NICHT JEDER HYPERVISOR IST GLEICH

Windows Server 2012 mit Hyper-V und Xen: zu viel Code

Ein geringerer Speicherplatzbedarf bei der Virtualisierung reduziert die Angriffsfläche für externe Bedrohungen und kann die Anzahl der benötigten Patches drastisch reduzieren. Sie erhalten dadurch ein zuverlässigeres Produkt und ein stabileres Rechenzentrum.

Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen um eine größere Zuverlässigkeit von Virtualisierungslösungen hat VMware den branchenweit kleinsten Hypervisor entwickelt, VMware ESXi. Es ist die erste vollständige x86/x64-Virtualisierungsarchitektur, die nicht von einem Allzweckbetriebssystem abhängig ist. In Bezug auf den geringen Speicherplatzbedarf kann es keine andere Virtualisierungsplattform mit VMware ESXi aufnehmen. Durch das Wegfallen aller normalerweise erforderlichen Patches werden die mit einem Allzweck-Serverbetriebssystem verbundenen Sicherheitsrisiken reduziert. Windows Server 2012 mit Hyper-V, Xen und KVM verfügen alle über Architekturen, die von einem Allzweck-Serverbetriebssystem abhängig sind, sodass die Zuverlässigkeit des Hypervisors mit der Zuverlässigkeit des jeweiligen Allzweck-Serverbetriebssystems steht und fällt.

Microsoft versuchte, dem Beispiel von VMware zu folgen und die Angriffsfläche seiner Virtualisierungsplattform zu reduzieren. Aus diesem Grund wurde Windows Server Core (integriert in Windows Server 2012) als alternative übergeordnete Partition zu einer vollständigen Windows Server 2012-Installation eingeführt. Der Speicherplatzbedarf von Server Core als Virtualisierungslösung beträgt jedoch immer noch ca. 5 GB. Bis Microsoft seine Virtualisierungsarchitektur von Windows unabhängig gestaltet, bleibt diese groß, erfordert Windows-Patches und -Updates und ist anfällig für Sicherheitsverletzungen. Alle proprietären Xen-basierten Angebote und KVM-Angebote, wie z.B. von Citrix, Oracle, Red Hat und Novell, haben ähnliche Schwierigkeiten, da ein zentraler Bestandteil ihrer Virtualisierungsarchitektur ein Allzweck-Linux-System ist.