VMware

Passen Sie Ihre IT-Infrastruktur an Ihre Geschäftsziele an, indem Sie Datenverarbeitungsressourcen dynamisch zuweisen und verteilen. VMware Distributed Resource Scheduler (DRS) überwacht kontinuierlich die Ressourcenauslastung über Ressourcenpools hinweg und sorgt den geschäftlichen Anforderungen entsprechend für eine intelligente Verteilung der verfügbaren Ressourcen auf die virtuellen Maschinen.

Funktionen

Im Folgenden finden Sie eine Liste der Hauptmerkmale von VMware DRS. Wenn Sie eine umfassende Liste der Funktionen von VMware vSphere benötigen, laden Sie die Übersicht der Hauptmerkmale (Englisch) herunter.

Optimierung verteilter Ressourcen

  • Bündelung physischer Serverressourcen. Managen Sie CPU und Arbeitsspeicher über eine Gruppe physischer Server hinweg als einheitlichen, gemeinsamen Ressourcenpool.
  • Flexible hierarchische Organisation. Organisieren Sie Ressourcenpools hierarchisch, um verfügbare IT-Ressourcen an die Unternehmensstruktur anzupassen. VMware DRS stellt sicher, dass Ressourcen maximal ausgelastet werden und Geschäftsbereiche dabei die Kontrolle über ihre Infrastruktur behalten und ihre Autonomie wahren. In Abhängigkeit von sich verändernden geschäftlichen Anforderungen und Unternehmensstrukturen lassen sich Ressourcenpools flexibel hinzufügen, entfernen und neu organisieren.
  • Prioritätseinstellungen. Weisen Sie den virtuellen Maschinen innerhalb von Ressourcenpools und den Unter-Pools Prioritäten in Form von Anteilen oder Reservierungen zu, die den geschäftlichen Prioritäten entsprechen. So können Sie z.B. dem Unter-Pool der Produktion einen höheren Anteil der gesamten Ressourcen in einem Cluster und den geschäftskritischen Produktionsanwendungen eine feste Zuteilung (Reservierung) an CPU-Bandbreite und Arbeitsspeicher zuweisen.
  • Management von Gruppen virtueller Maschinen, die eine verteilte Anwendung ausführen. Optimieren Sie die Service-Levels verteilter Anwendungen, indem Sie die gebündelte Zuweisung von Ressourcen für die gesamte Gruppe virtueller Maschinen steuern, die die verteilte Anwendung ausführen.
  • Affinitätsregeln. Stellen Sie Regeln für die Zuweisung von virtuellen Maschinen zu physischen Servern auf. Beispielsweise können bestimmte virtuelle Maschinen aus Performance-Gründen immer auf demselben Server ausgeführt werden. Alternativ lassen sich bestimmte virtuelle Maschinen der erhöhten Verfügbarkeit wegen immer auf verschiedenen Servern ausführen.
  • Energiemanagement. Senken Sie den Energieverbrauch im Rechenzentrum mit Distributed Power Management, dem Tool zur Konsolidierung von Workloads und zur Abschaltung von Servern, die von den virtuellen Maschinen im Cluster nicht benötigt werden. Sobald der Ressourcenbedarf der virtuellen Maschinen wieder ansteigt, schaltet Distributed Power Management die heruntergefahrenen Server wieder ein, sodass die Service-Levels erfüllt werden können.
  • Manueller und automatischer Modus.   VMware DRS sammelt Informationen über die Ressourcenauslastung von Servern und virtuellen Maschinen und erstellt daraus Empfehlungen für eine optimierte Zuweisung der virtuellen Maschinen. Diese Empfehlungen können automatisch oder manuell ausgeführt werden.
    • Anfängliche Platzierung. Beim ersten Einschalten einer virtuellen Maschine platziert VMware DRS sie entweder automatisch auf dem am besten geeigneten physischen Server oder gibt eine Empfehlung aus.
    • Fortlaufende Optimierung. Ressourcenzuweisungen werden auf der Grundlage definierter Regeln für die Zuweisung und Auslastung von Ressourcen ständig optimiert. Änderungen der Ressourcenzuweisung lassen sich durch eine Live-Migration der virtuellen Maschinen mit VMotion automatisch ausführen. Alternativ bietet VMware DRS im manuellen Modus Ausführungsempfehlungen für Systemadministratoren.
  • Wartungsmodus für Server. Warten Sie physische Server ohne Ausfallzeiten für virtuelle Maschinen, sodass Anwender ihre Arbeit nicht unterbrechen müssen. Wenn ein physischer Server in den Wartungsmodus geschaltet wird, ermittelt VMware DRS alternative Server, auf denen die virtuellen Maschinen ausgeführt werden können. Je nach eingestelltem Modus werden die virtuellen Maschinen entweder automatisch oder manuell vom Systemadministrator, der die Empfehlungen von VMware DRS als Richtlinie verwendet, auf die alternativen Server verschoben.
  • Management im großen Stil. Managen Sie CPU und Arbeitsspeicher für bis zu 32 Server und 1280 virtuelle Maschinen pro DRS-Cluster.

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