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VMware DRS zum Verwalten von Workloads

Aktivieren von VMware DRS zum Verwalten von Workloads

Gruppieren Sie VMware ESXi-Hosts in Ressourcencluster, um die Computing-Anforderungen verschiedener Geschäftsbereiche zu trennen. Mit VMware vSphere-Clustern können Sie

 

  • hochverfügbare Ressourcen für Ihre Workloads bereitstellen,
  • Workloads für eine optimale Performance ausgleichen,
  • Computing-Ressourcen ohne Serviceunterbrechung skalieren und verwalten.

Funktionen

Ausgeglichene Kapazität

Gleichen Sie die Computing-Kapazität nach Cluster aus, um eine optimierte Performance für Hosts und virtuelle Maschinen zu gewährleisten. VMware vSphere Distributed Resource Scheduler (DRS) ist in vSphere Enterprise Plus enthalten. Mit DRS können Sie

 

  • virtuellen Maschinen entsprechende Ressourcen garantieren und so Service-Level verbessern,
  • neue Kapazität in einem Cluster ohne Serviceunterbrechung bereitstellen,
  • virtuelle Maschinen während der Wartung ohne Serviceunterbrechung automatisch migrieren,
  • mehr Infrastruktur pro Systemadministrator überwachen und verwalten.

Niedrigerer Energieverbrauch

Optimieren Sie den Energieverbrauch in einem vSphere-Cluster dynamisch mithilfe von VMware vSphere Distributed Power Management (DPM). Diese Funktion ist auch in den vSphere Enterprise Plus und vSphere with Operations Management Enterprise Plus Editions enthalten. Wenn der Ressourcenbedarf gering ist, versetzt DPM Hosts in den Standby-Modus. Wenn der Bedarf hoch ist, schaltet DPM genügend Hosts ein, um die Anforderungen zu erfüllen und Serviceverfügbarkeit zu gewährleisten. Mithilfe von dynamischem Energiemanagement mit DPM können Sie

 

  • Strom- und Kühlkosten bei geringer Auslastung um 20% reduzieren,
  • das Energiemanagement in Ihrem Rechenzentrum effizienter automatisieren.

Erste Workload-Platzierung

Wenn Sie eine virtuelle Maschine in einem Cluster einschalten, platziert DRS sie auf einem geeigneten Host oder erstellt eine Empfehlung. Dies hängt von Ihrer ausgewählten Automatisierungsstufe ab. Die Automatisierungsstufen, auch als Migrationsschwellenwerte bezeichnet, reichen von konservativ bis aggressiv. VMware vCenter wendet nur Empfehlungen im Hinblick auf Clustereinschränkungen an, z.B. Host-Affinitätsregeln oder Wartung. Zudem werden DRS-Empfehlungen angewendet, die sogar zu einem leicht verbesserten Cluster-Lastausgleich beitragen können. DRS enthält fünf Automatisierungsstufen, um Ihre Anforderungen auf Clusterebene zu erfüllen.

Automatisierter Lastausgleich

DRS verteilt VM-Workloads auf vSphere-Hosts innerhalb eines Clusters und überwacht die verfügbaren Ressourcen für Sie. Je nach Automatisierungsstufe migriert DRS (VMware vSphere vMotion) virtuelle Maschinen auf andere Hosts innerhalb des Clusters, um die Performance zu maximieren.

 

Optimierter Energieverbrauch

Wie DRS optimiert auch die vSphere Distributed Power Management-Funktion den Energieverbrauch auf Cluster- und Hostebene. Bei Aktivierung von DPM werden Cluster- und Hostkapazitäten mit dem VM-Bedarf verglichen (einschließlich jüngster historischer Trends) und Hosts in den Standby-Modus versetzt. Wenn Kapazitätsanforderungen steigen, schaltet DPM die Hosts im Standby-Modus ein, um den zusätzlichen Workload aufzufangen. Sie können DPM so einstellen, dass lediglich Empfehlungen bereitgestellt, jedoch keine Aktionen durchgeführt werden.

Clusterwartung

DRS beschleunigt den VMware vSphere Update Manager-Fehlerbehebungsprozess. Auf Basis aktueller Clusterzustände und -anforderungen wird dabei die optimale Anzahl von Hosts festgelegt, die gleichzeitig in den Wartungsmodus versetzt werden können.

Einschränkungskorrektur

DRS nimmt eine Umverteilung virtueller Maschinen auf Hosts in einem vSphere-Cluster vor, um anwenderdefinierte Affinitäts- und Anti-Affinitätsregeln nach Hostausfällen oder während Wartungsvorgängen einzuhalten.

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