VMware vCenter Update Manager 4.0 | 21. Mai 2009 | Build 162871

Letzte Dokumentaktualisierung: 25. April 2013

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

 

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Diese Versionshinweise bieten Informationen zu VMware vCenter Update Manager, einem optionalen Modul für VMware vCenter Server 4.0. Informationen zu neuen vCenter Server-Funktionen, -Anforderungen und der Installation finden Sie in den VMware vSphere 4.0 - Versionshinweisen. Weitere Informationen zu VMware vCenter Update Manager finden Sie im Administratorhandbuch zu VMware vCenter Update Manager.


Neuigkeiten

Bei VMware vCenter Update Manager handelt es sich um eine neue Version, die die folgenden Verbesserungen bietet:

  • Übereinstimmungs-Dashboard – Ein neues richtlinienbasiertes Übereinstimmungs-Dashboard ermöglicht den Benutzern das Anzeigen der Patch-Übereinstimmung im gesamten virtuellen Datencenter und das Ausführen von Standardisierungsaktionen.
  • Koordinierte Datencenter-Upgrades– Diese neue Funktion ermöglicht für das gesamte Datencenter einen automatisierten Upgrade-Prozess auf ESX/ESXi 4.0 in zwei Schritten mithilfe von Update Manager-Baselines und -Baselinegruppen. Jetzt werden die Upgrades einfach als Host-Upgrade sowie als VMware Tools-Upgrade für virtuelle Maschinen und Upgrade der virtuellen Hardware eingestuft. Sie können eine Host-Upgrade-Baseline von VMware vCenter Update Manager verwenden, um Hosts auf Cluster-, Ordner- und Datencenterebene zu aktualisieren. Außerdem können Sie mithilfe einer Upgrade-Baselinegruppe einer virtuellen Maschine die virtuelle Hardware der virtuellen Maschinen und VMware Tools gleichzeitig aktualisieren.
  • Upgrades von VMware Tools und der virtuellen Hardware – VMware vCenter Update Manager bietet neue Standard-Baselines zum Prüfen von virtuellen Maschinen auf die neuesten Versionen von VMware Tools und der virtuellen Hardware. Sie können den Übereinstimmungsstatus der virtuellen Maschinen gegenüber den standardmäßigen Baselines "VMware Tools-Upgrade passend zum Host" und "VM-Hardware-Upgrade passend zum Host" anzeigen. Sie können Upgrades von VMware Tools und der virtuellen Hardware von einzelnen virtuellen Maschinen oder Upgrades virtueller Maschinen auf der Ordner-, Cluster- oder Datencenterebene ausführen.
  • Upgrades von virtuellen Appliances – Update Manager 4.0 bietet neue Standard-Baselines für Upgrades von virtuellen Appliances, mit deren Hilfe Sie eine virtuelle Appliance prüfen und auf die neueste veröffentlichte oder die neueste kritische Version aktualisieren können. Update Manager bietet Ihnen ebenfalls die Möglichkeit der Erstellung von Upgrade-Baselines für virtuelle Appliances. Weitere Informationen zu virtuellen Appliances finden Sie in der Dokumentation zu VMware Studio.
  • Patches für Drittanbieter-Komponenten – Update Manager 4.0 bietet Ihnen die Möglichkeit, Updates für ISV/IHV-Komponenten von Drittanbietern auf ESX/ESXi-Hosts zu installieren, indem Sie VMware vSphere Installation Bundle-Pakete (VIB) verwenden. Update Manager ermöglicht das Hinzufügen von Drittanbieter-URL-Adressen, von denen Sie Patch-Metadaten und Inhalte von Drittanbietern für ESX/ESXi 4.x-Hosts herunterladen können.
  • Baselinegruppen – Update Manager 4.0 bietet eine Funktion zum Zusammenfassen einzelner Patch- und Upgrade-Baselines zu Baselinegruppen. Mithilfe der Baselinegruppenfunktion können Sie nicht miteinander in Konflikt stehende Upgrade-Baselines und mehrere Patch-Baselines in einer Gruppe angeben, um anhand dieser ein Bestandslistenobjekt zu prüfen und zu standardisieren. Update Manager bietet für den Fall, dass Sie versuchen, eine Standardisierung anhand von miteinander in Konflikt stehenden Baselines auszuführen, eine Lösung an.
  • Einstufen von Patches – Update Manager ermöglicht Ihnen, Patches für Hosts zur späteren Standardisierung vom Update Manager-Server auf einen ESX/ESXi-Host herunterzuladen. Die Einstufung von Patches auf diese Weise beschleunigt die Standardisierung. Wenn Sie die Patches anwenden möchten, stehen sie lokal auf dem Host bereit.
  • Gemeinsam genutztes Patch-Repository – Der vCenter Update Manager Download Service wurde verbessert. Ab dieser Version kann der vCenter Update Manager Download Service (UMDS) für das Herunterladen von Drittanbieter-ESX/ESXi 4.x-Patches eingerichtet werden. Die Patch-Metadaten und Patch-Binärdateien, die vom UMDS heruntergeladen werden, können auf einen Server, einen Wechseldatenträger oder die Maschine, auf der Update Manager installiert ist, exportiert werden. Der Export der Updates dient zum Einrichten eines gemeinsam genutzten Repositorys. Nachdem Sie die Updates exportiert haben, können Sie Update Manager so einrichten, dass das gemeinsam genutzte Repository als Patch-Download-Quelle verwendet wird.
  • Es gibt Änderungen hinsichtlich der Behandlung von Host-Patches durch Update Manager:
    • Update Manager löst während der Standardisierung automatisch Abhängigkeiten auf und installiert sie
      Wenn für einen Patch in einer Baseline die Installation eines anderen Patches erforderlich ist, erkennt Update Manager diese Voraussetzung im Depot und installiert diesen Patch zusammen mit dem ausgewählten Patch.
    • Veraltete Patches werden nicht eingestuft
      Patches werden nicht eingestuft, wenn sie durch andere Patches in den Baselines oder Baselinegruppen für denselben Einstufungsvorgang aufgehoben wurden. Update Manager stellt nur Patches bereit, die er in einem nachfolgenden Standardisierungsvorgang auf Basis der vorhandenen Prüfergebnisse des Hosts installieren kann. Wenn ein Patch aufgrund anderer Patches in demselben ausgewählten Patchsatz als veraltet gilt, wird der veraltete Patch nicht bereitgestellt.
    • Update Manager installiert miteinander in Konflikt stehende Patches möglicherweise nicht bzw. stuft sie nicht ein
      Wenn ein Patch mit anderen Patches, die auf dem Host installiert sind, in Konflikt steht, wird er möglicherweise nicht installiert oder eingestuft. Wenn sich allerdings ein anderer Patch in der Baseline befindet, der die Konflikte behebt, wird der Konflikt-Patch installiert. Wenn beispielsweise eine Baseline Patch A und Patch C enthält und Patch A steht in Konflikt mit Patch B, der bereits auf dem Host installiert ist, aber Patch C macht Patch B überflüssig und steht nicht in Konflikt mit Patch A, installiert der Standardisierungsvorgang für die Baseline die Patches A und C.
    • Update Manager installiert die neuere Version eines Patches
      Wenn mehrere Versionen desselben Patches ausgewählt werden, installiert Update Manager die neueste Version im ausgewählten Patchsatz und überspringt die alten Versionen.
Diese Version enthält Bekannte Probleme, die an gleichnamiger Stelle beschrieben sind.

Seitenanfang

Hardwareanforderungen und Sizing Estimator

Hardwareanforderungen

Die Hardwaremindestanforderungen für den Update Manager richten sich danach, wie Update Manager bereitgestellt wird. Wenn die Datenbank auf demselben Computer installiert ist wie der Update Manager, sind die Anforderungen an Arbeitsspeicher und Prozessorgeschwindigkeit höher. Die Mindestanforderungen zum Sicherstellen einer akzeptablen Leistung lauten wie folgt:

  • Prozessor: Intel- oder AMD x86-Prozessor mit mindestens 2 logischen Cores, mit einer Geschwindigkeit von je 2 GHz.
  • Netzwerk:
    • 10/100 MBit/s
      Verwenden Sie für eine optimale Leistung zwischen Update Manager und den ESX-Hosts eine Gigabit-Verbindung.
  • Arbeitsspeicher:
    • 2 GB RAM, wenn Update Manager und der vCenter Server auf unterschiedlichen Computern installiert sind
    • 4 GB RAM, wenn Update Manager und der vCenter Server auf demselben Computer installiert sind

Sizing Estimator

Die Festplattenspeicheranforderungen variieren abhängig von Ihrer Bereitstellung. Weitere Informationen finden Sie im Dokument VMware vCenter Update Manager Sizing Estimator. Der Sizing Estimator berechnet die Größe der Datenbank und des Patch-Speichers von VMware vCenter Update Manager 4.0. Die von ihm vorgenommene Schätzung wird ausgehend von den Informationen berechnet, die Sie über Ihre Bereitstellung eingeben, z. B. die Anzahl an Hosts und virtuellen Maschinen. Der Sizing Estimator gibt außerdem Empfehlungen für die Datenbank- und Serverbereitstellungsmodelle von Update Manager.

Weitere Informationen zur Leistung, den Best Practices und den Empfehlungen für VMware vCenter Update Manager finden Sie im Whitepaper VMware vCenter Update Manager Performance and Best Practices.

Seitenanfang

Installationshinweise

Für die Installation von VMware vCenter Update Manager ist eine Netzwerkverbindung zu einem vorhandenen vCenter Server 4.0-System erforderlich. Jede Installation von vCenter Update Manager muss einer einzelnen Instanz von vCenter Server zugeordnet sein.

Das Update Manager-Modul besteht aus einer Clientkomponente, bei der es sich um eine Plug-In-Schnittstelle zu einer Instanz von VMware vSphere-Client 4.0 handelt, und einer Serverkomponente, die auf demselben System wie vCenter Server oder auf einem anderen System installiert werden kann.

Vor der Installation von Update Manager müssen Sie vCenter Server installieren.

Die Installation von künftigen Versionen von VMware vCenter Update Manager auf 32-Bit-Windows-Betriebssystemen wird möglicherweise nicht unterstützt. Es wird empfohlen, vCenter Update Manager auf einem 64-Bit-Windows-Betriebssystem zu installieren.

Die PowerShell-Bibliothek von VMware vCenter Update Manager ist für diese Version nicht verfügbar.

Seitenanfang

Upgrade-Hinweise

Upgrades von vSphere 4.0 Beta und den vSphere 4.0 Release Candidate-Versionen auf vSphere 4.0 werden nicht unterstützt. Deinstallieren Sie vCenter Server 4.0 Beta 2 (Build 115113) bzw. Release Candidate (Build 140822) und führen Sie eine Neuinstallation von vCenter Server 4.0 durch.

Upgrades von vCenter Update Manager 4.0 Beta 2 (Build 114000) und vCenter Update Manager 4.0 Release Candidate (Build 140797) auf vCenter Update Manager 4.0 werden nicht unterstützt. Deinstallieren Sie vCenter Update Manager 4.0 Beta 2 bzw. Release Candidate und vCenter Update Manager Download Service 4.0 Release Candidate, und löschen Sie das Patch-Repository. Alle für die Versionen Beta 2 und Release Candidate freigegebenen Patches müssen von den vCenter Update Manager- und vCenter Update Manager Download Service-Repositorys entfernt werden. Führen Sie eine Neuinstallation von vCenter Update Manager 4.0 und vCenter Update Manager Download Service 4.0 durch.

Diese Version ermöglicht Upgrades von früheren Update Manager 1.x-Versionen.

Bevor Sie Update Manager von einer Vorgängerversion aktualisieren, müssen Sie vCenter Server und den vSphere-Client auf eine kompatible Version aktualisieren.

Die VMware-Produkt-Interoperabilitätsmatrix liefert Details zur Kompatibilität aktueller und vorheriger Versionen von vSphere Update Manager mit anderen VMware vSphere-Komponenten, wie zum Beispiel ESX/ESXi, VMware vCenter Server und vSphere-Client. Außerdem bietet diese Site Informationen zu unterstützten Verwaltungs- und Sicherungsagenten vor der Installation von ESXi oder vCenter Server.

Seitenanfang

Interoperabilität und unterstützte Betriebssysteme

Update Manager kann verschiedene ESX/ESXi-Hosts, virtuelle Maschinen, virtuelle Appliances und Anwendungen prüfen und standardisieren.

Prüfung und Standardisierung von ESX-Hosts

  • ESX 3.5 oder höher
  • ESX 3i oder höher
  • ESX 3.0.3

Virtuelle Maschinen – Prüfung und Standardisierung
  • Windows XP Professional, 32-Bit, SP2 erforderlich
  • Windows XP Professional, 64-Bit
  • Windows 2003 Datacenter
  • Windows 2000 Server, SP4 mit Update-Rollup 1
  • Windows 2000 Professional, SP4 erforderlich
  • Windows Server 2003, SP1 erforderlich
  • Windows Server 2003 R2
  • Windows Server 2003 x64
  • Windows Server 2003 Standard/Web, 32-Bit und 64-Bit
  • Windows Server 2008
  • Windows Vista Business
  • Windows Vista Enterprise
  • Windows Vista Business (x64)
  • Windows Vista Enterprise (x64)

Virtuelle Maschinen – Prüfung
  • Red Hat Enterprise Linux AS 3.0 (Update 5 erforderlich)
  • Red Hat Enterprise Linux ES 3.0 (Update 5 erforderlich)
  • Red Hat Enterprise Linux AS 4.0 (Update 2 erforderlich)
  • Red Hat Enterprise Linux ES 4.0 (Update 2 erforderlich)

Anwendungen – Prüfung und Standardisierung
  • Internet Information Server (IIS)
  • Windows Media Player, Version 7.0 oder höher
  • Microsoft SQL Server 7.0/2000/2005
  • Microsoft SQL Server Desktop Edition (MSDE) 1.0 oder höher
  • Exchange 2000 Server und Exchange Server 5.0
  • Internet Explorer 4.0 oder höher
  • Outlook Express 4.01 oder höher
  • Microsoft Site Server 3.0
  • ISA Server 2000
  • Microsoft .NET Framework, Version 1.0 oder höher
  • Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.5 oder höher
  • BizTalk Server 2000 oder höher
  • SNA Server 4.0
  • Host Integration Server 2000
  • WinZip 8.1 oder höher
  • Apache 1.3 und 2.0
  • Firefox 1.0 oder höher
  • RealPlayer 10 oder höher
  • Adobe Acrobat Reader

Seitenanfang

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme in dieser Version von VMware vCenter Update Manager sind wie folgt gruppiert:

Installation und Upgrade

  • Für die Installation von Update Manager sind mindestens 600 MB an freiem Speicherplatz für Update Manager auf dem Startlaufwerk erforderlich
    Obwohl Update Manager selbst nicht auf dem Startlaufwerk installiert werden muss, müssen einige erforderlichen Komponenten auf dem Startlaufwerk installiert werden. Für diese erforderlichen Komponenten sowie temporäre Dateien, die während der Installation verwendet werden, sind zum Installationszeitpunkt 600 MB an Speicherplatz für Update Manager erforderlich.
    Umgehung: Stellen Sie vor der Installation von Update Manager sicher, dass auf dem Startlaufwerk mindestens 600 MB an freiem Speicherplatz zur Verfügung stehen.
  • Update Manager kann nicht in einem Verzeichnis installiert werden, das ein Ausrufezeichen enthält
    Im Installationsassistenten von Update Manager können Sie den Installationspfad von Update Manager ändern. Wenn Sie das Installationsverzeichnis in einen Ordner ändern, der ein Ausrufezeichen enthält, tritt ein Fehler auf und die Installation wird nicht abgeschlossen. Installationspfade, die ein Ausrufezeichen enthalten, werden nicht unterstützt.
  • Während der Update Manager-Installation kann eine falsche Warnmeldung angezeigt werden
    Während der Installation von Update Manager werden Sie eventuell fälschlicherweise gewarnt, dass an dem von Ihnen angegebenen Speicherort für den Patch-Download nicht ausreichend freier Speicherplatz zur Verfügung steht. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie einen Pfad zu einem Laufwerk auswählen, auf dem mehr als 20 GB an freiem Speicherplatz zur Verfügung stehen, und auf diesem Laufwerk einen neuen Ordner erstellen. Die empfohlene Mindestmenge an freiem Speicherplatz am Patch-Speicherort ist 20 GB. Abhängig von Ihrem Bereitstellungssystem kann eine größere Menge an Speicherplatz erforderlich sein.
    Umgehung: Ignorieren Sie die Meldung und fahren Sie fort.
  • Beim Aktualisieren von Update Manager kann während des Datenbank-Upgrades eine Fehlermeldung angezeigt werden
    Wenn Sie Update Manager aktualisieren, müssen Sie die Datenbank aktualisieren. Wenn Sie eine Oracle-Datenbank verwenden und dem Benutzer nur die Berechtigung connect erteilen, wird eine Fehlermeldung wegen nicht ausreichender Berechtigungen angezeigt. Selbst wenn Sie dem Benutzer die Berechtigungen execute on dbms_lock, create procedure, create sequence, create table, create any sequence und create any table erteilen, schlägt das Datenbank-Upgrade fehl.
    Umgehung: Erteilen Sie dem Update Manager-Datenbankbenutzer die folgenden Rechte:
    • connect
    • execute on dbms_lock
    • create view
    • create procedure
    • create table
    • create sequence
    • create any sequence
    • create any table
    • create type
    • unlimited tablespace
  • Nach der Installation des Update Manager 4.0-Client-Plug-Ins können Sie den Update Manager-Client 1.0 oder den Update Manager-Client 1.0 Update 1 nicht auf demselben Computer aktivieren
    Der Update Manager-Client 1.0 (oder der Update Manager-Client 1.0 Update 1) kann unter den folgenden Umständen als auf dem VI-Client-Plug-In-Manager installiert dargestellt werden, obwohl Sie ihn nicht installiert haben:
    1. Wenn Sie VirtualCenter 2.5 (oder VirtualCenter 2.5 Update 1), den Update Manager-Server 1.0 (oder den Update Manager-Server 1.0 Update 1) und den VI-Client 2.5 (oder den VI-Client 2.5 Update 1) installieren, jedoch nicht den Update Manager-Client 1.0 (oder den Update Manager-Client 1.0 Update 1).
    2. Wenn Sie den VI-Client auf den vSphere-Client (früher VI-Client) 4.0 Upgrade.
    3. Wenn Sie den vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbinden, bei dem Update Manager 4.0 registriert ist.
    4. Wenn Sie das Plug-In für den VMware vCenter Update Manager-Client 4.0 herunterladen und installieren.
    5. Wenn Sie den vSphere-Client 4.0 mit VirtualCenter Server 2.5 (oder VirtualCenter 2.5 Update 1) verbinden.
    Der Plug-In-Manager des vSphere-Clients zeigt den Update Manager-Client 1.0 (oder den Update Manager-Client 1.0 Update 1) als installiert an, obwohl Sie ihn nicht installiert haben. Sie können das Plug-In auch nicht aktivieren.
    Umgehung: Deinstallieren Sie das Plug-In für den vCenter Update Manager-Client 4.0. Verbinden Sie den VI-Client 2.5 (oder den VI-Client 2.5 Update 1) mit VirtualCenter 2.5 (oder VirtualCenter 2.5 Update 1) und installieren Sie Update Manager-Client 1.0 (oder Update Manager-Client 1.0 Update 1). Installieren Sie danach das Plug-In für den VMware vCenter Update Manager-Client 4.0 erneut. Beide Versionen der Client-Plug-Ins können auf demselben Computer vorhanden sein. Dieses Problem wurde in VI-Client 2.5 Update 2 und späteren Versionen behoben.

Seitenanfang

Prüfung und Standardisierung

  • Nach der Host-Patch-Prüfung zeigt das Fenster "Patch-Details" möglicherweise irreführende Informationen an
    Wenn Sie einen Host in einem bereinigten Zustand anhand einer Patch-Baseline prüfen, die miteinander in Konflikt stehende Abhängigkeiten enthält, zeigt das Fenster "Patch-Details" möglicherweise irreführende Informationen an. Beispielsweise enthält die Patch-Baseline die Patches A, B und C. Patch A ist von Patch B abhängig und Patch B steht mit Patch C in Konflikt. Wenn Sie im Fenster "Patch-Details" Patch A auswählen, werden die den Konflikt betreffenden Informationen im unteren Bereich des Fensters angezeigt: Folgende Abhängigkeiten des Software-Updates stehen in Konflikt mit dem Host: B. Patch C, der mit Patch B in Konflikt steht, wird jedoch nicht im Fenster "Patch-Details" angezeigt. Wenn Patch C nicht auf dem Host installiert ist, steht die Patch-Abhängigkeit von Patch B nicht in Konflikt mit dem Host, wie im Fenster "Patch-Details" gemeldet wird.
  • Standardisierungsaufgaben für einige Microsoft-Produkte schlagen fehl
    Update Manager standardisiert einige Microsoft-Produkte nicht. Details dieser Fehler werden in einem Ereignis protokolliert und können mit dem vSphere-Client angezeigt werden.
    • Die Anwendung von SP2 für Microsoft Content Management Server 2002 und SP2 für Internet Explorer 6 schlägt fehl. Sie können ausschließlich nach ihnen suchen.
    • Die Anwendung einiger Service Packs auf Exchange erfordern Benutzereingriffe, was bedeutet, dass sie nicht automatisch abgeschlossen werden können.
  • Die Hoststandardisierung schlägt möglicherweise fehl, wenn die Datei /etc/vmware/esx.conf gesperrt ist
    Die zur Stunde ausgeführte Standardisierung des ESX 3.5-Hosts schlägt möglicherweise fehl. Update Manager meldet das Fehlschlagen der Standardisierung als Plattformkonfigurationsfehler, während es in den Protokolldateien von Update Manager wie folgt angegeben wird: Fehler beim Sperren von "/etc/vmware/esx.conf". Das Fehlschlagen der Standardisierung wird dadurch verursacht, dass sowohl der Standardisierungsprozess als auch ein anderer Prozess im Host versuchen, die Sperre für die Datei /etc/vmware/esx.conf abzurufen. Für ESX 3.5-Hosts wird der Prozess refreshrd jede Stunde genau anhand des Skripts /etc/cron.hourly/refreshrd ausgeführt. Wenn der Standardisierungsprozess zur selben Zeit startet, schlägt er möglicherweise fehl, wenn er die Sperre nicht abrufen kann.
    Umgehung: Wiederholen Sie die Standardisierung.
  • Die Host-Patch- und die Upgrade-Standardisierung schlagen möglicherweise fehl
    Die Host-Patch- und die Upgrade-Standardisierung können mit der Meldung Während der Standardisierung sind Fehler aufgetreten fehlschlagen, wenn auf dem Host eine virtuelle Maschine vorhanden ist, auf die nicht zugegriffen werden kann. Der Grund hierfür besteht möglicherweise darin, dass sich die Dateien der virtuellen Maschine auf einem getrennten Netzwerkspeicher befinden.
    Umgehung: Verbinden Sie den getrennten Netzwerkspeicher oder entfernen Sie die virtuelle Maschine, auf die nicht zugegriffen werden kann, aus der vSphere-Bestandsliste.
  • Die Host-Patch-Standardisierung schlägt möglicherweise fehl
    Die Host-Patch-Standardisierung anhand der standardmäßigen Host-Update Manager-Baselines oder der benutzerdefinierten Host-Patch-Baselines schlägt möglicherweise fehl, wenn die Baseline einen oder mehrere miteinander in Konflikt stehende Patches enthält.
  • Die Host-Upgrade-Prüfung und -Standardisierung schlagen möglicherweise fehl
    Die Host-Upgrade-Prüfung und -Standardisierung schlagen möglicherweise mit der Fehlermeldung AgentInstallFailed fehl. Der Grund für diesen Fehler kann eine unzureichende Menge an freiem Speicherplatz auf dem ESX/ESXi-Host sein.
    Umgehung: Stellen Sie zum Aktualisieren von ESX/ESXi-Hosts sicher, dass im Verzeichnis /tmp des Hosts mindestens 10 MB an freiem Speicherplatz zur Verfügung stehen.
  • Neu:Der Update Manager-Standardisierungsprozess schlägt möglicherweise bei der Installation von Windows Vista- oder Windows Server 2008-Gast-Patches fehl
    Der Update Manager-Standardisierungsprozess schlägt möglicherweise bei der Installation einiger Windows Vista- oder Windows Server 2008-Gast-Patches fehl und meldet keine Übereinstimmung bei den Windows Vista- und Windows Server 2008-VMs.
    Umgehung: Starten Sie die virtuelle Maschine neu und führen Sie eine Prüfung aus. Die Prüfung zeigt die virtuelle Maschine als übereinstimmend an.
  • Die Hoststandardisierung kann in einem Netzwerk mit hoher Latenz fehlschlagen oder ihre Ausführung kann andauern
    Aufgrund einer zu großen Entfernung zwischen dem vCenter Server-System, dem Update Manager-Server und den verwalteten Hosts schlägt die Hoststandardisierung möglicherweise fehl oder ihre Ausführung dauert über einen langen Zeitraum an. Der Wartungsmodus des Hosts wird nicht beendet, wenn bei einer der Patch-Installationen eine Zeitüberschreitung eintritt. Update Manager meldet die beiden Aufgaben für den Host zum Beenden des Wartungsmodus und die Installation auf der Registerkarte Aufgaben und Ereignisse als Vorgang wird wegen Zeitüberschreitung abgebrochen.
  • Das VMware Tools-Upgrade schlägt für virtuelle Maschinen fehl, die auf Hosts der Versionen 2.5.x erstellt wurden
    Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit der VMware Tools-Version, die ESX 2.5.x entspricht, anhand einer "VMware Tools-Upgrade passend zum Host"-Baseline prüfen, besitzt die "VMware Tools-Upgrade passend zum Host"-Baseline den Status "Nicht übereinstimmend". Obwohl der Status "Nicht übereinstimmend" ist, schlägt das VMware Tools-Upgrade mit der Fehlermeldung Die in der VM installierten VMware Tools unterstützen keine automatische Aktualisierung fehl. Das automatische Upgrade für VMware Tools wird nur für virtuelle Maschinen unterstützt, die auf Hosts mit den Versionen ESX 3.0.x, ESX 3.5 oder höher und ESX 3i Version 3.5 oder höher erstellt wurden.
    Umgehung: Aktualisieren Sie VMware Tools manuell, indem Sie in der Bestandsliste mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine klicken und die Option Gast > VMware Tools installieren/aktualisieren auswählen.
  • Wenn Sie gleichzeitig die virtuelle Hardware aktualisieren und Patches anwenden, kann die Patch-Standardisierung fehlschlagen
    Wenn Sie eine virtuelle Windows 2000 Professional SP4-Maschine mit virtueller Hardware der Version 3 anhand einer Baselinegruppe standardisieren, die die Baseline "VM-Hardware-Upgrade passend zum Host" und Patch-Baselines enthält, schlägt die Patch-Standardisierung möglicherweise fehl. Nach dem Upgrade der virtuellen Hardware schaltet Update Manager die virtuelle Maschine ein und zeigt das Dialogfeld für eine Änderung der Systemeinstellungen an, in dem Sie aufgefordert werden, das System neu zu starten. Wenn Sie nicht auf Ja klicken, wird die Maschine nicht neu gestartet und der Standardisierungsprozess wird beendet. Die Patch-Standardisierung schlägt fehl, da für den Prozess eine Zeitüberschreitung eintritt. Sie erhalten die folgende Fehlermeldung: Gast-Agent für VMware vCenter Update Manager auf <Name_der_virtuellen_Maschine> hat nicht innerhalb der erwarteten Zeit geantwortet. Bitte prüfen Sie, ob die virtuelle Maschine eingeschaltet ist und der Gast-Agent ausgeführt wird.
    Umgehung: Klicken Sie im Dialogfeld für eine Änderung der Systemeinstellungen auf Ja, um die virtuelle Maschine neu zu starten.
  • vCenter Update Manager 4.0 lässt die Neuinstallation neuer Drittanbieter-Module auf Hosts nicht zu
    vCenter Update Manager 4.0 lässt die Neuinstallation neuer Drittanbieter-Softwaremodule auf ESX/ESXi-Hosts nicht zu. Update Manager ermöglicht das Anwenden von Updates auf Drittanbieter-Module, die bereits auf dem Host installiert sind.
  • Das VMware Tools-Upgrade kann mit einer generischen Fehlermeldung fehlschlagen
    Das Upgrade von VMware Tools auf einer virtuellen Maschine, in der der VMware Tools-Dienst nicht ausgeführt wird, schlägt möglicherweise mit der generischen Fehlermeldung Upgrades für VMware Tools fehlgeschlagen für <Name_der_virtuellen_Maschine> fehl.
    Umgehung: Starten Sie den VMware Tools-Dienst im Gastbetriebssystem und führen Sie das Upgrade erneut aus.
  • Hoststandardisierung schlägt möglicherweise bei einigen Patches fehl
    Die Patch-Standardisierung eines Hosts schlägt möglicherweise fehl, wenn ein Patch (beispielsweise Patch A) in einem Baseline-Input mit dem Host in Konflikt gerät und der Konflikt nicht durch andere Patches im Baseline-Input gelöst werden kann.
    Umgehung: Das Fenster mit den Patch-Details für Patch A zeigt die Empfehlung an, den das Problem lösenden Patch B zu verwenden. Da dies in der Tat die Lösung ist, nehmen Sie den erforderlichen Patch B in die Baseline auf, um ihn zusammen mit Patch A aufzuspielen. Weitere Informationen finden Sie in einem KB-Artikel zu Patch A.
  • Sie dürfen keinen gemeinsam genutzten Datenspeicher zur Standardisierung des ESX-Host-Upgrades verwenden
    Wenn Sie ein Cluster oder einen Ordner mit ESX-Hosts unter Verwendung einer Upgrade-Baseline standardisieren, können Sie im Standardisierungsassistenten den VMDK-Speicherort angeben, an den das COS des ESX-Hosts migriert werden soll. VMware empfiehlt die Verwendung eines lokalen Datenspeichers, nicht eines bestimmten Datenspeichers, der von den Hosts gemeinsam genutzt wird.
    Umgehung: Wenn die ESX-Hosts, die Sie Upgrade möchten, über lokalen Speicher verfügen, können Sie sie einzeln erfolgreich Upgrade, indem Sie einen lokalen Datenspeicher auswählen.
  • Standardisierung eines ESX-Host-Upgrades schlägt bei festplattenlosen Hosts fehl
    Wenn Sie ESX-Hosts unter Verwendung einer Upgrade-Baseline standardisieren, können Sie im Standardisierungsassistenten den VMDK-Speicherort angeben, an den das COS des ESX-Hosts migriert werden soll. Wenn Sie die Standardisierung auf Cluster- oder Ordnerebene durchführen, empfiehlt VMware die Verwendung eines lokalen Datenspeichers. Es wird nicht empfohlen, einen Datenspeicher zu verwenden, der von mehreren Hosts gemeinsam genutzt wird, da das Upgrade bei festplattenlosen Hosts im Containerobjekt fehlschlägt.
    Umgehung: Upgrade Sie die festplattenlosen ESX-Hosts einzeln. In solch einem Fall können Sie einen bestimmten Netzwerkdatenspeicher auswählen, solange er nicht von anderen Hosts gemeinsam genutzt wird.
  • Distributed Power Management kann dazu führen, dass Update Manager-Vorgänge auf Hosts fehlschlagen
    Distributed Power Management (DPM) kann dazu führen, dass Prüf-, Einstufungs- und Standardisierungsvorgänge auf Hosts ohne ausgeführte virtuelle Maschinen fehlschlagen. Wenn DPM auf einem Cluster aktiviert ist, versetzt es die Hosts ohne ausgeführte virtuelle Maschinen möglicherweise in den Standby-Modus, und zwar unabhängig davon, ob Vorgänge (wie z. B. Update Manager-Vorgänge) ausgeführt werden. Dadurch werden Prüf-, Einstufungs- und Standardisierungsvorgänge nicht abgeschlossen.
    Umgehung: Deaktivieren Sie DPM auf dem Cluster, führen Sie die Update Manager-Vorgänge durch und aktivieren Sie DPM anschließend erneut.
  • Die Zeitzonen-Patches 931836 und 933360 werden als fehlend angezeigt, obwohl sie nicht anwendbar sind
    Die Zeitzonen-Patches 931836 und 933360 sind veraltete Patches, die kurz nach der Veröffentlichung von Update Manager 1.0 Update 2 zurückgezogen wurden und nicht mehr zum Herunterladen verfügbar sind. Shavlik bietet eine Funktionalität, mit der Sie überprüfen können, ob diese Patches auf Ihren virtuellen Maschinen installiert sind. Wenn sie auf einer virtuellen Maschine installiert sind, meldet Update Manager die Patches als installiert. Anderenfalls werden die Patches als fehlend angezeigt, obwohl sie als nicht anwendbar markiert sein sollten. Patch 931836 wird durch Patch 933360 ersetzt, der wiederum durch Patch 942763 ersetzt wird, und Patch 942763 wird durch Patch 951072 ersetzt. Wenn Patch 951072 installiert ist, sind die anderen Patches nicht erforderlich.
    Umgehung: Um den korrekten Übereinstimmungsstatus für eine virtuelle Maschine zu erhalten, müssen Sie die oben angegebenen Patches aus der Patch-Baseline entfernen, die in Ihrer Umgebung definiert ist, und die Prüfung erneut ausführen.

Seitenanfang

Internationalisierungsprobleme

  • Update Manager und Download-Patches können nicht in Verzeichnissen installiert werden, deren Namen Nicht-ASCII-Zeichen enthalten
    Im Installationsassistenten von Update Manager können Sie den Installationsspeicherort und den Patch-Download-Speicherort von Update Manager ändern. Wenn Sie den Installations- und den Patch-Download-Speicherort in Ordner ändern, deren Namen Nicht-ASCII-Zeichen enthalten, können Fehler auftreten. In Installationspfaden und Benutzernamen werden nur ASCII-Zeichen unterstützt. In Kennwörtern werden jedoch auch Nicht-ASCII-Zeichen unterstützt.
  • Die Sprachversion von Update Manager in vereinfachtem Chinesisch kann nicht auf japanischen Betriebssystemen installiert werden
    Wenn Sie auf einem japanischen Betriebssystem als Installationssprache vereinfachtes Chinesisch auswählen, wird der Fehler 1158 angezeigt und die Installation schlägt fehl. Sie können auf einem japanischen Betriebssystem als Installationssprache Japanisch, Deutsch oder Englisch auswählen.
  • Die VM-Patch-Standardisierung kann fehlschlagen, wenn keine lokalisierte Version des Patches verfügbar ist
    Wenn Sie Patches auf ein lokalisiertes Gastbetriebssystem anwenden, schlägt der Standardisierungsprozess möglicherweise fehl, wenn vom Anbieter kein Patch für das betreffende Gebietsschema veröffentlicht wurde. Update Manager meldet einen Fehler: Installation von Patch <Patchname> ist fehlgeschlagen.
    Umgehung: Wenden Sie sich an den Patch-Anbieter, um lokalisierungsspezifische Informationen zu erhalten.
  • Die Standardisierung kann für manche lokalisierte Patches für Windows fehlschlagen
    Aufgrund von Problemen mit dem Patch-Installationsprogramm schlägt die Installation einiger lokalisierter Patches für Windows durch Update Manager möglicherweise mit dem Fehlercode 1618 - Es wird bereits eine andere Installation ausgeführt fehl.
    Umgehung: Versuchen Sie erneut, den Standardisierungsvorgang auszuführen.
  • Neu:Die Online-Hilfe von VMware vCenter Update Manager Update Manager kann auf einigen lokalisierten Windows-Systemen nicht geöffnet werden
    Wenn Sie Update Manager auf einem anderen als auf einem englischen, deutschen oder japanischen Windows-Betriebssystem bzw. auf einem Windows-Betriebssystem mit vereinfachtem Chinesisch installieren, können Sie die Online-Hilfe von Update Manager nicht über das Hilfemenü öffnen. Außerdem besteht das Problem, dass wenn Sie, um Hilfe zu erhalten, im Update Manager-Client auf andere Links oder Schaltflächen klicken, folgende Fehlermeldung angezeigt wird: Fehlende Hilfedatei.
    Umgehung: Navigieren Sie zum Update Manager-Hilfeverzeichnis (der Standardordner ist C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Plugins\Update Manager 4.0\Help\de\) und doppelklicken Sie auf index.html, oder kopieren Sie die Update Manager-Online-Hilfedateien von
    C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Plugins\Update Manager 4.0\Help\de\
    nach
    C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Plugins\Update Manager 4.0\Help\.
    Beachten Sie bitte, dass das Kopieren von Dateien eine Verzeichnisebene nach oben nicht immer empfehlenswert ist.

Seitenanfang

Verwenden von Update Manager

  • Neu:Sicherheitslücken in der in Update Manager eingebetteten Jetty Web-Serverversion
    In den folgenden Update Manager-Versionen ist Jetty Web-Serverversion 6.1.6 eingebettet:
    • Update Manager 1.0 Update 2 und höher
    • Update Manager 4.0
    • Update Manager 4.0 Update 1
    • Update Manager 4.0 Update 1 Patch 1
    • Update Manager 4.0 Update 1 Patch 2
    • Update Manager 4.0 Update 2
    • Update Manager 4.1
    Zwei Sicherheitslücken wurden für die Jetty Web-Serverversion 6.1.6 gemeldet:
    • CVE-2009-1523 ( http://jira.codehaus.org/browse/JETTY-1004) ermittelt eine Schwachstelle beim Durchlaufen von Verzeichnissen. Diese Schwachstelle ermöglicht das Abrufen von Dateien aus dem System, auf dem Update Manager von einem nicht authentifizierten Remoteangreifer installiert wird. Für einen erfolgreichen Angriff muss sich der Angreifer im selben Netzwerk wie das System befinden, auf dem Update Manager installiert ist.
    • CVE-2009-1524 ( http://jira.codehaus.org/browse/JETTY-980) ermittelt eine websiteübergreifende Skripting-Schwachstelle. Diese Schwachstelle ermöglicht die Ausführung von JavaScript im Browser des Benutzers, der auf eine URL mit einer Anforderung mit böswilliger Absicht an Update Manager klickt. Für einen erfolgreichen Angriff muss der Angreifer den Benutzer dazu bringen, auf die böswillige URL zu klicken.
    Die Schwachstellen werden gemäß der VMware-Richtlinie zur Sicherheitsantwort als "Wichtig" klassifiziert.
    Umgehung: Führen Sie ein Upgrade von Jetty auf Version 6.1.22 durch. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen eines Upgrades des in VMware vCenter Update Manager eingebetteten Jetty-Webservers unter Verwendung eines Sicherheits-Fixes (KB 1023962).
  • Möglicherweise werden nach dem ersten Herunterladen von Patches keine Informationen zu Patch-Typ, Auswirkung oder Anbieter angezeigt
    Nach dem ersten Herunterladen von Patches wird auf der Registerkarte Patch-Repository oder beim Erstellen einer festen Patch-Baseline eine Liste von Patches angezeigt. Dabei werden möglicherweise Informationen wie der Typ des Patches, seine Auswirkung oder der Anbieter, der den Patch veröffentlicht, nicht angezeigt. Außerdem ist es möglich, dass beim Erstellen einer dynamischen Patch-Baseline die Liste der Anbieter leer ist.
    Umgehung: Starten Sie das Update Manager-Client-Plug-In erneut.
  • Patches können nicht für ESX/ESXi 3.x-Hosts eingestuft werden
    Das Einstufen von Patches für einzelne ESX/ESXi 3.x-Hosts oder Containerobjekte, die ESX/ESXi 3.x- und ESX/ESXi 4.0-Hosts enthalten, schlägt fehl. Im Fenster "Kürzlich bearbeitete Aufgaben" wird die folgende Fehlermeldung angezeigt: Während der Einstufung sind Fehler aufgetreten. VMware vCenter Update Manager 4.0 unterstützt das Einstufen von Patches nur für ESX/ESXi 4.0-Hosts.
  • Während des VMware Tools-Upgrades wird möglicherweise im Fenster "Kürzlich bearbeitete Aufgaben" eine irreführende Fehlermeldung angezeigt
    Wenn Sie ein VMware Tools-Upgrade einer virtuellen Maschine durchführen, wird möglicherweise die irreführende Fehlermeldung Der Vorgang kann nicht abgeschlossen werden, weil die VMware Tools auf dieser virtuellen Maschine nicht ausgeführt werden angezeigt, obwohl die Standardisierung erfolgreich ist.
  • Das VMware Tools-Upgrade für eine virtuelle Maschine auf einem Host im Wartungsmodus schlägt möglicherweise mit einer irreführenden Fehlermeldung fehl
    Wenn Sie eine virtuelle Maschine auf einem Host aktualisieren, der sich im Wartungsmodus befindet, schlägt die Standardisierung möglicherweise mit der irreführenden Fehlermeldung Die in der VM installierten VMware Tools unterstützten keine automatische Aktualisierung. Aktualisieren Sie VMware Tools manuell auf der Registerkarte Aufgaben und Ereignisse fehl. Eine Standardisierung einer virtuellen Maschine auf einem Host im Wartungsmodus ist nicht möglich. Die richtige Fehlermeldung lautet: Während der Standardisierung sind Fehler aufgetreten.
  • Während der VMware Tools-Upgrade-Standardisierung wird möglicherweise eine falsche Ereignisfehlermeldung angezeigt
    Wenn Sie eine virtuelle Linux-Maschine anhand der Baseline "VMware Tools-Upgrade passend zum Host" standardisieren, wird die falsche Fehlermeldung Standardisierung von <Name_der_virtuellen_Maschine> für Patches ist nicht möglich: Eine Standardisierung von virtuellen Linux-Maschinen wird nicht unterstützt auf der Registerkarte Ereignisse angezeigt. Dieses Ereignis steht nicht mit dem Upgrade von VMware Tools in Zusammenhang.
  • Die VMware Tools-Upgrade-Standardisierung schlägt möglicherweise mit einer irreführenden Ereignisfehlermeldung fehl
    Wenn Sie versuchen, VMware Tools auf einer virtuellen Maschine zu aktualisieren, auf der VMware Tools nicht installiert ist, schlägt die Standardisierung mit einer irreführenden Fehlermeldung fehl: VMware vCenter Update Manager hat einen unbekannten Fehler. Auf der Registerkarte "Aufgaben und Ereignisse" und in den Protokollen finden Sie weitere Details. Update Manager unterstützt für virtuelle Maschinen, auf denen VMware Tools nicht installiert ist, kein Upgrade von VMware Tools.
  • Das Planen einer Standardisierungsaufgabe generiert mehrere Aufgaben, von denen eine irreführend ist
    Wenn Sie eine Standardisierungsaufgabe planen, werden im Fenster "Kürzlich bearbeitete Aufgaben" mehrere aktive Aufgaben angezeigt. Eine dieser Aufgaben ist Element standardisieren. Diese Aufgabe wird angezeigt, wenn Sie eine neue Standardisierungsaufgabe erstellen. Es handelt sich jedoch nicht um eine tatsächliche Standardisierungsaufgabe, bei der die Objekte standardisiert werden. Die Aufgabe Element standardisieren erstellt basierend auf Ihrer Eingabe im Standardisierungsassistenten Unteraufgaben für die geplante Standardisierung.
  • Die Schnellumschalt-Links für die Administratoransicht und die Übereinstimmungsansicht funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß, wenn sich Ihre Umgebung im verknüpften Modus befindet
    Wenn Ihr vCenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe im verknüpften Modus von vCenter gehört und mit jedem vCenter Server-System eine Update Manager-Instanz registriert ist, funktionieren die Navigationslinks für die Administratoransicht und die Übereinstimmungsansicht möglicherweise nicht ordnungsgemäß. Beispielsweise ist die Update Manager-Instanz 1 bei vCenter Server 1 und die Update Manager-Instanz 2 bei vCenter Server-System 2 registriert. Wenn Sie ein Objekt auswählen, das von vCenter Server 1 verwaltet wird, auf die Registerkarte Update Manager und anschließend in der oberen rechten Ecke auf Administratoransicht klicken, wird die Administratoransicht der Update Manager-Instanz 1 angezeigt. Wenn Sie auf Übereinstimmungsansicht klicken, ein von vCenter Server 2 verwaltetes Objekt aus der Bestandsliste auswählen und in der oberen rechten Ecke auf Administratoransicht klicken, wird erneut die Administratoransicht der Update Manager-Instanz 1 angezeigt.
    Umgehung: Klicken Sie auf Übereinstimmungsansicht und anschließend erneut auf Administratoransicht, damit die Administratoransicht der zweiten Update Manager-Instanz angezeigt wird.
  • Wenn Sie ein VMware Tools-Upgrade durchführen, wird möglicherweise eine irreführende Fehlermeldung angezeigt
    Wenn Sie ein VMware Tools-Upgrade einer virtuellen Maschine mit einer unzureichenden Menge an freiem Speicherplatz durchführen, schlägt die Standardisierung aufgrund des Mangels an Speicherplatz fehl und die falsche Fehlermeldung Die Operation der VMware Tools wurde abgebrochen wird angezeigt.
  • Im Standardisierungsassistenten werden miteinander in Konflikt stehende Patches gezählt
    Nach dem Prüfen eines ausgewählten Objekts anhand einer Patch-Baseline werden möglicherweise mehrere miteinander in Konflikt stehende Patches im Fenster "Patch-Baselines" angezeigt. Wenn Sie versuchen, das ausgewählte Objekt zu standardisieren, werden die miteinander in Konflikt stehenden Patches im Standardisierungsassistenten als Patches gezählt, die auf dem Objekt installiert werden, es werden jedoch nur einige oder keine der miteinander in Konflikt stehenden Patches während des Standardisierungsvorgangs installiert.
  • Aktualisiert:Update Manager unterstützt keinen erneuten Import einer Host-Upgrade-Datei
    Update Manager unterstützt keinen erneuten Import von Host-Upgrade-Dateien (ISO für ESX-Hosts und ZIP für ESXi-Hosts), wenn eine bereits importierte Datei beschädigt oder manuell aus dem Update Manager-Patch-Speicher gelöscht wird. Das Importieren von Upgrade-Dateien für eine bestimmte Version stellt einen einmaligen Vorgang dar. Nachdem Sie die Upgrade-Dateien hochgeladen haben, müssen Sie zum Erstellen einer neuen Host-Upgrade-Baseline die vorhandenen Versions-Upgrades verwenden, die in Update Manager zur Verfügung stehen. Außerdem können Sie keine neue Upgrade-Baseline für die lizenzierte ESX 4.0-Version (Build 164009) erstellen, wenn Sie eine Upgrade-Baseline mit der neuen ESX 4.0-Testsoftware (Build 171294) erstellt haben.
  • Der Update Manager-Dienst füllt das \Temp-Verzeichnis möglicherweise mit einer großen Anzahl an temporären Systemdateien
    Möglicherweise enthält das \Temp-Verzeichnis von Windows (der Standardspeicherort ist C:\WINDOWS\Temp) viele Dateien mit Namen wie ufa{*}.tmp und ufa{*}.tmp.LOG{*}.
    • ufa{*}.tmp-Dateien – Diese Dateien werden erstellt, wenn der Update Manager-Dienst während einer Offline-Prüfung einer virtuellen Maschine plötzlich nicht mehr verfügbar ist. So löschen Sie die ufa{*}.tmp-Dateien, z. B. die Datei ufa729F.tmp:
      1. Wählen Sie Start > Ausführen.
      2. Geben Sie im Fenster "Ausführen" regedit ein.
      3. Navigieren Sie im Registrierungs-Editor zum Ordner Arbeitsplatz\HKEY_LOCAL_MACHINE und wählen Sie die Datei ufa729F.tmp aus.
      4. Wählen Sie die Option Datei > Struktur entfernen.
      5. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster .
      6. Navigieren Sie zu C:\ und geben Sie den folgenden Befehl ein:
        del C:\Windows\Temp\ufa729F.tmp
    • ufa{*}.tmp.LOG{*}-Dateien – Diese Dateien sind Windows-Transaktionsprotokolldateien für Registrierungsvorgänge. Sie können als Ergebnis der Protokollierung von Registrierungstransaktionen unter Windows generiert werden und das Windows-Betriebssystem entfernt sie nach der Verwendung nicht. ufa{*}.tmp.LOG{*}-Dateien sind wie alle anderen temporären Windows-Dateien und können im Rahmen einer Windows-Festplattenbereinigungsaufgabe gelöscht werden.
      So löschen Sie die ufa{*}.tmp.LOG{*}-Dateien, z. B. die Datei ufaFF50.tmp.LOG2:
      1. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster.
      2. Navigieren Sie zu C:\ und geben Sie den folgenden Befehl ein:
        del C:\Windows\Temp\ufaFF50.tmp.LOG2

Seitenanfang