vSphere Data Protection 5.5.6 (Update 1) | 11. März 2014

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter folgenden Links:

Unterstützte Umgebungen

Informationen zu den unterstützten Umgebungen finden Sie in der VMware-Interoperabilitätsmatrix.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden durch intensives Testen entdeckt. Die in der nachfolgenden Liste aufgeführten Probleme betreffen nur diese Version von vSphere Data Protection.

VMware-Problem

  • Das Entfernen des Snapshots schlug auch dann fehl, wenn die Aufgabe "Snapshot erstellen" einen gültigen Snapshot zurückgegeben hat.

    Datensicherungen können gelegentlich mit dem Fehler "Entfernen des Snapshots fehlgeschlagen" fehlschlagen. Dies wird durch einen Fehler bei VMware verursacht, bei dem das Entfernen des Snapshots vom vCenter Server selbst dann verweigert wird, wenn die Snapshot-Erstellung erfolgreich war.

    Umgehung: Entfernen Sie den Snapshot von der virtuellen Maschine manuell über den Snapshot-Manager und führen Sie die Sicherungsaufgabe erneut aus.

  • Nach dem Abbruch einer Sicherungsaufgabe bleiben Festplatten mit der virtuellen VDP-Appliance verbunden, und Snapshots werden nicht entfernt.

    Falls eine Anforderung zum Abbruch einer laufenden Sicherung eingeht und der Proxy den Vorgang nicht innerhalb von zwei Minuten abschließen kann, löscht der Agent den Proxy (dies ist so vorgesehen), wodurch Snapshots in der VM und alle im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatten mit der VDP-Appliance verbunden bleiben können.

    Dies ist ein bekanntes Proxy-Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

vCenter-Problem

  • Durch den Abbruch einer manuellen Wiederherstellung auf eine bestehende VM wird in der vorhandenen VM "Konsolidierung erforderlich" angezeigt.

    Die Konsolidierung von VM-Festplatten ist die Ursache für den Fehler, wodurch weitere Sicherungen fehlschlagen. Für die abgebrochenen Wiederherstellungsvorgänge muss eine Bereinigung durchgeführt werden.

    Umgehung: Klicken Sie im vCenter mit der rechten Maustaste auf die vorhandene VM und wählen Sie "Snapshot > Konsolidieren". Beachten Sie, dass es möglich ist, einen vCenter Server-Alarm zu erstellen, damit Administratoren benachrichtigt werden, wenn eine VM von einem Snapshot ausgeführt wird. Details finden Sie im VMware KB-Artikel 1018029.

    1. Wählen Sie die bestehende VM aus.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die VM und wählen Sie "Snapshot > Konsolidieren" aus.

Lizenzproblem

  • Lizenzierung: Das Lizenzablaufdatum von VDP Advanced ist stets auf "Keine" festgelegt, wenn die VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist.

    Wenn eine VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist, zeigt das Plug-In stets das Ablaufdatum "Keine" für Testlizenzen an. Sobald die Appliance bei einem englischen vCenter registriert ist, tritt das Problem nicht mehr auf.

Interoperabilitätsprobleme

  • In einer VSAN-Umgebung ist der Vorgang zur Wiederherstellung auf Imageebene am ursprünglichen Speicherort zulässig, aber der Vorgang zur Wiederherstellung auf Festplattenebene am ursprünglichen Speicherort ist abgeblendet, nachdem die gesamte virtuelle Maschine zu einem anderen Datenspeicher migriert wurde.

    Umgehung: Stellen Sie entweder die gesamte VM mit einer Sicherung auf Imageebene wieder her oder stellen Sie die Sicherung auf Festplattenebene als neue Festplatte auf der ursprünglichen VM wieder her.

  • Import von VDP-Festplatten im vsanDatastore fehlgeschlagen

    In einer VSAN-Umgebung erstellt VMware zwei Ordner im vsanDatastore für jede VM. Einer ist nach dem Namen der virtuellen Maschine und der andere nach der UUID der virtuellen Maschine benannt. Alle VM-Dateien werden im UUID-Ordner gespeichert. Im Ordner mit dem Namen der VM zeigen symbolische Links auf die Dateien im UUID-Ordner. Wenn ein Benutzer versucht, über die symbolischen Links im Ordner mit dem Namen der VM VDP-Festplatten von einer alten Appliance zu importieren, tritt ein Fehler auf.

    Umgehung: Verwenden Sie Storage vMotion, um die Festplatten aus dem vSAN-Datenspeicher in einem gewöhnlichen Datenspeicher zu speichern.

Installationsproblem

  • Wenn der Benutzer während der VDP-Installation auf dem vCenter Server-Registrierungsbildschirm auf "Zurück" klickt, ohne dass Werte eingegeben wurden, wird der vCenter Server nicht registriert und die Installation schlägt fehl.

    Umgehung: Installieren Sie VDP anhand der Anleitungen aus dem Kapitel "Installation und Konfiguration von vSphere Data Protection" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection neu.

Probleme mit einzelnen VMDKs

  • Vorhandene Thick-Eager-Zeroed-Festplatten werden nach der Erweiterung in Thick-Lazy-Zeroed-Festplatten geändert.

    Bei Erweiterung einer Thick-Eager-Zeroed-VMDK ist der erweiterte Teil nur Thick-Lazy-Zeroed. Wenn Sie die VMDK vergrößern müssen und die VMDK Thick-Eager-Zeroed sein muss, verwenden Sie die im folgenden VMware-Blog angegebenen Parameter:

    http://blogs.vmware.com/vsphere/2012/06/extending-an-eagerzeroedthick-disk.html

  • Die Wiederherstellung einer einzelnen VMDK aus einem stillgelegten oder replizierten Client in eine bestehende VM erstellt eine neue VM auf dem vCenter Server.

    Wenn ein Benutzer eine Sicherung aus einer anderen Quell-Appliance in einer neuen Appliance erstellt und repliziert, sind zwei Wiederherstellungspunkte vorhanden: einer aus der Sicherungsaufgabe und der andere als Ergebnis des replizierten Clients. Wenn die virtuelle Maschine von der vCenter Server-Bestandsliste gelöscht oder entfernt wird, wird ein Zeitstempel zur Sicherung hinzugefügt, die vorher erstellt wurde. Der Benutzer sollte nun zwei Wiederherstellungspunkte sehen: die Sicherung eines replizierten Clients und die Sicherung des stillgelegten (gelöschten oder entfernten) Clients.

    Durch die Verwendung des Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen wählt der Benutzer eine einzelne VMDK aus, die in einer bestehenden virtuellen Maschine wiederhergestellt werden soll. Wenn die Wiederherstellungsaufgabe beginnt, erstellt die VDP-Appliance eine neue VM in der vCenter-Bestandsliste, anstatt eine neue Festplatte zur bestehenden VM hinzuzufügen. Das erwartete Verhalten ist, dass die neuen Festplatten zu einer bestehenden VM hinzugefügt werden, anstatt eine neue VM zu erstellen.

  • Inkorrektes Verhalten der VDP Advanced-Appliance, wenn mehrere Festplatten zu denselben SCSI-Slots hinzugefügt werden.

    Die VDP Advanced-Appliance beginnt einen Wiederherstellungsvorgang mit denselben SCSI-IDs auf derselben bestehenden VM, die zwei unterschiedlichen Wiederherstellungspunkten zugewiesen wurde. Zusätzlich gibt die Seite "Übersicht" fälschlicherweise an, dass zwei neue virtuelle Festplatten hinzugefügt werden. Der Wiederherstellungsvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, ohne dass der Benutzer informiert wird, dass nur die erste einzelne Festplatte hinzugefügt wurde und die zweite Festplatte einfach die erste Festplatte ersetzt hat.

Allgemeine VDP-Appliance-Probleme

  • Wenn ein Thin-bereitgestellter VDP die Datenspeicherkapazität erreicht, treten selbst nach dem Freigeben von Datenspeicher und Erstellen von mehr Speicherplatz Integritätsprüffehler für den VDP auf.
  • Während der Erstkonfiguration werden keine vCenter-Ereignisse erzeugt, wenn der Benutzer den VDP-Hostnamen oder die IP-Adresse ändert.

    Umgehung: Überwachen Sie die Neukonfigurationsereignisse auf der Konsole der VDP-Appliance.

  • Nach einem erfolgreichen Upgrade auf VDP 5.5.x werden im linken Bereich von vCenter zwei Plug-Ins aufgelistet.

    Nach einer erfolgreichen Upgrade-Installation werden im linken Bereich vom vSphere Web Client zwei Plug-Ins angezeigt. VDP-Version 5.1 und frühere Versionen werden mit dem Plug-In für vSphere Data Protection verwaltet. VDP-Version 5.5 wird mit dem Plug-In für vSphere Data Protection 5.5 verwaltet.

    HINWEIS: Zwei Plug-Ins werden auch angezeigt, wenn eine VDP-Appliance der Version 5.5 installiert wird und bereits eine Version vorhanden ist, die älter als 5.5 ist.

    Um das Plug-In für vSphere Data Protection zu entfernen, müssen Sie für alle VDP-Appliances ein Upgrade auf VDP-Version 5.5 durchführen und das VDP-Plug-In mit dem Plug-In-Manager deaktivieren.

    Einzelheiten zum Verwalten von vCenter-Plug-Ins finden Sie auf der Website VMware vSphere-Dokumentationscenter.

  • Die Seite "Erste Schritte" enthält beschädigte Links.

    Dies ist ein bekanntes Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Anmeldung bei vdp-configure nach dem ersten Neustart nicht möglich.

    Es sind periodische Instanzen vorhanden, sodass sich der Benutzer nach dem Bereitstellungs-/Neustartzyklus nicht bei vdp-configure anmelden kann. Im vdr-configure-Protokoll wird keine Fehlermeldung angezeigt. Das Problem wird durch Löschen des Browser-Caches oder Anmeldung mit anderen Browsern nicht behoben.

    Umgehung: Melden Sie sich über eine Konsolenverbindung bei der virtuellen VDP-Appliance an und verwenden Sie die folgenden Befehle, um die vdp-configure-Dienste manuell zu starten und zu stoppen:
    emwebapp.sh --restart

  • Die VDP-Appliance stürzt ab und wird ausgeschaltet, wenn eine Thin-bereitgestellte virtuelle Maschine auf einem Datenspeicher mit unzureichendem Speicherplatz wiederhergestellt wird.

    Die Appliance stürzt ab, da die der Appliance bei laufendem Betrieb hinzugefügte Festplatte nicht über genügend Speicherplatz verfügt. Daher kann das Problem nicht behoben werden, indem die Appliance auf einem anderen Datenspeicher platziert wird.

    Es wird empfohlen, vor der Durchführung einer ABV- oder Wiederherstellungsaufgabe zu prüfen, ob genügend freier Speicherplatz auf dem Datenspeicher zur Verfügung steht.

  • Importieren der Festplatte: Der Erstkonfigurationsassistent weist standardmäßig stets 4 vCPUs und 4 GB RAM zu.

    Unabhängig von der importierten Kapazität, die für VDP Advanced 2 TB, 4 TB, 6 TB oder 8 TB betragen kann, weist der Assistent standardmäßig stets nur 4 vCPUs und 4 GB RAM zu. Der Importvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, und die VDP Advanced-Appliance wird ausgeführt, was später Probleme in Form einer unzureichenden Ausstattung mit Arbeitsspeicher verursachen kann. Der Erstkonfigurationsassistent sollte die Mindestarbeitsspeichergröße basierend auf der importierten Kapazität als Standard festlegen, was beispielsweise bei einer Neuinstallation von VDP Advanced der Fall ist.

    Passen Sie die Größe des zugewiesenen Arbeitsspeichers basierend auf den unten angegebenen Informationen an. Die Mindestarbeitsspeichergröße pro VM richtet sich nach der Kapazität.

    • 2 TB Kapazität – -6 GB Arbeitsspeicher
    • 4 TB Kapazität – -8 GB Arbeitsspeicher
    • 6 TB Kapazität – -10 GB Arbeitsspeicher
    • 8 TB Kapazität – -12 GB Arbeitsspeicher
  • Langsame Reaktion der VDP-Benutzerschnittstelle

    Nachdem die VDP-Appliance der Version 5.5.x mehrere Tage verwendet wurde, ist die UI-Leistung wesentlich schlechter als bei der ersten Bereitstellung der Appliance. In folgenden Bereichen kann es zur Beeinträchtigung der Leistung kommen:

    • Erste Verbindung zu VDP nach der Anmeldung bei vCenter
    • Erstellung einer neuen Sicherungsaufgabe
    • Erweiterung der Liste der Microsoft Exchange-Server im Sicherungsassistenten
    • Bearbeitung vorhandener Sicherungsaufgaben
    • Aktualisierung der Registerkarte "Wiederherstellen"
    • Durchsuchen einer Sicherung auf der Registerkarte "Wiederherstellen"

    Die Ladezeit von Daten richtet sich normalerweise nach der Anzahl von Aufgaben, die gleichzeitig ausgeführt werden.

    Umgehung: Starten Sie die Webdienste auf der VDP-Appliance mit folgendem Befehl neu:

    emwebapp.sh --restart

  • Die Vorgänge "Sicherungen", "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" und "An neuem Speicherort wiederherstellen" funktionieren auf Datenspeichern mit chinesischen Namen wie erwartet. Wenn sich jedoch eine virtuelle Zielmaschine als neue Festplatte auf diesem Datenspeicher befindet, schlägt der Vorgang "An neuem Speicherort wiederherstellen" auf Datenspeichern mit chinesischen Namen fehl.

    Dies ist ein bekanntes Image-Proxy-Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Der Zugriff auf Ziel-VMs ist für die Wiederherstellung einer einzelnen Festplatte nicht möglich, wenn mehrere Wiederherstellungspunkte ausgewählt sind.

    Wiederherstellungspunkte werden für zwei unterschiedliche virtuelle Maschinen (zum Beispiel VM-1 und VM-2) erstellt. Auf der Registerkarte "Wiederherstellen" wird ein Wiederherstellungspunkt VM-1 auf Imageebene und ein Wiederherstellungspunkt VM-2 auf Festplattenebene ausgewählt. Für den Wiederherstellungspunkt der einzelnen Festplatte sind die VMs in der Hierarchie nicht sichtbar.

  • Die Änderung eines Kennworts auf einem konfigurierten vCenter Server ist auf der VDP-Appliance nicht zulässig, auch wenn das vCenter Server-Kennwort abgelaufen ist.

    Die VDP-Configure-Anwendung lässt die Änderung eines Kennworts für das konfigurierte vCenter nicht zu, wenn sich Sicherungen auf dem Server im ausgeführten Zustand befinden. Wenn das Benutzerkennwort auf dem konfigurierten vCenter bereits abgelaufen ist, werden keine Aufgaben auf der Aufgabenkonsole gepostet; folglich können die Aufgaben nicht abgebrochen werden.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Warten Sie, bis alle Sicherungen und Aufgaben in der VDP-Appliance abgeschlossen sind, und ändern Sie dann das Kennwort.
    2. Starten Sie die VDP-Appliance im Wartungsfenster neu, melden Sie sich an der VDP-Configure-Benutzerschnittstelle an und ändern Sie dann das vCenter-Kennwort über die VDP-Configure-Benutzerschnittstelle.

     

  • Der Name der Aufbewahrungsrichtlinie wird nach der Bearbeitung des Namens der Sicherungsaufgabe nicht aktualisiert.

    Wenn Sie eine Sicherungsaufgabe bearbeiten und den Namen der Aufgabe über den Assistenten zum Erstellen von Sicherungsaufgaben ändern, wird der neue Name in der VDP-Benutzerschnittstelle aktualisiert. Bei der Überprüfung, ob der Gruppenname, der Zeitplan und der Name der Aufbewahrungsrichtlinie ebenso mit dem neuen Namen aktualisiert wurden, werden der Gruppenname und der Zeitplan aktualisiert, der Name der Aufbewahrungsrichtlinie jedoch nicht.

  • Das PAT-Ergebnis (Performance Assessment Test) ändert sich in "Niemals ausgeführt", wenn der Datenspeichername geändert wird.

    In diesem Szenario öffnet der Benutzer die VDP-Configure-Benutzerschnittstelle, klickt auf die Registerkarte "Speicher", wählt einen Datenspeicher und aktiviert das Kontrollkästchen "Leistungsanalyse für Speicherkonfiguration ausführen". Der Leistungsanalystest wird erfolgreich abgeschlossen, und die Ergebnisse der Leistungsanalyse werden korrekt angezeigt. Wenn der Benutzer den Namen des Datenspeichers ändert, wird in den Leistungsanalyseergebnissen jedoch fälschlicherweise angegeben, dass der Status "Niemals ausgeführt" lautet.

  • Es ist nicht möglich, den Assistenten für Speichererweiterung erneut aufzurufen.

    Wenn Sie den Browser schließen, während die Speichererweiterung ausgeführt wird, sollte die Anwendung dem Benutzer ermöglichen, den Assistenten für Speichererweiterung erneut aufzurufen, während die Erweiterung stattfindet, und den Benutzer zum Bildschirm "Bereit zum Abschließen" weiterleiten. Derzeit kann der Benutzer den Assistenten nicht erneut aufrufen.

     

Sicherungsprobleme

  • Die Erstellung einer großen Sicherungsaufgabe (ungefähr 100 VMs) kann bis zu zehn Minuten dauern.
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  • Keine korrekte Fehlerbehandlung beim Ausführen einer geplanten Sicherungsaufgabe für eine VMDK, die auf einen anderen Datenspeicher migriert wurde.

    Eine geplante Sicherungsaufgabe für eine VMDK wird fehlerfrei abgeschlossen, aber wenn der Datenspeicherort in einen anderen Datenspeicher geändert wird, tritt ein Fehler auf.

  • Auf den Registerkarten "Berichte" oder "Sicherung" werden keine Sicherungsaufgaben angezeigt.

    Wenden Sie sich an den technischen Support.

  • Skalieren der Bestandsliste: Bei der Erstellung einer Sicherungsaufgabe werden nicht alle Clients eingeschlossen, wenn die Aufgabe für eine große Anzahl von VM-Clients erstellt wird.

    Wenn Benutzer versuchen, eine Sicherungsaufgabe eines Containers zu erstellen, der eine große Anzahl von virtuellen Maschinen enthält, meldet die VDP Advanced-Appliance zeitweise (ungefähr bei einem von fünf Versuchen), dass einige Clients nicht der Sicherungsaufgabe hinzugefügt werden konnten.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Sicherungsaufgabe manuell, um die fehlenden Clients hinzuzufügen.

  • Mit dem Benutzertool VMware VDP Exchange Backup kann kein Benutzername erstellt werden, der länger als 20 Zeichen ist.

    Umgehung: Erstellen Sie einen Benutzernamen, der maximal 20 Zeichen enthält.

  • Das Laden von Clients dauert sehr lang, wenn eine Sicherungsaufgabe bearbeitet oder geklont wird.

    Der Bearbeitungs- oder Klonvorgang einer Sicherungsaufgabe für einen SharePoint-Server (aktualisiertes Plug-In) benötigt zum Laden von Clients 5 bis 10 Minuten. Zusätzlich tritt eine gewisse Verzögerung beim Laden von Clients für Microsoft Exchange- und SQL-Server ein, die vor einem Upgrade erstellt wurden.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

Wiederherstellungsprobleme

  • Wenn eine virtuelle Maschine während eines VDP-Wiederherstellungsvorgangs gelöscht wird, wird die virtuelle Maschine nicht ordnungsgemäß aus der VDP-Bestandsliste entfernt. Dies verursacht einen Fehler, wenn die Sicherungsaufgaben, die die gelöschte virtuelle Maschine als Quelle enthalten haben, bearbeitet werden. Wenn zusätzlich eine virtuelle Maschine mit demselben Namen erstellt wird, schlagen Versuche, die virtuelle Maschine einer Sicherungsaufgabe hinzuzufügen, fehl.

    Umgehung: Es wird empfohlen, virtuelle Maschinen während Wiederherstellungsvorgängen nicht zu löschen. Falls dieser Fehler auftritt, erstellen Sie die virtuelle Maschine unter einem neuen Namen und fügen Sie sie zu einer neuen Sicherungsaufgabe hinzu.

  • Wenn eine größere VM (mit mehreren Festplatten) über eine bestehende kleinere VM (mit einer Festplatte) wiederhergestellt wird, wird die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen, tatsächlich wird aber nur eine Festplatte wiederhergestellt. Die VDP-Appliance zeigt diese Aktivität nicht mit einer Fehlermeldung an (zum Beispiel "nicht genügend Zielfestplatten"). Als Folge tritt möglicherweise Datenverlust auf, wenn nicht alle Festplatten wiederhergestellt werden und der Benutzer sich dessen nicht bewusst ist, da kein VDP-Ereignis erzeugt wird.

    Die Festplatten-Kompatibilitätsprüfung kann nur durchgeführt werden, wenn die Festplattengröße auf der Zielmaschine und die Größe der Festplatten in der Sicherung, die wiederhergestellt wird, bekannt sind.

  • Gelöschte Festplatten werden bei der Wiederherstellung am ursprünglichen Speicherort übersprungen.

    Falls die Ziel-VM nicht mehr den gleichen Speicherbedarf hat wie die ursprüngliche VM, die gesichert wurde (wenn die Festplatten aus der VM entfernt oder gelöscht wurden), schlägt die Wiederherstellung der fehlenden Festplatte der VM unbemerkt fehl, wenn ein Vorgang des Typs "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" durchgeführt wird, nachdem ein Wiederherstellungspunkt-Zeitstempel im Bereich für die Wiederherstellung ausgewählt wurde.

    Umgehung: Stellen Sie die Festplatte am ursprünglichen Speicherort wieder her, nachdem Sie die fehlende Festplatte der VM manuell hinzugefügt haben. Stellen Sie sicher, dass die Festplatte genauso groß ist wie zum Zeitpunkt der Sicherung der VM. Wenn diese Umgehung fehlschlägt, stellen Sie die Festplatte an einem neuen Speicherort wieder her, um eine neue VM zu erstellen. Wenn die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen ist, trennen Sie die wiederhergestellten Festplatten von der neuen VM und hängen Sie sie unter Verwendung der Informationen aus dem Abschnitt "Trennen und erneutes Anbinden von Speicher" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection an die erforderliche VM an.

  • Die Wiederherstellung einer VM als Neugerät schlägt fehl, wenn der vorherige Name der umbenannten VM verwendet wird.

    Wenn der Benutzer eine Sicherungsaufgabe für eine VM erstellt, den Wiederherstellungspunkt auswählt und dann den alten Namen der umbenannten VM in das Feld "An neuem Speicherort wiederherstellen" eingibt, schlägt die Wiederherstellung fehl und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt: VM kann nicht für Wiederherstellungspunkt wiederhergestellt werden. Der Datenspeicherpfad existiert bereits.

  • Verbinden von vorhandenem Speicher mit VDP: Im Bereich für die Wiederherstellung werden mehrere Einträge mit genau demselben Namen angezeigt, wenn der Import mehrere Male für denselben vCenter Server ausgeführt wird.

    Wenn der Benutzer in einem einzigen vCenter Server mehr als einen Import durchführt, haben die Einträge für die beiden Wiederherstellungspunkte im Bereich für die Wiederherstellung denselben Namen.

  • Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" ist während der Probe-Wiederherstellung leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Auf der Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" des Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen können Sie angeben, wo die Sicherung wiederhergestellt werden soll ("Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" oder "An neuem Speicherort wiederherstellen"). Die Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" ist jedoch leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Umgehung: Stellen Sie eine Verbindung mit der VDP-Appliance her, damit Sie den Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen und seine Optionen verwenden können.

  • Das Senden von 5 bis 8 manuellen Wiederherstellungen dauert mindestens 10 Minuten, und ein Client wird ausgelassen.

    Das Senden von 5, 6 und 8 manuellen Wiederherstellungen nimmt durchgängig 10 Minuten in Anspruch. Außerdem schließt der Web Client einen Client aus der Gesamtzahl der Wiederherstellungen aus. Da eine der Aufgaben nicht gesendet wird oder abläuft, ist es nicht möglich, Raten für 8 manuelle Wiederherstellungen gleichzeitig zu erfassen.

  • Die bereits einem Gerät zugewiesene SCSI-ID ist im Wiederherstellungsassistenten aufgelistet. Benutzer können die zugewiesene SCSI-ID bei der Wiederherstellung einer einzelnen VM-Festplatte (VMDK) auswählen.

    Umgehung: Wählen Sie den SCSI-Steckplatz, der einem vorhandenen Gerät als Ziel für Festplattenwiederherstellungen zugewiesen ist, nicht aus.

  • Fehler beim Erstellen von Festplattenwiederherstellungsaufgaben, wenn die SCSI-Controller-ID-Nummern auf der Ziel-VM nicht fortlaufend sind.

    Wenn beispielsweise die Ziel-VM SCSI-Controller 0 und 3 hat und der Benutzer versucht, eine Festplatte in einem leeren Steckplatz auf SCSI-Controller 3 wiederherzustellen, schlägt der Vorgang mit einem Fehler fehl.

    Umgehung: Stellen Sie die Festplatte auf SCSI-Controller 0 wieder her, oder stellen Sie sicher, dass die Ziel-VM über alle SCSI-Controller verfügt, beginnend mit 0 bis zu der Nummer, auf der wiederhergestellt werden soll (0, 1, 2, 3) (56887) ABV: Geplante Überprüfungsaufgaben bleiben bei 92 % stehen, wenn der Host während des Vorgangs getrennt wird.

    Wenn der Zielhost getrennt wird, auf den die temporäre virtuelle Maschine wiederhergestellt wird, bleibt die geplante Überprüfungsaufgabe bei 92 % stehen.

    Umgehung: Brechen Sie die Aufgabe manuell ab. Wenn die Aufgabe nicht abgebrochen werden kann, starten Sie die vCenter-Webservices oder die VDP-Appliance mit folgendem Befehl neu:

    emwebapp.sh --restart

  • SCSI-ID: Als Folge der Festplattenwiederherstellung einer stillgelegten oder replizierten VM auf einer vorhandenen VM wird eine neue VM erstellt.

    Wenn ein Benutzer eine SCSI-ID-Wiederherstellung von Festplatten einer stillgelegten virtuellen Maschine auf einer vorhandenen VM initiiert, werden die Festplatten nicht der ausgewählten VM hinzugefügt, sondern es wird durch Anhängen aller ausgewählten Festplatten eine neue VM erstellt.

    Umgehung: Hängen Sie die wiederhergestellte Festplatte nach der Durchführung einer Wiederherstellung manuell an ihre ursprüngliche (vorhandene) virtuelle Maschine an.

Problem bei der Wiederherstellung auf Dateiebene (FLR)

  • FLR schlägt nach dem Import für die virtuellen Maschinen fehl, die vor dem Import gesichert wurden.

    FLR wird nicht für Wiederherstellungspunkte unterstützt, die von zuvor verwendeten VDP-Festplatten importiert wurden (wie unter "Anbinden von vorhandenem Speicher" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection beschrieben). Diese Einschränkung gilt nicht für Wiederherstellungspunkte, die für nach dem Import durchgeführte Sicherungen erstellt werden.

Replikationsprobleme

  • Client-Cache unterstützt mehrere Replikationsaufgaben nicht.

    Mehrere Replikationsaufgaben für denselben MS-App-Client verursachen Fehler während der Ausführung, wenn sie für dieselbe Uhrzeit geplant wurden.

    Umgehungen:

    • Stellen Sie gestaffelte Startzeiten für die Replikationsaufgaben sicher.
    • Verwenden Sie nicht in mehreren Replikationsaufgaben denselben Client.

     

  • Mehrere Replikationsaufgaben für verschiedene VMs werden nacheinander und nicht parallel ausgeführt.

    Die Replikationsaktivität für mehrere virtuelle Maschinen sollte parallel verarbeitet werden. Das sequentielle Verhalten tritt nur dann auf, wenn eine andere Replikationsaufgabe bereits mit denselben Clients ausgeführt wird. In diesem Fall wartet die Client-Replikationsaufgabe darauf, dass die bereits ausgeführte Replikationsaufgabe abgeschlossen wird.

  • Replizierte Sicherungen können nicht erneut repliziert werden.

    Der Replikationsassistent bietet keine Unterstützung für die Replikation von Sicherungen, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden. Clients oder Wiederherstellungspunkte, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden, werden im Assistenten für Replikationsaufgaben "Erstellen | Bearbeiten | Klonen" nicht als verfügbar angezeigt.

  • Sicherungen können nicht von importierten Festplatten repliziert werden.

    Importierte Sicherungen können nicht repliziert werden. (Dies sind Sicherungen, die mit einer früheren Appliance erstellt wurden, von der Festplatten auf eine neue Appliance importiert wurden.) Sie können nur VM-Clients replizieren, die über eine aktuelle VM-Clientregistrierung verfügen.

    Dies ist eine bekannte Einschränkung beim Speicherimport und wird in einer künftigen Version behoben.

Probleme bei Microsoft Application (MS App)

  • Die Ladezeit einzelner Datenbanken für einen MS-App-Client ist länger als erwartet.

    Nach dem Aufruf des MS-App-Sicherungsassistenten nimmt das Durchsuchen einzelner Datenbanken auf der Seite für Sicherungsziele auf der VDP Advanced-Appliance mehr Zeit in Anspruch als üblich.

  • Beim Auswählen eines Ordners für die SharePoint-Wiederherstellung werden nicht alle vorhandenen Unterordner in der Baumstruktur ausgewählt.

    Wenn Sie einen Ordner für eine Microsoft SharePoint-Wiederherstellung auswählen, werden nicht alle vorhandenen Unterordner als auswählbar angezeigt. Obwohl die Unterordner nicht als für die Wiederherstellung verfügbar angezeigt werden, stellt der Wiederherstellungsvorgang alle Unterordner im Ordner erfolgreich wieder her.

  • Umgeleitete Microsoft SharePoint-Wiederherstellungsaufgabe schlägt für die Datenbank fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens als Alias verwendet wird.

    Die Sicherung am ursprünglichen Speicherort mit der Option "Überschreiben" funktioniert korrekt. Die Sicherung schlägt nur bei der Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens verwendet wird.

    Umgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Eine umgeleitete Microsoft SharePoint-Wiederherstellungsaufgabe wird auch dann als erfolgreich angezeigt, wenn die Wiederherstellung einiger Datenbanken fehlschlägt.

    Beim Wiederherstellen einer großen Anzahl von Datenbanken oder einer ganzen SharePoint-Farm schlagen einige problematische Datenbanken möglicherweise fehl. Auch wenn einige Datenbanken fehlschlagen, meldet die Wiederherstellungsaufgabe, dass die Aufgabe erfolgreich war. Dadurch könnten Daten verloren gehen. Die Datenbanksicherung schlägt nur bei Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn bei der Erstellung eines SQL-Alias anstelle des Servernamens die IP-Adresse verwendet wird.

    Umgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Veraltete Quellen für eine fehlgeschlagene oder abgebrochene Anwendungsdatenbanksicherung zeigen eine nicht korrekte Anzahl an.

    Der Unterschied zwischen der Anzahl der Quellen und der Anzahl der veralteten Quellen tritt bei Microsoft SQL- und Exchange-Anwendungsdatenbanksicherungen häufiger auf.

  • Auf Microsoft Exchange-Clients sind zahlreiche Warnmeldungen im avagent-Protokoll vorhanden, die häufig ausgegeben werden und die Protokolle füllen.

    Der Microsoft Exchange-Client ist noch bei zwei VDP Advanced-Appliances im vCenter registriert, wodurch das Problem verursacht wird.

Speicherverwaltungsproblem

  • Sicherungen in Data Domain-Systemen schlagen aufgrund einer Zeitüberschreitung des Image-Proxys fehl.

    Der Zeitüberschreitungswert wird von einem Flag festgelegt. Der Standard-Zeitüberschreitungswert ist 300 Sekunden (5 Minuten). Das Problem kann umgangen werden, indem das Flag auf einen anderen als den Standard-Zeitüberschreitungswert festgelegt wird; allerdings sind für VDP keine Professional Services verfügbar. Wenden Sie sich an VMware Global Support Services (GSS), wenn Sie Unterstützung beim Ändern dieses Wert benötigen.

Probleme bei Automatic Backup Verification (ABV)

  • ABV: Der Client-Bericht filtert nicht nach "ist innerhalb der letzten" 60 Minuten.

    Der Minutenfilter funktioniert nicht wie erwartet. Obwohl der Client-Bericht nicht nach "ist innerhalb der letzten" 60 Minuten filtert, enthält er Meldungen für die letzte Stunde. Das Problem tritt bei Sicherungsaufgaben und bei Sicherungsüberprüfungsaufgaben auf.

  • ABV: Überprüfungsaufgabe schlägt nach der Umbenennung der Datenbank fehl.

    Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie den Ziel-Datenspeicher umbenennen oder aus VDP heraus verschieben.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Überprüfungsaufgabe, und wählen Sie den umbenannten oder verschobenen Datenspeicher als neues Ziel aus. Anleitungen finden Sie unter "Bearbeiten einer Sicherungsüberprüfungsaufgabe" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

  • ABV: Initiierung der Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, wenn der Zielpfad für den Host geändert wird.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Überprüfungsaufgabe, und wählen Sie den geeigneten Zielpfad aus, wenn Sie die Überprüfungsaufgabe durchführen.

  • ABV: Der Status einer geplanten Überprüfungsaufgabenaktivität kann nicht ermittelt werden, wenn sich das Ziel im Wartungsmodus befindet.

    Es wird eine Fehlermeldung angezeigt, obwohl keine Protokollaktivität vorhanden ist.

  • ABV: Eine Überprüfungsaufgabe bei Bedarf wird nicht initiiert, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war.

    Eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden wird für eine ABV-Aufgabe angezeigt, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war:
    Fehler: "Unerwarteter Fehler OHNE Fehlercode, siehe Protokolle."
    Der Benutzer wird nicht auf das Problem hingewiesen, und die Protokolle enthalten keine hilfreichen Informationen.

  • Wenn die Überprüfungsaufgabe aufgrund von Verbindungsproblemen fehlschlägt, die von Data Domain verursacht wurden, werden unsachgemäße Fehlermeldungen angezeigt.

    Die Sicherung kann nicht wiederhergestellt werden, und die Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, da die VDP-Appliance nicht mit Data Domain kommunizieren kann. Es wird erwartet, dass die Überprüfungsaufgabe fehlschlägt, aber es wird nicht die korrekte Fehlermeldung angezeigt, und der Benutzer kennt die Ursache des Fehlers nicht.

  • Bei Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV) wird die virtuelle Maschine VDP_Verification durch den Abbruch einer ausgeführten Aufgabe, die vom Web Client aktiviert wurde, nicht aus dem Datenspeicher entfernt.

    Wenn der als Ziel für die neue VM angegebene Datenspeicher durchsucht wird, ist die VM VDP_VERIFICATION_xxxx auch nach der Aktualisierung des Browsers noch im Datenspeicher vorhanden.

  • Der Host ist nicht mit der virtuellen Maschine kompatibel, die er wiederherstellen muss, und hinterlässt verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV), die nicht mit dem Host kompatibel sind, schlagen fehl, und fehlgeschlagene ABV-Aufgaben hinterlassen verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Umgehung: Löschen Sie die Registrierung der noch in der vCenter- oder Datenspeicher-Bestandsliste verbleibenden temporären virtuellen Maschinen manuell, oder heben Sie sie manuell auf.

  • Die ABV-Aufgabe kann nicht übermittelt werden, nachdem die neueste Sicherung gelöscht worden ist.

    Falls die neueste Sicherung (Sicherung-N) gelöscht wird, kann der Benutzer Sicherungen, die vor Sicherung-N durchgeführt wurden, nicht prüfen.

    Umgehung: Erstellen Sie eine neue Sicherung. Der Benutzer hat dann mit der neuen Sicherung keine Probleme bei der Prüfung zukünftiger Sicherungen.

Probleme bei Granular Level Recovery (GLR)

  • Eine Granular Level Recovery (GLR) auf einem Microsoft Exchange-Server ist für Clients zulässig, auf denen das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

    Der GLR-Vorgang wird blockiert, wenn das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

  • Bei der Durchführung einer GLR auf einem Microsoft Exchange-Server sollte das Feld für das Zielpostfach optional sein.

    Wenn der Benutzer an einem einzelnen Postfach wiederherstellt, lautet der Standardwert "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen". Auf der Benutzeroberfläche ist ein leerer Wert für dieses Feld unzulässig. Wenn der Benutzer die Option zur Wiederherstellung an einem alternativen Speicherort auswählt, wird jedes Postfach dieser Sicherung an einem einzelnen Postfach wiederhergestellt.

    Die Wiederherstellung eines Postfachs an seinem ursprünglichen Speicherort und die Wiederherstellung des ursprünglichen Pfads auf einem anderen Client werden unterstützt und funktionieren wie vorgesehen. Dass die Wiederherstellung mehrerer Postfächer an ihren ursprünglichen Speicherorten nicht möglich ist, ist ein bekanntes Problem.

Behobene Probleme

Folgende Probleme wurden behoben:

  • Image- und VMDK-Sicherungsaufgaben einer VM, für die die gemeinsame Verwendung des SCSI-Busses aktiviert ist, sind zulässig, schlagen aber fehl, und die Aufgabe wird nicht in vCenter angezeigt.

    Aus folgendem VMware-Knowledgebase-Artikel geht hervor, dass Snapshots für VMs, die den SCSI-Bus gemeinsam verwenden, nicht unterstützt werden:
    http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1006392

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben

  • Sicherungen, die mindestens 2 TB groß sind, schlagen unbemerkt fehl, werden jedoch fälschlicherweise auf Windows-VMs mit disk.EnableUUID=true als erfolgreich gemeldet.

    Dieses Problem wird in VDDK 5.5.U1 behoben. Die Windows-Unterstützung für VMs, die größer als 2 TB sind, wird bis zur Lösung des Problems aus dem Produkt entfernt.

  • Die Wiederherstellung auf Dateiebene (FLR, File Level Recovery) funktioniert auf VMs nicht, auf denen Windows 2012 oder Windows 8 mit einer zweiten Festplatte ausgeführt wird.
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  • Die Installationsprogramme des VDP-Appliance-Plug-Ins können nicht mithilfe der neuesten Version des Browsers Google Chrome heruntergeladen werden.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • Die Option "Überschreiben der Datenbank zulassen" ist auf dem Microsoft Exchange-Server nicht auf "Wahr" gesetzt, und die Wiederherstellung schlägt fehl.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • Die Option "In RSG/RDB wiederherstellen" ist auf dem Microsoft Exchange-Server nicht auf "Wahr" gesetzt, und die Wiederherstellung schlägt fehl.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • MS-Apps-Sicherungs- und Wiederherstellungsanforderungen werden nicht abgeschlossen, und die Aufgaben werden nicht gestartet.

    Der Ereignis-Manager bietet keine hilfreichen Details über den Anforderungsfehler. Bei Wiederholung des Vorgangs werden die Sicherung oder die Wiederherstellung normalerweise erfolgreich durchgeführt. Die Ursache dieses Problems ist zurzeit nicht bekannt.

  • Die SQL-Instanzwarnung auf dem Assistenten zur Anwendungsdatenbanksicherung sollte für ungültige Fälle entfernt werden.

    Beim Erstellen einer Sicherung auf Instanzebene von Microsoft SQL Server zeigt der Assistent zum Erstellen einer neuen Sicherung eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden an:
    Wenn eine SQL Server-Instanz als Sicherungsziel ausgewählt wird, werden nur die aktuell vorhandenen Datenbanken gesichert. Künftige Änderungen dieser Instanz setzen die Änderung der Sicherungsaufgabe voraus.

    Diese Warnmeldung ist nicht korrekt. Wenn der Benutzer eine Anwendungsdatenbanksicherung erstellt, ohne die Instanz zu erweitern, wählt die Sicherungsgruppe automatisch die neu hinzugefügte Datenbank aus und sichert sie. Aus diesem Grund ist die oben angegebene Warnung ungültig.

  • Ein nicht registrierter Client für eine Sicherung einer SQL Server-Anwendungsdatenbank zeigt die Anzahl der Quellen nicht korrekt an.

    Die Anwendungsdatenbanksicherung für Microsoft SQL Server zeigt die Clientanzahl 0 für eine Sicherung eines nicht registrierten Clients an, obwohl ein MS-App-Server der Sicherungsaufgabe hinzugefügt wurde. Eine vollständige Serversicherung (also keine Datenbanksicherung) zeigt die Anzahl der Quellen für denselben nicht registrierten Client korrekt an.

  • SCSI-ID-Wiederherstellung: Wenn eine Festplatte auf derselben oder der alternativen eingeschalteten VM wiederhergestellt wird, tritt ein unerwarteter Fehler auf

    Folgende Fehlermeldung wird angezeigt, wenn ein Benutzer die Festplatte an ihrem ursprünglichen Speicherort wiederherstellt (und die Festplatten-VM im eingeschalteten Zustand ist):
    Es ist ein unerwarteter Fehler mit folgendem Fehlercode aufgetreten:
    Die Client-Protokolle, die von der Konfigurationsanwendung (https://:8543/vdp-configure) heruntergeladen werden können, enthalten möglicherweise weitere Informationen.

  • Die Registerkarte "Wiederherstellen" wird bei der Herstellung einer Verbindung mit einer anderen VDP-Appliance nicht aktualisiert.

    Auf einem vCenter-System mit mehreren VDP-Appliances werden die Sicherungen der ersten VDP-Appliance angezeigt, wenn der Benutzer eine Verbindung mit der ersten VDP-Appliance herstellt und diese trennt (Alle Aktionen > Trennen) und dann eine Verbindung mit der zweiten VDP-Appliance herstellt. Wenn der Benutzer eine der Sicherungen der ersten VDP-Appliance durchsucht, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • Auf Microsoft Exchange-Servern wird das Feld für den Speicherortpfad nicht validiert, wenn die gesamte Sicherung zur Wiederherstellung ausgewählt wird.

    Das Feld für den Speicherortpfad wird nicht validiert (die Farbe des Textfelds wird nicht in Rot geändert, wenn das Feld leer bleibt, und es wird keine QuickInfo angezeigt). Wenn einzelne Datenbanken zur Wiederherstellung ausgewählt werden, funktioniert die Validierung jedoch wie vorgesehen.

  • Speichererweiterung kann nur durchgeführt werden, wenn das CPU-Hotplug aktiviert ist, auch wenn der Benutzer die vCPU-Anzahl nicht erhöht.

    Das CPU-Hotplug muss bei der Erweiterung des Festplattenspeichers auf der virtuellen Maschine aktiviert sein. CPU- und Arbeitsspeicher-Hotplug sind standardmäßig in Version 5.5.5 aktiviert. Zuvor konnten die Benutzer Speichererweiterungen auch bei deaktiviertem CPU-Hotplug durchführen.

  • SCSI-ID-Wiederherstellung: Gelöschte oder entfernte Festplatte kann nicht auf derselben VM wiederhergestellt werden.

    Um dieses Problem zu reproduzieren, wird eine Sicherung einer virtuellen Maschine mit mindestens zwei Festplatten erstellt. Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, wird eine der Festplatten gelöscht oder entfernt. Nachdem die gelöschte Festplatte auf der Registerkarte "Wiederherstellen" ausgewählt wurde, klickt der Benutzer auf "Wiederherstellen". Die Option "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" unter "Wiederherstellungsoption einstellen" ist standardmäßig deaktiviert. Der Benutzer wählt einen leeren Steckplatz aus und initialisiert die Wiederherstellung. Der Wiederherstellungsvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, aber in der VM wurde keine neue Festplatte hinzugefügt oder wiederhergestellt.

  • Das VDP Advanced-Plug-In wechselt zurück zu VDP, wenn die ESX-Hostlizenz nicht ermittelt werden kann.

    VDP Advanced wechselt aus mehreren Gründen zurück zu VDP:

    • Der Benutzer stellt ein VDP Advanced-Plug-In auf einem ESX-Host mit einer Testlizenz bereit. Wenn die VDP Advanced-Appliance ausgeführt wird, wird die Testlizenz in eine Essentials Plus-Lizenz geändert und die Aktion "Zu VDPA wechseln" erzeugt eine Fehlermeldung.
    • Der Benutzer stellt ein VDP Advanced-Plug-In auf einem beschädigten vCenter bereit, und der Lizenzierungsdienst antwortet nicht.

     

  • Die Option "In RSG/RDB wiederherstellen" schlägt fehl, wenn der Benutzer anstelle des Protokollpfads den Datenpfad angibt.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

    HINWEIS: Die Benutzer können die Felder "Protokollpfad" und "Datenbankpfad" leer lassen. Wenn beide Felder leer sind, wird die Wiederherstellung standardmäßig an ihrem ursprünglichen Speicherort durchgeführt.

  • ABV: Ein Plug-In-Fehler wird empfangen, wenn sich der Zielhost im Zustand "Getrennt" befindet.

    Es wird erwartet, dass die Überprüfungsaufgabe fehlschlägt, wenn der Zielhost getrennt ist, aber es wird nicht die korrekte Fehlermeldung angezeigt, und der Benutzer kennt die Ursache des Fehlers nicht.

  • Assistent zum Bearbeiten von Sicherungsaufgaben: Die VM kann nicht gefunden werden, wenn ihr Name und der Name ihres Ressourcenpools identisch sind.

    Falls die virtuelle Maschine genau denselben Namen hat wie der Ressourcenpool, in dem sie sich befindet, zeigt die VDP-Appliance eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden an, wenn der Benutzer die Sicherungsaufgabe bearbeitet: Folgende Elemente konnten nicht gefunden werden und wurden nicht ausgewählt: <VM-Name>. Die Sicherungsaufgaben werden funktionell weiterhin korrekt ausgeführt.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • Eine validierte VM, die unter einem geschützten Container wiederhergestellt wurde, sollte nicht in eine Sicherungsaufgabe eingeschlossen werden.

    Eine temporäre virtuelle Maschine (d. h. eine VM, deren Name das Präfix VDP_Verifying enthält) sollte nicht in eine Sicherungsaufgabe eingeschlossen werden. Die Benutzer sollten mit der Funktion "Automatic Backup Verification" (ABV) erstellte virtuelle Maschinen nicht sichern. Wenn ein Benutzer beispielsweise eine Sicherungsaufgabe auf einem Host erstellt und diesen Host außerdem als Ziel für eine ABV-Aufgabe auswählt, können als Folge fehlerhafte Daten auf dem Server erzeugt werden, und diese VMs werden als replizierte Quellen angezeigt.

  • Wenn eine VM in einen Ressourcenpool verschoben wurde, wird beim Bearbeiten der Sicherungsaufgabe die Fehlermeldung "VM wurde nicht gefunden" angezeigt.

    Der Benutzer erhält beim Bearbeiten einer Sicherungsaufgabe eine Fehlermeldung, wenn sich eine VM zunächst in einem Container befand, aber danach in einen anderen verschoben wurde. Die Sicherungsaufgabe wird funktionell weiterhin korrekt ausgeführt.

    In Version 5.5.6 Update 1 behoben.

  • ProxyDatastoreUpdater wird alle 30 Sekunden ausgeführt, wodurch zu viele Ereignisse ausgelöst werden

    Das Proxy-Datenspeicher-Aktualisierungsprogramm aktualisiert die Datenspeicher-/Proxy-Beziehungen nicht, es sei denn, ein neuer Datenspeicher wird erkannt. Dadurch wird die Anzahl der Ereignisse, die von diesem Prozess erstellt werden, reduziert.

    http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?cmd=displayKC&docType=kc&externalId=2067635 verweist auf den Vorgang, wie das Problem gelöst wird, dass die /space-Partition aufgrund der Erzeugung dieser Ereignisse aufgefüllt wird.

  • Das Laden von VM-Daten schlägt beim Versuch fehl, eine ABV-Aufgabe zu bearbeiten.

    Um eine Aufgabe zur automatischen Sicherungsprüfung (ABV) zu bearbeiten, startet der Benutzer den Assistenten zum Erstellen einer neuen Sicherungsprüfungsaufgabe. Auf der Seite "Virtuelle Maschinen" des Assistenten (erste Seite) läuft der Fortschrittsbalken "VM-Daten werden geladen" unentwegt durch, und die VM-Daten werden nicht angezeigt, wenn der Benutzer versucht, Daten für eine virtuelle Maschine zu laden. Dieses Problem tritt nur bei größeren Konfigurationen (50 - 400 VMs und mehr) auf, wobei die Seite zum Stillstand kommt, aber letztendlich zurückkehrt.