In dieser Version wird das Bemühen fortgesetzt, durch das virtuelle Datencenter-Betriebssystem von VMware die x86-IT-Infrastruktur in ein hocheffizientes, gemeinsam genutztes On-Demand-Dienstprogramm mit integrierter Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheitsdiensten für alle Anwendungen und einer einfachen, proaktiven automatisierten Verwaltung zu verwandeln. Die neuen und erweiterten Funktionen in vSphere 5.0 sind nachfolgend aufgelistet.

Verbesserungen an der Plattform

  • Konvergenz. vSphere 5.0 ist die erste vSphere-Version, die ausschließlich die vSphere ESXi 5.0-Hypervisor-Architektur als Hostplattform nutzt. Der ESX-Hypervisor gehört nicht mehr zum Lieferumfang von vSphere. Die vSphere 5.0-Verwaltungsplattform, vCenter Server 5.0, unterstützt sowohl ESXi 5.0-Hosts als auch ESX/ESXi 4.x- und ESX/ESXi 3.5-Hosts.

  • VMware vSphere Auto Deploy. VMware vSphere Auto Deploy vereinfacht das Verwalten einer ESXi-Installation und das Durchführen von Upgrades für Hunderte von Maschinen. Neue Hosts werden anhand von vom Administrator definierten Regeln bereitgestellt. Für den Neuaufbau eines Servers auf einen bereinigten Zustand ist nur ein Neustart erforderlich. Um sich zwischen ESXi-Versionen zu bewegen, erstellen Sie mithilfe von Auto Deploy PowerCLI eine neue Regel und führen Sie einen Test-und-Reparatur-Übereinstimmungsvorgang durch.

  • Vereinheitlichtes CLI-Framework. Das erweiterte ESXCLI-Framework bietet einen erweiterbaren Befehlssatz einschließlich neuer Befehle, um die Fehlerbehebung und Wartung auf dem Host zu erleichtern. Das Framework ermöglicht unter Verwendung der gleichen Methoden wie andere Frameworks, wie z. B. vCenter Server und PowerCLI, eine Übereinstimmung der Authentifizierung, der Rollen und des Auditings. Sie können das ESXCLI-Framework sowohl remote als Teil von vSphere-CLI als auch lokal in der ESXi-Shell (ehemals Support-Modus) verwenden.

  • Neue VM-Funktionen. ESXi 5.0 bietet eine neue Generation von virtueller Hardware mit VM-Hardwareversion 8 einschließlich der folgenden neuen Funktionen:

    • 32-Wege-Virtual SMP ESXi 5.0 unterstützt virtuelle Maschinen mit bis zu 32 virtuellen CPUs, damit Sie größere CPU-intensive Arbeitslasten auf der VMware ESXi-Plattform ausführen können.

    • 1 TB VM-RAM. Sie können virtuellen ESXi 5.0-Maschinen bis zu 1 TB RAM zuweisen.

    • Softwareunterstützung für 3D-Grafik, um Windows Aero ausführen zu können. ESXi 5.0 unterstützt beschleunigte 3D-Grafik (nicht hardwarebeschleunigt), um Windows Aero und allgemeine 3D-Anwendungen in virtuellen Maschinen ausführen zu können.

    • Unterstützung für USB 3.0-Geräte. ESXi 5.0 bietet Unterstützung für USB 3.0-Geräte in virtuellen Maschinen mit Linux-Gastbetriebssystemen. USB 3.0-Geräte, die am Clientcomputer angeschlossen sind, auf dem vSphere Web Client oder der vSphere-Client ausgeführt werden, können mit einer virtuellen Maschine verbunden werden und auf sie kann auch dort zugegriffen werden. USB 3.0-Geräte, die am ESXi-Host angeschlossen sind, werden nicht unterstützt.

    • Virtuelles UEFI-BIOS. Virtuelle Maschinen, die unter ESXi 5.0 ausgeführt werden, können von der Unified Extended Firmware Interface (UEFI) gestartet werden und diese Schnittstelle verwenden.

  • Grafische Benutzeroberfläche für das Konfigurieren von virtuellen CPUs mit mehreren Kernen. Jetzt können Sie die Anzahl von virtuellen CPU-Kernen pro Socket in der Ansicht "Eigenschaften virtueller Maschine" von vSphere Web Client und dem vSphere-Client konfigurieren. Diese Funktion war früher nur über die erweiterten Einstellungen konfigurierbar.

  • Client-verbundene USB-Geräte. USB-Geräte, die am Clientcomputer angeschlossen sind, auf dem vSphere Web Client oder der vSphere-Client ausgeführt werden, können mit einer virtuellen Maschine verbunden werden und auf sie kann auch innerhalb der virtuellen Maschine zugegriffen werden.

  • Unterstützung von Chipkartenlesern für virtuelle Maschinen. Chipkartenleser, die am Clientcomputer angeschlossen sind, auf dem vSphere Web Client oder der vSphere-Client ausgeführt werden, können mit einer oder mehreren virtuellen Maschinen verbunden werden. Dort erfolgt auch der Zugriff auf sie. Die VM-Remotekonsole, die in vSphere Web Client und dem vSphere-Client zur Verfügung steht, unterstützt das Anschließen von Chipkartenlesern an mehrere virtuelle Maschinen, die dann zwecks Chipkartenauthentifizierung verwendet werden können.

  • Erweiterte Unterstützung für VMware Tools-Versionen. VMware Tools von vSphere 4.x werden von virtuellen Maschinen unterstützt, die auf vSphere 5.0-Hosts ausgeführt werden. Zudem ist die Version von VMware Tools im Lieferumfang von vSphere 5.0 auch mit ESX/ESXi 4.x kompatibel.

  • Unterstützung für das Apple Mac OS X Server-Gastbetriebssystem. VMware vSphere 5.0 bietet jetzt Unterstützung für Apple Mac OS X Server 10.6 ("Snow Leopard") als Gastbetriebssystem. Die Unterstützung beschränkt sich auf Apple Xserve Modell Xserve3.1-Systeme.

  • Unterstützung für das Starten von Hosts von UEFI aus. vSphere 5.0 unterstützt das Starten von ESXi-Hosts von UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) aus. Sie können mithilfe von UEFI Systeme von Festplatten, CD-/DVD-Laufwerken oder USB-Medien aus starten. Zum Starten über das Netzwerk wird die Legacy-BIOS-Firmware benötigt. Dies wird nicht von UEFI unterstützt.

  • Unterstützung für bis zu 512 virtuelle Maschinen pro Host. vSphere 5.0 unterstützt bis zu 512 virtuelle Maschinen bzw. maximal 2048 virtuelle CPUs pro Host.

  • Unterstützung für größere Systeme. vSphere 5.0 unterstützt Systeme mit bis zu 160 logischen CPUs und bis zu 2 TB RAM.

  • Verbesserte SNMP-Unterstützung. Sie können mithilfe von vSphere 5.0 CIM-Indications in SNMP-Traps konvertieren. Fragen Sie Ihren Hardwareanbieter, ob sein CIM-Anbieter diese Funktionalität unterstützt. vSphere 5.0 unterstützt darüber hinaus jetzt das Host-Ressourcen-MIB ( RFC 2790) und bietet eine präzisere Kontrolle über die Arten von Traps, die vom SNMP-Agenten gesendet werden.

  • Isolierung von Arbeitsspeicherfehlern. Auf unterstützten Plattformen erkennt ESXi 5.0 Speicherbereiche des physischen Arbeitsspeichers, die öfters behebbare Fehler aufweisen, und isoliert sie. Diese Präventivmaßnahme verringert die Gefahr nicht behebbarer Fehler, die zu Ausfallzeiten der virtuellen Maschine oder des Hosts führen. Falls ein nicht behebbarer Arbeitsspeicherfehler auftritt, isoliert ESXi 5.0 den fehlerhaften Speicherbereich und startet die betroffenen virtuellen Maschinen neu. ESXi wird mit einem violetten Diagnosebildschirm nur dann angehalten, wenn der Arbeitsspeicherfehler den Hypervisor selbst betrifft. Diese Verbesserungen sorgen für eine verbesserte Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen und Hosts.

  • Image Builder. Mithilfe eines neuen Satzes von PowerCLI-cmdlets können Administratoren benutzerdefinierte ESXi-Images erstellen, die Komponenten von Drittanbietern enthalten, die für spezielle Hardwaregeräte erforderlich sind, wie z. B. Treiber und CIM-Anbieter. Sie können Image Builder verwenden, um passende Images für unterschiedliche Bereitstellungsarten zu erstellen, wie z. B. ISO-basierte Installationen, PXE-basierte Installationen und Auto Deploy.

  • Verbesserungen bei Hostprofilen. Sie können mithilfe einer Antwortdatei hostspezifische Einstellungen konfigurieren, die zusammen mit den allgemeinen Einstellungen im Hostprofil verwendet werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, hostspezifische Parameter hinzuzufügen. Mithilfe dieser Funktion können Hostprofile verwendet werden, um während einer automatisierten Bereitstellung einen Host vollständig zu konfigurieren. Zudem bieten Hostprofile Unterstützung für einen erweiterten Satz von Konfigurationen, z. B. iSCSI, FCoE, das native Multipathing, das Beanspruchen von Geräten und PSP-Geräteeinstellungen, sowie Kernelmodul-Einstellungen.

  • Metro vMotion. Die Fähigkeit, vMotion zum Verschieben einer laufenden virtuellen Maschine zu verwenden, wenn die Quell- und Ziel-ESX-Hosts durch eine Round Trip-Zeitlatenz von mehr als 5 ms getrennt sind. Die maximale Round Trip-Zeitlatenz, die zwischen zwei Hosts unterstützt wird, beträgt jetzt 10 ms.

  • Aktivierung der Trusted Execution Technology (TXT). ESXi 5.0 kann jetzt so konfiguriert werden, dass es mit Intel Trusted Execution Technology (TXT) gestartet werden kann. Diese Startoption kann ESXi in den Fällen schützen, bei denen System-Binärdateien beschädigt sind oder manipuliert wurden.

  • Verbesserung der Skalierbarkeit. ESXi 5.0 unterstützt bis zu 160 logische Prozessoren.

Speicher

  • Speicher-DRS Diese Funktion bietet die DRS-Vorteile der Ressourcenaggregation, der automatisierten anfänglichen Platzierung und des Vermeidens von Speicherengpässen. Sie können ähnliche Datenspeicher als eine einzige Speicherressource mit ausgeglichener Speicherlast, die als Datenspeicher-Cluster bezeichnet wird, gruppieren und verwalten. Speicher-DRS bietet Empfehlungen zur Festplattenplatzierung (VMDK) und Migration, um E/A- und Speicherplatznutzungsengpässe auf den Datenspeichern im Cluster zu vermeiden.

  • Profilgesteuerter Speicher. Mit dieser Lösung haben Sie mehr Kontrolle über und einen besseren Einblick in die Eigenschaften Ihrer Speicherressourcen. Darüber hinaus ermöglicht sie das Bereitstellen von VM-Speicher unabhängig davon, ob in der Umgebung ein bestimmter Speicher vorhanden ist. Sie können die Platzierungsregeln für virtuelle Maschinen in Bezug auf die Speichereigenschaften definieren und das Platzieren des Speichers einer virtuellen Maschine anhand dieser vom Administrator definierten Regeln überwachen. Die Lösung bietet diese Vorteile durch Ausnutzen der folgenden Elemente:

    • Integration mit "Storage APIs - Storage Awareness", um das von Speicheranbietern angebotene Speicherprofil bereitzustellen.

    • Aktivierung des vSphere-Administrators, um Speicher basierend auf kundenspezifischen Beschreibungen zu markieren.

    • Verwendung von Speicherprofilen, um Platzierungsregeln für virtuellen Maschinen zu erstellen.

    • Bereitstellung einfacher Möglichkeiten, die Übereinstimmung einer virtuellen Maschine anhand dieser Regeln zu überprüfen.

    Dadurch ist das Verwalten der Speichernutzung und die Speicherauswahl in vSphere-Bereitstellungen effizienter und benutzerfreundlicher.

  • vStorage-APIs - Storage Awareness. Ein neuer Satz APIs, der es vCenter Server ermöglicht, die Funktionen eines Speichergeräts zu erkennen, vereinfacht die Auswahl der entsprechenden Speicherfestplatte für die Platzierung von virtuellen Maschinen. Speicherfunktionen, z. B. RAID-Level, Thin- oder Thick-Provisioning, Replizierungsstatus usw., können jetzt mit vCenter Server sichtbar gemacht werden.

  • VMFS5. VMFS5 ist eine neue Version des vSphere VMSF (Virtual Machine File System), die eine verbesserte Skalierbarkeit und Leistung bietet und Unterstützung für die Internationalisierung leistet. Sie können mit VMFS5 einen 64 TB großen Datenspeicher auf einer einzelnen Erweiterung erstellen. RDMs in physischem Kompatibilitätsmodus, die größer als 2 TB sind, können einer virtuellen Maschine jetzt präsentiert werden. Darüber hinaus verwendet ESXi 5.0 auf SAN-Speicher-Hardware, die "vStorage APIs - Array Integration" (wird auch als VAAI bezeichnet) unterstützt, den ATS-Sperrmechanismus für VMFS5-Datenspeicher. Mithilfe dieses Mechanismus kann die Leistung verbessert werden. Der Grad der Verbesserung hängt allerdings von der zugrunde liegenden Speicher-Hardware ab.

  • Unterstützung für die iSCSI-Benutzerschnittstelle. Sie konfigurieren abhängige Hardware-iSCSI- und Software-iSCSI-Adapter zusammen mit den Netzwerkkonfigurationen und der Port-Bindung unter Verwendung des vSphere-Clients in einem einzelnen Dialogfeld. Der vollständige Zuigriff auf das SDK steht für diese Konfigurationen auch zur Verfügung.

  • Storage I/O Control - NFS-Unterstützung. vSphere 5.0 erweitert Storage I/O Control, um clusterweite E/A-Anteile und Grenzwerte für NFS-Datenspeicher anzubieten.

  • Storage APIs - Array Integration: Thin Provisioning. Sie können Blöcke einer Thin-bereitgestellten LUN zurückgewinnen, wenn eine virtuelle Festplatte gelöscht oder migriert wurde. Sie können auch Speicherplatz auf Thin-bereitgestellten LUNs vorbelegen und Vorwarnungen und Fehlermeldungen erhalten, wenn ein Datenspeicher auf einer Thin-bereitgestellten LUN voll wird. Das Verhalten einer vollen Thin-bereitgestellten Festplatte wurde auch verbessert. Nur virtuelle Maschinen, die versuchen, neue Blöcke auf einem vollen Thin-bereitgestellten Datenspeicher zuzuteilen, werden angehalten. Virtuelle Maschinen, die keine zusätzlichen Blöcke auf der Thin-bereitgestellten Festplatte benötigen, werden weiterhin ausgeführt.

  • Auslagerung auf Host-Cache. Der VMkernel-Planer wurde geändert, sodass ESXi-Swap auf lokale oder Netzwerk-SSD-Geräte ausgedehnt wurde. Dies ermöglicht eine Überbelegung des Arbeitsspeichers und minimiert die Auswirkungen auf die Leistung. VMkernel erkennt automatisch SSD-Geräte, die für ESXi lokal oder die im Netzwerk sind, und markiert diese.

  • Unterstützung für LUNs größer als 2 TB. vSphere 5.0 unterstützt VMFS-Datenspeicher, die größer als 2 TB sind. Sehr große VMFS5-Datenspeicher (bis zu 64 TB) können auf einem einzelnen Speichergerät ohne zusätzliche Erweiterungen erstellt werden.

  • Snapshot-Unterstützung für Storage vMotion. Ermöglicht Ihnen die Verwendung von Storage vMotion für eine virtuelle Maschine im Snapshot-Modus mit zugeordneten Snapshots. Sie können die Speicherkapazität und -leistung besser steuern, indem Sie die Flexibilität bei der Migration einer virtuellen Maschine zusammen mit deren Snapshots auf einen anderen Datenspeicher nutzen. Ein neuer Storage vMotion-Mechanismus verwendet einen gespiegelten Treiber, der die Quell- mit der Zielfestplatte synchronisiert, was zu einer schnelleren Migration führt.

  • Software-FCoE (Fibre Channel over Ethernet). vSphere 5.0 unterstützt jetzt einen Software-FCoE-Treiber. Um diesen Treiber auf einem ESXi-Host zu aktivieren, müssen Sie über eine Netzwerkkarte verfügen, die einige FCoE-Auslagerungsfunktionen unterstützen kann.

  • Festschreiben von Snapshots. Wenn das Festschreiben eines Snapshots fehlschlägt, ermöglicht es diese Funktion dem vSphere-Client, Benutzer zu warnen, dass auf der virtuellen Maschine noch ein Konsolidierungsvorgang erforderlich ist.

Netzwerk

  • Network I/O Control wurde erweitert. vSphere 5.0 baut auf Network I/O Control auf, um benutzerdefinierte Netzwerkressourcenpools und mandantenfähige Bereitstellungen zu ermöglichen sowie virtuellen und physischen Infrastruktur-QoS mit 802.1-Tagging pro Ressourcenpool zu überbrücken.

  • vSphere Distributed Switch - Verbesserungen. vSphere 5.0 bietet einen tieferen Einblick in den VM-Datenverkehr über Netflow sowie verbesserte Überwachungs- und Fehlerbehebungsfunktionen über SPAN und LLDP.

  • ESXi-Firewall. Die ESXi 5.0-Verwaltungsschnittstelle wird durch eine Dienst-orientierte, statuslose Firewall geschützt, die Sie mithilfe des vSphere-Clients oder mit esxcli-Schnittstellen von der Befehlszeile aus konfigurieren können. Dank einer neuen Firewall-Engine müssen iptables nicht mehr verwendet werden und Regelsätze definieren die Portregeln für jeden Dienst. Sie können für Remotehosts die IP-Adressen oder einen Bereich von IP-Adressen angeben, die auf jeden Dienst zugreifen dürfen.

VMware vCenter Server

  • vSphere Web Client. Eine neue Browser-basierte Benutzeroberfläche, die von allen Linux- und Windows-Plattformen unterstützt wird. Der vSphere Web Client der Version 5.0 dient als Ersatz für das Produkt Web Access. Der Client eignet sich für alle Fälle von Konsolen und virtuellen Maschinen, was es Administratoren erlaubt, ihre Umgebungen zu verwalten.

  • vCenter Server-Appliance. Eine vCenter Server-Implementierung, die auf einer vorkonfigurierten virtuellen Appliance ausgeführt wird. Mit dieser Appliance wird die Zeit erheblich reduziert, die für das Bereitstellen von vCenter Server und den zugehörigen Diensten benötigt wird. Sie bietet auch eine kostengünstige Alternative zum traditionellen Windows-basierten vCenter Server.

  • Erweiterbarkeit der Bestandsliste. VMware-Kunden und -Partner können vCenter Server einschließlich der Bestandsliste, der grafischen Benutzeroberfläche und Agenten auf verschiedene Art und Weise erweitern. vCenter Server stellt einen Manager zur Verfügung, um die Erweiterungen zu überwachen. Durch das Bereitstellen von von VMware-Partnern erstellten Erweiterungen können Sie vCenter Server als eine einheitliche Konsole verwenden, um Ihr virtualisiertes Datencenter zu verwalten.

  • Unterstützung für die erweiterte Protokollierung. Alle Protokollmeldungen werden jetzt von syslog generiert und Meldungen können jetzt entweder lokal oder auf einem oder mehreren Remote-Protokollservern protokolliert werden. Ein Server kann Meldungen von mehr als einem Host protokollieren. Protokollmeldungen können mithilfe von SSL- (Secure Sockets Layer) oder TCP-Verbindungen remote protokolliert werden. Der vSphere-syslog-Listener steht unter Windows als optionales vCenter-Plug-In zur Verfügung. In der virtuellen vCenter-Appliance (VCVA) erfolgt die Protokollierung unter Verwendung des nativen Hilfsprogramms "syslog-ng". vSphere 5.0 kann so konfiguriert werden, dass Protokollmeldungen aus verschiedenen Quellen in unterschiedliche Protokolldateien geschrieben werden. Die Konfiguration des Protokollierens von Meldungen kann mithilfe des vSphere-Clients sowie auch von ESXCLI vorgenommen werden.

Verfügbarkeit

  • vSphere HA. vSphere High Availability ist jetzt eine Cloud-optimierte Verfügbarkeitsplattform. Erweiterungen, wie z. B. die Beseitigung der primären und sekundären Rollen und der Wegfall der Abhängigkeit von DNS, erleichtern die Konfiguration. Neue Funktionen, wie z. B. die Fähigkeit, gemeinsam genutzten Speicher als Backup-Kommunikationskanal zu verwenden, gewährleisten eine höhere Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Hostausfällen.

  • vSphere Data Recovery 2.0. Mit der Freigabe von Data Recovery 2.0.steigert VMware die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Sicherungsvorgängen. Diese Version verbessert die Integration mit vCenter und stellt neue Verwaltungsfunktionen zur Vefügung:

    • Automatische Generierung von Berichten zu Sicherungsaufgaben, die auch automatisch per E-Mail gesendet werden.

    • Verbesserte Leistung bei Sicherungs-, Integritätsprüfungs- und Zurückgewinnungsvorgängen.

    • Erhöhte Ausfallsicherheit gegen vorübergehende Netzwerkausfäll und somit eine verbesserte CIFS-Unterstützung.

    • Mehr Flexibilität beim Planen, Anhalten und Abbrechen von Integritätsprüfungen.

Partnerumgebung

  • Erweiterte Liste der unterstützten Prozessoren. Die Liste der unterstützten Prozessoren wurde für ESXi 5.0 erweitert. Informationen dazu, welche Prozessoren mit dieser Version kompatibel sind, finden Sie im Hardware-Kompatibilitätshandbuch. Zu den unterstützten Prozessoren gehören die Intel Xeon E7-2800-, E7-4800- und E7-8800-Prozessor-Serien mit dem Codenamen Westmere-EX und die Intel Xeon E3-1200- und i3-2100-Prozessor-Serien mit dem Codenamen Sandy Bridge.

  • Unterstützung für Speicheradapter mit mehreren Warteschlangen. Der vSphere-Speicher-Stack wurde erweitert, um die Mehrfachwarteschlangenfähigkeiten von Adaptern zu erkennen und die eingehenden E/A dieser Warteschlangen je nach CPU-Affinität zu verteilen. Dies führt zu geringeren CPU-Kosten pro E/A.