Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance Manager 5.5 | 22. September 2013 | Build 1279992

Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance Automated 5.5 | 22. September 2013 | Build 1279992

Standalone VSA Cluster Service 5.5 | 22. September 2013 | Windows Build 1279860 | Linux Build 1276100

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Letzte Aktualisierung: 22. September 2013

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Diese Versionshinweise enthalten Informationen zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5, einer Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher für VMware vSphere 5.5.

VMware vSphere Storage Appliance 5.5-Funktionen

VMware vSphere Storage Appliance 5.5 bietet eine Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher, die die Rechen- und internen Festplattenressourcen von zwei bzw. drei ESXi-Hosts in einem VSA-Cluster zusammenfasst. Der VSA-Cluster ermöglicht vSphere High Availability und vSphere vMotion.

VSA-Clusterfunktionen

Ein VSA-Cluster bietet die folgenden Funktionen:

  • Gemeinsam genutzte Datenspeicher für alle Hosts im Datencenter
  • Eine Replik von jedem gemeinsam genutzten Datenspeicher
  • VMware vMotion und VMware High Availability
  • Failover- und Failback-Funktionen bei Hardware- und Softwareausfällen
  • Ersetzung eines ausgefallenen VSA-Clustermitglieds
    Hinweis: Ein VSA-Clustermitglied ist ein ESXi-Host mit einer laufenden vSphere Storage Appliance, die Teil eines VSA-Clusters ist.
  • Wiederherstellung der Verwaltung eines vorhandenen VSA-Clusters nach einem schwerwiegenden vCenter Server-Ausfall
  • Erfassung von VSA-Clusterprotokollen

VSA-Clusterkomponenten

  • vSphere Storage Appliance-Software
  • Zwei oder drei identische physische Server, auf denen ESXi 5.5 ausgeführt wird
  • VMware vCenter Server 5.5
    Hinweis: vCenter Server kann auf einem separaten physischen Server oder als eine virtuelle Maschine auf einem der ESXi-Hosts installiert werden.

Neuheiten bei vSphere Storage Appliance 5.5

vSphere Storage Appliance 5.5 enthält die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen:

  • Separate Upgrades für VSA Manager und Cluster. Über das Installationsprogramm wird nur VSA Manager aktualisiert. Aktualisieren Sie zuerst VSA Manager und verwenden Sie dann die Benutzeroberfläche des neuen Upgrade-Assistenten, um nacheinander die einzelnen Cluster separat zu aktualisieren.
  • VSA Manager 5.5 kann eine Kombination aus Clustern der Versionen 5.1.x und 5.5 verwalten.
  • Verbesserungen der vSphere Web Client-Funktionalität.
  • Option zur Bereitstellung von VSA-Clustern mithilfe einer lokalen Kopie der VSA-Systemfestplatten.

Einzelheiten zu den neuen Funktionen finden Sie im Handbuch vSphere Storage Appliance – Installation und Administration auf der Webseite mit der Dokumentation zu VMware vSphere Storage Appliance.

Installationshinweise

vSphere Storage Appliance unterstützt den Assistenten für das VSA Manager-Installationsprogramm und das VSA Automated-Installationsprogramm-Skript als Installations-Workflows. Die folgende Tabelle enthält einen Vergleich der Anforderungen für jeden Workflow. Lesen Sie die Dokumentation vSphere Storage Appliance – Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

 

Installationsanforderungen VSA Manager-Installationsprogramm VSA Automated-Installationsprogramm
Hardwareanforderungen
Zwei oder drei Server mit homogener Hardwarekonfiguration
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher
    • 6 GB Minimum
    • 24 GB empfohlen
    • 72 GB Maximum getestet
      Hinweis: Sie können über mehr als 72 GB Arbeitsspeicher pro ESXi-Host verfügen, da es keine Arbeitsspeicherbeschränkung für den VSA-Cluster gibt.
  • Netzwerkkarte 4 Single-Port- oder 2 Dual-Port-1-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 1 Quad-Port-Netzwerkkarte (bietet keine Netzwerkkartenredundanz)
  • RAID-Controller Der RAID-Controller muss RAID10, RAID6 oder RAID5 unterstützen
  • Festplatten Alle Festplatten, die in jeweils einem Host verwendet werden, müssen über dieselbe Kapazität und dieselben Leistungsmerkmale verfügen. Die maximale Anzahl an Festplatten pro Host beträgt 28.
    Verwenden Sie SATA- und SAS-Festplatten nicht zusammen. Informationen zu möglichen Konfigurationen finden Sie unter RAID-Einstellungen und -Anforderungen. Konfigurationen von Festplattenlaufwerken verschiedener Anbieter und Modelle, Laufwerkskapazitäten und Laufwerksgeschwindigkeit funktionieren zwar möglicherweise, die E/A-Schreibgeschwindigkeit des RAID-Adapters beträgt dann aber ein Vielfaches des langsamsten Laufwerks im RAID-Set und die Kapazität beträgt dann ein Vielfaches des kleinsten Laufwerks im RAID-Set. VMware empfiehlt dringend, keine Hybrid-Konfigurationen für Festplattenlaufwerke zu verwenden, mit Ausnahme des Falls, dass Sie nach dem Erwerb eines Ersatzlaufwerks vom Serverhersteller, das sich nur leicht vom ursprünglichen Laufwerk unterscheidet, ein RAID-Set neu aufbauen müssen. Das Ersetzen eines Laufwerks, das kleiner ist als die aktuelle Mindestkapazität für Laufwerke, führt dazu, dass der Neuaufbau des RAID-Sets fehlschlägt. Zudem wird dies nicht unterstützt.
Ja Ja
vCenter Server 5.5-System auf einer physischen oder virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Die folgende Konfiguration wird für die vCenter Server-Installation benötigt:
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher Die Menge des benötigten Arbeitsspeichers und Festplattenspeichers hängt von Ihrer vCenter Server-Konfiguration ab. Weitere Details finden Sie im Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere.
  • Netzwerkkarte 1-Gigabit-Ethernet- oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarte
Für VSA Manager ist zusätzlicher Festplattenspeicher erforderlich:
  • VSA Manager 10 GB
  • VSA-Clusterdienst 2 GB
Ja Ja
Hardwareanforderungen und -konfiguration für das Netzwerk
  • Zwei 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switches, empfohlen
    Hinweis: Die Netzwerkkonfiguration mit zwei Switches verhindert, dass es eine einzelne Ausfallstelle in der physischen Netzwerkschicht gibt
  • Ein 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switch als Minimum
  • In einer VSA-Umgebung muss das Netzwerk Geschwindigkeiten von 1 Gigabit oder höher erreichen, um die Konfiguration zu unterstützen.
Ja Ja
Statische IP-Adressen. vCenter Server und VSA Manager müssen sich nicht in demselben Subnetz wie VSA-Cluster befinden. Mitglieder eines jeden VSA-Clusters, einschließlich des VSA-Clusterdiensts für eine Konfiguration mit 2 Mitgliedern, müssen sich in demselben Subnetz befinden. Ja Ja
(Optional) Eine oder zwei VLAN-IDs, die auf den Ethernet-Switches konfiguriert sind Ja Ja
Software-Installationen
ESXi 5.5 auf jedem Host Ja Ja
64-Bit-Installation von Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 Ja Ja
vCenter Server 5.5 auf einem physischen System oder einer virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Ja Ja
vSphere Web Client Ja Ja

 

Lesen Sie die Dokumentation VMware vSphere Storage Appliance – Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

RAID-Einstellungen und -Anforderungen

 

RAID-Typ
SATA-Laufwerke
SAS-Laufwerke
RAID5
Nicht unterstützt
Die folgenden RAID-Konfigurationen sind Beispiele für gültige Kombinationen von Laufwerkanzahl und maximaler Laufwerkkapazität für SAS-Festplatten. Geringere Kapazitäten als die in diesem Beispiel aufgeführten Kapazitäten werden ebenfalls unterstützt:
  • 10 X 0,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 4,5 TB
  • 8 X 0,75 TB => VMFS-Datenspeicher mit 5,25 TB
  • 7 X 1 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 6 X 1,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 5 X 2 TB => VMFS-Datenspeicher mit 8 TB
  • 3 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 4 X 2,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 4 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 9 TB
RAID6
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Dieses Kapazitätsmaximum gilt zusammengefasst für alle auf dem ESXi-Host erstellten VMFS-Datenspeicher.
RAID10
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 8 TB. Dies ist keine Begrenzung der VMFS-Datenspeicher an sich, sondern ein Grenzwert, der auf der erwarteten Gesamtbelastbarkeit der Festplattenlaufwerke für ein RAID-Set beruht. Über diesen Grenzwert hinaus liegt die Speicherbelastbarkeit unterhalb des akzeptablen Grenzwerts.
Festplattendrehzahl
Mindestens 7200 U/min
Mindestens 10000 U/min
Hinweis: Wählen Sie Festplatten mit 15000 U/min, um eine bestmögliche Leistung zu erzielen.

 

Behobene Probleme

Die folgenden Probleme wurden seit der Freigabe von vSphere Storage Appliance 5,1 behoben.

  • Der Versuch, einen Knoten in einer Brownfield-Konfiguration zu ersetzen, versetzt den Cluster möglicherweise in einen inkonsistenten Zustand. Dies würde ein erfolgreiches Ersetzen des Knotens verhindern. Dieses Problem wurde behoben.

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme in dieser Version von vSphere Storage Appliance lassen sich wie folgt einteilen:

Upgrade-Probleme

  • Das Upgrade eines VSA-Clusters schlägt fehl, wenn nicht das Standardkennwort verwendet wird
    Wenn Sie beim Upgrade eines VSA-Clusters von Version 5.1.x auf Version 5.5 ein Kennwort verwenden, das nicht das Standardkennwort ist, schlägt das Upgrade fehl. In einer Fehlermeldung werden Sie darauf hingewiesen, dass der Cluster nicht verfügbar ist.

    Umgehung: Ändern Sie das Kennwort in das Standardkennwort, bevor Sie das Upgrade für den VSA-Cluster ausführen. Nachdem das Upgrade abgeschlossen ist, können Sie das Kennwort wieder beliebig ändern.

  • Nach einem Upgrade von VSA von Version 5.1 auf 5.5 kann der vSphere Web Client das VSA 5.5-Plug-In nicht laden und anzeigen
    Dieses Problem tritt auf, da die VSA-Informationen in der vCenter Server-Erweiterung nicht ordnungsgemäß aktualisiert werden, wenn ein Upgrade von VSA Manager von Version 5.1 auf 5.5 durchgeführt wird. Die vCenter Server-Erweiterung enthält die Konfigurationsinformationen, die der vSphere Web Client benötigt, um das VSA-Plug-In von der VSA-Installation abzurufen.
    Dieses Problem betrifft nur Upgrades. Folgende Elemente sind nicht davon betroffen:
    • Neuinstallation von VSA Manager 5.5
    • vSphere Client (Legacy)
    • Legacy-VSA-Web Client-Unterstützung ab 5.1

    Umgehung: Aktualisieren Sie die Erweiterungsinformationen unter Verwendung des vCenter Server Managed-Objektbrowsers.

    1. Gehen Sie in einem Browser zu folgender Adresse und authentifizieren Sie sich mit den vCenter Server-Anmeldeinformationen:
      https://{VC-IP}/mob/?moid=ExtensionManager
    2. Klicken Sie auf UpdateExtension.
    3. Kopieren Sie folgenden Inhalt in das Dialogfeld. Dadurch wird jedes Vorkommen von {VC-IP}durch den entsprechenden Wert ersetzt. Ändern Sie die Portwerte, wenn Nicht-Standard-Werte verwendet werden.

      <extension>
      <description>
      <label>VSA Manager</label>
      <summary>VSA Manager</summary>
      </description>
      <key>com.vmware.sva</key>
      <company>VMware, Inc.</company>
      <version>5.5.0.0</version>

      <server>
      <url>https://{VC-IP}:443/VSAManager/scriptConfig</url>
      <description>
      <label>VSA Management Server</label>
      <summary>VSA Management Server</summary>
      </description>
      <company>VMware, Inc.</company>
      <type>com.vmware.vim.viClientScripts</type>
      <adminEmail>svaadmin@vmware.com</adminEmail>
      <serverThumbprint></serverThumbprint>
      </server>   

      <client>
      <version>5.5.0.0</version>
      <description>
      <label>VSA Web Client</label>
      <summary>VSA Web Client</summary>
      </description>
      <company>VMware, Inc.</company>
      <type>vsphere-client-serenity</type>
      <url>http://{VC-IP}:8080/VSAManager/SVAUI/vsa-app.zip</url>
      </client>

      <lastHeartbeatTime>2012-09-17T20:28:15.573Z</lastHeartbeatTime>
      <shownInSolutionManager>false</shownInSolutionManager>

      </extension>

    4. Klicken Sie auf InvokeMethod.
    5. Melden Sie sich beim vSphere Web Client an.
      Der Client wählt automatisch die neuen Erweiterungsinformationen aus und lädt die VSA-Plug-In-Dateien herunter.

     

Probleme in Bezug auf den vSphere Web Client

  • Die Seite „VSA Manager“ im vSphere Web Client wird möglicherweise nicht wie erwartet automatisch aktualisiert
    Normalerweise werden auf der Seite „VSA Manager“ automatisch neue Informationen abgerufen und angezeigt. In bestimmten Fällen geschieht dies jedoch nicht.

    Umgehung:Sie können die Seite „VSA Manager“ manuell aktualisieren, indem Sie die Taste F5 drücken. Wenn das Problem dadurch nicht behoben wird, starten Sie den vSphere Web Client neu.

  • Die Seite „VSA Manager“ wird im vSphere Web Client nicht geladen
    Wenn die Seite „VSA Manager“ nicht geladen wird, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Es ist ein interner Fehler aufgetreten - Ressourcenmodul kann nicht von /vsa-ui/locales/vsa-ui-en_US.swf geladen werden

    Umgehung:Deaktivieren Sie das Plug-In für VSA 5.5 und verwenden Sie für den Zugriff auf VSA das Plug-In für den vSphere Web Client 5.1:

    1. Legen Sie in webclient.propertiesdie folgenden Werte fest, um zur VSA-spezifischen Konfiguration zurückzukehren:
      scriptPlugin.enabled=true
      allowHttp=false
    2. Löschen Sie die zwischengespeicherten vSphere Web Client-Daten für das VSA 5.5-Plug-In aus den folgenden Verzeichnissen von vCenter Server:
      C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\vc-packages\vsphere-client-serenity
      C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\catalog\VirtualCenter\5.5.0\en
    3. Starten Sie den vSphere Web Client-Dienst auf vCenter Server neu.
    4. Verwenden Sie den vSphere Web Client 5.1, um auf den VSA Manager zuzugreifen.