VMware Horizon FLEX 1.5 | 23 Juni 2015

Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2015

Überprüfen Sie bitte regelmäßig, ob Ergänzungen und Updates dieser Versionshinweise verfügbar sind.

In diesen Versionshinweisen werden folgende Themen behandelt:

Zentrale Funktionen

VMware Horizon FLEX ermöglicht Unternehmen die Bereitstellung und Verwaltung lokaler virtueller Unternehmens-Desktops für Mitarbeiter, die zuvor nur schwierig oder kostenintensiv unterstützt werden konnten. Horizon FLEX bietet u. a. folgende zentrale Vorteile:

  • Flexible Bereitstellungsoptionen - Standardisierte virtuelle Desktops für PC- und Mac-Endbenutzer können Kunden, Dienstleistern oder in Außenstellen arbeitenden Mitarbeitern über das Unternehmensnetzwerk oder durch ein USB-Laufwerk zur Verfügung gestellt werden.
  • Zentrale Steuerung - Eine zentrale richtliniengestützte Verwaltung bietet eine zentrale Stell zur Erteilung von Berechtigungen und zur Kontrolle. Die Gerätesteuerung kann die Nutzung von Peripheriegeräten zulassen oder untersagen, die Fristablaufsteuerung ermöglicht der IT-Abteilung die Festlegung eines Zeitraums für die Nutzung virtueller Desktops und durch Fernsteuerung („Remote Kill“) lassen sich virtuelle Desktops bei Diebstahl, Beendigung oder fehlender Unternehmens-Compliance aus der Ferne deaktivieren.
  • Lokale Ausführung - Endbenutzer erhalten Zugriff auf eine umfangreiche Desktop-Funktionalität mithilfe der branchenführenden VMware-Clients. Die Produktivität ist dauerhaft sichergestellt, auch wenn Benutzer unterwegs sind oder über keine Verbindung zum Netzwerk verfügen.
  • Einheitliches Image-Management - Virtuelle Desktops können als eine Reihe logischer Layer verwaltet werden, deren Eigentümer die IT-Abteilung oder der Endbenutzer ist. Die von der VMware Mirage-Technologie zur Verfügung gestellten dynamischen Layer für die Desktop- und Anwendungsverwaltung ermöglichen die Aktualisierung IT-verwalteter Layer bei gleichzeitiger Beibehaltung der Endbenutzerdateien und der Personalisierung.
  • Reduzierung der IT-Kosten - Es kann mit den eigenen, privaten PCs der Mitarbeiter (BYOPC, Enable Bring Your Own PC) gearbeitet werden und es werden Macs im gesamten Unternehmen unterstützt, ohne den gesamten Mac verwalten zu müssen. Mit dieser Funktion lässt sich der Schulungsbedarf reduzieren, indem Mitarbeiter das System ihrer Wahl verwenden, das Einstellen neuer Mitarbeiter beschleunigt wird und die Kosten für die Bereitstellung sowie die Verwaltung eines physischen Laptops entfallen.

Weitere Informationen zu Horizon FLEX finden Sie unter: http://www.vmware.com/de/products/horizon-flex.

Neuheiten

In Horizon FLEX 1.5 sind folgende neue Funktionen enthalten:

  • Integriertes Active Directory-Kennwort – Horizon FLEX-Administratoren haben die Möglichkeit festzulegen, dass Endbenutzer Ihr Active Directory-Kennwort als Verschlüsselungskennwort für den Zugriff auf die virtuelle Horizon FLEX-Maschine nach dem ersten Start verwenden können.
  • Löschen von virtuellen Maschinen – Horizon FLEX-Administratoren können eine virtuelle Maschine aus dem Dateisystem der Bibliothek virtueller Maschinen entfernen.  Dieser Löschvorgang entfernt die virtuelle Maschine aus dem System des Endbenutzers.
  • Richtlinie zur Sperrung mehrerer Kopien einer virtuellen Maschine – Horizon FLEX-Administratoren haben die Möglichkeit, für Endbenutzer das Herunterladen und Ausführen mehrerer Kopien einer virtuellen Maschine oder das Kopieren einer bereits registrierten virtuellen Maschine zu sperren.
  • Richtlinie zur Sperrung einzelner USB-Gerätetypen auf einer virtuellen Maschine– – Horizon FLEX-Administratoren konnten bisher alle USB-Geräte auf einer virtuellen Maschine sperren oder zulassen. Es besteht nun die Möglichkeit, den Zugriff auf bestimmte USB-Geräteklassen zu sperren oder den Zugriff auf eine Liste spezifischer Geräte zu beschränken.
  • Richtlinie zur Sperrung der Ordnerfreigabe – Horizon FLEX-Administratoren können die Ordnerfreigabe auf virtuellen Maschinen ermöglichen oder blockieren.
  • Richtlinie zur Sperrung von Änderungen der CPU und des Arbeitsspeichers auf einer virtuellen Maschine – Horizon FLEX-Administratoren haben die Möglichkeit, zu verhindern, dass Endbenutzer die Anzahl der Prozessorkerne oder der Arbeitsspeichergröße einer virtuellen Maschine ändern.
  • Massenbereitstellung mit VMware Player Pro – Horizon FLEX-Administratoren können über die Befehlszeile VMware Player Pro installieren und dabei die Seriennummer und den Horizon FLEX Server Namen verwenden.
  • Verknüpfung der virtuellen Maschine für VMware Player Pro – Nach dem Herunterladen einer virtuellen Horizon FLEX-Maschine mithilfe von VMware Player Pro können Endbenutzer eine Verknüpfung auf dem Desktop für die virtuelle Maschine erstellen.
  • Horizon FLEX Client- und Horizon FLEX Server-Kompatibilität – Ab dieser Version ist der Horizon FLEX Server nicht mehr abwärtskompatibel mit früheren Clientversionen.  Horizon FLEX 1.5 ist kompatibel mit Fusion Pro 7.1.2 und Player Pro 7.1.2.

Behobene Probleme

Die folgenden Probleme wurden in dieser Version von Horizon FLEX behoben.

  • Der Beitritt einer virtuellen Maschine zur Domäne war nicht möglich, wenn im Benutzernamen ein Punkt enthalten war
    Wenn im Benutzernamen einer virtuellen Maschine ein Punkt vorhanden war, konnte die virtuelle Maschine durch Horizon FLEX nicht der Active Directory-Domäne beitreten.
    Dieses Problem wurde behoben. Horizon FLEX 1.5 entfernt den Punkt aus dem Maschinennamen.

  • Benutzer konnten die Liste der virtuellen Maschinen, für die Ihnen eine Berechtigung erteilt wurde, nicht anzeigen
    Der Horizon FLEX Server konnte die Mitgliedschaft von Benutzern in der Sicherheitsgruppe aus Active Directory nicht abrufen (Fehler 1301). Dies verhinderte manchmal, dass Endbenutzer die virtuellen Maschinen nicht darstellen konnten, für die Ihnen eine Berechtigung zum Herunterladen und Verwenden erteilt wurde.
    Dieses Problem wurde behoben.

  • Wenn eine virtuelle Maschine von unterschiedlichen Endbenutzern heruntergeladen wurde und alle virtuellen Maschinen eingeschaltet wurden, erhielten Endbenutzer eine Warnmeldung und verfügten eventuell über keine Netzwerkverbindung, da alle virtuellen Maschinen dieselbe MAC-Adresse besaßen. Beispiel: Die MAC-Adresse ******** der Netzwerkkarte Ethernet0 befindet sich im reservierten Adressbereich oder wird von einem anderen virtuellen Adapter auf Ihrem System verwendet. Die Netzwerkkarte Ethernet0 verfügt eventuell über keine Netzwerkverbindung.
    Dieses Problem wurde behoben.

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Bekannte Probleme

Die im Folgenden aufgeführten Probleme können in dieser Version von Horizon FLEX auftreten. Die bekannten Probleme fallen unter folgende Bereiche:

Verwenden von virtuellen Horizon FLEX-Maschinen

  • Benutzer können den Zugriff auf eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine, für die das Active Directory-Kennwort aktiviert wurde, verlieren, wenn sie das Kennwort lokal ändern
    Die Einstellung zur Verwendung des Active Directory-Kennworts wird durch die mit der virtuellen Horizon FLEX-Maschine verknüpfte Richtlinie verwaltet. Wenn die Einstellung zur Verwendung des Active Directory-Kennworts aktiviert wird, ist bei einer lokalen Änderung des Kennworts kein Zugriff mehr auf die virtuelle Maschine möglich. Wenn ein Benutzer das Kennwort lokal ändert und den Horizon FLEX Client erneut startet, wird das Benutzerkennwort beim Versuch des Zugriffs auf die virtuelle Maschine abgelehnt. Der Horizon FLEX Server lehnt sowohl das alte wie das neue Kennwort ab.
    Problemumgehung: Trennen Sie den Horizon FLEX Client vom Netzwerk, ändern Sie das Kennwort der virtuellen Maschine zurück auf das Active Directory-Kennwort und stellen Sie erneut eine Verbindung des Clients mit dem Netzwerk her.

  • Wenn der Active Directory-Status eines Benutzers nicht mehr verfügbar ist, kann der Benutzer mit VMware Player eventuell nicht mehr auf virtuelle Maschinen zugreifen
    Wenn das festgelegte Einschaltkennwort der virtuellen Horizon FLEX-Maschine mit dem Active Directory-Kennwort des Benutzers auf dem FLEX-Server übereinstimmt und das Active Directory-Konto des Benutzers deaktiviert, abgelaufen oder gesperrt ist, erscheint beim nächsten Einschalten der virtuellen Maschine durch den Benutzer eventuell eine Meldung über das ungültige Konto. Der Benutzer klickt auf OK, die virtuelle Maschine wird angehalten und VMware Player geschlossen. Beim nächsten Einschalten der virtuellen Maschine erscheint dann die folgende Meldung und die virtuelle Maschine antwortet nicht:

    Diese virtuelle Maschine wird offenbar bereits verwendet.
    Wird diese virtuelle Maschine aktuell nicht verwendet, klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigentümerschaft übernehmen“, um die Eigentümerschaft der virtuellen Maschine zu beanspruchen. Andernfalls klicken Sie auf die Schaltfläche „Abbrechen“, um sie nicht zu beschädigen.

    Problemumgehung: Um die virtuelle Maschine erneut zu verwenden, kann der Benutzer zum Ordner mit den Dateien der virtuellen Maschine wechseln und die Datei vmx.lcklöschen.

  • Das Löschen einer virtuellen Horizon FLEX-Maschine, für die das Active Directory-Kennwort aktiviert wurde, ist in bestimmten Situationen nicht möglich
    Der FLEX-Client kann möglicherweise in den im Folgenden aufgeführten Fällen virtuelle Maschinen, für die das Active Directory-Kennwort aktiviert wurde, nicht löschen.
    • Die Instanz der virtuellen Maschine auf dem FLEX-Server ist abgelaufen, archiviert, gelöscht oder wurde gesperrt.
    • Die Evaluierungslizenz ist abgelaufen.
    Hinweis: Dieses Problem tritt eventuell nicht auf, wenn nur eine einzige virtuelle Horizon FLEX-Maschine in der Bibliothek virtueller Maschinen vorhanden ist.
    Problemumgehung:
    Um die virtuelle Maschine zu löschen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.
    • Löschen Sie die virtuelle Maschine, nachdem die Verbindung des FLEX-Clients mit dem Netzwerk getrennt wurde.
    • Löschen Sie die virtuelle Maschine manuell aus dem Dateisystem und entfernen Sie diese dann aus der Bibliothek virtueller Maschinen des FLEX-Clients.

  • In VMware Player führt die Ablehnung des Haftungsausschlusses beim Herunterladen einer virtuellen Maschine zu einem Problem beim nächsten Download-Versuch
    Wenn beim Herunterladen einer virtuellen Maschine der Vorgang durch Ablehnung des Haftungsausschlusses abgebrochen wurde, wird die virtuelle Maschine von VMware Player beim nächsten Download-Versuch nach der Annahme des Haftungsausschlusses in folgendem Ordner abgelegt: %appdata%\..\Local\Microsoft\Windows. Während des ersten Download-Versuchs werden Sie nach dem Download-Speicherort gefragt. Beim zweiten Versuch erfolgt dies nicht. Der Download-Speicherort wird dann durch VMware Player festgelegt.
    Problemumgehung: Um den Download-Speicherort der virtuellen Maschine festzulegen, müssen Sie die virtuelle Maschine löschen, diese erneut herunterladen und den Haftungsausschluss annehmen.

  • In VMware Player können Benutzer eventuell keine erneute Verbindung eines USB-Geräts einer Mehrfachschnittstelle mit einer virtuellen Maschine herstellen
    Wenn Sie für eine virtuelle Maschine des Horizon FLEX-Servers eine Richtlinie zur Aktivierung der Audio-, Bild- oder Videoklasse erstellen, können Benutzer nicht erneut eine Verbindung von USB-Geräten einer Mehrfachschnittstelle wie Webcams oder Mikrofone mit der virtuellen Maschine herstellen, wenn diese zuvor getrennt wurde.
    Problemumgehung: Der Benutzer muss VMware Player schließen und dann erneut starten, um das Gerät wieder mit der virtuellen Maschine zu verbinden.

  • Wenn Benutzer eine virtuelle Maschine aus einem Horizon FLEX 1.5-Client löschen, wird bei früheren Horizon FLEX-Server-Versionen der Status für die virtuelle Maschine als „Unbekannt“ angezeigt
    Auf einem Horizon FLEX 1.5-Client wie Fusion Pro 7.1.2 oder Player Pro 7.1.2 wird von Horizon FLEX 1.0- und 1.1-Servern der Status einer virtuellen Maschine als „Unbekannt“ angegeben, wenn Benutzer die virtuelle Maschine von der Festplatte gelöscht haben. Der Horizon FLEX 1.5-Server stellt den Staus korrekt als „Vom Benutzer gelöscht dar“.
    Problemumgehung: Keine.

  • Der Löschvorgang kann eventuell auf einer archivierten oder gesperrten virtuellen Maschine nicht durchgeführt werden, für die das Active Directory-Kennwort aktiviert wurde
    Wenn Sie versuchen, einen Löschvorgang auf einer archivierten oder gesperrten virtuellen Horizon FLEX-Maschine durchzuführen, für die das Active Directory-Kennwort aktiviert wurde, kann sich der Status der Instanz der virtuellen Maschine von „Löschen ausstehend“ in „Gelöscht“ ändern. Jedoch wurde auf dem Horizon FLEX Client die archivierte oder gesperrte virtuelle Maschine nicht von der Festplatte gelöscht. Die Maschine lässt sich dann nicht mehr einschalten.

    Der Benutzer des Horizon FLEX Client erhält dann eventuell eine Meldung, dass die virtuelle Maschine gesperrt und dauerhaft gelöscht wird. Durch Anklicken von OK in der Meldung wird die virtuelle Maschine allerdings nicht von der Festplatte oder aus der Bibliothek virtueller Maschinen gelöscht. Um die Meldung zu entfernen und fortzufahren, muss der Benutzer die Player-Oberfläche im Task-Manager schließen. Die virtuelle Maschine kann nicht erneut eingeschaltet werden.

    Problemumgehung: Für die Durchführung des Löschvorgangs durch den Administrator ist keine Problemumgehung vorhanden. Allerdings können Benutzer vom Horizon FLEX Client aus die virtuelle Maschine manuell von der Festplatte löschen und den Eintrag der virtuellen Maschine aus der Bibliothek virtueller Maschinen entfernen.

  • Eine Richtlinie, um die Erstellung mehrerer virtueller Maschinen zu sperren, wird auf vorhandenen Instanzen virtueller Maschinen mit erteilten Berechtigungen nicht sofort wirksam
    Wenn Sie eine Richtlinieneinstellung einer virtuellen Maschine der Quelle so ändern, dass die Erstellung virtueller Maschinen nicht mehr zulässig ist, ist für vorhandene Instanzen virtueller Maschinen mit erteilten Berechtigungen die Erstellung mehrerer virtueller Maschinen immer noch erlaubt. Benutzer können eine zusätzliche virtuelle Maschine erstellen oder kopieren, bevor Horizon FLEX diese Aktionen blockiert.
    Problemumgehung:
    Aktualisieren Sie die Einstellung für die Sperrung aller vorhandenen Instanzen des Benutzers, die aus der ursprünglichen Berechtigung erstellt wurden.

  • Wenn eine virtuelle Maschine über ein USB-Gerät bereitgestellt wird, wird für Endbenutzer eventuell dieselbe virtuelle Maschine als bereit zum Herunterladen angezeigt, wenn Sie eine Verbindung zum Horizon FLEX Server vom Horizon FLEX Client herstellen.
    Problemumgehung: Ignorieren Sie die virtuelle Maschine auf dem Horizon FLEX-Server. Diese muss nicht heruntergeladen werden.

  • Wenn Endbenutzer eine Verbindung zu einem Horizon FLEX-Server herstellen, stellen Sie eventuell fest, dass ihnen mehrfach eine Berechtigung für dieselbe virtuelle Maschine erteilt wurde. Benutzer können diese virtuellen Maschinen nicht unterscheiden, da sich in der Benutzeroberfläche nicht die Berechtigung ermitteln lässt, mit der eine virtuelle Maschine verknüpft ist.
    Problemumgehung: Keine.

  • Wenn eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine auf dem Horizon FLEX Server archiviert oder gelöscht wird, während ein Endbenutzer diese herunterlädt, wird der Download fortgesetzt und die virtuelle Maschine auf dem Computer des Endbenutzers extrahiert. Die virtuelle Maschine wird aber nicht eingeschaltet. Diese Problem entsteht, da an den Horizon FLEX Client die Änderungen auf dem Horizon FLEX Server nicht weitergegeben werden, solange der Endbenutzer nicht versucht, die virtuelle Maschine einzuschalten.
    Problemumgehung: Keine.

Vorbereiten von virtuellen Horizon FLEX-Maschinen

  • VMware Player antwortet nicht mehr, wenn Sie auf eine virtuelle Maschine in der Bibliothek virtueller Maschinen doppelklicken, ohne das Verschlüsselungskennwort einzugeben
    Problemumgehung:
    Benutzer haben dafür die im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten.
    • Um dieses Problem zu vermeiden, geben Sie das Verschlüsselungskennwort vor dem Öffnen einer virtuellen Horizon FLEX-Maschine ein.
    • Um VMware Player nach dem Auftreten dieses Problems erneut zu verwenden, schließen Sie VMware Player und starten das Programm erneut.

  • In einigen Fällen zeigt der Status einer reaktivierten virtuellen Maschine den Zustand der virtuellen Maschine vor der Archivierung an. Beispielsweise ändert sich der Status einer reaktivierten virtuellen Maschine in „Abgelaufen“, wenn sie vor der Archivierung abgelaufen ist. Der Status „Abgelaufen“ bleibt auch dann bestehen, wenn ein Horizon FLEX-Administrator das Ablaufdatum der virtuellen Maschine während der Reaktivierung in die Zukunft verlegt.
    Problemumgehung: Der Status der virtuellen Maschine ändert sich in „Aktiv“ wenn sie von einem Endbenutzer eingeschaltet und die virtuelle Maschine mit Horizon FLEX Policy Server synchronisiert wird.

  • Wenn beim Vorbereiten einer virtuellen Maschine für die Verwendung mit Horizon FLEX der Name oder der Dateiname der virtuellen Maschine Nicht-ASCII-Zeichen enthält, ist der Horizon FLEX Client möglicherweise nicht in der Lage, die virtuelle Maschine herunterzuladen, zu extrahieren oder zu öffnen.
    Problemumgehung: Kopieren Sie die virtuelle Maschine auf die Endbenutzercomputer oder stellen Sie sicher, dass der Name oder der Dateiname der virtuellen Maschine keine Nicht-ASCII-Zeichen enthält.

  • Wenn sich beim Vorbereiten einer virtuellen Maschine für die Verwendung mit Horizon FLEX der Standort einer Festplatte der virtuellen Maschine von dem Laufwerk unterscheidet, auf dem die .vmx-Datei gespeichert ist (z. B. wenn sich die Festplatte einer virtuellen Maschine auf dem Laufwerk D: und die .vmx-Datei im Standardverzeichnis befindet), kann der Horizon FLEX Client die virtuelle Maschine nicht starten, nachdem sie heruntergeladen wurde. Es erscheint dann eine der folgenden vergleichbare Fehlermeldung, wenn der Endbenutzer versucht, die heruntergeladene virtuelle Maschine zu starten: Datei nicht gefunden: D:\Virtual Machines\Win7EntX64\Windows 7 x64.vmdk. Die Datei ist für das Einschalten dieser virtuellen Maschine erforderlich. Wenn die Datei verschoben wurde, geben Sie bitte den neuen Speicherort an.
    Problemumgehung: Erstellen Sie alle virtuellen Festplatten auf demselben Laufwerk wie die .vmx-Datei. Alle Festplatten müssen im selben Ordner wie die .vmx-Datei enthalten sein.
  • Bei einer virtuellen Windows 8-Maschine kann der Neustart bis zu zwei Minuten länger als gewöhnlich dauern, wenn der Beitritt zu einer Active Directory-Domäne zum ersten Mal erfolgt.
    Problemumgehung: Keine.

  • Der Beitritt einer virtuellen Maschine zu einer Active Directory-Domäne durch den Horizon FLEX Server kann fehlschlagen, wenn die Domäne bereits eine virtuelle Maschine mit demselben Namen in einer anderen OE oder Unterdomäne enthält. Endbenutzer erhalten dann eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, dass der Domänenbeitritt nicht durchgeführt werden kann, wenn zuerst eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine gestartet wird. Horizon FLEX-Administratoren erhalten den Status „Domänenbeitritt fehlgeschlagen“ der virtuellen Maschine in Horizon FLEX Admin Console.
    Problemumgehung: Ein Horizon FLEX-Administrator muss mit dem Berechtigungsassistenten in Horizon FLEX Admin Console das Maschinennamenmuster für die virtuelle Maschine ändern.

  • Workstation stellt eventuell zwei Anmeldedialogfelder dar, wenn ein Benutzer eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine öffnet
    Wenn die Option Konfiguration des Maschinennamens verwenden für eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine konfiguriert wurde, wird das Dialogfeld „Mit Server verbinden“ zweimal geöffnet, einmal, wenn der Endbenutzer die virtuelle Horizon FLEX-Maschine in VMware Workstation öffnet, und erneut, wenn der Benutzer die virtuelle Horizon FLEX-Maschine einschaltet. VMware Workstation ist kein unterstützter Horizon FLEX-Client. Allerdings kann VMware Workstation eine virtuelle Horizon FLEX-Maschine, die auf einem USB-Gerät zur Verfügung gestellt wurde, öffnen. Gemäß den Richtlinien Ihrer Organisation kann es sein, dass Benutzer den Beitritt virtueller Horizon FLEX-Maschinen zur Domäne nicht mit VMware Workstation durchführen sollen.
    Problemumgehung: Wenn Benutzer den Beitritt einer virtuellen Horizon FLEX-Maschine zur Domäne durchführen möchten, müssen Sie ihre Anmeldeinformationen in beide Dialogfelder „Mit Server verbinden“ eingeben. Wenn die virtuelle Horizon FLEX-Maschine allerdings der Domäne nicht beitreten soll, dürfen Benutzer im zweiten Dialogfeld „Mit Server verbinden“ keine Anmeldeinformationen eingeben und auch keine Verbindung mit dem Horizon FLEX-Server herstellen.

  • Wenn eine virtuelle Maschine auf einem USB-Gerät bereitgestellt wird und die virtuelle Maschine für den Beitritt zu einer Active Directory-Domäne konfiguriert wurde, müssen Endbenutzer ihre Anmeldeinformationen zweimal eingeben. Das erste Mal wird damit die virtuelle Maschine geöffnet und bei Horizon FLEX Policy Server registriert. Die zweite Eingabe ist erforderlich, um der Domäne offline beizutreten. Wenn das zweite Dialogfeld für die Domänenanmeldung abgebrochen wird, tritt deren virtuelle Maschine nicht der Domäne bei.
    Problemumgehung: Endbenutzer sollten ihre Anmeldeinformationen immer eingeben, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Fehler bei der Authentifizierung von Zertifikaten

  • In VMware Player Pro führen selbstsignierte Zertifikate zu einer Warnung vor einem ungültigen Sicherheitszertifikat
    Wenn der Horizon FLEX Server ein selbstsigniertes Zertifikat verwendet, verlangt der Horizon FLEX Client von den Benutzern eine Bestätigung, dass das Zertifikat als vertrauenswürdig einzustufen ist, wenn diese eine Verbindung mit dem Horizon FLEX Server herstellen.
    Problemumgehung: Endbenutzer müssen überprüfen, ob es sich um ein gültiges Zertifikat handelt, etwa durch Bestätigung des Horizon FLEX-Administrators. Ist das Zertifikat gültig, wählen Sie Diesem Host mit diesem Zertifikat immer vertrauen und klicken auf Trotzdem verbinden, um die Ausnahme dauerhaft zu speichern.

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