Condor Versicherungen: VMware schafft sichere Desktops und Server-Konsolidierung
VMware ACE und VMware ESX ein schlagkräftiges Duo
Ergebnisse
- Ersparnis zwischen 50 und 75 Prozent
- Flexible, sichere Desktop-Umgebung
- Standardisiertes, effektives Management
- Optimierte Hardware-Auslastung
- Hochverfügbarkeit in verteiltem Rechenzentrum
- Effektives Notfall-Szenario ohne zusätzliche Hardware
" „Es ist erstaunlich, was sich mit Hilfe einer Technologie erreichen lässt. VMware hilft uns, auf Servern und Desktop-Systemen eine ganz neue Effizienz und Flexibilität zu erreichen. Die Systeme sind darüber hinaus absolut zuverlässig und sicher.“ "
— Dirk Fischer, Leiter der Abteilung Informationssysteme Datenverarbeitungstechnik der Condor Versicherungsgruppe
Typische Ausgangslage
Die Condor Versicherungsgruppe beschäftigt im Jahr 2006 ca. 480 Mitarbeiter und verbucht jährlich ca. 330 Millionen Euro an Beiträgen. Zur Gruppe zählen die Condor Allgemeine, die Condor Leben, die Optima Versicherungs-AG als Kfz-Versicherer und die Optima Pensionskasse. Gemeinsam haben sich die Mitglieder Innovationsfreude, Flexibilität und Qualität auf die Fahnen geschrieben. Die Gruppe zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie seit Unternehmensgründung ausschließlich mit unabhängigen Maklern, Mehrfachagenten und Assekuradeuren zusammenarbeitet. Mit ihrem besonderen Know-how können diese Geschäftspartner eine individuelle und sachgerechte Beratung im Sinne der gemeinsamen Kunden bieten. Gleichzeitig stellt dieser Vertriebsweg eine ständige Herausforderung für die Condor Versicherungsgruppe dar: Produkte und Kundendienst müssen so gut sein, dass sie Geschäftspartner und Verbraucher überzeugen.
Überzeugende Produkte und Dienstleistungen benötigen eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Wie viele andere Unternehmen sah sich Condor hier vor großen Hersausforderungen, IT-Dienste kostengünstig und effektiv bereitzustellen. Im Zeichen der oben erwähnten Innovationsfreude, Flexibilität und Qualität machten sich Dirk Fischer, Leiter der Abteilung Informationssysteme Datenverarbeitungstechnik der Condor Versicherungsgruppe, und sein Team 2005 daran, die IT-Landschaft sowohl im Rechenzentrum als auch auf den Desktops grundlegend neu zu gestalten.
Effektive Server-Welt
Im Rechenzentrum sollte mit der Umgestaltung eine ganze Reihe von Zielen erreicht werden. „Unser wichtigstes Ziel bestand darin, die Anzahl der Hardware-Systeme zu reduzieren und die vorhandenen Systeme optimal auszulasten“, erinnert sich Fischer. „Weiter sollte eine flexiblere Nutzung insbesondere für Wartungsarbeiten erreicht werden bei minimierten Kosten für die Hardware und den Betrieb. Zudem suchten wir nach einem kostengünstigen Weg, hochverfügbare Umgebungen ohne hohen Einsatz von Hardware aufzubauen. Ein Konzept für ein Ausweich-Rechenzentrum sollte dabei kostengünstig und praktikabel unterstützt werden.“
Nach sorgfältiger Feststellung des Bedarfs und gründlicher Analyse der am Markt erhältlichen Lösungen, entschied sich Condor für den Einsatz der virtuellen Infrastruktur von VMware, um ihre Ziele mit einer Technologie zu erreichen. Ende 2005 begann die Mannschaft um Fischer mit der Evaluierungsphase und seit Frühjahr 2006 erfolgt der schrittweise Einstieg in die virtuelle Welt. Mit Stand Oktober 2006 laufen 13 VMware ESX mit insgesamt 45 virtuellen Maschinen im Rechenzentrum der Condor Versicherungsgruppe. Die eingesetzten Applikationen gehen von kleineren Anwendungen bis zu unternehmensweit genutzten Anwendungen wie einem Lotus Notes Cluster. Auch diverse Netzwerkdienste (z.B. Proxy-Server) sowie Systeme zur Adminstration der IT-Infrastruktur stellt Condor im Regelfall auf virtuellen Maschinen zur Verfügung. Die VMware ESX-Installation wurde in vier Farmen segmentiert. In zwei Farmen liegen die Daten der virtuellen Maschinen jeweils auf dem VMware ESX-Rechner. Dabei handelt es sich zum einen um eine „Demilitarized Zone“ (DMZ) und zum anderen um eine Farm vorwiegend für Citrix-Testsysteme oder für veröffentlichte Anwendungen im Citrix-Umfeld. Die zwei weiteren Farmen bilden die im SAN abgelegten Systeme des Produktions- und Entwicklungsumfeldes. Beide Farmen werden an getrennten Standorten betrieben. Das zweite Rechenzentrum kann im Bedarfs- oder Notfall die IT-Grundversorgung sicherstellen. Im Normalbetrieb laufen beide Rechenzentren produktiv. Diese flexible Nutzung wird durch VMware VMotion ermöglicht: Selbst bei laufendem Betrieb können virtuelle Maschinen von einer physischen Maschine auf eine andere verschoben werden, auch von einem Rechenzentrum in das andere. „Die so gewonnene Flexibilität ist wirklich einzigartig“, kommentiert Fischer. „Wir planen bereits den Upgrade auf Virtual Infrastructre 3. Mit der darin enthaltenen HA-Funktionalität können wir die Verfügbarkeit unserer Systeme auf ein nochmals höheres Niveau heben.“
Augrund der rundum positiven Erfahrungen wird die Condor Versicherungsgruppe ihre VMware-Installation weiter ausbauen, auch das Upgrade auf Virtual Infrastructure 3 ist geplant. „Wir haben mit der VMware-Virtualisierung bereits sehr viel erreicht“, freut sich Fischer. „Im Grunde stehen wir aber erst am Anfang einer spannenden Entwicklung.“
Die Installation (Phase I)
- Über 60 VMware ACE Clients
- 13 VMware ESX Server
- Samsung Q25 Notebooks und einige Standard-PCs
- HP Proliant Server
- Host-Betriebssystem VMware ACE: Windows XP
- Gast Betriebssystem VMware ACE: Windows XP
- Gastbetriebssysteme VMware ESX: Windows 2000/2003,
- Suse Linux Enterprise Server 9, Novell Netware 5
- Applikationen VMware ACE: Standard PC-Anwendungen wie MS Office, Internet Browser, Lotus Notes Clients; weitere Software zur Erhöhung der Systemsicherheit wie Virenscanner, Anti-Spyware sowie Utimaco Safeguard Easy; individuell entwickelte Software-Produkte zur Vertriebsunterstützung
- Applikationen ESX Server: Lotus Domino, Oracle und Citrix sowie