Steigern Sie die Storage-Flexibilität mit Shared Storage

VMFS ist ein hochleistungsfähiges Cluster-Dateisystem, das für virtuelle Maschinen optimiert ist. Während bei herkömmlichen Dateisystemen lediglich ein Server zu einem gegebenen Zeitpunkt Lese- und Schreibzugriff auf ein Dateisystem hat, nutzt VMFS Shared Storage, um mehreren vSphere-Hosts gleichzeitige Lese- und Schreibvorgänge auf demselben Storage zu ermöglichen.

  • Vereinfachen Sie die Bereitstellung und Verwaltung virtueller Maschinen, da der gesamte Status einer virtuellen Maschine an einem zentralen Speicherort abgelegt wird.
  • Erstellen Sie Point-in-Time-Kopien der VM-Daten, um sie für Tests, Backup und Recovery zu verwenden.
  • Unterstützen Sie die einzigartigen, auf Virtualisierung basierenden Funktionen, wie z.B. Live-Migration virtueller Maschinen bei laufendem Betrieb von einem physischen Server auf einen anderen, automatischer Neustart einer fehlerhaften virtuellen Maschine auf einem separaten physischen Server und Clustering virtueller Maschinen über mehrere physische Server hinweg.
  • Fügen Sie einer laufenden virtuellen Maschine virtuellen Speicherplatz hinzu, um die verfügbaren Ressourcen zu erweitern oder ein Backup durchzuführen.
  • Stellen Sie virtuelle Maschinen bei einem Serverausfall durch verteiltes Journaling schneller und zuverlässiger wieder her.
VMFS steigert die Storage-Flexibilität mit Shared Storage

VMFS steigert die Storage-Flexibilität mit Shared Storage

Reibungsloses Storage-Management virtueller Maschinen

Mit VFMS können Sie mit einem Minimum an Aufwand oder Administratoreingriff virtuellen Maschinen ausreichend Speicherplatz zuweisen und für zukünftige Storage-Anforderungen planen.

  • Fügen Sie einen vSphere-Host aus einem VMFS-Volume hinzu oder löschen Sie einen VMFS-Host, ohne den Betrieb anderer Hosts zu unterbrechen.
  • Erstellen Sie neue virtuelle Maschinen unabhängig vom Storage-Administrator.
  • Erweitern Sie VMFS-Volumes bei laufendem Betrieb.
  • Vereinfachen Sie das Storage-Management durch die automatische Erkennung und Zuordnung von LUNs zu einem VMFS-Volume.

Hohe Performance und Skalierbarkeit

Die zentrale, gemeinsame Speicherung virtueller Maschinen mit VMFS bietet mehr Kontrolle, Flexibilität und Leistung beim Management Ihrer virtualisierten IT-Umgebung.

  • Speichern Sie den gesamten Status einer virtuellen Maschine an einem zentralen Standort und rufen Sie diesen von dort ab.
  • Verwenden Sie große, dem E/A virtueller Festplatten entsprechende Blockgrößen. Verwenden Sie die Subblock-Zuweisung für kleine Dateien und Verzeichnisse.
  • Verbinden Sie bis zu 32 vSphere-Hosts mit einem einzigen VMFS-Volume.
  • Unterstützen Sie einzelne Volumes bis zu 64 TB.
  • Führen Sie auch die datenintensivsten Produktionsanwendungen, wie Datenbanken, ERP und CRM, in virtuellen Maschinen aus.
  • Nutzen Sie die Vorteile der erweiterten VMFS-Leistung mit Volume-, Geräte-, Objekt- und Puffer-Caching.

Technische Details

SAN-Anforderungen

Der Host kann einen VMFS-Datastore auf jedem SCSI-basierten lokalen oder vernetzten Storage-Gerät bereitstellen, einschließlich Fibre Channel-, Fiber Channel over Ethernet- und iSCSI-SAN-Systemen.

Clusterübergreifende Sicherheit

VMFS ist die Standard-Schnittstelle für das Storage-Management des blockbasierten Festplatten-Storage (lokal und an ein SAN angeschlossen). VMFS ermöglicht mehreren VMware vSphere-Instanzen, gleichzeitig auf den gemeinsam genutzten Storage virtueller Maschinen zuzugreifen. Darüber hinaus sind virtualisierungsbasierte verteilte Infrastrukturservices wie VMware DRS, vSphere HA, vMotion und Storage vMotion übergreifend für einen Cluster von vSphere-Servern verfügbar. Kurz gesagt: VMFS ist die Grundlage, die die Skalierung der Virtualisierung über die Grenzen eines einzigen Systems hinaus ermöglicht.

Festplatteninterne Sperrung

Durch festplatteninterne Sperrung stellt VMFS sicher, dass eine virtuelle Maschine nicht gleichzeitig von mehreren vSphere-Hosts eingeschaltet wird. Wenn ein Server ausfällt und vSphere HA aktiviert ist, wird die festplatteninterne Sperrung für alle virtuellen Maschinen durch vSphere HA aufgehoben. So kann die virtuelle Maschine auf anderen vSphere-Hosts neu gestartet werden.

Upgrade von VMFS 3

VMware vSphere 5.0 ermöglicht ein unterbrechungsfreies Upgrade von VMFS-3 auf VMFS-5 und stellt damit die Konsistenz virtueller Infrastrukturen sicher. Die einheitliche Blockgröße von 1 MB ermöglicht einfachere Bereitstellungen und reduziert die betriebliche Komplexität, ohne den Grad an Skalierbarkeit und Flexibilität zu beeinträchtigen, der vorher nur bei großen Blöcken zu finden war. Hinweis: Volumes, die von VMFS-3 auf VMFS-5 aktualisiert werden, behalten ihre ursprüngliche Blockgröße, da eine Änderung der Blockgröße eine Neuformatierung des Volumes erfordern würde.

Verschiedene VMFS-5-Erweiterungen ermöglichen größere Skalierbarkeit und reduzieren den Storage-Bedarf, der mit kleinen Dateien verbunden ist. Zu diesen Erweiterungen gehören optimierte Subblock-Größen und die Zuweisung dieser Blöcke. Das Ergebnis ist die Unterstützung großer Datenmengen (64 TB auf einer einzelnen Erweiterung) und einer höheren Dichte an virtuellen Maschinen.

Clusterübergreifende Skalierbarkeit mit Virtual Machine File System (VMFS)

Clusterübergreifende Skalierbarkeit mit Virtual Machine File System (VMFS)