Zweckgerichteter Bare-Metal-Hypervisor

VMware ESXi ist der branchenführende zweckgerichtete Bare-Metal-Hypervisor. ESXi wird direkt auf dem physischen Server installiert. Dieser kann dann in mehrere logische Server, sogenannte virtuelle Maschinen, partitioniert werden. 
 

ESXi kann mit dem kostenlosen vSphere Hypervisor oder als Teil einer kostenpflichtigen vSphere Edition genutzt werden.

vSphere ESXi Hypervisor – Funktionen

Verbesserte Zuverlässigkeit und Sicherheit

Die Managementfunktionalität des ESXi-Bare-Metal-Hypervisors ist in den VMkernel integriert, sodass der benötigte Speicherplatz auf 150 MB sinkt. Der Hypervisor bietet auf diese Weise nur eine kleine Angriffsfläche für Malware und andere vom Netzwerk ausgehende Bedrohungen. Das erhöht die Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Optimierte Bereitstellung und Konfiguration

Dank weniger Konfigurationsoptionen und einer einfachen Bereitstellung und Konfiguration erleichtert die ESXi-Architektur die Aufrechterhaltung einer konsistenten virtuellen Infrastruktur.

Reduzierter Verwaltungsaufwand

vSphere ESXi setzt im Hinblick auf Hardwareüberwachung und Systemmanagement auf einen Ansatz ohne Agents und bietet Partnern ein API-basiertes Integrationsmodell. Managementaufgaben werden über Remote-Befehlszeilen mit vSphere Command-Line Interface (vCLI) und PowerCLI umgesetzt, die Windows PowerShell-Cmdlets und Skripte für das automatisierte Management nutzt.

Vereinfachte Installation von Hypervisor-Patches und -Updates

Aufgrund der geringeren Anzahl von Patches gibt es weniger geplante und insgesamt kleinere Wartungsfenster.

Technische Details

Verbesserte Sicherheit

Durch die Verbesserung des rollenbasierten Zugriffs und der rollenbasierten Kontrolle entfällt die Abhängigkeit von einem gemeinsam genutzten Root-Konto. Anwendern und Gruppen können volle Administrationsrechte zugewiesen werden. So müssen für administrative Aufgaben weder der Zugriff noch ein gemeinsames Superuser-Konto geteilt werden.

 

Umfassende Protokollierung und Prüfung

vSphere ESXi protokolliert alle Anwenderaktivitäten aus der Shell und der Direct Console User Interface unter dem Konto des Anwenders. Durch diese Protokollierung wird die Verantwortlichkeit der Anwender sichergestellt und Anwenderaktivitäten können leichter geprüft werden. 

 

vMotion

Die Live-Migrationsfunktion von VMware vSphere ermöglicht die Migration kompletter virtueller Maschinen zwischen physischen Servern ohne Ausfallzeiten. Kunden können Live-Migrationen von virtuellen Maschinen über Cluster, verteilte Switches, vCenter sowie über große Entfernungen hinweg durchführen (bis zu 100 ms Round Trip Time). 

 

Funktionen virtueller Maschinen

  • Virtuelle Maschinen, die auf vSphere ESXi ausgeführt werden, unterstützen die folgenden Funktionen und Möglichkeiten: 
  • Virtuelle Maschinen können bis zu 128 virtuelle CPUs unterstützen.
  • Virtuelle Maschinen können bis zu 4 TB RAM unterstützen.
  • Neue xHCI-Controller unterstützen USB 3.0-Geräte.
  • Das neue Advanced Host Controller Interface (AHCI) unterstützt bis zu 120 Geräte pro virtueller Maschine.
  • Die maximale VMDK-Größe beträgt 62 TB.
  • Die Rückgewinnung von Storage aus Gastbetriebssystemen gibt Festplattenspeicher an den Storage-Pool zurück, wenn die Zuweisung innerhalb des Gastbetriebssystems aufgehoben wird.
  • Verbessern Sie die CPU-Virtualisierung, indem Sie auf virtuellen Maschinen mehr Informationen über die Host-CPU-Architektur bereitstellen. Diese verbesserte CPU-Offenlegung ermöglicht besseres Debugging und Optimieren sowie eine bessere Fehlerbehebung für Betriebssysteme und Anwendungen innerhalb der virtuellen Maschine.
  • Die CPU-Effizienz erhöht sich durch die Unterstützung von Large Receive Offload (LRO), sodass eingehende TCP-Pakete zu einem großen Paket zusammengefasst werden.

Active Directory-Integration

Sie können vSphere ESXi-Hosts Ihrer Active Directory-Domäne hinzufügen. Nach dem Hinzufügen führt Active Directory eine Anwenderauthentifizierung durch und lokale Anwenderkonten müssen nicht mehr auf jedem Host erstellt werden. 
 

Zentrales Management des Host-Images und der Konfiguration über Auto Deploy

  • Durch die Kombination von Hostprofilen, Image Builder und PXE vereinfacht VMware vSphere Auto Deploy Hostinstallationen und -upgrades. Alle vSphere-Host-Images werden zentral in der Auto Deploy-Bibliothek gespeichert. Administratoren können neue Hosts basierend auf anwenderdefinierten Regeln automatisch bereitstellen und Neuerstellungen von Hosts gestalten sich so einfach wie ein Neustart. 

Zustandsfreie Firewall

vSphere ESXi umfasst eine serviceorientierte und zustandsfreie Firewall, die Sie über vSphere Client oder über die Befehlszeile mit ESXCLI konfigurieren können. Die Firewall-Engine ermöglicht es Administratoren, Portregeln für Services festzulegen. Außerdem können Sie IP-Adressbereiche oder einzelne IP-Adressen angeben, die eine Verbindung zu Hostservices herstellen können.

MANAGEMENT

Das Management von VMware ESXi erfolgt über APIs. Dies ermöglicht im Hinblick auf Hardwareüberwachung und Systemmanagement einen Ansatz ohne Agents. VMware bietet darüber hinaus Remote-Befehlszeilen, z.B. die vSphere Command Line Interface (vCLI) und PowerCLI, um Befehls- und Skripting-Funktionen kontrollierter bereitzustellen. Diese Remote-Befehlszeilen enthalten zahlreiche Befehle für Konfiguration, Diagnose und Fehlerbehebung. Für eine einfache Diagnose und die erste Konfiguration stehen in der lokalen Konsole des Servers menügesteuerte Oberflächen und Befehlszeilenschnittstellen zur Verfügung. 

 

Patching und Updates von vSphere-Hosts mit ESXi sorgen für Flexibilität und Kontrolle. Während des Patching-Prozesses werden ausschließlich die zu aktualisierenden Module verändert, sodass der Administrator sämtliche vorherigen Updates anderer Komponenten beibehalten kann. Unabhängig davon, ob ESXi auf der Festplatte oder in integriertem Flash-Speicher installiert wird, verwendet die Architektur einen „Dual Image“-Ansatz, bei dem sowohl das aktualisierte Image als auch das vorherige Image vorhanden sind. Wenn ein Patch installiert wird, wird das neue Image auf den Host kopiert und der Boot-Loader wird geändert, um das neue Image zu verwenden. Wenn ein Problem mit dem Update auftritt oder der Administrator zum vorherigen Image zurückkehren möchte, wird der Host einfach neu gestartet. Zu diesem Zeitpunkt kann der Administrator den Startvorgang unterbrechen, indem er gleichzeitig die Tasten „Umschalt“ und „R“ gedrückt hält. So weist er den Host an, das Image zu verwenden, das vor dem Update vorhanden war.

 

BEREITSTELLUNG

Es werden verschiedene Bereitstellungsmethoden unterstützt. ESXi-Installationsprogramm, skriptgesteuerte Installation und netzwerkbasierte Installation verwenden PXE.  Diese Skripte werden lokal auf dem vSphere-Host ausgeführt und können verschiedene Aufgaben übernehmen, z.B. die Konfiguration der virtuellen Netzwerke des Hosts und die Verbindungsherstellung zwischen Host und VMware vCenter Server.

 

vSphere ESXi unterstützt die Installation auf einer lokalen Festplatte, FC, iSCSI oder FCoE LUN, USB/SD sowie den Netzwerkstart mittels PXE. Eine Liste der unterstützten, für ESXi qualifizierten Storage-Adapter erhalten Sie in der Hardwarekompatibilitätsliste (HCL) für vSphere.

 

HARDWAREÜBERWACHUNG (EINSCHLIESSLICH SNMP)

Das Common Information Model (CIM) ist ein offener Standard, der ein Framework ohne Agents für die standardisierte Überwachung der Hardwareressourcen von vSphere-Hosts, auf denen die ESXi-Architektur ausgeführt wird, definiert. Dieses Framework setzt sich aus einem CIM-Objekt-Manager – oft auch als CIM-Broker bezeichnet – und einer Gruppe von CIM-Providern zusammen. 

CIM-Anbieter werden als Mechanismus eingesetzt, um den Managementzugriff auf Gerätetreiber und die zugrunde liegende Hardware zu ermöglichen. Hardwareanbieter, darunter Serverhersteller und Anbieter bestimmter Hardware, können eigene Provider programmieren, um Überwachungs- und Managementfunktionen für spezielle Geräte bereitzustellen.

 

VMware programmiert auch Provider, die die Überwachung der Storage-Infrastruktur von Serverhardware und virtualisierungsspezifischen Ressourcen implementieren. Diese Provider werden innerhalb des vSphere-Hosts ausgeführt. Ihr Design ist daher äußerst schlank und auf spezielle Managementaufgaben ausgerichtet. Der CIM-Broker erfasst Informationen aus allen CIM-Providern und kommuniziert sie über Standard-APIs wie WS-MAN oder CIM-XML nach außen. Jedes Software-Tool, das mit einer dieser APIs kompatibel ist – beispielsweise HP SIM oder Dell OpenManage – kann diese Informationen lesen und so die Hardware des vSphere-Hosts überwachen. 

 

VMware vCenter Server gehört zu den Programmen, die diese CIM-Informationen verwerten können. Der Hardwarestatus aller vSphere-Hosts in Ihrer Umgebung wird in vSphere Client oder Web Client angezeigt. Sie erhalten so eine zentrale Übersicht über den Zustand Ihrer physischen und virtuellen Systeme. Darüber hinaus können Sie vCenter Server-Alarme festlegen, die bei bestimmten Hardwareereignissen wie Temperaturproblemen, Stromausfällen oder Warnmeldungen ausgelöst werden. 

vSphere übermittelt zudem Hardwarestatusinformationen über SNMP an andere Managementtools, die diesen Standard unterstützen. SNMP-Traps werden über den vSphere-Host und vCenter Server zur Verfügung gestellt. 

SYSTEMMANAGEMENT UND BACKUP

Systemmanagement- und Backup-Produkte lassen sich mithilfe von VMware vSphere APIs in vSphere integrieren. Das API-basierte Integrationsmodell für Partner senkt den Verwaltungsaufwand erheblich, da keinerlei Agents im Konsolenbetriebssystem installiert und verwaltet werden müssen. 

VMware hat gemeinsam mit seinem Partnernetz intensiv daran gearbeitet, sämtliche Partnerprodukte auf das API-basierte Integrationsmodell des ESXi-Hypervisors umzustellen. Das Ergebnis: ESXi wird mittlerweile von der Mehrzahl der Systemmanagement- und Backup-Produktanbieter im VMware-Partnernetz unterstützt.

 

Protokollierung

Die Protokollierung ist insbesondere für zwei Bereiche von Bedeutung: Fehlerbehebung und Compliance. vSphere erfasst Protokolle von allen Systemkomponenten mit dem Branchenstandard syslog. Es besteht die Möglichkeit, die Protokolle an einen zentralen Protokollserver zu senden. Protokolldaten können automatisch an eine permanente Datei auf einem lokalen Datastore gesendet werden, auf den der vSphere-Host Zugriff hat, falls ein geeigneter Datastore verfügbar ist. 

Die Synchronisierung des vSphere-Hosts mit einer genauen Zeitquelle ist eine wichtige Voraussetzung für Protokollgenauigkeit und Compliance. Sie ist auch für die Erfassung der exakten Zeit auf virtuellen Gastmaschinen mithilfe des Hosts von Bedeutung. vSphere-Hosts verfügen über integrierte NTP-Funktionen für die Synchronisierung mit NTP-Zeitservern. 

ANWENDERAUTHENTIFIZIERUNG

Auch wenn die täglichen Aufgaben mit vCenter Server erledigt werden, kann es vorkommen, dass Sie direkt mit dem vSphere-Host arbeiten müssen, beispielsweise um den Zugriff auf Backups und Protokolldateien zu konfigurieren. Um den Zugriff auf den Host zu steuern, können Sie die vSphere-Hosts so konfigurieren, dass sie in eine Active Directory-Domäne aufgenommen werden. Jeder Anwender, der versucht, auf den Host zuzugreifen, wird automatisch über das zentrale Anwenderverzeichnis authentifiziert. Sie können lokale Anwender auch separat für jeden Host definieren und verwalten. Die Konfiguration erfolgt mit vSphere Client, vCLI oder PowerCLI. Diese zweite Methode kann anstelle der Active Directory-Integration oder als Ergänzung zu dieser herangezogen werden.

 

Ähnlich wie vCenter-Rollen können Sie auch lokale Rollen konfigurieren. Diese Rollen legen fest, welche Aufgaben der Anwender auf dem Host ausführen kann. So können Anwender, denen Lesezugriff gewährt wird, die Hostinformationen nur anzeigen. Anwender mit Administratorrechten hingegen können die Hostkonfiguration anzeigen und ändern. Wenn der Host in Active Directory integriert wird, können lokale Rollen auch AD-Anwendern und -Gruppen zugewiesen werden.

 

Der einzige Anwender, der standardmäßig auf dem System definiert ist, ist der Root-Anwender. Das anfängliche Root-Kennwort wird in der Regel über die DCUI (Direct Console User Interface) oder bei einer automatisierten Installation festgelegt. Dieses Kennwort kann später mit vSphere Client, vCLI oder PowerCLI geändert werden.

 

Mit vSphere können den Anwendern Administratorrechte zugewiesen werden. Somit erhalten sie automatisch vollständigen Zugriff auf die Shell. Dank des vollständigen Zugriffs auf die Shell müssen die berechtigten Admin-Anwender nicht mehr „su“ verwenden, um Befehle auszuführen, für die Root-Berechtigungen benötigt werden.

 

Mit vSphere werden alle Hostaktivitäten – sowohl der Shell als auch der DCUI – jetzt unter dem Konto des angemeldeten Anwenders protokolliert. So wird die Verantwortlichkeit der Anwender sichergestellt und Aktivitäten auf dem Host können leichter überwacht und geprüft werden. 

Diagnose 

Direct Console User Interface (DCUI)

DCUI ist die menügesteuerte Oberfläche auf der Konsole des physischen Servers, auf dem ESXi installiert bzw. in den ESXi eingebettet ist. Diese Schnittstelle wird hauptsächlich für die Erstkonfiguration des Hosts (IP-Adresse, Host-Name, Root-Kennwort) und die Diagnose verwendet. 

DCUI bietet mehrere Menüoptionen für die Diagnose, mit denen Administratoren Folgendes ausführen können:

  • Neustart aller Management-Agents, einschließlich
    • hostd
    • vpxa
    • vpxa
  • Zurücksetzen von Konfigurationseinstellungen wie:
    • Korrigieren eines falsch konfigurierten vSphere Distributed Switch
    • Zurücksetzen aller Konfigurationen auf werkseitige Standardeinstellungen
  • Aktivieren der ESXi Shell zur Fehlerbehebung, einschließlich:
    • Lokalem Zugriff (über die Hostkonsole)
    • Remote-Zugriff (über SSH)

vSphere Command-Line Interface
 

vCLI bietet zahlreiche Befehle zur Fehlerbehebung, einschließlich:

  • esxcli
  • vmkfstools
  • vmware-cmd
  • resxtop

ESXi Shell
 

ESXi Shell ist eine lokale Konsole für erweiterten technischen Support. Sie ist nicht nur über die lokale Konsole eines Hosts verfügbar, sondern der Zugriff kann auch remote über SSH erfolgen. Der Zugriff auf ESXi Shell wird wie folgt gesteuert: 

  • Sowohl der lokale als auch der Remote-Zugriff auf ESXi Shell können separat in DCUI sowie in vCenter Server aktiviert und deaktiviert werden.
  • ESXi Shell kann von jedem autorisierten Anwender verwendet werden, nicht nur vom Root-Anwender. Anwender werden autorisiert, wenn ihnen auf einem Host die Administratorrolle zugewiesen wird (auch über die AD-Mitgliedschaft in einer Berechtigungsgruppe). 
  • Alle in ESXi Shell ausgegebenen Befehle werden protokolliert, sodass ein vollständig nachvollziehbares Audit-Protokoll entsteht. Wenn ein syslog-Server konfiguriert ist, wird dieses Protokoll automatisch in die Remote-Protokollierung einbezogen. 
  • Für ESXi Shell (lokal und remote) kann eine Zeitüberschreitung konfiguriert werden, sodass nach der Aktivierung bei Ablauf der konfigurierten Zeit automatisch eine Deaktivierung erfolgt. 

SKRIPTERSTELLUNG

Automatisieren täglicher Betriebsabläufe mit Skripterstellungs-Tools

VMware hat anwenderfreundliche Skripterstellungs-Tools für die Verwaltung der täglichen Betriebsabläufe entwickelt, mit denen das Management von VMware vSphere-Hosts automatisiert werden kann. Für das Schreiben von Skripten zur Automatisierung manueller Aufgaben können Sie dieselbe Funktionalität wie für vSphere Client einsetzen. So lassen sich Umgebungen jeder Größe effizient verwalten. Diese Tools sind mit vSphere-Hosts mit VMware ESXi-Architektur kompatibel, sodass Sie vSphere-Umgebungen auf einfache Weise verwalten können.

 

VMware vSphere PowerCLI

VMware vSphere PowerCLI ist ein leistungsstarkes Befehlszeilen-Tool zur Automatisierung sämtlicher Aspekte des vSphere-Managements, einschließlich Host, Netzwerk, Storage, VM, Gastbetriebssystem und mehr. PowerCLI wird als Windows PowerShell-Snap-in ausgeliefert und umfasst mehr als 150 PowerShell-Cmdlets mit zugehöriger Dokumentation und Beispielen. PowerCLI integriert die vSphere-Plattform nahtlos in Windows und .NET. So können Sie PowerCLI eigenständig oder innerhalb zahlreicher Tools anderer Anbieter nutzen.

 

VMware vSphere Command-Line Interface

Die VMware vSphere Command-Line Interface (vCLI) ist eine Sammlung von Befehlszeilen-Dienstprogrammen, die Sie bei der Bereitstellung, Konfiguration und Verwaltung der vSphere-Hosts unterstützen. vCLI ermöglicht die Ausführung gängiger Administrationsbefehle für vSphere-Hosts von jedem Computer mit Netzwerkzugriff auf diese Hosts. Sie können auch die meisten vCLI-Befehle auf ein vCenter Server-System anwenden und jeden vSphere-Host als Ziel angeben, der vom VMware vCenter Server-System verwaltet wird. Mit einigen Befehlen können Sie die Erstkonfiguration eines vSphere-Hosts vollständig automatisieren, während andere Befehle Funktionen für die Fehlerbehebung und Diagnose bereitstellen. VMware stellt vCLI-Pakete für die Installation auf Windows- und Linux-Systemen bereit.

 

Sowohl PowerCLI als auch vCLI basieren auf derselben Schnittstelle wie der vSphere Client. Sie können für einen einzelnen vSphere-Host oder für vCenter konfiguriert werden. Bei der Konfiguration für einen Host können Befehle direkt auf dem Host ausgeführt werden. Dies ist vergleichbar mit einem Befehl, der herkömmlich im Konsolenbetriebssystem ausgeführt wird. In diesem Fall ist eine lokale Authentifizierung erforderlich. Bei der Kommunikation über vCenter nutzen die vCLI- und PowerCLI-Befehle alternativ dieselbe Authentifizierung (z.B. Active Directory) und Ereignisprotokollierung sowie dieselben Rollen und Berechtigungen wie vSphere Client-Interaktionen. Dieses Verfahren ermöglicht ein sichereres und einfacher zu überprüfendes Management-Framework.

 

Besuchen Sie das VMware Development Center, um mehr über PowerCLI und vCLI zu erfahren.

FAQs

vSphere ESXi ist ein Bare-Metal-Hypervisor, der direkt auf dem physischen Server installiert wird und diesen in mehrere virtuelle Maschinen partitioniert.

Welche Art von Hardware wird für die Ausführung von vSphere mit der ESXi-Architektur vorausgesetzt?

Die ESXi-Hypervisor-Architektur ist auf mehr als 1.000 Serversystemen zertifiziert und kann bei bestimmten Modellen über zertifizierte USB-Schlüssel ausgeführt werden. Generell gilt, dass neue Hardwaresysteme, die von ESX unterstützt werden, auch von ESXi unterstützt werden. Sie sollten sich dennoch über die Hardwarekompatibilitätsliste informieren, ob ein bestimmtes Hardwaresystem unterstützt wird.

Welche Betriebssysteme kann ich auf vSphere mit der ESXi-Architektur ausführen?

VMware bietet unter den Virtualisierungsanbietern die umfassendste Unterstützung von Betriebssystemen. Eine vollständige Liste aller unterstützten Gastbetriebssysteme finden Sie in der Kompatibilitätsliste für Gastbetriebssysteme.

Kann ich virtuelle Maschinen, die mit Microsoft Virtual Server, Microsoft Virtual PC oder VMware Server erstellt wurden, unter VMware vSphere ausführen?

Ja. Mit dem kostenfreien VMware vCenter Converter können Sie virtuelle Maschinen importieren, die mit VMware vCenter Server, Microsoft Virtual Server oder Microsoft Virtual PC Version 7 und höher erstellt wurden. Des Weiteren lassen sich mit vCenter Converter physische Computer und bestimmte Festplatten-Image-Formate von Drittanbietern konvertieren.

Gibt es eine Möglichkeit, VMware vSphere zu testen?

Am einfachsten können Sie vSphere testen, indem Sie die kostenlose Edition von VMware vSphere Hypervisor herunterladen und installieren. Sie können auch die vSphere-Testversionen nutzen.

Wie kann ich meinen vSphere-Host unter Verwendung von vSphere ESXi patchen?

VMware vSphere Update Manager führt Updates für Hosts aus, auf denen ESXi ausgeführt wird. Für Umgebungen ohne vSphere Update Manager wird zudem ein Update-Dienstprogramm bereitgestellt. Hinweis: vSphere Update Manager ist für den kostenfreien vSphere Hypervisor nicht verfügbar.

Werden mit vSphere Protokolldateien erstellt oder syslog-Informationen integriert, wenn ich die ESXi-Architektur nutze?

Ja, Sie können bei Verwendung der ESXi-Architektur Protokolldateien erstellen. Sie können vSphere-Hosts so konfigurieren, dass Protokolle an eine Datei auf einem Datastore oder an einen syslog-Server gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Management von ESXi.

Was ist die ESXi Shell?

Bei der ESXi Shell handelt es sich um eine Befehlszeilenschnittstelle für die Diagnose und Reparatur eines vSphere-Hosts, auf dem ESXi ausgeführt wird. Die ESXi Shell kann über die DCUI oder vCenter Server aktiviert und deaktiviert werden. Außerdem ist der Remote-Zugriff über SSH möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Management von ESXi.

Wird SSH unter ESXi unterstützt?

Ja. Der SSH-Zugriff auf die ESXi Shell wird unterstützt.

Wie führe ich esxtop auf einem vSphere-Host aus?

esxtop kann direkt in ESXi Shell oder mithilfe des vCLI-Befehls resxtop ausgeführt werden.

Wie überwache ich die Hardware auf einem vSphere-Host, wenn ich die ESXi-Hypervisor-Architektur verwende?

vSphere unterstützt sowohl CIM-APIs als auch SNMP v2/v3 zur Aktivierung der Hardwareüberwachung ohne Installation von Agents. Die Hardware kann über die vCenter-Konsole und über die gängigen Hardwareüberwachungstools von OEM-Anbietern überwacht werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Management von ESXi.

Wie führe ich ein Upgrade auf ESXi oder die aktuelle Version von vSphere durch?

Besuchen Sie das vSphere Upgrade Center.

ERSTE SCHRITTE

ANFORDERUNGEN

CPU

  • Technische Mindestanforderung: Single-Socket mit zwei Kernen
  • Empfohlene Mindestausstattung: zwei 1-GbE-Netzwerkadapter

Arbeitsspeicher

  • Technische Mindestanforderung: 4 GB
  • Empfohlene Mindestausstattung: 8 GB

Netzwerk

  • Technische Mindestanforderung: ein 1-GbE-Netzwerkadapter
  • Empfohlene Mindestausstattung: zwei 1-GbE-Netzwerkadapter

Lokaler Storage (Serial ATA/SAS)

  • Technische Mindestanforderung: ein 4-GB-Laufwerk
  • Empfohlene Mindestausstattung: redundante Laufwerke

Shared Storage

  • NFS, iSCSI, Native Fibre Channel oder FCoE als Speicher für virtuelle Maschinen

Spezifikationen

  • Anzahl Kerne pro physische CPU: unbegrenzt
  • Anzahl physischer CPUs pro Host: unbegrenzt
  • Anzahl logischer CPUs pro Host: 480
  • Maximale Anzahl an vCPUs pro virtueller Maschine:
  • Maximaler Arbeitsspeicher: 6 TB
  • Unterstützung von Betriebssystemen: Branchenführer hinsichtlich unterstützter Betriebssysteme. Hier finden Sie eine vollständige Liste der unterstützten Versionen
Alle anzeigen

Upgrade auf VMware vSphere oder vSphere with Operations Management Editions

Mit einem Upgrade auf eine kostenpflichtige vSphere oder vSphere with Operations Management Edition können Sie Ihre IT-Infrastruktur weiter optimieren. So können Sie:

  • Computing- und Storage-Ressourcen über mehrere physische Hosts hinweg in Pools zusammenfassen,
  • mehrere Hosts über VMware vCenter Server zentral verwalten,
  • Service-Level verbessern und die betriebliche Effizienz steigern,
  • Live-Migrationen virtueller Maschinen durchführen,
  • den automatischen Lastausgleich, Business Continuity und erweiterte Backup-/Wiederherstellungsfunktionen für Ihre virtuellen Maschinen nutzen,
  • über vSphere with Operations Management wichtige Funktionen für die Performance-Überwachung und das Kapazitätsmanagement hinzufügen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Produktvorstellung von vSphere with Operations Management.