Die Funktionen und Merkmale der verschiedenen vSphere-Versionen im Vergleich

Falls Sie nicht über die neueste Version von vSphere verfügen, finden Sie nachfolgend einen Überblick über die Änderungen in den verschiedenen Versionen.

Editions im Vergleich

Vergleich von vSphere 5.x bis vSphere 6.0

In der folgenden Tabelle sind die neuen Funktionen/Merkmale der einzelnen Versionen aufgeführt.

  VMware vSphere 5.5 VMware vSphere 6.0
ESXi
  • 5.5-Kompatibilität (virtuelle Hardware der Version 10)
    • Verbesserte Unterstützung für 3D-Grafik
    • AHCI-Controller-Unterstützung
  • Verdopplung der Maximalwerte für Hostkonfiguration für CPU, RAM, NUMA-Knoten und vCPU
  • Unterstützung für Hot-Plug-fähige PCIe-SSD
  • Unterstützung für CPU-C-States
  • Reliable Memory-Technologie

 

  • 6.0-Kompatibilität (virtuelle Hardware der Version 11)
    • 128 vCPUs/4 TB vRAM
    • WDDM 1.1 GDI-Grafikbeschleunigung
    • Möglichkeit zum Entfernen aller seriellen und parallelen Ports
    • Hot Add-RAM jetzt auf vNUMA ausgelegt
  • Unterstützung von 480 CPUs und 12 TB RAM
  • Unterstützung von 1.024 virtuellen Maschinen pro Host
  • vMotion-Unterstützung von MSFT-Clustern

 

Management (vCenter Server, vRealize Operations, vRealize Log Insight)

  • Single Sign-On
    • Verbesserte Architektur
    • Native Active Directory-Unterstützung
  • vCenter Server Appliance (VCSA)
    • 300 Hosts/1.000 VMs durch integrierte DB
  • vSphere App HA

 

  • 64 Host-Cluster, 8.000 virtuelle Maschinen pro Cluster
  • vMotion-Funktionserweiterungen
    • vMotion über vCenter hinweg
    • vMotion über virtuelle Switches hinweg
    • Long Distance vMotion
  • Platform Services Controller
    • Gemeinsame Services für vCloud Suite, umfasst SSO, Zertifikat und Lizenzierung
    • Ermöglicht Enhanced Linked Mode
  • vCenter Server Appliance (VCSA)
    • Gleiche Skalierbarkeit wie Windows-Installation von vCenter Server (1.000 Hosts und 10.000 virtuelle Maschinen)
  • Inhaltsbibliothek
  • vRealize Operations Standard (mit vSphere with Operations Management erhältlich)
  • vRealize Log Insight (Lite-Version nur für vCenter Server)

 

Storage

  • 62 TB VMDK
  • Unterstützung für 16-Gbit/s-End-to-End-FC
  • Automatisches Entfernen im PDL-Modus
  • Verbesserter UNMAP in VAAI (jetzt mit ESXCLI)
  • VMFS-Heap-Verbesserungen
  • vFlash Read Cache (VFRC)
  • MSFT-Clustering-Unterstützung für FCoE und iSCSI
  • Umbenennen von VM-Dateien in Storage vMotion
  • Interoperabilität von vSphere Replication, Storage vMotion und Storage DRS
  • Kompatibel mit Virtual SAN
  • vSphere Replication
    • Topologie mit mehreren Standorten
    • Unterstützung für Storage vMotion
    • Multiple Point-in-Time (MTIP)-Snapshots

 

  • Virtual Volumes (VVOL)
  • API for IO Filtering (VAIO)
  • NFS 4.1-Client
  • NFS- und iSCSI-IPV6-Unterstützung
  • Richtlinienbasiertes Storage-Management (Storage Based Policy Management, SPBM) jetzt in allen vSphere Editions verfügbar
  • IOPS-Reservierungen für Storage I/O Control
  • vSphere Replication
    • Unterstützung von 2.000 virtuellen Maschinen pro vCenter Server

 

Netzwerk

  • Verbesserte LACP-Unterstützung
    • Bis zu 64 LAGs
    • 32 Hashing-Algorithmen
    • Verbesserte Workflows
  • Datenverkehrsfilterung (Portgruppenebene)
    • Filtern nach MAC, Typ oder Protokoll
    • Filtern von Ingress und Egress
  • Differentiated Service Code Point (DSCP)-Tagging
  • SR-IOV
    • Übermitteln von Portgruppeneigenschaften
  • Tool zur Paketaufzeichnung auf Hostebene (tcpdump)
    • Unterstützung für 40-Gbit-NICs
  • Network I/O Control (NIOC) Version 3
    • Möglichkeit zur Bandbreitenreservierung bei einer VMNIC
    • Möglichkeit zur Bandbreitenreservierung bei einer vSphere Distributed Switch (VDS)-Portgruppe
  • SR-IOV-Unterstützung für 1.024 virtuelle Funktionen