VMware vCenter Operations Manager 5.7 | Build 1061805

Letzte Dokumentaktualisierung: 30. April 2013

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Neuigkeiten

vCenter Operations Manager 5.7 ist die neueste Version der integrierten Operations-Suite von VMware, die Leistung, Kapazität und Konfigurationsverwaltung vereint. Diese neue Version enthält die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen.

Mehr Flexibilität durch Kapazitätsplanung

  • Beurteilen des Kapazitätsriskos und Planen nach Zuteilung und/oder dem tatsächlichen Bedarf: Legen Sie Richtlinien auf Basis der unterschiedlichen geschäftlichen Anforderungen fest, um Kapazitätsrisiken, Effizienz und Prognosen zu beurteilen. Beispiel: unterschiedliche Puffer, Überbelegungsverhältnisse, Alarmschwellenwerte, Geschäftsstunden usw. über Produktions- und Testumgebungen hinweg.
  • Neue Ansichten für Cluster mit Kapazitätsrisiken: Identifizieren Sie anhand einer farbcodierten Ansicht der Clusterkapazitäten, in der die Cluster nach geschäftlichen Kriterien gruppiert sind usw., diejenigen Cluster, bei denen ein Kapazitätsrisiko besteht, d .h. die Cluster, denen jetzt bzw. demnächst eine Kapazitätslücke droht oder bei denen die Clustergröße nicht passend ist. Wählen Sie einen Cluster in der Ansicht "Details zum Clusterrisiko" aus, um zu analysieren, welche Ressource ihn einschränkt und warum.
  • Neue Richtlinien für gängige Umgebungen und Arbeitslasten: Neue vordefinierte Richtlinien, z. B. Produktions- und Testrichtlinien, ermöglichen das schnelle Einrichten der vCenter Operations Manager-Kapazitätseinstellungen für gängige Umgebungstypen. Zusätzliche, neue vordefinierte Richtlinien, z. B. Batch-Arbeitslast, interaktive Arbeitslast und Ignorieren der Richtlinien der virtuellen Maschine, helfen, die Kapazitätskonfigurationseinstellungen abzustimmen, um den optimalen Umfang verschiedener Arbeitslasten genau festzulegen und sie anhand ihrer Leistungsmerkmale zu analysieren.

Optimierte Eigenüberwachung

Diese Version enthält erstmals neue diagnostische Metriken zum Überwachen des Systemzustands und der Verfügbarkeit von vCenter Operations Manager-Komponenten, z. B. Analytics, Collector, ActiveMQ, Webserver, Datenbank und Betriebssystem.

Widgets mit optimierter Flexibilität und Nutzbarkeit

  • Widget "Systemzustandsstruktur": Einfache Visualisierung für eine große Anzahl an Objekten.
  • Widget "Allgemeines Scoreboard": Unterstützung für Sparkline, Zeichenfolgenmetriken und Metrikfilterung nach Ressource.
  • Widget "Metrik-Sparklines": Konfigurierbare Farbbereiche und -einheiten, Unterstützung für Ressourcentyp und -bezeichnung.
  • Widget "Ressourcen": Benutzerdefinierbar, um Metriken jenseits des Systemzustands hinzuzufügen.
  • Widget "Top-N-Analyse": Unterstützung für Analysen auf Basis der neuesten Werte.

Neues Widget "Benutzerdefinierte Beziehung"

Ermöglicht Ihnen das Erstellen einer benutzerdefinierten Ansicht des Typs Ressourcenhierarchie und -beziehungen, genau wie die vorhandene, sofort einsatzbereite vCenter Server-Ansicht.

Benutzerdefinierte UI-Änderungen beim Import und Export für Dashboards und Super-Metriken

  • Das Exportformat wurde von binär (.bin) in XML (.xml) geändert: .bin-Formate werden aus Gründen der Abwärtskompatibilität weiterhin unterstützt.
  • DBCLI-Verbesserungen: Programmatischer Import und Export von Super-Metriken.
  • Vorabbelegung von Dashboard-Objekten beim Import.

Metrikprofil "Ausgeglichen"

Ab dieser Version gibt es ein neues Metrikprofil, das einen reduzierten Metriksatz umfasst. Erhöhen Sie die Skalierbarkeit von vCenter Operations Manager, um mehr Ressourcen zu unterstützen, indem Sie in der vCenter Operations Manager-Verwaltung das Metrikprofil auf das neue Profil "Ausgeglichen" ändern.

Filterfunktionalität von VMware vCenter Infrastructure Navigator

Sie können konfigurieren, wie die von vCenter Infrastructure Navigator ermittelten Ressourcen in vCenter Operations Manager angezeigt werden. Seit dieser Version enthält der vCenter Infrastructure Navigator-Adapter eine konfigurierbare Filterfunktion, um die Berichte zum Anwendungsdienst und zur Anwendungsressource zu steuern. Für jeden Ressourcentyp können Sie entweder "blackList"- oder "whiteList"-Filtern in der Konfigurationsdatei filterList.txtkonfigurieren.

  • blackList: Der vCenter Infrastructure Navigator-Adapter ignoriert angegebene Einträge. Wenn ein Anwendungsdienstname oder ein Anwendungsname in der "blackList" enthalten ist, wird er nicht vom vCenter Infrastructure Navigator-Adapter protokolliert. Dies ist die Standardeinstellung. Der vCenter Infrastructure Navigator-Adapter filtert standardmäßig unbekannte Anwendungsdienstnamen.
  • whiteList: Der vCenter Infrastructure Navigator-Adapter protokolliert nur die angegebenen Einträge. Wenn keine Einträge zum whiteList-Modus hinzugefügt wurden, werden keine der Ressourcen des entsprechenden Ressourcentyps angezeigt.

Unterstützung neuer Browser

Ab dieser Version werden auch die folgenden Browser unterstützt: Apple Safari Version 6, Google Chrome Version 24 und 25 sowie Mozilla Firefox 18 und 19.

Sicherheits-Hardening

Diese Version enthält zusätzliches Sicherheits-Hardening und erhöht die Übereinstimmung mit Richtlinien der Defense Information Systems Agency (DISA) und der Security Technical Implementation Guides (STIG).

Produktkompatibilität

Im VMware-Kompatibilitätshandbuch finden Sie weitere Informationen zur zertifizierten VMware-Kompatibilität für vCenter Operations Manager: http://www.vmware.com/resources/guides.html.

 

Im Installations- und Konfigurationshandbuch für VMware vCenter Operations Manager für Windows und Linux sind die kompatiblen Versionen von vSphere sowie weitere Komponenten aufgelistet, die vCenter Operations Manager unterstützt.

 

vCenter Operations Manager 5.7 unterstützt die folgenden Browser:
  • Apple Safari 6
  • Google Chrome 24 und 25
  • Internet Explorer für Windows 8.0 und 9.0
    Hinweis: Der Modus "Kompatibilitätsansicht" muss deaktiviert sein.
  • Mozilla Firefox 18 und 19
  • Die für einen Browser unterstützte Mindestauflösung ist 1024 x 768 Pixel.

Bevor Sie beginnen

VMware vCenter Operations Manager Version 5.7 ist als eigenständige ausführbare Version oder als vApp verfügbar, die Sie mit dem vSphere-Client bereitstellen.

Sie können die eigenständige Version von vCenter Operations Manager 5.7 auf den folgenden Betriebssystemen installieren und aktualisieren:
  • Windows Server 2003 64-Bit SP2 oder höher
  • Windows Server 2008 64-Bit
  • Red Hat Enterprise Linux 5 64-Bit

Die Systemanforderungen, Installationsanweisungen und Konfigurationsoptionen für die eigenständige Version finden Sie im Installations- und Konfigurationshandbuch für VMware vCenter Operations Manager für Windows und Linux.

Informationen zu vApp-Bereitstellungen finden Sie im Bereitstellungs- und Konfigurationshandbuch für VMware vCenter Operations Manager.

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Anweisungen für die Installation und das Upgrade

Führen Sie zum Installieren der eigenständigen Version von vCenter Operations Manager 5.7 die 5.7-Installationsdateien für Ihr Betriebssystem aus. Weitere Informationen finden Sie im Installations- und Konfigurationshandbuch für VMware vCenter Operations Manager Enterprise für Windows und Linux.

Diese Vorgehensweise gilt für ein Update auf vCenter Operations Manager 5.7 von den folgenden Produktversionen aus:
  • vCenter Operations Manager Enterprise 5.0, 5.0.1, 5.0.2, 5.0.3 und 5.6, einschließlich aller Hotfix-Versionen.
Sie können ein direktes Upgrade auf vCenter Operations Manager 5.7 von den folgenden Produktversionen aus durchführen. Sie müssen ein Upgrade von Version 1.x auf Version 5.0.x durchführen, bevor Sie ein Upgrade auf Version 5.7 durchführen können.
  • vCenter Operations Manager Enterprise 1.0, 1.0.1 und 1.0.2, einschließlich aller Hotfix-Versionen.
    Hinweis: Das Datenbank-Upgrade schlägt möglicherweise fehl, falls Ihre Rechte nicht ausreichen. Die mindestens erforderlichen Berechtigungen und Rechte für ein Upgrade der Datenbank sind: CREATE TABLE, CREATE TRIGGER, CREATE SEQUENCE, CREATE SESSIONund CREATE PROCEDURE.
  1. Laden Sie je nach Betriebssystem die neueste .exe- oder .bin-Datei auf die Maschine herunter, auf der die alte Produktversion installiert ist.
  2. Führen Sie die Datei .exeoder .binaus.
  3. Wählen Sie die Option Neuinstallation (Upgrade).
  4. Wählen Sie den Installationsmodus.
    • Wenn Sie die Einstellungen der Originalinstallation beibehalten möchten, ändern Sie nicht die Standardeinstellung.
    • Um die Installationsoptionen zu ändern, wählen Sie Basis oder Benutzerdefiniert.
  5. Ändern Sie im Datenbankkonfigurationsbildschirm keine Einstellungen und klicken Sie auf Beenden.
  6. Klicken Sie auf dem Hauptinstallationsbildschirm auf Fertig.
  7. Überprüfen Sie die Protokolldateien im Ordner vcenter-ops/user/logauf Upgrade-Probleme:
    • collector.log
    • analytics.log
    • activemq.log
    • controller.log
    • wizard.log
  8. Wenn auf dem System, für das Sie ein Upgrade durchgeführt haben, Adapter installiert sind, laden Sie die neuesten Adapterversionen herunter und installieren Sie sie.
  9. Melden Sie sich bei vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) an und stellen Sie sicher, dass die Benutzeroberfläche ordnungsgemäß angezeigt wird.

Dokumentation

Der Dokumentationssatz zu vCenter Operations Manager 5.7 (Benutzerdefinierte UI) enthält die folgenden Dokumente:

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Behobene Probleme

Dieser Abschnitt enthält eine Liste der behobenen Probleme für die Version vCenter Operations Manager 5.7.

  • Das Ergebnis von getBusinessServiceConfigAsXml enthält keine Ressourcenbezeichner
    Dies kann zu Problemen bei der Auswertung des API-Aufrufs führen, da Ressourcen möglicherweise nicht eindeutig bezeichnet sind.
    1. Die Methode getBusinessServiceConfigAsXmlgibt eine XML-Zeichenfolge mit der Unternehmensdienstkonfiguration zurück. Das Ressourcen-Tag im Ergebnis enthält keine Bezeichner. Daraus folgt, dass das vom Aufruf von getBusinessServiceConfigan die Methode configBusinessServiceübergebene XML nicht zu den gleichen Ergebnissen führt, da configBusinessServicejetzt verlangt, dass Bezeichner vorhanden sind.
    2. Das zugrunde liegende Problem besteht darin, dass configBusinessServicein Version 5.6 korrigiert wurde, um Ressourcenbezeichner zu berücksichtigen. Dieses Verhalten entspricht der Produktlogik und der Dokumentation. Dies kann dazu führen, dass bestehende Clientanwendungen, die die API auf andere Weise aufgerufen haben, nicht mehr funktionieren. Vor der Korrektur wurde von der API-Methode lediglich der Ressourcenname zur Identifikation verwendet, was möglicherweise zu falschen Ergebnissen geführt hat, indem alle Ressourcen mit übereinstimmendem Namen in den angegebenen Schichten hinzugefügt wurden.

Bekannte Probleme

Diese Version enthält die folgenden bekannten Probleme.

Allgemein

  • Die 7-Tage-Warnung, bei der der verbleibende freie Speicherplatz geschätzt wird, erfolgt möglicherweise zu spät
    In größeren Einrichtungen ist die Akkumulation der Daten sehr hoch. Wenn die /data-Festplatte mehr als 85 % belegt ist, löscht vCenter Operations Manager einige Daten, damit mindestens 15 % des Festplattenspeichers frei bleibt.

     

    Wenn Ihre /data-Festplatte zu 85 % belegt ist, sendet vCenter Operations Manager Ihnen eine 7-Tage-Warnung, die Sie auffordert, zusätzlichen Festplattenspeicher hinzuzufügen. Wenn Sie verhindern möchten, dass Daten verloren gehen, sollten Sie einen längeren Zeitraum für die Warnmeldung festlegen.

     

    Hinweis: Die Warnmeldung ist hartcodiert, um "7 Tage" zu melden. Möglicherweise haben Sie keine sieben Tage Zeit und zusätzliche Speicherkapazität ist dringend erforderlich.
    Umgehung: Legen Sie in $ALIVE_BASE/user/conf/analytics/advanced.propertiesdie Option noOfDaysForDiskSpaceAverage=15fest, um 15 Tage vor der geschätzten Erschöpfung des Speicherplatzes eine Warnung zu erhalten.
  •  

  • Das Testen der Adapterinstanz schlägt fehl, wenn Sie nach dem Installieren des Adapters zu schnell auf die Schaltfläche "Testen" klicken
    Während der Installation des Adapters klicken Sie auf das Symbol "Describe", um den Describe-Vorgang zu starten. Der Collector wird ungefähr zwei Minuten nach Abschluss des Describe-Vorgangs neu gestartet (die Statusmeldung "Beschreibung abgeschlossen" erscheint auf der Benutzeroberfläche). Wenn Sie eine Adapterinstanz konfigurieren und auf die Schaltfläche "Testen" klicken, bevor der Collector die Möglichkeit hat, neu zu starten, schlägt der Test fehl.
    Umgehung: Da die Dauer des Describe-Vorgangs variieren kann, warten Sie mindestens 10 Minuten, bevor Sie auf die Schaltfläche "Testen" klicken, nachdem Sie einen Adapter installieren.
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  • Nach dem Aktualisieren eines Adapters wird in der Datei collector.log ein Ausnahmefehler gemeldet
    Nach dem Aktualisieren eines Adapters auf vCenter Operations Manager-Installationen unter den Windows- und Linux-Betriebssystemen meldet die Datei collector.log die folgenden Fehler:
    "java.lang.NoSuchMethodError: org.apache.http.conn.scheme.Scheme"
    "java.lang.NoClassDefFoundError: com/vmware/vim/vmomi/client/http/impl/HttpConfigurationCompiler."
    Diese Fehler werden durch alte jar-Dateien verursacht, die während der Aktualisierung des Adapters hätten gelöscht werden sollen.
    Umgehung: Bevor Sie den Adapter aktualisieren, halten Sie die vCenter Operations Manager-Dienste an, installieren Sie den Adapter und starten Sie anschließend die vCenter Operations Manager-Dienste neu. Wenn die doppelten jar-Dateien nicht gelöscht und die Fehler weiterhin in der Datei collector.logprotokolliert werden, wiederholen Sie die Umgehung.
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  • Ändern des Collector-Namens beendet die Metrikerfassung
    Wenn Sie den Namen des vCenter Operations Manager-Collectors unter "Erweiterte Konfiguration > Collector" ändern, beendet der Collector die Metrikerfassung und der Synchronisierungsstatus ist leer. Dieses Problem tritt auch dann auf, wenn Sie die Remote-Collectors umbenennen. Überprüfen Sie den Synchronisierungsstatus unter "Support > Info > Collector-Informationen".
    Umgehung: Benennen Sie den Collector nicht um.
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  • Der Tomcat-Server wird nach einem Upgrade auf vCenter Operations Manager 5.7 nicht gestartet
    Der Start des Tomcat-Servers schlägt fehl. Es wird eine Ausnahme ähnlich der folgenden generiert: "SEVERE: Exception starting filter struts. Unable to load configuration. - [unknown location]"Dieses Problem tritt auf, wenn InstallAnywhere alte JAR-Dateien nicht entfernen konnte und es einen Konflikt zwischen alten und neuen JAR-Dateien gibt.
    Umgehung: Suchen Sie die miteinander in Konflikt stehenden Struts-JAR-Dateien in $ALIVE_BASE/tomcat/webapps/ROOT/WEB-INF/lib/, entfernen Sie die alten JAR-Dateien bzw. benennen Sie sie um und starten Sie den Tomcat-Server neu. Beispiel: Entfernen Sie die alte Datei $ALIVE_BASE/tomcat/webapps/ROOT/WEB-INF/lib/struts2-core-2.2.1.1.jarbzw. benennen Sie sie um, um den Konflikt mit der neu installierten Datei $ALIVE_BASE/tomcat/webapps/ROOT/WEB-INF/lib/struts2-core-2.3.4.1.jaraufzulösen.
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  • vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) antwortet nach einem Upgrade möglicherweise nicht mehr
    vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) antwortet möglicherweise einen Tag nach einem Upgrade nicht mehr. Bestehende Benutzersitzungen bleiben geöffnet, aber Sie können keine neuen Anmeldesitzungen erstellen. Ansichten reagieren nicht mehr und die Datenerfassung wird beendet. Dieses Problem tritt auf, weil der Upgrade-Vorgang nicht die Konfiguration der Datenbankbereitstellung und des Tablespace überprüft. Wenn ein Dritter zwischen Updates (beispielsweise, um die Leistung zu verbessern) Änderungen am benutzerdefinierten Tablespace vornimmt, kann das Upgrade die Indizes in den falschen Tablespace platzieren und der Daten-Tablespace überschreitet möglicherweise die Anforderungen für den zugeteilten Speicherplatz. Dieses Problem kann auch auftreten, wenn der Standard-Tablespace voll wird und zwischen Updates keine Änderungen vorgenommen werden.
    Umgehung: Verwenden Sie je nach der Ursache des Problems eine der folgenden Umgehungen:
    • Migrieren Sie nach dem Upgrade die Indizes in den entsprechenden Tablespace.
    • Stellen Sie nach dem Upgrade die Standardkonfiguration der Datenbank auf einem größeren Tablespace wieder her.
  •  

  • Das Erfassen der Festplattenspeichermetriken schlägt nach einem Upgrade von vCenter Operations Manager fehl
    Das Erfassen der Festplattenspeichermetriken des vCenter-Speicherüberwachungsdienstes schlägt möglicherweise nach einem Upgrade von vCenter Operations Manager 1.0.x auf Version 5.6 fehl. Aufgrund dieses Fehlschlags fehlen möglicherweise Festplattenspeicher-Metriken und Punktzahlen für die Badges "Risiko" und "Effizienz".
    Umgehung: Suchen und entfernen Sie die Datei vijava2120100715.jarim Ordner $ALIVE_BASE/user/plugins/inbound/vmwarevi_adapter3/lib/und starten Sie den Collector- oder den vCenter Operations Manager-Dienst neu.
  •  

  • vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) zeigt Zeichen im oberen ASCII-Bereich als Fragezeichen an, wenn eine Verbindung zu einer Oracle-Datenbank besteht, bei der die Standardeinstellung für Zeichensätze festgelegt ist
    Wenn beispielsweise Dashboards oder Ressourcen-Tags hohe ASCII-Zeichen in ihren Namen verwenden, werden diese Buchstaben als Fragezeichen (?) angezeigt.
    Umgehung: Konfigurieren Sie die Oracle-Datenbank so, dass sie den Unicode-Zeichensatz, z. B. UTF-8, verwendet, damit die Zeichen korrekt angezeigt werden.
  •  

  • Die Option "Automatisch an feste Knotengröße anpassen" ist im Widget "Erweiterte Systemzustandsstruktur" wirkungslos
    Obwohl die Option "Automatisch an feste Knotengröße anpassen" im Widget "Erweiterte Systemzustandsstruktur" zur Verfügung steht, wird sie vom Widget "Erweiterte Systemzustandsstruktur" nicht unterstützt und ist deshalb wirkungslos.
    Umgehung: Keine
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  • Eine Ausnahme tritt auf, wenn Sie auf der Seite "Umgebungsüberblick" eine Suche durchführen
    Die Meldung "Fehler 'Abfrage konnte nicht ausgeführt werden' in der Benutzeroberfläche, und Ausnahme in web.log"wird angezeigt, wenn Sie in der benutzerdefinierten Benutzeroberfläche auf der Seite "Umgebungsüberblick" eine Suche durchführen. Dieses Problem wird durch ein bekanntes Problem in Oracle 10g verursacht.
    Umgehung: Legen Sie für Datenbanken vor Version 11gR2 das Cursor Sharing auf 'EXACT' (die Standardeinstellung) fest. Für Datenbanken der Version 11gR2 und höher sind keine Änderungen erforderlich. Das Problem ist in 11gR2 Fixpack 2 (11.2.0.2) behoben.
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  • Beim Installieren von vCenter Operations Manager Standalone mit MS SQL im Konsolenmodus unter Linux wird die Datenbankverbindung nicht getestet
    Das Testen der Datenbankkonfiguration schlägt aufgrund von Inkonsistenzen der .RSA- und .SF-Dateien fehl, wenn der Konfigurationsassistent von InstallAnywhere aus ausgeführt wird. Dieser Fehler behindert den gesamten Installationsvorgang jedoch nicht.
    Umgehung: Dieser Fehler kann ignoriert werden. Die nachfolgende Installation wird ordnungsgemäß durchgeführt. Falls der Benutzer einen Test der Datenbankverbindung durchführen möchte, der während des Setups fehlgeschlagen ist, kann der Konfigurationsassistent mithilfe des Befehls "$HOME/Configure_VMware_vCenter_Operations -i console" von der bash-Shell aus ausgeführt werden.
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  • CRC-Fehler (Cyclic Redundancy Check) manifestieren sich als fehlende Daten
    CRC-Fehler werden für eine bestimmte Ressource als fehlende Daten angezeigt.
    Umgehung: Überprüfen Sie die Datei vcenter-ops/data/vcops/log/analytics.log, um festzustellen, ob CRC-bezogene Fehler protokolliert werden, z. B.:

    com.integrien.alive.FSDB.FSDBException: CRC Failure in file for Resource 6773, filename = /data/vcops/data/6/6773/2011_10_6773.dat
    2011-11-11 03:04:31,552 ERROR [Calc DT worker thread 3]
    com.integrien.analytics.datareceiver.MetricDataRetriever.getDataPointBundle - CRC Failure in file for Resource 6773, filename = /data/vcops/data/6/6773/2011_10_6773.dat

    Wenn die Protokolldatei CRC-bezogene Fehler enthält, legen Sie die Eigenschaft FSDBCheckAndRepairin der Datei vcenter-ops/user/conf/analytics/advanced.propertiesauf 2fest. Die Fehler werden innerhalb von sieben Tagen behoben.

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  • Sie müssen die Statistiken der Datentabellen regelmäßig aktualisieren, damit der systemeigene Abfragen-Analzyer von Oracle SQL die Daten effizient handhaben und abrufen kann
    VMware vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) bietet keine Benutzeroberfläche zum Konfigurieren von Datenbank-Updates.
    Umgehung: Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Automatisiertes Erfassen der Statistiken für Oracle-Datenbanktabellen und ihre Indizes (KB 2016451).

Dokumentation

Die folgenden Produktänderungen wurden in der Dokumentation nicht beschrieben.
  • Die Datei "VMWARE-VCOPS-EVENT-MIB.mib" wurde geändert
    Die Datei "VMWARE-VCOPS-EVENT_MIB.mib" enthält Informationen, die der Empfänger zum Interpretieren der SNMP-Traps benötigt, die vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) sendet. Der Objektbezeichner (OID) für vCenter Operations Manager (Benutzerdefinierte UI) wurde in dieser MIB-Datei von 19004 in 6876 geändert.
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  • Neues Menü neben dem Textfeld "Suchen" auf der Seite "Umgebungsüberblick"
    Ein neues Dropdown-Menü wurde neben dem Textfeld "Suchen" auf der Seite "Umgebungsüberblick" der benutzerdefinierten UI hinzugefügt. Sie können dieses Dropdown-Menü verwenden, um einen Spaltennamen auszuwählen und nach Spalte zu suchen, oder Sie können "Alle" auswählen, um alle Spalten zu durchsuchen. Sie können beispielsweise "Name" auswählen, um die Spalte "Name" zu durchsuchen.
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  • Optionen "all" und "group" für Dashboard-Befehle
    Für die Befehle "dashboard import", "dashboard delete" und "dashboard reorder" können Sie eine der folgenden Optionen verwenden, statt einen Benutzernamen anzugeben:
    * --all
    * --group:<Gruppenname[,<Gruppenname>]

     

    Mit der Option --allwird der Befehl auf alle Benutzerkonten angewendet. Mit der Option --group:<Gruppenname[,<Gruppenname>]wird der Befehl auf alle Benutzerkonten angewendet, die zu den angegebenen Benutzergruppen gehören. Beispiel: Der Befehl dashboard import group:Administrators,Operators "templates\MyDashboard.bin"importiert das Dashboard "MyDashboard.bin" in alle Benutzerkonten, die zu den Benutzergruppen "Administrators" und "Operators" gehören.

     

    Der Befehl "dashboard import" verfügt auch über die Option --set <Platzierung>, mit der Sie die Reihenfolge der Dashboards festlegen können. Beispiel: Der Befehl dashboard import MyUser2 "dashboards/MyDashboard.bin" --set 1importiert das Dashboard "MyDashboard.bin" und macht es zum ersten Dashboard in der Dashboard-Liste für Benutzer "MyUser2".
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  • Fehlende Informationen zu konsolidierten Warnungen in der Dokumentation zur benutzerdefinierten Benutzeroberfläche
    Details finden Sie unter Zusammenfassen und Filtern von Warnungen in vCenter Operations Manager 5.6 (Benutzerdefinierte UI) (KB 2039020).

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