Häufig gestellte Fragen

VMware Cloud™ on AWS stellt die „Software-defined Datacenter“(SDDC)-Produkte der Enterprise-Klasse von VMware in der AWS Cloud bereit und bietet optimierten Zugriff auf AWS-Services. VMware Cloud on AWS integriert unsere Produkte für Computing-, Storage- und Netzwerkvirtualisierung (VMware vSphere®, vSAN™ und VMware NSX™) sowie die Managementfunktionen von VMware vCenter Server® und optimiert sie für die dedizierte, elastische Bare-Metal-Infrastruktur von AWS.

Software-defined Datacenter (SDDC) ist eine einheitliche Plattform, die VMware-Technologien für Computing-, Storage- und Netzwerk-Virtualisierung (vSphere, vSAN und NSX) integriert. Diese werden von dedizierten VMware vCenter Server-Instanzen verwaltet. Ein VMware Cloud on AWS-SDDC kann optimal in einer elastischen AWS-Bare-Metal-Infrastruktur der nächsten Generation ausgeführt werden.

VMware Cloud on AWS ist in verschiedenen Regionen verfügbar (siehe Dokumentation). Beachten Sie, dass Kunden in einigen Regionen der Verknüpfung ihres eigenen AWS-Kontos mit SDDCs ausdrücklich zustimmen müssen.

Der VMware Cloud on AWS-Service ist direkt über VMware, AWS-Vertriebskanäle oder Channel-Partner erhältlich. Sie kaufen Subscription Purchasing-Programm(SPP)-Credits und lösen diese für den Service ein. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zum SPP-Programm. Sie können den Service auch mit Ihrer Kreditkarte erwerben oder per Rechnung bezahlen.

VMware Cloud on AWS kann bedarfsorientiert oder als Abonnement mit einer Laufzeit von einem bzw. drei Jahren erworben werden. Aktuelle Informationen zu Preisen finden Sie auf unserer Preisseite.

VMware und seine Partner-Community stellen die VMware Cloud on AWS-Lösung bereit und bieten entsprechende Support-Leistungen an. Dieser Service wird von VMware, AWS und den jeweiligen Partnernetzwerken angeboten. Sie erhalten eine einzige Rechnung, in der sämtliche Kosten für die Nutzung des Services aufgeführt sind, einschließlich der VMware SDDC-Software und der zugrundeliegenden AWS-Ressourcen. Beachten Sie, dass Sie für AWS-Ressourcen, die Sie direkt über eine AWS-Konsole oder AWS-API bereitstellen (also ohne Nutzung der Managementfunktionen, APIs oder Orchestrierungstools von VMware), eine separate Rechnung von AWS erhalten.

Ja, aktuell (Februar 2023) bieten wir zwei Aktionen an:

  • 20 % Rabatt auf den angegebenen Listenpreis für i3en.metal-Hosts – erhältlich für alle Kunden
  • Zusätzlich 20 % Rabatt auf den angegebenen Listenpreis für die ersten zwei und drei i3en.metal-/i4i.metal-Hosts – erhältlich für Neukunden

Weitere Informationen zu diesen Aktionen finden Sie in diesem Blog.

Mit dem Dimensionierungs- und Assessment-Tool können Sie Ihre VMware Cloud on AWS-Umgebung dimensionieren. Sie geben Computing, Arbeitsspeicher, Storage-Kapazität und IOPS der Workloads an und das Tool empfiehlt eine Konfiguration für Ihre SDDCs. Nachdem Sie Ihre VMware Cloud on AWS -Umgebung dimensioniert haben, können Sie die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) für diese Workloads mithilfe des TCO-Rechners berechnen und mit einer virtuellen On-Premises-Umgebung vergleichen. Das Tool berechnet die Anzahl der Hosts und Cluster, die zur Unterstützung Ihrer Workload in einem VMware Cloud on AWS-SDDC benötigt werden.

Die VMware Cloud on AWS-Infrastruktur wird als Einzelmandant auf dedizierten Bare-Metal-Hosts ausgeführt, die von AWS in einem einzigen Konto bereitgestellt werden. Kunden können zwischen den Instanztypen i3.metal (nur on demand), i3en.metal und i4i.metal wählen. Dimensionierungsempfehlungen und Informationen zu den Unterschieden zwischen den Instanztypen erhalten Sie in unserer Funktionsübersicht zu SDDC-Hosttypen. Jeder Host kann eine große Anzahl virtueller VMware-Maschinen ausführen (Dutzende bis Hunderte, je nach Computing-, Arbeitsspeicher- und Storage-Anforderungen). Pro vSphere-Cluster müssen mindestens zwei Hosts verwendet werden. Das Maximum liegt bei 16 Hosts. Pro SDDC-Umgebung wird ein VMware vCenter Server bereitgestellt.

Je nach Ihren Anforderungen und der Umgebungskonfiguration gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihre Workloads in VMware Cloud on AWS zu migrieren. Sie können VMware HCX für komplexe Migrationsprojekte nutzen oder Workloads mithilfe von vMotion zwischen VMware vCenter Servers live migrieren. Weitere Informationen erhalten Sie in der TechZone zu VMware Cloud.

Das VMware Cloud on AWS-SDDC verwendet VMware vSAN als primären Datastore. Beim Bereitstellen eines vSphere-Clusters in Ihrem SDDC wird automatisch ein clusterweiter vSAN-Datastore für Sie konfiguriert. Bei Ihrem ersten Cluster werden alle virtuellen Maschinen für das Management im vSAN-Datastore gehostet und können nicht verschoben werden. Sie können die Storage-Kapazität eines Clusters erweitern, indem Sie Hosts hinzufügen oder die externe NFS-Datastore-Funktion verwenden.

Ja, Sie können Stretched Cluster nutzen. Stretched Cluster unterstützen Infrastrukturverfügbarkeit mit einem RPO von 0 Minuten für Anwendungen. Dies ermöglicht ein Failover von Workloads in Clustern über zwei AWS Availability Zones (AZ) hinweg. Stretched Cluster führen Schreibvorgänge synchron über zwei AWS-AZs hinweg in einem einzigen vSphere-Cluster durch. Diese Funktion erweitert außerdem die logischen Netzwerke der Workloads, wodurch vMotion zwischen Availability Zones unterstützt wird. Tritt in einer Availability Zone ein Fehler auf, versucht vSphere HA, die VMs in der noch funktionierenden AZ neu zu starten. Weitere Informationen zu dieser Funktion erhalten Sie in der TechZone zu VMware Cloud.

Elastic DRS (EDRS) analysiert mittels der Ressourcenmanagement-Funktionen von VMware vSphere die in Ihrem SDDC ausgeführten Workloads, um Ihre vSphere-Cluster entsprechend zu skalieren. Mit EDRS kann VMware Cloud on AWS Ihre Clustergrößen ohne manuellen Eingriff verwalten.

VMware Cloud on AWS nutzt VMware NSX® für sämtliche Networking-Abläufe. VMware NSX ermöglicht die East-West-Kommunikation innerhalb des SDDC sowie die North-South-Kommunikation mit externen Zielen (mit AWS verbundene VPC, On-Premises-Umgebung, Internet usw.). Weitere Informationen erhalten Sie in der TechZone zu VMware Cloud.

Weitere Informationen finden Sie im veröffentlichten Service Level Agreement (SLA) für VMware Cloud on AWS.

VMware ist für die SDDC-Softwarekomponenten und die IaaS-Infrastrukturressourcen verantwortlich. Kunden sind für ihre Anwendungen und Workloads zuständig, die auf dem Service ausgeführt werden. Näheres erfahren Sie über das Modell der gemeinsamen Verantwortung im VMware Trust Center.

VMware bietet über ein Command-Center rund um die Uhr Support für den Service. Zusätzlich stehen auf Abruf Standortzuverlässigkeits- und Technikteams zur Verfügung. Servicebetriebsbereitschaft, Live-Servicevorgänge und Support sind die wichtigsten Aufgaben der Serviceteams. Mit dem Ziel, Kunden einen herausragenden Service zu bieten, überwacht VMware aktiv die SDDC-Komponenten sowie die IaaS-Infrastruktur und wartet diese. Darüber hinaus unterstützt das SDDC-Lebenszyklusmanagement einen effizienten und zuverlässigen Betrieb auf breiter Ebene.

VMware Cloud on AWS umfasst mehrere Schutzebenen. Der Service nutzt alle physischen und netzwerkbezogenen Schutzfunktionen der AWS-Infrastruktur. Er erweitert diese um dedizierte Computing- und Storage-Ressourcen sowie die in vSphere, vSAN und NSX integrierten Sicherheitsfunktionen. Alle zwischen Kundenstandorten und dem Service übertragenen Daten können über VPN verschlüsselt werden. Sämtliche Daten zwischen dem VMware Cloud on AWS-Service und Ihrem SDDC sind verschlüsselt. Ruhende Daten werden ebenfalls verschlüsselt. Die VMware Cloud on AWS-Infrastruktur wird überwacht und regelmäßig auf Sicherheitsschwachstellen überprüft und gehärtet, um die Sicherheit weiter zu verbessern.

Ja. Das VMware Cloud on AWS-SDDC wird direkt in der elastischen Bare-Metal-Infrastruktur von AWS ausgeführt. Diese stellt eine Verbindung mit hoher Bandbreite und geringer Latenz zu AWS-Services her, die inverbundenen VPCs bereitgestellt werden. Die Workloads virtueller Maschinen können auf öffentliche API-Endpunkte für AWS-Services zugreifen, wie AWS Lambda, Amazon Simple Queue Service (SQS), Amazon S3 und Elastic Load Balancing. Ferner besteht Zugriff auf private Ressourcen in den Amazon VPCs des Kunden wie z. B. Amazon EC2. Darüber hinaus können Daten- und Analyseservices wie Amazon RDS, Amazon DynamoDB, Amazon Kinesis und Amazon Redshift genutzt werden. Sie verfügen mit Amazon Elastic File System (EFS) über einen vollständig verwalteten Dateiservice, mit dem sich dateibasierter Storage automatisch auf mehrere Petabyte skalieren lässt – und das mit Hochverfügbarkeit und Stabilität über mehrere Availability Zones hinweg. Die neueste Generation von VPC-Endpunkten wurde speziell für den Zugriff auf AWS-Services entwickelt, wobei der gesamte Datenverkehr innerhalb des AWS-Netzwerks stattfindet.

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