VMware

Aufbau eines flexiblen, effizienten Rechenzentrums

VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Mit vSphere können Sie Ihre geschäftskritischen Anwendungen zuverlässig ausführen, um selbst anspruchsvollste Service Level Agreements zu erfüllen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten möglichst gering zu halten.

VMware bietet jetzt vSphere with Operations Management und kombiniert dabei die führende Virtualisierungsplattform mit den ausgezeichneten Managementfunktionen von VMware. Dank der gewonnenen betrieblichen Einblicke können vSphere-Kunden die Verfügbarkeit und die Performance verbessern und zudem die Kapazität optimieren.



VMware vSphere ist die branchenführende Virtualisierungsplattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen, die eine zuverlässige Ausführung geschäftskritischer Anwendungen und eine beschleunigte Reaktion auf geschäftliche Anforderungen ermöglicht. (4:15 Min.)
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vMotion

Vermeidung von Ausfallzeiten für Anwendungen aufgrund geplanter Serverwartung durch die Live-Migration von virtuellen Maschinen zwischen Host-Systemen.

Auf einen Blick

vSphere vMotion ermöglicht die Migration virtueller Maschinen während des Betriebs („Live-Migration“) von einem physischen Server auf einen anderen – ohne Ausfallzeiten, bei kontinuierlicher Serviceverfügbarkeit und vollständiger Transaktionsintegrität. Die vMotion-Technologie ist ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau eines dynamischen, automatisierten und selbstoptimierenden Rechenzentrums.

  • Ausfallfreies Verschieben laufender virtueller Maschinen
  • Einfache Verwaltung und Planung von Live-Migrationen

 

Sofortige Verschiebung ganzer VMs Die vMotion-Technologie, die von 80% der VMware-Kunden* in der Produktion eingesetzt wird, nutzt die vollständige Virtualisierung von Servern, Speicher und Netzwerken, um eine komplette virtuelle Maschine bei laufendem Betrieb unverzüglich von einem Server auf einen anderen zu verlagern. Die virtuelle Maschine behält ihre Netzwerkkennung und ihre Verbindungen bei, sodass ein nahtloser Migrationsvorgang gewährleistet ist. vSphere vMotion ermöglicht Folgendes:

  • Durchführung von ausfallfreien und für den Anwender völlig transparenten Live-Migrationen
  • Sicherstellung einer kontinuierlichem und automatischen Optimierung der virtuellen Maschinen in Ressourcenpools
  • Hardwarewartung ohne Ausfallzeiten und Unterbrechung des Geschäftsbetriebs
  • Proaktives Verlagern von virtuellen Maschinen von Servern mit Fehlfunktionen oder mangelhafter Performance

Einfache Verwaltung und Planung von Live-Migrationen Mit dem Migrationsassistenten können Sie von der Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit eines in der Produktion bewährten Produkts profitieren, das Tausende von Kunden seit Jahren einsetzen.

  • Gleichzeitiges Durchführen mehrerer Migrationen von virtuellen Maschinen mit einem beliebigen Betriebssystem über alle Arten von Hardware und Storage hinweg, die von vSphere unterstützt werden (einschließlich Prüfliste)
  • Identifizieren der optimalen Platzierung einer virtuellen Maschine in Sekunden
  • Planen von Migrationen zu vordefinierten Zeiten und ohne Administratoreingriff



vSphere vMotion kann als Teil der meisten VMware vSphere Editions und Kits erworben werden.

*Quelle: VMware-Kundenumfrage 2011

Technische Details

Die Migration einer virtuellen Maschine in Echtzeit von einem physischen Server zu einem anderen mit vMotion wird durch drei zugrunde liegende Technologien ermöglicht.

  • Zuerst wird der gesamte Zustand einer virtuellen Maschine in einem Satz von Dateien gekapselt, die auf gemeinsam genutzten Storage-Komponenten, beispielsweise einem Fibre Channel- oder iSCSI-SAN (Storage Area Network) oder einem NAS (Network-Attached Storage)-System, abgelegt werden. Das vSphere Virtual Machine File System (VMFS) ermöglicht mehreren vSphere Hosts den parallelen Zugriff auf dieselbe virtuelle Maschine.
  • Anschließend werden der Inhalt des aktiven Speichers und der exakte Ausführungszustand der virtuellen Maschine über ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk übertragen, was einen sehr schnellen Wechsel von der Ausführung der virtuellen Maschine auf dem vSphere-Quellhost zur Ausführung auf dem vSphere-Zielhost gestattet. vMotion sorgt durch Nachverfolgung der stattfindenden Speichertransaktionen in einer Bitmap-Datei dafür, dass der Übertragungszeitraum für Anwender nicht wahrzunehmen ist. Sobald der gesamte Speicher- und Systemzustand auf den vSphere-Zielhost kopiert wurde, unterbricht vMotion die Ausführung der virtuellen Maschine auf dem Quellsystem, kopiert die Bitmap-Datei auf den vSphere-Zielhost und setzt die Ausführung der virtuellen Maschine auf dem vSphere-Zielhost fort. Für den gesamten Vorgang werden in einem Gigabit Ethernet-Netzwerk weniger als 2 Sekunden benötigt.
  • Die von der virtuellen Maschine verwendeten Netzwerke werden vom zugrunde liegenden vSphere-Host virtualisiert. Dies sorgt dafür, dass die Netzwerkkennung und die Verbindungen der virtuellen Maschine auch nach der Migration beibehalten werden. Da bei der Migration einer virtuellen Maschine mit vMotion der exakte Ausführungszustand, die Netzwerkidentität und die aktiven Netzwerkverbindungen erhalten bleiben, entstehen keine Ausfallzeiten und keine Unterbrechungen für Anwender.


Die Erweiterungen von vSphere 5.1 erhöhen die Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität für Live-Migrationen virtueller Maschinen. Vor vSphere 5.1 erforderten vMotion und Storage vMotion einen gemeinsam genutzten Speicher für Live-Migrationen von VMs. (vMotion erforderte gemeinsam genutzten Speicher zwischen den Hosts, die vMotion ausführten. Storage vMotion erforderte, dass ein Host auf den Quell- und den Ziel-Datastore zugreifen konnte.) In vSphere 5.1 besteht diese Anforderung nicht mehr.

vSphere 5.1 ermöglicht, dass eine virtuelle Maschine ihren Datastore und ihren Host gleichzeitig wechselt, selbst wenn beide Hosts keinen gemeinsam genutzten Speicher haben. Das Produkt erlaubt die VM-Migration zwischen Clustern in einem großen Rechenzentrum, ohne dass diese einen Satz von Datastores gemeinsam haben. Es ermöglicht auch die VM-Migration in kleinen Umgebungen ohne Zugang zu teuren gemeinsam genutzten Speichergeräten.

vSphere 5.1 ermöglicht jetzt die Kombination von vMotion und Storage vMotion in einem Vorgang. Bei dieser kombinierten Migration werden sowohl der Arbeitsspeicher virtueller Maschinen als auch die Festplatte über das Netzwerk auf den Zielhost kopiert. Wenn alle Speicher- und Festplattendaten verschoben sind, nimmt die Ziel-VM den Betrieb auf, und die Quell-VM wird deaktiviert.