Netzwerkvirtualisierung

Die weitverbreitete Einführung der Servervirtualisierung hat das Provisioning und das Management von Anwendungen revolutioniert und Unternehmen sparen Kosten in Milliardenhöhe. Allerdings konnten die Netzwerke, mit denen diese dynamischen Workloads verbunden sind, bislang nicht mit der Entwicklung Schritt halten. Das Provisioning von Netzwerken nimmt nach wie vor erhebliche Zeit in Anspruch: Sogar die Erstellung einfacher Topologien dauert Tage oder Wochen. Platzierung und Mobilität von Workloads werden durch die Einschränkungen der physischen Netzwerke limitiert und die Hardware ist von den Speziallösungen des jeweiligen Anbieters abhängig. Die Netzwerkkonfiguration erfolgt manuell und die Wartung ist sowohl teuer als auch ressourcenintensiv.

NSX-Netzwerkvirtualisierung – Übersicht

NSX-Netzwerkvirtualisierung – Übersicht

NSX-Netzwerkvirtualisierung – Übersicht

Virtualisierung für Netzwerke und Sicherheit

Dank derselben softwaregesteuerten Abstrahierungsschicht wie beim Computing stehen für Netzwerke und Sicherheit jetzt durch das Software-Defined Datacenter ähnliche Möglichkeiten offen. Auch die Vorteile sind ähnlich: schnelles programmatisches Provisioning, unterbrechungsfreie Bereitstellung, Unterstützung von Legacy- und neuen Anwendungen auf jeder allgemeinen IP-Netzwerk-Hardware sowie Loslösung der Netzwerkservices von der zugrunde liegenden Hardware.

Von physischen zu logischen Services

Wie bei den virtuellen Maschinen stellt ein virtuelles Netzwerk den verbundenen Workloads logische Netzwerkkomponenten zur Verfügung. Dazu gehören logische Switches, logische Router, logische Firewalls, logischer Lastausgleich, logische VPNs usw.

Logische Netzwerke werden programmatisch erstellt, bereitgestellt und verwaltet. Dabei wird das zugrunde liegende Netzwerk als einfache Backplane zur Weiterleitung von Paketen genutzt. Wie bei der Servervirtualisierung kann aus einer Kombination von logischen Netzwerkgeräten und Sicherheitsrichtlinien eine beliebige Topologie erstellt werden. Die Netzwerk- und Sicherheitsservices sind mit jeder virtuellen Maschine verbunden und werden mit ihr verschoben, damit Workloads ohne manuelles Eingreifen dynamisch hinzugefügt oder verschoben werden können.

Wichtigste Merkmale der Netzwerkvirtualisierung

Durch Netzwerkvirtualisierung wird eine Hardwareunabhängigkeit erreicht, indem die Netzwerkkomponenten vollständig von der zugrunde liegenden physischen Netzwerkinfrastruktur entkoppelt werden. Aus Sicht des Endhosts wird das physische Netzwerk originalgetreu abgebildet und für die Workloads entsteht kein Unterschied. Im Hinblick auf den Betrieb handelt es sich jedoch um eine transformative Änderung, die eine beispiellose Automatisierung vom Netzwerk-Provisioning über die Bereitstellung bis hin zur Wartung ermöglicht.

WestJet-Video

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Produkte für die Netzwerkvirtualisierung