VMware unterstützt mit Paravirt-ops plattformübergreifende Paravirtualisierung

Erstes kommerzielles Produkt mit Paravirtualisierungs-Option


München, 10. Mai 2007 — VMware, weltweit führender Anbieter virtueller Infrastruktur-Software für Industriestandard-Computersysteme, ermöglicht mit der ab sofort verfügbaren Version 6 von VMware Workstation nun auch Paravirtualisierung. Möglich machen dies die Open-Interface Paravirt-ops. VMware Workstation 6 ist das erste kommerziell verfügbare Produkt mit einer derartigen Unterstützung.

Paravirtualisierte Linux Betriebssysteme sind speziell modifizierte Betriebssysteme, die für den Betrieb in virtuellen Umgebungen optimiert wurden. Im Unterschied zu anderen Technologien erlaubt Paravirt-ops eine transparente Paravirtualisierung, die es dem Nutzer ermöglicht, den gleichen Linux Kernel im paravirtualisierten Modus auf einem Hypervisor oder auf der ursprünglichen Hardware laufen zu lassen. Dadurch müssen weniger Linux-Kernel unterstützt und betrieben werden, was Kosten einspart und die Applikationsentwicklung deutlich vereinfacht.

Paravirt-ops ist eine offene Schnittstelle, die in einem gemeinschaftlichen Prozess erstellt wurde. Beteiligt waren daran sowohl die Linux-Community als auch kommerzielle Anbieter wie IBM, Red Hat, VMware und XenSource. Paravirt-ops wurde in die letzte Version des Linux-Kernel (Version 2.6.20) integriert. Es unterstützt die VMware VMI Schnittstelle, die damit eine Hypervisor-agnostische Paravirtualisierungs-Schnittstelle bereitstellt.

„Interoperabilität und offene Schnittstellen stehen bei VMware im Fokus“, so Dan Chu, Vice President of Emerging Products and Markets bei VMware. „Die Tatsache, dass VMware die Paravirtualisierung mit Paravirt-ops unterstützt, zeigt einmal mehr unsere Bemühungen mit Open Source Projekten wie Linux oder anderen führenden Anbietern zusammen zu arbeiten. Damit stellen wir für die Nutzer offene Interoperabilität und Optimierungsmöglichkeiten bereit.“

„Ubuntu 7.04 ist die erste Linux Distribution, die Paravirt-ops unterstützt“, berichtet Jane Silber, Director of Operations bei Canonical Ltd., dem Hauptsponsor von Ubuntu. „VMware und die Ubuntu-Gemeinschaft haben sehr eng zusammengearbeitet, um zu gewährleisten, dass Linux Kunden ein einziges Betriebssystem sowohl für virtuelle wie physikalische Umgebungen benutzen können und in beiden Fällen optimale Leistungen und Out-of-the-box Möglichkeiten erhalten können.“

„IBM freut sich über die Aufnahme der Paravirt-ops Paravirtualisierungsschnittstelle in die nächste Version des Linux-Kernels“, sagt Rich Lechner, Vice President of IT Optimization and System Software bei IBM. „Diese gemeinsame Arbeit soll die Arbeit in Linux-Umgebungen für alle Verkäufer von Virtualisierungslösungen erleichtern. Als Teil dieser Arbeit haben IBM und Canonical auch bei der neuen Ubuntu Virtualisierungsapplikation kooperiert, die mit IBM DB2 Express-C eine optimierte Implementierung von VMware-Produkten bietet.“

VMware hat bereits bei vielen offenen Technologieprojekten mitgearbeitet; etwa bei der transparenten Paravirtualisierung mit Paravirt-ops und durch die Freigabe des VMware Virtual Maschine Disk (VMDK) Formats, so dass Entwickler diese kostenlos benutzen können.

VMware

VMware, Inc., ein EMC-Unternehmen (NYSE: EMC), ist der weltweit führende Anbieter virtueller Infrastruktur-Software für Industriestandard-Computersysteme. Die größten Unternehmen der Welt setzen die Lösungen von VMware ein, um ihre IT-Infrastruktur zu vereinfachen, ihre Investitionen bestmöglich zu nutzen und schneller auf geänderte Geschäftsanforderungen zu reagieren. VMware hat seinen Sitz in Palo Alto, Kalifornien. Die deutsche Niederlassung des Unternehmens befindet sich in München. Weitere Informationen finden sich unter www.vmware.com/de/.

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