vSphere Data Protection 5.1.20 | 14. März 2013

Diese Versionshinweise umfassen folgende Themen:

Vorteile und Funktionen

Über die folgenden Links erhalten Sie weitere Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts:

Unterstützte Umgebungen

Informationen über unterstützte Umgebungen finden Sie im VMware Compatibility Guide.

Upgrade auf vSphere Data Protection 5.1.20

Der Upgradeprozess ist im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection dokumentiert.

Verbesserungen in vSphere Data Protection 5.1.20

vSphere Data Protection 5.1.20 beinhaltet die folgenden Verbesserungen:

  • Registerkarte „Konfigurieren“ der vSphere Data Protection-Benutzeroberfläche jetzt mit einer Registerkarte „Protokoll“ zum Anzeigen detaillierter Protokolldaten (diese Registerkarte umfasst ebenfalls eine Option zum Exportieren in eine Datei)
  • Integration in Alarm- und Warnmeldungssystem von vCenter
  • Funktion zum Klonen von Backupjobs
  • Neue Filter auf der Registerkarte „Wiederherstellen“
  • Zusätzlicher Wiederherstellungstest (Start über das Aktionsmenü)
  • Zusätzliche Optionen für nach der Wiederherstellung durchzuführende Vorgänge (z. B. automatisches Einschalten, Neuverbindung von Netzwerkschnittstellenkarten)
  • Erweiterung der Kapazität auf bis zu 8 TB pro Appliance
  • Unterstützung der Funktion zur Erweiterung vorhandener Datenspeicher
  • Unterstützung für Microsoft SQL Server-Backups auf Gastebene
  • Unterstützung für Microsoft Exchange Server-Backups auf Gastebene

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden im Zuge gründlicher Tests festgestellt. Die Liste der unten genannten Probleme bezieht sich ausschließlich auf diese Version von vSphere Data Protection.

  • Bei einem Hostausfall in einem HA-Cluster wird der nächste Backupjob möglicherweise als komplettes Backup statt als inkrementelles Backup verarbeitet.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Im Modus zur erweiterten Anmeldung bei der Recovery auf Dateiebene wird bei der Eingabe des Benutzernamens zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

    Halten Sie sich daher beim benutzerdefinierten Namen in vSphere an dieselbe Schreibweise. Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem. Es sollte nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden. Dies wird in einer zukünftigen Version behoben.

  • Mit der VDP-Funktion zur Recovery auf Dateiebene können unterstützte Festplatten nicht gemountet werden, wenn eine der ausgewählten Festplatten nicht unterstützt wird.

    Erwartet wird stattdessen, dass die unterstützten Festplatten gemountet werden und dass für nicht unterstützte Festplatten eine Fehlermeldung angezeigt wird. Dies wird in einer zukünftigen Version behoben.

  • Die folgende Meldung wird u. U. bei der ersten Anmeldung bei der VDP-Appliance angezeigt: „Es ist ein unerwarteter Verbindungsfehler aufgetreten, dessen Ursache nicht ermittelt werden konnte. Prüfen Sie zwecks Troubleshooting den VDP-Konfigurationsbildschirm, oder wenden Sie sich an einen Administrator.“

    Sollte dieser Fehler auftreten, wiederholen Sie die Anmeldung. Wenn das Problem fortbesteht, führen Sie die folgenden Troubleshooting-Schritte aus:

    • Vergewissern Sie sich, dass der Benutzername oder das Passwort, der bzw. das zur Validierung der VDP-Appliance bei vCenter Server verwendet wird, korrekt ist. Nur ein Benutzerkonto und Passwort werden zur VDP-Validierung verwendet. Dies wird durch das Dienstprogramm VDP Configure konfiguriert. Im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection finden Sie weitere Informationen.
    • Vergewissern Sie sich, dass die Netzwerkeinstellungen für die IP- und DNS-Konfiguration der VDP-Appliance korrekt sind. Im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection finden Sie weitere Informationen.
  • Die Seite „Wählen Sie die Wiederherstellungsoptionen aus“ weist ein Feld mit der Bezeichnung „Speicherpfad“ mit einem optionalen Feld für die Wiederherstellung an einem anderen Speicherort auf. Wenn der Benutzer einen anderen Speicherpfad angibt, ist der Datenbankdateipfad der Zieldatenbank auf dem SQL-Zielclientsystem weiterhin mit der Quelldatenbank auf dem SQL-Quellclientsystem identisch. Der Benutzer ist nicht in der Lage, einen anderen Pfad für die Datenbankdateien anzugeben.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Der Benutzer wird nicht benachrichtigt, wenn ein Backupjob eines Clients deaktiviert wird. Es werden weder Aufgaben erstellt noch eine Fehlermeldung angezeigt.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Wenn Backupjobs von einem Benutzer abgebrochen und gelöscht werden, sollte der Backupjob gemäß der erwarteten Verhaltensweise enden und nicht wiederaufgenommen werden. Bei Microsoft Exchange-Clients werden die gelöschten Backupjobs wiederaufgenommen und fortwährend ausgeführt.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Die VDP-Appliance führt keine ordnungsgemäße Validierung der Authentifizierung durch, selbst wenn der Benutzer eine ungültige bzw. unvollständige IP-Adresse oder einen ungültigen vollständig qualifizierten Domainnamen angibt. Obwohl der Installationsprozess des Client-Plug-ins ohne Fehlermeldung abgeschlossen wird, wird der Client nicht aktiviert.

    Installieren Sie die Clientsoftware mit einer gültigen IP-Adresse, einem gültigen Hostnamen oder einem gültigen vollständig qualifizierten Domainnamen neu. Halten Sie sich standardmäßig an die typische Methode zur Angabe gültiger VDP Advanced-Serveranmeldedaten. Führen Sie nach der Neuinstallation der Clientsoftware einen Ping-Vorgang für die Appliance durch.

  • Geplante Image-Backupjobs werden zu Beginn des Backup-Startzeitfensters nach einer Zeitzonenänderung nicht ausgelöst. Nach Änderung der Zeitzone verzögert sich das geplante Backup um eine Stunde.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • SQL Server lässt keine differenziellen oder inkrementellen Backups in der Masterdatenbank zu. Wenn ein Benutzer die Masterdatenbank sichert und als Backuptyp „Inkrementell“ oder „Differenziell“ auswählt, wandelt VDP Advanced dies automatisch zu einem kompletten Backup um.

    Führen Sie auf SQL Server-Rechnern beim Sichern der Masterdatenbank ein komplettes Backup durch.

  • Der Name der vSphere Data Protection Advanced Appliance wird nicht durchgängig auf der Benutzeroberfläche angezeigt. Auf den Seiten des Dienstprogramms VDP Configure wird beispielsweise auf das Produkt mit der Bezeichnung vSphere Data Protection verwiesen.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Bei auf Microsoft Exchange 2010-Clients durchgeführten Backupjobs werden in den detaillierten Quellen zum Backupjob die ungemounteten Datenbanken angezeigt, aber wenn der Benutzer den Client bearbeitet, geben die ungemounteten Datenbanken keine Informationen zurück.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Bei Verwendung des Backupassistenten für SQL-Clients werden Backups statt auf der Ebene der lokalen Instanz auf Datenbankebene durchgeführt. Obwohl das Backup dieser Datenbank erfolgreich abgeschlossen wurde, schlagen nachfolgende Datenbankbackups fehl. Der Benutzer erkennt möglicherweise erst dann, dass der neue Versuch zum Backup der Datenbank fehlgeschlagen ist, wenn die Datenbank wiederhergestellt werden soll.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Auf der Seite „Bereit zur Fertigstellung“ des Backupassistenten werden keine Details zu ausgewählten Anwendungsoptionen angezeigt. Anhand dieser Details kann der Benutzer die ordnungsgemäße Konfiguration der ausgewählten Optionen bestätigen.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Wenn ein Benutzer nach dem Löschen eines Backupjobs versucht, den Löschvorgang über den Assistenten zum Bearbeiten von Backupjobs zu überprüfen, gibt es keinerlei Hinweis darauf, dass die Datenbank für den ausgewählten SQL-Client nicht mehr existiert.

    Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem, das in einer zukünftigen Version behoben wird.

  • Beim Bereitstellen einer VDP Advanced Appliance auf einem ESX-Host mit vSphere Version 4.1 (Update 1, 2 oder 3) wird von der Benutzeroberfläche der Kapazitätserweiterung eine Fehlermeldung ausgegeben und vSphere Web Client reagiert nicht mehr.

    Dies ist ein bekanntes Problem. Ein Workaround ist die Bereitstellung der VDP Advanced Appliance auf anderen unterstützten vSphere-Versionen. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection im Abschnitt über die Softwareanforderungen.

  • Wenn ein Benutzer auf den Protokoll-Bundler in der VDP Configure-Benutzeroberfläche klickt, meldet das Protokoll zur Clientaktivität keinerlei Aktivität, selbst bei einem Fehlschlag von Backup- und Wiederherstellungsvorgängen.

    Dieses Problem ist nicht immer reproduzierbar. Sollte es jedoch auftreten, starten Sie den Apache Tomcat-Server über den Befehl emwebapp.sh --restart neu.

  • VDP nutzt HTTP-Zugriff für den Zugriff auf vmx- und nvram-Inhalte. Wenn der Datenspeicherzugriff über HTTP in der Datei „vpxd.cfg“ von vCenter Server deaktiviert ist, schlägt das VDP-Backup fehl, und es wird die Meldung „Sonstiger Fehler“ angezeigt.

    Damit VDP-Backups durchgeführt werden können, muss der Benutzer den HTTP-Zugriff des Datenspeichers in der Datei vpxd.cfg von vCenter Server aktivieren.