VMworld 2013: VMware präsentiert die nächste Generation an Produkten und Services für das Software-Defined Datacenter (SDDC)

  • VMware NSX Network Virtualization Plattform liefert ein neues Netzwerk-Betriebsmodell für mehr Agilität und Wirtschaftlichkeit im Rechenzentrum
  • VMware Virtual SAN stellt einen neuen Ansatz zur Bereitstellung von Storage für virtuelle Maschinen dar
  • Neue Versionen der VMware vCloud Suite und VMware vSphere mit Operations Management stärken die Grundlage für SDDC
  • VMware vSphere 5.5. erweitert den Support für geschäftskritische Applikationen und neue Workloads

VMworld 2013: San Francisco / München, 27. August 2013 –  Das Software-Defined Datacenter (SDDC) wird Realität: Auf der VMworld 2013 stellt VMware eine Reihe neuer Produkte und Services vor, welche die IT von Unternehmen zunehmend vereinfachen. Der Marktführer erweitert seine Virtualisierungs- und Cloud-Computing-Lösungen auf die Bereiche Netzwerk und Security, Storage und Verfügbarkeit sowie auf Management und Automatisierung. Die neu eingeführten Lösungen VMware NSX, VMware Virtual SAN, VMware vCloud  Suite 5.5 und VMware vSphere mit Operation Management wurden auf der sich zum zehnten Mal jährenden VMworld in San Francisco vor über 22.000 Teilnehmern präsentiert.

Genau ein Jahr nach der Vorstellung des Software-Defined Datacenter (SDDC) komplettiert VMware nun die SDDC-Architektur. Die Prinzipien der Virtualisierung – die Abstraktion der IT-Services von der zugrunde liegenden Hardware, die Zusammenfassung in Pools sowie die automatisierte Verwaltung –  werden auf sämtliche Rechenzentrumsbereiche erweitert. Die Provisionierung und das Management von Rechenleistung, Speicher- und Netzwerkressourcen werden von intelligenter, richtliniengesteuerter Software zentral organisiert und somit erheblich vereinfacht und beschleunigt. Hierfür stellt VMware vier Produkte vor, mit denen Unternehmen private, hybride und öffentliche Cloud-Umgebungen aufbauen und betreiben können:

VMware NSX für die Virtualisierung des Netzwerks (NEU)
Mit NSX präsentiert VMware ein neues Betriebsmodell für das Netzwerk im Rechenzentrum, bei der sowohl Netzwerk als auch Security komplett von der Hardware entkoppelt sind. Da das Netzwerk nicht mehr den Beschränkungen der Hardware unterliegt, können Daten deutlich schneller als bisher übermittelt werden.

Bei der Netzwerk-Virtualisierung wird ähnlich wie bei der Server-Virtualisierung das physikalische Netzwerk in virtuelle Pools aufgeteilt, die je nach Bedarf abgerufen und genutzt werden. Die virtuellen Netzwerke werden regelbasierend erstellt, ausgerollt und verwaltet und verwenden die darunterliegenden physischen Netzwerke als einfache IP-Verbindungen.

VMware NSX setzt sich zusammen aus den wichtigsten Komponenten der bisherigen Nicira Virtualization Plattform NVP (VMware hat Nicira im Juli 2012 übernommen) sowie aus der VMware- Lösung vCloud Networking und Security. Die vereinheitlichte Plattform liefert das gesamte Netzwerk- und Security-Modell (Layer 2 bis Layer 7) als Software. In Erweiterung zu diesen Funktionen unterstützen die VMware NSX-basierenden virtuellen Netzwerke existierende Applikationen, ohne dass Anpassungen in der physikalischen Netzwerk-Infrastruktur nötig werden.

Ähnlich zu anderen VMware vSphere Services, gründet sich VMware NSX auf einer verteilten Architektur, bei der die Netzwerk-Dienste in den Hypervisor-Kernel integriert sind. Dadurch können die Netzwerk-Dienste, entsprechend den Anforderungen der Applikationen, zusammen mit dem Hypervisor skalieren. Da VMware NSX Layer-2- bis Layer-7-Services komplett via Software bereitstellt, müssen Unternehmen lediglich zusätzliche Server-Knotenpunkte hinzufügen, möchten sie ihre Infrastruktur erweitern. Diese Architektur ermöglicht VMware NSX die Abwicklung von Netzwerk-Traffic von bis zu 1 TB pro Sekunde pro Cluster auf 32 Hosts.

VMware NSX ist eine erweiterbare Plattform, an der sich bereits heute 20 VMware-Technologiepartner beteiligen. Die in Service-Kategorien organisierten NSX-Technologiepartner decken den gesamten Lebenszyklus der Netzwerk-Virtualisierung ab und stellen umfassende Netzwerk-Service-Gateways zur Verfügung, um physikalische und virtuelle Umgebungen zu  verbinden:

  • Netzwerk-Security-Plattformen, die umfassende Netzwerk-Sicherheits-Services, inkl. Firewall und vorbeugende Schutzmaßnahmen, bereitstellen,
  • Application-Delivery-Services wie Load Balancing, Application Delivery und WAN-Optimierungs-Controller,
  • zusätzliche Security Services wie Anti-Viren-Programme, IDS/IPS und Schwachstellen-Management.

VMware Virtual SAN ermöglicht einfachen und dynamischen Storage für virtuelle Maschinen (NEU)
VMware Virtual SAN  erweitert die Virtualisierungslösung VMware vSphere um die Möglichkeit, Rechenleistung und Direct-Attached Storage (DAS) in Pools zu bündeln, VMware Virtual SAN liefert eine virtuelle Datenebene, welche die lokalen Server Disks und Flash Disks (SSD) clustert. Virtuelle Maschinen erhalten dadurch belastbaren und leistungsstarken Shared Storage. Virtual SAN erschließt eine neue Stufe konvergenter Infrastruktur, die eine schnelle und granulare Skalierung von Rechen- und Speicher-Ressourcen ermöglicht.

Ähnlich wie VMware NSX fußt VMware Virtual SAN auf einer verteilten Architektur, bei der Storage-Services entsprechen den Applikationsanforderungen skaliert werden können. Durch die nahtlose Integration mit VMware vSphere hat VMware die Rolle des Hypervisors neu definiert, so dass virtualisierte Rechen- und Storage-Services flexibel ausgeliefert werden können. Durch die verteilte Architektur ist die I/O-Performance von VMware Virtual SAN vergleichbar mit Mittelklasse Storage Arrays mit der Wirtschaftlichkeit von Direct-Attached Storage.

VMware Virtual SAN bietet eine richtlinienbasierte Kontrollebene, die die Nutzung und Verwaltung von Storage mittels VM-orientierter Policies automatisiert. Basierend auf  Server-Side Solid State Disks (SSDs) und Hard Disk Drives (HDDs) ermöglicht VMware Virtual SAN eine deutlich geringere Total Cost of Ownership (TCO) für Virtual Desktop Infrastructure (VDI), Test- & Development-Umgebungen sowie andere Einsatzszenarien. VMware Virtual SAN ist gerade für Unternehmen, die anfangs noch einen geringen Storage-Bedarf haben und erst nach und nach erweitern, besonders geeignet. Sie ist im Rahmen eines kostenlosen, öffentliche Beta-Programms im dritten Quartal 2013 verfügbar.

VMware vCloud Suite 5.5. – Update-Version der führenden Cloud-Infrastruktur- und Management-Suite
Mit der neuen Version 5.5. wartet die VMware vCloud Suite mit einer Reihe neuer und verbesserter Funktionen auf. Die VMware vCloud Suite ermöglicht Unternehmen jeder Größe den Aufbau und Betrieb einer auf vSphere-basierenden Private Cloud mit SDDC-Architektur. Die virtualisierten Infrastruktur-Services verfügen über eingebaute Intelligenz zur automatisieren on-Demand-Bereitstellung, Konfiguration und richtliniengesteuerter Kontrolle von Applikationen, so dass die Einhaltung von SLAs jederzeit gewährleistet ist.

Die VMware vCloud Suite basiert auf der Virtualisierungsplattform VMware vSphere 5.5, die um zusätzliche Funktionalitäten erweitert sowie in Bezug auf Rechenleistung, Verfügbarkeit, Storage- und Backup-Funktionen verbessert wurde. Um die Verfügbarkeit von geschäftskritischen Anwendungen zu erhöhen, haben die VMware Software Engineers die neue Funktion vSphere App-HA (High Availability) entwickelt, die eigenständig Fehler im Betriebssystem und bei Applikationen aufspürt und repariert. Neu ist auch VMware vSphere-Flash Read Cache, das Server-Side Flash virtualisiert, um Latenzzeiten zu verkürzen. Um weiter die Antwortzeiten von latenzsensitiven Anwendungen zu verbessern, wurde in VMware vSphere 5.5 eine Low-Latency-Sensitivitätsfunktion integriert. VMware vSphere 5.5 ermöglicht eine zwei Mal schnellere Konfiguration bisheriger physischer CPU-, Speicher- und NUMA-Knoten Grenzen.

Mit VMware vSphere Big Data Extensions können Kunden jetzt neben anderen Anwendungen auch Apache Hadoop und Big Data-Workloads auf VMware vSphere 5.5 betreiben, was zu einer besseren Ressourcen-Auslastung, Zuverlässigkeit und Flexibilität führt. Darüber hinaus unterstützt VMware vSphere 5.5 nun auch die nächste Generation Intel Xeon Prozessor E5 v2 und Intel Atom Prozessor C2000.

Die Funktionen von VMware vCloud Automation Center und von der VMware vCenter Operations Management Suite wurden in alle VMware vCloud Suite 5.5 Editionen integriert. VMware vCloud Automation Center ermöglicht gleichermaßen Agilität und Kontrolle, die IT-Organisationen für eine flexible, automatisierte und richtliniengesteuerte Bereitstellung von IT-Anwendungen und -Services benötigen. VMware vCenter Operations Management Suite bietet integrierte, proaktive Leistungs-, Kapazitäts- und Konfigurations-Management-Funktionen für dynamische Cloud-Umgebungen. Die VMware vCloud Suite 5.5 unterstützt alle neuen Versionen von VMware vCloud Connector, VMware vCloud Director, VMware vCloud Networking und Security sowie VMware Site Recovery vCenter Manager. Mehr über VMware vCloud Suite 5.5 unter http://www.vmware.com/products/datacenter-virtualization/vcloud-suite/overview.html?src=WWW_BestMatch_US.

VMware vSphere mit Operation Management – Update-Version für größtmögliche Optimierung
Eingeführt im Februar 2013, kombiniert VMware vSphere mit Operations Management die branchenführende Virtualisierungsplattform vSphere mit der Möglichkeit, Einblicke in Auslastungsgrad und Gesundheitszustand der virtuellen Umgebungen zu gewinnen. VMware vSphere mit Operations Management ermöglicht eine integrierte Kapazitätsplanung, proaktive Überwachung und Sicherstellung der Performance der virtuellen Umgebung. VMware vSphere 5.5 mit Operations Management nutzt VMware vSphere 5.5, um Kunden mit der besten Plattform für alle Anwendungen und Workloads bieten. Mehr zu VMware vSphere mit Operations Management 5.5 unter http://www.vmware.com/products/datacenter-virtualization/vsphere/overview.html.

Neue Services und Zertifizierungen
Neben diesen Produktneuerungen führt VMware eine Reihe neuer Professional Services ein, um ihren Kunden einen Überblick über die Strategie und Technologie-Roadmap zur Realisierung des Software-Defined Datacenters (SDDC) zu geben:

  • Neue Zertifizierungsstufen wie VMware Certified Associate (VCA), Available für die Cloud (VCA-Cloud), Data Center Virtualization (VCA-DCV) und Netzwerk-Virtualisierung (VCA-NV) bescheinigen Einsteigerfähigkeiten bevor Partner ihre VMware Certified Professional (VCP) Zertifizierung absolvieren können.
  • Neue Technologie Consulting Services konzentrieren sich auf den Aufbau erweiterbarer Plattformen für eine SDDC-Architektur.
  • Strategische Consulting Services im Rahmen der VMware Accelerate Advisory Services helfen Unternehmen, den möglichen Wert eines SDDC-Models für sich zu bemessen und einen schnell umsetzbaren Projektplan aufzustellen.

Mehr zu den VMware Professional Services und Zertifizierungen unter http://www.vmware.com/services/accelerate/.

„Mit den heute auf der VMworld vorgestellten Neuerungen verhilft VMware der IT zu mehr Agilität und Profitabilität“, sagt Raghu Raghuram, Executive Vice President Cloud Infrastruktur und Management von VMware. „Neue Lösungen wie VMware NSX und Virtual SAN definieren den Hypervisor und seine Rolle im Rechenzentrum neu. Zusammen mit dem vor kurzem vorgestellten VMware vCenter Log Insight präsentieren diese Technologien eine neue Welle der Innovationen bei VMware. Wir entwickeln die Architektur des Software-Defined Datacenter kontinuierlich weiter, damit die IT noch besser geschäftsunterstützend arbeiten kann.“

Breite Partner-Unterstützung für SDDC
Mehr als 55.000 Partner weltweit unterstützen die VMware-Kunden bei der Realisierung ihres Software-Defined Datacenter (SDDC). Auch die neue Generation der VMware-Produkte erfährt breite Unterstützung durch die Partner, sei es technologie- oder vertriebsseitig.

Preis und Verfügbarkeit
Die VMware vCloud Suite 5.5. sowie VMware vSphere mit Operations Management wird noch im dritten Quartal 2013 verfügbar sein.

Fotos zur VMworld finden Sie unter https://www.postwire.com/app/#page/520b172bc5f65b0301000128

Weiterführende Informationen

Über VMware
VMware, der weltweit führende Anbieter von Virtualisierungs- und Cloud-Infrastruktur-Lösungen, ermöglicht Unternehmen jeder Größe im Cloud-Zeitalter größtmögliche Erfolge zu erzielen. Dank der Virtualisierungs- und Cloud-Technologien von VMware werden nicht nur IT-Umgebungen verschlankt, sondern auch deren Management vereinfacht und im Hinblick auf Prozesse und künftige Geschäftsentwicklungen flexibel und hochverfügbar gestaltet. Mit einem Umsatz von 4,61 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 verfügt VMware über 500.000 Kunden und über ein globales Partnernetzwerk aus 55.000 Partnern. Das IT-Unternehmen hat seinen Firmenhauptsitz im kalifornischen Palo Alto, mit Niederlassungen über den ganzen Globus. Die deutsche Geschäftsstelle befindet sich in München-Unterschleißheim. Weitere Informationen finden Sie unter www.vmware.com/de

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