Virtualisierung – die Grundlagen

Was ist Virtualisierung? Einfach gesagt handelt es sich dabei um die Erstellung einer virtuellen – statt physischen – Version einer Komponente. Virtualisierung kann auf Computer, Betriebssysteme, Storage-Geräte, Anwendungen oder Netzwerke angewendet werden. Im Zentrum steht jedoch die Servervirtualisierung.

Die Einschränkungen der heutigen x86-Server, die auf die Ausführung nur eines Betriebssystems und einer Anwendung ausgelegt sind, stellen IT-Organisationen vor große Probleme. So müssen selbst kleine Rechenzentren viele Server bereitstellen, die jeweils nur zwischen 5 und 15 Prozent ausgelastet und damit hochgradig ineffizient sind.

Bei der Virtualisierung wird mithilfe von Software das Vorhandensein von Hardware simuliert und ein virtuelles Computersystem erstellt. Auf diese Weise können Unternehmen mehr als nur ein virtuelles System – und mehrere Betriebssysteme und Anwendungen – auf einem einzigen Server ausführen. So können Größenvorteile und eine höhere Effizienz erzielt werden.

Die virtuelle Maschine

Ein virtuelles Computersystem, bezeichnet als „virtuelle Maschine“ (VM), ist ein vollständig isolierter Softwarecontainer mit einem Betriebssystem und einer Anwendung. Jede eigenständige VM ist völlig unabhängig. Die Nutzung mehrerer VMs auf einem einzigen Computer ermöglicht die Ausführung mehrerer Betriebssysteme und Anwendungen auf nur einem physischen Server oder „Host“.

Mittels einer dünnen Softwareschicht, dem so genannten Hypervisor, werden die virtuellen Maschinen vom Host abgekoppelt und jeder einzelnen virtuellen Maschine werden bei Bedarf dynamisch Computing-Ressourcen zugeteilt.

Die wichtigsten Eigenschaften virtueller Maschinen

VMs haben folgende Eigenschaften, die verschiedene Vorteile bieten.

Partitionierung
  • Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einem physischen Computer
  • Aufteilung von Systemressourcen zwischen virtuellen Maschinen
Isolation
  • Fehler- und Sicherheitsisolation auf Hardwareebene
  • Erweiterte Ressourcensteuerung für gleichbleibende Performance
Kapselung
  • Speicherung des gesamten VM-Zustands in Dateien
  • Einfaches Verschieben und Kopieren von virtuellen Maschinen (so einfach wie das Verschieben oder Kopieren von Dateien)
Hardwareunabhängigkeit
  • Möglichkeit, jede virtuelle Maschine auf jedem beliebigen physischen Server bereitzustellen bzw. dorthin zu migrieren

Serverkonsolidierung

Durch Servervirtualisierung kann ein Unternehmen die Auslastung der Serverressourcen maximieren und die Anzahl benötigter Server reduzieren. Das Ergebnis ist eine Serverkonsolidierung, die zu einer verbesserten Effizienz und niedrigeren Kosten beiträgt.

Kein Cloud Computing

Cloud Computing und Virtualisierung sind nicht das Gleiche; vielmehr bildet Virtualisierung die Basis für Cloud Computing. Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung gemeinsam genutzter Computing-Ressourcen (Software und/oder Daten) nach Bedarf über das Internet. Sie können Ihre Server virtualisieren, unabhängig davon, ob Sie eine Cloud nutzen oder nicht, und sich später für Cloud Computing entscheiden, wenn Sie Ihre Agilität und Self-Service-Funktionen weiter verbessern möchten.

Jetzt einsteigen

Sind Sie bereit für die nächsten Schritte? Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Virtualisierung, erfahren Sie, welche Vorteile die Virtualisierung in verschiedenen Branchen bietet und nutzen Sie Ressourcen, die Sie beim Einstieg in die Virtualisierung unterstützen.

Die fünf wichtigsten Gründe

Hier finden Sie die fünf wichtigsten Argumente für Virtualisierung.

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Wachstumsplan

Erfahren Sie mehr über die zehn wichtigsten Aspekte beim Einstieg in die Virtualisierung.

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