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Data Recovery | 21. Mai 2009 | Build 164675
Letzte Dokumentaktualisierung: 21. Mai 2009
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter VMware Data Recovery Overview - VMware.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden beim Testen der Software erkannt. Sie helfen Ihnen, das Verhalten, auf das Sie in dieser Version treffen, besser zu verstehen. Die nachfolgende Liste der Probleme gilt nur für diese Beta-Version von Data Recovery.

  • Nach dem unerwarteten Beenden von Data Recovery bleibt der Deduplizierungsspeicher möglicherweise gesperrt

    Der Deduplizierungsspeicher reduziert durch Verwendung eines Sperrmechanismus das Risiko der Beschädigung der Daten. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass mehrere Instanzen von Data Recovery nicht in demselben Deduplizierungsspeicher schreiben. Wenn Data Recovery im Rahmen des Sicherungsvorgangs den Deduplizierungsspeicher sperrt und anschließend unerwartet beendet wird, bleibt der Deduplizierungsspeicher gesperrt. Nach einem Neustart von Data Recovery tritt beim Versuch, Aufgaben durchzuführen, der folgende Fehler auf: Dieses Ziel steht für eine Sicherungsaufgabe nicht zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass das Ziel formatiert wurde und über ausreichend freien Speicherplatz verfügt.

    Falls Data Recovery zuletzt unerwartet beendet wurde und der Fehler auftritt, prüfen Sie die Backup-Appliance auf den Ordner "store.lck", der sich unter /VMwareDataRecovery/BackupStore/store.lck befindet. Sofern der Ordner vorhanden ist und Sie sicher sind, dass keine weiteren Instanzen von Data Recovery diesen Deduplizierungsspeicher verwenden, können Sie den Sperrordner löschen. Falls Sie diesen Ordner löschen, wenn andere Instanzen von Data Recovery den Deduplizierungsspeicher verwenden, können möglicherweise Daten beschädigt werden. Nach dem Löschen des Sperrordners kann Data Recovery alle Vorgänge wie erwartet durchführen.

  • Wenn der Deduplizierungsspeicher voll ist, werden für die nächsten 12 Stunden keine Aktionen ausgeführt

    Wird der Deduplizierungsspeicher voll, versucht Data Recovery, einmal alle 12 Stunden Sicherungen durchzuführen oder die Aufbewahrungsrichtlinie erneut auszuführen. Das Platzproblem im Deduplizierungsspeicher kann behoben werden, indem zusätzlicher Speicher hinzugefügt oder die Aufbewahrungsrichtlinie dahin gehend geändert wird, dass weniger Sicherungen aufbewahrt werden. Diese Änderungen ermöglichen möglicherweise weitere Sicherungen, aber für mindestens 12 Stunden versucht Data Recovery, keine Sicherungen durchzuführen, auch dann nicht, wenn Aufgaben geplant sind, die vor der 12-Stunden-Frist ausgeführt werden sollen. Warten Sie zum Beheben dieses Problems, bis die 12-Stunden-Frist abgelaufen ist.

  • Der Wiederherstellungsassistent setzt die Auswahl gültiger Datenspeicher nicht durch

    Unter Verwendung des Wiederherstellungsassistenten ist es möglich, für die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen ungültige Datenspeicher anzugeben. Beispielsweise, wenn:

    • Ein Datenspeicher umbenannt oder gelöscht wird, werden die alten Informationen beibehalten, sodass ein veralteter Name oder ein nicht existierender Speicher ausgewählt werden kann.
    • Wenn eine virtuelle Maschine in einem Cluster wiederhergestellt werden soll, können Datenspeicher, die sich nicht im gemeinsam genutzten Speicher befinden, ausgewählt werden.

    Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie sicher, dass der im Assistenten ausgewählte Datenspeicher gültig ist.

  • Beim Wiederherstellen von virtuellen Festplatten wird die virtuelle Maschine nie eingeschaltet

    Es ist möglich, eine gesicherte virtuelle Festplatte wiederherzustellen, obwohl die virtuelle Maschine, auf der die Festplatte installiert ist, nicht wiederhergestellt wird. Die virtuelle Maschine verbleibt demzufolge in ihrem gegenwärtigen Zustand. Der Wiederherstellungsvorgang enthält eine Option zum Einschalten der virtuellen Maschine, deren Festplatte wiederhergestellt wird. Wenn nur die Festplatte und nicht die virtuelle Maschine wiederhergestellt wird, wird ungeachtet der konfigurierten Einstellungen die virtuelle Maschine nicht eingeschaltet. Um dieses Problem zu beheben, schalten Sie nach der Wiederherstellung der Festplatte die virtuelle Maschine ein.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen werden nicht wie erwartet verbunden

    Falls beim Wiederherstellen von virtuellen Maschinen das ursprüngliche Netzwerk nicht zur Verfügung steht, können sie so konfiguriert werden, dass sie bei einer Verbindung mit einem beliebigen Netzwerk gestartet werden können. Wenn eine virtuelle Maschine gesichert wurde, während sie mit einem Netzwerk verbunden war, und das Netzwerk nicht mehr zur Verfügung steht, kann die virtuelle Maschine nicht wiederhergestellt und mit einem alternativen Netzwerk verbunden werden. Es ist möglich, die virtuelle Maschine so zu konfigurieren, dass sie mit einem alternativen Netzwerk verbunden wird. Die virtuelle Maschine kann dann wiederhergestellt und eingeschaltet werden, aber sie kann nicht verbunden werden, auch dann nicht, wenn das Netzwerk zur Verfügung steht. Um dieses Problem zu beheben, verbinden Sie nach Abschluss des Wiederherstellungsvorgangs die virtuelle Maschine mit dem gewünschten Netzwerk.

  • Vorlagen für virtuelle Maschinen werden nicht zur Sicherung angezeigt

    Data Recovery unterstützt das Sichern von Vorlagen für virtuelle Maschinen nicht. Daher werden diese Objekte nicht in der Benutzerschnittstelle von Data Recovery angezeigt.

  • Im vSphere-Client werden Wiederherstellungspunkte möglicherweise nicht angezeigt

    In seltenen Fällen werden auf der Registerkarte "Wiederherstellen" keine Wiederherstellungspunkte angezeigt, obwohl gültige Wiederherstellungspunkte vorhanden sind. Sie können feststellen, ob gültige Wiederherstellungspunkte vorhanden sind, da sie im Wiederherstellungsassistenten angezeigt werden. Wählen Sie zum Beheben dieses Problems eine andere Registerkarte aus und wählen Sie anschließend die Registerkarte "Wiederherstellen". Falls das Problem weiterhin besteht, starten Sie den vSphere-Client neu.

  • Entfernte Hosts und Cluster werden im vSphere-Client nicht wie erwartet aktualisiert

    Data Recovery zeigt vorhandene Hosts und Cluster in der vSphere-Client-Benutzerschnittstelle an. Wenn ein Host oder ein Cluster aus vSphere entfernt, umbenannt und erneut zu vSphere hinzugefügt wird, werden im Data Recovery-Plug-In sowohl die alte als auch die neue Instanz angezeigt. Um dieses Problem zu beheben, starten Sie die Backup-Appliance neu, um die Bestandslisteninformationen in Data Recovery zu aktualisieren.

  • Die Backup-Appliance darf nicht in einem vApp-Ordner gespeichert werden

    Data Recovery kann die Backup-Appliance nicht finden, wenn sie in einem vApp-Ordner gespeichert ist. Verschieben Sie zum Beheben dieses Problems die Backup-Appliance an einen anderen Speicherort.

  • Die Backup-Appliance wird möglicherweise von im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatten nicht ordnungsgemäß gestartet

    Falls die Backup-Appliance ausfällt, während im laufenden Betrieb Festplatten angeschlossen werden, versucht die Backup-Appliance möglicherweise, von einer im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatte statt von der Festplatte mit dem Betriebssystem der Backup-Appliance zu starten. Falls dieses Problem bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich an den Support von VMware.

  • Aktivitäten des Deduplizierungsspeichers lösen möglicherweise CPU-Nutzungswarnungen aus

    Die vom Deduplizierungsspeicher ausgeführten Aufgaben sind CPU-intensiv. Demzufolge könnten CPU-Nutzungswarnungen ausgelöst werden, obwohl diese Warnungen in der Regel nicht auf ein Problem hindeuten. Um dieses Problem zu vermeiden, konfigurieren Sie die CPU-Nutzungswarnungen für die Backup-Appliance neu.

  • Neu hinzugefügte SCSI-Festplatten sind nicht sichtbar, wenn Sie bei einer laufenden Aufgabe hinzugefügt wurden

    Wird eine SCSI-Festplatte zu einer Backup-Appliance hinzugefügt, während die Backup-Appliance eine Aufgabe, z. B. eine Datensicherung oder -wiederherstellung, durchführt, wird die neue Festplatte nicht angezeigt. Sie kann daher weder konfiguriert noch verwendet werden. Warten Sie zum Beheben dieses Problems, bis die ausgeführte Aufgabe durchgeführt wurde. Danach wird die Festplatte sichtbar und kann konfiguriert werden.

  • Erneut gemountete Festplatten erscheinen nicht wie erwartet

    Die Backup-Appliance kann Festplatten mounten, unmounten und erneut mounten. Wenn das Mounten einer gemounteten Festplatte aufgehoben wird und anschließend erneut gemountet wird, erscheint die Festplatte nicht wie erwartet in der Bestandsliste. Starten Sie zum Beheben dieses Problems die Backup-Appliance neu.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen versuchen, von IDE-Laufwerken zu starten

    Virtuelle Maschinen, die sowohl über IDE- als auch über SCSI-Laufwerke verfügen, versuchen nach der Wiederherstellung, von einem IDE-Laufwerk zu starten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Betriebssystem auf dem IDE-Laufwerk befindet oder nicht. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS der virtuellen Maschine, sodass das System beim Starten auf die korrekte Festplatte zugreift.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen versuchen, von IDE-Laufwerken zu starten

    Virtuelle Maschinen, die sowohl über IDE- als auch über SCSI-Laufwerke verfügen, versuchen nach der Wiederherstellung, von einem IDE-Laufwerk zu starten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Betriebssystem auf dem IDE-Laufwerk befindet oder nicht. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS der virtuellen Maschine, sodass das System beim Starten auf die korrekte Festplatte zugreift.

  • Benutzer werden während der Installation von Backup-Appliance mehrmals aufgefordert, ihre Anmeldedaten einzugeben

    Benutzer werden beim erstmaligen Bereitstellen der Backup-Appliance zweimal aufgefordert, den Benutzernamen und das Kennwort eines Administratorkontos einzugeben. Dies ist normal.

  • Während einiger Data Recovery-Vorgänge werden keine Wiederherstellungspunkte angezeigt

    Während einiger Vorgänge, z. B. während des Neuaufbaus des Deduplizierungskatalogs oder des Abschließens einer Integritätsprüfung nach einem Fehlschlag der ersten Integrität, gibt die Data Recovery-Benutzerschnittstelle an, dass keine Wiederherstellungspunkte vorhanden sind. Dies erweckt möglicherweise den Eindruck, dass alle bereits erstellten Wiederherstellungspunkte dauerhaft gelöscht wurden. In Wirklichkeit sind keine Wiederherstellungspunkte verfügbar, wenn Data Recovery gewisse Vorgänge ausführt. Diese stehen jedoch erneut zur Verfügung, wenn die Vorgänge abgeschlossen sind. In einigen seltenen Fällen werden nach Abschluss der Vorgänge gültige Wiederherstellungspunkte nicht erneut angezeigt. Starten Sie in einem solchen Fall die Backup-Appliance neu.

  • In Protokollen werden möglicherweise falsche Backup-Typen aufgeführt

    Data Recovery unterstützt die vollständige Sicherung von kompletten virtuellen Maschinen sowie das inkrementelle Sichern nur derjenigen Daten, die gesichert werden müssen. Inkrementelle Sicherungen werden nur bei neueren Dateien unterstützt. Wenn es bei älteren virtuellen Maschinen nur inkrementelle Änderungen gegeben hat, könnten Benutzer erwarten, dass eine inkrementelle Sicherung durchgeführt wird. Weil diese virtuellen Maschinen aber keine inkrementelle Sicherungen unterstützen, wird eine vollständige Datensicherung durchgeführt. Im umgekehrten Fall, also wenn eine neuere virtuelle Maschine zum ersten Mal gesichert wird (d. h., die gesamte virtuelle Maschine muss gesichert werden), könnten Benutzer erwarten, dass eine vollständige Sicherung durchgeführt wird. Tatsächlich wird eine inkrementelle Sicherung durchgeführt. In diesem Fall besteht das Inkrement aus der gesamten virtuellen Maschine statt wie üblich einer Untermenge.

  • Sonderzeichen werden bei Netzwerkfreigaben nicht unterstützt

    Wenn der Name einer Netzwerkfreigabe, der Name eines Benutzers oder das Passwort Sonderzeichen enthält, schlagen Versuche, die Netzwerkfreigabe hinzuzufügen, fehl. Verwenden Sie zum Vermeiden dieses Problems keine Sonderzeichen für Netzwerkfreigabenamen, Benutzernamen und Kennwörter.

  • Option zum Anzeigen von ausgeblendeten detaillierten Backup-Informationen ist nicht verfügbar

    Data Recovery bietet detaillierte Informationen zu jedem Eintrag in den Registerkarten "Sicherung" und "Berichte". Benutzer können die detaillierten Informationen ausblenden. Wenn in der japanischen und chinesischen Version von Data Recovery Details zu Sicherungen ausgeblendet wurden, gibt es keine Option zum Wiederherstellen der Anzeige dieser Informationen. Starten Sie zum Beheben dieses Problems den vSphere-Client neu.

  • Netzwerkziele müssen unter Verwendung von IP-Adressen angegeben werden

    Data Recovery unterstützt keinen über DNS aufgelösten Namen zum Angeben von Netzwerkzielen. Geben Sie beim Hinzufügen von Netzwerkzielen über Konfigurieren > Ziele eine IP-Adresse an. Verwenden Sie beispielsweise "\\192.0.2.12\share" statt "\\beispiel\share".

  • Integritätsprüfungen liefern keine zuverlässigen Fortschrittsinformationen

    Eine Fortschrittskontrollanzeige wird angezeigt, wenn eine Integritätsprüfung ausgeführt wird. Diese Fortschrittskontrollanzeige spiegelt die Aktivitäten nicht zuverlässig wieder. Warten Sie beim Prüfen der Integrität, bis der Vorgang abgeschlossen wurde. Der Fortschrittsbalken ändert sich von 0 % in 100 %.

  • Virtuelle Maschinen werden nicht auf Speicherorte wiederhergestellt, die gelöscht wurden

    Nach dem Sichern von virtuellen Maschinen können Benutzer die Ordner, in denen diese virtuellen Maschinen gespeichert wurden, löschen und die Sicherungen wiederherstellen. In einem solchen Fall stellt Data Recovery die virtuellen Maschinen im Stammordner des Hosts wieder her, anstatt, wie Benutzer es erwarten würden, den ursprünglichen Ordner neu zu erstellen. Um dieses Problem zu beheben, erstellen Sie die gewünschte Verzeichnisstruktur und verschieben Sie die virtuellen Maschinen an den entsprechenden Speicherort.

  • Beim Wiederherstellen von virtuellen Maschinen mit schnell bereitgestellten (Thin) Festplatten wird die Festplatte möglicherweise falsch gefüllt

    Der Speicherplatz, der durch die Verwendung von schnell bereitgestellten Festplatten gewonnen wird, ergibt sich dadurch, dass nur die Blöcke, die Daten enthalten, Speicherplatz beanspruchen. Virtuelle Festplatten der Hardwareversion 4 führen kein Protokoll über die Blöcke, die tatsächlich Daten enthalten, und diejenigen, die noch nicht verwendet wurden. Demzufolge muss beim Wiederherstellen einer schnell bereitgestellten virtuellen Festplatte der Hardwareversion 4 die gesamte vom Benutzer festgelegte Kapazität wiederhergestellt werden, um sicherzugehen, dass keine gültigen Blöcke ausgelassen werden. Somit wird die Thin- tatsächlich in eine Thick-Festplatte konvertiert. Löschen Sie zum Vermeiden dieses Problems die in Frage kommende Festplatte vor dem Wiederherstellen der virtuellen Maschine.

  • Die Auswahl mehrerer Appliances zum Sichern einer virtuellen Maschine kann zu Problemen führen

    Es ist möglich, dass Benutzer mehrere Backup-Appliances zum Sichern derselben virtuellen Maschine konfigurieren. Dies könnte zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen und wird in dieser Version nicht unterstützt. Weil Data Recovery keinerlei Prüfungen unternimmt, um sicherzustellen, dass diese Konfiguration nicht eingerichtet wurde, müssen Benutzer selbst sichergehen, dass sie einen solchen Zustand nicht herbeigeführt haben.

  • Automatisch eingeschaltete virtuelle Maschinen geben möglicherweise den korrekten Betriebszustand nicht wieder

    Data Recovery enthält eine Option zum Einschalten von virtuellen Maschinen, die von einer Sicherung wiederhergestellt wurden. Nach einer solchen Wiederherstellung, kann die Data Recovery-Bestandsliste fälschlicherweise anzeigen, dass die wiederhergestellte virtuelle Maschine ausgeschaltet ist. Prüfen Sie zum Anzeigen von zuverlässigen Informationen über den Betriebszustand der wiederhergestellten virtuellen Maschine dessen Status in der Ansicht "Hosts und Cluster" des vSphere-Clients.

  • Die Backup-Appliance steht möglicherweise nicht zur Verfügung, wenn es zu viele virtuelle Maschinen gibt

    Wenn es zu viele virtuelle Maschinen gibt, schlagen Versuche, sich bei der Backup-Appliance anzumelden, fehl.

  • Backup-Appliance steht möglicherweise nicht zur Verfügung, wenn vSphere Server über mehr als 500 virtuelle Maschinen verfügt

    Wenn vSphere Server mehr als 500 virtuelle Maschinen verwaltet, kann es vorkommen, dass Data Recovery keine Verbindung zur Backup-Appliance herstellen kann, was die Verwaltung und möglicherweise das Funktionieren von Data Recovery verhindert. Dies wirkt sich auf keine anderen vSphere-Funktionen aus, sodass andere Dienste nach wie vor bereitstehen. Verwalten Sie zum Beheben dieses Problems die zusätzlichen virtuellen Maschinen mit anderen Instanzen von vSphere Server, sodass jeder Server nicht mehr als 500 virtuelle Maschinen verwaltet.

  • Gelöschte virtuelle Maschinen werden möglicherweise nicht im erwarteten Ordner wiederhergestellt

    Eine virtuelle Maschine kann aus der Bestandsliste gelöscht und anschließend mit Data Recovery wiederhergestellt werden. Befand sich eine virtuelle Maschine in einem Ordner in der Ansicht "VMs und Vorlagen", wird die virtuelle Maschine im Root-Verzeichnis von ESX Server für diese Ansicht wiederhergestellt.

    Um dieses Problem zu beheben, können Benutzer die wiederhergestellten virtuellen Maschinen manuell an ihre beabsichtigten Speicherorte verschieben.

  • Data Recovery sichert mehrere virtuelle Maschinen nicht gleichzeitig in einer einzigen vApp

    Mehrere virtuelle Maschinen können in so genannten vApps zusammen verpackt werden. Data Recovery erstellt gleichzeitig Wiederherstellungspunkte für bis zu acht virtuelle Maschinen, aber Data Recovery sichert jeweils nicht mehr als eine virtuelle Maschine in einer vApp. Einzelne virtuelle Maschinen in verschiedenen vApps und eigenständige virtuelle Maschinen können gleichzeitig gesichert werden, weil aber mehrere virtuelle Maschinen in einer einzelnen vApp nicht gleichzeitig gesichert werden, ist es möglich, dass die Sicherungsaufgaben länger dauern als erwartet. Abgesehen von längeren Sicherungszeiten wirkt sich dieses Verhalten nicht negativ auf Data Recovery aus.

  • Benutzer werden nicht benachrichtigt, wenn der Deduplizierungsspeicher voll ist

    Data Recovery gibt keine Warnung aus, wenn Speicherplatz im Deduplizierungsspeicher knapp wird bzw. ausgeht. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, dass ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht, und fügen Sie nach Bedarf mehr Speicherplatz hinzu oder ändern Sie die Aufbewahrungsrichtlinie für Sicherungen.

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Data Recovery | 21. Mai 2009 | Build 164675
Letzte Dokumentaktualisierung: 21. Mai 2009
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter VMware Data Recovery Overview - VMware.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden beim Testen der Software erkannt. Sie helfen Ihnen, das Verhalten, auf das Sie in dieser Version treffen, besser zu verstehen. Die nachfolgende Liste der Probleme gilt nur für diese Beta-Version von Data Recovery.

  • Nach dem unerwarteten Beenden von Data Recovery bleibt der Deduplizierungsspeicher möglicherweise gesperrt

    Der Deduplizierungsspeicher reduziert durch Verwendung eines Sperrmechanismus das Risiko der Beschädigung der Daten. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass mehrere Instanzen von Data Recovery nicht in demselben Deduplizierungsspeicher schreiben. Wenn Data Recovery im Rahmen des Sicherungsvorgangs den Deduplizierungsspeicher sperrt und anschließend unerwartet beendet wird, bleibt der Deduplizierungsspeicher gesperrt. Nach einem Neustart von Data Recovery tritt beim Versuch, Aufgaben durchzuführen, der folgende Fehler auf: Dieses Ziel steht für eine Sicherungsaufgabe nicht zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass das Ziel formatiert wurde und über ausreichend freien Speicherplatz verfügt.

    Falls Data Recovery zuletzt unerwartet beendet wurde und der Fehler auftritt, prüfen Sie die Backup-Appliance auf den Ordner "store.lck", der sich unter /VMwareDataRecovery/BackupStore/store.lck befindet. Sofern der Ordner vorhanden ist und Sie sicher sind, dass keine weiteren Instanzen von Data Recovery diesen Deduplizierungsspeicher verwenden, können Sie den Sperrordner löschen. Falls Sie diesen Ordner löschen, wenn andere Instanzen von Data Recovery den Deduplizierungsspeicher verwenden, können möglicherweise Daten beschädigt werden. Nach dem Löschen des Sperrordners kann Data Recovery alle Vorgänge wie erwartet durchführen.

  • Wenn der Deduplizierungsspeicher voll ist, werden für die nächsten 12 Stunden keine Aktionen ausgeführt

    Wird der Deduplizierungsspeicher voll, versucht Data Recovery, einmal alle 12 Stunden Sicherungen durchzuführen oder die Aufbewahrungsrichtlinie erneut auszuführen. Das Platzproblem im Deduplizierungsspeicher kann behoben werden, indem zusätzlicher Speicher hinzugefügt oder die Aufbewahrungsrichtlinie dahin gehend geändert wird, dass weniger Sicherungen aufbewahrt werden. Diese Änderungen ermöglichen möglicherweise weitere Sicherungen, aber für mindestens 12 Stunden versucht Data Recovery, keine Sicherungen durchzuführen, auch dann nicht, wenn Aufgaben geplant sind, die vor der 12-Stunden-Frist ausgeführt werden sollen. Warten Sie zum Beheben dieses Problems, bis die 12-Stunden-Frist abgelaufen ist.

  • Der Wiederherstellungsassistent setzt die Auswahl gültiger Datenspeicher nicht durch

    Unter Verwendung des Wiederherstellungsassistenten ist es möglich, für die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen ungültige Datenspeicher anzugeben. Beispielsweise, wenn:

    • Ein Datenspeicher umbenannt oder gelöscht wird, werden die alten Informationen beibehalten, sodass ein veralteter Name oder ein nicht existierender Speicher ausgewählt werden kann.
    • Wenn eine virtuelle Maschine in einem Cluster wiederhergestellt werden soll, können Datenspeicher, die sich nicht im gemeinsam genutzten Speicher befinden, ausgewählt werden.

    Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie sicher, dass der im Assistenten ausgewählte Datenspeicher gültig ist.

  • Beim Wiederherstellen von virtuellen Festplatten wird die virtuelle Maschine nie eingeschaltet

    Es ist möglich, eine gesicherte virtuelle Festplatte wiederherzustellen, obwohl die virtuelle Maschine, auf der die Festplatte installiert ist, nicht wiederhergestellt wird. Die virtuelle Maschine verbleibt demzufolge in ihrem gegenwärtigen Zustand. Der Wiederherstellungsvorgang enthält eine Option zum Einschalten der virtuellen Maschine, deren Festplatte wiederhergestellt wird. Wenn nur die Festplatte und nicht die virtuelle Maschine wiederhergestellt wird, wird ungeachtet der konfigurierten Einstellungen die virtuelle Maschine nicht eingeschaltet. Um dieses Problem zu beheben, schalten Sie nach der Wiederherstellung der Festplatte die virtuelle Maschine ein.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen werden nicht wie erwartet verbunden

    Falls beim Wiederherstellen von virtuellen Maschinen das ursprüngliche Netzwerk nicht zur Verfügung steht, können sie so konfiguriert werden, dass sie bei einer Verbindung mit einem beliebigen Netzwerk gestartet werden können. Wenn eine virtuelle Maschine gesichert wurde, während sie mit einem Netzwerk verbunden war, und das Netzwerk nicht mehr zur Verfügung steht, kann die virtuelle Maschine nicht wiederhergestellt und mit einem alternativen Netzwerk verbunden werden. Es ist möglich, die virtuelle Maschine so zu konfigurieren, dass sie mit einem alternativen Netzwerk verbunden wird. Die virtuelle Maschine kann dann wiederhergestellt und eingeschaltet werden, aber sie kann nicht verbunden werden, auch dann nicht, wenn das Netzwerk zur Verfügung steht. Um dieses Problem zu beheben, verbinden Sie nach Abschluss des Wiederherstellungsvorgangs die virtuelle Maschine mit dem gewünschten Netzwerk.

  • Vorlagen für virtuelle Maschinen werden nicht zur Sicherung angezeigt

    Data Recovery unterstützt das Sichern von Vorlagen für virtuelle Maschinen nicht. Daher werden diese Objekte nicht in der Benutzerschnittstelle von Data Recovery angezeigt.

  • Im vSphere-Client werden Wiederherstellungspunkte möglicherweise nicht angezeigt

    In seltenen Fällen werden auf der Registerkarte "Wiederherstellen" keine Wiederherstellungspunkte angezeigt, obwohl gültige Wiederherstellungspunkte vorhanden sind. Sie können feststellen, ob gültige Wiederherstellungspunkte vorhanden sind, da sie im Wiederherstellungsassistenten angezeigt werden. Wählen Sie zum Beheben dieses Problems eine andere Registerkarte aus und wählen Sie anschließend die Registerkarte "Wiederherstellen". Falls das Problem weiterhin besteht, starten Sie den vSphere-Client neu.

  • Entfernte Hosts und Cluster werden im vSphere-Client nicht wie erwartet aktualisiert

    Data Recovery zeigt vorhandene Hosts und Cluster in der vSphere-Client-Benutzerschnittstelle an. Wenn ein Host oder ein Cluster aus vSphere entfernt, umbenannt und erneut zu vSphere hinzugefügt wird, werden im Data Recovery-Plug-In sowohl die alte als auch die neue Instanz angezeigt. Um dieses Problem zu beheben, starten Sie die Backup-Appliance neu, um die Bestandslisteninformationen in Data Recovery zu aktualisieren.

  • Die Backup-Appliance darf nicht in einem vApp-Ordner gespeichert werden

    Data Recovery kann die Backup-Appliance nicht finden, wenn sie in einem vApp-Ordner gespeichert ist. Verschieben Sie zum Beheben dieses Problems die Backup-Appliance an einen anderen Speicherort.

  • Die Backup-Appliance wird möglicherweise von im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatten nicht ordnungsgemäß gestartet

    Falls die Backup-Appliance ausfällt, während im laufenden Betrieb Festplatten angeschlossen werden, versucht die Backup-Appliance möglicherweise, von einer im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatte statt von der Festplatte mit dem Betriebssystem der Backup-Appliance zu starten. Falls dieses Problem bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich an den Support von VMware.

  • Aktivitäten des Deduplizierungsspeichers lösen möglicherweise CPU-Nutzungswarnungen aus

    Die vom Deduplizierungsspeicher ausgeführten Aufgaben sind CPU-intensiv. Demzufolge könnten CPU-Nutzungswarnungen ausgelöst werden, obwohl diese Warnungen in der Regel nicht auf ein Problem hindeuten. Um dieses Problem zu vermeiden, konfigurieren Sie die CPU-Nutzungswarnungen für die Backup-Appliance neu.

  • Neu hinzugefügte SCSI-Festplatten sind nicht sichtbar, wenn Sie bei einer laufenden Aufgabe hinzugefügt wurden

    Wird eine SCSI-Festplatte zu einer Backup-Appliance hinzugefügt, während die Backup-Appliance eine Aufgabe, z. B. eine Datensicherung oder -wiederherstellung, durchführt, wird die neue Festplatte nicht angezeigt. Sie kann daher weder konfiguriert noch verwendet werden. Warten Sie zum Beheben dieses Problems, bis die ausgeführte Aufgabe durchgeführt wurde. Danach wird die Festplatte sichtbar und kann konfiguriert werden.

  • Erneut gemountete Festplatten erscheinen nicht wie erwartet

    Die Backup-Appliance kann Festplatten mounten, unmounten und erneut mounten. Wenn das Mounten einer gemounteten Festplatte aufgehoben wird und anschließend erneut gemountet wird, erscheint die Festplatte nicht wie erwartet in der Bestandsliste. Starten Sie zum Beheben dieses Problems die Backup-Appliance neu.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen versuchen, von IDE-Laufwerken zu starten

    Virtuelle Maschinen, die sowohl über IDE- als auch über SCSI-Laufwerke verfügen, versuchen nach der Wiederherstellung, von einem IDE-Laufwerk zu starten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Betriebssystem auf dem IDE-Laufwerk befindet oder nicht. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS der virtuellen Maschine, sodass das System beim Starten auf die korrekte Festplatte zugreift.

  • Wiederhergestellte virtuelle Maschinen versuchen, von IDE-Laufwerken zu starten

    Virtuelle Maschinen, die sowohl über IDE- als auch über SCSI-Laufwerke verfügen, versuchen nach der Wiederherstellung, von einem IDE-Laufwerk zu starten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Betriebssystem auf dem IDE-Laufwerk befindet oder nicht. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS der virtuellen Maschine, sodass das System beim Starten auf die korrekte Festplatte zugreift.

  • Benutzer werden während der Installation von Backup-Appliance mehrmals aufgefordert, ihre Anmeldedaten einzugeben

    Benutzer werden beim erstmaligen Bereitstellen der Backup-Appliance zweimal aufgefordert, den Benutzernamen und das Kennwort eines Administratorkontos einzugeben. Dies ist normal.

  • Während einiger Data Recovery-Vorgänge werden keine Wiederherstellungspunkte angezeigt

    Während einiger Vorgänge, z. B. während des Neuaufbaus des Deduplizierungskatalogs oder des Abschließens einer Integritätsprüfung nach einem Fehlschlag der ersten Integrität, gibt die Data Recovery-Benutzerschnittstelle an, dass keine Wiederherstellungspunkte vorhanden sind. Dies erweckt möglicherweise den Eindruck, dass alle bereits erstellten Wiederherstellungspunkte dauerhaft gelöscht wurden. In Wirklichkeit sind keine Wiederherstellungspunkte verfügbar, wenn Data Recovery gewisse Vorgänge ausführt. Diese stehen jedoch erneut zur Verfügung, wenn die Vorgänge abgeschlossen sind. In einigen seltenen Fällen werden nach Abschluss der Vorgänge gültige Wiederherstellungspunkte nicht erneut angezeigt. Starten Sie in einem solchen Fall die Backup-Appliance neu.

  • In Protokollen werden möglicherweise falsche Backup-Typen aufgeführt

    Data Recovery unterstützt die vollständige Sicherung von kompletten virtuellen Maschinen sowie das inkrementelle Sichern nur derjenigen Daten, die gesichert werden müssen. Inkrementelle Sicherungen werden nur bei neueren Dateien unterstützt. Wenn es bei älteren virtuellen Maschinen nur inkrementelle Änderungen gegeben hat, könnten Benutzer erwarten, dass eine inkrementelle Sicherung durchgeführt wird. Weil diese virtuellen Maschinen aber keine inkrementelle Sicherungen unterstützen, wird eine vollständige Datensicherung durchgeführt. Im umgekehrten Fall, also wenn eine neuere virtuelle Maschine zum ersten Mal gesichert wird (d. h., die gesamte virtuelle Maschine muss gesichert werden), könnten Benutzer erwarten, dass eine vollständige Sicherung durchgeführt wird. Tatsächlich wird eine inkrementelle Sicherung durchgeführt. In diesem Fall besteht das Inkrement aus der gesamten virtuellen Maschine statt wie üblich einer Untermenge.

  • Sonderzeichen werden bei Netzwerkfreigaben nicht unterstützt

    Wenn der Name einer Netzwerkfreigabe, der Name eines Benutzers oder das Passwort Sonderzeichen enthält, schlagen Versuche, die Netzwerkfreigabe hinzuzufügen, fehl. Verwenden Sie zum Vermeiden dieses Problems keine Sonderzeichen für Netzwerkfreigabenamen, Benutzernamen und Kennwörter.

  • Option zum Anzeigen von ausgeblendeten detaillierten Backup-Informationen ist nicht verfügbar

    Data Recovery bietet detaillierte Informationen zu jedem Eintrag in den Registerkarten "Sicherung" und "Berichte". Benutzer können die detaillierten Informationen ausblenden. Wenn in der japanischen und chinesischen Version von Data Recovery Details zu Sicherungen ausgeblendet wurden, gibt es keine Option zum Wiederherstellen der Anzeige dieser Informationen. Starten Sie zum Beheben dieses Problems den vSphere-Client neu.

  • Netzwerkziele müssen unter Verwendung von IP-Adressen angegeben werden

    Data Recovery unterstützt keinen über DNS aufgelösten Namen zum Angeben von Netzwerkzielen. Geben Sie beim Hinzufügen von Netzwerkzielen über Konfigurieren > Ziele eine IP-Adresse an. Verwenden Sie beispielsweise "\\192.0.2.12\share" statt "\\beispiel\share".

  • Integritätsprüfungen liefern keine zuverlässigen Fortschrittsinformationen

    Eine Fortschrittskontrollanzeige wird angezeigt, wenn eine Integritätsprüfung ausgeführt wird. Diese Fortschrittskontrollanzeige spiegelt die Aktivitäten nicht zuverlässig wieder. Warten Sie beim Prüfen der Integrität, bis der Vorgang abgeschlossen wurde. Der Fortschrittsbalken ändert sich von 0 % in 100 %.

  • Virtuelle Maschinen werden nicht auf Speicherorte wiederhergestellt, die gelöscht wurden

    Nach dem Sichern von virtuellen Maschinen können Benutzer die Ordner, in denen diese virtuellen Maschinen gespeichert wurden, löschen und die Sicherungen wiederherstellen. In einem solchen Fall stellt Data Recovery die virtuellen Maschinen im Stammordner des Hosts wieder her, anstatt, wie Benutzer es erwarten würden, den ursprünglichen Ordner neu zu erstellen. Um dieses Problem zu beheben, erstellen Sie die gewünschte Verzeichnisstruktur und verschieben Sie die virtuellen Maschinen an den entsprechenden Speicherort.

  • Beim Wiederherstellen von virtuellen Maschinen mit schnell bereitgestellten (Thin) Festplatten wird die Festplatte möglicherweise falsch gefüllt

    Der Speicherplatz, der durch die Verwendung von schnell bereitgestellten Festplatten gewonnen wird, ergibt sich dadurch, dass nur die Blöcke, die Daten enthalten, Speicherplatz beanspruchen. Virtuelle Festplatten der Hardwareversion 4 führen kein Protokoll über die Blöcke, die tatsächlich Daten enthalten, und diejenigen, die noch nicht verwendet wurden. Demzufolge muss beim Wiederherstellen einer schnell bereitgestellten virtuellen Festplatte der Hardwareversion 4 die gesamte vom Benutzer festgelegte Kapazität wiederhergestellt werden, um sicherzugehen, dass keine gültigen Blöcke ausgelassen werden. Somit wird die Thin- tatsächlich in eine Thick-Festplatte konvertiert. Löschen Sie zum Vermeiden dieses Problems die in Frage kommende Festplatte vor dem Wiederherstellen der virtuellen Maschine.

  • Die Auswahl mehrerer Appliances zum Sichern einer virtuellen Maschine kann zu Problemen führen

    Es ist möglich, dass Benutzer mehrere Backup-Appliances zum Sichern derselben virtuellen Maschine konfigurieren. Dies könnte zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen und wird in dieser Version nicht unterstützt. Weil Data Recovery keinerlei Prüfungen unternimmt, um sicherzustellen, dass diese Konfiguration nicht eingerichtet wurde, müssen Benutzer selbst sichergehen, dass sie einen solchen Zustand nicht herbeigeführt haben.

  • Automatisch eingeschaltete virtuelle Maschinen geben möglicherweise den korrekten Betriebszustand nicht wieder

    Data Recovery enthält eine Option zum Einschalten von virtuellen Maschinen, die von einer Sicherung wiederhergestellt wurden. Nach einer solchen Wiederherstellung, kann die Data Recovery-Bestandsliste fälschlicherweise anzeigen, dass die wiederhergestellte virtuelle Maschine ausgeschaltet ist. Prüfen Sie zum Anzeigen von zuverlässigen Informationen über den Betriebszustand der wiederhergestellten virtuellen Maschine dessen Status in der Ansicht "Hosts und Cluster" des vSphere-Clients.

  • Die Backup-Appliance steht möglicherweise nicht zur Verfügung, wenn es zu viele virtuelle Maschinen gibt

    Wenn es zu viele virtuelle Maschinen gibt, schlagen Versuche, sich bei der Backup-Appliance anzumelden, fehl.

  • Backup-Appliance steht möglicherweise nicht zur Verfügung, wenn vSphere Server über mehr als 500 virtuelle Maschinen verfügt

    Wenn vSphere Server mehr als 500 virtuelle Maschinen verwaltet, kann es vorkommen, dass Data Recovery keine Verbindung zur Backup-Appliance herstellen kann, was die Verwaltung und möglicherweise das Funktionieren von Data Recovery verhindert. Dies wirkt sich auf keine anderen vSphere-Funktionen aus, sodass andere Dienste nach wie vor bereitstehen. Verwalten Sie zum Beheben dieses Problems die zusätzlichen virtuellen Maschinen mit anderen Instanzen von vSphere Server, sodass jeder Server nicht mehr als 500 virtuelle Maschinen verwaltet.

  • Gelöschte virtuelle Maschinen werden möglicherweise nicht im erwarteten Ordner wiederhergestellt

    Eine virtuelle Maschine kann aus der Bestandsliste gelöscht und anschließend mit Data Recovery wiederhergestellt werden. Befand sich eine virtuelle Maschine in einem Ordner in der Ansicht "VMs und Vorlagen", wird die virtuelle Maschine im Root-Verzeichnis von ESX Server für diese Ansicht wiederhergestellt.

    Um dieses Problem zu beheben, können Benutzer die wiederhergestellten virtuellen Maschinen manuell an ihre beabsichtigten Speicherorte verschieben.

  • Data Recovery sichert mehrere virtuelle Maschinen nicht gleichzeitig in einer einzigen vApp

    Mehrere virtuelle Maschinen können in so genannten vApps zusammen verpackt werden. Data Recovery erstellt gleichzeitig Wiederherstellungspunkte für bis zu acht virtuelle Maschinen, aber Data Recovery sichert jeweils nicht mehr als eine virtuelle Maschine in einer vApp. Einzelne virtuelle Maschinen in verschiedenen vApps und eigenständige virtuelle Maschinen können gleichzeitig gesichert werden, weil aber mehrere virtuelle Maschinen in einer einzelnen vApp nicht gleichzeitig gesichert werden, ist es möglich, dass die Sicherungsaufgaben länger dauern als erwartet. Abgesehen von längeren Sicherungszeiten wirkt sich dieses Verhalten nicht negativ auf Data Recovery aus.

  • Benutzer werden nicht benachrichtigt, wenn der Deduplizierungsspeicher voll ist

    Data Recovery gibt keine Warnung aus, wenn Speicherplatz im Deduplizierungsspeicher knapp wird bzw. ausgeht. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, dass ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht, und fügen Sie nach Bedarf mehr Speicherplatz hinzu oder ändern Sie die Aufbewahrungsrichtlinie für Sicherungen.

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