VMware präsentiert „Carbon Avoidance Meter“ zur Optimierung der Energieversorgung im Rechenzentrum

 

Neueste Produktfeatures zielen darauf ab, Branchenstandards und Best Practices für das Energiemanagement im Rechenzentrum und nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln

 

San Francisco / München - 15. Mai 2019 - VMware, Innovationsführer im Bereich Unternehmenssoftware, kündigt das „Carbon Avoidance Meter“ (CAM) an, um Rechenzentrumsbetreiber zeitnah mit "Carbon Scores" – ermittelt aus der CO2-Bilanz und dem Energieverbrauch – und Empfehlungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zu versorgen. CAM basiert auf Telemetriedaten, die über VMware Skyline, eine proaktive Support-Technologie, an VMware gesendet werden, um die Energieeinsparungen zu erhöhen und nachhaltige Best Practices für die Branche zu entwickeln.

 

CAM wurde bei RADIO (Research and Development Innovation Offsite) angekündigt, der jährlich stattfindenden, dreitägigen, technischen Konferenz von VMware. Mehr als 1.800 Mitarbeiter aus der ganzen Welt nehmen daran teil, um innovative Ideen auszutauschen und sich über technische Strategien und Projekte im Bereich der Forschung und Entwicklung von VMware zu informieren. Die verantwortliche Organisation von VMware hat CAM als Proof-of-Concept mithilfe ihres internen Produktinkubators „xLabs“ entwickelt, der darauf abzielt, innovative Projekte durch den Produktlebenszyklus von VMware zu führen. Er bietet VMware-Mitarbeitern eine Plattform, um kreative Ideen umzusetzen.

 

Die meisten Rechenzentren greifen heutzutage auf Stromerzeugungsquellen wie Kohle-, Kernkraft- oder Windenergie zurück. VMware-Kunden, die VMware Skyline nutzen, können mit CAM den Grad der VM-Dichte messen und, falls möglich, eine höhere Virtualisierungsdichte anstreben, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. CAM analysiert den Stromverbrauch nahezu in Echtzeit. Damit können Kunden den Kauf von Zertifikaten aus dem Emissionshandel besser planen oder Arbeitsphasen mit hohem Energieverbrauch entzerren, um teure Energiespitzen zu vermeiden. Die gewonnenen CAM-Informationen bieten Kunden eine Entscheidungsgrundlage, ob sie zukünftig Strom aus einer nachhaltigeren Quelle beziehen sollten. Oder ihre energieintensiven Prozesse besser auf einen Zeitraum außerhalb der Geschäftszeiten auslagern.

 

Das Produkt ist ein weiterer wichtiger Schritt von VMware, um die Nachhaltigkeitsziele für 2020 einzuhalten. Das Virtualisierungsunternehmen hat sich verpflichtet, transformative Technologien zu entwickeln, um eine bessere Zukunft für den Planeten zu ermöglichen. Im Jahr 2015 stellte VMware die Ziele für 2020 vor, um die CO2-Emissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen, die Beschaffung von erneuerbaren Energien und CO2-Kompensationen zu reduzieren. Neben den Zielen für die eigenen Geschäftsabläufe ist VMware auch bestrebt, Nachhaltigkeitsfeatures in zukünftige Produkte zu integrieren, einschließlich CAM. Diese Lösungen sollen Kunden helfen, Umwelt und Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Damit erhalten Kunden und Partner Daten, die fundierten Entscheidungen für saubere Technologien ermöglichen.

 

"Die zunehmende Abhängigkeit von Technologien wie Mobile und Cloud Computing hat zu einem enormen Energieverbrauch der Rechenzentren geführt. Um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, müssen Unternehmen ihren Beitrag zum Klimawandel bewerten und Produkte sowie Dienstleistungen implementieren, die diesen Prozess sowohl automatisieren als auch optimieren und dadurch den Energieverbrauch reduzieren", sagt Ray O'Farrell, Executive Vice President and Chief Technology Officer, VMware. "Bei VMware sind wir bestrebt, unseren Kunden die Ressourcen und Tools zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um die Umweltbelastung in unserem umfangreichen Kunden- und Partner-Ökosystem zu reduzieren."

 

Weitere Funktionen und Merkmale von CAM sind die dynamische Berechnung des Stromverbrauchs, nahezu in Echtzeit basierend auf CPU-Typen, die Berechnung der Stromverbräuche der überwachten Systeme und die Berechnung des CO2-Fußabdrucks basierend auf dem Verbrauch der Rechenzentren. Das Produkt zielt auch darauf ab, Kunden bei der Entwicklung von Best Practices zu unterstützen und Standards für die Energieeinsparung im Rechenzentrum und Green Computing zu entwickeln.

 

CAM wird VMware Skyline-Kunden noch in diesem Jahr über den VMware Skyline-Advisor zur Verfügung stehen, einem innovativen, proaktiven Supportservice von VMware. Die Skyline-Services stellen VMware-Kunden leistungsstarke Technologien und Werkzeuge zur Verfügung, die proaktive, vorausschauende und vorgeschriebene Empfehlungen liefern. Sie sollen den Kunden letztendlich helfen, die Stabilität und Zuverlässigkeit des Rechenzentrumsbetriebs über das gesamte VMware-Produkt- und Lösungsportfolio hinweg zu verbessern. Das Hinzufügen von CAM ermöglicht es Kunden nun, ihre "Carbon Scores" zu überwachen, während sie ihre Umgebung proaktiv optimieren.

 

Über VMware

 

VMware treibt mit seiner Unternehmenssoftware die digitale Infrastruktur der Welt voran. Die Lösungen des Unternehmens in den Bereichen Cloud, Netzwerk und Security sowie digitaler Arbeitsplatz bieten eine flexible und effiziente Grundlage für den Geschäftserfolg von mehr als 500.000 Kunden weltweit. Vertrieben wird das umfassende Portfolio von einem globalen Netzwerk aus 75.000 Partnern. Das Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Silicon Valley setzt seine zahlreichen technologischen Innovationen im Rahmen des „Force for Good“-Ansatzes ein, um auf globaler Ebene Positives zu bewirken. Die deutsche Geschäftsstelle befindet sich in München. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vmware.com/de

 

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