Architekturelemente von Software-Defined Storage:

Virtuelle Datenebene:
Dies ist eine neue Ebene für die Datenpersistenz. Die Storage-Container sind hierbei an den Anwendungscontainern ausgerichtet. Wie beim Computing ist diese Abstrahierung unabhängig vom zugrunde liegenden physischen Array und der Darstellung

Richtlinienbasierte Steuerungsebene:
Diese neue Managementebene bietet gemeinsame Orchestrierung und Automatisierung für die Zusammenstellung von Services, die Verteilung, die fortlaufende Optimierung und das Änderungsmanagement. Die richtlinienbasierte Steuerungsebene interpretiert die Storage-Anforderungen einzelner Anforderungen, die in Richtlinien für einzelne VMs spezifiziert sind. Sie erstellt den Storage-Service, indem die VM auf der richtigen Storage-Ebene platziert und die entsprechende Kapazität zugewiesen wird. Gleichzeitig werden die benötigten Datenservices instantiiert.

Virtuelle Datenservices:
Datenservices werden erstellt und genau auf die Grenzen der Anwendungscontainer abgestimmt. Präzise Kombinationen von Datenservices können nach Bedarf dynamisch gestartet und geändert werden.

Vorteile von Software-Defined Storage:

  • Schnellere Bereitstellung. Das Provisioning von Storage kann extrem schnell und einfach erfolgen. Infrastruktur und Datenservice erfordern keine komplexen Vorkonfigurationen, da der richtige Storage-Service dynamisch erstellt wird.
  • Detaillierte dynamische Kontrolle von Service-Leveln über heterogene Ressourcen hinweg. Das Anpassen von Service-Leveln an eine Anwendung ist so einfach wie das Ändern einer Richtlinie. Die zugrunde liegende Servicebereitstellung passt sich jeweils dynamisch an.
  • Vereinfachte Prozesse und Fehlerbehebung. Das Konzept der festen Zuweisung von Rollen und Verantwortlichkeiten wurde durch die automatische Durchsetzung und Überwachung von Richtlinien ersetzt.
  • Flexibles Ressourcenmanagement. Alle Komponenten können separiert werden. So kann z.B. die Datenebene ersetzt werden, ohne dass sich dies auf die Datenservices oder die Steuerungsebene auswirkt.
  • Agilität und Kontrolle. Infrastrukturteams können Serviceklassen definieren, indem sie Anwendern gegenüber Richtlinienebenen offenlegen. Compliance und Kostenzuordnung werden vereinfacht.
  • Höhere Ressourcenauslastung. Die zusammengestellten Services sind genauer und auf die Anwendungsgrenzen abgestimmt. Die Storage-Services eines Anwendungscontainers sind ebenfalls besser abgestimmt und sorgen dafür, dass Ressourcen immer verfügbar sind, wenn sie benötigt werden.

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