VMware vCenter Site Recovery Manager 5.0.1 | 15. März 2012 | Build 633117

Letzte Aktualisierung: 21. Oktober 2013

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Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Neuigkeiten

VMware vCenter Site Recovery Manager 5.0.1 bietet die folgenden Verbesserungen:

  • Erzwungenes Failover zum Wiederherstellen virtueller Maschinen in den Fällen, wo Speicher-Arrays an der geschützten Site ausfallen und infolgedessen geschützte virtuelle Maschinen nicht mehr verwaltet und heruntergefahren bzw. ausgeschaltet werden können sowie die Registrierung nicht aufgehoben werden kann.
  • Fehlerbehebungen, die in Behobene Probleme beschrieben sind.

Lokalisierung

VMware vCenter Site Recovery Manager 5.0.1 ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Vereinfachtes Chinesisch

Kompatibilität

SRM-Kompatibilitätstabelle

Aktuelle Interoperabilitäts- und Produktkompatibilitätsinformationen finden Sie in den Kompatibilitätslisten für VMware vCenter Site Recovery Manager.

Kompatible Speicher-Arrays und Speicherreplizierungsadapter

Eine aktuelle Liste der unterstützten kompatiblen Storage-Arrays und SRAs finden Sie in der Site Recovery Manager-Speicherpartner-Kompatibilitätsmatrix.

VMware VSA-Unterstützung

Virtuelle Maschinen, die sich auf der vSphere Storage Appliance (VSA) befinden, können durch SRM 5.0.1 unter Verwendung von vSphere Replication (VR) geschützt werden. VSA benötigt für das Zusammenspiel mit SRM 5.0.1 keinen Speicherreplizierungsadapter (SRA).

Installation und Upgrade

SRM 5.0.1 kann nur dann mit ESXi Server 4.0 und 4.1 sowie mit Virtual Infrastructure 3.5 ausgeführt werden, wenn Sie die Array-basierte Replizierung verwenden. Wenn Sie vSphere Replication verwenden, entweder allein oder in Verbindung mit der Array-basierten Replizierung, müssen Sie als Teil des Upgrades die ESXi-Server-Hosts auf Version 5.0 oder ESXi Server 5.0 Update 1 aktualisieren.

Um SRM 5.0.1 ohne Upgrade von einer früheren Version zu installieren, finden Sie Informationen im Administrationshandbuch zu Site Recovery Manager unter Installieren und Aktualisieren von Site Recovery Manager.

Upgrade von SRM 5.0 auf SRM 5.0.1

Sie können ein In-Place-Upgrade von SRM 5.0 auf SRM 5.0.1 durchführen. Es wird empfohlen, statt Neuinstallationen In-Place-Upgrades durchzuführen, da bei diesem Vorgang alle Verlaufsberichte, Wiederherstellungspläne, Schutzgruppen und Anpassungen der Wiederherstellungspläne beibehalten werden. Sie müssen den Upgrade-Vorgang sowohl auf der geschützten Site als auch auf der Wiederherstellungs-Site durchführen.

  1. Melden Sie sich bei der Maschine an, auf der Sie den SRM-Server auf der geschützten Site ausführen.
  2. Sichern Sie die SRM-Datenbank mit den Tools der Datenbanksoftware.
  3. Laden Sie VMware-srm-5.0.1- Build-Nummer.exe herunter und führen Sie die Datei aus.
  4. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie zur Bestätigung des Upgrades von SRM aufgefordert werden.
  5. Klicken Sie auf Weiter, um SRM 5.0.1 mit den Einstellungen der vorherigen SRM-Installation zu verwenden.
  6. Klicken Sie auf Ja, um zu bestätigen, dass Sie die SRM-Datenbank gesichert haben.
  7. Klicken Sie auf Fertigstellen, wenn die Installation beendet ist.
  8. Wiederholen Sie den Upgrade-Vorgang auf der Wiederherstellungs-Site.

Nach dem Upgrade des SRM-Servers müssen Sie das SRM-Client-Plug-In neu installieren.

  1. Deinstallieren Sie das SRM 5.0-Client-Plug-In.
  2. Melden Sie sich bei einer vSphere-Client-Instanz an und stellen Sie eine Verbindung zu dem vCenter Server her, mit dem der SRM-Server verbunden ist.
  3. Wählen Sie Plug-Ins > Plug-Ins verwalten aus.
  4. Klicken Sie auf Herunterladen und Installieren, um das SRM 5.0.1-Client-Plug-In zu installieren.
  5. Wenn die Installation des Plug-Ins abgeschlossen ist, melden Sie sich bei SRM an und stellen Sie sicher, dass die Konfiguration der vorherigen Version beibehalten wurde.
  6. Wiederholen Sie den Vorgang für alle vSphere-Client-Instanzen, mit denen Sie eine Verbindung zum SRM-Server herstellen.

Upgrade von vSphere Replication 1.0 auf vSphere Replication 1.0.1

SRM 5.0 enthält vSphere Replication 1.0. SRM 5.0.1 enthält vSphere Replication 1.0.1. Beim Upgrade von SRM 5.0 auf SRM 5.0.1 wird nicht automatisch ein Upgrade von vSphere Replication 1.0 auf vSphere Replication 1.0.1 durchgeführt. vSphere Replication 1.0.1 ist funktional identisch mit vSphere Replication 1.0, enthält aber zudem Bugfixes.

Sie können SRM 5.0.1 mit vSphere Replication 1.0 ausführen oder Sie können ein Upgrade von vSphere Replication auf Version 1.0.1 durchführen, um von den Bugfixes in Version 1.0.1 zu profitieren. Sie führen getrennte Upgrades von vSphere Replication Management Server (VRM-Server) und vSphere Replication Server (VR) durch.

WICHTIG: Wählen Sie nicht die Option unter Aktualisieren > Einstellungen im VAMI aus, um vSphere Replication automatisch zu aktualisieren. Wenn Sie automatische Aktualisierungen auswählen, aktualisiert das VAMI vSphere Replication auf die neueste 5.x-Version, die jedoch mit SRM und vCenter Server 5.0.x inkompatibel ist. Behalten Sie daher die Aktualisierungseinstellung Keine automatischen Aktualisierungen bei.

Upgrade des VRM-Servers:

  1. Upgrade des SRM-Servers und Clients auf SRM 5.0.1.
  2. Wechseln Sie zur Konfigurationsschnittstelle des VRM-Servers unter https:// VRMS_IP_address:8080.
  3. Melden Sie sich bei der VRM-Server-Konfigurationsbenutzeroberfläche als "root" an.
  4. Wählen Sie die Registerkarte Aktualisieren.
  5. Klicken Sie auf Auf Updates prüfen. Die Update-Prüfung zeigt an, dass Version 1.0.1 verfügbar ist.
  6. Klicken Sie auf Installieren Update.
  7. Wählen Sie die Registerkarte VRM > Konfiguration aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart unter dem Status des VRM-Servers, um den VRM-Server neu zu starten.
  8. Wiederholen Sie den Vorgang für den VRM-Server auf der Wiederherstellungs-Site.

Upgrade des VR-Servers:

  1. Führen Sie ein Upgrade des VRM-Servers durch.
  2. Wechseln Sie zur Konfigurationsschnittstelle des VR-Servers unter https:// VR_IP_address:5480.
  3. Melden Sie sich bei der VR-Server-Konfigurationsbenutzeroberfläche als "root" an.
  4. Wählen Sie die Registerkarte Aktualisieren.
  5. Klicken Sie auf Auf Updates prüfen. Die Update-Prüfung zeigt an, dass Version 1.0.1 verfügbar ist.
  6. Klicken Sie auf Updates installieren.
  7. Wählen Sie die Registerkarte System > Information und klicken Sie auf Neustart, um den VR-Server neu zu starten.
  8. Wiederholen Sie den Vorgang für die VR-Server auf der Wiederherstellungs-Site.

Upgrade von SRM 4.1.2 auf SRM 5.0.1

Sie können ein In-Place-Upgrade von SRM 4.1.2 auf SRM 5.0.1 durchführen. Es wird empfohlen, statt Neuinstallationen In-Place-Upgrades zu verwenden, da bei diesem Vorgang alle Verlaufsberichte, Wiederherstellungspläne, Schutzgruppen und Anpassungen der Wiederherstellungspläne beibehalten werden. Um ein Upgrade des SRM-Clients auf Version 5.0.1 durchzuführen, müssen Sie zunächst den SRM 4.1.2-Client deinstallieren.

HINWEIS: Ein Upgrade von SRM 4.1 oder SRM 4.1.1 auf SRM 5.0.1 wird nicht unterstützt.

Um das Upgrade von SRM 4.1.2 auf SRM 5.0.1 durchzuführen, befolgen Sie die Verfahrensanleitung für das Upgrade von SRM 4.1 oder 4.1.1 auf SRM 5.0 im Administrationshandbuch zu Site Recovery Manager unter Upgrade von SRM. Hinweise finden Sie auch im Blog SRM 5 Upgrade Process .

Open Source-Komponenten

Die Urheberrechtsverweise und Lizenzen, die auf Open Source-Softwarekomponenten anzuwenden sind, die mit vCenter Site Recovery Manager 5.0.1 mitgeliefert werden, stehen auf der SRM Downloads-Website zur Verfügung. Sie können auch die Quelldateien für jede GPL-, LGPL- oder vergleichbare Lizenz herunterladen, die es erfordert, den Quellcode oder Änderungen des Quellcodes für die neueste allgemein verfügbare Version von vCenter Site Recovery Manager zur Verfügung zu stellen.

Probleme und Einschränkungen

  • Interoperabilität mit Storage vMotion und Storage DRS
    Aufgrund einiger spezifischer und begrenzter Fälle, bei denen die Wiederherstellbarkeit während der Storage-Bewegung beeinträchtigt werden kann, wird Site Recovery Manager 5.0.1 weder für die Verwendung mit Storage vMotion (SVmotion) noch für die Verwendung mit dem Storage Distributed Resource Scheduler (SDRS) unterstützt. Dies gilt auch für die Verwendung von Datenspeicher-Clustern. Wenn Sie SVMotion zum Verschieben einer geschützten virtuellen Maschine aus einem Datenspeicher in einer Schutzgruppe zu einem nicht geschützten Datenspeicher verwenden, müssen Sie den Schutz dieser virtuellen Maschine manuell neu konfigurieren.

  • Network Address Translation (NAT) mit SRM nicht unterstützt
    Beim Konfigurieren von vSphere Replication müssen Sie den vSphere Replication Server (VR-Server) mit einer IP-Adresse einrichten, die sowohl für den geschützten vSphere Replication Management Server (VRM-Server) als auch für den Wiederherstellungs-VRM-Server sichtbar ist.

  • Interoperabilität mit vCloud Director
    Site Recovery Manager 5.0.1 bietet begrenzte Unterstützung für vCloud Director-Umgebungen. Die Verwendung von SRM, um virtuelle Maschinen innerhalb von vCloud-Ressourcenpools (virtuelle Maschinen, die für eine Organisation bereitgestellt wurden) zu schützen, wird nicht unterstützt. Die Verwendung von SRM zum Schützen der Verwaltungsstruktur von vCD wird unterstützt. Hinweise zur Verwendung von SRM zum Schutz der vCD Server-Instanzen, vCenter Server-Instanzen und Datenbanken, die die Managementinfrastruktur für vCloud Director bilden, finden Sie in der Dokumentation VMware vCloud Director-Infrastrukturflexibilitäts-Fallstudie.

  • Mit vSphere Replication werden der erneute Schutz und das automatische Failback nicht unterstützt.
    Der erneute Schutz und das automatische Failback werden nur mit Array-replizierten virtuellen Maschinen unterstützt. Für virtuelle Maschinen, die mit vSphere Replication konfiguriert werden, kann mithilfe von vorhandenen Wiederherstellungsplänen kein automatisches Failback auf die ursprüngliche Site durchgeführt werden.

  • Bestimmte vSphere-Funktionen und RDM bei vSphere Replication nicht unterstützt
    vSphere Replication kann nicht in Kombination mit vSphere Fault Tolerance, Vorlagen für virtuelle Maschinen, Linked Clones oder physischer Raw-Festplattenzuordnung (RDM) verwendet werden.

  • Schutz und Wiederherstellung von virtuellen Maschinen mit Arbeitsspeicherzustands-Snapshots
    Beim Schützen von virtuellen Maschinen mit Arbeitsspeicherzustands-Snapshots müssen die ESX-Hosts der Schutz- und Wiederherstellungs-Sites über kompatible CPUs verfügen, wie dies in den VMware-Knowledgebase-Artikeln vMotion CPU-Kompatibilitätsanforderungen für Intel-Prozessoren und vMotion CPU-Kompatibilitätsanforderungen für AMD-Prozessoren definiert wird. Auf den Hosts müssen außerdem dieselben BIOS-Funktionen aktiviert sein. Wenn die BIOS-Konfigurationen der Server nicht übereinstimmen, wird eine Kompatibilitätsfehlermeldung angezeigt, auch wenn sie ansonsten identisch sind. Die beiden häufigsten Funktionen, die überprüft werden sollten, sind „Non-Execute Memory Protection“ (NX/XD) und „Virtualization Technology“ (VT/AMD-V). Weitere Informationen über den Schutz und die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen mit Snapshots finden Sie unter Einschränkungen für den Schutz und die Wiederherstellung virtueller Maschinen im Administrationshandbuch zu Site Recovery Manager .

  • Interoperabilität mit vSphere Replication
    vSphere Replication unterstützt eine maximale Festplattengröße von 2032 GB.

  • Maximale Anzahl von Wiederherstellungsplänen pro SRM-Server-Instanz
    Sie können die folgende maximale Anzahl von Wiederherstellungsplänen pro SRM-Server-Instanz erstellen:

    • Array-basierte Replizierung: 150 Wiederherstellungspläne
    • vSphere Replication: 250 Wiederherstellungspläne

    Hinweise über die Anzahl der Wiederherstellungspläne, die Sie gleichzeitig ausführen können, und andere operationelle Beschränkungen von SRM finden Sie im Administrationshandbuch zu Site Recovery Manager .

Behobene Probleme

  • Die geplante Migration führt möglicherweise zu einer Verlangsamung der ESX-Hosts

    Während der geplanten Migration instruiert SRM zuerst die ESX-Hosts, ein Unmounten der replizierten Datenspeicher durchzuführen und die LUNs zu trennen, die für ein Backing dieser Datenspeicher sorgen. Dann instruiert SRM die Speicher-Array-Software, die getrennten LUNs vor Schreibzugriffen zu schützen. Dieser Vorgang stellt sicher, dass bei Geräten auf ESX-Hosts kein Zustand des Typs "Keine Pfade verfügbar" (All Paths Down, APD) für die Datenspeicher und LUNs eintritt, die migriert werden. Das Migrieren einer virtuellen Maschine mit RDMs führt möglicherweise dazu, dass bei RDM LUNs ein APD-Zustand eintritt. Nachdem bei RDMs ein APD-Zustand eingetreten ist, versuchen ESX-Hosts weiterhin, eine neue Verbindung zu den verloren gegangenen RDM LUNs herzustellen. Da sich die Anzahl der nicht verfügbaren RDMs erhöht, erhöht sich entsprechend die Anzahl der Versuche des ESX-Hosts, eine neue Verbindung zu den verloren gegangenen RDMs herzustellen. Wenn dieser Prozess fortschreitet, antwortet der ESX-Host möglicherweise langsamer und vCenter Server kommt letztendlich zu dem Ergebnis, dass die Hosts nicht mehr reagieren. Dies tritt eher bei bestimmten Speicher-Arrays auf. Beispielsweise tritt dies eher auf, wenn ein SRA ein iSCSI-Ziel pro LUN unterstützt. Dies ist nun behoben.

  • SRM-Aufgaben, die zu schnell bereinigt werden, lösen eine ManagedObjectNotFound-Ausnahme aus

    SRM-Aufgaben werden eine Minute, nachdem die Aufgaben abgeschlossen sind, aus dem Dienst vmware-dr entfernt. Wenn sich SRM auf ein Aufgabenobjekt bezieht, das entfernt wurde, wird die Ausnahme ManagedObjectNotFound zurückgegeben und die Fehlermeldung Das Objekt wurde bereits gelöscht oder noch nicht vollständig erstellt angezeigt. Die Standardzeit zum Bereinigen von Aufgaben beträgt eine Minute. Falls dieses Verhalten auftritt, können Sie die Bereinigungszeit konfigurieren, indem Sie den Parameter Topology.drTaskCleanupTime in der Datei config.xml festlegen.

    <topology>
    <drTaskCleanupTime>300</drTaskCleanupTime>
    </topology>

  • Die Anzahl der Pro-CPU-Lizenzen ist nicht korrekt

    Einige Kunden, die SRM 1.x und SRM 4.0 erworben haben, verwenden möglicherweise immer noch Pro-CPU-Lizenzen. Mit diesen Pro-CPU-Lizenzen können sie SRM 5.0.1 weiterhin verwenden. In SRM 5.0 ist die Formel zum Berechnen der Anzahl der verwendeten CPU-Lizenzen allerdings zu großzügig. In diesem Szenario ist es möglich, dass die Konvertierung fälschlicherweise zu viele Pro-CPU-Lizenzen für SRM 5.0 erteilt. Dies wurde in SRM 5.0.1 behoben, und es gibt nun strengere Warnmeldungen bei nicht ausreichenden Lizenzen.

  • Das Schützen einer virtuellen Maschine in einem replizierten Datenspeicher, der sich über zwei Festplattenpartitionen erstreckt, führt dazu, dass SRM unerwartet beendet wird und nicht neu gestartet werden kann

    Wenn Sie eine virtuelle Maschine schützen, die sich in einem replizierten Datenspeicher befindet, der sich über zwei Festplattenpartitionen desselben Geräts erstreckt, wird SRM beim Neuberechnen der Datenspeichergruppe unerwartet beendet. Die SRM-Protokolle zeigen den Fehler Panic: Assert Failed: "ok" @ d:\build\ob\bora-474459\srm\public\persistence/saveLoadUtils.h:329 an. Der Neustart des SRM-Servers schlägt dann fehl. Dieses Problem wurde behoben.

  • Kurze Unterbrechungen der Netzwerkkommunikation können dazu führen, dass der SRM-Server unendlich lange wartet

    Wenn die Netzwerkkommunikation zwischen der geschützten und der Wiederherstellungs-Site für weniger als fünf Minuten unterbrochen wird, antwortet der SRM-Server möglicherweise nicht mehr. Das Problem wird während der Netzwerkunterbrechung durch das Fehlen von Update-Ergebnissen für SRM Server und die serverseitige Zeitüberschreitung beim Aufrufen von waitforupdate durch die Remote-Site verursacht. Dieses Problem wurde dadurch behoben, dass clientseitige Zeitüberschreitungen für den Aufruf von waitforupdate eingeführt wurden. Die standardmäßige clientseitige Zeitüberschreitung beträgt 5 Minuten.

  • Neuaktivierung von erneuten Hostprüfungen während des Testens und der Wiederherstellung

    Bei SRM 4.1 gab es die konfigurierbare Option storageProvider.hostRescanCnt, mit der Sie Hosts während des Testens und der Wiederherstellung wiederholt prüfen konnten. Diese Option fehlte in SRM 5.0, wurde jedoch im Menü Erweiterte Einstellungen von SRM 5.0.1 wieder eingeführt. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine Site in der Ansicht Sites und wählen Sie Erweiterte Einstellungen und anschließend storageProvider aus. Siehe KB 1008283 .

  • Die Anpassungsspezifikation konfiguriert nicht das Gateway für Red Hat Enterprise Linux 5.x

    Das Anpassen von Images von virtuellen Red Hat Enterprise Linux 5.x-Maschinen sorgt nicht dafür, dass das Gateway ordnungsgemäß konfiguriert wird. Wenn Sie folglich während der Anpassung der wiederherzustellenden virtuellen RHEL 5.x-Maschine ein neues Gateway zuweisen, wird der neue Gateway-Eintrag an die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/route-ethX angehängt. Der RHEL-Netzwerkdienst liest den ersten Eintrag in dieser Datei, d. h. die alte Gateway-Einstellung auf der Schutz-Site, und ignoriert die vom Benutzer bei der Anpassung vorgenommenen Änderungen am Gateway. Dies wurde behoben.

  • Der Wiederherstellungs-SRM-Server wird nach dem Anhalten unerwartet beendet und eine Fehlermeldung wird angezeigt, die besagt, dass der falsche Kontext für den Wiederherstellungsplan vorliegt

    Nach dem Anhalten sowohl der geschützten als auch der Wiederherstellungs-Site wird der SRM-Server auf der Wiederherstellungs-Site unerwartet beendet, wenn Sie ihn neu starten, und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt: Falscher Kontext für CreateRemoteSuspendVmListViewAndCallback für Plan "Wiederherstellungsplan". Dies wurde behoben.

  • Das Konfigurieren von vSphere Replication führt zu einem Fehler des Typs "Ungültiges Gebietsschema", wenn bei SRM das Gebietsschema "Chinesisch (vereinfacht)" mit der vCenter Server-Appliance verwendet wird

    Wenn bei SRM das Gebietsschema "Chinesisch (vereinfacht)" mit der vCenter Server-Appliance verwendet wird, schlägt der Versuch, vSphere Replication auf einer virtuellen Maschine zu konfigurieren, mit einem Fehler des Typs "Ungültiges Gebietsschema" fehl. Dies wurde behoben.

  • Während des Startvorgangs wird SRM unerwartet beendet, wenn die Prüfung der CPU-Lizenznutzung gestartet wird

    Unter bestimmten Bedingungen wird SRM während des Startvorgangs unerwartet angehalten, wenn die CPU-Lizenznutzung geprüft wird, und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt: Unerwartetes Objekt in Ergebnissen: vim.VirtualMachine. Dies wurde behoben.

  • Durch das Ausführen des SRM-Installationsprogramms im Reparaturmodus wird die Datei "exportConfig.xml" gelöscht

    Bei der Durchführung eines In-Place-Upgrades von SRM 4.1.x auf 5.0.x erstellt SRM die Datei exportConfig.xml, die Details zu Bestandslistenzuordnungen, Datenspeicherzuordnungen, geschützten virtuellen Maschinen und Gruppen, Wiederherstellungsplänen usw. enthält. Sie können diese Datei verwenden, um nach dem Upgrade Daten in die SRM-Datenbank zu migrieren. Wenn Sie jedoch das SRM-Installationsprogramm im Reparaturmodus ausführen, bevor Sie die Daten in die Datenbank migrieren, wird die Datei exportConfig.xml vom Installationsprogramm gelöscht. Dies wurde behoben. Beim Ausführen des Installationsprogramms im Reparaturmodus wird die Datei exportConfig.xml nicht gelöscht.

  • Die IP-Anpassung von virtuellen Maschinen schlägt mit dem Fehlercode 14010 fehl

    Die IP-Anpassung von virtuellen Maschinen schlägt mit dem Fehler Bei der Kommunikation trat ein Fehler auf' Fehlercode: '14010' fehl, wenn sie Adapter konfiguriert, die nicht für VMware spezifisch sind. Dies wurde behoben. Die IP-Anpassung überspringt jetzt nicht standardmäßige Netzwerkadapter und konfiguriert nur den physischen Adapter.

  • Die Testwiederherstellung kann fehlschlagen, wenn SRA doppelte Snapshot-IDs von mehreren Speichergeräten erhält

    Die Ausführung einer Testwiederherstellung schlägt möglicherweise mit dem Fehler Panic: Assert Failed: "runtimeInfo._results != 0 (Missing results in plan: recovery-plan-10257)" @ d:/build/ob/bora-474459/srm/src/recovery/engine/manager.cpp:1300^M fehl. Dieses Problem tritt auf, weil es Speicherreplizierungsadapter (SRA) ermöglichen, dass die Snapshot-IDs auf den verschiedenen Speichergeräten identisch sein können, aber SRM benötigt eindeutige Snapshot-IDs. Dies betrifft nur Testwiederherstellungen, nicht tatsächliche Wiederherstellungen. Das Problem wurde behoben und SRM akzeptiert jetzt doppelte Snapshot-IDs.

  • Das Blättern nach unten in der Netzwerkliste für Wiederherstellungspläne ist nicht möglich, wenn viele Netzwerke verfügbar sind

    Wenn in der SRM-Umgebung mehr als 30 Netzwerke zur Verfügung stehen, ist die vollständige Liste der verfügbaren Netzwerke, die Sie beim Erstellen eines Wiederherstellungsplans auswählen können, nicht sichtbar. Dieses Problem wurde behoben und Sie können jetzt die komplette Liste durchblättern.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden beim Testen der Software erkannt. Sie helfen Ihnen, das Verhalten, auf das Sie in dieser Version treffen, besser zu verstehen.

  • Bei großen Festplatten wird unnötigerweise eine vollständige Synchronisierung durchgeführt

    Wenn Festplatten, die größer als 256 GB sind, mit vSphere Replication (VR) geschützt werden, wird bei jedem Vorgang, der zu einem internen Neustart des virtuellen Festplattengeräts führt, eine vollständige Synchronisierung der Festplatte durchgeführt. Interne Neustarts treten in den folgenden Fällen auf:

    • Eine virtuelle Maschine wird neu gestartet
    • Eine virtuelle Maschine wird mit vMotion verschoben
    • Eine virtuelle Maschine wird neu konfiguriert
    • Von einer virtuellen Maschine wird ein Snapshot erstellt
    • Die Replizierung wird angehalten und fortgesetzt

    Die vollständige Synchronisierung wird von ESX initiiert und jede Lösung dieses Problems würde ein Update auf ESX erfordern. Diese Synchronisierungen umfassen zusätzliche E/A für die Festplatten der Schutz- und der Wiederherstellungs-Site, was oft länger dauert als die Recovery Point Objective (RPO) und zur Folge hat, dass das RPO-Ziel verfehlt wird. Dieses Problem besteht in ESXi Server 5.0, wurde aber in ESXi Server 5.0 Update 1 behoben.

    Problemumgehung: Führen Sie ein Upgrade von ESXi Server auf Version 5.0 Update 1 durch.

  • Die Einstellung von LVM.enableResignature auf 1 bleibt nach einem Test-Failover bestehen

    SRM unterstützt keine ESX-Umgebungen, bei denen der Parameter LVM.enableResignature auf 0 gesetzt ist. Während eines Test-Failovers oder eines echten Failovers setzt SRM LVM.enableResignature automatisch auf 1, wenn der Parameter nicht bereits gesetzt ist. SRM legt dieses Flag fest, um die Snapshot-Volumes neu zu signieren, und mountet sie zur Wiederherstellung auf ESX-Hosts. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, bleibt der Parameter auf 1. Weitere Informationen finden Sie in KB 2010051.

  • Rekonfiguration von vSphere Replication auf einer virtuellen Maschine war nach dem Empfang von Fehler beim Festschreiben der Transaktion während der Konfiguration nicht möglich

    Wenn Sie die Meldung Fehler beim Festschreiben der Transaktion während der Konfiguration der Replizierung auf einer virtuellen Maschine erhalten, schlägt jeder Versuch, die Replizierung auf der virtuellen Maschine erneut zu konfigurieren, fehl. Dieses Problem tritt auf, weil vSphere Replication nach dem Konfigurationsversuch die Konfigurationsdaten nicht ordnungsgemäß bereinigt. Folglich scheint die Replizierung der virtuellen Maschine für vSphere Replication konfiguriert zu sein, sie ist es aber nicht.

    Problemumgehung: Um die Konfigurationsdaten korrekt zu bereinigen, deaktivieren Sie die Replizierung der virtuellen Maschine über die Befehlszeile.

    1. Melden Sie sich bei der ESXi-Konsole an.
    2. Führen Sie einen Befehl aus, um die ID der virtuellen Maschine im ESXi-Host nachzuschlagen.
      # vim-cmd vmsvc/getallvms | grep 
      virtual_machine_name 
                        
      Die ID der virtuellen Maschine ist die Nummer in der ersten Spalte.
    3. Führen Sie einen Befehl aus, um die Replizierung für die virtuelle Maschine mit der ID, die Sie zuvor ermittelt haben, zu deaktivieren.
      # vim-cmd hbrsvc/vmreplica.disable 
      virtual_machine_ID
                        
  • Das Kontrollkästchen für das erzwungene Failover bleibt ausgewählt, nachdem Sie die geplante Migration aktiviert haben

    Wenn Sie einen Wiederherstellungsplan ausführen, die Option „Erzwungener Failover“ ausgewählt ist und Sie danach zur geplanten Migration zurück wechseln, indem Sie Geplante Migration auswählen, bleibt das Kontrollkästchen „Erzwungener Failover“ ausgewählt und wird im Assistenten „Wiederherstellungsplan ausführen“ abgeblendet dargestellt. Dieses Problem betrifft nur die Benutzeroberfläche und SRM funktioniert ordnungsgemäß.

    Problemumgehung: Schließen Sie den Assistenten „Wiederherstellungsplan ausführen“ und öffnen Sie ihn wieder, nachdem Sie die Option „Erzwungener Failover“ deaktiviert haben.

  • Wiederherstellungs- bzw. Migrationsvorgänge können fehlschlagen, wenn Platzhalterdatenspeicher nicht für alle Hosts in einem geschützten Cluster sichtbar sind

    Während der Wiederherstellung und Migration werden Platzhalter-VMs durch wiederhergestellte virtuelle Maschinen ersetzt. Wenn Sie über einen Cluster mit mehreren Hosts auf der Wiederherstellungs-Site verfügen, müssen alle Platzhalterdatenspeicher für alle Hosts im Cluster verfügbar sein, anderenfalls kann das Auslagern virtueller Maschinen fehlschlagen. SRM hindert Sie nicht daran, Platzhalterdatenspeicher auszuwählen, die nicht allen Hosts im Cluster zur Verfügung stehen. Wenn Platzhalterdatenspeicher nicht für alle Hosts sichtbar sind, schlägt der Wiederherstellungsplan mit der Fehlermeldung Fehler – Auf Datei [Datenspeicher] kann nicht zugegriffen werden – Registrierung der geschützten VMs konnte nicht aufgehoben werden fehl. Hosts müssen Zugriff auf die Datenspeicher haben, die sowohl die Platzhalter-VMs als auch die wiederhergestellten virtuellen Maschinen enthalten.

    Problemumgehung: Prüfen Sie manuell, ob die Datenspeicher für die als Platzhalter dienenden virtuellen Maschinen und die wiederhergestellten virtuellen Maschinen für alle Hosts in einem geschützten Cluster sichtbar sind.

  • Nach dem Upgrade werden VRM-Server- und VR-Server-Versionen auf der Registerkarte "Übersicht" der virtuellen Maschine nicht aktualisiert

    Wenn Sie ein Upgrade einer vorhandenen Installation der vSphere Replication Manager Server-Appliance (VRMS-Appliance) von Version 1.0 auf Version 1.0.1 durchführen, werden die Versionsnummern von VRM-Server und VR-Server auf der Registerkarte "Übersicht" der virtuellen Maschine nicht aktualisiert. Wenn Sie in der vCenter Server-Bestandsliste den VRM-Server bzw. einen VR-Server auswählen, wird auf der Registerkarte "Übersicht" selbst dann weiterhin Version 1.0.0.0 angezeigt, wenn der VRM-Server auf Version 1.0.1 aktualisiert wurde. Wenn Sie eine Neuinstallation von VRM-Server-Version 1.0.1 durchführen, wird auf der Registerkarte "Übersicht" die korrekte Versionsnummer angezeigt.

    Problemumgehung: Überprüfen Sie die Versionsnummer in der Verwaltungsschnittstelle der virtuellen VRMS-Appliance:

    1. Melden Sie sich bei https:// VRMS_IP_address:8080 an.
    2. Wählen Sie die Registerkarte Aktualisieren.
    3. Klicken Sie auf Status. Die Versionsnummer ist 1.0.1.0.

    Im vSphere-Client in der Konsole für den VRM-Server bzw. VR-Server wird jedoch die korrekte Versionsnummer angezeigt.

  • Die Verwendung nicht unterstützter Datenbanken mit vSphere Replication Management Server ist möglich

    Sie können vSphere Replication Management Server (VRMS) zur Verwendung mit Datenbanken konfigurieren, die nicht unterstützt werden, und die VRMS-Konfiguration verläuft erfolgreich ohne Warnungen zur Datenbankunterstützung. Allerdings kann die Verwendung einer nicht unterstützten Datenbank zu unvorhersehbarem Verhalten führen. Die folgenden Datenbanken wurden vollständig getestet und werden zur Verwendung mit VRMS unterstützt:

    • SQL Server 2005 SP4 64-Bit
    • SQL Server 2008 R2 SP1 64-Bit
    • SQL Server 2008 R2 64-Bit

  • Einige SRAs behandeln beim Failover bestimmte Zeitzonen nicht ordnungsgemäß

    Test-Failover und echte Failover können mit der Fehlermeldung Erstellen von Snapshots von Replikat-Geräten für 'protection-group-999' mit einem Array-Paar 'array-pair-999': Vmacore::SystemException – „Der Parameter ist falsch.“ gestoppt werden. “ (87) fehlschlagen. Dieser Fehler beruht auf einer fehlerhaften Handhabung der Zeitzone, die vom Speicher-Array an den SRA zurückgegeben wird. Dieses Problem tritt bei allen Zeitstempeln vor dem 1. Januar 1970 auf. Hinweise zu Details und Problemumgehungen finden Sie in KB 2018597.

  • Während eines Upgrades von SRM 4.1.2 auf SRM 5.0.1 schlägt der Befehl srm-migration importConfig aufgrund von Änderungen der Datenspeicher-Objekt-IDs fehl.

    Der Upgrade-Vorgang für SRM 5.0.1 wird ohne Fehler durchgeführt, vCenter Server startet neu und die Hosts, Gäste und Speicher werden alle in demselben Zustand online geschaltet, als ob der vCenter Server-Dienst angehalten worden wäre. Allerdings schlagen während der SRM-Migration die Importvorgänge der Schutzgruppe mit folgendem Fehler fehl:

    Überspringen des VM-Schutzes für alle VMs in der Gruppe ( Gruppe) aufgrund eines Fehlers: Mindestens ein Datenspeicher ist bereits in einer anderen Gruppe geschützt oder wird derzeit nicht repliziert.

    Die Datenspeicher-Objekt-IDs, die in der SRM-Datei exportConfig.xml aufgelistet werden, unterscheiden sich von denselben Datenspeicher-Objekt-IDs, die im MOB-Browser angezeigt werden. Dieses Problem hängt mit dem in KB 2007404 beschriebenen Problem zusammen.

    Problemumgehung: Bearbeiten Sie exportConfig.xml, um die Datenspeicher-Objekt-IDs aus dem MOB-Browser zu verwenden, und führen Sie den Befehl srm-migration importConfig erneut durch.

  • Ereignisse werden auf koreanischen Betriebssystemen nicht ordnungsgemäß angezeigt

    Wenn der vSphere-Client gestartet wird, ermittelt er das Gebietsschema, auf dem er ausgeführt wird, und wählt die anzuzeigenden Meldungen gemäß dem Gebietsschema aus. Wenn der vSphere Client auf einem koreanischen Betriebssystem installiert ist, fordert der Client Nachrichten aus dem ko-Ordner in der vCenter Server-Installation an, weil der vCenter Server und der vSphere Client für die koreanische Sprache lokalisiert sind. vCenter Server und der vSphere-Client sind für die koreanische Sprache lokalisiert, SRM aber nicht. Daher werden XXX-Meldungen anstelle von SRM Server-Meldungen angezeigt. Um dieses Problem zu beheben, erstellen Sie eine Kopie des Ordners en, der sich im folgenden Verzeichnis befindet: C:\Programme\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server\extensions\com.vmware.vcDr\locale\\. Benennen Sie den Ordner von enin koum und starten Sie die vCenter Server- und SRM-Dienste neu.

  • Ein Wiederherstellungs- oder Test-Workflow schlägt für eine virtuelle Maschine mit der folgenden Meldung fehl: Fehler – Unerwarteter Fehler '3008' bei der Kommunikation mit ESX oder der Gast-VM: Verbindung mit der virtuellen Maschine nicht möglich.

    Unter seltenen Umständen kann dieser Fehler auftreten, wenn Sie die IP-Anpassung oder einen Callout-Befehl im Gast für die virtuelle Maschine konfigurieren und der Wiederherstellungs-Site-Cluster im vollautomatischen DRS-Modus ist. Ein unerwarteter vMotion-Befehl kann einen vorübergehenden Kommunikationsfehler mit der virtuellen Maschine bewirken, wodurch ein Fehler im Anpassungsskript entsteht.

    Problemumgehung: Wiederherstellungsplan erneut ausführen. Wenn der Fehler weiter auftritt, konfigurieren Sie Wiederherstellungs-Site-Cluster-DRS auf den manuellen Modus und führen Sie den Wiederherstellungsplan erneut aus.

  • Wiederherstellung schlägt mit der Meldung Fehler beim Erstellen des Test-Bubble-Images für die Gruppe ... fehl. Die genaue Ausnahmebedingung lautet: Fehler beim Abrufen der Host-Mounts für den Datenspeicher: managed-object-id...oder Das Objekt wurde bereits gelöscht oder wurde nicht vollständig erstellt.

    Wenn Sie eine Testwiederherstellung oder eine geplante Wiederherstellung vornehmen und der Wiederherstellungsplan mit der spezifischen Ausnahmebedingung fehlschlägt, wurde die LUN, die für das Speichern der Replizierungsdaten verwendet wird, vorübergehend von ESXi getrennt. Wenn die Verbindung wieder aufgenommen wird, läuft die Replizierung normal weiter und es gehen keine Replizierungsdaten verloren. Die Ausnahmebedingung tritt während dieser Szenarien auf:

    • vSphere Replication kann die LUN nicht finden, weil die LUN ihre interne ID geändert hat.
    • Die interne ID des Zieldatenspeichers ändert sich, wenn der Host, der den Zieldatenspeicher enthält, aus der vCenter-Bestandsliste entfernt und später hinzugefügt wird.

    Sie müssen die Replizierung manuell neu konfigurieren, um die neue ID zu aktualisieren.

    Problemumgehung: Wenn die primäre Site nicht mehr verfügbar ist, kontaktieren Sie den VMware Support, um Anweisungen für das manuelle Aktualisieren der VRMS-Datenbank mit der neuen verwalteten Objekt-ID für den Datenspeicher zu erhalten. Wenn die primäre Site immer noch verfügbar ist:

    1. Führen Sie einen Bereinigungsvorgang für den fehlgeschlagenen Wiederherstellungsplan aus.
    2. Klicken Sie in der Ansicht vSphere Replication auf der Registerkarte Virtuelle Maschinen mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine und wählen Sie Replizierung konfigurieren aus.
    3. Klicken Sie auf Weiter und auf Durchsuchen, um den Standort der Dateien im Datenspeicher zu ändern, der getrennt und wieder verbunden wurde, und wählen Sie denselben Standort für Datenspeicher und Ordner aus wie vorher.
    4. Verwenden Sie die bestehenden Festplatten wieder und konfigurieren Sie die Replizierung der virtuellen Maschine neu. Der vSphere Replication-Managementserver übernimmt die Identität des geänderten Datenspeichers (ID des verwalteten Objekts) in vCenter Server.
    5. Warten Sie, bis die anfängliche Synchronisierung beendet ist. Diese Synchronisierung verwendet bestehende Festplatten für die Datenkonsistenz.