VMware ESXi™ 5.0 | 24. August 2011 | Build 469512

VMware vCenter Server™ 5.0 | 24. August 2011 | Build 456005

vCenter Server Appliance 5.0 | 24. August 2011 | Build 472350

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2013

Überprüfen Sie, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Neuigkeiten

Diese Version von vSphere 5.0 umfasst ESXi 5.0 und vCenter Server 5.0. Weitere Informationen über die neuen und erweiterten Funktionen in dieser Version finden Sie unter Neuheiten bei VMware vSphere 5.0.

Internationalisierung

VMware vSphere 5.0 ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Vereinfachtes Chinesisch

Erzwingen des Gebietsschemas von vSphere-Client

In vSphere 5.0 können Sie VMware vSphere Client™ so konfigurieren, dass alle Texte der Benutzerschnittstelle auf Englisch erscheinen, auch für den Fall, dass für die Maschine, auf der er läuft, eine andere Sprache eingerichtet ist. Diese Konfiguration kann durch Angabe eines Befehlszeilenparameters für die Dauer einer einzelnen Sitzung erfolgen. Diese Konfiguration gilt für die Texte der Benutzerschnittstelle. Sie gilt nicht für andere Einstellungen des Gebietsschemas, z. B. für Datum und Uhrzeit oder für das Formatieren von numerischen Angaben.

Der folgende vSphere-Client-Befehl sorgt dafür, dass eine einzelne Sitzung auf Englisch erscheint:

vpxClient -locale en_US

Kompatibilität und Installation

ESXi, vCenter Server und vSphere Client – Versionskompatibilität

Die VMware-Produkt-Interoperabilitätmatrix liefert Details zur Kompatibilität aktueller und vorheriger Versionen von VMware vSphere-Komponenten, einschließlich ESXi, VMware vCenter Server, vSphere-Client und wahlweise anderer VMware-Produkte. Überprüfen Sie außerdem diese Site auf Informationen zu unterstützten Verwaltungs- und Sicherungsagenten, bevor Sie ESXi oder vCenter Server installieren.

Die ZIP-Datei mit vCenter Server und den Modulen enthält auch den vSphere Web Client und den vSphere-Client. Sie können mithilfe des VMware vCenter™-Installationsassistenten einen oder beide Clients installieren.

Hardwarekompatibilität für ESXi

Um herauszufinden, welche Prozessoren, Speichergeräte, SAN-Arrays und E/A-Geräte mit vSphere 5.0 kompatibel sind, lesen Sie die Informationen zu ESXi 5.0 im VMware-Kompatibilitätshandbuch.

Upgrades und Installationen für unterstützte CPUsvSphere 5.0 unterstützt nur CPUs mit LAHF- und SAHF-Befehlssätzen. Während einer Installation oder eines Upgrades wird eine Prüfung auf die Kompatibilität der Host-CPU mit vSphere 5.0 durchgeführt. Weitere Informationen zur CPU-Unterstützung finden Sie im VMware-Kompatibilitätshandbuch.

Kompatibilität von Gastbetriebssystemen für ESXi

Verwenden Sie die ESXi 5.0-Informationen im VMware-Kompatibilitätshandbuch, um die Gastbetriebssysteme zu ermitteln, die mit vSphere 5.0 kompatibel sind.

Kompatibilität von virtuellen Maschinen für ESXi

Virtuelle Maschinen mit virtueller Hardware der Versionen 4.0 und höher werden von ESXi 5.0 unterstützt. Die Hardwareversion 3 wird nicht mehr unterstützt. Wenn Sie virtuelle Maschinen der Hardwareversion 3 unter ESXi 5.0 verwenden möchten, müssen Sie ein Upgrade der virtuellen Hardware durchführen. Weitere Informationen finden Sie in der vSphere-Upgrade-Dokumentation.

Aktualisiert vSphere-Client-Verbindungen zu Umgebungen im verknüpften Modus

vCenter Server 5.0 kann sich nur zusammen mit anderen Instanzen von vCenter Server 5.0 im verknüpften Modus befinden. Gruppen im verknüpften Modus, die sowohl vCenter Server 5.0 als auch frühere Versionen von vCenter Server enthalten, werden nicht unterstützt.

Kompatibilität von vSphere 5.0 und VMware View

Informationen zu vSphere-Konfigurationen, die mit VMware View unterstützt werden, finden Sie in der VMware-Produkt-Interoperabilitätmatrix .

Installationshinweise für diese Version

Weitere Informationen zum Installieren und Konfigurieren von ESXi und vCenter Server finden Sie im Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere.

Nach der erfolgreichen Installation müssen Sie einige Lizenzierungs-, Netzwerk- und Sicherheitskonfigurationsaufgaben durchführen. Beachten Sie die folgenden Handbücher in der vSphere-Dokumentation für weitere Informationen zu diesen Konfigurationsaufgaben.

vCenter Server 5.0 unterstützt nur die Installation auf 64-Bit-Plattformen von Windows. Wenn das System ein 64-Bit-System ist, können Sie ein Upgrade von vCenter Server 4.1 auf vCenter Server 5.0 durchführen. Wenn VMware VirtualCenter Server 2.5 oder vCenter Server 4.0 auf einem 32-Bit-System installiert ist, finden Sie weitere Informationen über das Installieren von vCenter Server auf einem 64-Bit-Betriebssystem und das Beibehalten der VirtualCenter-Datenbank im vSphere-Upgrade-Handbuch.

vCenter Server 5.0 enthält zum vCenter Server gehörende MIB-Dateien (MIB, Management Information Base). Sie können MIB-Dateien, die sich auf ESXi beziehen, von der VMware-Website unter http://www.vmware.com/download/vsphere/drivers_tools.html herunterladen.

Migrieren von Drittanbieter-Lösungen

ESX/ESXi-Hosts enthalten möglicherweise Drittanbieter-Software, z. B. Cisco Nexus 1000V VEMs oder EMC PowerPath-Module. Die ESXi 5.0-Architektur hat sich seit ESX/ESXi 4.x geändert, sodass angepasste Software-Pakete von Drittanbietern (VIBS) nicht migriert werden können, wenn Sie ein Upgrade von ESX/ESXi 4.x auf ESXi 5.0 durchführen. Wenn Sie ein Upgrade eines 4.x-Hosts mit angepassten VIBS, die sich nicht im Upgrade-ISO-Image befinden, durchführen, können Sie zwar mit dem Upgrade fortfahren, jedoch erscheint eine Fehlermeldung, in der die fehlenden VIBS aufgelistet werden. Für ein erfolgreiches Upgrade bzw. eine erfolgreiche Migration solcher Hosts müssen Sie Image Builder zum Erstellen eines benutzerdefinierten ESXi-ISO-Images mit den fehlenden VIBs verwenden. Wenn Sie ein Upgrade ohne die Drittanbieter-Software durchführen möchten, verwenden Sie die Option ForceMigrateoder wählen Sie die Option zum Entfernen von Drittanbieter-Softwaremodulen während des Standardisierungvorgangs im vSphere Update Manager. Weitere Informationen zur Erstellung einer benutzerdefinierten ISO-Datei mithilfe von Image Builder finden Sie im Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere. Informationen zur Durchführung von Upgrades mit Anpassungen von Drittanbietern finden Sie in den Handbüchern vSphere-Upgrade und Installieren und Verwalten von VMware vSphere Update Manager. Informationen zur Durchführung von Upgrades mit vSphere Update Manager finden Sie in den Handbüchern vSphere-Upgrade und Installieren und Verwalten von VMware vSphere Update Manager.

Upgrades für diese Version

Informationen zur Durchführung eines Upgrades von vCenter Server und ESXi-Hosts finden Sie im Handbuch vSphere-Upgrade.

vCenter Server-Upgrades

vSphere 5.0 unterstützt die folgenden Upgrade-Szenarien.

  • Sie können In-Place-Upgrades auf 64-Bit-Systemen von vCenter Server 4.x auf vCenter Server 5.0 durchführen.
    Sie können kein Upgrade einer Instanz von vCenter Server 4.0.x durchführen, der unter Windows XP Professional x64 Edition ausgeführt wird.

  • Sie können ein Upgrade von VirtualCenter 2.5 Update 6 und höher und vCenter Server 4.x auf vCenter Server 5.0 durchführen, indem Sie vCenter Server 5.0 auf einem neuen 64-Bit-Betriebssystem installieren und die vorhandene Datenbank migrieren.
    Diese Upgrade-Methode ermöglicht das Upgrade von einem 32-Bit-System auf ein 64-Bit-System.

  • vCenter Server 5.0 kann ESXi 5.0-Hosts in demselben Cluster mit ESX/ESXi 4.x- und ESX/ESXi 3.5-Hosts verwalten. Er kann auch ESX/ESXi 3.5-Hosts in demselben Cluster mit ESX/ESXi 4.x-Hosts verwalten. vCenter Server 5.0 kann ESX 2.x- und ESX 3.0.x-Hosts nicht verwalten.

ESX/ESXi-Upgrades

vSphere 5.0 stellt die folgenden Tools für die Aktualisierung von ESX/ESXi-Hosts zur Verfügung:

  • vSphere Update Manager. Wenn auf Ihrer Site vCenter Server eingesetzt wird, verwenden Sie vSphere Update Manager zum Durchführen eines koordinierten Host-Upgrades oder eines koordinierten Upgrades von virtuellen Maschinen. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch vSphere-Upgrade. Eine umfassende Dokumentation zu vSphere Update Manager finden Sie im Handbuch Installieren und Verwalten von VMware vSphere Update Manager.

  • Durchführung eines interaktiven Upgrades mithilfe eines ESXi-Installations-ISO-Image auf CD-ROM oder DVD. Sie können das ESXi 5.0-Installationsprogramm von einem CD-ROM- oder DVD-Laufwerk aus starten, um ein interaktives Upgrade durchzuführen. Diese Methode eignet sich für das Durchführen eines Upgrades für eine kleine Anzahl von Hosts.

  • Durchführen eines skriptbasierten Upgrades. Sie können ein Upgrade oder eine Migration von ESXi/ESX 4.x-Hosts auf ESXi 5.0 durchführen, indem Sie ein Update-Skript ausführen, was eine effiziente, unbeaufsichtigte Durchführung ermöglicht. Skriptbasierte Upgrades bieten zudem eine effiziente Möglichkeit zum Bereitstellen mehrerer Hosts. Sie können ein Skript zum Durchführen eines Upgrades von ESXi von einem CD-ROM- oder DVD-Laufwerk aus verwenden oder das Installationsprogramm per PXE-Startvorgang starten.

Testversionen von vSphere 5.0

Upgrades von vSphere 5.0 Beta und den vSphere 5.0 Release Candidate-Versionen auf vSphere 5.0 werden nicht unterstützt. Deinstallieren Sie ESXi 5.0 Beta bzw. den Release-Kandidaten und vCenter Server 5.0 Beta oder den Release-Kandidaten und führen Sie eine Neuinstallation von vCenter Server 5.0 und ESXi 5.0 durch. Sofern Sie Beta- oder Release-Kandidat-Versionen von vSphere 5.0 getestet haben, wird empfohlen, die Daten, die Sie aus den Konfigurationen auf vSphere 5.0 beibehalten möchten, neu zu erstellen.

VMware vSphere SDKs

VMware vSphere bietet einen Satz von SDKs für vSphere-Server- und Gastbetriebssystemumgebungen.

  • vSphere Management SDK. Eine Sammlung von Software Development Kits für die vSphere Management-Programmierumgebung. Das vSphere Management SDK enthält die folgenden vSphere-SDKs:

    • vSphere Web Services SDK.Enthält Unterstützung für neue Funktionen in ESXi 5.0 und den vCenter Server 5.0-Serversystemen. Sie können dieses SDK auch mit vorherigen Versionen von ESX/ESXi und vCenter Server verwenden. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu VMware vSphere Web Services SDK.

    • vSphere vCenter Storage Monitoring Service (SMS) SDK. SMS 2.0 wird von vCenter Server 5.0 unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu vCenter SMS SDK.

    • vSphere ESX Agent Manager (EAM) SDK. EAM 1.0 wird von ESXi 5.0 unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu vSphere ESX Agent Manager.

  • vSphere Guest SDK. Das VMware vSphere Guest SDK 4.0 wird von ESXi 5.0 unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu VMware vSphere Guest SDK.

  • VMware vSphere SDK für Perl. Das SDK für Perl 5.0 wird von vSphere 5.0 unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu vSphere SDK für Perl.

Open Source-Komponenten für VMware vSphere

Informationen über Copyright und Lizenzen für die Open Source-Komponenten, die im Lieferumfang von vSphere 5.0 enthalten sind, finden Sie unter http://www.vmware.com/download/vsphere/open_source.html auf der Registerkarte Open Source. Sie können auch die Quelldateien für jede GPL-, LGPL- oder vergleichbare Lizenz herunterladen, die es erfordert, den Quellcode oder Änderungen des Quellcodes für die neueste allgemein verfügbare Version von vSphere zur Verfügung zu stellen.

Hinweise zu Produktunterstützung

VMware vSphere 5.0 ist die letzte Version für die folgenden Management-Funktionen und Plattformen. VMware bietet weiterhin technischen Support für diese Funktionen und Plattformen bis zum Ende der Supportdauer an.

  • VMware Toolbox. vSphere 5.0 ist die letzte Version, die Unterstützung für die grafische Benutzeroberfläche von VMware Tools, VMware Toolbox, bietet. VMware wird die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) der Toolbox weiterhin aktualisieren und unterstützen, damit alle VMware Tools-Funktionen ausgeführt werden können.

  • VMI-Paravirtualisierung. vSphere 4.1 war die letzte Version, die die Paravirtualisierungsschnittstelle des VMI-Gastbetriebssystems unterstützt. Weitere Informationen zum Migrieren von VMI-fähigen virtuellen Maschinen, sodass sie auf künftigen Versionen von vSphere lauffähig sind, finden Sie im Knowledgebase-Artikel 1013842.

  • VMCI-Sockets. vSphere 5.0 ist die letzte Hauptversion, die die Verwendung von VMCI-Sockets für die Kommunikation zwischen virtuellen Maschinen unterstützt. Die Verwendung von VMCI-Sockets für die Kommunikation zwischen ESXi und virtuellen Maschinen wird weiterhin unterstützt.

  • Vorgefertigte Module für nicht unterstützte Linux-Gastbetriebssysteme. vSphere 5.0 ist die letzte Version, bei der vorgefertigte Module (PBMs) für nicht unterstützte Linux-Gastbetriebssysteme im Lieferumfang enthalten sind. Wenn Sie ein nicht unterstütztes Linux-Gastbetriebssystem verwenden möchten, müssen Sie während der Installation von VMware Tools die Linux-Kernel-Module aus dem Quellcode kompilieren.

  • Bandlaufwerke. VMware unterstützt keine Bandlaufwerke, die an ESX/ESXi-Hosts angeschlossen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie im Knowledgebase-Artikel 1016407.

  • vSphere 5.0 und dessen nachfolgende Update- und Patch-Versionen sind die letzten vSphere-Versionen, die VMware ESX/ESXi 3.5 und VMware Virtual Center 2.5 unterstützen. Zukünftige Versionen von vSphere (dazu gehören VMware ESXi, VMware vCenter Server, VMware vSphere Client und VMware vCenter-Erweiterungen und -Plug-Ins, wie z. B. vCenter Update Manager) können nicht mehr mit VMware ESX/ESXi 3.5 und VMware Virtual Center 2.5 betrieben werden. VMware ESX/ESXi 3.5 und VMware Virtual Center 2.5 werden weiterhin bis zu den ursprünglich veröffentlichten Daten zur Beendigung der Unterstützung unterstützt.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden beim Testen der Software erkannt. Sie helfen Ihnen, das Verhalten, auf das Sie in dieser Version treffen, besser zu verstehen. Diese Liste der Probleme gilt nur für diese Version von vSphere 5.0. Einige bekannte Probleme von vorherigen Versionen betreffen möglicherweise auch diese Version. Wenn ein Problem auftritt, das nicht in der Liste der bekannten Probleme aufgeführt ist, prüfen Sie die Liste der bekannten Probleme früherer Versionen, suchen Sie in der VMware-Knowledgebase oder teilen Sie uns das Problem durch Ihr Feedback mit.

Liste bekannter Probleme

Lesen Sie durch alle bekannten Probleme, um die Probleme zu finden, die Sie zutreffen. Die Probleme gliedern sich wie folgt:

Installationsprobleme
  • Regelinformationen fehlen, wenn das Image Builder-cmdlet zum Anzeigen eines geänderten Image-Profils in PowerShell 1.0 ausgeführt wird
    Installieren Sie vSphere PowerCLI auf Microsoft PowerShell 1.0. Fügen Sie anschließend ein OEM-Softwarepaket zu einem Image-Profil hinzu. Beim Auflisten des Image-Profils fehlen die Informationen zur Rules-Eigenschaft.

    Umgehung: Sie können auf die Regelinformationen zugreifen, indem Sie die Rules-Eigenschaft des Image-Profilobjekts anzeigen.

  • Keine Fehlermeldung, wenn Sie vSphere Authentication Proxy, vSphere ESXi Dump Collector und vSphere Syslog Collector-Support-Tools für vCenter Server auf vorherigen Versionen von vCenter Server installieren
    vCenter Server-Tools (VMware ESXi Dump Collector, VMware Syslog Collector, vSphere Auto Deploy und vSphere Authentication Proxy) sind auf dem Installationsmedium von vSphere 5.0 enthalten. Wenn Sie versuchen, ein oder mehrere Tools auf einem System zu installieren, auf dem eine vorherige Version von vCenter Server installiert ist, schlägt die Installation ohne Anzeige einer Fehlermeldung fehl.

    Umgehung: Keine

  • Die vSphere Authentication Proxy-, vSphere ESXi Dump Collector- und vSphere Syslog Collector-Support-Tools für vCenter Server unterstützen IPv6 nicht
    Die Hostmaschinen für Authentication Proxy, ESXi Dump Collector und Syslog Collector müssen eine gültige IPv4-Adresse aufweisen. Sie können diese Support-Tools auf Maschinen in Netzwerkumgebungen installieren, in denen entweder nur IPv4 oder IPv4 und IPv6 eingesetzt werden. Sie können die Tools nicht auf Maschinen in reinen IPv6-Umgebungen installieren. Die Authentication Proxy-, ESXi Dump Collector- und Syslog Collector-Dienste werden zwecks Kommunikation mit vCenter Server an eine IPv4-Adresse gebunden. IPv6 wird nicht unterstützt. vCenter Server kann sich auf einer Hostmaschine in einer Netzwerkumgebung befinden, in denen nur IPv4, IPv4 und IPv6 oder nur IPv6 eingesetzt werden. Allerdings muss die Maschine, die eine Verbindung zu vCenter Server über den vSphere-Client herstellt, über eine IPv4-Adresse verfügen, damit die Authentication Proxy-, ESXi Dump Collector- und Syslog Collector-Dienste funktionieren können.

    Umgehung: Keine.

  • vCenter Inventory Service unterstützt das standardmäßige Binden an IPv6-Schnittstellen nicht
    Wenn Sie vCenter Server installieren, unterstützt vCenter Inventory Service standardmäßig nur IPv4.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die IPv6-Unterstützung für vCenter Inventory Service zu aktivieren.

    1. Halten Sie den vCenter Inventory Service an.
      1. Wählen Sie unter "Verwaltung" in der Systemsteuerung Dienste aus.
      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf vCenter Inventory Service und wählen Sie Anhalten.
    2. Öffnen Sie die folgende Datei in einem Texteditor:
      Installationsverzeichnis_von_Inventory_Service/lib/server/config/dataservice.properties
    3. Ändern Sie den Wert für dataservice.nio.enabledin false.
    4. Starten Sie den vCenter Inventory Service neu.
  • Eine skriptbasierte ESXi-Installation oder ein Upgrade von CD oder DVD schlägt fehl, es sei denn, Großbuchstaben werden beim Übergeben des Namen der Skriptdatei an den Startbefehl verwendet.
    Wenn Sie eine skriptbasierte Installation oder ein Upgrade von einem ESXi 5.0-Installer-ISO-Image aus, das auf CD oder DVD gebrannt wurde, zusammen mit dem Installations- bzw. Upgrade-Skript (Kickstart-Datei) durchführen, wird der Name der Kickstart-Datei nur dann erkannt, wenn dieser in Großbuchstaben angegeben wird, auch wenn der Name der Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht. Wenn z. B. der Name der Kickstart-Datei ks.cfglautet und Sie den Startbefehl ks=cdrom:/ks.cfgzum Angeben des Speicherorts der Kickstart-Datei verwenden, schlägt die Installation fehl mit einer Fehlermeldung ähnlich der Folgenden: HandledError: Fehler (weitere Informationen finden Sie in der Protokolldatei): Kickstart-Datei auf CD-ROM mit Pfad -- /ks.cfg wurde nicht gefunden.

    Umgehung: Verwenden Sie Großbuchstaben im Startbefehl, um den Namen der Kickstart-Datei anzugeben, z. B.: ks=cdrom:/KS.CFG

  • Irreführende Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, unter Angabe eines relativen Pfads VIBs zu installieren
    Wenn Sie mithilfe des Befehls esxcli software vib versuchen, ein Depot, ein VIB oder ein Profil zu installieren und Sie einen relativen Pfad angeben, schlägt der Vorgang mit folgender Fehlermeldung fehl: Datei oder Verzeichnis nicht vorhanden: '/var/log/vmware/a.vib'

    Umgehung: Geben Sie den absoluten Pfad an, wenn Sie die Installation durchzuführen.

  • Der vSphere-Client kann nicht in einem Ordner installiert werden, dessen Name Sonderzeichen enthält
    Wenn Sie den vSphere-Client in einem Ordner oder Verzeichnis installieren, dessen Name ein Semikolon (;), eine linke eckige Klammer ([), eine rechte eckige Klammer (]), ein Gleichheitszeichen (=), ein Pluszeichen (+), ein Komma (,) oder ein Rautezeichen (#) enthält, erscheint die folgende Fehlermeldung:

    Der Installationspfad enthält ein ';'-Zeichen. Wählen Sie ein Installationsverzeichnis ohne dieses Zeichen aus.

    Auch wenn der Ordnername kein Semikolon (;) enthält, können Sie den vSphere-Client im angegebenen Ordner nicht installieren. Wenn Sie außerdem den vSphere-Client in einem benutzerdefinierten Ordner installieren, dessen Name ein Rautezeichen enthält ( #), kann der Client keine Verbindung zu vCenter Server herstellen.

    Umgehung: Installieren Sie den vSphere-Client nicht in einem benutzerdefinierten Ordner, dessen Name ein Semikolon (;), eine linke eckige Klammer ([), eine rechte eckige Klammer (]), ein Gleichheitszeichen (=), ein Pluszeichen (+), ein Komma (,) oder ein Rautezeichen (#) enthält ..

  • Unter Windows 2008 ist nach der Installation das Beitreten zu einer Gruppe im verknüpften Modus nicht erfolgreich, wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) aktiviert ist
    Wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) auf einem Windows 2008 x64-Bit-Betriebssystem aktiviert ist und Sie versuchen, auf einem System, auf dem vCenter Server bereits ausgeführt wird, einer Gruppe im verknüpften Modus eine Maschine hinzuzufügen, scheint es, als sei die Verknüpfung erfolgreich, aber in Wirklichkeit schlägt sie fehl. In der Bestandsliste wird nur ein vCenter Server aufgeführt.

    Umgehung: Schalten Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC) aus, bevor nach der Installation das Beitreten zu einer Gruppe im verknüpften Modus vorgenommen wird, and schalten Sie sie anschließend wieder ein.

    1. Benutzerkontensteuerung (UAC) ausschalten.
      1. Wählen Sie im Startmenü von Windows Systemsteuerung > Benutzerkonten.
      2. Wählen Sie Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten.
      3. Deaktivieren Sie die Option Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen und klicken Sie auf OK.
      4. Starten Sie die Maschine neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
    2. Starten Sie die Konfiguration für den verknüpften Modus.
      1. Wählen Sie Start > Programme > VMware > vCenter Server-Konfiguration für den verknüpften Modus.
      2. Klicken Sie auf Weiter.
      3. Wählen Sie Konfiguration für den verknüpften Modus ändern und klicken Sie auf Weiter.
      4. Wählen Sie vCenter Server-Instanz einer vorhandenen Gruppe für den verknüpften Modus oder einer anderen Instanz hinzufügen und klicken Sie auf Weiter.
      5. Geben Sie den Servernamen und die Informationen für den LDAP-Port an und klicken Sie auf Weiter.
      6. Klicken Sie auf Fortfahren, um die Installation abzuschließen.
      7. Klicken Sie auf Beenden, um den Verknüpfungsvorgang zu beenden.
    3. Melden Sie sich bei einem der vCenter Server-Systeme an und vergewissern Sie sich, dass die Server verknüpft sind.
    4. Sind die vCenter Server-Systeme verknüpft, schalten Sie die UAC ein.
      1. Wählen Sie im Startmenü von Windows Systemsteuerung > Benutzerkonten.
      2. Wählen Sie Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten.
      3. Aktivieren Sie die Option Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen und klicken Sie auf OK.
      4. Starten Sie die Maschine neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  • Wenn nach dem Installieren von vSphere Web Client der Benutzer auf "Beenden" im Installationsassistenten klickt, wird ein Browser gestartet und eine leere Seite angezeigt.
    Nach der Installation des vSphere-Clients wird ein Browser gestartet und eine leere Seite angezeigt, wenn Sie im Installationsassistenten auf "Beenden" klicken. Die Seite bleibt leer und der Browser stellt keine Verbindung zur vSphere Administration Application her.

    Umgehung: Beenden Sie den Browser und starten Sie die vSphere Administration Application-Seite vom Startmenü aus.

Upgrade-Probleme
  • Ein Live-Update mit ESXCLI schlägt mit einer VibDownloadError-Fehlermeldung fehl
    Wenn Sie die folgenden Aufgaben sequentiell durchführen, schlägt die Transaktion "Neustart erforderlich" fehl und eine VibDownloadError-Fehlermeldung erscheint.

    1. Ein Live-Update unter Verwendung des Befehls esxcli software profile updateoder esxcli vib update.
    2. Vor dem Neustart wird eine Transaktion ausgeführt, die nicht erfolgreich abgeschlossen wird. Eine mögliche häufige Ursache liegt in der Verifizierung der Signatur, die nur dann überprüft werden kann, nachdem das VIB heruntergeladen wurde.
    3. Versuchen Sie, ohne den Host neu zu starten, eine weitere Transaktion auszuführen, die einen Neustart erfordert. Die Transaktion schlägt mit einer VibDownloadError-Fehlermeldung fehl.

 

Umgehung: Der Fehler kann in zwei Schritten behoben werden.

  1. Starten Sie den ESXi-Host neu, um dessen Zustand zu bereinigen.
  2. Wiederholen Sie die Live-Installation.
  • ESX 4.0 Update 2-Hosts stürzen möglicherweise nach einem Upgrade auf vCenter Server Version 5.0 ab
    Beim Absturz erscheint die folgende Meldung auf dem violetten Bildschirm: NOT_IMPLEMENTED bora/vmkernel/filesystems/visorfs/visorfsObj.c:3391.

    Umgehung: Bevor Sie ein Upgrade auf vCenter Server 5.0 durchführen, führen Sie ein Upgrade aller ESX 4.0 Update 2-Hosts, die von vCenter Server verwaltet werden, auf ESX 4.0 Update 3 durch.

  • Upgrade von vCenter Server schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl: Der Systemadministrator hat Richtlinien festgelegt, die diese Installation verhindern
    Dieses Problem kann auftreten, wenn der Computer über nicht genügend zusammenhängenden Arbeitsspeicher für Windows Server 2003 oder Windows XP verfügt, um überprüfen zu können, ob das .msi- oder das .msp-Paket ordnungsgemäß signiert ist.

    Umgehung:

    1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Ausführen, geben Sie control admintools ein und klicken Sie auf OK.
    2. Doppelklicken Sie auf Local Security Policy.
    3. Wählen Sie Software Restriction Policies.
    4. Wenn keine Software-Einschränkungen aufgeführt sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Software Restriction Policies und wählen Sie Create New Policy.
    5. Doppelklicken Sie unter Object Type auf Enforcement.
    6. Wählen Sie All users except local administrators und klicken Sie auf OK.
    7. Starten Sie den Computer neu und führen Sie das vCenter Server-Upgrade erneut durch.
  • Die Datenmigration schlägt fehl, wenn der Pfad der vCenter Server-Installationsmedien Nicht-ASCII-Zeichen enthält
    Tritt dieses Problem auf, erscheint eine Fehlermeldung ähnlich der Folgenden: 'ascii' codec can't decode byte 0xd0 in position 30: ordinal not in range(128). Das Installationsprogramm wird dann während der Datenmigration unerwartet beendet.

    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass der Pfad der vCenter Server-Installationsmedien keine Nicht-ASCII-Zeichen enthält.

  • Während eines skriptbasierten Upgrades von ESX/ESXi 4.x auf ESXi 5.0 ändern sich die Namen der MPX- und VML-Festplattengeräte, was möglicherweise dazu führt, dass das Upgrade fehlschlägt
    Nach einem Neustart des Hosts werden die MPX- und VML-Festplattengerätenamen möglicherweise nicht beibehalten. Wenn sich während eines skriptbasierten Upgrades nach einem Neustart die Namen ändern, wird das Upgrade möglicherweise unterbrochen.

    Umgehung: Verwenden Sie nach Möglichkeit NAA-IDs (Network Address Authority Identifiers) für Festplattengeräte. Führen Sie bei Maschinen, die über keine Festplatten mit NAA-IDs verfügen,