Was bedeutet Virtualisierung?

Im Zuge der Virtualisierung wird anstelle einer hardwarebasierten (physischen) Komponente eine softwarebasierte (virtuelle) Komponente erstellt. Es lassen sich sowohl Anwendungen als auch Server, Storage und Netzwerke virtualisieren. Unabhängig von der Unternehmensgröße ist die Virtualisierung bei Weitem der effektivste Weg, die IT-Ausgaben zu senken und gleichzeitig Effizienz und Agilität zu steigern.

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Grundlagen der Virtualisierung

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Virtualisierung

Nutzen Sie die Vorteile der Virtualisierung

Profitieren Sie von geringeren IT-Kosten und weniger Unterbrechungen für Ihr Business.

Vorteile der Virtualisierung

Durch Virtualisierung können Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit der IT verbessert werden, und das bei gleichzeitigen beträchtlichen Kosteneinsparungen. Größere Workload-Mobilität, höhere Performance und Verfügbarkeit von Ressourcen, automatisierte Abläufe – das sind die Vorteile der Virtualisierung, die das Management der IT vereinfachen und ihren Betrieb kostengünstiger machen. Weitere Vorteile sind:

  • Geringere Investitions- und Betriebskosten
  • Minimale bzw. keinerlei Ausfallzeiten
  • Erhöhte Produktivität, Effizienz, Agilität und Reaktionsfähigkeit der IT
  • Schnellere Bereitstellung von Anwendungen und Ressourcen
  • Bessere Business Continuity und Disaster Recovery
  • Einfacheres Management von Rechenzentren
  • Verfügbarkeit eines echten Software-Defined Datacenter

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FUNKTIONSWEISE DER VIRTUALISIERUNG

Virtualisierung – Grundlagen

Die Einschränkungen der heutigen x86-Server, die auf die Ausführung jeweils nur eines Betriebssystems und einer Anwendung ausgelegt sind, stellen IT-Abteilungen vor große Probleme. So müssen selbst kleine Rechenzentren viele Server bereitstellen, die jeweils nur zwischen 5 und 15 Prozent ausgelastet und damit hochgradig ineffizient sind. Das Ergebnis: enorme Ineffizienz und viel zu hohe Betriebskosten.

 

Die Lösung heißt Virtualisierung. Das Prinzip der Virtualisierung ist einfach: Mithilfe von Software werden Hardwarefunktionen simuliert und es wird ein virtuelles Computersystem erstellt. Auf diese Weise können IT-Organisationen mehrere virtuelle Systeme – und mehrere Betriebssysteme und Anwendungen – auf einem einzigen Server ausführen. So können Größenvorteile und eine höhere Effizienz erzielt werden.

 

Virtual Machines

Ein virtuelles Computersystem – die so genannte virtuelle Maschine (VM) – ist ein vollständig isolierter Software-Container mit einem Betriebssystem und einer Anwendung. Jede eigenständige VM ist völlig unabhängig. Die Nutzung mehrerer VMs auf einem einzigen Computer ermöglicht die Ausführung mehrerer Betriebssysteme und Anwendungen auf nur einem physischen Server oder „Host“.

 

Mittels einer schlanken Softwareschicht – dem so genannten Hypervisor – werden die virtuellen Maschinen vom Host abgekoppelt. Jeder einzelnen virtuellen Maschine werden bei Bedarf dynamisch Computing-Ressourcen zugeteilt.

 

Die wichtigsten Eigenschaften virtueller Maschinen

VMs bieten durch ihre einzigartigen Eigenschaften verschiedene Vorteile.

 

Partitionierung

  • Ausführen mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen physischen Computer
  • Aufteilen von Systemressourcen zwischen virtuellen Maschinen

Isolation

  • Fehler- und Sicherheitsisolation auf Hardwareebene
  • Erweiterte Ressourcensteuerung für gleichbleibende Performance

Kapselung

  • Speichern des gesamten VM-Zustands in Dateien
  • Unkompliziertes Verschieben und Kopieren von virtuellen Maschinen (so einfach wie von Dateien)

Hardwareunabhängigkeit

  • Bereitstellung oder Migration jeder virtuellen Maschine auf jedem beliebigen physischen Server

Virtualisierungsarten

Servervirtualisierung

Durch Servervirtualisierung können mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen physischen Server als hocheffiziente virtuelle Maschinen ausgeführt werden. Die wichtigsten Vorteile:

  • Größere IT-Effizienz
  • Weniger Betriebskosten
  • Schnellere Workload-Bereitstellung
  • Gesteigerte Anwendungs-Performance
  • Höhere Serververfügbarkeit
  • Kein Serverwildwuchs und keine Komplexität

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Netzwerkvirtualisierung

Bei der Netzwerkvirtualisierung handelt es sich um die vollständige Reproduktion eines physischen Netzwerks in Software. Anwendungen werden im virtuellen Netzwerk genau auf dieselbe Weise wie im physischen Netzwerk ausgeführt. Durch Netzwerkvirtualisierung stehen für verbundene Workloads im Netzwerk logische Netzwerkgeräte und -services zur Verfügung: logische Ports, Switches, Router und Firewalls, logischer Lastausgleich, logische VPNs usw. Virtuelle Netzwerke bieten neben den gleichen Funktionen und Qualitäten wie ein physisches Netzwerk zusätzlich noch die betrieblichen Vorteile und die Hardwareunabhängigkeit von Virtualisierungslösungen.

 

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Desktop-Virtualisierung

Mit der Bereitstellung von Desktops als Managed Service können IT-Organisationen schneller auf sich ändernde Anforderungen am Arbeitsplatz und neue Chancen reagieren. Virtualisierte Desktops und Anwendungen können außerdem schnell und einfach für Zweigstellen, Mitarbeiter an externen bzw. ausgelagerten Standorten sowie mobil arbeitende Mitarbeiter auf iPads und Android-Tablets bereitgestellt werden.

 

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Virtualisierung und Cloud Computing im Vergleich

Virtualisierung und Cloud Computing sind zwar beides Technologien, die voll im Trend liegen, sie sind jedoch nicht austauschbar. Virtualisierung ist eine Software, die Computerumgebungen von einer physischen Infrastruktur unabhängig macht, während Cloud Computing ein Service ist, der gemeinsam genutzte Computing-Ressourcen (Software und/oder Daten) bei Bedarf über das Internet bereitstellt. Da sich diese Lösungen ergänzen, können Unternehmen zunächst ihre Server virtualisieren und dann für noch mehr Agilität und Self-Service auf Cloud Computing umsteigen.

 

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