vCloud Director 5.5 – Versionshinweise

vCloud Director 5.5 | 22 SEP 2013 | Build 1323688

Zuletzt aktualisiert: 22 SEP 2013

Inhalt

Mit diesen Versionshinweisen werden Informationen zu folgenden Themen bereitgestellt:

Neuigkeiten

  • Katalog-Verbesserungen: Optimierung der Katalog-Funktionalität, einschließlich der folgenden neuen Katalog-Funktionen:
    • Begrenzung des Zugangs zu gemeinsam genutzten Katalogen
    • Veröffentlichung der Kataloge für externe vCloud Director-Instanzen
    • Automatische Versionierung des Katalog-Inhalts
    • Upload aller Dateitypen zu einem Katalog
  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit für VMware vSphere vApp-Bereitstellung und Lebenszyklus-Management: Optimierung der vApp-Bereitstellung und des Lebenszyklus-Managements einschließlich der folgenden Aspekte:
    • Möglichkeit zur Anpassung von VM-Hardwareeinstellungen beim Bereitstellen von vApps aus Vorlagen
    • Unterstützung für das Hot-Add und Hot-Remove von Festplatten und Netzwerkschnittstellenkarten
    • vApp-Klon-Unterstützung für ausgeführte und angehaltene vApps, um den Status der Arbeitsspeicher-Erfassung einzuschließen
  • Direktes Importieren und Exportieren von vApps aus einem virtuellen Datacenter: Möglichkeit zum direkten Importieren und Exportieren von vApps in ein virtuelles Datacenter und aus einem virtuellen Datacenter mit Unterstützung für das Dateiformat Open Virtual Appliance (OVA).
  • CentOS-Unterstützung: Unterstützung des CentOS-Betriebssystems zum Hosten der vCloud Director-Zelle
  • Erweiterte Browser- und Betriebssystem-Unterstützung: Unterstützung für vCloud Director Web Client wurde erweitert, um Folgendes einzuschließen:
    • Unterstützung von Mozilla Firefox und Google Chrome im Mac OS für den Zugang zum vCloud Director Web Client, einschließlich zu den Konsolen der virtuellen Maschinen
    • Volle Unterstützung von Google Chrome in Microsoft Windows und Linux

Systemanforderungen und Installation

Informationen zu Systemanforderungen und Installationsanleitungen finden Sie im Installations- und Upgradehandbuch zu VMware vCloud Director .

Dokumentation

Auf der Seite VMware vCloud Director-Dokumentation finden Sie die Dokumentation zu vCloud Director 5.5.

Bekannte Probleme

Im Folgenden werden Probleme beschrieben, die in dieser Version von vCloud Director auftreten können:

Die bekannten Probleme sind in folgenden Kategorien zusammengefasst:

 

Allgemeine Probleme

  • Das Menü "Aktionen" wird unter Mac OS auf einem Retina-Display nicht angezeigt
    Auf Geräten mit Mac OS und einem Retina-Display wird das Dropdown-Menü Aktionen nicht in vCloud Director angezeigt. Dies ist auf ein bekanntes Problem zurückzuführen, das bei Verwendung von Adobe Flex auf Retina-Displays auftritt.

  • vCloud Director wird in Mozilla Firefox unter Mac OS unscharf angezeigt
    Wenn Sie sich mithilfe des Mozilla Firefox-Browsers in einem Mac OS beim vCloud Director Web Client anmelden, wird der vCloud Director Web Client unscharf angezeigt. Dies ist auf ein bekanntes Problem zurückzuführen, das bei Verwendung von Adobe Flex auf Retina-Displays auftritt.

    Umgehung: Siehe Unscharfer Text auf MacBook Pro mit Retina-Display [Schnelllösung].

  • Download des Client Integration-Plug-Ins schlägt mit Chrome fehl
    Wenn Sie versuchen, eine OVF zum ersten Mal hoch- oder herunterladen, fordert Sie vCloud Director auf, das Client Integration-Plug-In zu installieren. Wenn Sie versuchen, das Plug-In mit Google Chrome herunterzuladen, startet der Download nicht.

    Umgehung: Melden Sie sich über Mozilla Firefox bei vCloud Director an. Laden Sie das Client Integration-Plug-In herunter und installieren Sie es. Nach der Installation des Plug-Ins können Sie OVF-Dateien mit Google Chrome in vCloud Director hoch- und herunterladen.

Installations- und Upgrade-Probleme

  • SSL-Verbindungswarnung nach dem Installieren oder Upgrade von vCloud Director
    Um die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen SSL-Verbindung zu minimieren, ist vCloud Director 5.5 standardmäßig so konfiguriert, dass Verschlüsselungen verweigert werden, die bekannterweise zu SSL-Verbindungsfehlern führen. Wenn Sie vCloud Director installieren oder aktualisieren, untersucht das Installations- bzw. Upgrade-Skript die Zertifikate der Zelle. Wenn ein Zertifikat bei der Verwendung der verweigerten Verschlüsselung verschlüsselt ist, ändert das Skript die Standardkonfiguration, um die Verwendung dieser Verschlüsselung zuzulassen, und zeigt die folgende Warnung an: Warnung: Es stellte sich heraus, dass der angegebene Keystore einen DSA-Schlüssel enthält, der intermittierende SSL-Verbindungsfehler verursacht. Weitere Informationen finden Sie unter KB 2056026.

    Umgehung: Verwenden Sie das Zellenverwaltungstool, um die vorhandenen Zertifikate der Zelle durch Zertifikate zu ersetzen, die keine DSA-basierte Verschlüsselung verwenden, und konfigurieren Sie anschließend die Zell-Liste der zugelassenen Verschlüsselungen neu, um die Verwendung dieser DSA-basierten Verschlüsselungen zu verweigern. Siehe Verwenden des Zellenverwaltungstools zum Verwalten der Liste zugelassener SSL-Verschlüsselungen.

  • Fehler der Edge Gateway-Version während des Upgrades
    Bei jedem Upgrade einer vCloud Director 5.1.x-Version auf vCloud Director 5.5 ist es unter Umständen möglich, dass ein oder mehrere Edge Gateways des Systems einen Aktualisierungsfehler auslösen. In diesem Fall wird eine Meldung der folgenden Art protokolliert:

    Upgrade von vCloud Director auf 5.5 nicht möglich: Es wurde 1 Gateway gefunden, das durch nicht unterstützte Edge-Versionen gestützt wird. Stellen Sie Gateways erneut bereit oder setzen Sie das durch das Edge Gateway gestützte vApp-Netzwerk zurück und führen Sie anschließend das Upgrade erneut durch.

    Das erneute Bereitstellen des Edge Gateway behebt dieses Problem nicht. Weitere Informationen finden Sie unter KB 2058977.

  • Upgrade einer Edge-Gateway-Konfiguration fehlt im vCloud Director 5.5-Administratorhandbuch
    Fehlende Informationen über das Upgrade der Edge-Gateway-Konfiguration im vCloud Director-Administratorhandbuch

    Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Konfiguration auf einem Edge-Gateway zu aktualisieren:

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwalten und Überwachen und klicken Sie dann im linken Bereich auf Organisations-VDCs.
    2. Doppelklicken Sie auf den Namen des virtuellen Organisations-Datencenters, um es zu öffnen.
    3. Klicken Sie auf die Registerkarte Edge-Gateways, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Edge-Gateways und wählen Sie Konfiguration aktualisieren.
    4. Klicken Sie auf Ja.

    Edge-Gateways mit der Konfiguration "Kompakt" werden zu "Full" aktualisiert und Edge-Gateways mit der Konfiguration "Full" werden zu "Full-4"-Konfigurationen aktualisiert.

Lokalisierungsprobleme

  • Nicht-ASCII-Zeichen in einem Systemnamen können dazu führen, dass die Erstellung eines externen Organisationsnetzwerks mit NAT-Routing fehlschlägt
    Wenn Sie ein externes Organisationsnetzwerk mit einer Verbindung mit NAT-Routing erstellen, sollte der Systemname ausschließlich ASCII-Zeichen enthalten. Nicht-ASCII-Zeichen im Systemnamen können zum Fehlschlag der Netzwerkerstellung führen.

  • Nicht-ASCII-Zeichen in den Namen von VPN-Tunneln werden in Remote-Organisationen fehlerhaft dargestellt
    Wenn Sie einem VPN-Tunnel einen Namen zuweisen, der Nicht-ASCII-Zeichen enthält, werden diese Zeichen fehlerhaft dargestellt, wenn der VPN-Tunnel von einer anderen Organisation aus angezeigt wird. Der VPN-Tunnel funktioniert dennoch normal.

    Umgehung: Verwenden Sie in den Namen von VPN-Tunneln nur ASCII-Zeichen.

  • Edge-Gateways können mit einem Poolserver oder virtuellen Server, dessen Name Nicht-ASCII-Zeichen enthält, nicht erstellt oder aktualisiert werden
    Wenn Sie versuchen, ein Edge-Gateway mit einem Poolserver oder virtuellen Server zu erstellen, dessen Name Nicht-ASCII-Zeichen enthält, schlägt der Vorgang fehl. Wenn Sie den Namen eines Poolservers oder eines virtuellen Servers so ändern, dass er Nicht-ASCII-Zeichen enthält, können dem Poolserver oder virtuellen Server zugeordnete Edge-Gateways nicht aktualisiert werden.

    Umgehung: Verwenden Sie nur ASCII-Zeichen in den Namen von Poolservern oder virtuellen Servern, die für Edge-Gateways genutzt werden.

  • Wiederholte Eingabeaufforderungen zur Installation des VMware Client Integration-Plug-Ins beim Importieren einer Datei in einen Katalog oder beim Öffnen einer Konsole einer virtuellen Maschine aus einem Windows-Konto mit Nicht-ASCII-Zeichen
    Wenn Sie versuchen, eine Datei in einen vCloud Director-Katalog zu importieren oder eine Konsole einer virtuellen Maschine aus einem Windows-Konto zu öffnen, das Nicht-ASCII-Zeichen in seinem Namen enthält, fordert vCloud Director Sie zur Installation des VMware Client Integration-Plug-Ins auf. Dies geschieht sogar, wenn das Plug-In bereits installiert ist.

    Umgehung: Laden Sie die Datei hoch oder öffnen Sie die Konsole der virtuellen Maschine aus dem Windows-Administratorkonto oder aus einem Benutzerkonto, das nur ASCII-Zeichen in seinem Namen enthält.

  • Der Name eines CD-/DVD-Geräts mit Nicht-ASCII-Zeichen führt dazu, dass das Hinzufügen einer CD/DVD zu einer virtuellen Maschine fehlschlägt
    Wenn Sie versuchen, ein CD-/DVD-Gerät mit Nicht-ASCII-Zeichen im Namen zu einer virtuellen Maschine hinzuzufügen, schlägt der Vorgang fehl.

    Umgehung: Ändern Sie den Namen des CD-/DVD-Geräts so, dass er nur ASCII-Zeichen enthält, bevor Sie das Gerät zur virtuellen Maschine hinzufügen.

Netzwerkprobleme

  • Sicherheitswarnung während der Erstellung von IPSec-VPN-Tunneln zwischen Organisationen
    Wenn Sie einen VPN-Tunnel aus einem Netzwerk zu einem Netzwerk in einer anderen Organisation erstellen, wird beim Verbinden des Java-Applets mit der Remote-Organisation die folgende Warnung angezeigt: Das Ausführen potenziell unsicherer Komponenten blockieren? Die Anwendung enthält sowohl signierten als auch unsignierten Code. Diese Warnung resultiert aus den neuesten Änderungen in Java 7 und weist in dieser Situation nicht auf ein Sicherheitsrisiko hin. Die Erstellung des VPN-Tunnels ist risikofrei.

  • Das Erstellen eines isolierten VDC-Organisationsnetzwerks mit großen Subnetzen schlägt fehl
    Wenn Sie versuchen, ein isoliertes VDC-Organisationsnetzwerk mit einem Subnetz von 12 oder weniger mithilfe des vCloud Director Web Clients zu erstellen, schlägt der Vorgang aufgrund von Einschränkungen des DHCP-Diensts fehl.

    Umgehung: Erstellen Sie das isolierte VDC-Organisationsnetzwerk mit einem Subnetz von mindestens 13 oder deaktivieren Sie den DHCP-Dienst mithilfe von vCloud API, bevor Sie ein isoliertes VDC-Organisationsnetzwerk mit einem Subnetz von 12 oder weniger erstellen.

  • Das Ändern oder Entfernen eines externen Netzwerks auf einem Gateway, das für die Nutzung eines VPN-Tunnels konfiguriert ist, schlägt fehl und führt dazu, dass alle zukünftigen Gateway-Änderungen ebenfalls fehlschlagen
    Wenn Sie versuchen, ein externes Netzwerk auf einem Gateway, das für die Nutzung eines VPN-Tunnels konfiguriert ist, zu ändern oder zu entfernen, schlägt der Vorgang fehl. Dies hat zur Folge, dass das Gateway zwischen vCloud Director und vCenter Server nicht mehr synchronisiert ist. Bei allen zukünftigen Versuchen, das Gateway zu ändern, tritt ein interner Serverfehler auf.

    Umgehung: Führen Sie die Bereitstellung des Gateways erneut durch.

Probleme mit virtuellen Maschinen und vApps

  • Anpassung der Konsole der virtuellen Maschine an den Bildschirm funktioniert nicht korrekt in Chrome
    Wenn Sie auf einem Windows- oder Linux-Betriebssystem eine virtuelle Maschine in vCloud Director mit Chrome öffnen, ändert die Option "An Bildschirm anpassen" die Größe des Konsolenfensters, passt es aber nicht an Ihren Bildschirm an.

  • Fehlermeldung beim Abbruch einer blockierenden Aufgabe beim Upload von vApp-Vorlagen nach dem Beginn des Uploads einer vApp-Vorlage
    Wenn Sie eine blockierende Aufgabe beim Upload von vApp-Vorlagen aktivieren, dann das Upload einer vApp-Vorlage beginnen, und die blockierenden Aufgaben im vCloud Director Web Client abbrechen, zeigt vCloud Director die folgende Fehlermeldung an: "Ungültige Antwort vom Server: Kein Zugriff auf Entität". Trotz der Fehlermeldung wurde die blockierende Aufgabe erfolgreich abgebrochen.

  • Die Option "CD/DVD aus Katalog einlegen" reagiert nicht, wenn sie aus einem Dropdown-Menü einer virtuellen Maschine auf einer Ressourcenpool-Seite ausgewählt wurde
    Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine in einer Ressourcenpool-Seite klicken und "CD/DVD aus Katalog einlegen" auswählen, geschieht nichts.

    Umgehung: Fügen Sie die CD/DVD aus der Organisation hinzu, in der sich die virtuelle Maschine befindet.

    1. Klicken Sie auf Verwalten und Überwachen und dann auf Organisationen.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Organisation und wählen Sie Öffnen aus.
    3. Klicken Sie auf Meine Cloud und dann auf VMs.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie CD/DVD aus Katalog einlegen aus.

vCloud API-Probleme

  • Die allocatedExternalAddress-Abfrage ist für Organisationsadministratoren nicht verfügbar
    Die allocatedExternalAddress-Abfrage wird unter den Abfragen aufgelistet, die für Organisationsadministratoren verfügbar sind, obwohl nur Systemadministratoren auf die Ergebnisse der Abfrage zugreifen können. Diese Abfrage gibt nur dann Datensätze oder Referenzen zurück, wenn sie von einem Systemadministrator ausgeführt wird.

  • Organisationsabfragen geben einen fehlerhaften Wert für die Anzahl der Gruppen in einer Organisation zurück
    In der Antwort auf eine Organisationsabfrage QueryResultOrgRecordType wird ein fehlerhafter Wert für das numberOfGroups-Attribut zurückgegeben. Als Wert wird die Anzahl der Benutzer in der Organisation angegeben. Sie können die Anzahl der Gruppen in einer Organisation nicht mithilfe des Abfragedienstes ermitteln.

  • Die adminAllocatedExternalAddress-Abfrage gibt fehlerhafte Werte zurück, wenn der Accept-Header die API-Version 1.5 festlegt
    Die Antwort auf eine Abfrage des Typs adminAllocatedExternalAddress enthält ungültige Werte für das org-Attribut, wenn der Accept-Header in der Abfrage die API-Version 1.5 festlegt.