View Client für Linux 1.7 | 13. Dezember 2012 | Build: 941674

Letzte Aktualisierung: 13. Dezember 2012

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware View Client für Linux erleichtert Ihnen den Zugriff auf Ihren virtuellen Windows-Desktop von einem Ubuntu 10.04- oder 12.04-System und bietet dabei die bestmögliche Benutzererfahrung im lokalen Netzwerk (Local Area Network/LAN) oder Fernnetz (Wide Area Network/WAN).

  • Unterstützung für Ubuntu 10.04 und 12.04
  • Unübertroffene Leistung - Die Anpassungsfähigkeiten des PCoIP-Anzeigeprotokolls wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität - View Client für Linux ist unmittelbar in VMware View 4.6.1 und neueren Versionen integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. View Client für Linux unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA-SecurID-Authentifizierung. (Die RADIUS-Unterstützung wurde in VMware View 5.1 und View Client für Linux 1.5 bzw. neueren Versionen hinzugefügt.)

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Neuheiten bei View Client für Linux

VMware View Client für Linux 1.7 umfasst die folgenden neuen Funktionen:

  • FreeRDP-Support bei Verwendung einer RDP-Verbindung – Wenn Sie beabsichtigen, statt PCoIP RDP für Verbindungen zu View-Desktops zu verwenden, können Sie zwischen dem Client rdesktopund xfreerdp, der Open-Source-Implementierung des Remotedesktopprotokolls (RDP), wählen. Ihr Linux-Computer muss dabei über die erforderlichen Versionen und Patches für FreeRDP verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von VMware View Client für Linux .
  • Optionales Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP) – Wenn Sie den View-Verbindungsserver 5.1 oder höher verwenden und Ihr Unternehmen am CEIP teilnimmt, sammelt View Client zur Priorisierung der Hardware- und Softwarekompatibilität anonyme Daten zur View Client-Nutzung. Es werden dabei keine Daten zusammengetragen, über die der Benutzer identifiziert werden kann. Eine vollständige Auflistung aller gesammelten Clientinformationen finden Sie unter Verwendung von VMware View Client für Linux .
  • Verbesserungen im Bereich USB-Umleitung
  • - Beachten Sie, dass die USB-Umleitung aktuell nur mit Verteilungen von Drittanbietern verfügbar ist. Wenn Sie den View-Verbindungsserver und View Agent 5.1 oder höher verwenden, können Sie View Client zur Aufschlüsselung von USB-Verbundgeräten konfigurieren. USB-Verbundgeräte bestehen aus einer Kombination von zwei oder mehr Geräten, so zum Beispiel einem Videoeingabegerät und einem Speichergerät. Sie können die automatische Geräteaufschlüsselung aktivieren oder angeben, wie die Verbundgeräte aufgeschlüsselt werden sollen.

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Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für View Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, Chinesisch (vereinfacht) und Koreanisch verfügbar.

Hinweis: Um auf der View Client-Benutzeroberfläche Zeichen der vereinfachten chinesischen Sprache verwenden zu können, muss das Clientsystem zur Verwendung des Gebietsschemas zh_CN konfiguriert werden. Wenn Sie das Clientsystem auf die Verwendung des Gebietsschemas zh_SG festlegen, wird die Benutzeroberfläche in englischer Sprache angezeigt.

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Bevor Sie beginnen

  • VMware View Client für Linux erfordert ein 32-Bit-Ubuntu Linux 10.04- oder 12.04-Betriebssystem.
  • VMware View Client für Linux wird für VMware View 4.6.1 oder höher unterstützt.
  • Zur Installation müssen Sie auf Ihrem Linux-Clientsystem Canonical Partners aktivieren und Synaptic Package Manager verwenden, um die Installation des Pakets vmware-view-clientzu suchen und zu konfigurieren.
    Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und detaillierte Installationsanweisungen finden Sie unter Verwendung von VMware View Client für Linux.

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Behobene Probleme

  • In der Vergangenheit konnten einige USB-Geräte nicht korrekt mit View Client verwendet werden; es gab zum Beispiel Probleme bei den folgenden Funktionen:
    • Scannen von Amazon Kindle-Festplatten
    • Kopieren von Dateien von einem USB-Gerät
    • Formatieren einer USB-Datenträgerpartition
    • Verwenden von Microsoft LifeChat LX-4000 for Business
    Bei Auftreten eines Problems wurde folgende Nachricht im USB-Protokoll angezeigt: „Malformed fast request, buffer too small. (Falsch formatierte Schnellanfrage, Puffer zu klein.)“

    Mit View-Verbindungsserver und View Agent 5.1.2 und höher wurden diese Probleme behoben. Beachten Sie, dass die USB-Umleitung aktuell nur mit Verteilungen von Drittanbietern verfügbar ist.
  • In der Vergangenheit stand die Option „Disconnect and Log off (Trennen und Abmelden)“ manchmal nicht zur Verfügung. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Wenn Sie bisher das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwendeten und die Verbindung zum Desktop trennten, ohne sich abzumelden, wurde das Dialogfeld zur Desktopauswahl erneut angezeigt, reagierte jedoch während des Trennvorgangs für 8 Sekunden nicht. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Wenn Sie bisher das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwendeten, funktionierte die Lautstärkeregelung von View Client nicht für PULSE-Audio auf dem View-Desktop.

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Bekannte Probleme

  • Wenn Sie über FreeRDP eine Verbindung mit einem View-Desktop herstellen und den Desktop zur Verbindungsherstellung mit einer separaten Festplatte konfigurieren, kann der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt werden, wenn er Nicht-ASCII-Zeichen enthält. Wenn Sie beispielsweise Nicht-ASCII-Zeichen im Festplattennamen verwenden und View Client dann mit der Befehlszeilenoption
    '--rdpclient=xfreerdp' and '--xfreerdpOptions="--plugin rdpdr --data disk:: --"'
    starten, wird der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt.
  • FIPS funktioniert mit der AES256-Verschlüsselung nicht.
  • Wenn View Client im Kioskmodus ausgeführt wird und das System so konfiguriert wurde, dass vor der Zulassung einer Verbindung von View Client zu einem View-Desktop und vor der Anmeldung eine Meldung angezeigt wird, muss der Benutzer diese Meldung bestätigen, bevor er auf den Desktop zugreifen kann. Verwenden Sie View Administrator und deaktivieren Sie die Anzeige von Meldungen vor der Anmeldung, um dieses Problem zu vermeiden.
  • Bei der Konfiguration eines Clientsystems für den Kioskmodus müssen Sie die Befehlszeilenoption --nomenubarverwenden, da die entsprechende Konfigurationsoption view.nomenubarnicht funktioniert.
  • Da VMware View Client im Gegensatz zu View-Verbindungsserver 4.6.x auch auf Koreanisch erhältlich ist, werden Ihnen bei Verwendung von View Client auf einem koreanischen System die Meldungen von View Client auf Koreanisch, die Meldungen vom View-Verbindungsserver 4.6.x jedoch auf Englisch angezeigt.
  • Wenn Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwenden und eine Zeitüberschreitung für die View-Desktopsitzung auftritt, wird Ihnen bei einem erneuten Anmeldeversuch möglicherweise die Fehlermeldung „The desktop does not support the requested protocol. Please contact your administrator. (Der Desktop unterstützt das angeforderte Protokoll nicht. Wenden Sie sich an Ihren Administrator)“ angezeigt.
    Umgehung: Starten Sie View Client neu und melden Sie sich noch einmal an.
  • Falls Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwenden, kann die View Client-Anwendung nur in den Fokus rücken, wenn Sie auf ihre Titelleiste klicken.
  • Wenn Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll auf einem Ubuntu 10.04-Clientsystem verwenden, sind die Beleuchtungsfunktionen für die Feststelltaste, die NUM-Taste und die ROLLEN-Taste auf Ihrer Tastatur nicht für View-Desktops verfügbar. Es funktioniert dabei jedoch nur die Beleuchtung nicht, die Tasten selbst sind weiterhin verwendbar.
  • Wenn Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwenden und der View-Desktop mit View Agent 4.6.1 arbeitet, lassen sich bestimmte Nicht-ASCII-Zeichen weder kopieren noch einfügen. Das bedeutet, dass bestimmte Unicode-Zeichen nicht in UTF-8-Zeichen konvertiert werden. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn der View-Desktop View Agent 5.0.x oder 5.1.x verwendet.
  • Wenn Sie View Client mit dem Betriebssystem Ubuntu 12.04 verwenden, können die folgenden Probleme auftreten:
    • Die View Client-Titelleiste wird nach der Abmeldung von der RDP-Sitzung im Vollbildmodus nicht mehr angezeigt.
    • Die Menüleiste wird nicht auf dem Bildschirm zur Desktopauswahl angezeigt, wenn Sie den Client mit dem Parameter
      --fullscreenstarten.
    • Wenn Sie die Windows-Taste auf einem View-Desktop drücken, wird das Drücken der Windows-Taste auch vom Client-Betriebssystem erfasst.
    • Gelegentlich kann es zu einem Problem kommen, wenn Sie einen View-Desktop im Vollbildmodus starten.
      Umgehung: Wechseln Sie zum Client-Betriebssystem, indem Sie Alt+Tabulatortaste drücken, und wechseln Sie dann zurück zur View-Desktop-Sitzung.

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