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VMware VirtualCenter 2.0.2 Update 3 | 21. Februar 2008 | Build 75864

Letzte Dokumentaktualisierung: 15. Februar 2008

Inhalt dieser Versionshinweise

VirtualCenter 2.0.2 Update 3 umfasst alle Fixes der Version VirtualCenter 2.0.2 Update 2 sowie verschiedene Fixes für bestimmte Probleme bei der Verwaltung und Lizenzierung von virtuellen Maschinen.

Diese Wartungsversion umfasst Änderungen an der VirtualCenter Management Server- und der VI-Clientsoftware. Wenn Sie einen VirtualCenter Server-Host unter Verwendung dieser Wartungsversion aktualisieren, müssen auch alle VI-Clienthosts aktualisiert werden. Die VI-Clienthosts können aktualisiert werden, indem Sie die Software von einem aktualisierten VirtualCenter Server-Host herunterladen oder den VI-Client auf der Startseite der VirtualCenter-Installation auswählen.

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Behobene Probleme

VirtualCenter 2.0.2 Update 3 behebt Probleme in den folgenden Bereichen:

Verwaltungsprobleme bei virtuellen Maschinen

  • VM-Alarme werden nicht ausgelöst
    Diese Version behebt ein Problem, bei dem VirtualCenter-Alarme nicht ausgelöst werden, obwohl die Alarmbedingungen gegeben sind.
  • Host- und VM-Alarme werden im Laufe der Zeit nicht aktualisiert
    Diese Version behebt ein Problem, durch das einige für eine VM aktualisierte Alarme nicht aktualisiert werden können. Dieses Problem tritt üblicherweise nach einem Betriebszustandswechsel der virtuellen Maschine auf.
  • Für virtuelle Maschinen wird nicht der richtige Status angezeigt
    Die vorliegende Version behebt ein Problem, bei dem die Statusanzeige einiger virtuellen Maschinen nicht den tatsächlichen VM-Status widerspiegelt. Dieses Problem tritt üblicherweise nach einem Neustart des VirtualCenter Servers auf.

Lizenzierungsprobleme

  • VirtualCenter zeigt neues Lizenzformat nicht richtig an
    Diese Version behebt ein Problem, bei dem frühere Versionen von VirtualCenter keine Lizenzen anzeigen, die nach VirtualCenter 2.5 herausgegeben wurden. Auf VirtualCenter-Versionen vor Version 2.0.2 Update 3 scheinen die Lizenzdateien normal installiert zu werden, es werden jedoch Warnmeldungen wie „Chunk 'desc=ESX Server Enterprise' was not well formed, skipping“ protokolliert, wenn Lizenzdateien des neuen Formats in VirtualCenter angezeigt werden.

 

Bekannte Probleme

Lesen Sie die bekannten Probleme mit den Vorgängerversionen. Abgesehen von den Problemen, die im Abschnitt „Behobene Probleme“ und in diesem Abschnitt dieser Versionshinweise aufgeführt sind, gelten die bekannten Probleme wie in den Vorgängerversionen. Weitere Informationen finden Sie in den Versionshinweisen zu VirtualCenter 2.0.2 und in den Versionshinweisen zu VirtualCenter 2.0.2 Update 2.

Für diese Version sind folgende Probleme bekannt:

  • VM-Taktsignalalarme berichten falschen Status
    VirtualCenter-Alarme, die zum Berichten des Taktsignalstatus der virtuellen Maschine konfiguriert sind, berichten einen falschen VM-Status. Gastbetriebssysteme, die nicht mehr reagieren, sollten den Alarm auslösen. In VirtualCenter wird jedoch gelegentlich weiterhin angegeben, dass die virtuelle Maschine betriebsbereit ist.

Vor der Installation von VirtualCenter 2.0.2 Update 3

Wie bei jeder Aktualisierung eines Produktionssystems sollten Sie die VirtualCenter-Datenbank vor der Installation dieser Wartungsversion sichern.

Führen Sie vor der Installation die folgenden Aufgaben für Ihre Virtual Infrastructure-Konfiguration aus:

Aufgaben vor der Installation für verwaltete ESX Server 3.0.x

Vor einem Upgrade von VirtualCenter Server müssen alle ESX Server 3.0.1-Hosts über den Patch ESX-1002083 verfügen, und auf allen ESX Server 3.0.2-Hosts muss Patch ESX-1002088 installiert sein. Ohne diese Patches werden diese Hosts nach einem VirtualCenter-Upgrade möglicherweise mit dem Status „nicht verbunden“ angezeigt, da die erforderliche Aktualisierung des VirtualCenter-Agenten auf diesem Host möglicherweise fehlschlägt. Weitere Informationen zum Download dieser Patches finden Sie in KB-Artikel 1002083 und KB-Artikel 1002088, KB-Artikel 4478241 enthält weitere Hintergrundinformationen zu diesem Fehler.

Aufgaben vor der Installation für Oracle-Datenbankserver
Das zum Verwalten der VirtualCenter-Objekte verwendete Schema muss das integrierte Oracle-Paket DBMS_LOCK verwenden können, das heißt, es sind Ausführungsberechtigungen für das Paket erforderlich. Vor der Installation des Upgrades auf einem vorhandenen System müssen Sie (oder Ihr Oracle-Datenbankadministrator) sich am Oracle-Datenbankserver als Systemdatenbankadministrator (sysdba) anmelden und diese Berechtigung wie folgt zuweisen:

sqlplus system/<Kennwort>@<Systemname> as sysdba
grant execute on dbms_lock to vpxadmin;

Beachten Sie, dass [@<Systemname>] nur für eine Remotedatenbank-Hostverbindung relevant ist. Wenn eine Datenbank z. B. auf demselben Host installiert ist wie das VirtualCenter Server-System, kann die Sitzung wie folgt aussehen:

C:\oracle\product\10.2.0\10gR2_Home\BIN>sqlplus system/techpubs as sysdba
SQL*Plus: Release 10.2.0.1.0 - Production on Fri Jan 5 10:01:51 2007
Copyright (c) 1982, 2005, Oracle. All rights reserved.

Connected to:
Oracle Database 10g Enterprise Edition Release 10.2.0.1.0 - Production
With the Partitioning, OLAP and Data Mining options

SQL> grant execute on dbms_lock to vpxadmin;

Grant succeeded.

SQL> exit
Disconnected from Oracle Database 10g Enterprise Edition Release 10.2.0.1.0 - Production
With the Partitioning, OLAP and Data Mining options

C:\oracle\product\10.2.0\10gR2_Home\BIN>

Für eine Neuinstallation von VirtualCenter auf einem vorhandenen Oracle-Datenbankserver müssen Sie vor der Installation von VirtualCenter das Schema erstellen und die erforderlichen Berechtigungen zuweisen. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel einer SQL*Plus-Sitzung zur Schemaerstellung für eine Oracle Database Server 10gR2-Instanz von einer Windows-Konsole:

sqlplus system/<Kennwort>[@<Systemname>] as sysdba
CREATE SMALLFILE TABLESPACE "VIRTUALCENTER"
DATAFILE 'C:\ORACLE\PRODUCT\10.2.0\ORADATA\TECHPUBS\virtualcenter'
SIZE 500M AUTOEXTEND ON NEXT 10M MAXSIZE UNLIMITED LOGGING
EXTENT MANAGEMENT LOCAL SEGMENT SPACE MANAGEMENT AUTO;

ALTER DATABASE DEFAULT TABLESPACE "VIRTUALCENTER";

CREATE USER "VPXADMIN" PROFILE "DEFAULT"
IDENTIFIED BY "*******"
DEFAULT TABLESPACE "VIRTUALCENTER"
TEMPORARY TABLESPACE "TEMP"
ACCOUNT UNLOCK;
GRANT "CONNECT" TO "VPXADMIN";
GRANT "RESOURCE" TO "VPXADMIN";
GRANT "CREATE VIEW" TO "VPXADMIN";
GRANT "EXECUTE ON DBMS_LOCK" TO "VPXADMIN";

Aufgaben vor der Installation für Microsoft SQL Server
Wenn Ihre aktuelle VirtualCenter-Installation für die Verwendung eines ODBC-System-DSN (Data Source Name) konfiguriert ist, der auf die Masterdatenbank verweist, führen Sie die folgenden Aufgaben aus:
  1. Erstellen Sie eine neue Datenbank für VirtualCenter Server.
  2. Halten Sie den VirtualCenter Server-Dienst an.
  3. Migrieren Sie alle mit VirtualCenter verknüpften Daten aus der Masterdatenbank in die neue Datenbank. Datenbankobjekte, die mit einer VirtualCenter-Installation verknüpft sind, beginnen mit VPX. Es wird empfohlen, dass ein qualifizierter Datenbankadministrator (DBA) die Datenmigration durchführt.
  4. Ändern Sie den ODBC-System-DSN, den Ihre VirtualCenter-Installation verwendet, um auf die neue Datenbank zu verweisen.

Für eine Neuinstallation von VirtualCenter führen Sie die folgenden Aufgaben aus:

  1. Erstellen Sie eine neue Datenbank für VirtualCenter Server.
  2. Erstellen Sie einen ODBC-System-DSN, der auf diese Datenbank verweist.

Informationen zur Verwendung von SQL Server 2005 als VirtualCenter Server-Datenbank finden Sie im KB-Artikel 6565318.

Installieren von VirtualCenter 2.0.2 Update 3

Die Wartungsversionen der VirtualCenter-Software umfassen eine vollständige Softwareinstallation (und sind damit keine ergänzende Software oder Patches). Wie bei einer Neuinstallation überprüft das VirtualCenter-Installationsprogramm das lokale System, ermittelt gegebenenfalls vorhandene VirtualCenter-Installationen und führt Sie durch den Installationsvorgang (oder die Upgrade-Schritte).

Hinweis: Wenn bereits VirtualCenter-Komponenten auf dem Hostcomputer installiert sind, werden Sie im Installationsprogramm aufgefordert, die Aktualisierung zu bestätigen.

  1. Sichern Sie Ihre VirtualCenter-Datenbank (wie oben empfohlen).
  2. Laden Sie die Softwareinstallationsdatei unter http://www.vmware.com/de/download/vi/ herunter.
  3. Halten Sie den VirtualCenter Server-Dienst an.
  4. Führen Sie autorun.exeaus, um mit der Installation zu beginnen. Wählen Sie auf der Startseite des VMware VirtualCenter-Installationsprogramms VirtualCenter Management Server.
  5. Wählen Sie Ja, um eine vorhandene Installation zu aktualisieren.
  6. Hinweis: Bei Verwendung von Microsoft SQL Server als Datenbankserver ist die Verwendung der Masterdatenbank für VirtualCenter Server-Tabellen keine unterstützte Konfiguration. Wenn Ihre vorherige VirtualCenter Server-Installation für die Verwendung der Masterdatenbank anstelle einer spezifischen für VirtualCenter Server erstellten Datenbank konfiguriert war, werden Sie in einer Warnmeldung darauf hingewiesen, dass Ihre aktuelle Konfiguration nicht unterstützt wird und manuell geändert werden muss. Diese Warnmeldung wird nur bei der GUI-basierten Installation angezeigt.

  7. Führen Sie die Schritte des VirtualCenter-Installations-Assistenten aus, der Sie durch verschiedene Konfigurationseinstellungen (einschließlich Angabe der Datenbankinstanz) leitet. Dabei müssen Sie Ihre vorhandene VirtualCenter-Datenbank auswählen und den Benutzernamen und das Kennwort für die VirtualCenter-Datenbank eingeben.
  8. Nach der Aktualisierung von VirtualCenter Server müssen auch alle Windows-Hostsysteme auf die aktualisierte VI-Clientsoftware aktualisiert werden. Führen Sie erneut autorun.exeaus, um das Installationsprogramm zu starten, wählen Sie auf der Startseite jedoch die Option Virtual Infrastructure-Client.

Hinweis: Wenn die vorhandene Installation des VirtualCenter-Dienstes durch Freigabe aller Systemressourcen nicht ordnungsgemäß geschlossen werden kann, kann die aktualisierte Installation des VirtualCenter-Dienstes nicht gestartet werden. In diesem Fall müssen Sie den VirtualCenter Server erneut starten.

Vollständige Informationen zur Installation oder Aktualisierung von VirtualCenter finden Sie im Handbuch zu Installation und Upgrade von VirtualCenter.

Installieren von Sprachpaketen auf dem ESX Server-Host

Wenn Sie eine deutsche oder japanische Sprachunterstützung für den Einsatz von VI Web Access oder VI-Client mit Ihrem ESX Server-Host wünschen, müssen Sie ein entsprechendes Sprachpaket installieren.

So installieren Sie ein Sprachpaket:

  1. Suchen Sie nach dem komprimierten Sprachpaket (.zip-Datei) im Verzeichnis langpackauf der Installations-CD von ESX Server, oder laden Sie das komprimierte Sprachpaket (.zip-Datei) von der Website http://www.vmware.com/de/ herunter. Die Datei trägt den Namen VMware-esxlangpack-2.0.2- Build#.zip.
  2. Extrahieren Sie die den Inhalt der .zip-Datei in ein temporäres Verzeichnis.
  3. Kopieren Sie die Dateien aus dem Verzeichnis ESX-LangPack/hostd/in das Installationsverzeichnis hostdauf Ihrem ESX Server-Host (üblicherweise usr/lib/vmware/hostd/).

    cp -pr ESX-LangPack/hostd/locale /usr/lib/vmware/hostd

  4. Kopieren Sie die Dateien aus dem Verzeichnis ESX-LangPack/webAccess/in das VI Web Access-Installationsverzeichnis auf Ihrem ESX Server-Host (üblicherweise usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/).

    cp -pr ESX-LangPack/webAccess/webapps/ui /usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/
    cp -pr ESX-LangPack/webAccess/webapps/WEB-INF /usr/lib/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-5.5.17/webapps/ui/
    cp -pr ESX-LangPack/docroot /var/lib/vmware/hostd/

  5. Bearbeiten Sie die Datei /etc/vmware/hostd/config.xml, um die richtige Standardsprache zu aktivieren:

    Für Deutsch fügen Sie der Datei config.xmldie folgenden Zeilen hinzu:

       <locale>
          <DefaultLocale>de_DE</DefaultLocale>
       </locale>

    Für Japanisch fügen Sie der Datei config.xmldie folgenden Zeilen hinzu:

       <locale>
          <DefaultLocale>ja_JP</DefaultLocale>
       </locale>

  6. Geben Sie die folgenden Befehle ein, um VI Web Access und die Host-Agentendienste neu zu starten:

    service mgmt-vmware restart
    service vmware-webAccess restart