Versionshinweise zu VMware Fusion 4.0.1

VMware Fusion 4.0.1 | 14.09.2011 | Build 474597

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2011

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ergänzungen und Updates dieser Versionshinweise verfügbar sind.

In diesen Versionshinweisen werden folgende Themen behandelt:

Installationshinweise

Die Hardwareanforderungen zum Ausführen dieser Version von VMware Fusion haben sich seit VMware Fusion 3.0 geändert. Diese Version von VMware Fusion erfordert eine 64-Bit-CPU. Macs mit Intel Core Solo- und Core Duo-Prozessoren werden nicht mehr unterstützt. Mac OS X 10.6.7 oder höher ist für die Verwendung von VMware Fusion erforderlich. Weitere Informationen zu den Systemanforderungen finden Sie im Handbuch Erste Schritte mit VMware Fusion.

Installieren Sie VMware Fusion 4, indem Sie die VMware Fusion-Anwendung in einen Ordner auf Ihrem Mac verschieben. Die VMware Fusion-Anwendung kann in den Ordner Programme oder in ein anderes Verzeichnis auf Ihrem Mac verschoben werden. Wenn Sie eine Vorgängerversion von VMware Fusion verwenden, doppelklicken Sie auf das Symbol Upgrade anstatt das Anwendungssymbol zu verschieben.

Installation der VMware Tools

Zur Verkleinerung des Download-Pakets von VMware Fusion umfasst die „Light-Version“ des Installationsprogramms ( VMware-Fusion- Version-Build-light.dmg) nur die VMware Tools für Windows und Mac OS X. Wenn Sie die VMware Tools für ein anderes Betriebssystem installieren möchten, werden Sie von VMware Fusion aufgefordert, den Download der VMware Tools von der VMware-Website zu bestätigen.

Wenn Sie eine Version von VMware Fusion herunterladen möchten, die sämtliche VMware Tools-Pakete umfasst, laden Sie die Vollversion des VMware Fusion-Installationsprogramms herunter ( VMware-Fusion- Version-Build.dmg).

McAfee VirusScan for Mac

Wenn Sie McAfee VirusScan for Mac installiert haben, schließen Sie Ihre virtuellen Maschinen von Virenprüfungen aus, um eine potenzielle Beschädigung Ihrer virtuellen Festplatten zu vermeiden.

Um zu verhindern, dass der Virenscanner Ihr Verzeichnis virtueller Maschinen überprüft, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Mac den Anwendungsordner und starten Sie VirusScan.
  2. Klicken Sie im Fenster VirusScan for Mac auf Voreinstellungen.
  3. Klicken Sie auf Mehr Optionen.
  4. Wählen Sie Klicken Sie auf das Schloss, um Änderungen durchzuführen.
  5. Aktivieren Sie Bestimmte Datenträger, Dateien und Ordner ausschließen und klicken Sie im Abschnitt Ablage oder Ordner ausschließen auf Hinzufügen.
  6. Wählen Sie den Ordner für virtuelle Maschinen in Ihrem Dokumentordner oder an dem Standort, an dem Sie Ihre virtuellen Maschinen speichern.
  7. Sperren Sie Ihre Änderungen und schließen Sie das Fenster.

Die virtuellen Maschinen werden von Virenprüfungen ausgeschlossen.

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Neuheiten

Diese Version von VMware Fusion umfasst die folgenden neuen Funktionen.

Neue, benutzerfreundlichere Installation

VMware Fusion wird jetzt einfach durch Verschieben der Datei in den Ordner Programme installiert. Benutzer älterer Versionen können ein Upgrade mithilfe des enthaltenen Dienstprogramms durchführen. Zur Deinstallation von VMware Fusion kann die Anwendung beendet und auf den Papierkorb gezogen werden.

 

Neue Benutzeroberfläche

VMware Fusion wurde mit einer neuen Benutzeroberfläche ausgestattet, die eine größtmögliche Bildschirmfläche zum Ausführen virtueller Maschinen bietet. Ziel der minimalistischen Benutzeroberfläche ist eine höhere Benutzerproduktivität für Windows-Anwendungen. Zudem entspricht das „Look & Feel“ der neuen VMware Fusion-Version jetzt mehr dem der allgemeinen Mac-Oberfläche als bei Vorgängerversionen von VMware Fusion.

Die neue Benutzeroberfläche umfasst die folgenden wichtigen Funktionen.

  • Die Einzelfensteranzeige für jede ausgeführte virtuelle Maschine wurde optimiert, sodass zugehörige Optionen und Einstellungen zusammen dargestellt werden. Eine neue ausblendbare Symbolleiste ermöglicht schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen für virtuelle Maschinen, wie z.B. den Wechsel zwischen Netzwerken, das Verbinden und Trennen von Geräten oder Freigabeoptionen. Die Tastenkombination STRG-ALT-ENTF ist ab sofort als Menüschaltfläche verfügbar.
  • Der Willkommensbildschirm der Bibliothek virtueller Maschinen wurde aktualisiert und ermöglicht nun ein einfacheres Starten und Ausführen.
  • Die Bibliothek virtueller Maschinen wurde aktualisiert und bietet jetzt Miniaturansichten von Desktops virtueller Maschinen sowie Verknüpfungen für gängige Funktionen.
  • Die Einstellungen wurden neu gestaltet, um das Ausführen gängiger Aufgaben zu vereinfachen. Es wurden in den Einstellungen neue Unterabschnitte für Kompatibilität, Standardanwendungen und Startvolume eingeführt.
  • Die Snapshot-Anzeige stellt leistungsstarke neue Funktionen für die Arbeit mit Snapshots mithilfe einer zeitleistenbasierten Ansicht nach dem Vorbild von Time Machine zur Verfügung.

Entwickelt für Lion

VMware Fusion 4 wurde für Mac OS X 10.7 Lion entwickelt und unterstützt die Verwendung von Mission Control für den Wechsel zwischen Mac- und Windows-Anwendungen. Auch die Unterstützung für Spaces und Exposé wurde verbessert, um einfacher zwischen Anwendungen zu wechseln.

Mac OS X Lion und Mac OS X Lion Server werden ab sofort als Gastbetriebssysteme unterstützt. Zur Installation von Mac OS X Lion kann das Symbol des Lion-Installationsprogramms per Drag&Drop auf den Assistenten für virtuelle Maschinen verschoben werden.

Verbesserungen der virtuellen Hardware

VMware arbeitet ständig daran, die Leistung und Funktionen virtueller Hardware zu verbessern. Sie müssen die Hardwareversion Ihrer vorhandenen VMs aktualisieren oder eine neue VM erstellen, um einen optimalen Funktions- und Leistungsumfang Ihrer virtuellen Maschinen zu erhalten. Aktualisieren Sie die Hardwareversion Ihrer virtuellen Maschine unter Kompatibilität über die neue Seite für Einstellungen der virtuellen Maschine.

Ein HD Audio-Gerät ist für Windows Vista-, Windows 7- und OS X 10.7-Gastbetriebssysteme verfügbar. Das neue HD Audio-Gerät profitiert von den aktuellen Soundtreibern und liefert selbst bei hohen Arbeitslasten eine hervorragende Soundqualität.

Bluetooth-Geräte auf dem Host können ab sofort auch von Windows- und Mac OS X-Gastbetriebssystemen genutzt werden. Bluetooth-Geräte, wie z.B. ein Mobiltelefon mit Bluetooth, werden entweder mit dem Hostsystem oder einer virtuellen Maschine verbunden. VMware empfiehlt, keine Bluetooth-Audiogeräte, wie Kopfhörer, oder Bluetooth-Eingabegeräte, wie Tastaturen und Mäuse, mit einem Gastsystem zu verbinden.

Weitergabe des Verbindungsstatus ermöglicht Anwendungen eine nahtlose Kommunikation bei der Verwendung von NAT-basierten Netzwerken, selbst wenn diese zwischen Netzwerken verschoben werden. Beispielsweise wird die Kommunikation zwischen Anwendungen bei einer Migration von einem LAN in ein WLAN ohne Unterbrechung fortgeführt.

Das Grafikteam von VMware arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Anzeigequalität und Optimierung der Grafiktreiber. VMware Fusion 4 ist bei einigen 3D-Vorgängen bis zu 2,5-mal schneller als VMware Fusion 3. Darüber hinaus werden AutoCAD, SolidWorks und Altium Designer unter Windows XP und Windows 7 unterstützt.

Verschlüsselte virtuelle Maschinen

Für mehr Sicherheit ermöglicht VMware Fusion ab sofort den Einsatz von Best Practices, indem virtuelle Festplatten gemäß dem AES-128-Branchenstandard verschlüsselt werden. Die Verschlüsselung erfordert möglicherweise bei jedem Einschalten einer virtuellen Maschine die Eingabe eines zugehörigen Kennworts.

Status „Pause“ für virtuelle Maschinen

Über den neuen Status Pause wird die virtuelle Maschine angehalten und gleichzeitig der Arbeitsspeicherstatus beibehalten. Dieser Status kann nützlich sein, wenn für Systemressourcen vorübergehend eine „Steuer“ (Tax) erhoben wird und die virtuelle Gastmaschine nicht umgehend benötigt wird.

Remote-CD- und -DVD-Laufwerke

Für die Installation von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen wird ab sofort die gemeinsame Nutzung von Remote-CD- und -DVD-Laufwerken eines anderen Windows-PCs oder Macs unterstützt.

Verkleinern von Festplatten mit Snapshots

Mit der neuen VMware Fusion-Version ist es nicht mehr notwendig, vor dem Verkleinern virtueller Festplatten die zugehörigen Snapshots zu entfernen. Das Verkleinern virtueller Festplatten ohne Entfernen von Snapshots ermöglicht es Benutzern, ihre virtuellen Maschinen beizubehalten und Speicherplatz einfacher freizugeben als in Vorgängerversionen von VMware Fusion. Die neue Funktion zur Bereinigung virtueller Maschinen finden Sie im Abschnitt Allgemein in den Einstellungen der virtuellen Maschine.

Gespiegelte Ordner

Die Ordner Downloads und Filme werden ab sofort vom Mac gespiegelt.

OVF-Unterstützung

Das eigenständige OVF-Tool bietet Unterstützung bei der Erstellung virtueller Maschinen im OVF-Format. Dieses Tool ist unter folgendem Link als Download erhältlich: http://communities.vmware.com/community/vmtn/server/vsphere/automationtools/ovf?view=overview

Weitere technische Änderungen

Ab sofort ist VMware Fusion 4 vollständig 64-Bit-kompatibel. Zusätzlich werden Dienste und Kernel-Erweiterungen bei Bedarf geladen und entladen. Die Anwendung kann jetzt auch aus anderen als dem Standardverzeichnis ausgeführt werden. Der Assistent zur PC-Migration wurde aktualisiert, sodass nun noch schnellere Migrationen möglich sind.

Updates in VMware Fusion 4.0.1

VMware Fusion 4.0.1 umfasst ein Update, das die Aktivierung der Festplattenpufferung sicherstellt, wenn diese auf automatisch gesetzt ist.

Hinweise zur PC-Migration

Die besten Methoden und Informationen zur Fehlerbehebung finden Sie in "Migration Assistant: A Guide" in den VMware Fusion-Communities: http://communities.vmware.com/docs/DOC-11426.

PC-Migration mit VMware Fusion

Mithilfe der Funktion PC migrieren lässt sich ein bestehender Windows-PC auf eine virtuelle VMware Fusion-Maschine migrieren. Diese Funktion unterstützt Windows-PC-Betriebssysteme von Windows 2000 SP4 (mit allen kritischen Patches) bis hin zu Windows 7 SP1. PCs können auf Macs mit Mac OS X 10.6.8 Snow Leopard oder OS X 10.7.1 Lion migriert werden.

Der VMware Fusion-Migrationsassistent muss auf dem Quell-PC installiert werden. Das Installationsprogramm für den Migrationsassistenten ist auf der Fusion 4.0-Installations-DVD enthalten. Wenn Sie diese DVD nicht zur Hand haben, können Sie es von der VMware-Website herunterladen. Das Installationsprogramm befindet sich unter: http://www.vmware.com/go/pc2mac.

Vor der Migration müssen Sie die Energieoptionen auf Ihrem physischen Windows-PC so festlegen, dass der Monitor und die Festplatten nicht automatisch ausgeschaltet werden und Ihr System nicht in den Standby-Modus wechselt.

  1. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Energieoptionen.
  2. Setzen Sie auf der Registerkarte Energieschemas die Optionen Monitor ausschalten, Festplatten ausschalten und Standby auf Nie.

Vor der Migration müssen Sie, sofern noch nicht vorhanden, ein Kennwort auf Ihrem physischen Windows-PC festlegen.
Die Funktion zur PC-Migration erfordert, dass ein Kennwort für den physischen Windows-PC konfiguriert wurde. Geben Sie das Kennwort im Migrations-Assistenten auf Ihrem Mac ein, um die Migration zu starten. Wenn für Ihren physischen PC kein Kennwort festgelegt ist, wechseln Sie in der Systemsteuerung zu Benutzerkonten, und erstellen Sie ein Kennwort.

Wenn Sie die Migration über eine Drahtlosverbindung durchführen, legen Sie die Einstellungen für den Bildschirmschoner auf Ihrem physischen PC so fest, dass der Bildschirmschoner während der Migration nicht aktiviert wird.
Die einfachste Methode besteht darin, die Wartezeit auf 9999 festzulegen.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den PC-Desktop, und wählen Sie Eigenschaften.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Bildschirmschoner und setzen Sie Wartezeit auf 9999. Klicken Sie anschließend auf OK.

Sie dürfen Ihren PC und eine migrierte virtuelle Maschine nicht gleichzeitig ausführen, wenn der PC Mitglied einer Active Directory-Domäne ist.
Wenn Sie Ihren PC auf eine virtuelle VMware Fusion-Maschine migrieren und Ihr PC Mitglied einer Active Directory-Domäne ist, dürfen Sie den ursprünglichen PC und die migrierte virtuelle Maschine nicht gleichzeitig ausführen, da sie denselben Computernamen und Systembezeichner (SID) im Netzwerk offenlegen.
Workaround: Ändern Sie den Systembezeichner der migrierten virtuellen Maschine.

  1. Migrieren Sie Ihren PC auf eine virtuelle VMware Fusion-Maschine.
  2. Fahren Sie nach Abschluss der Migration, aber vor dem Einschalten der migrierten virtuellen Maschine, den Quell-PC herunter. Es darf nur eine Maschine im Netzwerk sichtbar sein, bis Sie den Systembezeichner (SID) geändert haben.
  3. Starten Sie die migrierte virtuelle Maschine in VMware Fusion.
  4. Laden Sie ein Dienstprogramm herunter, mit dem Sie den Systembezeichner Ihrer virtuellen Maschine ändern können. Ein solches Dienstprogramm ist beispielsweise NewSID ( http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897418.aspx).
  5. Ändern Sie den Systembezeichner der migrierten virtuellen Maschine.

Tools wie NewSID können Probleme verursachen, wenn Server mit SQL Server migriert werden. Weitere Informationen finden Sie hier: http://kendalvandyke.blogspot.com/2009/01/changing-machine-sid-with-newsid-breaks.html.

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Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme lassen sich in folgende Gruppen zusammenfassen:

VMware Fusion-Installation und -Upgrade

  • Das Starten von VMware Fusion über den Befehl vmrun funktioniert beim ersten Versuch nach der Installation nicht.
    Workaround: Doppelklicken Sie auf die VMware Fusion-Datei mit der Erweiterung .app, um VMware Fusion zum ersten Mal zu starten. Beim ersten Ausführen von VMware Fusion müssen Sie Ihr Systemkennwort eingeben. Anschließend kann VMware Fusion über vmrun gestartet werden.
  • Die McAfee Antivirus-ISO-Datei wird während des automatischen Updates von VMware Fusion entfernt, wenn keine neuere Version der ISO-Datei verfügbar ist.
    Workaround: Laden Sie die McAfee Antivirus-ISO-Datei herunter.
  • Wenn die VMware Fusion-Beta-Version von April 2011 oder die VMware Fusion-Beta-Version von Juni 2011 installiert ist und Sie dann VMware Fusion 4.0 installieren, wird die VMware Fusion-Hilfe möglicherweise nicht angezeigt, wenn Sie auf Verknüpfungen der kontextbezogenen Hilfe von der Fusion-Benutzeroberfläche klicken.
    Workaround: Leeren Sie den Cache für die Hilfedateien.
    1. Löschen Sie die folgenden Dateien:
      • $HOME⁄Library⁄Caches⁄com.apple.help*
      • $HOME⁄Library⁄Caches⁄com.apple.help*
    2. Leeren Sie den Papierkorb.
    3. Starten Sie VMware Fusion neu.

    Die Neuerstellung des VMware Fusion-Hilfeindex kann wenige Minuten in Anspruch nehmen.

Gastbetriebssysteme

  • Beim Upgrade eines Mac OS X 10.6 Server-Gastbetriebssystems auf OS X 10.7 hält der Upgradevorgang möglicherweise an, während die Open Directory-Konfiguration migriert wird.
    Workaround: Stellen Sie vor dem Upgrade auf OS X 10.7 sicher, dass der virtuellen Maschine mindestens zwei Prozessorkerne zugewiesen sind. Wenn die Serverinstallation bereits mit nur einem Prozessorkern gestartet wurde und diese bei „Migrating OD to 10.7“ (OD wird nach 10.7 migriert) angehalten hat, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Drücken Sie im Gastbetriebssystem auf Befehl-Q und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Ausschalten.
    2. Fügen Sie der virtuellen Maschine einen zweiten Prozessorkern hinzu.

    Das Gastbetriebssystem kehrt nach dem nächsten Startvorgang zum Beginn der Serverinstallation zurück und schließt die Serverinstallation erfolgreich ab.

  • Beim Konfigurieren eines neuen Mac OS X 10.7 Server-Systems hält der Vorgang möglicherweise an, während der Open Directory-Master initialisiert wird.
    Workaround: Keiner. Es kann erforderlich sein, eine neue virtuelle Maschine zu erstellen und die Installation nach der angehaltenen Serverkonfiguration zu wiederholen. Wenn eine neue virtuelle Maschine benötigt wird, stellen Sie sicher, dass diese über mindestens zwei Prozessorkerne verfügt.

Boot Camp

  • Ruhezustand in der nativen Boot Camp-Partition einer 64-Bit-Version von Windows 7 wird nach dem Starten in der virtuellen Umgebung und anschließendem Starten in der nativen Boot Camp-Partition aktiviert.
    Workaround: Entfernen Sie die Datei disableGuestHibernate.dll im Ordner C:\Program Files\VMware\VMware Tools\plugins\vmsvc oder benennen Sie diese um.

Zugriff auf Programme aus dem Mac-Ordner „Programme“

  • Wenn in den Einstellungen die Option Windows-Anwendungen aus dem Mac-Ordner „Programme“ ausführen aktiviert und die Anwendung sowohl auf dem Host als auch im Gastsystem installiert ist und Sie dann die Hostanwendung löschen, während VMware Fusion geöffnet ist, kann die Gastanwendung nicht im Unity-Modus ausgeführt werden.
    Workaround: Wechseln Sie in den Einzelfenstermodus. Deaktivieren Sie die Einstellung und aktivieren Sie sie anschließend wieder.
  • Die Option Windows-Anwendungen aus dem Mac-Ordner „Programme“ ausführen ist mit freigegebenen virtuellen Maschinen nicht kompatibel.
    Workaround: Keiner.
  • Beim Veröffentlichen der Windows-Anwendung im Mac-Ordner Programme wird diese durch das Deinstallieren der Anwendung über das Gastsystem nicht aus dem Mac-Ordner Programme entfernt.
    Workaround: Melden Sie sich vom Gastbetriebssystem ab und starten Sie die virtuelle Maschine neu. Alternativ können Sie die Anwendung manuell entfernen.
  • Beim Verschieben einer Windows-Anwendung, die im Mac-Ordner /Programme veröffentlicht wurde, in einen anderen Ordner und anschließendem Klicken auf diese Anwendung an ihrem neuen Speicherort, wird eine zweite Anwendung im Mac-Ordner /Programme erstellt.
    Workaround: Keiner.

Grafik

  • Durch das Hinzufügen bzw. Entfernen eines dritten oder vierten Monitors, der mit der zweiten Grafikkarte eines Mac verbunden ist, wird gemeinsamer Kontext ungültig, was zu einem Absturz einer virtuellen Windows-Maschine führen kann.
    Workaround: Halten Sie eine virtuelle Windows-Maschine an oder schalten Sie diese aus, bevor Sie einen dritten oder vierten Monitor zu einer zweiten Grafikkarte hinzufügen.
  • Autodesk 3ds Max 2012-Anzeigefenster werden bei komplexen Szenen und mehreren Lichtquellen möglicherweise nur langsam ausgeführt oder reagieren nicht mehr.
    Workaround: Führen Sie eine der folgenden Einstellungsänderungen durch.
    • Ändern Sie Szenenlicht (Scene Lights) in Standardlichter (Default Lights) (1 ODER 2).
    • Stellen Sie den Schieberegler Lighting and Shadow Quality (Licht- und Schattenqualität) auf Point Lights > Hard Shadows (Punktbeleuchtung > Harte Schatten) oder Point Lights Soft Shadows (Punktbeleuchtung > Weiche Schatten).
    • Ändern Sie das Rendering-Gerät von Nitrous auf Direct3D.
  • Bei der Anzeige gerenderter Google Earth 6-Inhalte mit OpenGL in einem Windows XP-Gastbetriebssystem treten grafische Verzerrungen auf.
    Workaround: Wechseln Sie den Google Earth-Rendermodus, sodass DirectX anstelle von OpenGL verwendet wird.
  • In Autodesk 3ds Max 2011 oder 3ds Max 2012 mit aktiviertem Direct3D-Treiber wird das Anzeigefenster möglicherweise nicht ordnungsgemäß aktualisiert, wenn der Viewcube aktiviert wird.
    Workaround: Deaktivieren Sie die Option Viewcube anzeigen (Show the Viewcube) unter Ansichten (Views) › Viewcube. Alternativ können Sie das Kontrollkästchen Nur in aktiver Ansicht (Show the Active View) unter Ansichten (Views) › Viewcube aktivieren. Wechseln Sie bei Verwendung von 3ds Max 2012 in den Nitrous-Rendermodus.
  • Das Rendern grafikintensiver Websites kann mehr Zeit in Anspruch nehmen, wenn diese in Firefox 5 oder Firefox 6 in einem Windows 7- oder Windows Vista-Gastbetriebssystem angezeigt werden.
    Workaround: Keiner.
  • Einige ältere OpenGL-Spiele wie Medal of Honor: Allied Assault stürzen möglicherweise in einer virtuellen VMware Fusion 4.0-Maschine ab. Die zahlreichen seit der letzten Spielversion verfügbaren OpenGL-Erweiterungen können von dem Spiel nicht verarbeitet werden. Dieses Verhalten wurde auch auf Hostsystemen beobachtet.
    Workaround: Fügen Sie eine neue Umgebungsvariable mit der Bezeichnung MESA_EXTENSION_MAX_YEAR hinzu und setzen Sie den Wert auf 2003. Es handelt sich hierbei um eine globale Einstellung, die bei Verwendung neuerer OpenGL-Anwendungen entfernt werden muss.
  • Bei einigen Anwendungen können Grafikprobleme auftreten, wenn OS X 10.7 auf einem Mac mit Intel X3100-Grafikkarte ausgeführt wird.
    Workaround: Deaktivieren Sie die Option für 3D-Beschleunigung unter Einstellungen der virtuellen Maschine › Grafik, wenn Probleme mit der Grafik auftreten.

Ordner

  • Wenn im Fenster Einstellungen für den freigegebenen Ordner ein Ordner aufgeführt, aber nicht aktiviert ist, und Sie dann eine Hostdatei mit einer Gastanwendung öffnen und im Dialogfenster Windows hat keinen Zugriff auf die Dateien, die Sie zu öffnen versuchen auf Gemeinsam nutzen klicken, kann die Hostdatei nicht in der Gastanwendung geöffnet werden.
    Workaround: Stellen Sie vor dem Öffnen einer Hostdatei mit einer Gastanwendung sicher, dass der gemeinsam genutzte Ordner im Fenster Einstellungen für den freigegebenen Ordner aktiviert ist.
  • Melden Sie sich in einer virtuellen Windows XP-Maschine mit aktivierter Option Gespiegelte Ordner bei einem Gastbetriebssystem mit einem eingeschränkten Konto anstelle eines Computeradministratorkontos an, werden die gespiegelten Ordner im Gastbetriebssystem nicht automatisch aktualisiert, wenn eine Änderung im Desktop- oder Dokumentenverzeichnis des Hosts vorliegt.
    Workaround: Melden Sie sich bei einer virtuellen Windows XP-Maschine mit einem Benutzerkonto an, bei dem es sich um ein Computeradministratorkonto handelt.

Anzeigemodi für virtuelle Maschinen

  • Im Anwendungsfenster wird ein grauer Desktop-Hintergrund angezeigt, wenn Sie Anwendungen im Unity-Modus ausführen, während Spaces aktiviert ist, und Sie dann einen Space hinzufügen oder entfernen und schließlich zu einem anderen Space wechseln, in dem die Unity-Anwendung geöffnet ist.
    Workaround: Beenden Sie den Unity-Ansichtsmodus und wechseln Sie dann erneut in diesen Modus.
  • In Ubuntu 11.04 und späteren Versionen des Gastbetriebssystems ist der Unity-Desktop in der virtuellen Maschine nicht verfügbar und wird automatisch als klassische GNOME-Umgebung angezeigt.
    Workaround: Führen Sie in der virtuellen Maschine den Befehl sudo apt-get install unity-2d aus, um den Unity-2D-Desktop zu installieren.
  • Der Wechsel in den Vollbildmodus in Mac OS X 10.6.7-Gastsystemen und das anschließende Herunterfahren der virtuellen Maschine verhindert, dass die virtuelle Maschine wieder ordnungsgemäß gestartet wird.
    Workaround: Beim Ausführen eines Mac OS X 10.6.7-Gastsystems in der virtuellen Maschine stellen Sie sicher, dass die virtuelle Maschine im Einzelfenstermodus ausgeführt wird, bevor Sie diese herunterfahren.
  • Wenn Sie Linux-Anwendungen in Spaces zuweisen, wird das Anwendungsfenster in den Spaces-Zuweisungen nicht angezeigt. Außerdem funktionieren Linux-Anwendungen nicht in Exposé.
    Workaround: Keiner.
  • Virtuelle Maschinen können im Unity-Modus nicht angehalten werden, wenn die Option Infobereich im Unity-Modus einblenden aktiviert ist.
    Workaround: Keiner.
  • Das Ausblenden eines Anwendungsfensters funktioniert für Unity-Anwendungen, die in Linux-Gastbetriebssystemen ausgeführt werden, nicht ordnungsgemäß. Wenn zwei sich überlappende Anwendungsfenster im Unity-Ansichtsmodus in einem Linux-Gastbetriebssystem vorhanden sind und Sie ein Fenster davon schließen, wird der Inhalt des geschlossenen Anwendungsfensters weiterhin im Überlappungsbereich des geöffneten Anwendungsfensters angezeigt.
    Workaround: Keiner.

Netzwerkkonfiguration

  • In einem Windows Server 2008-Gastbetriebssystem wird die IP-Adresse beim Wechsel zwischen Bridged- und NAT-Modus nicht aktualisiert.
    Workaround: Führen Sie den Befehl ipconfig mit den Optionen ⁄release und ⁄renew aus. Alternativ können Sie auch die Netzwerkkarte deaktivieren und erneut aktivieren.
  • Das Löschen eines gebundenen Adapters (auch als Link Aggregated-Adapter bezeichnet) von einem Mac OS X 10.7-Host führt dazu, dass der Mac-Host nicht mehr reagiert. Dieses Problem tritt in Mac OS X 10.6 und früheren Version nicht auf.
    Workaround: Keiner. Apple wurde bereits über dieses Problem informiert.

Betriebsstatus der virtuellen Maschinen

  • Beim Anhalten einer virtuellen Maschine während einer Audiowiedergabe wird diese Wiedergabe für ein bis zwei Sekunden nach dem Anhalten des Gastbetriebssystems fortgesetzt.
    Workaround: Keiner.

VMware Fusion-Benutzeroberfläche

  • Ist die CD/DVD-Freigabe auf dem Remote-Host deaktiviert, während eine Datei von einer Remote-CD/DVD in einer virtuellen Maschine kopiert wird, stürzt die virtuelle Maschine ab, wenn Sie in der Warnmeldung auf Abbrechen klicken.
    Workaround: Klicken Sie auf Erneut versuchen und anschließend in der Warnmeldung auf Trennen anstatt auf Abbrechen.
  • Mithilfe des Editors für Tastenzuordnungen können Sie beliebige Sendetasten zuordnen. Wenn Sie jedoch die Sendetasten F13, F14 und F15 aus der Dropdown-Liste im Editor für Tastenzuordnungen auswählen, funktionieren diese nicht einwandfrei.
    Workaround: Drücken Sie die Sendetasten F13, F14 und F15 manuell über die Tastatur, anstatt diese aus der Dropdown-Liste auszuwählen.

Lokalisierung

  • Die VMware Fusion-Hilfe für die japanische Version von VMware Fusion 4.0 unter OS X 10.7 und Mac OS X 10.6.8 wird nicht ordnungsgemäß angezeigt und führt zu einem Fehler.
    Workaround:
    1. Entfernen Sie die folgenden drei Dateien in Ihrem Ordner unter Benutzerordner > Library > Einstellungen:
      • com.apple.help.plist
      • com.apple.helpui.plist
      • com.apple.helpviewer.plist
    2. Entfernen Sie die folgenden beiden Dateien in Ihrem Ordner unter (Root) > Library > Caches:
      • com.apple.helpui folder
      • com.apple.helpdata
    3. Leeren Sie den Papierkorb.
    4. Starten Sie den Host und anschließend VMware Fusion neu.

Austauschbare Geräte

  • Wenn Sie das standardmäßige Audioausgabegerät des Systems ändern, während VMware Fusion ausgeführt wird, verwendet jede ab diesem Zeitpunkt gestartete oder fortgesetzte virtuelle Maschine die vorherigen Standardeinstellungen für das Audiogerät. Beim Ändern des Standardaudiogeräts, während eine virtuelle Maschine ausgeführt wird, findet nur dann ein Wechsel zum anderen Audiogerät statt, wenn die virtuelle Maschine heruntergefahren oder angehalten wird.
    Workaround: Starten Sie VMware Fusion neu, nachdem Sie die Änderungen an dem Standardaudiogerät vorgenommen haben.
  • Europäische Tastaturen werden in Windows-Gastbetriebssystemen selbst dann nicht erkannt, wenn in den Einstellungen die sprachenspezifischen Tastenzuordnungen   aktiviert sind. Das Senden von Tastenbefehlen wie @, {, } und weiteren Befehlen an Windows funktioniert nicht wie auf dem Mac.
    Workaround: Nur deutsche und französische Tastaturen werden unterstützt.
  • Wenn Sie ein USB-Headset verwenden, das vom Host aus mit dem Gastsystem verbunden wurde, hören Sie Störungen.
    Workaround: Keiner.
  • Das Drucken mehrerer Kopien eines Dokuments aus dem Gastbetriebssystem auf einem USB-Drucker, der mit dem Host verbunden ist, funktioniert nicht. Wenn Sie versuchen, mehrere Kopien von einem Gastbetriebssystem auf einem USB-Drucker zu drucken, wird nur eine Kopie gedruckt.
    Workaround: Verbinden Sie den USB-Drucker direkt mit dem Gastbetriebssystem. Alternativ können Sie den Drucker auch mit dem Host unter Verwendung des Netzwerkmodus verbinden.

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