vCloud Director 5.5.2.1 | 30. OKT 2014 | Build 2233543

Zuletzt aktualisiert: 17. FEB 2014

Inhalt

Mit diesen Versionshinweisen werden Informationen zu folgenden Themen bereitgestellt:

Neuigkeiten

Mit dieser Version von vCloud Director wurde ein Problem beim Öffnen von VM-Konsolen in Google Chrome behoben. Weitere Informationen finden Sie unter Behobene Probleme.

Systemanforderungen und Installation

Informationen zu Systemanforderungen und Installationsanleitungen finden Sie im Installations- und Upgradehandbuch zu VMware vCloud Director .

Es gibt die folgenden Upgrade-Optionen.

  • Upgrade von vCloud Director 5.5.2 auf vCloud Director 5.5.2.1. Falls Sie ein Dienstanbieter sind, sollten Sie vor dem Upgrade auf vCloud Director 5.5.2.1 den folgenden Hinweis lesen.
  • Upgrade von vCloud Director 5.5.1 auf vCloud Director 5.5.2.1. Falls Sie ein Dienstanbieter sind, sollten Sie vor dem Upgrade auf vCloud Director 5.5.2.1 den folgenden Hinweis lesen.
  • Upgrade von vCloud Director 5.5.1 auf vCloud Director 5.6.3 für Dienstanbieter. Diese Upgrade-Option ist nur verfügbar, wenn Sie ein Dienstanbieter im Rahmen des vCloud Air Network-Programms (zuvor VSPP) sind.

Wichtiger Hinweis für Dienstanbieter: Bei einem Upgrade auf vCloud Director 5.5.2 oder 5.5.2.1 kann kein Upgrade auf vCloud Director 5.6.3 für Dienstanbieter durchgeführt werden. Um nach dem Upgrade auf vCloud Director 5.5.2 oder 5.5.2.1 ein Upgrade auf vCloud Director für Dienstanbieter durchzuführen, führen Sie ein Upgrade auf vCloud Director 5.6.4 oder höher für Dienstanbieter durch. Falls Sie kein Dienstanbieter sind, haben Sie keinen Zugriff auf vCloud Director für Dienstanbieter.

Dokumentation

Auf der Seite für die vCloud Director-Dokumentation haben Sie Zugriff auf die vollständige Dokumentation zu vCloud Director 5.5.2.

Behobene Probleme

Mit dieser Version werden die folgenden Probleme behoben.

Allgemeine Probleme

  • OpenSSL-Sicherheitslücke CVE-2014-3566
    Das OpenSSL-Sicherheitsproblem CVE-2014-3566, das auch als „POODLE“ bekannt ist, betrifft OpenSSL 3.0. vCloud Director 5.5.2.1 deaktiviert die Unterstützung für OpenSSL 3. Weitere Informationen finden Sie unter VMware Products and CVE-2014-3566 (POODLE).

  • Fehler beim Herunterladen von Mediendateien aus einem öffentlichen Katalog
    Das Herunterladen einer Mediendatei aus einem öffentlichen Katalog schlug fehl. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Fehler beim Herunterladen von vApp-Vorlagen aus einem gemeinsam genutzten Katalog
    Das Herunterladen einer vApp-Vorlage aus einem mit einer anderen Organisation gemeinsam genutzten Katalog schlug fehl. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Änderungen an einer vApp-Vorlage, die mithilfe der Option zum Überschreiben in einem veröffentlichten Katalog vorgenommen wurden, wurden nicht mit den abonnierten Katalogen synchronisiert
    Wenn Sie eine vApp-Vorlage mithilfe der Option zum Überschreiben in einem veröffentlichten Katalog änderten, wurden die Änderungen nicht in Abonnements für den öffentlichen Katalog übernommen. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • ISO-Dateien wurden mit der Dateierweiterung „.flp“ hochgeladen, wenn „.iso“ nicht angegeben wurde
    Wenn Sie beim Hochladen einer ISO-Datei die Dateierweiterung „.iso“ im Dateinamen nicht angaben, wurde die Datei von vCloud Director mit der Dateierweiterung „.flp“ hochgeladen. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Gelöschte Benutzer wurden nach der LDAP-Synchronisierung nicht als verwaist gekennzeichnet
    Bei der automatischen Synchronisierung von Benutzer- und Gruppeninformationen durch vCloud Director wurden gelöschte Benutzer nicht als verwaist gekennzeichnet. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

Netzwerkprobleme

  • Fehler bei SSL-Zertifikatvalidierung für vShield Manager
    Wenn das System die Zertifikatvalidierung für die SSL-Kommunikation zwischen vCloud Director und vShield Manager erzwingt, schlugt die SSL-Zertifikatvalidierung für vShield Manager immer fehl, was zu einem Kommunikationsfehler zwischen vCloud Director und vShield Manager führte. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • vCloud Director zeigte für im Voraus bezahlte virtuelle Datencenter einer Organisation eine CPU-Zuteilung von 0 GHz an
    Die vCloud Director-Webkonsole zeigte fälschlicherweise eine CPU-Zuteilung von 0 GHz für im Voraus bezahlte virtuelle Datencenter einer Organisation an, deren garantierte Ressourcen auf „0“ festgelegt sind. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

Probleme mit virtuellen Maschinen und vApps

  • Fehler beim Öffnen einer VM-Konsole in Google Chrome
    Der Versuch, eine VM-Konsole in einem Google Chrome-Browser zu öffnen, schlug fehl. Dies ist darauf zurückzuführen, dass NPAPI in Google Chrome veraltet ist. vCloud Director 5.5.2.1 verwendet WebMKS anstelle der VMware Remote Console zum Öffnen von VM-Konsolen in Google Chrome, wodurch dieses Problem behoben wird.

  • Sysprep-Fehler bei Gast-Anpassung
    Der Versuch, die Gast-Anpassung auf einer virtuellen Maschine zu verwenden, schlug mit der folgenden Fehlermeldung fehl.

    Mount directory C: does not exist (Mount-Verzeichnis C: ist nicht vorhanden)

    Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Gelegentliche Fehlermeldung beim Einschalten einer virtuellen Maschine mit aktivierter Gast-Anpassung
    Der Versuch, eine virtuelle Maschine mit aktivierter Gast-Anpassung auf einem Anbieter-vDC einzuschalten, für den sich mindestens ein ESXi-Host im Standby-Modus befindet, schlug manchmal fehl. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Auswahl einer Speicherrichtlinie beim Importieren einer virtuellen Maschine aus vCenter in eine vorhandene vApp nicht möglich
    Beim Importieren einer virtuellen Maschine aus vCenter Server in eine vorhandene vApp gab es keine Option zum Auswählen einer Speicherrichtlinie für die virtuelle Maschine. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

  • Mit einer statischen IP-Adresse aus einem Pool konfigurierte virtuelle Maschinen bezogen manchmal IP-Adressen über DHCP, wenn der Pool aufgebraucht war
    Manchmal bezogen virtuelle Maschinen, die laut Konfiguration eine statische IP-Adresse aus einem Pool bezogen, weiterhin Adressen über DHCP, wenn der Pool aufgebraucht war. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

vCloud API-Probleme

  • Gelegentliche Fehlermeldung beim Erstellen eines Benutzers mit der vCloud API oder dem SDK
    Wenn Sie einen neuen Benutzer in einer Organisation mit der vCloud API oder dem SDK erstellten, nachdem dieser Benutzer in andere Organisationen in der Cloud importiert wurde, erstellte vCloud Director zwar den Benutzer, zeigte aber eine Fehlermeldung an. Dieses Problem wurde in vCloud Director 5.5.2.1 behoben.

Bekannte Probleme

Im Folgenden werden Probleme beschrieben, die in dieser Version von vCloud Director auftreten können:

Die bekannten Probleme sind in folgenden Kategorien zusammengefasst:

Allgemeine Probleme

  • Versuche, OVFs hoch- oder herunterzuladen oder kombinierte IPSEC-VPN-Verbindungen zu konfigurieren, können fehlschlagen
    Wenn Sie versuchen, über die vCloud Director-Webkonsole im Google Chrome-Browser eine OVF hoch- oder herunterzuladen oder eine kombinierte IPSEC-VPN-Verbindung zu konfigurieren, kann es passieren, dass eine Meldung angezeigt wird, die besagt, dass der Vorgang von Ihrem Browser nicht unterstützt wird.

    Was diese Version von vCloud Director betrifft, werden Vorgänge, die das Hoch- und Herunterladen von OVFs und das Konfigurieren von kombinierten IPSEC-VPN-Verbindungen involvieren, derzeit in Google Chrome nicht unterstützt.

    Umgehung: Verwenden Sie für das Hoch- und Herunterladen von OVFs das VMware OVF Tool. Das OVF Tool und das zugehörige Benutzerhandbuch sind über die Dokumentationsseite für das OVF Tool verfügbar.

    Anstatt IPSEC und VPN gemeinsam zu konfigurieren, können Sie beide Komponenten separat konfigurieren. Entsprechende Informationen finden Sie unter Erstellen eines VPN-Tunnels zu einem Remotenetzwerk.

  • Fehlerhafte Weiterleitung an Lizenzierungsseite, auf der vCloud Director-Funktionen als nicht verfügbar angezeigt werden
    Wenn vCloud Director einen Lizenzverstoß feststellt, werden Sie an die Lizenzierungsseite weitergeleitet, auf der Nein für alle vCloud Director-Funktionen angezeigt wird.

    Umgehung: Ignorieren Sie diese Meldung und setzen Sie die Verwendung von vCloud Director wie gewohnt fort. Alle Funktionen sind trotz der Meldung auf der Lizenzierungsseite verfügbar.

  • vCloud Director zeigt keinen Datenspeicher-Cluster an, nachdem ein neuer Datenspeicher einem Cluster hinzugefügt wurde
    Nachdem Sie einen oder zwei Datenspeicher ohne benutzerdefinierte Speicherkapazität einem Datenspeicher-Cluster hinzugefügt haben, zeigt die vCloud Director-Webkonsole den Datenspeicher-Cluster nicht an. Wenn dies eintritt, zeigt vCloud Director einen Alarm im Anbieter-vDC an.

    Umgehung: Um den Alarm zu quittieren, melden Sie sich bei vCenter Server an und weisen Sie manuell die benutzerdefinierte Speicherkapazität den Datenspeichern zu.

Installations- und Upgrade-Probleme

  • Datenbank-Upgrade-Fehlermeldung beim Upgrade auf vCloud Director 5.5.2
    Wenn Sie mithilfe einer MS SQL-Datenbank ein vCloud Director-Upgrade auf Version 5.5.2 vornehmen, erscheint die folgende Fehlermeldung:

    Datenbankstatistiken können nicht aktualisiert werden. Der Datenbankbenutzer verfügt nicht über genügend Rechte zum Aktualisieren der Datenbankstatistiken. Um diesen Schritt manuell abzuschließen, führen Sie "EXEC sp_updatestats" als DBO oder Mitglied der sysadmin-Serverrolle durch.

    Umgehung: Führen Sie als Datenbankadministrator den Befehl EXEC sp_updatestats in der Datenbank aus.

  • Versuche eines vCloud Director-Upgrades von Version 5.1.x auf Version 5.5.2 schlagen nach Gateway-Fehler fehl
    Bei jedem Upgrade einer vCloud Director 5.1.x-Version auf vCloud Director 5.5.2 ist es möglich, dass ein oder mehrere Edge Gateways des Systems einen Upgrade-Fehler auslösen und folgende Fehlermeldung angezeigt wird:

    Upgrade von vCloud Director auf 5.5 nicht möglich: Es wurde 1 Gateway gefunden, das durch nicht unterstützte Edge-Versionen gestützt wird. Stellen Sie Gateways erneut bereit oder setzen Sie das durch das Edge Gateway gestützte vApp-Netzwerk zurück und führen Sie anschließend das Upgrade erneut durch.

    Umgehung: Weitere Informationen finden Sie unter Pre-Upgrade Check for Potential Edge Gateway Problems (Überprüfung vor dem Upgrade auf potenzielle Edge Gateway-Probleme).

  • vCloud Director zeigt den Status einiger Kataloge als "Unbekannt" an, nachdem Sie das vCloud Director-Upgrade von Version 5.1.x durchgeführt haben
    Nachdem Sie das vCloud Director-Upgrade von Version 5.1.x durchgeführt haben, zeigt vCloud Director den Status einiger Kataloge, die vor dem Upgrade bereits vorhanden waren, als Unbekannt an und die Namen dieser Kataloge erscheinen in Grau. Das Problem tritt auf, wenn der Katalog älter ist als das Aktivitätenprotokoll von vCloud Director und die Aufgabe aus der Datenbank gelöscht wurde, sodass der Status des Katalogs unbekannt ist.

    Nachdem Sie das vCloud Director-Upgrade auf Version 5.5.2 durchgeführt haben, wird die Spalte Status für Kataloge nicht standardmäßig angezeigt. Sie können Katalogspalten anzeigen, indem Sie auf Spalten anpassen klicken und Status auswählen.

    Umgehung: Für das Problem gibt es keine Umgehung, aber Sie können die Wahrscheinlichkeit eines unbekannten Status reduzieren, indem Sie das Aktivitätenprotokoll für Aufgaben in vCloud Director verlängern.

    1. Melden Sie sich als Systemadministrator bei vCloud Director an.
    2. Klicken Sie auf Administration.
    3. Klicken Sie auf Allgemein und anschließend auf Aktivitätenprotokoll.
    4. Aktualisieren Sie die Anzahl der Aufbewahrungstage auf 365.

    Die Aufbewahrungstage werden nominell erhöht, wenn sie in der Datenbank erhöht werden.

Lokalisierungsprobleme

  • Die eingeblendete Konsole einer virtuellen Maschine zeigt bei Verwendung der Browser Google Chrome oder Mozilla Firefox einen leeren Bildschirm mit dem Status "Getrennt" an, wenn für den Namen der virtuellen Maschine Nicht-ASCII-Zeichen verwendet werden
    Wenn Sie bei Verwendung der Browser Google Chrome oder Mozilla Firefox die Konsole einer virtuellen Maschine über die vCloud Director-Webkonsole öffnen, wird in der Konsole möglicherweise ein schwarzer Bildschirm mit dem Status "Getrennt" angezeigt, sofern der Name der virtuellen Maschine Nicht-ASCII-Zeichen enthält.

    Umgehung: Verwenden Sie Microsoft Internet Explorer, um die Konsole der virtuellen Maschine zu öffnen.

  • Upgrade des Host-Agents schlägt fehl, wenn der Name des vCloud Director-Systems Nicht-ASCII-Zeichen enthält
    Beim Upgrade eines vCloud Director-Systems, dessen Name Nicht-ASCII-Zeichen enthält, von einer vorherigen Version auf Version 5.5.1 schlägt das Upgrade des Host-Agents fehl.

    Umgehung: Machen Sie die Vorbereitung des Hosts rückgängig, um den Host-Agent zu entfernen, und bereiten Sie anschließend den Host-Agent erneut vor.

  • Ein Name eines CD- oder DVD-Geräts mit Nicht-ASCII-Zeichen führt dazu, dass das Hinzufügen einer CD oder DVD zu einer virtuellen Maschine fehlschlägt
    Wenn Sie versuchen, ein CD- oder DVD-Gerät mit Nicht-ASCII-Zeichen im Namen zu einer virtuellen Maschine hinzuzufügen, schlägt der Vorgang fehl.

    Umgehung: Ändern Sie den Namen des CD- oder DVD-Geräts so, dass er nur ASCII-Zeichen enthält, bevor Sie das Gerät zur virtuellen Maschine hinzufügen.

  • Nicht-ASCII-Zeichen in den Namen von VPN-Tunneln werden in Remote-Organisationen fehlerhaft dargestellt
    Wenn Sie einem VPN-Tunnel einen Namen zuweisen, der Nicht-ASCII-Zeichen enthält, werden diese Zeichen fehlerhaft dargestellt, wenn der VPN-Tunnel von einer anderen Organisation aus angezeigt wird. Der VPN-Tunnel funktioniert dennoch normal.

    Umgehung: Verwenden Sie keine Nicht-ASCII-Zeichen in den Namen von VPN-Tunneln.

  • Edge Gateways können mit einem Poolserver oder virtuellen Server, dessen Name Nicht-ASCII-Zeichen enthält, nicht erstellt oder aktualisiert werden
    Wenn Sie versuchen, ein Edge Gateway mit einem Poolserver oder virtuellen Server zu erstellen, dessen Name Nicht-ASCII-Zeichen enthält, schlägt der Vorgang fehl. Wenn Sie den Namen eines Poolservers oder eines virtuellen Servers so ändern, dass er Nicht-ASCII-Zeichen enthält, können dem Poolserver oder virtuellen Server zugeordnete Edge-Gateways nicht aktualisiert werden.

    Umgehung: Verwenden Sie nur ASCII-Zeichen in den Namen von Poolservern oder virtuellen Servern, die für Edge Gateways genutzt werden.

  • Namen von vApp-Vorlagen dürfen nicht ausschließlich Nicht-ASCII-Zeichen enthalten
    vCloud Director zeigt die Fehlermeldung Ungültiger Computername: Der Computername darf nur alphanumerische Zeichen und Bindestriche enthalten und nicht nur aus Ziffern bestehen an, wenn Sie ausschließlich Nicht-ASCII-Zeichen im Namen einer vApp-Vorlage verwenden.

  • In anderen Gebietsschemata als Englisch können Objektlisten nur nach Spalten mit benutzergeneriertem Inhalt sortiert werden
    Wenn vCloud Director in einem anderen Gebietsschema als Englisch verwendet wird, funktioniert die Filterfunktion bei Objektlisten nur, wenn nach Spalten mit benutzergeneriertem Inhalt wie "Name" oder "vApp-Name" gefiltert wird.

  • Einige lokalisierte Meldungen werden unter Red Hat Enterprise Linux und CentOS 6.x auf Englisch angezeigt
    Unter Red Hat Enterprise Linux und CentOS 6.x wird beim Start oder beim Neustart des Betriebssystems für manche Zellen in vCloud Director nicht das richtige Gebietsschema erkannt. Deshalb werden manche Meldungen auf Englisch angezeigt.

    Umgehung: Nehmen Sie mit dem Befehl /opt/vmware/vcloud-director/bin/vmware-vcd restart einen manuellen Neustart der Zelle vor.

  • Wiederholte Eingabeaufforderungen zur Installation des VMware Client Integration-Plug-Ins beim Importieren einer Datei in einen Katalog oder beim Öffnen einer Konsole einer virtuellen Maschine aus einem Windows-Konto mit Nicht-ASCII-Zeichen
    Wenn Sie versuchen, eine Datei in einen vCloud Director-Katalog zu importieren oder eine Konsole einer virtuellen Maschine aus einem Windows-Konto zu öffnen, das Nicht-ASCII-Zeichen in seinem Namen enthält, fordert vCloud Director Sie zur Installation des VMware Client Integration-Plug-Ins auf. Dies geschieht selbst dann, wenn das Plug-In bereits installiert ist.

    Umgehung: Melden Sie sich mit einem Windows-Administratorkonto oder einem Benutzerkonto an, das nur ASCII-Zeichen in seinem Namen enthält, und laden Sie die Datei hoch oder öffnen Sie die virtuelle Maschine.

Probleme mit virtuellen Maschinen und vApps

  • vApp NAT und Firewall können nicht durch einen vApp-Autor geändert werden, der die vApp bereitstellt
    Wenn Sie eine vApp aus einem Katalog als vApp-Autor mithilfe der vCloud Director-Webkonsole bereitstellen, sind die Kontrollkästchen NAT und Firewall in der Einstellung "Erweiterte Netzwerkfunktionen" deaktiviert.

    Umgehung: Nachdem die vApp bereitgestellt ist, können Sie die NAT- und Firewall-Einstellungen für die vApp ändern.

  • Virtuelle Maschinen mit Windows Server 2008, 2008 R2 und 2012 fordern Sie auf, das Kennwort des Gastbetriebssystems zurückzusetzen, nachdem Sie die virtuelle Maschine mit "SID ändern" angepasst haben
    Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit Windows Server 2008, 2008 R2 oder 2012 einschalten, nachdem Sie die virtuelle Maschine mit "SID ändern" angepasst haben, aber dabei die virtuelle Maschine nicht anpassen, um das Kennwort zurückzusetzen, fordert das Gastbetriebssystem Sie auf, das Kennwort zurückzusetzen.

vCloud API-Probleme

  • Lastausgleich-Pools können mit der vCloud-API nicht einzeln geändert werden
    Derzeit ist das Hinzufügen, Entfernen oder Bearbeiten eines Lastausgleich-Pools mithilfe der vCloud-API nicht möglich. Änderungen an einem Lastausgleich-Pool mithilfe der vCloud-API wirken sich auf alle Lastausgleich-Pools aus.

  • Versuche, einen Metadatenschlüssel mithilfe der vCloud-API zu löschen, schlagen fehl, wenn der Wert des Metadatenschlüsselelements, der Schlüsselname, ein kommerzielles Und (&) enthält
    Wenn der Name eines Metadatenschlüssels ein kommerzielles Und (&) enthält, schlagen Versuche, die Metadaten mithilfe der vCloud-API zu löschen, fehl, sofern nicht der Lösch-Link syntaktisch analysiert wird, um das reservierte Zeichen durch seine mit einem Prozentzeichen codierte Darstellung zu ersetzen.

    Umgehung: Verwenden Sie die vCloud Director-Benutzeroberfläche, um Metadaten zu löschen, deren Schlüsselname ein kommerzielles Und enthält.