Was bedeutet Virtualisierung?

Bei der Virtualisierung handelt es sich um den Prozess der Erstellung einer softwarebasierten (virtuellen) Komponente anstatt einer hardwarebasierten (physischen). Virtualisieren lassen sich sowohl Anwendungen als auch Server, Storage und Netzwerke. Die Virtualisierung ist unabhängig von der Unternehmensgröße bei Weitem der effektivste Weg zur Reduzierung der IT-Ausgaben bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz und Agilität.

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Grundlagen der Virtualisierung

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Virtualisierung

Deshalb kommt Ihr Unternehmen an Virtualisierung nicht vorbei

Hier finden Sie die fünf wichtigsten Argumente für Virtualisierung.

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Wechsel zu einem virtualisierten Rechenzentrum

Vorteile des Wechsels zu einem virtualisierten VMware-Rechenzentrum

Virtualisierungsarten

Servervirtualisierung

Die meisten Server sind nur zu 15 Prozent ausgelastet, was zu Serverwildwuchs und mehr Komplexität führt. Servervirtualisierung löst dieses Problem, indem die Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen physischen Server als virtuelle Maschinen ermöglicht wird, von denen jede Zugriff auf die zugrunde liegenden Computing-Ressourcen des Servers hat. Der nächste Schritt ist die Zusammenfassung eines Server-Clusters zu einer einzigen konsolidierten Ressource – dies verbessert die Gesamteffizienz verbessert und reduziert die Kosten. Servervirtualisierung ermöglicht außerdem eine schnellere Workload-Bereitstellung, eine gesteigerte Anwendungs-Performance und eine höhere Verfügbarkeit.

Desktop-Virtualisierung

Die Bereitstellung von Desktops als Managed Service bietet Ihnen die Möglichkeit, schneller auf sich verändernde Anforderungen und neue Verkaufschancen zu reagieren. Senken Sie Kosten und erhöhen Sie die Servicequalität durch schnelles und einfaches Bereitstellen von virtualisierten Desktops und Anwendungen für Zweigstellen, Mitarbeiter an externen bzw. ausgelagerten Standorten sowie mobil arbeitende Mitarbeiter auf iPads und Android-Tablets.

Netzwerkvirtualisierung

Bei der Netzwerkvirtualisierung handelt es sich um die vollständige Reproduktion eines physischen Netzwerks in Software. Anwendungen werden im virtuellen Netzwerk exakt auf die gleiche Art ausgeführt wie im physischen Netzwerk. Durch Netzwerkvirtualisierung stehen für verbundene Workloads im Netzwerk logische Netzwerkgeräte und -services zur Verfügung: logische Ports, Switches, Router und Firewalls, logischer Lastausgleich, logische VPNs usw. Virtuelle Netzwerke bieten die gleichen Funktionen und Qualitäten wie ein physisches Netzwerk – zusätzlich jedoch auch die betrieblichen Vorteile und die Hardwareunabhängigkeit von Virtualisierungslösungen.

Software-Defined Storage

Große Datenvolumen und Echtzeitanwendungen erfordern immer mehr Speicherkapazität. Durch Storage-Virtualisierung werden die Festplatten und Flash-Laufwerke Ihrer Server abstrahiert, zu leistungsfähigen Storage-Pools zusammengefasst und als Software bereitgestellt. Software-Defined Storage ist ein neuer Storage-Ansatz, der ein deutlich effizienteres Betriebsmodell ermöglicht.

Vorteile der Virtualisierung

Durch Virtualisierung kann die Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit der IT erhöht werden. Gleichzeitig werden deutliche Kosteneinsparungen ermöglicht. IT-Komponenten lassen sich einfacher verwalten und kostengünstiger betreiben, da Workloads schneller bereitgestellt, Performance und Verfügbarkeit optimiert sowie Betriebsabläufe automatisiert werden. Weitere Vorteile:

  • Senkung der Investitions- und Betriebskosten
  • Minimierung oder Vermeidung von Ausfallzeit
  • Erhöhung der Produktivität, Effizienz, Agilität und Reaktionsfähigkeit der IT
  • Beschleunigung und Vereinfachung des Anwendungs-Provisioning
  • Business Continuity und Disaster Recovery
  • Vereinfachung des Managements von Rechenzentren
  • Aufbau eines echten Software-Defined Datacenter

Überzeugende Argumente

Die Wahrheit über Virtualisierung

FUNKTIONSWEISE

Virtualisierung – die Grundlagen

 

Die Einschränkungen der heutigen x86-Server, die auf die Ausführung nur eines Betriebssystems und einer Anwendung ausgelegt sind, stellen IT-Organisationen vor große Probleme. So müssen selbst kleine Rechenzentren viele Server bereitstellen, die jeweils nur zwischen 5 und 15 Prozent ausgelastet und damit hochgradig ineffizient sind. 

 

Bei der Virtualisierung wird mithilfe von Software das Vorhandensein von Hardware simuliert und ein virtuelles Computersystem erstellt. Auf diese Weise können Unternehmen mehr als nur ein virtuelles System – und mehrere Betriebssysteme und Anwendungen – auf einem einzigen Server ausführen. So können Größenvorteile und eine höhere Effizienz erzielt werden.

 

Die virtuelle Maschine

Ein virtuelles Computersystem – als „virtuelle Maschine“ (VM) bezeichnet – ist ein vollständig isolierter Softwarecontainer mit einem Betriebssystem und einer Anwendung.  Jede eigenständige VM ist völlig unabhängig. Die Nutzung mehrerer VMs auf einem einzigen Computer ermöglicht die Ausführung mehrerer Betriebssysteme und Anwendungen auf nur einem physischen Server oder „Host“.

 

Mittels einer schlanken Softwareschicht – dem so genannten Hypervisor – werden die virtuellen Maschinen vom Host abgekoppelt. Jeder einzelnen virtuellen Maschine werden bei Bedarf dynamisch Computing-Ressourcen zugeteilt.

 

Die wichtigsten Eigenschaften virtueller Maschinen

VMs haben folgende Eigenschaften, die verschiedene Vorteile bieten.

 

Partitionierung   

  • Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einem physischen Computer   
  • Aufteilung von Systemressourcen zwischen virtuellen Maschinen

Isolation

  • Fehler- und Sicherheitsisolation auf Hardwareebene   
  • Erweiterte Ressourcensteuerung für gleichbleibende Performance

Kapselung

  • Speicherung des gesamten VM-Zustands in Dateien   
  • Einfaches Verschieben und Kopieren von virtuellen Maschinen (so einfach wie das Verschieben oder Kopieren von Dateien)

Hardwareunabhängigkeit

  • Möglichkeit, jede virtuelle Maschine auf jedem beliebigen physischen Server bereitzustellen bzw. dorthin zu migrieren

Serverkonsolidierung

Durch Servervirtualisierung kann ein Unternehmen die Auslastung der Serverressourcen maximieren und die Anzahl benötigter Server reduzieren. Das Ergebnis ist eine Serverkonsolidierung, die zu einer verbesserten Effizienz und niedrigeren Kosten beiträgt.  

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Kein Cloud Computing

Cloud Computing und Virtualisierung sind unterschiedliche Dinge. Vielmehr bildet Virtualisierung die Basis für Cloud Computing. Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung gemeinsam genutzter Computing-Ressourcen (Software und/oder Daten) nach Bedarf über das Internet. Sie können Ihre Server virtualisieren, unabhängig davon, ob Sie eine Cloud nutzen oder nicht, und sich später für Cloud Computing entscheiden, wenn Sie Ihre Agilität und Self-Service-Funktionen weiter verbessern möchten.  

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ERSTE SCHRITTE

Sind Sie bereit für die nächsten Schritte? Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Virtualisierung und nutzen Sie Ressourcen, die Sie beim Einstieg in die Virtualisierung unterstützen.

 

Virtualisierungsarten

 

Servervirtualisierung

Die meisten Server sind nur zu 15 Prozent ausgelastet, was zu Serverwildwuchs und mehr Komplexität führt. Servervirtualisierung löst dieses Problem, indem mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen physischen Server als virtuelle Maschinen ausgeführt werden, von denen jede Zugriff auf die zugrunde liegenden Computing-Ressourcen des Servers hat.

Der nächste Schritt ist die Zusammenfassung eines Server-Clusters zu einer einzigen konsolidierten Ressource – dies verbessert die Gesamteffizienz verbessert und reduziert die Kosten. Servervirtualisierung ermöglicht außerdem eine schnellere Workload-Bereitstellung, eine gesteigerte Anwendungs-Performance und eine höhere Verfügbarkeit.

Weitere Informationen zu vSphere und vSphere with Operations Management

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Netzwerkvirtualisierung

Bei der Netzwerkvirtualisierung handelt es sich um die vollständige Reproduktion eines physischen Netzwerks in Software. Anwendungen werden im virtuellen Netzwerk exakt auf die gleiche Art ausgeführt wie im physischen Netzwerk. Durch Netzwerkvirtualisierung stehen für verbundene Workloads im Netzwerk logische Netzwerkgeräte und -services zur Verfügung: logische Ports, Switches, Router und Firewalls, logischer Lastausgleich, logische VPNs usw. Virtuelle Netzwerke bieten die gleichen Funktionen und Qualitäten wie ein physisches Netzwerk – zusätzlich jedoch auch die betrieblichen Vorteile und die Hardwareunabhängigkeit von Virtualisierungslösungen.

Weitere Informationen zu NSX

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Desktop-Virtualisierung

Die Bereitstellung von Desktops als Managed Service bietet Ihnen die Möglichkeit, schneller auf sich verändernde Anforderungen und neue Verkaufschancen zu reagieren. Senken Sie Kosten und erhöhen Sie die Servicequalität durch schnelles und einfaches Bereitstellen von virtualisierten Desktops und Anwendungen für Zweigstellen, Mitarbeiter an externen bzw. ausgelagerten Standorten sowie mobil arbeitende Mitarbeiter auf iPads und Android-Tablets.

Weitere Informationen zu Horizon

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Weitere Informationen zur Virtualisierung

Grundlagen der Virtualisierung

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Virtualisierung für Dummies

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Serverkonsolidierung

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Cloud Computing

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