vSphere Data Protection 5.1.11 | 6. Juni 2013

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter folgenden Links:

Unterstützte Umgebungen

Informationen zu den unterstützten Umgebungen finden Sie im VMware-Kompatibilitätshandbuch.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden durch intensives Testen entdeckt. Die in der nachfolgenden Liste aufgeführten Probleme betreffen nur diese Version von vSphere Data Protection.

  • Die Fehlermeldung „Daten der Sicherungsaufgabe werden geladen“ wird lange Zeit (bis zu fünf Minuten) angezeigt, wenn eine große Anzahl von VMs (ungefähr 100 VMs) für eine einzige Sicherungsaufgabe ausgewählt wird. Dieses Problem kann auch auftreten, wenn neue Sicherungsaufgaben, Sperr- oder Entsperr-, Aktualisierungs- oder Löschaktionen für große Aufträge erstellt werden.

    Dieses Verhalten ist beabsichtigt, wenn sehr große Aufträge ausgewählt werden. Diese Meldung wird automatisch geschlossen, wenn die Aktion abgeschlossen wird. Dies kann bis zu fünf Minuten dauern. Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Wenn eine virtuelle Maschine während eines VDP-Wiederherstellungsvorgangs gelöscht wird, wird die virtuelle Maschine nicht ordnungsgemäß aus der VDP-Bestandsliste entfernt. Dies verursacht einen Fehler, wenn die Sicherungsaufgaben, die die gelöschte virtuelle Maschine als Quelle enthalten haben, bearbeitet werden. Wenn zusätzlich eine virtuelle Maschine mit demselben Namen erstellt wird, schlagen Versuche, die virtuelle Maschine zu einer Sicherungsaufgabe hinzuzufügen, fehl.

    Vermeiden Sie, virtuelle Maschinen während Wiederherstellungsvorgängen zu löschen. Falls dieser Fehler auftritt, erstellen Sie die virtuelle Maschine unter einem neuen Namen und fügen Sie sie zu einer neuen Sicherungsaufgabe hinzu.

  • Wenn eine größere VM (mit eigenständigen Festplatten) über eine bestehende kleinere VM (mit einer Festplatte) wiederhergestellt wird, wird die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen, tatsächlich wird aber nur eine Festplatte wiederhergestellt. Die VDP-Appliance zeigt diese Aktivität nicht mit einer Fehlermeldung an (zum Beispiel „nicht genügend Zielfestplatten“). Als Folge tritt möglicherweise Datenverlust auf, wenn nicht alle Festplatten wiederhergestellt werden und der Benutzer sich dessen nicht bewusst ist, da kein VDP-Ereignis erzeugt wird.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Ein Ereignis sollte den Fehlercode zusammen mit der Fehlermeldung anzeigen. Ausführungsfehlercodes werden in der Ereigniskonsole für Fehler, die auf der VDP-Appliance generiert wurden, nicht angezeigt.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Wenn eine VM-Sicherung unter einem Cluster durchgeführt wird (zum Beispiel ESX1 und ESX2) und der ESX2 den Status „Getrennt“, „Keine Antwort“ oder „Standby“ aufweist, schlagen Versuche, eine Wiederherstellung als Neugerät für die VMs unter dem lokalen Datenspeicher auszulösen, für das lokale/freigegebene Datenspeicherziel fehl.
    Die Ursache ist wahrscheinlich, dass kein Zugriff auf den Datenspeicher für die VM besteht. Das Problem gilt nur für „Fehler bei Wiederherstellung als Neugerät“, wenn sich eine gesicherte VM in einem Cluster und auf dem lokalen Datenspeicher befindet. Wenn sich die gesicherte VM in einem Cluster und auf einem freigegebenen Datenspeicher befindet, tritt das Problem nicht auf.

    Wenn eine Wiederherstellung als Neugerät für VMs in einer Cluster-Umgebung ausgelöst wird, stellen Sie sicher, dass sich die VM im Cluster und auf einem freigegebenen Datenspeicher und nicht auf dem lokalen Datenspeicher befindet. Schalten Sie den fraglichen ESX-Server manuell ein, damit er erwartungsgemäß funktioniert.

  • Die VDP-Appliance zeigt im Fenster „Kürzlich bearbeitete Aufgaben“ Sicherungsaufgaben für Gruppen, die gelöscht wurden und nicht mehr existieren.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben. Das Problem kann umgangen werden, indem eine Aufgabe, die nicht mehr reagiert und für die keine zugehörige Aufgabe ausgeführt wird, abgebrochen wird, um sie aus dem Fenster „Kürzlich bearbeitete Aufgaben“ zu entfernen.

  • Falls eine große Sicherungsaufgabe (ungefähr 100 VMs) erstellt wird, kann es bis zu zehn Minuten dauern, bis die Sicherungsaufgabe erstellt wird.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Wenn ein thin-bereitgestellter VDP die Datenspeicherkapazität erreicht, treten selbst nach dem Freigeben von Datenspeicher und Erstellen von mehr Speicherplatz Integritätsprüffehler für den VDP auf.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

Behobene Probleme

Folgende Probleme wurden behoben:

  • Wenn die Registrierung des Proxys während des vCenter-Umstiegs nicht aufgehoben wurde, sollte die Appliance nicht neu starten.

    Der Proxy kann die Registrierung während des vCenter-Umstiegs nicht aufheben. Der Neustart wird auf der VDP-Appliance nach wie vor durchgeführt; bei Abschluss des Neustarts hat das neue vCenter keinen Proxy, und Sicherungsaufgaben schlagen deshalb aufgrund eines Fehlers des Typs 'Kein Proxy' fehl.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • VDP ist nicht in der Lage, sich mit dem vCenter eines nicht standardmäßigen Ports zu verbinden, wenn Aktualisierungen durchgeführt werden.

    In der vCenter-Client-Datenstruktur des VDP-Appliance-Codes ist ein Standard-Port (443) angegeben. Wenn ein Neustart durchgeführt wird, wird der Client zur Verwendung von Port 443 zurückgesetzt; dadurch wird die Kommunikation zwischen dem vCenter und VDP verhindert.

    Nach einer Änderung im VDP-Appliance-Code wird nun ein benutzerdefinierter Port-Wert (9876) in der Datenbank nach einem Neustart des Servers beibehalten.

  • Das Kennwort des vCenter-Domänenkontos (das für die Verbindung mit der VDP-Appliance verwendet wird) darf keine Leerzeichen enthalten. Die VDP-Appliance wird zu Beginn mit dieser Einstellung unter Verwendung einer 30-tägigen Testlizenz ausgeführt. Wenn die VDP-Appliance allerdings erst nach Ablauf dieser 30 Tage neu gestartet wird, startet die VDP-Appliance nicht mehr neu.

    Geben Sie als Standard-Vorgehensweise ein gültiges Kennwort ohne Leerzeichen für vCenter Server an. Senden Sie ein Ping an die VDP-Appliance, um sicherzustellen, dass sie erfolgreich einen Neustart durchgeführt hat.

  • VDP-Benutzeroberfläche: Es werden keine Ereignis- oder Fehlermeldungen angezeigt, wenn ein Benutzer versucht, virtuelle Maschinen auf einem heruntergefahrenen ESX-Host zu sichern.

    Dieses Problem ist behoben. Nun wird folgende Ereignismeldung angezeigt: VDP: Initiieren einer Sicherung oder Wiederherstellung für eine virtuelle Maschine fehlgeschlagen. Die Ursache ist wahrscheinlich, dass kein Zugriff auf den Datenspeicher für die virtuelle Maschine besteht.

  • Das Erstellen von Sicherungsaufgaben ohne Auswahl einer Aufbewahrungsrichtlinie sollte nicht erlaubt sein.

    Die VDP-Appliance ermöglichte Benutzern, eine Image-Sicherungsaufgabe ohne Angabe einer Aufbewahrungsrichtlinie zu erstellen. Obwohl der Assistent zum Erstellen einer neuen Sicherungsaufgabe die Aufbewahrungsrichtlinienoption als aktiviert anzeigt, wird keine Aufbewahrungsrichtlinie auf der Seite „Bereit zum Abschließen“ angezeigt und es wird eine Fehlermeldung mit der Information, dass der Assistent keine Sicherung erstellen konnte, angezeigt.

    Dieses Problem ist behoben. Im Assistenten ist es nun nicht mehr möglich, dass Benutzer eine Sicherungsaufgabe ohne Angabe einer Aufbewahrungsrichtlinie erstellen.

  • Die vdp-configure-Benutzeroberfläche zeigt den Verwaltungsdienst während der ersten 5 Minuten, nachdem die Core-Dienste angehalten wurden, fälschlicherweise als angehalten an.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • Herstellen einer Verbindung zur VDP-Appliance nicht möglich, wenn die http-Headergröße 8 KB übersteigt.

    Dieses Problem wurde durch Erhöhen der maximalen http-Header-Größe des Servers auf 32 KB behoben.

  • Die standardmäßige vCenter-Portnummer lautet 443. Falls die Standard-Portnummer auf einen nicht standardmäßigen Port geändert wird, ist das VDP-Plugin nicht sichtbar.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben. Wird das VDP-Plugin auf Windows- oder Linux-Plattformen ausgeführt, ist es nun sichtbar, wenn ein nicht standardmäßiger vCenter-Port verwendet wird.

  • Der Sicherungsplan ist nach dem Löschen der Sicherungsaufgabe noch in der VDP-Appliance vorhanden.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • Meldungen in /var/log/ sind im Protokollpaket nicht enthalten

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben. Durch das Hinzufügen von Meldungen in /var/log zum Protokollpaket wird die Fehlersuche des Support-Teams bedeutend vereinfacht.

  • Die Sicherung schlägt fehl, wenn die VMX-Datei verdächtig klein ist.

    VDP ist nicht in der Lage, virtuelle Maschinen unter Datencentern mit Sonderzeichen im Namen zu sichern. Wenn die Sicherung außerhalb von VDP mit einem Browser durchgeführt wird, wird die Sicherung wie erwartet durchgeführt. VDP erstellt die Sicherungsaufgabe, indem der Ordner direkt aus vCenter herangezogen und auf dem Client für die Sicherung eingerichtet wird.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • E-Mail-Berichte werden an Wochentagen ausgeführt, die gar nicht ausgewählt wurden. Dies kann dazu führen, dass E-Mails an verschiedenen Wochentagen erzeugt werden, wenn nur ein einziger Wochentag ausgewählt wurde.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • Der vCenter-Umstieg ist fehlgeschlagen, während die IP-Adresse im vCenter auf den FQDN im selben vCenter geändert wurde.

    Wenn ein Benutzer eine vCenter-Konfiguration auf der vdp-configure-Benutzeroberfläche ändert, zeigt ein Popup-Fenster folgende Meldung an: Sie versuchen, die vCenter-Konfiguration zu ändern. Wenn Sie sich entscheiden, mit diesem Vorgang fortzufahren, wird Ihre bestehende VDP-Konfiguration zurückgesetzt, vorhandene Sicherungsaufgaben werden gelöscht und Clients werden stillgelegt. Auch wenn Sicherungen von bestehenden Clients abgerufen werden können, müssen Sie Ihre VDP-Konfiguration erneut erstellen.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • Das VDP-Plugin kann auf dem vCenter nicht registriert werden, worauf ein Versionsfehler angezeigt wird.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden SP-Version behoben.

  • Aktualisierung des VDDK für VDP in den Versionen 5.1.11 und 5.1.20

    Erfolgreiche Bugfix-Aktualisierung des Virtual Disk Development Kit (VDDK) für die Anpassung an VDP in den Versionen 5.1.11 und 5.1.20. Detaillierte Download-Anweisungen erhalten Sie auf vsphere-early-access.vmdev.net oder über Ihren VMware Ecosystem Engineering-Teambeauftragten.

  • Virtual Center-Authentifizierungsfehler haben zur Folge, dass vCenter-Verbindungen unterbrochen und nicht wieder hergestellt werden können.

    Aktualisieren Sie nicht die Cache-Daten des vCenter, wenn Sie Probleme beim Abrufen zwischen dem vCenter und MCS feststellen. Wenn außerdem vCenter-Verbindungsprobleme auftreten, initiieren Sie VMwareEventsMonitor nicht.

  • Die Versionsprüfung auf der VDP-Aktualisierungs-Benutzeroberfläche erwartet eine zweistellige Unterversion im Format <Version>.<Hauptversion>.<Unterversion>.<Buildnummer>. Die Versionsprüfung schlägt fehl, wenn die <Unterversion> einstellig ist (zum Beispiel: 5.5.1.x).

    Der Versionsvergleichsalgorithmus wurde von der Benutzeroberfläche auf den Server verschoben, der jede Version einzeln fragmentiert.