VMware kündigt neue Open Source-Projekte für eine schnelle Einführung von Cloud-nativen Applikationen in Unternehmen an

  • Neues Identity und Access Management-Projekt bietet Unternehmen mehr Sicherheit und Skalierbarkeit
  • Neues Lightweight Linux-Betriebssystem optimiert für Cloud-native Anwendungen
  • Pivotal Lattice bietet Clustered Container Management für Cloud-native Anwendungen
  • Kollaboration umfasst Support aus dem Ökosystem von CoreOS, HashiCorp, Intel, JFrog und Mesosphere

München, 20. April 2015 – Cloud- und Virtualisierungsexperte VMware gibt zwei neue Open Source-Projekte für die Einführung von Cloud-nativen Anwendungen in Unternehmen bekannt: Project Lightwave, ein Identity und Access Management-Projekt für mehr Sicherheit und Skalierbarkeit in Unternehmen, und Project Photon, ein Lightweight Linux-Betriebssystem optimiert für Cloud-native Anwendungen.

Diese neuen Open Source-Projekte unterstützen Unternehmens-Entwickler dabei Cloud-native Anwendungen zu entwickeln, einzusetzen und zu verwalten. Sie werden in die einheitliche Hybrid Cloud-Plattform von VMware integriert und schaffen so eine konsistente Umgebung für die Unterstützung von Cloud-nativen und traditionellen Anwendungen über die Private und Public Cloud hinweg. Durch das Open Sourcing dieser Projekte wird VMware mit einem breiten Ökosystem von Partnern und der Entwickler-Community zusammenarbeiten, um gemeinsame Standards, Sicherheit und Interoperabilität im Markt für Cloud-native Anwendungen voranzutreiben. Dies führt zu einer verbesserten Technologie und zu einer größeren Auswahl für Kunden.

„VMware hält sein Versprechen, alle Anwendungen im Unternehmen, einschließlich Cloud-nativen Anwendungen, zu unterstützen, indem wir unsere einheitliche Plattform mit Project Lightwave und Project Photon erweitern“, sagt Kit Colbert, Vice President und Chief Technology Officer für Cloud-native Anwendungen bei VMware. „Zusammen angewendet, bieten diese neuen Open Source-Projekte den Unternehmen das Beste aus beiden Welten. Entwickler profitieren von der Portierbarkeit und Geschwindigkeit von Container-Anwendungen, während IT Operations-Teams die Sicherheit und Leistung in heutigen Unternehmensumgebungen aufrechterhalten können.“

Mit der heutigen Ankündigung unterstützt VMware Unternehmensentwickler bei der sicheren Entwicklung, Bereitstellung und dem Management von modernen, dezentralen Anwendungen. Die Open Source-Projekte sind schlanke, hoch skalierbare Technologien, optimiert für die Sicherung und den Betrieb von Container-Anwendungen in einer virtuellen Umgebung. Die Projekte wurden konzipiert, um Entwickler- und IT Operations-Teams zusammenzubringen. Dies erfolgt durch die Rationalisierung der Technik während des gesamten Lebenszyklus‘ der Anwendung vom Entwickler-Desktop bis hin zur Produktion. In Zukunft sollen beide Technologien in das Software-Defined Data Center und das End User Computing-Portfolio von VMware integriert werden. Dadurch können Unternehmen von den Vorteilen von Container-Anwendungen und den VMware-Lösungen für Computing, Netzwerke, Sicherheit, Speicher und Management profitieren.

  • Project Lightwave ist die branchenweit erste Technologie für Container Identity und Access Management, die Security-Funktionen für Unternehmen auf Cloud-native Anwendungen erweitert. Durch die verteilte Struktur dieser Anwendungen mit komplexen Netzwerken von Microservices und hunderten oder tausenden Anwendungsinstanzen müssen Unternehmen
    die Identität und den Zugang aller miteinander verbundenen Komponenten und Benutzer verwalten. Project Lightwave bietet eine neue Ebene an Containersicherheit über die Containerisolierung hinaus: Unternehmen können die Zugangskontrolle und Funktionen für Identity Management über die gesamte Infrastruktur und das Anwendungs-Stack in allen Phasen der Anwendungsentwicklung durchführen. Zudem ermöglicht es die Technologie die Zugangskontrolle zu verwalten, so dass nur autorisierte Benutzer in der Lage sind autorisierte Container auf autorisierten Hosts durch die Integration mit einer Container Host Runtime wie Project Photon zu nutzen. Die Features und Funktionen umfassen:
    • Zentrales Identity Management – Project Lightwave bietet Single Sign-On, Authentifizierung und Autorisierung mit Name und Passwort sowie Tokens und Zertifikate, um Unternehmen eine einzige Lösung zur Sicherung von Cloud-nativen Anwendungen zu bieten.
    • Multi-Tenancy – Project Lightwave unterstützt Multi-Tenancy, so dass eine Vielzahl von Anwendungen und Teams die Unternehmensinfrastruktur nutzen können.
    • Support für offene Standards – Project Lightwave umfasst ein Vielzahl offener Standards wie Kerberos, LDAP v3, SAML, X.509 und WS-Trust und wurde entwickelt, um mit anderen Standard-basierten Technologien im Rechenzentrum zusammenzuarbeiten.
    • Skalierbarkeit für Unternehmen – Project Lightwave baut auf einem einfachen, erweiterbaren Multimaster-Replikationsmodell auf und ermöglicht die horizontale Skalierbarkeit bei gleichzeitig hoher Leistung.
    • Zertifikatsberechtigung und Key Management – Project Lightwave vereinfacht zertifikatsbasierte Operationen und das Key Management in der gesamten Infrastruktur.
  • Project Photon ergänzt Project Lightwave durch ein schlankes Linux-Betriebssystem für containerisierte Anwendungen. Optimiert für VMware vSphere und VMware vCloud Air, sind Unternehmen mit Project Photon in der Lage, Container und virtuelle Maschinen nativ auf einer einzigen Plattform zu betreiben. Wenn Container innerhalb von virtuellen Maschinen laufen, können sie zudem Container-Isolierung bereitstellen. Künftige Erweiterungen für dieses Projekt umfassen die nahtlose Portierbarkeit von Container-Anwendungen vom Desktop des Entwicklers bis hin zu Entwicklungs- und Testumgebungen. Die Features und Funktionen umfassen:
    • Breiter Support für Container-Lösungen – Project Photon unterstützt Docker, rkt und Garden (Pivotal) Container-Lösungen, so dass Kunden ihren Bedürfnissen entsprechend die geeignete Lösungen auswählen können.
    • Container Security – Project Photon bietet Container-Anwendungen erhöhte Sicherheit und Isolation in Verbindung mit virtuellen Maschinen sowie die Authentifizierung und Autorisierung durch die Integration mit Project Lightwave und ermöglicht es Kunden, ihre Anwendungen auf Container-Ebene noch besser zu sichern.
    • Flexible Versionierung und Erweiterbarkeit – Project Photon bietet Administratoren und Unternehmensentwicklern Erweiterbarkeit und Flexibilität bei der Aktualisierung der Host-Laufzeit ihrer Container, indem es RPM für die Image-basierte Systemversionierung und ein Yum-kompatibles, paketbasierendes Lifecycle Management-System für die detaillierte Paketverwaltung erlaubt.

Heute kündigt Pivotal auch Lattice an, eine Lösung, die Open Source-Komponenten der Cloud Foundry für die Bereitstellung und den Betrieb von Container-Workloads auf einem skalierbaren Cluster zusammenfasst. Gemeinsam bieten VMware und Pivotal End-to-End Cloud-native Lösungen von der Infrastruktur bis hin zu Anwendungen an. Die robuste VMware-Infrastruktur für Cloud-native Anwendungen ergänzt die Lösungen für die Pivotal Cloud Foundry Anwendungsplattform.

Um möglichst viel Feedback und Tests von Kunden, Partnern, Interessenten und der gesamten Community zu erhalten, werden Project Photon und Project Lightwave als Open Source-Projekte herausgegeben. Indem die Software als Open Source bereitgestellt wird, können Entwickler direkt an den Projekten mitarbeiten und so erhöhte Produkt-Interoperabilität und neue Funktionen vorantreiben.

Project Photon steht ab sofort über GitHub zum Download bereit und wird als Vagrant Box zusammengefasst, so dass Nutzer die Funktionen auf jeder Plattform einfach testen können. Die Photon Vagrant Box steht zum Download unter HashiCorps Atlas bereit. Project Lightwave wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2015 zum Download zur Verfügung stehen.

Mehr Unternehmensagilität durch neue Open Source-Projekte und Support des Ökosystems
Unternehmen entdecken zunehmend die Cloud-native Software-Entwicklung und Betriebsmethoden, die durch Web-Scale-Anbieter verbreitet wurden, um agile, effiziente und flexible Anwendungen zu entwickeln. Die Adaption von modernen, verteilten Anwendungen wird durch eine skalierbare Cloud-Infrastruktur und Technologien wie beispielsweise Containern ermöglicht. VMware unterstützt Unternehmen bei der Implementierung von Cloud-nativen Anwendungen durch die Einführung einer offenen und sicheren Container Laufzeit-Architektur, die Identitäts-Authentifizierung und Autorisierung für Container bietet, sowie ein für Container optimiertes Linux-Betriebssystem.

VMware arbeitet mit einer Vielzahl von Partnern aus seinem Ökosystem zusammen, um Support für seine Cloud-nativen Projekte anzubieten. Zusammen gestalten VMware und seine Partner die Anwendungsinfrastruktur neu, so dass Unternehmen größere Erfolge in einem sich kontinuierlich verändernden Markt erzielen können. Dabei arbeitet VMware mit den folgenden Partnern zusammen:

  • CoreOS – Project Photon wird ausgeliefert mit rkt, der CoreOS Linux Container Runtime.
  • HashiCorp – die erste Implementierung der Application Container Specification (appc). Vmware unterstützt appc, um sicherzustellen, dass Container über verschiedene Plattformen hinweg laufen und erwartet eine aktive Mitgliedschaft in der appc-Community.
  • Intel – VMware und Intel werden gemeinsam an der Unterstützung von Initiativen zur Sicherheit von Cloud-nativen Anwendungen von der Hardware über die Infrastruktur bis hin zur Anwendungsschicht.
  • JFrog – Project Photon und Project Lightwave werden durch jFrogs Bintray zur Verfügung gestellt.
  • Mesosphere – Das Mesosphere Datacenter Operating System (DCOS) wird in VMware Photon und Lightwave-Projekte integriert und erleichtert Unternehmen die Einführung skalierbarer Container. Mesospheres DCOS erweitert die Authentifizierungs- und Autorisierungsfunktionen von VMware, um Workloads zu überprüfen und Sicherheitsbestimmungen für die Orchestrierung verteilter Systeme und Container durchzusetzen.
  • Pivotal – Project Photon, Project Lightwave und Lattice bieten gemeinsam eine einfache und sichere Infrastruktur sowie eine Planungs-Lösung mit End-to-End-Funktionen für die Unterstützung von Cloud-nativen Anwendungen.

Zitate
„Intel und VMware arbeiten seit über 15 Jahren eng zusammen, um Hypervisor-Innovationen voranzutreiben. Wir erweitern nun unsere Zusammenarbeit nun um Innovationen in der Cloud-Infrastruktur mit Linux für Container und freuen uns auf neue gemeinsame Technologien in Public,- Private- und Hybrid Cloud-Umgebungen“, sagt Jonathan Donaldson, Vice President und General Manager Software Defined Infrastructure Group, Intel.

„Pivotal hat Lattice entwickelt, damit Entwickler und kleine Teams schnell auf die Cloud Foundry- Funktionen zugreifen können. Gemeinsam bieten Lattice und Project Photon eine branchenführende Cloud Foundry Container-Technologie für Entwickler, die an Microservice-Anwendungen der nächsten Generation arbeiten“, sagt James Watters, Vice President und General Manager of Cloud Platform, Pivotal.

Weiterführende Informationen

Über VMware
VMware, weltweit führendes Unternehmen für Cloud-Infrastruktur und Unternehmensmobilität, bietet auf Basis seiner erfolgreichen Virtualisierungstechnologie Lösungen für ein neues IT-Modell: flexibel, adaptiv und sicher. Kunden können Innovationen schneller vorantreiben, indem sie Anwendungen einfach entwickeln, automatisch bereitstellen und sicher betreiben können. Mit einem Umsatz von 6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 verfügt VMware über 500.000 Kunden und über ein globales Partnernetzwerk aus 75.000 Partnern. Das IT-Unternehmen hat seinen Firmenhauptsitz im kalifornischen Silicon Valley mit Niederlassungen über den ganzen Globus. Die deutsche Geschäftsstelle befindet sich in München-Unterschleißheim. Weitere Informationen finden Sie unter www.vmware.com/de.

Pressekontakt
Maisberger GmbH

Edith Szendzielorz
Account Lead
Claudius-Keller-Straße 3c
81669 München
Tel. +49 (0) 89 / 41 95 99 - 28
Tel. +49 (0) 89 / 41 95 99 - 12
vmware@maisberger.com