunden direkten Support über den Serverhändler, wenn ein Problem auftritt. Weitere Informationen finden Sie unter „Support für Microsoft-Software in virtuellen Maschinen von VMware".

Szenario 2: VMware-Software wurde ursprünglich direkt bei VMware oder bei einem autorisierten VMware-Händler erworben und der Kunde verfügt über eine Microsoft Premier-Support-Vereinbarung 

 

Microsoft gibt an, dass alle „kommerziell angemessenen Maßnahmen“ getroffen werden, um die eigenen Produkte bei der Ausführung auf virtuellen VMware-Maschinen zu unterstützen. Kunden berichten uns immer wieder, dass die Maßnahmen von Microsoft effektiv und angemessen sind, um den Betrieb wie geplant aufrecht zu erhalten. Möglicherweise besteht in den Außendienst- und Channel-Organisationen von Microsoft Unklarheit hinsichtlich des Supportumfangs. Daher könnten sich „wirtschaftlich angemessene Maßnahmen“ in Einzelfällen für Kunden als nicht ausreichend erweisen. Im Allgemeinen bietet Microsoft Großkunden ausgezeichneten Support für Produkte an, die auf VMware ausgeführt werden. Die Microsoft-Richtlinie besagt für den Fall, dass diese Maßnahmen ausgeschöpft sind, dass die Spezialisten vom Microsoft-Support vom Kunden verlangen können, das Problem auf einer physischen Maschine zu replizieren, bevor die Problemdiagnose fortgeführt wird. Weitere Details finden Sie unter Microsoft KB-Artikel 897615.

Szenario 3: VMware-Software wurde ursprünglich direkt bei VMware oder bei einem autorisierten VMware-Händler erworben, und der Kunde verfügt nicht über eine Microsoft Premier-Support-Vereinbarung

 

Der Umfang des Microsoft-Supports ist für diese Kunden möglicherweise eingeschränkt. Bevor der Support gewährt wird, können die Microsoft-Spezialisten verlangen, dass der Kunde das Problem zunächst gemäß Microsoft KB-Artikel 897615 auf einer physischen Maschine repliziert.