vSphere Data Protection 5.5.5 | 14. November 2013

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter folgenden Links:

Unterstützte Umgebungen

Informationen zu den unterstützten Umgebungen finden Sie im VMware-Kompatibilitätshandbuch.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden durch intensives Testen entdeckt. Die in der nachfolgenden Liste aufgeführten Probleme betreffen nur diese Version von vSphere Data Protection.

Installationsprobleme

  • Wenn der Benutzer während der VDP-Installation auf dem vCenter-Registrierungsbildschirm auf „Zurück“ klickt, ohne dass Werte eingegeben wurden, wird vCenter nicht initialisiert und die Installation schlägt fehl.

    Umgehung: Installieren Sie VDP anhand der Anleitungen aus dem Kapitel „Installation und Konfiguration von vSphere Data Protection“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection neu.

Lizenzierungsprobleme

  • Das VDP Advanced-Plug-In wechselt zurück zu VDP, wenn die ESX-Hostlizenz nicht ermittelt werden kann.

    VDP Advanced wechselt aus mehreren Gründen zurück zu VDP:

    • Der Benutzer stellt ein VDP Advanced-Plug-In auf einem ESX-Host mit einer Testlizenz bereit. Wenn die VDP Advanced-Appliance ausgeführt wird, wird die Testlizenz in eine Essentials Plus-Lizenz geändert und die Aktion „Zu VDPA wechseln“ erzeugt eine Fehlermeldung.
    • Der Benutzer stellt ein VDP Advanced-Plug-In auf einem beschädigten vCenter bereit, und der Lizenzierungsdienst antwortet nicht.
  • Lizenzierung: Das Lizenzablaufdatum von VDP Advanced ist stets auf „Keine“ festgelegt, wenn die VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist.

    Wenn eine VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist, zeigt das Plug-In stets das Ablaufdatum „Keine“ für Testlizenzen an. Sobald die Appliance bei einem englischen vCenter registriert ist, tritt das Problem nicht mehr auf.

Allgemeine VDP-Appliance-Probleme

  • Wenn ein Thin-bereitgestellter VDP die Datenspeicherkapazität erreicht, treten selbst nach dem Freigeben von Datenspeicher und Erstellen von mehr Speicherplatz Integritätsprüffehler für den VDP auf.
  • Während der Erstkonfiguration werden keine vCenter-Ereignisse erzeugt, wenn der Benutzer den VDP-Hostnamen oder die IP-Adresse ändert.

    Umgehung: Überwachen Sie die Neukonfigurationsereignisse auf der Konsole der VDP-Appliance.

  • Nach einem erfolgreichen Upgrade auf VDP 5.5.x werden im linken Bereich von vCenter zwei Plug-Ins aufgelistet.

    Nach einer erfolgreichen Upgrade-Installation werden im linken Bereich vom vSphere Web Client zwei Plug-Ins angezeigt. VDP-Version 5.1 und frühere Versionen werden mit dem Plug-In für vSphere Data Protection verwaltet. VDP-Version 5.5 wird mit dem Plug-In für vSphere Data Protection 5.5 verwaltet.

    HINWEIS: Zwei Plug-Ins werden auch angezeigt, wenn eine VDP-Appliance der Version 5.5 installiert wird und bereits eine Version vorhanden ist, die älter als 5.5 ist.

    Um das Plug-In für vSphere Data Protection zu entfernen, müssen Sie für alle VDP-Appliances ein Upgrade auf VDP-Version 5.5 durchführen und das VDP-Plug-In mit dem Plug-In-Manager deaktivieren.

    Einzelheiten zum Verwalten von vCenter-Plug-Ins finden Sie auf der Website VMware vSphere-Dokumentationscenter.

  • Die Installationsprogramme des VDP-Appliance-Plug-Ins können nicht mithilfe der neuesten Version des Browsers Google Chrome heruntergeladen werden.

    Umgehung: Aktualisieren Sie die Chrome-Browserversion auf 29.0.1547.66. Nachdem der Download abgeschlossen ist, führen Sie eine zusätzliche Aktualisierung durch.

  • Die Seite „Erste Schritte“ enthält beschädigte Links.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Anmeldung bei vdp-configure nach dem ersten Neustart nicht möglich.

    Es sind periodische Instanzen vorhanden, sodass sich der Benutzer nach dem Bereitstellungs-/Neustartzyklus nicht bei vdp-configure anmelden kann. Im vdr-configure-Protokoll wird keine Fehlermeldung angezeigt. Das Problem wird durch Löschen des Browser-Caches oder Anmeldung mit anderen Browsern nicht behoben.

    Umgehung: Verwenden Sie folgende Befehle, um die vdp-configure-Dienste manuell zu starten und zu beenden:
    emwebapp.sh --stop
    emwebapp.sh --start

  • Die VDP-Appliance stürzt ab und wird ausgeschaltet, wenn eine Thin-bereitgestellte virtuelle Maschine auf einem Datenspeicher mit unzureichendem Speicherplatz wiederhergestellt wird.

    Es spielt keine Rolle, auf welchem Datenspeicher sich die Appliance befindet oder auf welchem Datenspeicher die VM wiederhergestellt wird. Dieses Problem steht in Zusammenhang mit dem Transportmodus. Die Appliance stürzt ab, da die der Appliance bei laufendem Betrieb hinzugefügte Festplatte nicht über genügend Speicherplatz verfügt. Daher kann das Problem nicht behoben werden, indem die Appliance auf einem anderen Datenspeicher platziert wird.

  • Schlechte Leistung der VDP-Benutzeroberfläche

    Nachdem die VDP-Appliance der Version 5.5.x mehrere Tage verwendet wurde, ist die UI-Leistung wesentlich schlechter als bei der ersten Bereitstellung der Appliance. Die Leistungsbeeinträchtigung ist variabel (ein Vorgang kann beispielsweise 30 Sekunden oder 5 Minuten dauern). In folgenden Bereichen kann es zur Beeinträchtigung der Leistung kommen:

    • Erste Verbindung zu VDP nach der Anmeldung bei vCenter
    • Erstellung einer neuen Sicherungsaufgabe
    • Erweiterung der Liste der Microsoft Exchange-Server im Sicherungsassistenten
    • Bearbeitung vorhandener Sicherungsaufgaben
    • Aktualisierung der Registerkarte „Wiederherstellen“
    • Durchsuchen einer Sicherung auf der Registerkarte „Wiederherstellen“

    Die Ladezeit von Daten richtet sich normalerweise nach der Anzahl von Aufgaben, die gleichzeitig ausgeführt werden.

    Umgehung: Starten Sie die Appliance neu, und prüfen Sie, ob sich die Leistung bei bestimmten Aufgaben verbessert.

Sicherungsprobleme

  • Die Erstellung einer großen Sicherungsaufgabe (ungefähr 100 VMs) kann bis zu zehn Minuten dauern.
  • Image- und VMDK-Sicherungsaufgaben einer VM, für die die gemeinsame Verwendung des SCSI-Busses aktiviert ist, sind zulässig, schlagen aber fehl, und die Aufgabe wird nicht in vCenter angezeigt.

    Aus folgendem VMware-Knowledgebase-Artikel geht hervor, dass Snapshots für VMs, die den SCSI-Bus gemeinsam verwenden, nicht unterstützt werden:
    http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1006392

    Umgehung: Wenn Sie die gemeinsame Bus-Verwendung benötigen, folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt „Lösung“ des Knowledgebase-Artikels.

  • Sicherungen, die mindestens 2 TB groß sind, schlagen unbemerkt fehl, werden jedoch fälschlicherweise auf Windows-VMs mit disk.EnableUUID=true als erfolgreich gemeldet.

    Dieses Problem wird in VDDK 5.5.U1 behoben. Die Windows-Unterstützung für VMs, die größer als 2 TB sind, wird bis zur Lösung des Problems aus dem Produkt entfernt.

  • Keine korrekte Fehlerbehandlung beim Ausführen einer geplanten Sicherungsaufgabe für eine VMDK, die auf einen anderen Datenspeicher migriert wurde.

    Eine geplante Sicherungsaufgabe für eine VMDK wird fehlerfrei abgeschlossen, aber wenn der Datenspeicherort in einen anderen Datenspeicher geändert wird, tritt ein Fehler auf.

  • Auf den Registerkarten „Berichte“ oder „Sicherung“ werden keine Sicherungsaufgaben angezeigt.

    Umgehung: Wenden Sie sich an den technischen Support.

  • Skalieren der Bestandsliste: Bei der Erstellung einer Aufgabe werden nicht alle Clients eingeschlossen, wenn die Aufgabe für eine große Anzahl von VM-Clients erstellt wird.

    Wenn Benutzer versuchen, eine Sicherungsaufgabe eines Containers zu erstellen, der eine große Anzahl von virtuellen Maschinen enthält, meldet die VDP Advanced-Appliance zeitweise (ungefähr bei einem von fünf Versuchen), dass einige Clients nicht der Sicherungsaufgabe hinzugefügt werden konnten.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Sicherungsaufgabe manuell, um die fehlenden Clients hinzuzufügen.

  • Assistent zum Bearbeiten von Sicherungsaufgaben: Die VM kann nicht gefunden werden, wenn ihr Name und der Name ihres Ressourcenpools identisch sind.

    Falls die virtuelle Maschine genau denselben Namen hat wie der Ressourcenpool, in dem sie sich befindet, zeigt die VDP-Appliance eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden an, wenn der Benutzer die Sicherungsaufgabe bearbeitet: Folgende Elemente konnten nicht gefunden werden und wurden nicht ausgewählt: <VM-Name>. Die Sicherungsaufgaben werden funktionell weiterhin korrekt ausgeführt.

    Umgehung: Nachdem die Fehlermeldung empfangen wurde, kann die VM über den Assistenten zum Bearbeiten von Sicherungsaufgaben gefunden und ausgewählt werden. Um dieses Problem ganz zu vermeiden, können Sie den Ressourcenpool oder die virtuelle Maschine umbenennen, sodass sie verschiedene Namen haben.

  • Wenn eine VM in einen Ressourcenpool verschoben wurde, wird beim Bearbeiten der Sicherungsaufgabe die Fehlermeldung „VM wurde nicht gefunden“ angezeigt.

    Der Benutzer erhält beim Bearbeiten einer Sicherungsaufgabe eine Fehlermeldung, wenn sich eine VM zunächst in einem Container befand, aber danach in einen anderen verschoben wurde. Die Sicherungsaufgabe wird funktionell weiterhin korrekt ausgeführt.

    Umgehung: Nachdem die Fehlermeldung empfangen wurde, suchen Sie die VM über den Assistenten zum Bearbeiten von Sicherungsaufgaben, und wählen Sie sie aus.

  • Die Vorgänge „Sicherungen“, „Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen“ und „An neuem Speicherort wiederherstellen“ funktionieren auf Datenspeichern mit chinesischen Namen wie erwartet. Wenn sich jedoch eine virtuelle Zielmaschine als neue Festplatte auf diesem Datenspeicher befindet, schlägt der Vorgang „An neuem Speicherort wiederherstellen“ auf Datenspeichern mit chinesischen Namen fehl.

    Dies ist ein bekanntes Image-Proxy-Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Mit dem Benutzertool VMware VDP Exchange Backup kann kein Benutzername erstellt werden, der länger als 20 Zeichen ist.

    Umgehung: Erstellen Sie einen Benutzernamen, der maximal 20 Zeichen enthält.

Wiederherstellungsprobleme

  • Wenn eine virtuelle Maschine während eines VDP-Wiederherstellungsvorgangs gelöscht wird, wird die virtuelle Maschine nicht ordnungsgemäß aus der VDP-Bestandsliste entfernt. Dies verursacht einen Fehler, wenn die Sicherungsaufgaben, die die gelöschte virtuelle Maschine als Quelle enthalten haben, bearbeitet werden. Wenn zusätzlich eine virtuelle Maschine mit demselben Namen erstellt wird, schlagen Versuche, die virtuelle Maschine einer Sicherungsaufgabe hinzuzufügen, fehl.

    Umgehung: Es wird empfohlen, virtuelle Maschinen während Wiederherstellungsvorgängen nicht zu löschen. Falls dieser Fehler auftritt, erstellen Sie die virtuelle Maschine unter einem neuen Namen und fügen Sie sie zu einer neuen Sicherungsaufgabe hinzu.

  • Wenn eine größere VM (mit eigenständigen Festplatten) über eine bestehende kleinere VM (mit einer Festplatte) wiederhergestellt wird, wird die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen, tatsächlich wird aber nur eine Festplatte wiederhergestellt. Die VDP-Appliance zeigt diese Aktivität nicht mit einer Fehlermeldung an (zum Beispiel „nicht genügend Zielfestplatten“). Als Folge tritt möglicherweise Datenverlust auf, wenn nicht alle Festplatten wiederhergestellt werden und der Benutzer sich dessen nicht bewusst ist, da kein VDP-Ereignis erzeugt wird.

    Die Festplatten-Kompatibilitätsprüfung kann nur durchgeführt werden, wenn die Festplattengröße auf der Zielmaschine und die Größe der Festplatten in der Sicherung, die wiederhergestellt wird, bekannt sind.

  • Gelöschte Festplatten werden bei der Wiederherstellung am ursprünglichen Speicherort übersprungen.

    Falls die Ziel-VM nicht mehr den gleichen Speicherbedarf hat wie die ursprüngliche VM, die gesichert wurde (wenn die Festplatten aus der VM entfernt oder gelöscht wurden), schlägt die Wiederherstellung der fehlenden Festplatte der VM unbemerkt fehl, wenn ein Vorgang des Typs „Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen“ durchgeführt wird, nachdem ein Wiederherstellungspunkt-Zeitstempel im Bereich für die Wiederherstellung ausgewählt wurde.

    Umgehung: Stellen Sie die Festplatte am ursprünglichen Speicherort wieder her, nachdem Sie die fehlende Festplatte der VM manuell hinzugefügt haben. Stellen Sie sicher, dass die Festplatte genauso groß ist wie zum Zeitpunkt der Sicherung der VM. Wenn diese Umgehung fehlschlägt, stellen Sie die Festplatte an einem neuen Speicherort wieder her, um eine neue VM zu erstellen. Wenn die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen ist, trennen Sie die wiederhergestellten Festplatten von der neuen VM und hängen Sie sie unter Verwendung der Informationen aus dem Abschnitt „Trennen und erneutes Anbinden von Speicher“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection an die erforderliche VM an.

  • Die Wiederherstellung einer VM als Neugerät schlägt fehl, wenn der vorherige Name der umbenannten VM verwendet wird.

    Wenn der Benutzer eine Sicherungsaufgabe für eine VM erstellt, den Wiederherstellungspunkt auswählt und dann den alten Namen der umbenannten VM in das Feld „An neuem Speicherort wiederherstellen“ eingibt, schlägt die Wiederherstellung fehl und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt: VM kann nicht für Wiederherstellungspunkt wiederhergestellt werden. Der Datenspeicherpfad existiert bereits.

  • Verbinden von vorhandenem Speicher mit VDP: Im Bereich für die Wiederherstellung werden mehrere Einträge mit genau demselben Namen angezeigt, wenn der Import mehrere Male für dasselbe vCenter-System ausgeführt wird.

    Wenn der Benutzer in einem vCenter-System mehr als einen Import durchführt, haben die Einträge für die beiden Wiederherstellungspunkte im Bereich für die Wiederherstellung denselben Namen.

  • Seite „Wiederherstellungsoption einstellen“ ist während der Probe-Wiederherstellung leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Auf der Seite „Wiederherstellungsoption einstellen“ des Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen können Sie angeben, wo die Sicherung wiederhergestellt werden soll („Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen“ oder „An neuem Speicherort wiederherstellen“). Die Seite „Wiederherstellungsoption einstellen“ ist jedoch leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Umgehung: Stellen Sie eine Verbindung mit der VDP-Appliance her, damit Sie den Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen und seine Optionen verwenden können.

  • SCSI-ID-Wiederherstellung: Wenn eine Festplatte auf derselben oder der alternativen eingeschalteten VM wiederhergestellt wird, tritt ein unerwarteter Fehler auf

    Folgende Fehlermeldung wird angezeigt, wenn ein Benutzer die Festplatte an ihrem ursprünglichen Speicherort wiederherstellt (und die Festplatten-VM im eingeschalteten Zustand ist):
    Es ist ein unerwarteter Fehler mit folgendem Fehlercode aufgetreten:
    Die Client-Protokolle, die von der Konfigurationsanwendung (https://<VDP-Hostname:8543/vdp-configure) heruntergeladen werden können, enthalten möglicherweise weitere Informationen.

  • Die Registerkarte „Wiederherstellen“ wird bei der Herstellung einer Verbindung mit einer anderen VDP-Appliance nicht aktualisiert.

    Auf einem vCenter-System mit mehreren VDP-Appliances werden die Sicherungen der ersten VDP-Appliance angezeigt, wenn der Benutzer eine Verbindung mit der ersten VDP-Appliance herstellt und diese trennt (Alle Aktionen > Trennen) und dann eine Verbindung mit der zweiten VDP-Appliance herstellt. Wenn der Benutzer eine der Sicherungen der ersten VDP-Appliance durchsucht, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

    Umgehung: Klicken Sie auf der Registerkarte „Wiederherstellen“ auf „Aktualisieren“.

  • SCSI-ID-Wiederherstellung: Gelöschte/entfernte Festplatte kann nicht auf derselben VM wiederhergestellt werden.

    Um dieses Problem zu reproduzieren, wird eine Sicherung einer virtuellen Maschine mit mindestens zwei Festplatten erstellt. Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, wird eine der Festplatten gelöscht oder entfernt. Nachdem die gelöschte Festplatte auf der Registerkarte „Wiederherstellen“ ausgewählt wurde, klickt der Benutzer auf „Wiederherstellen“. Die Option „Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen“ unter „Wiederherstellungsoption einstellen“ ist standardmäßig deaktiviert. Der Benutzer wählt einen leeren Steckplatz aus und initialisiert die Wiederherstellung. Der Wiederherstellungsvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, aber in der VM wurde keine neue Festplatte hinzugefügt oder wiederhergestellt.

  • Das Senden von 5 bis 8 manuellen Wiederherstellungen dauert mindestens 10 Minuten, und ein Client wird ausgelassen.

    Das Senden von 5, 6 und 8 manuellen Wiederherstellungen nimmt durchgängig 10 Minuten in Anspruch. Außerdem schließt der Web Client einen Client aus der Gesamtzahl der Wiederherstellungen aus. Da eine der Aufgaben nicht gesendet wird oder abläuft, ist es nicht möglich, Raten für 8 manuelle Wiederherstellungen gleichzeitig zu erfassen.

  • Eine validierte VM, die unter einem geschützten Container wiederhergestellt wurde, sollte nicht in eine Sicherungsaufgabe eingeschlossen werden.

    Eine temporäre virtuelle Maschine (d. h. eine VM, deren Name das Präfix VDP_Verifying enthält) sollte nicht in eine Sicherungsaufgabe eingeschlossen werden. Die Benutzer sollten mit der Funktion „Automatic Backup Verification“ (ABV) erstellte virtuelle Maschinen nicht sichern. Wenn ein Benutzer beispielsweise eine Sicherungsaufgabe auf einem Host erstellt und diesen Host außerdem als Ziel für eine ABV-Aufgabe auswählt, können als Folge fehlerhafte Daten auf dem Server erzeugt werden, und diese VMs werden als replizierte Quellen angezeigt.

  • Die bereits einem Gerät zugewiesene SCSI-ID ist im Wiederherstellungsassistenten aufgelistet. Benutzer können die zugewiesene SCSI-ID bei der Wiederherstellung einer einzelnen VM-Festplatte (VMDK) auswählen.

    Umgehung: Wählen Sie den SCSI-Steckplatz, der einem vorhandenen Gerät als Ziel für Festplattenwiederherstellungen zugewiesen ist, nicht aus.

  • Fehler beim Erstellen von Festplattenwiederherstellungsaufgaben, wenn die SCSI-Controller-ID-Nummern auf der Ziel-VM nicht fortlaufend sind.

    Wenn beispielsweise die Ziel-VM SCSI-Controller 0 und 3 hat und der Benutzer versucht, eine Festplatte in einem leeren Steckplatz auf SCSI-Controller 3 wiederherzustellen, schlägt der Vorgang mit einem Fehler fehl.

    Umgehung: Stellen Sie die Festplatte auf SCSI-Controller 0 wieder her, oder stellen Sie sicher, dass die Ziel-VM über alle SCSI-Controller, beginnend mit 0 bis zu der Nummer, auf der wiederhergestellt werden soll (0, 1, 2, 3), verfügt.

  • SCSI-ID: Als Folge der Festplattenwiederherstellung einer stillgelegten oder replizierten VM auf einer vorhandenen VM wird eine neue VM erstellt.

    Wenn ein Benutzer eine SCSI-ID-Wiederherstellung von Festplatten einer stillgelegten virtuellen Maschine auf einer vorhandenen VM initiiert, werden die Festplatten nicht der ausgewählten VM hinzugefügt, sondern es wird durch Anhängen aller ausgewählten Festplatten eine neue VM erstellt.

    Umgehung: Hängen Sie die wiederhergestellte Festplatte nach der Durchführung einer Wiederherstellung manuell an ihre ursprüngliche (vorhandene) virtuelle Maschine an.

Replikationsprobleme

  • Client-Cache unterstützt mehrere Replikationsaufgaben nicht.

    Mehrere Replikationsaufgaben für denselben MS-App-Client verursachen Fehler während der Ausführung, wenn sie für dieselbe Uhrzeit geplant wurden.

    Umgehungen:

    • Stellen Sie gestaffelte Startzeiten für die Replikationsaufgaben sicher.
    • Verwenden Sie nicht in mehreren Replikationsaufgaben denselben Client.

  • Mehrere Replikationsaufgaben für verschiedene VMs werden nacheinander und nicht parallel ausgeführt, wenn sie in einer Aufgabe erstellt wurden.

    Die Replikationsaktivität für mehrere virtuelle Maschinen sollte parallel verarbeitet werden. Das sequentielle Verhalten tritt nur dann auf, wenn eine andere Replikationsaufgabe bereits mit denselben Clients ausgeführt wird. In diesem Fall wartet die Client-Replikationsaufgabe darauf, dass die bereits ausgeführte Replikationsaufgabe abgeschlossen wird.

  • Replizierte Sicherungen können nicht erneut repliziert werden.

    Der Replikationsassistent bietet keine Unterstützung für die Replikation von Sicherungen, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden. Clients oder Wiederherstellungspunkte, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden, werden im Assistenten für Replikationsaufgaben „Erstellen | Bearbeiten | Klonen“ nicht als verfügbar angezeigt.

  • Sicherungen können nicht von importierten Festplatten repliziert werden.

    Importierte Sicherungen können nicht repliziert werden. (Dies sind Sicherungen, die mit einer früheren Appliance erstellt wurden, von der Festplatten auf eine neue Appliance importiert wurden.) Sie können nur VM-Clients replizieren, die über eine aktuelle VM-Clientregistrierung verfügen.

    Dies ist eine bekannte Einschränkung beim Speicherimport und wird in einer künftigen Version behoben.

VMDK-Problem

  • Vorhandene Thick-Eager-Zeroed-Festplatten werden nach der Erweiterung in Thick-Lazy-Zeroed-Festplatten geändert.

    Bei Erweiterung einer Thick-Eager-Zeroed-VMDK ist der erweiterte Teil nur Thick-Lazy-Zeroed. Wenn Sie die VMDK vergrößern müssen und die VMDK Thick-Eager-Zeroed sein muss, verwenden Sie die im folgenden VMware-Blog angegebenen Parameter:
    http://blogs.vmware.com/vsphere/2012/06/extending-an-eagerzeroedthick-disk.html

Probleme bei Microsoft Application (MS App)

  • Beim Auswählen eines Ordners für die SharePoint-Wiederherstellung werden nicht alle vorhandenen Unterordner in der Baumstruktur ausgewählt.

    Wenn Sie einen Ordner für eine Microsoft SharePoint-Wiederherstellung auswählen, werden nicht alle vorhandenen Unterordner als auswählbar angezeigt. Obwohl die Unterordner nicht als für die Wiederherstellung verfügbar angezeigt werden, stellt der Wiederherstellungsvorgang alle Unterordner im Ordner erfolgreich wieder her.

  • Die Option „Überschreiben der Datenbank zulassen“ ist auf dem Microsoft Exchange-Server nicht auf „Wahr“ festgelegt, und die Wiederherstellung schlägt fehl.

    Umgehung: Legen Sie „Überschreiben der Datenbank zulassen“ beim Wiederherstellen von Datenbanken auf „Wahr“ fest. Anweisungen finden Sie im Abschnitt „Wiederherstellen von Sicherungen auf Microsoft Exchange-Servern“ (erweiterte Optionen) im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

  • Die Option „In RSG/RDB wiederherstellen“ ist auf dem Microsoft Exchange-Server nicht auf „Wahr“ festgelegt, und die Wiederherstellung schlägt fehl.

    Umgehung: Legen Sie „In RSG/RDB wiederherstellen“ beim Wiederherstellen von Datenbanken auf „Wahr“ fest. Anweisungen finden Sie im Abschnitt „Wiederherstellen von Sicherungen auf Microsoft Exchange-Servern“ (erweiterte Optionen) im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

  • MS-Apps-Sicherungs- und Wiederherstellungsanforderungen werden nicht abgeschlossen, und die Aufgaben werden nicht gestartet.

    Der Ereignis-Manager bietet keine hilfreichen Details über den Anforderungsfehler. Bei Wiederholung des Vorgangs werden die Sicherung oder die Wiederherstellung normalerweise erfolgreich durchgeführt. Die Ursache dieses Problems ist zurzeit nicht bekannt.

  • Die SQL-Instanzwarnung auf dem Assistenten zur Anwendungsdatenbanksicherung sollte für ungültige Fälle entfernt werden.

    Beim Erstellen einer Sicherung auf Instanzebene von Microsoft SQL Server zeigt der Assistent zum Erstellen einer neuen Sicherung eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden an:
    Wenn eine SQL Server-Instanz als Sicherungsziel ausgewählt wird, werden nur die aktuell vorhandenen Datenbanken gesichert. Künftige Änderungen dieser Instanz setzen die Änderung der Sicherungsaufgabe voraus.

    Diese Warnmeldung ist nicht korrekt. Wenn der Benutzer eine Anwendungsdatenbanksicherung erstellt, ohne die Instanz zu erweitern, wählt die Sicherungsgruppe automatisch die neu hinzugefügte Datenbank aus und sichert sie. Aus diesem Grund ist die oben angegebene Warnung ungültig.

  • Ein nicht registrierter Client für eine Sicherung einer SQL Server-Anwendungsdatenbank zeigt die Anzahl der Quellen nicht korrekt an.

    Die Anwendungsdatenbanksicherung für Microsoft SQL Server zeigt die Clientanzahl 0 für eine Sicherung eines nicht registrierten Clients an, obwohl ein MS-App-Server der Sicherungsaufgabe hinzugefügt wurde. Eine vollständige Serversicherung (also keine Datenbanksicherung) zeigt die Anzahl der Quellen für denselben nicht registrierten Client korrekt an.

  • Umgeleitete Microsoft SharePoint-Wiederherstellungsaufgabe schlägt für die Datenbank fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens als Alias verwendet wird.

    Die Sicherung am ursprünglichen Speicherort mit der Option „Überschreiben“ funktioniert korrekt. Die Sicherung schlägt nur bei der Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens verwendet wird.

    Umgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Eine umgeleitete Microsoft Sharepoint-Wiederherstellungsaufgabe wird auch dann als erfolgreich angezeigt, wenn die Wiederherstellung einiger Datenbanken fehlschlägt.

    Beim Wiederherstellen einer großen Anzahl von Datenbanken oder einer ganzen SharePoint-Farm schlagen einige problematische Datenbanken möglicherweise fehl. Auch wenn einige Datenbanken fehlschlagen, meldet die Wiederherstellungsaufgabe, dass die Aufgabe erfolgreich war. Dadurch könnten Daten verloren gehen. Die Datenbanksicherung schlägt nur bei Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn bei der Erstellung eines SQL-Alias anstelle des Servernamens die IP-Adresse verwendet wird.

    Umgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Die Ladezeit einzelner Datenbanken für einen MS-App-Client ist nicht akzeptabel.

    Nach dem Aufruf des MS-App-Sicherungsassistenten nimmt das Durchsuchen einzelner Datenbanken auf der Seite für Sicherungsziele auf der VDP Advanced-Appliance mehr Zeit in Anspruch als üblich.

  • Auf Microsoft Exchange-Servern wird das Feld für den Speicherortpfad nicht validiert, wenn die gesamte Sicherung zur Wiederherstellung ausgewählt wird.

    Das Feld für den Speicherortpfad wird nicht validiert (die Farbe des Textfelds wird nicht in Rot geändert, wenn das Feld leer bleibt, und es wird keine QuickInfo angezeigt). Wenn einzelne Datenbanken zur Wiederherstellung ausgewählt werden, funktioniert die Validierung jedoch wie vorgesehen.

  • Veraltete Quellen für eine fehlgeschlagene oder abgebrochene Anwendungsdatenbanksicherung zeigen eine nicht korrekte Anzahl an.

    Der Unterschied zwischen der Anzahl der Quellen und der Anzahl der veralteten Quellen tritt bei Microsoft SQL- und Exchange-Anwendungsdatenbanksicherungen häufiger auf.

  • Client-Cache unterstützt mehrere Replikationsaufgaben nicht.

    Die Cache-Datei wird für einen MS-App-Client gesperrt, wenn verschiedene Gruppen gleichzeitige Replikationsaufgaben für denselben Client starten. Der Client-Cache unterstützt mehrere Replikationsaufgaben nicht und meldet die Cache-Datei als gesperrt.

    Umgehungen:

    • Stellen Sie gestaffelte Startzeiten für die Replikationsaufgaben sicher.
    • Verwenden Sie nicht in mehreren Replikationsaufgaben denselben Client.

  • Die Option „In RSG/RDB wiederherstellen“ schlägt fehl, wenn der Benutzer anstelle des Protokollpfads den Datenpfad angibt.

    Umgehung: Geben Sie den RSG/RDB-Protokollpfad (Pfad, unter dem die RSG/RDB-Protokolldatei wiederhergestellt wird, z. B. C:\myrdb) anstelle des RSG/RDG-Datenbankpfads an. Weitere Informationen finden Sie unter „Wiederherstellen von Sicherungen auf Microsoft Exchange-Servern“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

    HINWEIS: Die Benutzer können die Felder „Protokollpfad“ und „Datenbankpfad“ leer lassen. Wenn beide Felder leer sind, wird die Wiederherstellung standardmäßig an ihrem ursprünglichen Speicherort durchgeführt.

  • Auf Microsoft Exchange-Clients sind zahlreiche Warnmeldungen im avagent-Protokoll vorhanden, die häufig ausgegeben werden und die Protokolle füllen.

    Der Microsoft Exchange-Client ist noch bei zwei VDP Advanced-Appliances im vCenter registriert, wodurch das Problem verursacht wird.

Systemverwaltungsprobleme

  • Sicherungen in Data Domain-Systemen schlagen aufgrund einer Zeitüberschreitung des Image-Proxys fehl.

    Der Zeitüberschreitungswert wird von einem Flag festgelegt. Der Standard-Zeitüberschreitungswert ist 300 Sekunden (5 Minuten). Das Problem kann umgangen werden, indem das Flag auf einen anderen als den Standard-Zeitüberschreitungswert festgelegt wird; allerdings sind für VDP keine Professional Services verfügbar. Wir empfehlen daher, dass Sie sich an den technischen Support wenden.

  • Speichererweiterung kann nur durchgeführt werden, wenn das CPU-Hotplug aktiviert ist, auch wenn der Benutzer die vCPU-Anzahl nicht erhöht.

    Das CPU-Hotplug muss bei der Erweiterung des Festplattenspeichers auf der virtuellen Maschine aktiviert sein. CPU- und Arbeitsspeicher-Hotplug sind standardmäßig in Version 5.5.5 aktiviert. Zuvor konnten die Benutzer Speichererweiterungen auch bei deaktiviertem CPU-Hotplug durchführen.

  • Importieren der Festplatte: Der Erstkonfigurationsassistent weist standardmäßig stets 4 vCPUs und 4 GB RAM zu.

    Unabhängig von der importierten Kapazität, die für VDP Advanced 2 TB, 4 TB, 6 TB oder 8 TB betragen kann, weist der Assistent standardmäßig stets nur 4 vCPUs und 4 GB RAM zu. Der Importvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, und die VDP Advanced-Appliance wird ausgeführt, was später Probleme in Form einer unzureichenden Ausstattung mit Arbeitsspeicher verursachen kann. Der Erstkonfigurationsassistent sollte die Mindestarbeitsspeichergröße basierend auf der importierten Kapazität als Standard festlegen, was beispielsweise bei einer Neuinstallation von VDP Advanced der Fall ist. Die Mindestarbeitsspeichergröße pro VM richtet sich nach der Kapazität:

    • 2 TB Kapazität – 6 GB Arbeitsspeicher
    • 4 TB Kapazität – 8 GB Arbeitsspeicher
    • 6 TB Kapazität – 10 GB Arbeitsspeicher
    • 8 TB Kapazität – 12 GB Arbeitsspeicher

Probleme bei Automatic Backup Verification (ABV)

  • ABV: Der Client-Bericht filtert nicht nach „ist innerhalb der letzten“ 60 Minuten.

    Der Minutenfilter funktioniert nicht wie erwartet. Obwohl der Client-Bericht nicht nach „ist innerhalb der letzten“ 60 Minuten filtert, enthält er Meldungen für die letzte Stunde. Das Problem tritt bei Sicherungsaufgaben und bei Sicherungsüberprüfungsaufgaben auf.

  • Der Host ist nicht mit der virtuellen Maschine kompatibel, die er wiederherstellen muss, und hinterlässt verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV), die nicht mit dem Host kompatibel sind, schlagen fehl, und fehlgeschlagene ABV-Aufgaben hinterlassen verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Umgehung: Löschen Sie die Registrierung der noch in der vCenter- oder Datenspeicher-Bestandsliste verbleibenden temporären virtuellen Maschinen manuell, oder heben Sie sie manuell auf.

  • ABV: Überprüfungsaufgabe schlägt nach der Umbenennung der Datenbank fehl.

    Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie den Ziel-Datenspeicher umbenennen oder aus VDP heraus verschieben.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Überprüfungsaufgabe, und wählen Sie den umbenannten oder verschobenen Datenspeicher als neues Ziel aus. Anleitungen finden Sie unter „Bearbeiten einer Sicherungsüberprüfungsaufgabe“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

  • ABV: Initiierung der Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, wenn der Zielpfad für den Host geändert wird.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Überprüfungsaufgabe, und wählen Sie den geeigneten Zielpfad aus, wenn Sie die Überprüfungsaufgabe durchführen.

  • ABV: Eine Überprüfungsaufgabe bei Bedarf wird nicht initiiert, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war.

    Eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden wird für eine ABV-Aufgabe angezeigt, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war:
    Fehler: „Unerwarteter Fehler OHNE Fehlercode, siehe Protokolle.“
    Der Benutzer wird nicht auf das Problem hingewiesen, und die Protokolle enthalten keine hilfreichen Informationen.

  • Der Status einer geplanten Überprüfungsaufgabenaktivität kann nicht ermittelt werden, wenn sich das Ziel im Wartungsmodus befindet.

    Es wird eine Fehlermeldung angezeigt, obwohl keine Protokollaktivität vorhanden ist.

  • Wenn die Überprüfungsaufgabe aufgrund von Verbindungsproblemen fehlschlägt, die von Data Domain verursacht wurden, werden unsachgemäße Fehlermeldungen angezeigt.

    Die Sicherung kann nicht wiederhergestellt werden, und die Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, da die VDP-Appliance nicht mit Data Domain kommunizieren kann. Es wird erwartet, dass die Überprüfungsaufgabe fehlschlägt, aber es wird nicht die korrekte Fehlermeldung angezeigt, und der Benutzer kennt die Ursache des Fehlers nicht.

  • ABV: Ein Plug-In-Fehler wird empfangen, wenn sich der Zielhost im Zustand „Getrennt“ befindet.

    Es wird erwartet, dass die Überprüfungsaufgabe fehlschlägt, wenn der Zielhost getrennt ist, aber es wird nicht die korrekte Fehlermeldung angezeigt, und der Benutzer kennt die Ursache des Fehlers nicht.

  • Bei Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV) wird die virtuelle Maschine VDP_Verification durch den Abbruch einer ausgeführten Aufgabe, die vom Web Client aktiviert wurde, nicht aus dem Datenspeicher entfernt.

    Wenn der als Ziel für die neue VM angegebene Datenspeicher durchsucht wird, ist die VM VDP_VERIFICATION_xxxx auch nach der Aktualisierung des Browsers noch im Datenspeicher vorhanden.

  • ABV: Geplante Überprüfungsaufgaben bleiben bei 92 % stehen, wenn der Host während des Vorgangs getrennt wird.

    Wenn der Zielhost getrennt wird, auf den die temporäre virtuelle Maschine wiederhergestellt wird, bleibt die geplante Überprüfungsaufgabe bei 92 % stehen.

    Umgehung: Brechen Sie die Aufgabe manuell ab. Wenn die Aufgabe nicht abgebrochen werden kann, starten Sie die vCenter-Webservices oder die VDP-Appliance mit folgendem Befehl neu:
    emwebapp.sh --restart

Probleme bei der Wiederherstellung auf Dateiebene (FLR)

  • Die Wiederherstellung auf Dateiebene (FLR, File Level Recovery) funktioniert auf VMs nicht, auf denen Windows 2012 und Windows 8 mit einer zweiten Festplatte ausgeführt wird.

  • FLR schlägt nach dem Import für die virtuellen Maschinen fehl, die vor dem Import gesichert wurden.

    FLR wird nicht für Wiederherstellungspunkte unterstützt, die von zuvor verwendeten VDP-Festplatten importiert wurden (wie unter „Anbinden von vorhandenem Speicher“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection beschrieben). Diese Einschränkung gilt nicht für Wiederherstellungspunkte, die für nach dem Import durchgeführte Sicherungen erstellt werden.

Probleme bei Granular Level Recovery (GLR)

  • Eine Granular Level Recovery (GLR) auf einem Microsoft Exchange-Server ist für Clients zulässig, auf denen das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

    Der GLR-Vorgang wird blockiert, wenn das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

  • Bei der Durchführung einer GLR auf einem Microsoft Exchange-Server sollte das Feld für das Zielpostfach optional sein.

    Wenn der Benutzer an einem einzelnen Postfach wiederherstellt, lautet der Standardwert „Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen“. Auf der Benutzeroberfläche ist ein leerer Wert für dieses Feld unzulässig. Wenn der Benutzer die Option zur Wiederherstellung an einem alternativen Speicherort auswählt, wird jedes Postfach dieser Sicherung an einem einzelnen Postfach wiederhergestellt.

    Die Wiederherstellung eines Postfachs an seinem ursprünglichen Speicherort und die Wiederherstellung des ursprünglichen Pfads auf einem anderen Client werden unterstützt und funktionieren wie vorgesehen. Dass die Wiederherstellung mehrerer Postfächer an ihren ursprünglichen Speicherorten nicht möglich ist, ist ein bekanntes Problem.

Behobene Probleme

Folgende Probleme wurden behoben:

  • Die Ablaufzeit ist für geplante Sicherungen und sofortige Sicherungen nicht einheitlich.

    Die Ablaufzeit für dieselbe Sicherungsaufgabe ist nicht immer gleich, wenn die Sicherungsaufgabe mit einer benutzerdefinierten Aufbewahrungsrichtlinie bei Bedarf ausgeführt wird.

  • Das Clusterkonfigurationstool wird als Verknüpfung im Startmenü angezeigt.

    Deaktivieren Sie die Verknüpfung av_cluster_config_wizard.exe, sodass sie nicht mehr im Startmenü angezeigt wird.

  • Im Bereich für die Wiederherstellung basieren die Zeitstempel auf der Zeitzone des Clientcomputers, auf dem der vSphere Web Client gestartet wird.
  • Die vCloud-Dienstanbieterlizenz der ESX-Hostlizenz gibt für die VDP-Appliance und für die VDP Advanced-Appliance „nicht lizenziert“ zurück.

    Dieses Problem tritt auf, da die Lizenzedition für diese ESX-Hostlizenz nicht in der VDP-Appliance und der VDP Advanced-Appliance geprüft wurde. Die Logik wurde so aktualisiert, dass die Lizenz validiert wird. Daher ist das Problem gelöst.

  • Während der VDP-Installation schlägt die Anzeige des aktuell freien Speicherplatzes auf dem Bildschirm „Gerätezuordnung“ fehl, wenn sich der Benutzer abmeldet, Speicherplatz im Datenspeicher freigibt und sich erneut beim VDP-Configure-Assistenten anmeldet.

    Umgehung: Melden Sie sich von der VDP-Configure-Sitzung ab, löschen Sie den Browser-Cache und melden Sie sich dann wieder an. In der Gerätezuordnung sollte nun der derzeit freie Speicherplatz angegeben werden.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

  • Bei der Sofortreplikation auf der Registerkarte „Berichte“ werden andere VM-Sicherungen repliziert.

    Wenn eine Sofortreplikationsaufgabe auf der Registerkarte „Berichte“ ausgeführt wird, werden Sicherungen für andere virtuelle Maschinen, die in der Replikationsaufgabe enthalten sind, ebenfalls repliziert.

  • Nach einem MCS-Neustart ändern sich die Werte „Uhrzeit der letzten Ausführung“ und „Dauer“ einer zuvor ausgeführten Replikationsaufgabe in die Standardwerte.

    Nach einem Neustart der Verwaltungsdienste für eine VDP-Appliance der Version 5.5 ändern sich die Werte „Uhrzeit der letzten Ausführung“ und „Dauer“ auf der Registerkarte „Replikation“ einer zuvor ausgeführten Replikationsaufgabe in den Standardwert „Nie“.

  • Die VDP-Appliance erstellt auf der Registerkarte „Wiederherstellen“ einen Wiederherstellungspunkt für VM-Clients, die mit abgebrochenen Sicherungsaufgaben in Beziehung stehen.

    Sicherungsaufgaben, die auf der VDP-Appliance vom Web Client aus abgebrochen werden, sind nicht mit gemeldeten Ergebnissen von Abbruchvorgängen synchron. Deshalb erstellt die VDP-Appliance fälschlicherweise einen Wiederherstellungspunkt für die abgebrochenen VM-Clients in der Sicherungsaufgabe.

  • Image-Wiederherstellung „als neu“ schlägt bei Festplatten mit einer Kapazität von mehr als 2 TB fehl.

    Die Funktion „Image als neu wiederherstellen“ schlägt nur bei einer Thick-Festplattenkonfiguration fehl, wenn die Festplatte auf einem SAN-Datenspeicher gesichert wurde und dann auf demselben Datenspeicher wiederhergestellt wird, wodurch zu viel Speicherplatz belegt wird. Auf Clients mit Thin-Festplatten tritt dieses Problem nicht auf.

  • Alarme werden beim zweiten Start ausgelöst.

    Nachdem die Konfiguration abgeschlossen wurde und die VDP-Appliance daraufhin neu gestartet wurde, werden während des zweiten Startvorgangs zeitweilig Alarme ausgelöst. Ein Beispiel für diesen Alarm ist „VDP: [008] Dienste für die Wiederherstellung auf Dateiebene werden nicht ausgeführt.“

    Warten Sie in diesem Fall, bis der Startvorgang abgeschlossen ist, und bestätigen und löschen Sie den Alarm dann manuell. Diese Alarme sind zum Auslösezeitpunkt zwar gültig, die Fehlersituation wird während des Startvorgangs jedoch behoben.

  • Verbinden von vorhandenem Speicher mit VDP: Wenn die Integritätsprüfung sehr lange dauert, bleibt die Konfigurationsaufgabe bei 80 Prozent stehen und die Aufgabe wird nicht als abgeschlossen markiert.

    Die VDP-Appliance schließt die Konfiguration erfolgreich ab, auch wenn die Integritätsprüfung sehr lange dauert.

  • Skalierbarkeit: Beim Senden von mehr als 10 Wiederherstellungen verliert die Web Client-Benutzeroberfläche durch eine Zeitüberschreitung die Verbindung mit VDP.

    Wenn Sie im Rahmen einer einzelnen Wiederherstellungsaufgabe mehr als zehn Sicherungen wiederherstellen, tritt bei der Benutzeroberfläche eine Zeitüberschreitung auf und die Verbindung mit der VDP-Appliance wird getrennt.

  • Verbinden von vorhandenem Speicher mit VDP: Meldung beim Importversuch einer Nicht-Daten-Festplatte kann anders formuliert werden.

    Beim Versuch, eine Nicht-Daten-Festplatte von VDP zu importieren, wird derzeit die folgende Fehlermeldung angezeigt: Die ausgewählte Festplatte ist keine gültige Festplatte.

    Die Fehlermeldung sollte folgendermaßen umformuliert werden: Die ausgewählte Festplatte ist keine gültige Daten-Festplatte.

  • Beim Versuch, mehrere Sicherungen auszuwählen, schlägt die Filteroption auf der Seite „Wiederherstellen“ fehl.

    Wenn der Benutzer die Seite „Wiederherstellen“ aufruft und versucht, mehrere virtuelle Maschinen wiederherzustellen, schlägt die Rückwärtspfeil-Filterfunktion fehl. Nach dem Klicken auf die erste VM muss der Benutzer manuell zurück navigieren, um weitere VMs auszuwählen.

  • Rollback auf einen validierten Prüfpunkt für die VDP-Appliance schlägt nach einer vCenter-Änderung fehl.

    Wenn der Benutzer den Hostnamen oder die IP-Adresse von vCenter Server ändert und sich dann bei VDP-Configure anmeldet, um ein Rollback auf der VDP-Appliance durchzuführen, schlägt das Rollback fehl. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

    Es wird empfohlen, manuell eine Integritätsprüfung durchzuführen, wenn die vCenter-Konfiguration erfolgreich durchgeführt wurde und alle VDP-Dienste ausgeführt werden. Dadurch wird ein gültiger Prüfpunkt erstellt. Bei Bedarf können Sie dann ein Rollback auf diesen Prüfpunkt durchführen.

  • Die Wiederherstellung auf Festplattenebene schlägt fehl, wenn als Ziel eine vApp oder ein Ressourcenpool in einem Cluster mit zwei Knoten ausgewählt wird.

    Eine VMDK-Wiederherstellung ist nicht möglich, wenn als Ziel eine vApp oder ein Ressourcenpool in einem Hostcluster mit zwei Knoten ausgewählt wird.

    Umgehung: Führen Sie die Wiederherstellungsaufgabe erneut aus und wählen Sie einen eigenständigen ESXi-Host oder ESXi-Hostcluster als Ziel. Nach Abschluss der Wiederherstellungsaufgabe können Sie die wiederhergestellte VM der vApp oder dem Ressourcenpool manuell hinzufügen.

  • Während der VDP-Installation schlägt der Vorgang „Festplatte hinzufügen“ unbemerkt fehl, wenn der Datenspeicher gelöscht oder umbenannt wird, bevor der Benutzer im Dialogfeld zur Bestätigung der Speicherkonfiguration auf „Ja“ klickt.

    Wenn der Datenspeicher, der zum Speichern der VDP-Datenträger ausgewählt wurde, umbenannt oder gelöscht wird, wird der Vorgang „Festplatte hinzufügen“ unwirksam. Obwohl der Vorgang „Festplatte hinzufügen“ fehlschlug, meldet das System fälschlicherweise einen erfolgreichen Vorgang. Die Festplatten werden nicht mit der VDP-Appliance verbunden, der Benutzer wird jedoch zu einem Neustart aufgefordert.

    Standardmäßig ist die Option „Mit Appliance speichern“ aktiviert. Dies bewirkt, dass die Festplatten bei der Bereitstellung der VDP-Appliance auf demselben Datenspeicher bereitgestellt werden. Dieses Problem tritt nur auf, wenn der Benutzer die Option „Mit Appliance speichern“ deaktiviert und einen anderen Datenspeicher auswählt.

  • Während der VDP-Installation auf dem Bildschirm „Gerätezuordnung“: VDP erlaubt dem Benutzer, mit einem nicht gemounteten Datenspeicher zum Speichern neuer Festplatten fortzufahren.

    Die VDP-Appliance erlaubt dem Benutzer, einem nicht gemounteten Datenspeicher neue Festplatten hinzuzufügen. Es wird kein Fehler gemeldet, und der Benutzer kann mit dem Vorgang fortfahren. Der Vorgang „Festplatte hinzufügen“ schlägt erst mit einer Meldung zu einem schwerwiegenden Fehler fehl, wenn der Benutzer auf der Seite „Bereit zum Abschließen“ auf „Ja“ klickt.

  • Wenn dem Datencenter ein Name aus einem nicht lateinischen Alphabet zugewiesen wird, schlagen von VDP initiierte Sicherungen fehl.
  • vCenter-HTTP-Port ist auf einen anderen Wert als 80 festgelegt. Auf der Benutzeroberfläche wird die Fehlermeldung „Es konnten nicht alle Lizenzen erfasst werden“ angezeigt.

    Falls der vCenter-HTTP-Port auf einen anderen Wert als 80 festgelegt ist, schlägt die Kommunikation der VDP-Appliance-Konfiguration mit vCenter fehl, wenn erweiterte Lizenzierungsinformationen abgerufen werden. Dies kann einen Fehler während der Bereitstellung der VDP-Appliance darstellen.

    Nach einem Upgrade auf oder der Bereitstellung einer neuen VDP 5.5.5-Appliance zeigt der vSphere Web Client keine erweiterten Lizenzierungsinformationen an, und die Fehlermeldung „Es konnten nicht alle Lizenzen erfasst werden“ wird eingeblendet.

    Sie können beide Szenarien beheben, indem Sie folgende Schritte ausführen:

    1. SSH oder Putty zur VDP-Appliance als Root-Benutzer.
    2. Navigieren Sie zum Pfad /usr/local/vdr/etc/, und bearbeiten Sie die Datei vdp-options.properties.
    3. Suchen Sie das Feld „com.vmware.vdp.option.vcenter.http_port“. Der vorkonfigurierte Wert ist 80.
    4. Ändern Sie den Wert 80 in den HTTP-Port für Ihre vCenter-Konfiguration.
    5. Speichern Sie die Änderungen in der properties-Datei.
    6. Melden Sie sich beim vSphere Web Client VDP-Plug-In und/oder bei VDP-Konfigurations-UI-Sitzungen, sofern vorhanden, ab.
    7. Starten Sie die Web-Services neu, indem Sie den Befehl emwebapp.sh --restart ausführen.

    Hinweis: Diese Methode funktioniert nur, wenn sie auf eine VDP 5.5.5-Appliance angewendet wird. Bei früheren Versionen ist diese Funktion unwirksam.