Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance Manager 5.5.1 | 11. März 2014 | Build 1606928

Automatisches Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance 5.5.1 | 11. März 2014 | Build 1606928

Standalone VSA Cluster Service 5.5.1 | 11. März 2014 | Windows Build 1606662 | Linux Build 1606311

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Letzte Aktualisierung: 11. März 2014

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Diese Versionshinweise enthalten Informationen zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5.1, einer Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher für VMware vSphere 5.5.

Neuigkeiten bei vSphere Storage Appliance 5.5.1

Diese Version von vSphere Storage Appliance enthält Verbesserungen und einige Fehlerkorrekturen, die im Abschnitt  Behobene Probleme dokumentiert sind.

Einzelheiten zu den neuen Funktionen finden Sie im Handbuch vSphere Storage Appliance – Installation und Administration auf der Webseite mit der Dokumentation zu VMware vSphere Storage Appliance.

Frühere Versionen

Die Funktionen und bekannten Probleme von VMware vSphere Storage Appliance 5.5 werden in den entsprechenden Versionshinweisen beschrieben. Um Versionshinweise vorheriger Versionen von VMware vSphere Storage Appliance 5.5 anzuzeigen, schlagen Sie in den  VMware Versionshinweisen zu vSphere Storage Appliance 5.5 nach.

Installationshinweise

vSphere Storage Appliance unterstützt den Assistenten für das VSA Manager-Installationsprogramm und das VSA Automated-Installationsprogramm-Skript als Installations-Workflows. Die folgende Tabelle enthält einen Vergleich der Anforderungen für jeden Workflow. Lesen Sie die Dokumentation vSphere Storage Appliance – Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

Installationsanforderungen VSA Manager-Installationsprogramm VSA Automated-Installationsprogramm
Hardwareanforderungen
Zwei oder drei Server mit homogener Hardwarekonfiguration
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher
    • 6 GB Minimum
    • 24 GB empfohlen
    • 72 GB Maximum getestet
      Hinweis: Sie können über mehr als 72 GB Arbeitsspeicher pro ESXi-Host verfügen, da es keine Arbeitsspeicherbeschränkung für den VSA-Cluster gibt.
  • Netzwerkkarte 4 Single-Port- oder 2 Dual-Port-1-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 1 Quad-Port-Netzwerkkarte (bietet keine Netzwerkkartenredundanz)
  • RAID-Controller Der RAID-Controller muss RAID10, RAID6 oder RAID5 unterstützen
  • Festplatten Alle Festplatten, die in jeweils einem Host verwendet werden, müssen über dieselbe Kapazität und dieselben Leistungsmerkmale verfügen. Die maximale Anzahl an Festplatten pro Host beträgt 28.
    Verwenden Sie SATA- und SAS-Festplatten nicht zusammen. Informationen zu möglichen Konfigurationen finden Sie unter RAID-Einstellungen und -Anforderungen. Konfigurationen von Festplattenlaufwerken verschiedener Anbieter und Modelle, Laufwerkskapazitäten und Laufwerksgeschwindigkeit funktionieren zwar möglicherweise, die E/A-Schreibgeschwindigkeit des RAID-Adapters beträgt dann aber ein Vielfaches des langsamsten Laufwerks im RAID-Set und die Kapazität beträgt dann ein Vielfaches des kleinsten Laufwerks im RAID-Set. VMware empfiehlt dringend, keine Hybrid-Konfigurationen für Festplattenlaufwerke zu verwenden, mit Ausnahme des Falls, dass Sie nach dem Erwerb eines Ersatzlaufwerks vom Serverhersteller, das sich nur leicht vom ursprünglichen Laufwerk unterscheidet, ein RAID-Set neu aufbauen müssen. Das Ersetzen eines Laufwerks, das kleiner ist als die aktuelle Mindestkapazität für Laufwerke, führt dazu, dass der Neuaufbau des RAID-Sets fehlschlägt. Zudem wird dies nicht unterstützt.
Ja Ja
vCenter Server 5.5-System auf einer physischen oder virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Die folgende Konfiguration wird für die vCenter Server-Installation benötigt:
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher Die Menge des benötigten Arbeitsspeichers und Festplattenspeichers hängt von Ihrer vCenter Server-Konfiguration ab. Weitere Details finden Sie im Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere.
  • Netzwerkkarte 1-Gigabit-Ethernet- oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarte
Für VSA Manager ist zusätzlicher Festplattenspeicher erforderlich:
  • VSA Manager 10 GB
  • VSA-Clusterdienst 2 GB
Ja Ja
Hardwareanforderungen und -konfiguration für das Netzwerk
  • Zwei 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switches, empfohlen
    Hinweis: Die Netzwerkkonfiguration mit zwei Switches verhindert, dass es eine einzelne Ausfallstelle in der physischen Netzwerkschicht gibt
  • Ein 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switch als Minimum
  • In einer VSA-Umgebung muss das Netzwerk Geschwindigkeiten von 1 Gigabit oder höher erreichen, um die Konfiguration zu unterstützen.
Ja Ja
Statische IP-Adressen. vCenter Server und VSA Manager müssen sich nicht in demselben Subnetz wie VSA-Cluster befinden. Mitglieder eines jeden VSA-Clusters, einschließlich des VSA-Clusterdiensts für eine Konfiguration mit 2 Mitgliedern, müssen sich in demselben Subnetz befinden. Ja Ja
(Optional) Eine oder zwei VLAN-IDs, die auf den Ethernet-Switches konfiguriert sind Ja Ja
Software-Installationen
ESXi 5.5 auf jedem Host Ja Ja
64-Bit-Installation von Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 Ja Ja
vCenter Server 5.5 auf einem physischen System oder einer virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Ja Ja
vSphere Web Client Ja Ja

Lesen Sie die Dokumentation VMware vSphere Storage Appliance – Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

RAID-Einstellungen und -Anforderungen

RAID-Typ
SATA-Laufwerke
SAS-Laufwerke
RAID5
Nicht unterstützt
Die folgenden RAID-Konfigurationen sind Beispiele für gültige Kombinationen von Laufwerkanzahl und maximaler Laufwerkkapazität für SAS-Festplatten. Geringere Kapazitäten als die in diesem Beispiel aufgeführten Kapazitäten werden ebenfalls unterstützt:
  • 10 X 0,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 4,5 TB
  • 8 X 0,75 TB => VMFS-Datenspeicher mit 5,25 TB
  • 7 X 1 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 6 X 1,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 5 X 2 TB => VMFS-Datenspeicher mit 8 TB
  • 3 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 4 X 2,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 4 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 9 TB
RAID6
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Dieses Kapazitätsmaximum gilt zusammengefasst für alle auf dem ESXi-Host erstellten VMFS-Datenspeicher.
RAID10
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 8 TB. Dies ist keine Begrenzung der VMFS-Datenspeicher an sich, sondern ein Grenzwert, der auf der erwarteten Gesamtbelastbarkeit der Festplattenlaufwerke für ein RAID-Set beruht. Über diesen Grenzwert hinaus liegt die Speicherbelastbarkeit unterhalb des akzeptablen Grenzwerts.
Festplattendrehzahl
Mindestens 7200 U/min
Mindestens 10000 U/min
Hinweis: Wählen Sie Festplatten mit 15000 U/min, um eine bestmögliche Leistung zu erzielen.

Upgrade-Hinweise

Wenn Sie ältere Versionen von vSphere Storage Appliance verwenden, führen Sie ein Upgrade Ihrer Umgebung auf Version 5.5 oder höher durch. Der zu verwendende Upgrade-Prozess ist abhängig von der aktuellen Version von vSphere Storage Appliance. Für ein Upgrade von vSphere Storage Appliance Version 1.x verwenden Sie das VSA Manager-Installationsprogramm, das alle Komponenten zugleich aktualisiert. Mit einem Upgrade-Vorgang werden VSA Manager, der VSA-Clusterdienst und die VSA-Cluster-Appliances aktualisiert.

Wenn Sie das Upgrade von einer Version 5.1.x ausführen, aktualisiert das VSA Manager-Installationsprogramm nur VSA Manager. Die vorhandenen Cluster-Appliances bleiben unverändert und können separat aktualisiert werden. Die folgende Tabelle zeigt, welche Versionen von VSA Manager und VSA-Cluster-Appliances kompatibel sind.

Eine Beschreibung des Upgrade-Verfahrens finden Sie unter 3 Upgrade der vSphere Storage Appliance-Umgebung im Handbuch vSphere Storage Appliance – Installation und Administration .

Behobene Probleme

Die folgenden Probleme wurden seit der Freigabe von vSphere Storage Appliance 5.5 behoben.

  • Nach der Installation des VSA-Managers wurde ein erhöhter Arbeitsspeicherverbrauch von vCenter Server beobachtet
    Der VSA-Manager bricht einen ausstehenden waitforupdates-Aufruf nicht ab, wenn die Zeit für den Aufruf überschritten wurde; dadurch steigt der Arbeitsspeicherverbrauch des vCenter Server ( vpxd.exe) stetig an.
  • Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

  • Erstellung des VSA-Clusters durch automatisches Installationsprogramm über die FQDN-Ergebnisse führt zu einem ungültigen IP-Fehler
    Das automatische Installationsprogramm für die VSA-Clustererstellung zieht den Host als Parameter nur über seine Adresse heran. Dadurch sucht das Skriptinstallationsprogramm nach gültigen IP-Adressen für die Hosts und nimmt keine vollqualifizierten Domänennamen anstelle von IP-Adressen an.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

  • Das VSA Manager-Plug-In wird nicht geladen, wenn vCenter Server mit einem nicht standardmäßigen HTTPS-Port konfiguriert ist
    VSA Manager stellt keine ordnungsgemäße Verbindung zu vCenter Server her, wenn die HTTP- und HTTPS-Portnummern während der vCenter Server-Installation mit nicht standardmäßigen Werten konfiguriert werden.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

  • Nach einem Upgrade von VSA von 5.1 auf 5.5 kann der vSphere Web Client nicht geladen und das VSA 5.5-Plug-In nicht angezeigt werden

    Nach einem Upgrade von VSA Manager von 5.1 auf 5.5 wird das VSA 5.5 Web Client-Plug-In nicht in den vSphere Web Client geladen. Das VSA Manager-Plug-In meldet Version 5.1 zurück, obwohl ein Upgrade dafür auf VSA 5.5 durchgeführt wurde. Dieses Problem tritt auf, da das Plug-In bei kleineren Upgrades nicht neu registriert wird und die Erweiterungsinformationen nicht aktualisiert werden. Daraufhin wird die Versionsnummer als 5.1.X zurückgemeldet.

    Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme in dieser Version von vSphere Storage Appliance lassen sich wie folgt einteilen:

Bekannte Probleme, die zuvor noch nicht dokumentiert wurden, sind mit einem Sternchen* gekennzeichnet.

Upgrade-Probleme

  • Das VSA-Upgrade schlägt fehl, wenn die vCenter Server-IP geändert wird*
    Falls die IP-Adresse des vCenter Servers nach der Installation von VSA geändert wird, schlägt das VSA-Upgrade mit einem Fehler ähnlich dem folgenden fehl:

    Fehler 29463. VSA Manager sollte auf dem vCenter Server installiert werden. Stellen Sie sicher, dass es sich hierbei um den vCenter Server handelt, und geben Sie den korrekten Hostnamen ein
    1. Wechseln Sie in der Registrierung zu Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\vSphere Storage Appliance Manager\VC
    2. Aktualisieren Sie den Eintrag VCServerAddress mit der neuen IP-Adresse des vCenter Server
      Diese Adresse wird während der Installation in der Registrierung abgelegt.
  • Umgehung: Ändern Sie die IP-Adresse im Registrierungseintrag

  • Das Upgrade eines VSA-Clusters schlägt fehl, wenn nicht das Standardkennwort verwendet wird
    Wenn Sie beim Upgrade eines VSA-Clusters von Version 5.1.x auf Version 5.5 ein Kennwort verwenden, das nicht das Standardkennwort ist, schlägt das Upgrade fehl. In einer Fehlermeldung werden Sie darauf hingewiesen, dass der Cluster nicht verfügbar ist.

    Umgehung: Ändern Sie das Kennwort in das Standardkennwort, bevor Sie das Upgrade für den VSA-Cluster ausführen. Nachdem das Upgrade abgeschlossen ist, können Sie das Kennwort wieder beliebig ändern.

Probleme in Bezug auf den vSphere Web Client

  • Die Seite „VSA Manager“ im vSphere Web Client wird möglicherweise nicht wie erwartet automatisch aktualisiert
    Normalerweise werden auf der Seite „VSA Manager“ automatisch neue Informationen abgerufen und angezeigt. In bestimmten Fällen geschieht dies jedoch nicht.

    Umgehung:Sie können die Seite „VSA Manager“ manuell aktualisieren, indem Sie die Taste F5 drücken. Wenn das Problem dadurch nicht behoben wird, starten Sie den vSphere Web Client neu.

  • Die Seite „VSA Manager“ wird im vSphere Web Client nicht geladen
    Wenn die Seite „VSA Manager“ nicht geladen wird, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Es ist ein interner Fehler aufgetreten - Ressourcenmodul kann nicht von /vsa-ui/locales/vsa-ui-en_US.swf geladen werden

    Umgehung:Deaktivieren Sie das Plug-In für VSA 5.5 und verwenden Sie für den Zugriff auf VSA das Plug-In für den vSphere Web Client 5.1:

    1. Legen Sie in webclient.propertiesdie folgenden Werte fest, um zur VSA-spezifischen Konfiguration zurückzukehren:
      scriptPlugin.enabled=true
      allowHttp=false
    2. Löschen Sie die zwischengespeicherten vSphere Web Client-Daten für das VSA 5.5-Plug-In aus den folgenden Verzeichnissen von vCenter Server:
      C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\vc-packages\vsphere-client-serenity
      C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\catalog\VirtualCenter\5.5.0\en
    3. Starten Sie den vSphere Web Client-Dienst auf vCenter Server neu.
    4. Verwenden Sie den vSphere Web Client 5.1, um auf den VSA Manager zuzugreifen.