Freigegeben am 12. März 2015

Zuletzt aktualisiert am: 24. März 2016

Diese Versionshinweise behandeln die folgenden Themen:

Neuheiten in dieser Version von Horizon 6

VMware Horizon 6, Version 6.1, weist die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen auf:

  • NVIDIA GRID vGPU (Hardwarebeschleunigung durch gemeinsam genutzte GPU)
    Mithilfe dieser Funktion in vSphere 6.0 und höher kann eine physische GPU (Graphical Processing Unit, Grafikverarbeitungseinheit) auf einem ESXi-Host von mehreren virtuellen Maschinen gemeinsam genutzt werden. Durch diese neue Funktion ermöglicht Horizon 6 ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten von Grafiken, und das im Vergleich zu physischen Arbeitsstationen oder früheren Versionen von Horizon zu deutlich niedrigeren Kosten. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von einfachen 3D-Aufgaben bis hin zu High-End-Arbeitsstationsgrafiken.
  • Smartcard für RDS-Desktops und gehostete Apps
    Mit dieser Funktion können sich Benutzer mithilfe von Smartcards bei RDS-basierten Desktops und RDS-basierten Anwendungen authentifizieren.
  • Unterstützung von IPv6-Netzwerken
    Horizon 6 unterstützt neben IPv4-Netzwerken auch IPv6-Netzwerke. Die Horizon-Umgebung muss entweder mit einer IPv6- oder einer IPv4-Konfiguration betrieben werden; ein gemischter Betriebsmodus wird nicht unterstützt. Diese Version unterstützt wichtige Komponenten wie beispielsweise Horizon 6-Server, Horizon 6-VDI-Desktops und RDS-Hosts, Horizon Client für Windows sowie viele Funktionen von Horizon 6. Eine IPv6-Umgebung unterstützt nicht alle Funktionen von Horizon 6, die in einer IPv4-Umgebung unterstützt werden.
  • Unterstützung von Virtual SAN 6.0
    Die in vSphere 6.0 und höher verfügbare Virtual SAN-Funktion enthält im Vergleich zur Funktion aus vSphere 5.5 Update 1 viele Leistungsverbesserungen. In vSphere 6.0 weist diese Funktion auch eine umfassendere HCL-Unterstützung (Hardware Compatibility, Hardwarekompatibilität) auf. Mithilfe der neuen Funktionen von Virtual SAN 6.0 kann Horizon 6 die Anzahl der virtuellen Maschinen verdoppeln, die pro ESXi-Host ausgeführt werden können, sowie die Kosten senken und die Leistung für die Arbeitslast virtueller Desktops optimieren.
  • Unterstützung virtueller Volumes (VVOL)
    In vSphere 6.0 und neueren Versionen kann vSphere mithilfe virtueller Volumes (VVOL) speicherintensive Vorgänge wie beispielsweise die Snapshot-Erstellung, das Klonen und die Replikation auslagern. Mithilfe dieser Funktion werden virtuelle Festplatten und deren Derivative, Klone, Snapshots und Replikate direkt virtuellen Volumes im Speichersystem zugeordnet. Die Implementierung virtueller Volumes hängt von der Verfügbarkeit zertifizierter Speicheranbieter ab.
  • Unterstützung von View Administrator (Benutzeroberfläche) für die Konfiguration der Cloud-Pod-Architektur
    Administratoren können mithilfe von View Administrator (neben dem lmvutil-Befehl) eine Cloud-Pod-Architektur-Umgebung konfigurieren und verwalten. Kunden können mithilfe von View Administrator auch Informationen zum Pod-Zustand sowie zu Desktop-Sitzungen anzeigen.
  • USB-Umleitung des Massenspeichers auf RDS-Desktops und gehosteten Apps
    Mithilfe dieser Funktion können Benutzer ihr USB-Flash-Laufwerk und Festplatten an RDS-Desktops und gehostete Anwendungen umleiten. Die USB-Umleitung anderer Arten von USB-Geräten und USB-Speichergeräten wie z. B. Sicherheitsspeicherlaufwerke und USB-CD-ROM wird nicht unterstützt. Diese Funktion wird auf Windows-Clients und auf RDS-Hosts unter Windows Server 2012 unterstützt.
  • Unterstützung des Windows Server 2012 R2-Betriebssystems für VDI-Desktops
    Windows Server 2012 R2 (Datacenter Edition) wird nun als Gastbetriebssystem für Einzelbenutzer-VDI-Desktops unterstützt.
  • Verarbeitung der SSO-Anmeldedaten von Drittanbietern
    Mithilfe dieser Funktion können SSO-Drittanbieter auf Anmeldedaten zugreifen, wenn SSO für eine Anmeldung bei Horizon 6 verwendet wird. Auf diese Weise können die Drittanbieterlösungen eng in Horizon 6 integriert werden.
  • Erweiterter Sicherheitsmodus für Nachrichten
    Mit dem neuen erweiterten Sicherheitsmodus für Nachrichten werden Nachrichten nicht mehr einzeln signiert und verschlüsselt. Sie werden vielmehr über sichere Kanäle übertragen, was Leistungsvorteile durch die Reduzierung der Auslastung von View-Verbindungsserver-Instanzen, Sicherheitsservern, virtuellen Desktops und RDS-Servern bietet. Der erweiterte Sicherheitsmodus für Nachrichten ist für Neuinstallationen standardmäßig aktiviert.
  • Transparente gemeinsame Seitennutzung von vSphere in Horizon 6
    In View Administrator können Sie den Umfang der transparenten gemeinsamen Seitennutzung (Transparent Page Sharing, TPS) für den ESXi-Host festlegen. Für den ESXi-Host kann festgelegt werden, dass redundante Kopien von Arbeitsspeicherseiten auf der Ebene der virtuellen Maschine, des Pools, des Pods oder auf globaler Ebene eliminiert werden. Mithilfe dieser Funktion können Sie den Umfang der gemeinsamen Seitennutzung festlegen (und dadurch den belegten Gesamtarbeitsspeicher reduzieren). Dies geschieht ausgehend vom jeweiligen Anwendungsfall und von der Notwendigkeit, ob virtuelle Maschinen der Benutzer isoliert werden müssen.
  • Grafikspeicherkonfiguration mit Version 11 für virtuelle Hardware
    Horizon 6 unterstützt nun Version 11 für virtuelle Hardware, die in vSphere 6.0 oder neueren Versionen verfügbar ist. Diese Funktion ist für virtuelle Maschinen erforderlich, die NVIDIA GRID vGPU verwenden.
  • ViewDbChk-Dienstprogramm zum Beheben von Datenbankinkonsistenzen für Horizon 6-VMs
    Administratoren können Inkonsistenzen in den Datenbanken (View LDAP, View Composer und vCenter Server) beheben, in denen Informationen zu Desktop-VMs gespeichert werden. Dieses Dienstprogramm kann automatisch Konfigurationsprobleme identifizieren und beheben, für die zuvor ein manuelles Eingreifen erforderlich war.
  • Unterstützung der Gastbetriebssysteme Windows XP und Windows Vista als Desktop-VMs
    Windows XP- und Windows Vista-Desktops werden von den View Agent-Versionen, die im Lieferumfang von Horizon 6 (Version 6.1) und höheren Versionen enthalten sind, nicht unterstützt. Server mit Horizon 6 (Version 6.1) sind mit Windows XP- und Windows Vista-Desktops kompatibel, wenn Sie weiterhin die ältere Version View Agent 6.0.2 verwenden. Der ältere Agent bietet natürlich nicht alle Funktionen des neuen Agenten. Weitere Details finden Sie unter Stilllegung alter Betriebssysteme: XP, Vista, Mac OS X 10.6 & 10.7.

Informationen zu den in dieser Version behobenen Problemen erhalten Sie unter Behobene Probleme.

Bevor Sie beginnen

  • Wichtiger Hinweis zum Upgrade auf ESXi 5.5 Update 3b oder höher
  • In dieser Horizon 6-Version gibt es neue Konfigurationsanforderungen, die von früheren Versionen abweichen. Lesen Sie die Readme-Datei. Diese kurze Übersicht hilft Ihnen dabei, potenzielle Fallstricke zu vermeiden, wenn Sie diese Version installieren oder ein Upgrade auf diese Version durchführen. Das Dokument View-Upgrades bietet Anleitungen zum Upgrade.
  • Um die Vorteile der neuesten Funktionen von Horizon 6 wie etwa Virtual SAN 2.0, GRID vGPU und virtuelle Volumes (VVOL) zu nutzen, installieren Sie vSphere 6.0 und nachfolgende Patch-Versionen.
  • Zur interaktiven Installation des View-Verbindungsservers gehört die Ausführung des HTML Access-Installationsprogramms, das das View Portal so modifiziert, dass Benutzer über HTML Access sowie über den Horizon Client auf Horizon 6 zugreifen können.
  • Falls Ihre Bereitstellung gerätespezifische CALs (Client Access Licenses) für RDS verwendet, folgen Sie den Konfigurationsrichtlinien im KB-Artikel 2076660, Verwalten von gerätespezifischen CALs für RDS in View, bevor die Endbenutzer damit beginnen, Verbindungen zu RDS-Desktops und -Anwendungen herzustellen.
  • Wenn Sie ein Upgrade auf diese Version durchführen, tun Sie dies für alle View-Verbindungsserver-Instanzen in einem Pod, bevor Sie damit beginnen, ein Upgrade von View Agent durchzuführen, wie im Dokument View-Upgrades beschrieben.
  • Die Downloadseite in dieser Version beinhaltet eine Datei Horizon View HTML Access Direct-Connection, die statischen Webserverinhalt zur Unterstützung von HTML Access mit View Agent Direct-Connection (VADC) bereitstellt. Informationen zum Einrichten von HTML Access für VADC finden Sie unter Einrichten von HTML Access im Handbuch Verwaltung des Plug-Ins "View Agent Direct-Connection".
  • Die Auswahl der Setup-Option für die Scanner-Umleitung bei der View Agent-Installation kann erhebliche Auswirkungen auf das Host-Konsolidierungsverhältnis haben.
    Um die optimale Hostkonsolidierung sicherzustellen, sollte die Setup-Option für die Scanner-Umleitung nur für jene Benutzer ausgewählt werden, die diese Funktion wirklich benötigen. (Die Setup-Option für die Scanner-Umleitung ist standardmäßig nicht ausgewählt, wenn Sie View Agent installieren.) Für diejenigen Benutzer, die die Scanner-Umleitungsfunktion benötigen, konfigurieren Sie einen separaten Desktop-Pool und wählen die Setup-Option nur in diesem Pool aus.
  • Sie müssen die Back-End-Firewall für das Öffnen des TCP-Ports 4002 konfigurieren, damit ein JMS (Java Message Service)-Datenverkehr zwischen Sicherheitsservern und View-Verbindungsserver-Instanzen stattfinden kann. Befindet sich zwischen View-Desktops und Verbindungsservern eine Firewall, dann muss auch der Port 4002 geöffnet sein.

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Internationalisierung

Die View Administrator-Benutzeroberfläche, die View Administrator-Onlinehilfe und die Produktdokumentation zu Horizon 6 sind auf Japanisch, Französisch, Deutsch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell) und Koreanisch verfügbar. Die Dokumentation finden Sie im Dokumentationscenter für VMware Horizon 6.

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Kompatibilitätshinweise

  • Informationen zu den unterstützten Gastbetriebssystemen für View Agent auf Einzelbenutzermaschinen und RDS-Hosts finden Sie unter Unterstützte Betriebssysteme für View Agent im Dokument View-Installation.
  • Informationen zu den unterstützten Betriebssystemen für View-Verbindungsserver, View-Sicherheitsserver und View Composer finden Sie unter Systemanforderungen für Serverkomponenten im Dokument View-Installation.
  • Die Horizon 6-Funktionalität wird durch einen aktualisierten Satz von Horizon Clients verbessert, die in dieser Version enthalten sind.
    Beispielsweise ist Horizon Client 3.3 oder höher für IPv6 und die USB-Umleitung von Speichergeräten an RDS-Desktops und gehostete Apps erforderlich. Auf der Webseite VMware Horizon Clients-Dokumentation finden Sie Informationen zu unterstützten Horizon Clients.
  • In der Interoperabilitätstabelle für VMware-Produkte finden Sie weitere Einzelheiten zur Kompatibilität von View mit aktuellen und früheren Versionen von VMware vSphere. Für vSphere 5.5 und 5.1 werden bestimmte Express-Patches mindestens empfohlen:
    • vSphere 5.5 Update 1a mit Express Patch 4 oder höher
    • vSphere 5.1 Update 2 mit Express Patch 5 oder höher
  • Informationen zu den unterstützten Domänenfunktionsebenen der Active Directory-Domänendienste (AD DS) finden Sie unter Vorbereiten von Active Directory im Dokument View-Installation.
  • Informationen zu weiteren Systemanforderungen wie beispielsweise die unterstützten Browser für View Administrator und View Portal finden Sie im Dokument Installation von View.
  • Für View Composer empfiehlt VMware, SSLv3 im Microsoft Server-Hostbetriebssystem zu deaktivieren (siehe Microsoft-Sicherheitsempfehlung 3009008). SSLv3 ist standardmäßig in allen anderen View-Komponenten deaktiviert. Mit dieser Änderung wird CVE-2014-3566 (häufig als POODLE-Angriff bezeichnet) behoben. Wenn Sie SSLv3 in View aktivieren müssen, sind zusätzliche Schritte erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter SSLv3 ist in View deaktiviert im Dokument View-Sicherheit.
  • Falls ein PCoIP Secure Gateway (PSG) für PCoIP-Verbindungen bereitgestellt wurde, muss Zero-Client-Firmware die Version 4.0 oder höher aufweisen.
  • Die Setup-Option für die USB-Umleitung im View Agent-Installationsprogramm ist standardmäßig deaktiviert. Sie müssen diese Option auswählen, um die USB-Umleitungsfunktion zu installieren. Anleitungen zur sicheren Verwendung der USB-Umleitung finden Sie unter Bereitstellen von USB-Geräten in einer sicheren View-Umgebung im Dokument View-Sicherheit.
  • Die globale Richtlinie für die Multimedia-Umleitung (Multimedia Redirection, MMR) ist standardmäßig auf Verweigern eingestellt. Um MMR zu nutzen, müssen Sie View Administrator öffnen, die globalen Richtlinien bearbeiten und diesen Wert explizit auf Zulassen setzen. Um den Zugriff auf MMR zu steuern, können Sie die MMR-Richtlinie global oder für einzelne Pools oder Benutzer aktivieren bzw. deaktivieren.
    MMR-Daten (Multimedia Redirection, Multimediaumleitung) werden über das Netzwerk ohne anwendungsbasierte Verschlüsselung gesendet und können sensitive Daten enthalten, abhängig vom umgeleiteten Inhalt. Um sicherzustellen, dass diese Daten nicht auf dem Netzwerk nachverfolgt werden können, sollten Sie MMR nur auf einem sicheren Netzwerk verwenden.
  • VMware empfiehlt, dass Sie sich vor der Festlegung des Umfangs der transparenten gemeinsamen Seitennutzung (Transparent Page Sharing, TPS) in View Administrator mit den Auswirkungen auf die Sicherheit befassen. Informationen hierzu finden Sie im KB-Artikel Sicherheitsüberlegungen und Verweigern der transparenten gemeinsamen Seitennutzung zwischen virtuellen Maschinen (2080735).
  • Um View Storage Accelerator in vSphere 5.5 oder in einer späteren Umgebung verwenden zu können, muss eine virtuelle Maschine des Desktops 512 GB oder weniger umfassen. View Storage Accelerator wird auf virtuellen Maschinen, die größer als 512 GB sind, deaktiviert. Die Größe der virtuellen Maschine wird durch die gesamte VMDK-Kapazität festgelegt. Beispielsweise kann eine VMDK-Datei 512 GB groß sein oder eine Reihe von VMDK-Dateien kann zusammen 512 GB umfassen. Diese Anforderung ist auch für virtuelle Maschinen gültig, die in früheren Versionen von vSphere erstellt und auf vSphere 5.5 aktualisiert wurden.
  • vSphere Flash Read Cache (früher als „vFlash“ bezeichnet) wird von Horizon 6 nicht unterstützt.

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Frühere Versionen von View

Funktionen aus Vorgängerversionen von View werden zusammen mit bekannten Problemen in den Versionshinweisen zur jeweiligen Version erläutert.

Behobene Probleme

Die behobenen Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt:

RDS-Desktops und -Anwendungen

  • Wenn Outlook 2010 als gehostete App ausgeführt wurde, konnte dies in seltenen Fällen zum Absturz der Anwendung führen.
  • Wenn ein oder mehrere Benutzer RDS-Desktop-Sitzungen über PCoIP ausführten und gleichzeitig ein Administrator über eine vCenter Server-Konsole mit dem RDS-Host verbunden war, zeigte View Administrator fälschlicherweise die Konsolensitzung unter Verwendung des PCoIP-Anzeigeprotokolls an.
  • Wenn Sie die Verbindung zu einer Anwendung über ein Windows-Clientgerät mit Touchfunktion herstellten, wurde durch Wischen (sowohl vertikal als auch horizontal) kein Bildlauf durch den Inhalt ausgeführt. Stattdessen wurde der beim Wischen berührte Inhalt ausgewählt.

Horizon Client- und Remote-Desktop-Erfahrung

  • 100 % CPU-Auslastung in View Agent 6.0.1 aufgrund eines Problems im Zusammenhang mit der Schriftartverwaltung, die in ThinPrint mit View Agent 6.0.1 eingeführt wurde. Dieses Problem wurde in View Agent 6.0.2 behoben
  • Echtzeit-Audio/Video installiert nicht mehr die ältere virtuelle Webcam, VMware Virtual Webcam (Legacy), für das Desktop-Betriebssystem. Nur die aktuelle VMware Virtual Webcam wird im Geräte-Manager angezeigt.
  • Wenn Sie bei Ausführung von Microsoft Excel 2007 oder 2010 oder von Microsoft PowerPoint 2007 als eine Remoteanwendung auf einem mobilen Client mehrere Excel- oder PowerPoint-Dokumente öffneten, wurde auf der Unity Touch Sidebar nicht die Liste der Dokumente unter dem Anwendungselement angezeigt. Für Excel oder PowerPoint wurde jeweils nur ein Element angezeigt.
  • Wenn Sie über HTML Access eine Verbindung mit einem Desktop-Pool herstellten, für den die Pool-Einstellung „3D-Renderer“ und die Leistungseinstellung „Animation beim Minimieren und Maximieren von Fenstern“ aktiviert waren, konnte das Umschalten des Desktops zwischen Vollbild und normaler Größe oder das Minimieren und Maximieren von Fenstern auf dem Desktop dazu führen, dass der Desktop und seine Fenster nicht ordnungsgemäß aktualisiert wurden.

Cloud-Pod-Architektur

  • Wenn Sie bei der Eingabe eines LMVutil-Befehls deutsche oder französische Nicht-ASCII-Zeichen verwendeten, war die Befehlszeilenausgabe für Parameter wie z. B. Pod-Name und Site-Name möglicherweise unkenntlich.

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Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt:

Installations-, Upgrade- und Deinstallationsvorgänge

  • Wenn die Scannerumleitung mit View Agent 6.0.2 installiert wurde, ist kein direktes Upgrade von View 6.0.2 auf diese Version möglich. Sie müssen in diesem Fall View Agent 6.0.2 zunächst deinstallieren, bevor View Agent 6.1 installiert werden kann.
  • Der USB-Hub-Gerätetreiber ist möglicherweise nicht ordnungsgemäß installiert, wenn Sie View Agent auf einem Desktop in einem manuellen Desktop-Pool installieren. Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie das System während der Installation von View Agent neu starten, bevor der USB-Hub-Gerätetreiber vollständig installiert ist.
    Umgehung: Wenn Sie View Agent installieren und dazu aufgefordert werden, das System neu zu starten, sehen Sie im Infobereich der Taskleiste nach, ob die USB HUB-Gerätetreibersoftware immer noch installiert ist. Warten Sie, bis die Gerätetreibersoftware vollständig installiert ist (normalerweise dauert dies circa 30 Sekunden), bevor Sie das System neu starten.
    Wenn Sie View Agent mithilfe eines Befehlszeilenskripts unbeaufsichtigt installieren, sollten Sie lange genug warten bzw. das Skript in den Ruhezustand versetzen, damit die Treiberinstallation vor dem Neustart des Systems abgeschlossen werden kann.
    Wenn dieses Problem im Anschluss an die View Agent-Installation auftritt oder der Systemneustart während einer unbeaufsichtigten Installation nicht verzögert werden konnte, aktualisieren Sie den USB HUB-Gerätetreiber wie folgt:
    1. Klicken Sie im Gerätemanager unter Andere Geräte mit der rechten Maustaste auf VMware View – Virtueller USB-Hub.
    2. Klicken Sie auf Treibersoftware aktualisieren > Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen.
    3. Gehen Sie zu C:\Programme\VMware\VMware View\Agent\bin\Treiberund klicken Sie auf Weiter, damit Windows den Treiber installieren kann.
  • Um einen Desktop von Windows 8 auf Windows 8.1 zu aktualisieren, müssen Sie View Agent deinstallieren, das Betriebssystem von Windows 8 auf Windows 8.1 aktualisieren und dann View Agent erneut installieren. Alternativ können Sie eine neue Installation von Windows 8.1 durchführen und dann View Agent installieren.
  • Wenn Sie ein Upgrade auf vSphere 5.5 oder eine höhere Version durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass dem Domänenadministratorkonto, das Sie als Benutzer von vCenter Server verwenden, explizit Berechtigungen zur Anmeldung bei vCenter Server über einen lokalen Benutzer von vCenter Server zugewiesen wurden.
  • Die USB-Umleitung schlägt für Linked-Clone-Images fehl, nachdem Sie für das Master-Image ein Upgrade von View Agent 5.1. x oder früher auf die aktuelle View Agent-Version durchgeführt haben. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn Sie ein Upgrade von View Agent 5.2 oder höher auf die aktuelle Version durchführen.
    Umgehung: Siehe KB-Artikel 2062215: USB-Umleitung schlägt für Linked-Clone-Images fehl, nachdem ein Upgrade auf View Agent 5.3 durchgeführt wurde.
  • Wenn Sie das View Agent-Installationsprogramm auf einer virtuellen Windows 8-Maschine ausführen, wird der Windows-Desktop nach der Installation des Grafiktreibers schwarz angezeigt. Der Windows-Desktop bleibt möglicherweise für mehrere Minuten schwarz, bis die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde.
    Umgehung: Führen Sie vor der Installation von View Agent das Windows 8.0-Rollup vom Mai 2013 aus. Siehe Microsoft-KB-Artikel 2836988.
  • Wenn Sie ein View-Installationsprogramm auf einer virtuellen Maschine unter Windows 8.1 ausführen, kann bis zum Abschluss des Installationsprogramms ungewöhnlich viel Zeit vergehen. Dieses Problem ist darauf zurückzuführen, dass der Domänencontroller der virtuellen Maschine oder ein anderer Domänencontroller in dieser Hierarchie nicht reagiert oder nicht erreichbar ist.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass auf den Domänencontrollern die neuesten Patches installiert sind, dass genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht und dass eine Kommunikation untereinander möglich ist.
  • Bei der Deinstallation von View Agent auf einem RDS-Host wird u. U. ein Fehlerdialogfeld angezeigt, durch das der Abschluss des Deinstallationsvorgangs verhindert wird. Im Dialogfeld wird darauf hingewiesen, dass beim Deinstallationsvorgang ein RDS-Videotreiber nicht angehalten werden konnte. Dieses Problem kann auftreten, wenn getrennte Desktop-Sitzungen weiterhin auf dem RDS-Host ausgeführt werden.
    Umgehung: Starten Sie den RDS-Host neu, um die Deinstallation von View Agent abzuschließen. Es wird empfohlen, sich vor der Deinstallation von View Agent davon zu überzeugen, dass alle RDS-Sitzungen abgemeldet wurden.

RDS-Desktops und -Anwendungen

  • Dauerhafte Einstellungen für standortbasierte Drucker werden nicht unterstützt, wenn die Einstellungen im privaten Bereich des Druckertreibers und nicht wie von Microsoft empfohlen im erweiterten DEVMODE-Abschnitt gespeichert werden.
    Umgehung: Verwenden Sie Drucker, bei denen die Benutzereinstellungen im DEVMODE-Abschnitt des Druckertreibers gespeichert werden.
  • View Agent kann die virtuelle Druckfunktion auf RDS-Hosts, bei denen es sich um physische Maschinen handelt, nicht installieren. Die virtuelle Druckfunktion wird auf RDS-Desktops unterstützt, wenn View Agent auf RDS-Hosts installiert ist, bei denen es sich um virtuelle Maschinen handelt.
    Umgehung: Konfigurieren Sie RDS-Hosts auf virtuellen Maschinen und installieren Sie View Agent.
  • Für ein einzelnes Clientgerät, das über PCoIP mit RDS-Desktops und -Anwendungen verbunden ist, kann mehr als eine RDS-Clientzugriffslizenz (CAL) auf Gerätebasis notwendig sein. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn in der Bereitstellung RDS-Clientzugriffslizenzen auf Benutzerbasis verwendet werden, wenn die Clients über RDP mit View verbunden werden oder wenn lediglich ein Lizenzserver bereitgestellt wird und auf sämtlichen RDS-Hosts das gleiche Gastbetriebssystem ausgeführt wird.
    Umgehung: Befolgen Sie die Konfigurationsrichtlinien im KB-Artikel 2076660, Verwalten von RDS-Clientzugriffslizenzen (CAL) auf Gerätebasis in View, bevor Ihre Endbenutzer die Verbindung zu RDS-Desktops und -Anwendungen aufnehmen.
  • In einer auf einem RDS-Host unter Windows Server 2008 R2 SP1 ausgeführten Desktop-Sitzung kann keine H.264-Videodatei bzw. keine AAC-Audiodatei im Windows Media Player wiedergegeben werden. Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Drittanbieterproblem.
    Umgehung: Laden Sie im Microsoft-KB-Artikel 2483177 das Paket Update für Desktop Experience Decoder für Windows Server 2008 R2herunter.
  • Bei der Wiedergabe eines YouTube-Videos in einem Chrome-Browser während einer Desktop-Sitzung auf einem RDS-Host unter Windows Server 2012 R2 kann die Videowiedergabe fehlerhaft sein. So werden z. B. schwarze Popup-Fenster im Browserfenster geöffnet. Dieses Problem tritt nicht in anderen Browsern oder auf Windows Server 2008 R2 SP1 RDS-Hosts auf.
    Umgehung: Wählen Sie im Chrome-Browser Chrome > Einstellungen > Einstellungen anzeigen > System aus und deaktivieren Sie Hardwarebeschleunigung verwenden.
  • Wenn Sie ein Video auf einem Desktop auf einem physischen RDS-Host unter Windows 2008 R2 SP1 ausführen und die Videoanzeige aus dem Hauptmonitor in einen anderen Monitor verschieben, wird das Video angehalten oder die visuellen Frames werden nicht mehr aktualisiert (auch wenn das Video noch wiedergegeben wird). Dieses Problem tritt nicht auf dem RDS-Host einer virtuellen Maschine oder bei einer Einzelmonitor-Konfiguration auf und betrifft nur Windows Server 2008 R2 SP1.
    Umgehung: Geben Sie Videos ausschließlich auf dem Hauptmonitor wieder oder konfigurieren Sie Ihren RDS-Desktop-Pool auf einer virtuellen RDS-Hostmaschine.
  • Wenn eine Remoteanwendung nach dem Starten nicht mehr reagiert und Sie danach eine zweite Anwendung starten, wird das Symbol für die zweite Anwendung nicht in der Taskleiste des Clientgeräts angezeigt.
    Umgehung: Warten Sie, bis die erste Anwendung wieder reagiert. (Eine Anwendung reagiert möglicherweise nicht mehr, während z. B. größere Dateien geladen werden.) Falls die erste Anwendung weiterhin nicht reagiert, beenden Sie den Anwendungsprozess auf der virtuellen RDS-Maschine.
  • Wenn die Anwendung Lync 2013 nicht über das Update vom Februar 2013 verfügt und auf einem RDS-Host unter Windows Server 2012 R2 gehostet wird, stürzt sie kurz nach dem Starten mit der Fehlermeldung „Microsoft Lync funktioniert nicht mehr“ ab. Dies ist ein bekanntes Problem bei Lync 2013. Umgehung: Installieren Sie das Update vom Februar 2013 für Lync. Das Update steht in Microsoft KB-Artikel 2812461 zur Verfügung.

Konfiguration und View Administrator

  • Wenn bei Verwendung von View Administrator in einem Firefox-Browser koreanische Schriftzeichen mithilfe des IME (Eingabemethoden-Editor) für Koreanisch in ein Textfeld eingegeben werden, werden diese nicht korrekt dargestellt. Dieses Problem tritt nur in Firefox auf. Hierbei handelt es sich um ein Drittanbieterproblem.
    Umgehung: Verwenden Sie einen anderen Browser. Falls Sie weiterhin Firefox verwenden möchten, geben Sie die koreanischen Schriftzeichen einzeln ein.
  • Wenn Sie die Protokollebene von VMware View Blast Secure Gateway ( absg.log) auf einer View-Verbindungsserver-Instanz von Infoin Debugändern, wird die Protokollebene Infobeibehalten. (Sie ändern die Protokollebene, indem Sie View-Verbindungsserver-Protokollebene festlegen in einer View-Verbindungsserver-Instanz öffnen, die absg-Protokollebene ändern und den Dienst VMware View Blast Secure Gateway neu starten.) Das Ändern der Protokollebene von Debugin Infofunktioniert korrekt.
    Umgehung: Keine.
  • Die View PCoIP ADM-Gruppenrichtlinieneinstellung ( pcoip.adm), Configure SSL connections to satisfy Security Tools (Verbindungen über SSL konfigurieren, um Security Tools korrekt verwenden zu können), wird in dieser Version von View nicht unterstützt. Wenn Sie versuchen, bestimmte Optionen in dieser Gruppenrichtlinieneinstellung umzusetzen, können unerwartete Ergebnisse in Ihrer View-Bereitstellung auftreten.
    Umgehung: Verwenden Sie diese Einstellung nicht in dieser Version von View.
  • Die Festlegung der Größe des Wiederholungs-Portbereichs auf 0 bei der Konfiguration der Gruppenrichtlinie TCP-Port konfigurieren, mit dem der PCoIP Server verbunden ist und auf den er hörtoder UDP-Port konfigurieren, mit dem der PCoIP Server verbunden ist und auf den er hört führt zu einem Verbindungsfehler, wenn sich Benutzer mit dem PCoIP-Anzeigeprotokoll beim Desktop anmelden. Horizon Client generiert die Fehlermeldung Das Anzeigeprotokoll für diesen Desktop steht zurzeit nicht zur Verfügung. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator. Der Hilfetext für die Gruppenrichtlinien gibt einen inkorrekten Portbereich von 0 bis 10 an.
    Hinweis: Auf RDS-Hosts lautet der TCP- und UDP-Port standardmäßig 4173. Bei Verwendung von PCoIP für RDS-Hosts wird für jede Benutzerverbindung ein separater PCoIP-Port verwendet. Der standardmäßige Portbereich, der vom Remote-Desktop-Dienst festgelegt wird, ist groß genug, um die maximal erwartete Anzahl von parallelen Benutzerverbindungen unterzubringen.
    Umgehung:
    PCoIP auf Einzelbenutzermaschinen: Legen Sie für den Wiederholungs-Portbereich einen Wert zwischen 1 und 10 fest. (Der korrekte Portbereich liegt zwischen 1 und 10.)
    PCoIP auf RDS-Hosts: Es wird davon abgeraten, mithilfe dieser Richtlinieneinstellungen den standardmäßigen Portbereich auf RDS-Hosts zu ändern oder den Standardwert 4173 für den TCP- oder UDP-Port zu ändern. Vor allem sollten Sie den TCP- oder UDP-Port auf keinen Fall auf 4172 festlegen. Wenn Sie diesen Wert auf 4172 zurücksetzen, wird die PCoIP-Leistung bei RDS-Sitzungen beeinträchtigt.
  • In seltenen Fällen werden im View Administrator-Dashboard der Systemzustand der Ereignisdatenbank rot und eine Fehlermeldung mit etwa folgendem Wortlaut angezeigt: „Ansicht 'VE_user_events' kann nicht entfernt werden, weil sie nicht vorhanden ist oder weil Sie nicht über die entsprechenden Berechtigungen verfügen“. Diesem Zustand liegt kein echter Fehler zugrunde Die Fehlermeldung verschwindet nach kurzer Zeit von selbst. Umgehung: Keine.

Horizon Client- und Remote-Desktop-Erfahrung

  • Wenn vDGA auf einer virtuellen Maschine unter Windows 7 aktiviert ist, für die die Verwendung der NVIDIA-Treiberversion 347.25 konfiguriert ist, kann die Desktop-Sitzung getrennt werden. Bei Windows 8.1 oder bei anderen NVIDIA-Treiberversionen tritt dieses Problem nicht auf.
    Umgehung: Verwenden Sie die NVIDIA-Treiberversion 347.25 nicht.
  • Microsoft Lync wird nicht ordnungsgemäß gekoppelt, wenn das Microsoft Office 2013 SP1-Update aus KB-Artikel 2850036 auf einem Horizon Client für Windows unter Windows 7 installiert ist. Bei einem Horizon Client für Windows unter Windows 8 tritt dieses Problem nicht auf.
    Umgehung: Deinstallieren Sie das Microsoft Office 2013 SP1-Update (KB-Artikel 2850036).
  • Auf Windows 8/8.1-Desktops werden 3D-Bildschirmschoner ausgeführt, selbst wenn die Einstellung „3D-Renderer“ deaktiviert ist und die Bildschirmschoner nicht ordnungsgemäß dargestellt werden. Auf Windows 7-Desktops tritt dieses Problem nicht auf.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Endbenutzer keine 3D-Bildschirmschoner verwenden, oder aktivieren Sie die Einstellung „3D-Renderer“ für den Desktop-Pool.
  • Wenn ein Linux-Client der Version 2.3.4 eine Verbindung mit Horizon 6.0.1 View Agent herstellt und der Status des Remote-Desktops „verfügbar“ (nicht „getrennt“) lautet, funktioniert die Zwischenablageumleitung zwischen dem Desktop- und dem Clientgerät nicht. Dieses Problem tritt selbst dann auf, wenn die Einstellung Zwischenablagenumleitung konfigurierender Gruppenrichtlinien "Allgemeine View-PCoIP-Sitzungsvariablen" auf In beide Richtungen aktiviertfestgelegt ist.
    Umgehung: Trennen Sie die Verbindung des Desktops und stellen Sie sie wieder her oder aktualisieren Sie den Linux-Client auf Version 3.1.
  • Horizon Client-Instanzen können keine Verbindung zum View-Verbindungsserver herstellen, wenn der Servername oder der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) für den View-Verbindungsserver Nicht-ASCII-Zeichen enthält.
    Umgehung: Keine.
  • Auf Desktops, die über PCoIP eine Verbindung herstellen und mit mehreren Monitoren konfiguriert sind, erscheinen bei Wiedergabe einer Präsentation in Microsoft PowerPoint 2010 oder 2007, Festlegen einer Auflösung und Wiedergabe der Folien auf dem zweiten Monitor Teile jeder Folie auf jedem Monitor.
    Umgehung: Ändern Sie im Host-Client-System die Bildschirmauflösung des zweiten Monitors in die gewünschte Auflösung. Kehren Sie zum View-Desktop zurück und starten Sie die Präsentation auf dem zweiten Monitor.
  • Wenn Benutzer Folien in Microsoft PowerPoint 2010 oder 2007 wiedergeben und eine Auflösung festlegen, werden die Folien auf Desktops, die über PCoIP eine Verbindung herstellen, mit der ausgewählten Auflösung wiedergegeben und nicht auf die aktuelle Auflösung skaliert.
    Umgehung: Wählen Sie „Aktuelle Auflösung verwenden“ als Wiedergabeauflösung.
  • Die Funktion zum virtuellen Drucken wird nur unterstützt, wenn Sie diese von View Agent aus installieren. Sie wird nicht unterstützt, wenn Sie die Funktion mit VMware Tools installieren.
  • Beim Abspielen von Videos im Windows Media Player auf einem Desktop kann es unter bestimmten Umständen zu PCoIP-Verbindungsstörungen kommen.
    Umgehung: Öffnen Sie auf dem Desktop die Windows-Registrierung und wechseln Sie zum Registrierungsschlüssel HKLM\Software\Wow6432Node\Policies\Teradici\PCoIP\pcoip_admin_defaultsfür 64-Bit-Windows oder zum Schlüssel HKLM\Software\Policies\Teradici\PCoIP\pcoip_admin_defaultsfür 32-Bit-Windows. Fügen Sie den Registrierungswert pcoip.enable_tera2800 DWORDhinzu und setzen Sie den Wert auf „1“.
  • Für Windows 2008 R2 SP1-Desktop-Pools, die auf einem RDS-Host gehostet werden, ist die Sprachsynchronisierungseinstellung (von Client zu Gast) standardmäßig aktiviert. Sie kann nicht deaktiviert werden. Daher hat das Deaktivieren der Gruppenrichtlinie „Synchronisierung mit der Standardeingabesprache des PCoIP-Benutzers aktivieren“ für View Agent keine Auswirkungen. Die Remote-Desktopsprache wird immer mit der auf dem Clientsystem verwendeten Sprache synchronisiert.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn Sie auf einem Desktop unter Windows 8, Windows 8.1 oder Windows 2012 den Standardwert für die Auflösung ändern, reagiert die Maus nicht mehr.
    Umgehung: Siehe KB-Artikel 2060701: Abrupte Mausbewegungen verursachen Probleme bei VMware Horizon View 5.2-PCoIP-Verbindungen.

Windows Media MMR

  • Bei der Wiedergabe einer umgeleiteten Video- oder Audiodatei auf einem Remote-Desktop hat die Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit in Windows Media Player (WMP) keine Auswirkungen. Der WMP-Timer zeigt zwar die geänderte Wiedergabegeschwindigkeit an, aber die Video- oder Audiodatei wird weiterhin mit der ursprünglichen Geschwindigkeit wiedergegeben.
    Umgehung: Keine.
  • Windows Media MMR funktioniert mit einigen Grafikkarten, etwa bestimmten Modellen von AMD mit geringer Videospeicher-Einleseleistung, nicht einwandfrei.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn Sie während der Wiedergabe eines umgeleiteten Videos in Internet Explorer die Registerkarte wechseln, wird ein Teil des Videofensters hinter oder neben dem Browserfenster immer noch angezeigt. Dieses Problem ist auf Windows-7-Desktops beschränkt.
    Umgehung: Verwenden Sie stattdessen Desktops mit Windows 8.1 oder vermeiden Sie das Wechseln von Registerkarten während der Wiedergabe von umgeleiteten Videos.

Smartcard

  • Die Anmeldung bei einem RDS-Desktop mit einer Smartcard dauert länger als bei einem Einzelbenutzer-VDI-Desktop. Dieses Problem ist bei Windows-Clients nicht so akut wie bei anderen Clients.
    Umgehung: Keine.
  • Auf Windows 7-Clientcomputern wird Horizon Client beendet, wenn die Richtlinie zum Entfernen von Smartcards ausgelöst wird.

Scannerumleitung

  • Die Auswahl der Setup-Option für die Scanner-Umleitung bei der View Agent-Installation kann erhebliche Auswirkungen auf das Host-Konsolidierungsverhältnis haben. Die Setup-Option für die Scanner-Umleitung ist standardmäßig nicht ausgewählt, wenn Sie View Agent installieren.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Setup-Option für die Scanner-Umleitung für die meisten Benutzer nicht ausgewählt ist. Für diejenigen Benutzer, die die Scanner-Umleitungsfunktion benötigen, konfigurieren Sie einen separaten Desktop-Pool und wählen die Setup-Option nur in diesem Pool aus.
  • Es kann vorkommen, dass die Scannereinstellungen bei WIA-Scannern keine Wirkung zeigen. Wenn Sie etwa Graustufen festlegen und nur einen Teilbereich des Originalbilds auswählen, wird unter Umständen ein Farbscan des gesamten Bilds angefertigt.
    Umgehung: Verwenden Sie stattdessen einen TWAIN-Scanner.
  • In manchen Umgebungen kann es vorkommen, dass auch nach dem Wechsel zu einem anderen WIA-Scanner die Bilder immer noch über den ursprünglichen Scanner gescannt werden.
    Umgehung: Melden Sie sich aus der View-Desktop-Sitzung ab. Starten Sie eine neue Desktop-Sitzung und scannen Sie über den ausgewählten Scanner.
  • Beim Deinstallieren von View Agent 6.1 mit installierter Scannerumleitungsfunktion müssen Sie sämtliche ausgeführten Anwendungen schließen.
    Umgehung: Keine. Sie müssen alle aufgelisteten Anwendungen schließen, um die Deinstallation von View Agent fortzusetzen.

View Persona Management

  • View Persona Management kann eine Benutzer-Persona möglicherweise nicht korrekt in das zentrale Repository replizieren, wenn die virtuelle Maschine des Desktops über sehr wenig Speicherplatz verfügt.
  • Mit View Persona Management können Sie mit Gruppenrichtlinieneinstellungen Benutzerprofilordner auf eine Netzwerkfreigabe umleiten. Wenn ein Ordner umgeleitet wird, werden alle Daten während der Benutzersitzung direkt auf der Netzwerkfreigabe gespeichert. Die Umleitung von Windows-Ordnern verfügt über das Kontrollkästchen Dem Benutzer exklusive Zugriffsrechte erteilen für Ordnername, mit dem Sie dem angegebenen Benutzer exklusive Rechte für den umgeleiteten Ordner gewähren können. Aus Sicherheitsgründen ist dieses Kontrollkästchen standardmäßig aktiviert. Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, haben Administratoren keinen Zugriff auf den umgeleiteten Ordner. Wenn ein Administrator dann versucht, die Zugriffsrechte für den umgeleiteten Ordner eines Benutzers zu ändern, ist View Persona Management für diesen Benutzer nicht mehr funktionsfähig .
    Umgehung: Siehe KB 2058932: Einräumung des Domänenadministratorzugriffs auf umgeleitete Ordner für View Persona Management.
  • View Persona Management wird bei sitzungsbasierten Desktop-Pools auf RDS-Hosts nicht unterstützt.
    Umgehung: Installieren Sie View Persona Management in automatisierten oder manuellen Desktop-Pools, die auf Einzelbenutzermaschinen ausgeführt werden.

Unterstützung für die vSphere-Plattform

  • View Storage Accelerator kann mehr als zehn Minuten benötigen, um die Digest-Dateien für große virtuelle Festplatten (z. B. virtuelle Festplatten mit 100 GB) zu erstellen oder wieder zu erstellen. Als Ergebnis kann der Zugriff auf den Desktop länger als erwartet nicht möglich sein.
    Umgehung: Nutzen Sie die aufgetretene Pause, um festzustellen, wann die Digest-Neuerstellung zulässig ist. Reduzieren Sie mithilfe des Digest-Neuerstellung-Intervalls die Häufigkeit dieser Operationen. Alternativ deaktivieren Sie View Storage Accelerator in Desktop-Pools, die sehr große virtuelle Maschinen enthalten.
  • Wenn ein Linked-Clone-Pool aus virtuellen Maschinen von vSphere 5.5 besteht, kann ein Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer mit einem FileAlreadyExists-Fehler fehlschlagen. Dieses Problem tritt nur auf, wenn der Desktop-Pool unterschiedliche Datenspeicher für die Betriebssystemfestplatte und die Benutzerdatenfestplatte nutzt und die Datenspeicherauswahl für die Benutzerdatenfestplatte sich ändert, bevor der Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer stattfindet.
    Umgehung: Trennen Sie die permanente Festplatte vom Linked-Clone-Desktop, der den FileAlreadyExists-Fehler aufweist. Später können Sie die archivierte Festplatte einer neuen virtuellen Maschine anfügen und den Linked-Clone-Desktop neu erstellen oder sie einem vorhandenen Linked-Clone-Desktop als sekundäre Festplatte anfügen. Sie können das Auftreten dieses Problems vermeiden entweder durch Beibehalten der Betriebssystemfestplatte und der Benutzerdatenfestplatte im selben Datenspeicher oder durch Verzicht auf eine Änderung der Datenspeicherauswahl vor einem Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer.
  • Nach einem Upgrade auf vSphere 5.5 kann ein Heap-Fehler auftreten, wenn Sie speichereffiziente virtuelle Festplatten verwenden und über mehr als 200 virtuelle Linked-Clone-Maschinen pro ESXi-Host verfügen. Beispiel: Fehler: Heap seSparse could not be grown by 12288 bytes for allocation of 12288 bytes (Heap seSparse konnte zum Zuteilen von 12288 Byte nicht um 12288 Byte vergrößert werden)
    Umgehung: Verringern Sie die Anzahl an virtuellen Linked-Clone-Maschinen, die speichereffiziente virtuelle Festplatten verwenden, auf unter 200 pro ESXi-Host.

View Composer

  • Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit einem IDE-Controller von Windows XP auf Windows 7 aktualisieren und einen Snapshot der virtuellen Maschine sowie einen Linked-Clone-Pool erstellen, können die verknüpften Klone nicht angepasst werden, und die Poolerstellung schlägt fehl.
    Umgehung: Fügen Sie der virtuellen Maschine einen SCSI-Controller und eine Festplatte hinzu. Starten Sie als Nächstes VMware Tools und installieren Sie einen VMware-SCSI-Controller-Treiber auf der virtuellen Maschine. Erstellen Sie dann einen Snapshots und den Linked-Clone-Pool.
  • Bei der Bereitstellung von Linked-Clone-Desktops, die von Sysprep angepasst wurden, können manche Desktops möglicherweise nicht angepasst werden.
    Umgehung: Aktualisieren Sie die Desktops. Wenn sich eine geringe Anzahl an Desktops nach wie vor nicht anpassen lässt, aktualisieren Sie sie erneut.
  • Das Anmeldekonto für den VMware View Composer-Gastagentserver-Dienst in einer übergeordneten virtuellen Maschine darf nicht geändert werden. Standardmäßig handelt es sich hierbei um das lokale Systemkonto. Wenn Sie dieses Konto ändern, können die von der übergeordneten Maschine erstellten verknüpften Klone nicht gestartet werden.
  • Die Bereitstellung von Desktop-Pools schlägt mit der folgenden Fehlermeldung fehl: Polling progress failure: Unable to connect to View Composer server <https://machine-name:18443>: java.net.ConnectException: Connection refused: connect. (Fehler beim Abruffortschritt : Verbindung mit View Composer-Server nicht möglich; hps://machine-name:18443: java.net.ConnectException: Connection refused: connect. Verbindung abgelehnt)
    Umgehung: Starten Sie den VMware vCenter Server-Dienst neu und stellen Sie den Desktop-Pool erneut bereit.

Unterstützung von Windows 8 und 8.1

  • Gelegentlich kann es bei Neuverbindungen mit einer Desktop-Sitzung unter Windows 8 oder 8.1 vorkommen, dass die Desktop-Anzeige nicht umgehend sichtbar ist. Stattdessen kann bis zu 20 Sekunden lang ein schwarzer Bildschirm angezeigt werden.
    Umgehung: Keine.
  • Bei Ausführung einer Speicherplatzrückgewinnung auf virtuellen Linked-Clone-Maschinen unter Windows 8 oder 8.1 wird die Größe der SDD- und benutzerpersistenten Festplatten möglicherweise auf die maximale Kapazität erhöht. Diese Speicherplatzzunahme tritt nur bei der erstmaligen Speicherplatzrückgewinnung auf. Die Speicherplatzrückgewinnung funktioniert für die Betriebssystemfestplatte wie erwartet und gewinnt den nicht genutzten Speicherplatz zurück. Dieses Problem betrifft nicht View Composer-Desktops, für die keine SDD- oder benutzerpersistente Festplatten verwendet werden.
    Umgehung: Wenn Sie View Composer-Desktops auf virtuellen Maschinen unter Windows 8 oder 8.1 konfigurieren und die Speicherplatzrückgewinnung aktivieren, konfigurieren Sie keine SDD- oder benutzerpersistenten Festplatten.
  • Einstellungen zur Optimierung von Adobe Flash, die hohe Qualität und aggressive Drosselung verwenden, werden nicht vollständig aktiviert, wenn Benutzer Internet Explorer 10 oder Internet Explorer 11 auf Windows 8- oder Windows 8.1-Desktops verwenden.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn auf einem Windows 8-Desktop die View Persona Management-Einstellung Remove local persona at logoff (Local Persona beim Abmelden entfernen)aktiviert wurde und ein Benutzer eine PDF-Datei erstellt, sich dann abmeldet und anschließend wieder anmeldet, kann die Offline-PDF-Datei nicht geöffnet werden. Der Windows 8 Reader kann die Offline-PDF-Datei nicht herunterladen.
    Umgehung: Laden Sie die Datei manuell herunter, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und Properties (Eigenschaften) oder Open with... (Öffnen mit...) Adobe Readerauswählen.
  • Wenn die Browser-Sprache auf Traditionelles Chinesisch oder Vereinfachtes Chinesisch in Internet Explorer 10 auf einem Windows 8-Computer eingestellt wurde und der Benutzer sich dann bei View Administrator anmeldet, wird die Benutzeroberfläche auf Englisch angezeigt. Hinweis: Dieses Problem existiert mit IE 10 auf Windows 8 und ist nicht VMware View-spezifisch.
    Umgehung: Verwenden Sie einen anderen Browser, um sich bei View Administrator anzumelden.
  • Wenn sich ein Benutzer auf einem Windows 8-View-Desktop anhand der Kerberos-Authentifizierung anmeldet, und der Desktop gesperrt ist, ist das Benutzerkonto zum Entsperren des Desktops, das Windows 8 dem Benutzer standardmäßig anzeigt, das zugehörige Windows Active Directory-Konto und nicht das Originalkonto aus der Kerberos-Domäne. Es wird nicht das Konto angezeigt, mit dem sich der Benutzer angemeldet hat.
    Dieses Problem existiert mit Windows 8 und ist nicht View-spezifisch. Dieses Problem kann gelegentlich in Windows 7 auftreten.
    Umgehung: Der Benutzer muss „Anderer Benutzer“ wählen, um den Desktop zu entsperren. Die korrekte Kerberos-Domäne wird dann in Windows angezeigt und der Benutzer kann sich mit der Kerberos-Identität anmelden.
  • Beim Bereitstellen von Windows 8-Desktops mit 64- oder 32-Bit in einer vSphere 5.1-Umgebung schlägt die Sysprep-Anpassung möglicherweise fehl. Die Desktops verbleiben in einem fehlerhaften Status und es wird folgende Fehlermeldung angezeigt: Customization timed out (Zeitüberschreitung bei Anpassung). Dieses Problem tritt auf, wenn ein Antivirenprogramm auf der übergeordneten virtuellen Maschine oder Vorlage installiert ist. Dieses Problem bezieht sich auf vollständige Klone und Linked-Clone-Desktops. Es bezieht sich nicht auf Linked-Clone-Desktops, die mit QuickPrep angepasst wurden.
    Umgehung: Deinstallieren Sie das Antivirenprogramm auf der übergeordneten virtuellen Maschine oder Vorlage und erstellen Sie den Pool neu.
  • Bei der Neuzusammenstellung von Windows 8.1-Desktops kann die Sysprep-Anpassung mit der Fehlermeldung Zeitüberschreitung bei Anpassungsvorgangfehlschlagen. Dieses Problem wird durch eine terminierte Windows 8.1-Wartungsaufgabe verursacht, die freien Festplattenspeicherplatz durch Entfernen unbenutzter Funktionen schafft.
    Umgehung: Benutzen Sie den folgenden Befehl, um die Wartungsaufgabe unmittelbar nach Abschluss der Installation zu deaktivieren: Schtasks.exe /change /disable /tn "\Microsoft\Windows\AppxDeploymentClient\Pre-staged app cleanup"

Unterstützung von Windows Server 2008 R2

  • Sie können keine Verbindung mit einem Windows Server 2008 R2 SP1-Desktop herstellen oder es wird bei der ersten Verwendung von Horizon Client ein schwarzer Bildschirm angezeigt, selbst wenn sich der Desktop im Status „Verfügbar“ befindet.
    Umgehung: Fahren Sie die virtuelle Maschine von Windows Server 2008 R2 SP1 herunter und schalten Sie diese erneut ein. Befindet sich der Desktop im Verfügbarkeitsstatus, versuchen Sie erneut, eine Verbindung herzustellen. Hinweis: Durch das Zurücksetzen oder einen Neustart der virtuellen Maschine wird das Problem nicht behoben. Sie müssen die virtuelle Maschine zunächst herunterfahren und dann wieder einschalten.

Integration von Horizon Workspace

  • Wenn der Standard-HTTPS-Port, 443, auf einer View-Verbindungsserver-Instanz oder auf einem Sicherheitsserver geändert wird und Horizon-Benutzer ihren Desktop vom Horizon-Benutzerportal aus starten, schlägt das Starten fehl. Dieses Problem tritt auf, wenn Benutzer versuchen, auf ihre Desktops mithilfe von Horizon Client oder HTML Access über Horizon Workspace zuzugreifen.
    Umgehung: Ändern Sie den Standard-HTTPS-Port 443 nicht.
  • Wenn ein SAML-Authentifikator in View Administrator hinzugefügt wird, wird möglicherweise die Fehlermeldung „Ungültiges Zertifikat ermittelt“ angezeigt, selbst wenn die Metadaten-URL auf ein vertrauenswürdiges Zertifikat im Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher verweist. Dieses Problem kann auftreten, wenn ein bestehender SAML-Authentifikator mit einem selbstsignierten Zertifikat dieselbe Metadaten-URL verwendete, als das vertrauenswürdige Zertifikat dem Windows-Zertifikatspeicher hinzugefügt wurde.
    Umgehung:
    1. Entfernen Sie alle vertrauenswürdigen Zertifikate für die Metadaten-URL aus dem Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher.
    2. Entfernen Sie den SAML-Authentifikator mit dem selbstsignierten Zertifikat.
    3. Fügen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat für die Metadaten-URL dem Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher hinzu.
    4. Fügen Sie den SAML-Authentifikator erneut hinzu.

Virtual SAN und virtuelle Volumes (VVOL)

  • In dieser Version wird View Storage Accelerator (View-Speicherbeschleunigung) für VVOL-Datenspeicher nicht unterstützt.
    Umgehung: Keine.
  • Die Bereitstellung von verknüpften View Composer-Clones (Linked-Clones) schlägt für bestimmte VVOL-Speicherarrays fehl. Eine Fehlermeldung, die so oder ähnlich lautet, wird angezeigt: „Fehler beim Erstellen des VVol-Objekts. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass nicht genügend Speicherplatz im Datenspeicher verfügbar ist oder dass der Datenspeicher den ausgewählten Bereitstellungstyp nicht unterstützt.“ View Composer erstellt eine kleine interne Festplatte im Thick-bereitgestellten Format, obwohl alle anderen Linked-Clone-Festplatten Thin Provisioning verwenden. Dieses Problem tritt auf, wenn das VVOL-Speicherarray des Drittanbieters standardmäßig keine Thick-bereitgestellten Festplatten unterstützt.
    Umgehung: Aktivieren Sie für das Speicherarray Thick Provisioning, damit VVOL Thick-bereitgestellte Festplatten erstellen kann.
  • Wenn Sie eine in einem Virtual SAN-Datenspeicher gespeicherte persistente View Composer-Festplatte anfügen oder erneut erstellen, wird die Speicherrichtlinie der virtuellen Festplatte in vCenter Server als „Veraltet“ angezeigt. Das ursprüngliche Speicherprofil wird nicht beibehalten.
    Umgehung: Wenden Sie im vSphere Web Client die Speicherrichtlinie erneut auf die virtuellen Festplatten an.
  • Der Zugriff auf Virtual SAN-Datenspeicher ist nur über Hosts möglich, die zum Virtual SAN-Cluster gehören, jedoch nicht über Hosts, die zu einem anderen Cluster gehören. Deshalb wird die Neuverteilung von Pools von einem Virtual SAN-Datenspeicher zu einem anderen Virtual SAN-Datenspeicher in einem anderen Cluster nicht unterstützt.
  • Wenn in einer Umgebung ein großer VDI-Desktop-Pool (z. B. 2.000 Desktops) für Datenspeicher mit virtuellen Volumes (Virtual Volumes, VVOL) erstellt wird, die sich in einem NetApp-Speichersystem befinden, in dem ONTAP 8.2.x oder eine frühere Version ausgeführt wird, schlägt ein Neuerstellungsvorgang möglicherweise für wenige Desktops mit der Fehlermeldung „Am VVol-Ziel ist ein anbieterspezifischer Fehler aufgetreten“ fehl.
    Umgehung: Führen Sie für das NetApp-Speichersystem ein Upgrade auf ONTAP 8.3 oder höher durch.

Cloud-Pod-Architektur

  • Änderungen an der Konfiguration der Cloud-Pod-Architektur, die von einem anderen View-Administrator vorgenommen werden, während Sie bei View Administrator angemeldet sind, sind in Ihrer aktuellen View Administrator-Sitzung nicht sichtbar.
    Umgehung: Melden Sie sich von View Administrator ab und melden Sie sich erneut an, damit die Änderungen angezeigt werden.

Verschiedenes

  • Für virtuelle Maschinen mit Hardwareversion 8 sind maximal 128 MB Video-RAM zulässig. Für virtuelle Maschinen mit Hardwareversion 9 und später sind maximal 512 MB Video-RAM zulässig. Wenn Sie einen Wert aus View Administrator konfigurieren, der die Video-RAM-Grenze für die Hardwareversion einer virtuellen Maschine übersteigt, erscheinen im Bereich der letzten Aufgaben von vSphere Client Fehler und die Konfigurationsoperation wird wiederholt durchgeführt. Dieses Problem tritt nur auf, wenn Sie den Wert für den Videoarbeitsspeicher mit View Administrator (Seite „Pool-Einstellungen“) und nicht über vSphere Client konfigurieren.
    Umgehung: Entweder Sie aktualisieren die Hardwareversion der virtuellen Maschine in vSphere Client oder Sie legen mit View Administrator den ordnungsgemäßen Wert für den Videoarbeitsspeicher auf der Basis der aktuellen Hardwareversion der virtuellen Maschine fest.

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