Computing-Virtualisierung

 

Das moderne Software-Defined Computing, auch als Virtualisierung bezeichnet, ist der erste Schritt zum Software-Defined Datacenter. Die von VMware vor über einem Jahrzehnt eingeführte Virtualisierung von x86-Servern ist zu einer Standardtechnologie geworden, die mittlerweile in der Mehrzahl aller Rechenzentren weltweit eingesetzt wird. Sie ist die Voraussetzung für Software-Defined Networking und Storage.

 

Server, die auf herkömmliche Weise bereitgestellt werden, arbeiten mit weniger als 15 Prozent ihrer Kapazität. Virtualisierung räumt dieses Problem aus. CPU und Arbeitsspeicher werden von der physischen Hardware abgekoppelt. Dadurch entstehen Pools aus Ressourcen, die dort genutzt werden können, wo sie benötigt werden. Jede virtualisierte Anwendung und ihr Betriebssystem sind in einem separaten, isolierten Softwarecontainer gekapselt, einer so genannten virtuellen Maschine (VM). Auf jedem Server können zahlreiche VMs gleichzeitig ausgeführt werden. Die Hardwarekapazität wird auf diese Weise bestmöglich ausgeschöpft.

 

Dies führt zu effizienteren Servern, die Folgendes bieten:

  • Bessere Performance
  • Höhere Verfügbarkeit
  • Erhebliche Einsparungen

Das Ergebnis: Die IT erhält durch Virtualisierung erhebliche Vorteile zu wesentlich niedrigeren Kosten.

 

Als Grundlage für die komplette Software-Defined Datacenter-Plattform von VMware ist vSphere with Operations Management der Ausgangspunkt für den Aufbau Ihres Software-Defined Datacenter. Mit vSphere können Sie die Virtualisierung nahtlos auf Storage- und Netzwerkservices erweitern und um automatisiertes, richtliniengesteuertes Provisioning und Management ergänzen.

Software-Defined Networking (SDN) 

Was ist Netzwerkvirtualisierung und wie unterscheidet sie sich von Software-Defined Networking (SDN)?

 

Im Gegensatz zum SDN-Konzept, bei dem die Hardware die treibende Kraft bleibt, werden bei der Netzwerkvirtualisierungstechnologie von VMware die Netzwerkressourcen vollständig von derzugrunde liegendenHardware getrennt. Die Grundsätze der Virtualisierung werden auf die physische Netzwerkinfrastruktur angewendet. Dabei werden Netzwerkservices abstrahiert, um einen flexiblen Pool mit Transportkapazität zu erstellen, die nach Bedarf zugewiesen, genutzt und für neue Zwecke eingesetzt werden kann.

 

Funktionsweise von virtualisierten Netzwerken

 

In enger Analogie zur virtuellen Maschine ist ein virtualisiertes Netzwerk ein Softwarecontainer, der verbundenen Workloads logische Netzwerkkomponenten logische Switches, Router, Firewalls, Lastausgleich und VPNs zur Verfügung stellt.

 

Diese virtualisierten Netzwerke werden softwarebasiert erstellt, bereitgestellt und verwaltet. Dabei dient das zugrunde liegende physische Netzwerk als einfache Backplane zur Weiterleitung von Paketen. Netzwerk- und Sicherheitsservices werden den VMs nach Bedarf zugewiesen. Sie bleiben mit der jeweiligen VM verbunden, während diese in der dynamischen, virtualisierten Umgebung zwischen Hosts verschoben wird.

 

Die Netzwerkvirtualisierungsplattform NSX von VMware wird zusätzlich zur bestehenden physischen Netzwerkhardware bereitgestellt. Sie unterstützt die neuesten Fabrics und Geometrien sämtlicher Anbieter. Vorhandene Anwendungen und Überwachungstools arbeiten ohne Modifikation nahtlos mit NSX zusammen.

Gartner Magic Quadrant 2017

VMware als visionäres Unternehmen für Rechenzentrumsnetzwerke ausgezeichnet.

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Mit Netzwerkvirtualisierung zu Millioneneinsparungen

Forrester bewertet die potenziellen finanziellen Auswirkungen der Netzwerkvirtualisierung mit NSX im gesamten Unternehmen.

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Schnellere Geschäftsentwicklung dank NSX

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Software-Defined Storage (SDS) 

Die Software-Defined Storage (SDS)-Strategie von VMware zielt auf die Weiterentwicklung von Storage-Architekturen und Software-Defined Networking mithilfe des allumfassenden Hypervisors. Auf diese Weise lässt sich für Storage dieselbe Einfachheit, Effizienz und Kostenersparnis erzielen wie für Computing mit Servervirtualisierung. Software-Defined Storage (SDS) abstrahiert den zugrunde liegenden Storage durch eine virtuelle Datenebene und macht die VM und somit die Anwendung zur Grundlage für Storage-Provisioning und ‑Management in heterogenen Storage-Systemen. Durch eine flexible Trennung zwischen Anwendungen und verfügbaren Ressourcen sorgt der Hypervisor für eine gleichmäßige Verteilung der von einer Anwendung benötigten IT-Ressourcen wie Computing, Arbeitsspeicher,Storageund Netzwerk.

 

Die Software-Defined Storage-Lösungen von VMware erweitern das moderne Rechenzentrum um folgende Funktionen:

  • Storage-Services pro Anwendung: SDS ist ein Konzept auf VM-Ebene, bei dem Storage-Services auf die spezifischen Anforderungen einer Anwendung zugeschnitten und bedarfsgerecht angepasst werden, ohne andere Anwendungen zu beeinträchtigen. Administratoren haben die vollständige Kontrolle darüber, welche Storage-Services von welcher Anwendung genutzt werden undwelcheKosten dabei anfallen.
  • Schnelle Änderungen der Storage-Infrastruktur: SDS nutzt genau wie die Computing-Virtualisierung ein dynamisches, unterbrechungsfreies Modell. IT-Administratoren können den Ressourcenbedarf von Anwendungen immer zeitgenau erfüllen. Storage-Services können zudem flexibel und individuell zugewiesen werden. Eine Anwendung erhält zum Beispiel jetzt etwas mehr Storage, eine andere später etwas weniger.
  • Unterstützung von heterogenem Storage: Dank SDS können Sie vorhandene Storage-Lösungen wie SAN und NAS oder Direct Attached Storage auf branchenüblicher x86-Hardware nutzen. Mit branchenüblichen Servern, dem Rückgrat der Hyper-Converged Infrastructure, können IT-Organisationen kostengünstige, skalierbare Storage-Umgebungen entwerfen, die sich problemlos an spezifische und sich ständig ändernde Storage-Anforderungen anpassen lassen.

Ist Software-Defined Storage für Ihre Anforderungen geeignet?

Erfahren Sie mehr in unserem E-Book „Sieben Gründe für vSAN“.

Software für das einheitliche Rechenzentrumsmanagement 

Das vollständig virtualisierte Rechenzentrum wird mithilfe intelligenter, richtlinienbasierter Rechenzentrumsmanagement-Software automatisiert und verwaltet, wodurch Governance und Betrieb deutlich vereinfacht werden. Sie können über eine einzige einheitliche Managementplattform alle Anwendungen in verschiedenen physischen Regionen, heterogenen Infrastrukturen und Hybrid Clouds zentral überwachen und verwalten. Workloads können in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen mit einer einheitlichen Managementerfahrung bereitgestellt und verwaltet werden. Damit wird IT so agil, elastisch und reaktionsfähig wie nie zuvor.

 

Cloud-Automatisierung

Infrastruktur und Anwendungsservices werden über ein Self-Service-Portal angefordert, in dem autorisierte Administratoren, Entwickler oder Geschäftsanwender Services auswählen können, die vordefinierten Geschäftsrichtlinien entsprechen. Die Servicebereitstellung ist hochgradig automatisiert. Blueprint-Modellservices für logische Infrastrukturen und Anwendungen können in allen genehmigten Cloud-Umgebungen bereitgestellt werden. Für alle Business- und Service-Level-Anforderungen werden automatisch entsprechend skalierte Ressourcen zugewiesen. Gemäß den sich ändernden Bedarfsmustern werden Workloads fortlaufend dynamisch orchestriert und ausgeglichen.

 

Cloud-Betrieb

Mit einer skalierbaren und stabilen Betriebsplattform erhalten Administratoren die Kontrolle über Performance-, Kapazitäts- und Konfigurationsmanagement. Mit prädiktiven Analysefunktionen und intelligenten Benachrichtigungen lassen sich potenzielle Probleme erkennen und beheben, bevor sie die Servicequalität beeinträchtigen. Intuitive Performance-Dashboards bieten Transparenz in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen von den Anwendungen bis zum Storage. Protokollmanagementfunktionen erweitern die Analyse auf unstrukturierte Daten für bessere Transparenz und schnellere Problemlösung. Über- und unterdimensionierte VMs werden richtig dimensioniert, um Service-Level-Anforderungen und Ressourcennutzung aufeinander abzustimmen. Was-wäre-wenn-Szenarien werden mithilfe von leistungsstarker Kapazitätsmodellierung identifiziert. So können Sie zukünftige Infrastrukturausgaben planen und optimieren.

 

Cloud-Business

CIOs und IT-Führungskräfte können die Kosten komplexer Initiativen und Investitionen, einschließlich Private und Public Clouds, demonstrieren und vergleichen. Anwender können die Servicekosten im Servicekatalog einsehen. Da Art, Kosten und Qualität der von einem Geschäftsbereich in Anspruch genommenen IT-Services vollständig transparent sind, kann die Nutzung dieser Services problemlos zugeordnet und entsprechend abgerechnet werden. Anhand branchenspezifischer Benchmark-Daten und Reports können IT-Kosten mit ähnlichen Unternehmen und Cloud-Serviceanbietern verglichen werden. So sind fundierte Kaufentscheidungen und Kosteneinsparungen möglich.

Eine Komplettlösung für das Cloud-Management

Mit unserer Cloud-Management-Plattform erhalten Sie in einer einzigen Lösung alle Funktionen, die Sie für die Einführung und spätere Handhabung umfassender Managementabläufe benötigen.

Ovum positioniert VMware als Marktführer für Multi-Cloud-Management

Finden Sie heraus, warum unabhängige Analysten von Ovum VMware Cloud Management Platform als eindeutigen Marktführer im Bereich Multi-Cloud-Management genannt haben.

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Bereitstellungsoptionen: Private Cloud oder Infrastructure as a Service (IaaS) 

Die Software-Defined Architektur von VMware kann in Ihrem Rechenzentrum als Private Cloud oder extern mithilfe einer sicheren Infrastructure as a Service (IaaS) bereitgestellt werden, die von VMware oder einem unserer zertifizierten Partner betrieben wird. Die meisten Unternehmen wählen eine hybride Kombination aus internen und IaaS-Plattformen.
 

Alle drei Optionen bauen auf derselben Software-Defined Datacenter-Technologie von VMware auf. Sie können somit Workloads einfach zwischen Clouds migrieren und Ihre Hybrid-Umgebung über eine zentrale Managementschnittstelle steuern und überwachen.

 

Software-Defined Private Cloud: intern in Ihrem Rechenzentrum

VMware bietet flexible Optionen für den Einstieg in die Software-Defined Private Cloud, die Sie in Ihrer eigenen physischen Infrastruktur bereitstellen. Kunden beginnen in der Regel mit VMware vSphere with Operations Management und fügen in ihrem eigenen Tempo Software-Defined Networking und Storage sowie verschiedene Komponenten unserer umfassenden Managementebene hinzu. Alternativ können Sie auch einevollständige Infrastrukturlösung,VMware vCloud Suite, direkt aus vSphere with Operations Management aufbauen. Oder Sie erweitern das Management Ihres Software-Defined Datacenter um andere Hypervisor-Plattformen oder Public Cloud-Services mit der VMware vRealize Suite,die speziell für Hybrid Cloudsentwickelt wurde.

 

VMware vCloud Air: Ihr schnellster Weg zu einer nahtlosen Hybrid Cloud

vCloud Air baut auf der Software-Defined Datacenter-Technologie von VMware auf und wird als Infrastructure as a Service (IaaS) von VMware betrieben. Erweitern Sie Ihr Rechenzentrum schnell, nahtlos und sicher in die Cloud und nutzen Sie dabei bereits vorhandene Tools und Prozesse. Betreiben Sie Ihre hybride Umgebung mithilfe eines gemeinsamen, einheitlichen Modells für Management, Orchestrierung, NetzwerkundSicherheit.

 

Cloud-Services von VMware-Partnern

Zertifizierte VMware-Partner bieten eine Reihe von global konsistenten, flexiblen und maßgeschneiderten Cloud-Services. Diese bauenebenfallsauf der Software-Defined-Technologie von VMware auf. Sie sind dadurch mit Ihrem internen Rechenzentrum kompatibel und gewährleisten die erforderlichen Service-Level sowie überprüfbare Sicherheit und verlässliche Compliance.

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