Funktionsübersicht

Fault Tolerance (FT) bietet im Fall eines Serverausfalls fortlaufende Verfügbarkeit für Anwendungen. Hierzu wird eine Live-Schatteninstanz einer virtuellen Maschine erstellt, die immer dem aktuellen Status der primären virtuellen Maschine entspricht. Bei einem Hardwareausfall löst FT automatisch ein Failover aus und sorgt dadurch dafür, dass Ausfallzeiten und Datenverluste vermieden werden.

Nach dem Failover erstellt FT automatisch eine neue, sekundäre virtuelle Maschine, um den kontinuierlichen Anwendungsschutz sicherzustellen.

Schutz für Ihre Anwendungen, unabhängig von Betriebssystem und Hardware

FT schützt alle virtuellen Maschinen, darunter auch selbst entwickelte und individuell angepasste Anwendungen, die sich nicht mit herkömmlichen Produkten für Hochverfügbarkeit schützen lassen.

  • Kompatibel mit allen Arten von Shared Storage, einschließlich Fibre Channel, iSCSI, FCoE und NAS
  • Kompatibel mit allen Betriebssystemen, die von vSphere with Operations Management unterstützt werden
  • Unterstützung von vorhandenen vSphere DRS- und High Availability (HA)-Clustern für erweiterten Lastausgleich und optimierte anfängliche Platzierung virtueller Maschinen
  • Enthält einen Mechanismus zur Versionskontrolle, der die Ausführung primärer und sekundärer virtueller Maschinen auf FT-kompatiblen Hosts mit unterschiedlichen, aber kompatiblen Patch-Leveln ermöglicht

Einfache Einrichtung sowie Aktivierung und Deaktivierung

Da FT die vorhandenen vSphere HA-Cluster nutzt, kann eine beliebige Anzahl von virtuellen Maschinen in einem Cluster geschützt werden. Administratoren können FT für bestimmte virtuelle Maschinen per Mausklick im vSphere-Web-Client aktivieren oder deaktivieren. Sie können FT nach Bedarf für Anwendungen einsetzen, für die zu bestimmten Zeiten unterbrechungsfreier Schutz erforderlich ist (z.B. beim Quartalsabschluss).