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VMware VirtualCenter 2.0.2 Update 4 | 20. Juni 2008 | Build 89817

Letzte Dokumentaktualisierung: 20. Juni 2008

Inhalt dieser Versionshinweise

VirtualCenter 2.0.2 Update 4 umfasst alle Fixes der Version VirtualCenter 2.0.2 Update 3 sowie verschiedene Fixes für bestimmte Probleme bei der Verwaltung von virtuellen Maschinen.

Diese Wartungsversion umfasst Änderungen an der VirtualCenter Server- und der VI-Client-Software. Wenn Sie einen VirtualCenter Server-Host unter Verwendung dieser Wartungsversion aktualisieren, müssen auch alle VI-Client-Installationen aktualisiert werden. Der VI-Client kann aktualisiert werden, indem Sie die Software von einem aktualisierten VirtualCenter Server-Host herunterladen oder den VI-Client auf der Startseite der VirtualCenter-Installation auswählen.

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Behobene Probleme

VirtualCenter 2.0.2 Update 4 behebt Probleme durch die folgenden Erweiterungen der VM-Verwaltung:

  • Das Skript hostinfo.pl berichtet die gleichen Werte für VirtualCenter Server und verwaltete ESX Server-Hosts
    Die vorliegende Version behebt einen Fehler, bei dem das Skript hostinfo.pl gelegentlich unterschiedliche Werte für die Eigenschaft rebootrequired für den verwalteten ESX Server-Host und den VirtualCenter Server berichtet.
  • Vorlagen können auf DRS-Cluster geklont werden, deren Automatisierungsebene auf „Vollautomatisiert“ festgelegt ist
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, das beim Klonen einer Vorlage auftrat, wenn es sich bei dem Ziel der geklonten Vorlage um einen DRS-Cluster handelte, dessen Automatisierungsebene auf Vollautomatisiert festgelegt war. Der Vorgang wurde mit einer Fehlermeldung ähnlich der folgenden abgebrochen:
    Ein angegebener Parameter ist falsch.
  • Unterstützung nicht-alphanumerischer Zeichen in Anmerkungen für virtuelle Maschinen und ESX Server-Hosts
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, bei dem die Eingabe nicht-alphanumerischer Zeichen in das Textfeld Anmerkungen beim Hinzufügen von Anmerkungen zu virtuellen Maschinen oder ESX Server-Hosts dazu führte, dass der VirtualCenter Server nicht mehr antwortete und einen Protokolleintrag wie den folgenden in die Datei vpxd.log schrieb:
    Unhandled exception: not well-formed (invalid token).
  • VirtualCenter Server stürzt nicht mehr ab, wenn eine geplante Aufgabe geändert wird
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, das bei der Änderung einer geplanten Aufgabe auf eine frühere Ausführungszeit auftrat. Wenngleich die geplante Aufgabe erfolgreich ausgeführt wurde, stürzte der VirtualCenter Server zum Zeitpunkt der ursprünglichen Aufgabenausführung ab.
  • VirtualCenter Server unterstützt Vorlagen, die direkt über einen ESX Server-Host registriert werden
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, das auftrat, wenn der Name einer direkt über den ESX Server-Host registrierten Vorlage (Befehl vmware-cmd -s) mit einer anderen Vorlage im Datacenter identisch war. Dieses Problem führte dazu, dass der VirtualCenter Server nicht mehr reagierte.
  • Socket-bezogene Fehler führen nicht länger zur Trennung von ESX Server-Hostverbindungen mit dem VirtualCenter Server
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, bei dem die Socket-Verbindungen zum E-Mail-Server nicht geschlossen wurden, wenn ein VirtualCenter Server E-Mail-Warnungen sendete. Der SMTP-Port verblieb hierbei für lange Zeit im Status CLOSE_WAIT, was zu einer Trennung der Verbindung zwischen dem ESX Server-Host und dem VirtualCenter Server führte. Ab sofort werden die SMTP-Verbindungen lokal beendet, und die Socket-Verbindung mit dem E-Mail-Server wird geschlossen, nachdem der VirtualCenter Server E-Mail-Warnungen gesendet hat.
  • Vorlagen virtueller Maschinen bleiben mit verwaltetem ESX Server-Host verknüpft
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, bei dem Vorlagen virtueller Maschinen als verwaist angezeigt wurden, wenn der Dienst vmware-vpxa des verwalteten ESX Server-Hosts neu gestartet wurde.
  • VirtualCenter Server stürzt nicht ab, wenn eine Suchoperation in einer großen Active Directory-Domäne durchgeführt wird
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, das bei der Durchführung von Suchoperationen nach Benutzernamen in einer Active Directory-Domäne mit vielen Benutzereinträgen auftrat. Das Problem führte dazu, dass die Verbindung zwischen VI-Client und VirtualCenter Server getrennt wurde und der VirtualCenter Server-Dienst nicht mehr reagierte.
  • Webbrowser behalten bei Verwendung von VI Web Access vollqualifizierte Domänennamen bei
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, bei dem die Verwendung vollqualifizierter Domänennamen bei der Anmeldung an VI Web Access für den Zugriff auf einen VirtualCenter Server dazu führte, dass der Webbrowser den vollqualifizierten Namen in der Adressleiste auf den Hostnamen des VirtualCenter Servers verkürzte.
  • VirtualCenter Server sendet Benachrichtigungen über Eigenschaftenaktualisierungen, wenn das Datenspeicherattribut auf Rechenressourcenebene geändert wird
    Ab sofort sendet der VirtualCenter Server eine Benachrichtigung über Eigenschaftenaktualisierungen, wenn eine Datenspeicheränderung auf Rechenressourcenebene ermittelt wird. Clientanwendungen erhalten eine Aktualisierungsbenachrichtigung, wenn ein Eigenschaftenfilter zum Empfang von Benachrichtigungen über Änderungen am Datenspeicherattribut auf Rechenressourcenebene erstellt wurde.

Bekannte Probleme

Lesen Sie die bekannten Probleme mit den Vorgängerversionen. Abgesehen von den Problemen, die im Abschnitt „Behobene Probleme“ dieser Versionshinweise aufgeführt sind, gelten die bekannten Probleme wie in den Vorgängerversionen. Weitere Informationen finden Sie in den Versionshinweisen zu VirtualCenter 2.0.2 und in den Versionshinweisen zu VirtualCenter 2.0.2 Update 3.

Vor der Installation von VirtualCenter 2.0.2 Update 4

Sichern Sie die VirtualCenter-Datenbank, bevor Sie diese Wartungsversion installieren.

Führen Sie vor der Installation die folgenden Aufgaben für Ihre Virtual Infrastructure-Konfiguration aus:

Aufgaben vor der Installation für verwaltete ESX Server 3.0.x

Vor einem Upgrade von VirtualCenter Server müssen alle ESX Server 3.0.1-Hosts über den Patch ESX-1002083 verfügen, und auf allen ESX Server 3.0.2-Hosts muss Patch ESX-1002088 installiert sein. Ohne diesen Patch werden diese Hosts nach einem VirtualCenter-Upgrade eventuell mit dem Status „nicht verbunden“ angezeigt, da die erforderliche Aktualisierung des VirtualCenter-Agenten auf diesem Host möglicherweise fehlschlägt. Weitere Informationen zum Download dieser Patches finden Sie in KB-Artikel 1002083 und KB-Artikel 1002088, KB-Artikel 4478241 enthält weitere Hintergrundinformationen zu diesem Fehler.

Aufgaben vor der Installation für Oracle-Datenbankserver
Das zum Verwalten der VirtualCenter-Objekte verwendete Schema muss das integrierte Oracle-Paket DBMS_LOCK verwenden können, das heißt, es sind Ausführungsberechtigungen für das Paket erforderlich. Vor der Installation des Upgrades auf einem vorhandenen System müssen Sie (oder Ihr Oracle-Datenbankadministrator) sich am Oracle-Datenbankserver als Systemdatenbankadministrator (sysdba) anmelden und diese Berechtigung wie folgt zuweisen:

sqlplus system/<Kennwort>@<Systemname> as sysdba
grant execute on dbms_lock to vpxadmin;

Beachten Sie, dass @<Systemname> nur für eine Remotedatenbank-Hostverbindung relevant ist. Wenn eine Datenbank z. B. auf demselben Host installiert ist wie das VirtualCenter Server-System, kann die Sitzung wie folgt aussehen:

C:\oracle\product\10.2.0\10gR2_Home\BIN>sqlplus system/techpubs as sysdba
SQL*Plus: Release 10.2.0.1.0 - Production on Fri Jan 5 10:01:51 2007
Copyright (c) 1982, 2005, Oracle. All rights reserved.

Connected to:
Oracle Database 10g Enterprise Edition Release 10.2.0.1.0 - Production
With the Partitioning, OLAP and Data Mining options

SQL> grant execute on dbms_lock to vpxadmin;

Grant succeeded.

SQL> exit
Disconnected from Oracle Database 10g Enterprise Edition Release 10.2.0.1.0 - Production
With the Partitioning, OLAP and Data Mining options

C:\oracle\product\10.2.0\10gR2_Home\BIN>

Für eine Neuinstallation von VirtualCenter auf einem vorhandenen Oracle-Datenbankserver müssen Sie vor der Installation von VirtualCenter das Schema erstellen und die erforderlichen Berechtigungen zuweisen. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel einer SQL*Plus-Sitzung zur Schemaerstellung für eine Oracle Database Server 10gR2-Instanz von einer Windows-Konsole:

sqlplus system/<Kennwort>[@<Systemname>] as sysdba
CREATE SMALLFILE TABLESPACE "VIRTUALCENTER"
DATAFILE 'C:\ORACLE\PRODUCT\10.2.0\ORADATA\TECHPUBS\virtualcenter'
SIZE 500M AUTOEXTEND ON NEXT 10M MAXSIZE UNLIMITED LOGGING
EXTENT MANAGEMENT LOCAL SEGMENT SPACE MANAGEMENT AUTO;

ALTER DATABASE DEFAULT TABLESPACE "VIRTUALCENTER";

CREATE USER "VPXADMIN" PROFILE "DEFAULT"
IDENTIFIED BY "*******"
DEFAULT TABLESPACE "VIRTUALCENTER"
TEMPORARY TABLESPACE "TEMP"
ACCOUNT UNLOCK;
GRANT "CONNECT" TO "VPXADMIN";
GRANT "RESOURCE" TO "VPXADMIN";
GRANT "CREATE VIEW" TO "VPXADMIN";
GRANT "EXECUTE ON DBMS_LOCK" TO "VPXADMIN";

Aufgaben vor der Installation für Microsoft SQL Server
Wenn Ihre aktuelle VirtualCenter-Installation für die Verwendung eines ODBC-System-DSN (Data Source Name) konfiguriert ist, der auf die Masterdatenbank verweist, führen Sie die folgenden Aufgaben aus:
  1. Erstellen Sie eine neue Datenbank für VirtualCenter Server.
  2. Halten Sie den VirtualCenter Server-Dienst an.
  3. Migrieren Sie alle mit VirtualCenter verknüpften Daten aus der Masterdatenbank in die neue Datenbank. Datenbankobjekte, die mit einer VirtualCenter-Installation verknüpft sind, beginnen mit VPX. Es wird empfohlen, dass ein qualifizierter Datenbankadministrator (DBA) die Datenmigration durchführt.
  4. Ändern Sie den ODBC-System-DSN, den Ihre VirtualCenter-Installation verwendet, um auf die neue Datenbank zu verweisen.

Für eine Neuinstallation von VirtualCenter führen Sie die folgenden Aufgaben aus:

  1. Erstellen Sie eine neue Datenbank für VirtualCenter Server.
  2. Erstellen Sie einen ODBC-System-DSN, der auf diese Datenbank verweist.

Informationen zur Verwendung von SQL Server 2005 als VirtualCenter Server-Datenbank finden Sie im KB-Artikel 6565318.

Installieren von VirtualCenter 2.0.2 Update 4

Die Wartungsversionen der VirtualCenter-Software umfassen eine vollständige Softwareinstallation (und sind damit keine ergänzende Software oder Patches). Wie bei einer Neuinstallation überprüft das VirtualCenter-Installationsprogramm das lokale System, ermittelt gegebenenfalls vorhandene VirtualCenter-Installationen und führt Sie durch den Installationsvorgang (oder die Upgrade-Schritte).

Hinweis: Wenn bereits VirtualCenter-Komponenten auf dem Hostcomputer installiert sind, werden Sie im Installationsprogramm aufgefordert, die Aktualisierung zu bestätigen.

  1. Sichern Sie Ihre VirtualCenter-Datenbank (wie oben empfohlen).
  2. Laden Sie die Softwareinstallationsdatei unter http://www.vmware.com/de/download/vi/ herunter.
  3. Halten Sie den VirtualCenter Server-Dienst an.
  4. Führen Sie autorun.exe aus, um mit der Installation zu beginnen. Wählen Sie auf der Startseite des VMware VirtualCenter-Installationsprogramms VirtualCenter Management Server.
  5. Wählen Sie Ja, um eine vorhandene Installation zu aktualisieren.
  6. Hinweis: Bei Verwendung von Microsoft SQL Server als Datenbankserver ist die Verwendung der Masterdatenbank für VirtualCenter Server-Tabellen keine unterstützte Konfiguration. Wenn Ihre vorherige VirtualCenter Server-Installation für die Verwendung der Masterdatenbank anstelle einer spezifischen für VirtualCenter Server erstellten Datenbank konfiguriert war, werden Sie in einer Warnmeldung darauf hingewiesen, dass Ihre aktuelle Konfiguration nicht unterstützt wird und manuell geändert werden muss. Diese Warnmeldung wird nur bei der GUI-basierten Installation angezeigt.

  7. Führen Sie die Schritte des VirtualCenter-Installations-Assistenten aus, der Sie durch verschiedene Konfigurationseinstellungen (einschließlich Angabe der Datenbankinstanz) leitet. Dabei müssen Sie Ihre vorhandene VirtualCenter-Datenbank auswählen und den Benutzernamen und das Kennwort für die VirtualCenter-Datenbank eingeben.
  8. Nach der Aktualisierung von VirtualCenter Server müssen auch alle Windows-Hostsysteme auf die aktualisierte VI-Client-Software aktualisiert werden. Führen Sie erneut autorun.exe aus, um das Installationsprogramm zu starten, wählen Sie auf der Startseite jedoch die Option Virtual Infrastructure-Client.

Hinweis: Wenn die vorhandene Installation des VirtualCenter-Dienstes durch Freigabe aller Systemressourcen nicht ordnungsgemäß geschlossen werden kann, kann die aktualisierte Installation des VirtualCenter-Dienstes nicht gestartet werden. In diesem Fall müssen Sie den VirtualCenter Server erneut starten.

Vollständige Informationen zur Installation oder Aktualisierung von VirtualCenter finden Sie im Handbuch zu Installation und Upgrade von VirtualCenter.

Installieren von Sprachpaketen auf dem ESX Server-Host

Wenn Sie eine deutsche oder japanische Sprachunterstützung für den Einsatz von VI Web Access oder VI-Client mit Ihrem ESX Server-Host wünschen, müssen Sie ein entsprechendes Sprachpaket installieren.

So installieren Sie ein Sprachpaket:

  1. Suchen Sie nach dem komprimierten Sprachpaket (.zip-Datei) im Verzeichnis langpack auf der Installations-CD von ESX Server, oder laden Sie das komprimierte Sprachpaket (.zip-Datei) von der Website http://www.vmware.com/de/ herunter. Die Datei trägt den Namen VMware-esxlangpack-2.0.2-Build#.zip.
  2. Extrahieren Sie die den Inhalt der .zip-Datei in ein temporäres Verzeichnis.
  3. Kopieren Sie die Dateien aus dem Verzeichnis ESX-LangPack/hostd/ in das Installationsverzeichnis hostd auf Ihrem ESX Server-Host (üblicherweise usr/lib/vmware/hostd/).

    cp -pr ESX-LangPack/hostd/locale /usr/lib/vmware/hostd

  4. Kopieren Sie die Dateien aus dem Verzeichnis ESX-LangPack/webAccess/ in das VI Web Access-Installationsverzeichnis auf Ihrem ESX Server-Host (üblicherweise usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/).

    cp -pr ESX-LangPack/webAccess/webapps/ui /usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/
    cp -pr ESX-LangPack/webAccess/webapps/WEB-INF /usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/ui/
    cp -pr ESX-LangPack/docroot /var/lib/vmware/hostd/

  5. Bearbeiten Sie die Datei /etc/vmware/hostd/config.xml, um die richtige Standardsprache zu aktivieren:

    Für Deutsch fügen Sie der Datei config.xml die folgenden Zeilen hinzu:

       <locale>
          <DefaultLocale>de_DE</DefaultLocale>
       </locale>

    Für Japanisch fügen Sie der Datei config.xml die folgenden Zeilen hinzu:

       <locale>
          <DefaultLocale>ja_JP</DefaultLocale>
       </locale>

  6. Geben Sie die folgenden Befehle ein, um VI Web Access und die Host-Agentendienste neu zu starten:

    service mgmt-vmware restart
    service vmware-webAccess restart

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