ESXi 4.0 Update 4 | 17. November 2011 | Build 504850

Letzte Dokumentaktualisierung: 17. November 2011


Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Neuigkeiten

Diese Version enthält einige Fehlerkorrekturen, die im Abschnitt Behobene Probleme dokumentiert sind.

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Vorherige Versionen von ESXi 4.0

Die Funktionen und bekannten Probleme der vorherigen Versionen von ESXi 4.0 werden in den Versionshinweisen für die jeweilige Version beschrieben. Wenn Sie Versionshinweise vorheriger Versionen von ESXi 4.0 anzeigen möchten, klicken Sie auf einen der folgenden Links:

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Bevor Sie beginnen

ESXi, vCenter Server und vSphere Client – Versionskompatibilität

Die VMware-Produkt-Interoperabilitätmatrix liefert Details zur Kompatibilität aktueller und vorheriger Versionen von VMware vSphere-Komponenten, einschließlich ESXi, vCenter Server, vSphere-Client und weiterer VMware-Produkte.

Hardwarekompatibilität

  • Erfahren Sie mehr über Hardwarekompatibilität

    Die Listen zur Hardwarekompatibilität stehen in dem webbasierten Kompatibilitätshandbuch unter   http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php zur Verfügung. Das webbasierte Kompatibilitätshandbuch stellt eine zentrale Quelle für alle VMware-Kompatibilitätshandbücher dar und bietet die Möglichkeit zur Suche in den Handbüchern und zum Speichern der Suchergebnisse im PDF-Format. Anhand des Handbuchs können Sie z. B. sicherstellen, dass Server, E/A, Speicher und Gastbetriebssysteme kompatibel sind.

    Registrieren Sie sich hier, um über Updates zum Kompatibilitätshandbuch benachrichtigt zu werden: Dies ist das RSS-Bild, das als Link auf einen RSS-Feed dient.

  • Erfahren Sie mehr über die vSphere-Kompatibilität:

    VMware-Produkt-Interoperabilitätmatrix

Dokumentation

Die Dokumentation für VMware vSphere 4.0 Update 1 wurde aktualisiert und gilt für alle Update-Versionen von vSphere 4.0 einschließlich VMware vSphere 4.0 Update 4 . Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden ESXi-Dokumentationsseite:

Das Verfahren zum Generieren neuer Zertifikate für den ESX-Host, zum Ersetzen eines Standardzertifikats durch ein von einer Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat und zum Hochladen eines Zertifikats und Schlüssels mithilfe von HTTPS PUT wurde im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX aktualisiert.

Installation und Upgrade

Im ESXi Installable und vCenter Server Handbuch zur Einrichtung finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Installation und Konfiguration von ESXi Installable und vCenter Server. Genaue Anleitungen zur Einrichtung von ESXi Embedded und vCenter Server finden Sie im Handbuch zur Einrichtung für ESXi Embedded und vCenter Server .

Nach der erfolgreichen Installation von ESXi Installable oder dem erfolgreichen Starten von ESXi Embedded sind einige weitere Konfigurationsschritte erforderlich. Insbesondere sind Lizenzierungs-, Netzwerk- und Sicherheitskonfigurationen erforderlich. Beachten Sie die folgenden Handbücher in der vSphere-Dokumentation für weitere Informationen zu diesen Konfigurationsaufgaben.

Künftige Versionen von VMware vSphere werden möglicherweise VMFS Version 2 (VMFS2) nicht unterstützen. Sie sollten auf VMFS Version 3 oder höher aktualisieren bzw. migrieren. Weitere Informationen finden Sie im vSphere-Upgrade-Handbuch .

Die Installation von künftigen Versionen von VMware vCenter Server auf 32-Bit-Windows-Betriebssystemen wird möglicherweise nicht unterstützt. Es wird empfohlen, vCenter Server auf einem 64-Bit-Windows-Betriebssystem zu installieren. Wenn VirtualCenter 2.x installiert ist, finden Sie im vSphere-Upgrade-Handbuch weitere Informationen über das Installieren von vCenter Server auf einem 64-Bit-Betriebssystem und das Beibehalten der VirtualCenter-Datenbank.

MIB-Dateien (Management Information Base), die sich auf ESXi beziehen, werden nicht zusammen mit vCenter Server ausgeliefert. Nur MIB-Dateien, die sich speziell auf vCenter Server beziehen, sind im Lieferumfang von vCenter Server 4.0.X enthalten. Alle MIB-Dateien können von der VMware-Website unter http://www.vmware.com/de/download heruntergeladen werden.

Durchführen eines Upgrades der VMware Tools

VMware ESXi 4.0 Update 4 setzt ein Upgrade von VMware Tools voraus. Die VMware Tools sind eine Reihe von Dienstprogrammen, welche die Leistung des Gastbetriebssystems der virtuellen Maschine verbessern. Eine Liste der Probleme, die in dieser Version von ESXi im Zusammenhang mit VMware Tools behoben wurden, finden Sie unter Behobene Probleme für VMware Tools.

Das VMware Tools-RPM-Installationsprogramm, das im VMware Tools-ISO-Image für Linux-Gastbetriebssysteme zur Verfügung steht, ist veraltet. Es wird in einer künftigen ESXi-Version entfernt. Verwenden Sie das tar.gz-Installationsprogramm zum Installieren der VMware Tools auf virtuellen Maschinen mit Linux-Gastbetriebssystemen.

Informationen zum Ermitteln der installierten VMware Tools-Version finden Sie in der Knowledgebase unter Verifizieren einer Build-Version der VMware Tools (KB 1003947).

Upgrade oder Migration auf ESXi 4.0 Update 4

ESXi 4.0 Update 4 bietet die folgenden Optionen für das Upgrade:

  • VMware vCenter Update Manager– Sie können ein Upgrade von ESXi 3.5 Update 5 und ESXi 4.0.x mithilfe von vCenter Update Manager 4.0 Update 4 durchführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Administratorhandbuch zu VMware vCenter Update Manager .
  • vSphere Host Update Utility– Sie können ein Upgrade von ESXi 3.5 Update 5 und ESXi 4.0.x mithilfe von vSphere Host Update Utility 4.0 Update 4 durchführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im vSphere-Upgrade-Handbuch .
  • Befehl "vihostupdate" der VMware vSphere-Befehlszeilenschnittstelle (vSphere-CLI)– Sie können ein Upgrade von ESXi 4.0.x mithilfe des Befehls vihostupdatedurchführen. Informationen hierzu finden Sie im vSphere-Upgrade-Handbuch und im Handbuch für die Patch-Verwaltung.

Unterstützte Upgrade-Pfade für das Host-Upgrade auf ESXi 4.0 Update 4:


Upgrade-Lieferumfang  

Unterstützte Upgrade-Tools  

Unterstützte Upgrade-Pfade auf ESXi 4.0 Update 4

ESXi 3.5 Update 5

ESXi 4.0, einschließlich
ESXi 4.0 Update 1, ESXi 4.0 Update 2
und
ESXi 4.0 Update 3
upgrade-from-esxi3.5-4.0_update04-<xxxxx>.zip
  • VMware vCenter Update Manager mit ESX-Host-Upgrade-Baseline
  • vSphere Host Update Utility

Ja

Nein
update-from-esxi4.0-4.0_update04.zip

vihostupdate

Nein

Ja
Patch-Definitionen, die vom VMware-Portal (online) heruntergeladen werden
  • VMware vCenter Update Manager mit Host-Patch-Baseline
  • vSphere Host Update Utility
Nein
Ja

Hinweis: Direkte Upgrades von älteren Versionen als ESXi 3.5 Update 5 werden nicht unterstützt. Sie sollten zunächst ein Upgrade auf eine neuere unterstützte Version durchführen und anschließend ein Upgrade auf ESXi 4.0 Update 4 durchführen.

 

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Aktualisieren von vSphere-Client

Nach dem Upgrade von vCenter Server oder dem ESX/ESXi-Host auf vSphere 4.0 Update 4 werden Sie aufgefordert, ein Upgrade des vSphere-Clients auf vSphere Client 4.0 Update 4 durchzuführen. Das Upgrade des vSphere-Clients ist obligatorisch. Sie dürfen nur den aktualisierten vSphere-Client zum Zugriff auf vSphere 4.0 Update 4 verwenden.
Hinweis: Sie müssen vSphere Client 4.0 Update 4 zum Zugriff auf vCenter Server verwenden, die Teil einer Gruppe im verknüpften Modus mit mindestens einer Instanz von vCenter Server 4.0 Update 4 sind.

In dieser Version enthaltene Patches

Diese Version enthält alle Bulletins für die ESXi Server-Software, die vor dem Veröffentlichungsdatum dieses Produkts zur Verfügung standen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Patches herunterladen.

Patch-Version ESXi400-Update04 enthält die folgenden einzelnen Bulletins:

ESXi400-201111201-UG: Aktualisiert die Firmware
ESXi400-201111202-UG: Aktualisiert den vSphere-Client
ESXi400-201111203-UG: Aktualisiert VMware Tools

Weitere Informationen zu den Inhalten der Patches finden Sie in der Dokumentation, auf die auf der Download-Seite verwiesen wird.

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Behobene Probleme

Diese Update-Version enthält alle zusammengefassten Fixes des ESX400-201110001-Patches. Außerdem behebt sie Stabilitätsprobleme, die dazu führen konnten, dass frühere Update-Versionen von ESXi 4.0 fehlschlugen.

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Bekannte Probleme

In diesem Abschnitt werden bekannte Probleme dieser Version unter den folgenden Themengebieten beschrieben:

Sicherung

  • VMware Consolidated Backup (VCB) 1.5 Update 1 mit Windows 7 und Windows 2008 R2 x64
    VMware Consolidated Backup (VCB) 1.5 Update 1 unterstützt das Sichern und Wiederherstellen von Windows 7- und Windows 2008 R2 x64-Gastbetriebssystemen. Sicherungen auf Dateiebene werden bei Windows 7- oder Windows 2008 R2 x64-Gastbetriebssystemen jedoch nicht unterstützt.

  •   VMware Consolidated Backup (VCB) wird nicht mit Fehlertoleranz unterstützt
    Ein auf einer FT-aktivierten virtuellen Maschine durchgeführtes VCB-Backup schaltet sowohl die primären als auch die sekundären virtuellen Maschinen aus und führt möglicherweise dazu, dass die virtuellen Maschinen unbrauchbar werden.

    Umgehung: Keine

CIM und API

  •  Einige VRM-Sensoren der Stromversorgung werden nicht auf der Registerkarte "vCenter-Hardwarestatus" für die Server IBM x3850 und x3950 M2 angezeigt
    Auf der Registerkarte Hardwarestatus von vCenter Server werden die Sensoren auf der Registerkarte Hardwarestatus für Server vom Typ IBM x3850 und x3950 M2 nicht für alle Statuszustände des PS VRM-Sensors angezeigt. Die CIM-Instanzen werden nicht entsprechend jedem Systemzustand des VRM-Sensors der Stromversorgung auf Servern vom Typ IBM x3850 und x3950 M2 erstellt. Der Grund ist ein Defekt in der IBM BMC-Firmware 4.5. Aus diesem Grund werden die Sensoren nicht auf der Registerkarte Hardwarestatus von "vCenter angezeigt.
  •  In Small Footprint CIM Broker wird eine falsche Versionsnummer aufgeführt
    Die vom SLP-Service aufgeführte Versionsnummer von Small Footprint CIM Broker ist falsch. Diese Version enthält die SFCB-Version 1.3.3, aber in den SLP-Abfrageinformationen wird die Version als 1.3.0 aufgeführt. Diese falsche Versionsnummer wirkt sich jedoch nicht auf die Nutzung des SLP-Dienstes aus. Für dieses Problem gibt es zurzeit keine Umgehung.
  •  Das CIM-Indication-Abonnement ist nach einem ESXi-Update nicht mehr verfügbar
    Das CIM-Indication-Abonnement geht verloren, wenn Sie zwischen ESXi-Updates aktualisieren oder Patches aufspielen. Die Informationen zum Empfänger der Indication werden durch das Upgrade überschrieben und gehen so verloren.

    Umgehungen: Beide der folgenden Umgehungen haben sich als effektiv erwiesen. Wenden Sie die Methode an, die für Ihre Bereitstellung am besten geeignet ist.

    • Führen Sie eine erneute Subskription der CIM-Indications durch
      Möglicherweise ist es nicht möglich, diese Umgehung anzuwenden. In manchen Fällen ist ein erneutes Abonnement der CIM-Indications nicht möglich.

    • Kopieren sie die entsprechenden Dateien aus dem Backup-Repository in das neue Repository, wie in den nachfolgenden Teilschritten beschrieben.
      Bei dieser Umgehung werden die CIM XML-Indication-Abonnements wiederhergestellt.
      1. Verschieben Sie die folgenden Dateien aus dem Backup-Repository in das neue Repository:
        cim_indicationfilter
        cim_indicationfilter.idx
        cim_indicationhandlercimxml
        cim_indicationhandlercimxml.idx
        cim_indicationsubscription
        cim_indicationsubscription.idx
        cim_listenerdestinationcimxml
        cim_listenerdestinationcimxml.idx
        .
        Verschieben Sie beispielsweise die vorherigen Dateien aus dem Backup-Repository wie /var/lib/sfcb/registration/repository.previous/root/interopin das neue Repository wie
        /var/lib/sfcb/registration/repository/root/interop
      2. Starten Sie den Prozess sfcbd-watchdogneu.

Gastbetriebssystem

  • Virtuelle Debian 5-Maschinen zeigen während Snapshot-Vorgängen eine Fehlermeldung an (KB 1037897)
  • Virtuelle Windows Server 2008 R2-Maschine mit VMXNET 3-Treiber schlägt fehl (KB 1037894)
  • Das Entfernen der Festplatte aus einer virtuellen Maschine mit einem RHEL3-Gastbetriebssystem, ohne dass das Gastbetriebssystem informiert wurde, führt dazu, dass die virtuelle Maschine nicht mehr funktioniert
    Wenn bei einem 32-Bit-System eine Festplatte einer virtuellen Maschine mit einem RHEL3-Gastbetriebssystem und einem BusLogic-Treiber bei laufendem Betrieb entfernt wird, ohne dass das Gastbetriebssystem darüber informiert wurde, funktioniert die virtuelle Maschine nicht mehr.

    Umgehung: Entfernen Sie die Festplatte explizit aus dem Gastbetriebssystem. Rufen Sie zuerst die Details über die Festplatte, die Sie entfernen möchten, aus /proc/scsi/scsi ab:

    1. Merken Sie sich die HOST CHAN ID und die LUN-Nummern des Geräts in /proc/scsi/scsi
    2. Führen Sie an der RHEL-Konsole den folgenden Befehl aus:

      echo "scsi remove-single-device HOST CHAN DEV LUN" > /proc/scsi/scsi

  • Virtuelle Maschine unter Solaris 10 U4 reagiert nicht mehr während eines Upgrades der VMware Tools
    Das Upgrade oder der Neustart der VMware Tools in einer virtuellen Maschine unter Solaris 10 U4 mit einem erweiterten vmxnet-Adapter kann möglicherweise dazu führen, dass das Gastbetriebssystem nicht mehr reagiert und die Installation nicht mehr fortgesetzt werden kann.

    Solaris 10 U5 und spätere Versionen sind von diesem Problem nicht betroffen.

    Umgehung: Bevor Sie VMware Tools installieren oder aktualisieren, sollten Sie vorübergehend den erweiterten vmxnet-Adapter neu konfigurieren, indem Sie entweder dessen Autokonfigurationsdateien in /etc/ entfernen oder die virtuelle Hardware entfernen.

  • Geräte, die im laufenden Betrieb an den BusLogic-Adapter angeschlossen werden, sind im Linux-Gastbetriebssystem nicht sichtbar
    Geräte, die an einen im laufenden Betrieb angeschlossenen BusLogic-Adapter angeschlossen werden, werden von einem Linux-Gastbetriebssystem nicht erkannt, wenn dieses zuvor über einen anderen BusLogic-Adapter verfügte. Außerdem schlägt möglicherweise das Entfernen des BusLogic-Adapters im laufenden Betrieb fehl. Dieses Problem tritt auf, weil der in Linux-Distributionen verfügbare BusLogic-Treiber keine Hot-Plug-APIs unterstützt. Dieses Problem betrifft nicht das Hinzufügen von Festplatten zum Adapter im laufenden Betrieb, sondern nur das Hinzufügen des Adapters selbst im laufenden Betrieb.

    Umgehung: Verwenden Sie zum Hinzufügen im laufenden Betrieb einen anderen Adapter, beispielsweise einen parallelen Adapter oder den SAS LSI Logic-Adapter. Wenn ein BusLogic-Adapter erforderlich ist, sollten Sie versuchen, den Adapter im laufenden Betrieb zu entfernen, nachdem Sie den BusLogic-Treiber im Gastbetriebssystem entladen haben. Sie können außerdem versuchen, den im laufenden Betrieb hinzugefügten Adapter zu steuern, indem Sie eine andere Instanz des BusLogic-Treibers laden. Sie können eine andere Instanz des BusLogic-Adapters laden, indem Sie den Befehl modprobe -o BusLogic1 BusLogic ausführen (wobei Sie für jede Hinzufügeaktion im laufenden Betrieb BusLogic1 durch BusLogic2, BusLogic2 durch BusLogic3 usw. ersetzen).

  • Bei virtuellen Maschinen mit Windows NT-Gastbetriebssystemen ist die Bestätigung einer Warnmeldung erforderlich, die generiert wird, wenn die virtuelle Maschine ein automatisches Upgrade der VMware Tools versucht
    Wenn Sie die Option festlegen, automatisch vor jedem Einschaltvorgang für Windows NT-Gastbetriebssysteme VMware Tools zu prüfen und zu Upgrade, erscheint die folgende Warnmeldung:

    Automatische Installation des vmxnet-Treibers fehlgeschlagen. Dieser Treiber muss manuell installiert werden.

    Umgehung: Das Upgrade wird so lange angehalten, bis die Warnung bestätigt wird. Melden Sie sich beim Windows NT-Gastbetriebssystem an und bestätigen Sie die Warnmeldung, um das Upgrade abzuschließen.

  • Beim Erstellen einer virtuellen Maschine von Ubuntu 7.10 Desktop wird möglicherweise ein schwarzer Bildschirm angezeigt
    Wenn Sie die Installation für das Ubuntu 7.10 Desktop-Gastbetriebssystem auf einer virtuellen Maschine mit aktivierter Paravirtualisierung auf einem AMD-Host ausführen, bleibt der Bildschirm der virtuellen Maschine möglicherweise leer. Das korrekte Verhalten ist, dass das Installationsprogramm Ihnen die Anweisungen gibt, die CD aus dem Laufwerk zu entfernen und die Eingabetaste zu drücken.

    Umgehung: Drücken Sie die Eingabetaste. Die Installation wird fortgesetzt und die virtuelle Maschine neu gestartet. Außerdem tritt dieser Fehler nicht auf, wenn Sie die Installation auf einer virtuellen Maschine mit zwei oder mehr virtuellen Prozessoren starten.
  • Ein automatisches Upgrade der VMware Tools schlägt für eine virtuelle Maschine unter Red Hat Enterprise Linux 5.x möglicherweise fehl
    Ein automatisches Upgrade der VMware Tools schlägt schlägt möglicherweise für eine virtuelle Maschine unter Red Hat Enterprise Linux 5.x fehl, die mittels Cold-Migration von einem ESXi 3.0.3-Host auf einen ESX/ESXi 4.0 Update 1-Host migriert wurde. Folgender Fehler tritt auf: Fehler beim Aktualisieren der VMware Tools.

    Umgehung: Upgrade Sie VMware Tools auf dem ESXi 4.0 Update 1-Host manuell.

Internationalisierung

  • Bei der Eingabe des Namens der Ausgabedatei der parallelen/seriellen Schnittstelle werden keine Nicht-ASCII-Zeichen akzeptiert und es wird eine Fehlermeldung angezeigt
    Beim Konfigurieren einer virtuellen Maschine werden Dateinamen, die Nicht-ASCII-Zeichen enthalten, mit einer Fehlermeldung abgelehnt. Die Validierung von Dateinamen berücksichtigt keine in nicht-englischen Sprachen üblichen Sonderzeichen und kann dazu führen, dass Dateinamen nicht angenommen werden. Dieses Problem betrifft Ausgabedateien für serielle und parallele Schnittstellen und kann auch ISO- und FLP-Namen sowie VMDK-Dateinamen betreffen.

    Umgehung: Beschränken Sie den kompletten Datenspeicherinhalt (Verzeichnisse und Dateinamen) auf ASCII-Zeichen.

Lizenzierung

  • Ein Host mit einer einzelnen Serverlizenz, der nicht zu vCenter Server hinzugefügt werden kann, verfügt nicht über die Option, während eines nachfolgenden Vorgangs zum Hinzufügen eines Hosts die Lizenzierung entsprechend zu korrigieren
    Wenn ein ESX- oder ESXi-Host, der mit einer einzelnen Serverlizenz konfiguriert ist, zu einem lizenzierten vCenter Server hinzugefügt wird, zeigt vCenter Server eine Fehlermeldung an, die angibt, dass der Host nicht hinzugefügt werden kann.

    Umgehung: Entfernen Sie den nicht verbundenen Host und fügen Sie ihn mit einer Lizenz für mehrere Server erneut hinzu.

  • Virtuelle Maschinen können nicht eingeschaltet werden, wenn während einer Skript- oder einer interaktiven Installation bestimmte Lizenzen installiert werden
    Falls Sie beim Installieren von ESX/ESXi nicht über die richtigen Lizenz-Seriennummern für Ihre Hardware verfügen, tritt möglicherweise ein Lizenzierungsfehler auf. Dieses Problem tritt auf, weil während der Installation der Anbieter und die Ressource die Überprüfung der Validierung von Lizenzschlüsseln nicht durchführen. Nach der Validierung einer Lizenz mit lib/licensecheck ist ein anschließender Test erforderlich, um zu überprüfen, ob das installierte System den Lizenzbeschränkungen entspricht. Das Installationsprogramm führt jedoch die zweite Prüfung nicht durch.

    Umgehung: Wechseln Sie in den Bewertungsmodus und rufen Sie anschließen vom Portal die entsprechende Lizenz ab.

  • Erworbene Add-On-Lizenzen werden nicht in der Lizenzliste der Seite "Lizensierung" des vSphere-Clients angezeigt
    Wenn Sie auf der Seite "Lizensierung" des vSphere-Clients Ihre erworbenen Lizenzen ansehen, sehen Sie keinen eigenen Produkteintrag für Add-On-Editionen. Wenn Sie beispielsweise eine Lizenz für vSphere 4.0 Standard mit vMotion oder vSphere 4.0 Standard mit vMotion und Data Recovery erworben haben, erscheint nur die vSphere 4.0 Standard-Lizenz.

    Umgehung: Führen Sie zum Anzeigen der Produkt- und Add-On-Funktionen für einen Lizenzschlüssel die folgenden Schritte aus:

    1. Klicken Sie auf der vSphere-Startseite auf Lizenzierung.
    2. Klicken Sie zum Starten des Lizenzassistenten in der oberen rechten Ecke auf vSphere-Lizenzen verwalten .
    3. Klicken Sie auf Weiter, um zur Seite „Lizenz zuweisen“ zu wechseln.
    4. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Hostlizenzschlüssel, um die verfügbaren Produkt- und Add-On-Funktionen anzuzeigen.

Sonstige Probleme

  • Der ESXi 4.0.x-Host meldet eine falsche visorfs-Nutzungsstatistik (KB 1037361)
  • Vom Benutzer erstellte Dateien im ESXi-Verzeichnis /tmp werden nach jedem Neustart des Hosts gelöscht
    Wenn Sie oder die Benutzer, die Sie unterstützen, temporäre Dateien, wie z. B. anwendungsgenerierte Protokolldateien, im ESXi-Verzeichnis /tmp speichern, gehen diese Dateien bei jedem Neustart des Hosts verloren.

    Umgehung: Verwenden Sie zum Speichern von benutzergenerierten Dateien und Verzeichnissen nicht das ESXi-Verzeichnis /tmp.

  • Eine Datei, die nicht entpackt werden kann, könnte Diagnosedaten von vCenter enthalten
    Beim Extrahieren einer .tgz-Datei, die Diagnosedaten von vCenter enthält, wird ein Dialogfeld, in dem die Dateien aufgelistet sind, die nicht extrahiert werden können, sowie eine Fehlermeldung angezeigt:

    Symbolischer Link verweist auf fehlende Dateien.

    Umgehung: Keine

  • Der Linux-Befehl "rm -rf" schlägt möglicherweise auf ESXi-Hosts fehl
    Wenn Sie rm -rf in einem Verzeichnis mit mehr als 380 Dateien ausführen, schlägt der Befehl mit folgendem Fehler fehl:

    Verzeichnis nicht leer.

    Dieses Problem wird durch eine Einschränkung des Red Hat 2.6-Kernels verursacht.

    Umgehung: Führen Sie einen dieser Aufgaben aus:

    • Löschen Sie die Verzeichnisse unter Verwendung des vSphere-Client-Datenspeicherbrowsers.
    • Führen Sie rm -rf mehrfach aus, bis alle Einträge gelöscht sind. Bei jedem Aufruf von rm -rf werden höchstens 380 Einträge gelöscht.
  • ESXi-Hosts mit einer TLS LDAP-Konfiguration erlauben es LDAP-Benutzern nicht, sich anzumelden
    ESXi-Administratoren können neben LDAP die TLS-Authentifizierung unter Verwendung des folgenden Befehls aktivieren:

    esxcfg-auth --enableldap --enableldapauth --enableldaptls --ldapserver=<Server IP/Name> --ldapbasedn="dc=<LDAP DC Name>"

    Nach dem Einschalten der Authentifizierung können Sie sich beim ESXi-Host nicht mehr mit einem LDAP-Benutzernamen anmelden. Zudem können Sie den Speicherort der Zertifikatsdatei /etc/openldap/cacerts/client.pemnicht in der Befehlszeile angeben.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Öffnen Sie die Datei /etc/ldap.confin einem Editor, fügen Sie Folgendes hinzu und speichern Sie die Datei:

      URI ldaps://linux-ldaptls/
    2. Öffnen Sie die Datei /etc/openldap/ldap.conf in einem Editor, fügen Sie Folgendes hinzu und speichern Sie die Datei:

      URI ldaps://linux-ldaptls/
      TLS_CACERT /etc/openldap/cacerts/client.pem
      BASE dc=ns,dc=suchi,dc=com
  • Einstellung der Core-Dump-Partition des ESX/ESXi-Hosts ist unter bestimmten Bedingungen nicht dauerhaft
    Wenn Sie den Speicherort /root der Core-Dump-Partition ändern und innerhalb einer Stunde nach dieser Änderung, aber bevor der Host neu gestartet wird, der ESX/ESXi-Host ausfällt, wird die Core-Dump-Partition auf ihre ursprüngliche Einstellung /root zurückgesetzt.

    Umgehung: Führen Sie nach dem Ändern der Core-Dump-Partition sofort esxcfg-boot aus.

  • Warnmeldung hinsichtlich "Execute Disable/No Execute CPU feature" an der lokalen Konsole empfangen
    Die Warnmeldung The Execute Disable/No Execute CPU feature is not enabled for this machine erscheint auf der lokalen Konsole, wenn entweder auf einem HP-System mit deaktivierter Option No-Execute Memory Protection im System-BIOS der Maschine oder auf einem Dell-System mit deaktivierter Option Execute Disable im System-BIOS der Maschine ESXi 4.0 installiert ist.

    Umgehung: Aktivieren Sie No-Execute Memory Protection bzw. Execute Disable im BIOS der HP- bzw. der Dell-Maschine.

  • Das Beenden oder der Neustart des vCenter Server-Dienstes über das Windows Services Control MMC-Plug-In kann zu einer Fehlermeldung führen
    Unter bestimmten Bedingungen dauert das Starten des vCenter Server-Dienstes möglicherweise länger als gewöhnlich. Das Beenden und der Neustart des vCenter Server-Dienstes über das Windows Services Control MMC-Plug-In kann zur folgenden Fehlermeldung führen:

    Dienst konnte nicht in angemessener Zeit reagieren.

    Diese Meldung bedeutet, dass die für das Herunterfahren oder Starten von vCenter Server erforderliche Zeit den standardmäßig konfigurierten, systemweiten Zeitüberschreitungswert zum Beenden und Starten von Diensten überschritten hat.

    Umgehung: Aktualisieren Sie nach ein paar Minuten den Bildschirm für die Dienstesteuerung. Es sollte nun angezeigt werden, dass der Dienst ordnungsgemäß gestoppt und neu gestartet wurde.

Netzwerk

  • Durch das Entfernen eines mit einem vDS konfigurierten ESX/ESXi-Hosts von einem vCenter Server-System wird der Netzwerkstatus auf dem Host inkonsistent
    Wenn Sie einen mit einem vDS konfigurierten ESX/ESXi-Host von einem vCenter Server-System entfernen, kann der Host die Verbindung mit dem vDS nicht wieder herstellen. Wenn Sie den Host wieder zum vCenter Server-System hinzufügen, wird eine Warnung ähnlich der Folgenden angezeigt:

    Der verteilte virtuelle Switch, der den Proxy-Switches d5 6e 22 50 dd f2 94 7b-a6 1f b2 c2 e6 aa 0f bf auf dem Host entspricht, ist nicht in vCenter vorhanden oder enthält diesen Host nicht.

    Die virtuellen Maschinen funktionieren nach wie vor auf ihren jeweiligen Ports, aber neue virtuelle Maschinen dürfen nicht eingeschaltet werden. Sie können mithilfe eines mit dem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Clients die vDS-Einstellungen für diesen Host ändern.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Verwenden Sie zum Herstellen einer direkten Verbindung zum ESX/ESXi-Host einen vSphere-Client. Diese Umgehung erfordert eine Direktverbindung.
    2. Migrieren Sie die virtuellen Maschinen nacheinander von den ungültigen vDS-Ports, indem Sie die Einstellungen der jeweiligen virtuellen Maschine bearbeiten. Dies hat eine länger andauernde Unterbrechung des Netzwerks für die virtuellen Maschinen zur Folge.
    3. Wählen Sie Host > Konfiguration > Netzwerk > Verteilter virtueller Switch und klicken Sie auf Entfernen.
    4. Aktualisieren Sie in einem vSphere-Client, der mit dem vCenter Server-System verbunden ist, die Netzwerkeinstellungen des Hosts. Die Fehler werden gelöscht.
    5. Fügen Sie den Host entweder manuell oder unter Verwendung eines Hostprofils wieder zum vDS hinzu.
    6. Migrieren Sie die virtuellen Maschinen zurück zu ihren jeweiligen Ports oder Portgruppen auf dem vDS. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den vDS und wählen Sie Netzwerk virtueller Maschinen migrieren. Dies hat auch eine länger andauernde Unterbrechung des Netzwerks für die virtuellen Maschinen zur Folge.
  • VLAN-Tagging funktioniert nicht in SLES10-Gastbetriebssystemen, wenn Oplin-Netzwerkkarten im Passthrough-Modus (FPT) verwendet werden
    Dieses Problem tritt auf, wenn ein Oplin 10GB-Adapter einer virtuellen Maschine zugewiesen wird, die das SUSE Enterprise Linux 10 (SLES10) 32-Bit- oder 64-Bit-Gastbetriebssystem als FPT-Gerät (fixed passthrough) ausführt, und das Gastbetriebssystem zur Durchführung von VLAN-Tagging konfiguriert ist. In einem solchen Fall verschlechtert sich der TCP-Verkehr und ein Aufruf von netperf wird vorzeitig mit einer Fehlermeldung beendet. Der ICMP-Verkehr geht noch durch und Sie können noch pingen.

    Umgehung: Führen Sie tcpdump aus, während der TCP-Verkehr noch aktiv ist. Durch das Ausführen von tcpdump wird die Netzwerkkarte in den Promiscuous-Modus versetzt. Dies stellt sicher, dass der Verkehr ordnungsgemäß fließt. Dabei werden aber sehr viele CPU-Zyklen auf dem Gastbetriebssystem konsumiert.

  • Die gemeinsame Nutzung eines Dual-Funktion-Adapters QLogic 2532 durch eine virtuelle Maschine und eine andere virtuelle Maschine oder den VMkernel bei VMDirectPath Gen I kann zu Datenverlusten führen
    Wenn Sie einen Dual-Funktion-Adapter QLogic 2532 für VMDirectPath IO konfigurieren und die erste PCI-Funktion einer virtuellen Maschine sowie die zweite einem VMkernel oder einer anderen virtuellen Maschine zuweisen, kann dies zu Datenverlust führen. Dies liegt daran, dass beide Ports die gleichen Daten zum Anmelden bei Fabric verwenden und über die gleichen Speichersichtbarkeit verfügen. VMware unterstützt diese Konfiguration für VMDirectPath IO nicht.

    Umgehung: Wenn der Dual-Funktion-Adapter von einer virtuellen Maschine und dem VMkernel gemeinsam genutzt werden muss, weisen Sie die erste PCI-Funktion der virtuellen Maschine und die zweite dem VMkernel zu. Die PCI-Funktionen können nicht zwischen zwei virtuellen Maschinen aufgeteilt werden.

  • Verbindungsstatusprobleme mit Neterion-Netzwerkkarten treten möglicherweise bei Foundry Edgeiron 8X10G-Switches auf
    Wenn auf einem Foundry Edgeiron 8X10G-Switch ein aktiver Port über einen längeren Zeitraum wiederholt aktiviert und deaktiviert wird, führt dies möglicherweise dazu, dass der Port permanent in den Status Link deaktiviert versetzt wird.

    Umgehung: Starten Sie den Switch neu oder verwenden Sie einen anderen Switch-Port.

  • NetXen-Chipset bietet keine Hardwareunterstützung für VLANs
    Die NetXen-Netzwerkkarte zeigt keine Hardwareunterstützung für VMNET_CAP_HW_TX_VLAN und VMNET_CAP_HW_RX_VLAN an. Dies liegt daran, dass der NetXen-Chipset keine Hardwareunterstützung für VLANs bietet. NetXen-VLAN-Unterstützung ist auf Softwarebasis verfügbar.
  • Bei der benutzerdefinierten Erstellung einer virtuellen Maschine können maximal vier Netzwerkkarten hinzugefügt werden
    Während der Erstellung einer virtuellen Maschine mit der Option "Benutzerdefiniert" zeigt der vSphere-Client den Konfigurationsbildschirm "Netzwerk" an. Auf diesem Bildschirm werden Sie aufgefordert, die Anzahl an Netzwerkkarten anzugeben, die verbunden werden sollen. Im Dropdown-Menü können maximal vier Netzwerkkarten ausgewählt werden. Mit ESX/ESXi 4.0 Update 1 werden jedoch 10 Netzwerkkarten unterstützt.

    Umgehung: Sie können weitere Netzwerkkarten hinzufügen, indem Sie den folgenden Vorgang ausführen.
  1.  
    1. Navigieren Sie mithilfe des vSphere-Clients zu Home> Bestandsliste> VMs und Vorlagen.
    2. Klicken Sie bei ausgewählter Registerkarte "Erste Schritte" auf "VM-Einstellungen bearbeiten".
    3. Klicken Sie auf "Hinzufügen".
    4. Wählen Sie "Ethernet-Adapter" und klicken Sie auf "Weiter".
    5. Fahren Sie mit der Auswahl der geeigneten Einstellungen für Ihr Szenario fort.
  • Die VmwVmNetNum des VM-INFO MIB wird als Ethernet0 angezeigt, wenn "snmpwalk" ausgeführt wird
    Wenn "snmpwalk" für VM-INFO MIB auf einem ESX/ESXi-Host ausgeführt wird, wird die VmwVmNetNum des VM-INFO MIB als Ethernet0 statt Netzwerkadapter1 angezeigt, während die MOB-URL in der Beschreibung für VmwVmNetNum des VM-INFO als Netzwerkadapter1 angezeigt wird.

    Umgehung: Keine

  • Anwendungen, die VMCI-Sockets verwenden, schlagen nach der VM-Migration möglicherweise fehl
    Wenn Sie Anwendungen haben, die VMCI-Sockets (Virtual Machine Communication Interface) verwenden, schlagen die Anwendungen nach einer VM-Migration möglicherweise fehl, wenn die von der Anwendung verwendeten VMCI-Kontextbezeichner bereits auf dem Zielhost verwendet werden. In diesem Fall funktionieren die auf dem ursprünglichen Host erstellten VMCI-Stream- oder Datagram-Sockets nicht mehr ordnungsgemäß. Zudem wird es unmöglich, neue Stream-Sockets zu erstellen.

    Umgehung: Laden Sie bei Windows-Gastbetriebssystemen den Gast-VMCI-Treiber neu, indem Sie das Gastbetriebssystem neu starten oder das Gerät über den Gerätemanager aktivieren. Beenden Sie bei Linux-Gastbetriebssystemen alle Anwendungen, die VMCI-Sockets verwenden, entfernen und laden Sie das vsock-Kernelmodul neu und starten Sie die Anwendungen erneut.

  • Das Anwenden von Portgruppen mit mehreren statisch zugewiesenen VMKNICs oder VSWIFs führt zu wiederholten Aufforderungen zur Angabe einer IP-Adresse
    Das Anwenden einer vDS-Portgruppe mit mehreren statisch zugewiesenen VMKNICs oder VSWIFs führt dazu, dass der Benutzer wiederholt zur Angabe einer IP-Adresse aufgefordert wird. Über DHCP zugewiesene Schnittstellen sind davon nicht betroffen.

    Umgehung: Verwenden Sie nur eine statisch zugewiesene VMKNIC oder VSWIF pro Portgruppe. Wenn auf derselben vDS-Portgruppe mehrere statisch zugewiesene VMKNICs gewünscht werden, weisen Sie jede VMKNIC oder VSWIF einer eindeutigen Gruppe von Diensten (z. B. vMotion, Fehlertoleranz und anderen Diensten) zu.

  • Die Konsole für das Gastbetriebssystem fällt aus und Sie können über die Konsole nicht auf das Gastbetriebssystem zugreifen, wenn Sie für einen verteilten vNetwork-Switch oder einen vSwitch, der über die Servicekonsolen- oder die Verwaltungsnetzwerk-Portgruppe verfügt, den MTU-Wert auf weniger als 1500 festlegen
    Wenn Sie für den verteilten vNetwork-Switch oder den vSwitch, der die Servicekonsolen-Portgruppe für ESX oder die Verwaltungsnetzwerk-Portgruppe für ESXi Embedded enthält, den MTU-Wert auf weniger als 1500 festlegen, fällt die Konsole für das Gastbetriebssystem aus und Sie können über die Konsole nicht auf das Gastbetriebssystem zugreifen. Die Servicekonsolen-Portgruppe für ESX und die Verwaltungsnetzwerk-Portgruppe für ESXi Embedded müssen mit einem vSwitch oder einem verteilten vNetwork-Switch verbunden sein, dessen MTU-Einstellung 1500 oder höher ist.

    Umgehung: Legen Sie die für den verteilten vNetwork-Switch oder den vSwitch, der die Servicekonsolen-Portgruppe für ESX oder die Verwaltungsnetzwerk-Portgruppe für ESXi Embedded enthält, den MTU-Wert nicht auf weniger als 1500 fest.

  • Das Abrufen von DNS- und Hostnamensinformationen vom DHCP-Server kann verzögert oder verhindert werden
  •  Bei einem Upgrade von ESX 3.5-Hosts auf ESX 4.0 laden einige der Netzwerkgeräte den Treiber e1000e anstelle des Treibers e1000
    Wenn für Hosts vom Typ ESX 3.5 Update 4 oder ESX 3.5 Update 5 ein Upgrade auf ESX 4.0 oder höher durchgeführt wird, wird bei den folgenden Netzwerkgeräten der Treiber e1000e anstelle des Treibers e1000 geladen:
    • Intel 82571EB Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 105e, 105f, 1060, 10a4, 10a5, 10bc)
    • Intel 82572EI Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 107d, 107e, 107f, 10b9)
    • Intel 82573V Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 108b)
    • Intel 82573E Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 108c)
    • Intel 80003ES2LAN Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 1096, 1098, 10ba, 10bb)
    • Intel 82573L Gigabit Ethernet Controller (einschließlich 109a)
  • Das Ändern der Netzwerkeinstellungen eines ESX/ESXi-Hosts verhindert, dass manche Software zur Überwachung des Hardwarestatus den Host automatisch erkennen kann
    Nach dem Ändern der Netzwerkeinstellungen eines ESX/ESXi-Hosts sind die Drittanbieter-Management-Tools, die auf der CIM-Schnittstelle basieren (in der Regel die Hardwarestatus-Überwachungs-Tools), nicht in der Lage, anhand des Service Location Protocol-Dienstes (SLP) den Host automatisch zu erkennen.
    Umgehung: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Hosts manuell in das Drittanbieter-Management-Tool ein. Alternativ können Sie slpdund sfcbd-watchdogneu starten, indem Sie die entsprechende Methode verwenden:
    Auf ESXi:
    1. Aktivieren Sie den Technical Support-Modus.
    2. Starten Sie slpdneu, indem Sie den Befehl /etc/init.d/slpd restartausführen.
    3. Starten Sie sfcbd-watchdogneu, indem Sie den Befehl /etc/init.d/sfcbd-watchdog restartausführen.

    Starten Sie die Verwaltungsagenten im Direct Console User Interface (DCUI) neu. Dadurch werden zusätzlich zu den Agenten, die von diesem Defekt betroffen sind, weitere Agenten auf dem Host neu gestartet, was sich noch störender auswirken kann.
    Auf ESX: Führen Sie in der ESX-Servicekonsole die folgenden Befehle aus:
    /etc/init.d/slpd restart
    /etc/init.d/sfcbd-watchdog restart

Serverkonfiguration

  • Hostprofile erfassen und duplizieren keine Duplexinformationen von physischen Netzwerkkarten
    Wenn Sie ein neues Hostprofil erstellen, werden die Duplexinformationen der physischen Netzwerkkarte nicht erfasst. Dies ist das beabsichtigte Verhalten. Wenn daher das Profil des Referenzhosts verwendet wird, um andere Hosts zu konfigurieren, wird die Duplexkonfiguration pro physischer Netzwerkkarte ausgehandelt. Somit können Sie Hosts mit einer Vielzahl von Funktionen der physischen Netzwerkkarte generisch behandeln.

    Umgehung: Ändern Sie das Hostprofil, nachdem es erstellt wurde, und wenden Sie die Parameter neu an, um einheitlich über alle Netzwerkkarten und Hosts hinweg, die unter Verwendung des Referenz-Hostprofils konfiguriert werden sollen, den Duplexwert der physischen Netzwerkkarte festzulegen.

    Führen Sie zum Bearbeiten des Profils die folgenden Schritte aus.

    1. Klicken Sie auf der Startseite des vSphere-Clients auf Hostprofile.
    2. Wählen Sie das Hostprofil aus der Bestandsliste aus, klicken Sie auf die Registerkarte "Übersicht" und klicken Sie anschließend auf Profil bearbeiten.
    3. Wählen Sie Netzwerkkonfiguration > Konfiguration der physischen Netzwerkkarte > Bearbeiten.
    4. Wählen Sie im Dropdown-Menü "Feste Konfiguration der physischen Netzwerkkarte" aus und geben Sie die Geschwindigkeit und die Duplexinformationen ein.
  • Der Systemstatus der ESX/ESXi-Host-Serverkomponenten erscheint nicht auf der Registerkarte "Hardwarestatus"
    Wenn Sie die Nummer des HTTPS-Ports in der SFCB-Konfigurationsdatei ( sfcb.cfg) auf einen Port ändern, der nicht der Standardport ist, und den SFCB-Server (CIM) neu starten, erscheint der Systemstatus der Serverkomponenten des ESX/ESXi-Hosts nicht auf der Registerkarte "Hardwarestatus". Dieses Verhalten kommt zum Vorschein, wenn Sie sich direkt an einem ESX/ESXi-Host anmelden und auf die Registerkarte Konfiguration klicken, um den Systemstatus anzuzeigen. Statusinformationen für die Serverkomponenten erscheinen nicht. Dieses Problem tritt auf, weil vCenter Server und der SFCB-Server über verschieden Ports kommunizieren.

    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass der SFCB-Server nur über den Standardport kommuniziert.

  • SNMP-PowerOn-Traps werden während eines Neustarts von "vmware_hostd" generiert
    Wenn Sie " vmware_hostd" neu starten, sollte standardmäßig nur die "Warm Start"-Trapmeldung generiert werden. Für alle auf Ihrem Host ausgeführten virtuellen Maschinen werden jedoch auch die PowerOn-Trapmeldungen generiert.

    Umgehung: Sie können die PowerOn-Trapmeldungen ignorieren.

  • ESX/ESXi schlägt möglicherweise beim Erkennen des zweiten Ports auf bestimmten IBM-Servern mit Dual-Port-FC-HBAs fehl
    Wenn Sie IBM x3650-Server mit Dual-Port-FC-HBAs verwenden, kann ESX/ESXi möglicherweise den zweiten Port nicht erkennen. Dieses Problem tritt möglicherweise auch auf anderen IBM-Servern mit derselben BIOS-Version auf.

    Umgehung: Führen Sie je nach Typ des von Ihrem Server verwendeten Adapters einen der folgenden Schritte aus:

    • Aktualisieren Sie für QLogic HBAs das IBM BIOS auf die neueste Version (Version 1.2).
    • Es gibt folgende Lösungen für Emulex HBAs:
      • Wenn Sie ESX von einer SAN aus starten, deaktivieren Sie die lokale Festplatte im BIOS des IBM-Servers.
      • Wenn Sie ESX von einer lokalen Festplatte oder ESXi starten, deaktivieren Sie BootBIOS für beide Ports auf dem Emulex HBA.

Speicher

  • Wenn Sie ESXi Installable-Hosts auf einer LUN eines Netzwerkspeichers installieren, startet nur ein ESXi-Host von diesem Image und der Start weiterer ESXi-Hosts von der LUN schlägt fehl
    Hostkonfigurationsdateien werden in derselben LUN gespeichert, in der auch das Host-Image gespeichert ist, und haben eine 1:1-Zuordnung. Daher benötigt jeder Host eine eindeutige LUN, um ESXi von einem Netzwerkspeicher starten zu können. Es können nicht mehrere Hosts von derselben LUN gestartet werden.

    Hinweis: Das Starten vom Netzwerk für ESXi ist experimentell.

    Umgehung: Erstellen Sie eine eindeutige LUN pro Host mit je einem Start-Image pro Host.

  • Die Eingabe von zusätzlichen statischen Erkennungszielen für Hardware-iSCSI schlägt möglicherweise fehl
    Der Versuch, beim Konfigurieren Ihres Hardware-iSCSI-Adapters zusätzliche statische Erkennungsziele einzugeben, schlägt möglicherweise fehl. Dies geschieht, wenn ein neues Ziel denselben iSCSI-Namen als das vorhandene Ziel aufweist, auch wenn sich ihre IP-Adressen unterscheiden.

    Umgehung: Verwenden Sie beim Konfigurieren von Hardware-iSCSI Statische Erkennungsziele mit verschieden iSCSI-Namen.

  • Der Pfadstatus für das CLARiiON iSCSI-Speichersystem ändert sich von "Ausgefallen" in "Aktiv" bzw. von "Aktiv" in "Ausgefallen", wenn mit dem Software-iSCSI-Initiator von ESX/ESXi auf das System zugegriffen wird
    Wenn Sie zum Zugreifen auf das CLARiiON iSCSI-Speichersystem den Software-iSCSI-Initiator verwenden, ändert sich der Pfadstatus häufig von "Ausgefallen" in "Aktiv" bzw. von "Aktiv" in "Ausgefallen". Dies liegt daran, dass CLARiiON den erweiterten Parameter "Verzögerte Quittierung (ACK)" nicht unterstützt, der standardmäßig auf Ihrem ESX/ESXi-Host aktiviert ist.

    Umgehung: Deaktivieren Sie auf Ihrem ESX/ESXi-Host den Parameter "Verzögerte Quittierung (ACK)", indem Sie die folgenden Schritte ausführen:

    1. Melden Sie sich am vSphere-Client an, und klicken Sie im Bestandslistenfenster auf den Host.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration und anschließend auf Speicheradapter.
    3. Wählen Sie den zu konfigurierenden Software-iSCSI-Initiator aus und klicken Sie auf Eigenschaften.
    4. Klicken Sie auf der Registerkarte "Allgemein" auf Erweitert.
    5. Heben Sie die Auswahl von Verzögerte Quittierung (ACK) auf.
  • Wenn Sie die PSP_RR-Pfadauswahlrichtlinie mit Failover-Clustering verwenden, treten Probleme bei gemeinsam genutzten Festplatten auf und der Cluster funktioniert möglicherweise nicht
    Das Failover-Clustering führt SCSI-3-Reservierungen auf gemeinsam genutzten Festplatten durch. Das Senden einer SCSI-3-Reservierung entlang eines Pfads erlaubt es dem Cluster, SCSI-3-Reservierungen nur auf diesem Pfad vorzunehmen. Wenn später PSP_RR auf einen anderen Pfad wechselt, kann das Failover-Clustering möglicherweise keine Reservierung vornehmen oder andere SCSI-3-Befehle verwenden, die von der Reservierung abhängen.

    Umgehung: Stellen Sie Geräte, die für gemeinsam genutzte Festplatten verwendet werden, nicht auf PSP_RR um. Verwenden Sie stattdessen je nach Standardwert für das Array die PSP_MRU- oder PSP_FIXED-Richtlinien.

  • Das Hinzufügen eines QLogic iSCSI-Adapters zu einem ESX/ESXi-System schlägt fehl, wenn ein vorhandenes Ziel mit demselben Namen, aber mit einer anderen IP-Adresse, vorhanden ist
    Das Hinzufügen eines statischen Ziels für einen QLogic Hardware-iSCSI-Adapter schlägt fehl, wenn ein Ziel mit demselben iSCSI-Namen bereits vorhanden ist, auch dann, wenn sich die IP-Adressen unterscheiden.

    Sie können einen Qlogic iSCSI-Adapter auf einem ESX/ESXi-System nur mit einem eindeutigen iSCSI-Namen für ein Ziel installieren, jedoch nicht mit einer Kombination aus IP und iSCSI-Namen. Zudem unterstützen der Treiber und die Firmware mehrere Sitzungen, die auf denselben Endpunkt zugreifen.

    Umgehung: Keine. Verwenden Sie nicht denselben iSCSI-Namen, wenn Sie Ziele hinzufügen.

  • Das Starten von einer iSCSI-LUN ist möglicherweise zu langsam oder der Startvorgang schlägt fehl
    Falls iSCSI-Konfigurationsdaten vorhanden sind, bevor Sie beginnen, ein iSCSI-Startgerät über das QLogic-BIOS zu konfigurieren, können Sie doppelte iSCSI-Sitzungen für dasselbe Ziel erstellen. Wenn dies geschieht, sind E/A-Vorgänge möglicherweise sehr langsam oder sie schlagen fehl.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Wählen Sie im BIOS zum Entfernen vorhandener iSCSI-Konfigurationsdaten die Option Dauerhafte Ziele löschen.
    2. Fügen Sie iSCSI-Startkonfigurationsdaten hinzu.
  • Das Ändern des iSCSI-Parameters "Maximum Outstanding R2" auf Ihrem ESX/ESXi-Host in einen Wert größer als eins führt möglicherweise dazu, dass das Speichersystem der EMC CX3-Serie nicht ordnungsgemäß funktioniert
    Wenn Sie auf Ihrem ESX/ESXi-Host den Standardwert des iSCSI-Parameters "Maximum Outstanding R2" in einen Wert größer als eins ändern, funktioniert das Speichersystem der EMC CX3-Serie möglicherweise nicht richtig.

    Umgehung: Ändern Sie den Standardwert (1) für den Parameter "Maximal ausstehendes R2T" nicht.

  •   Die Portbindung kann in Zusammenhang mit IPv6-Ports nicht durchgeführt werden
    Die Portbindung ist ein Mechanismus zum Identifizieren von bestimmten VMkernel-Ports für die Verwendung durch den iSCSI-Speicherstack. Die Portbindung ermöglicht das Anwenden von Speicher-Multipathing-Richtlinien, wie z. B. VMware Round-Robin-Lastausgleich, MRU oder "fixed-path", auf iSCSI-Netzwerkkarten-Ports und Pfaden. Die Portbindung funktioniert nicht in Kombination mit IPv6. Wenn Benutzer die Portbindung konfigurieren, erwarten sie, dass sie zusätzliche Pfade für jede gebundene VMkernel-Netzwerkkarte sehen. Wenn Sie jedoch das Array unter einer globalen IPv6- Adresse konfigurieren, werden die zusätzlichen Pfade nicht eingerichtet. Benutzer sehen nur die Pfade, die auf einer IPv6-routbaren VMkernel-Netzwerkkarte eingerichtet wurden. Haben Benutzer beispielsweise zwei Zielportale und zwei VMkernel-Netzwerkkarten, so sehen sie bei Verwendung von IPv4 vier Pfade, aber nur zwei Pfade, wenn sie IPv6 verwenden. Weil es keine Pfade für Failover gibt, ist es nicht sinnvoll, eine Pfadrichtlinie einzurichten.

    Umgehung: Verwenden Sie IPv4 und die Portbindung, oder konfigurieren Sie das Speicher-Array und den ESX/ESXi-Host mit IPv6-Adressen des Typs "LOCAL SCOPE" auf demselben Subnetz (Switch-Segment). Zurzeit können Sie keine globale IPv6-Adressen zusammen mit der Portbindung verwenden.

  • Der ESX/ESXi-Host registriert keine Pfade, die von der Speicher-Manager-Anwendung hinzugefügt wurden
    Wenn Sie mithilfe der Speicher-Manager-Anwendung einen neuen Port zum Speichersystem hinzufügen, zeigt Ihr ESX/ESXi-Host keinen neuen Pfad zum Speichersystem an.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Stellen Sie sicher, dass der ESX/ESXi-Host auf den Port zugreifen kann.
    2. Entfernen Sie die physische Verbindung für den neu hinzugefügten Port.
    3. Warten Sie, bis der Zeitgeber abläuft.
    4. Stellen Sie die physische Verbindung wieder her.
  • Das Anfordern des Pfads für ein Gerät kann nicht aufgehoben werden, wenn Sie die "autoclaiming"-Option deaktiviert haben
    Sie können das Anfordern eines Pfads für ein Gerät nicht aufheben, nachdem Sie die "autoclaiming"-Option auf Aus/Deaktiviert gesetzt haben.

    Umgehung: Die "autoclaiming"-Option wird in ESX/ESXi 4.0 nicht unterstützt.

  • In seltenen Fällen schlagen Vorgänge, die sich mit VMFS-Änderungen befassen, nach wiederholten SAN-Pfad-Failovern möglicherweise für alle ESX/ESXi-Hosts, die auf eine bestimmte LUN zugreifen, fehl.
    In seltenen Fällen schlagen nach wiederholten Pfad-Failovern auf eine bestimmte SAN-LUN möglicherweise Versuche fehl, auf allen ESX/ESXi-Hosts, die auf diese LUN zugreifen, Vorgänge durchzuführen, wie z. B. das Erstellen eines VMFS-Datenspeichers, vMotion usw. Folgende Warnungen erscheinen in den Protokolldateien aller betroffenen Hosts:
    • I/O failed due to too many reservation conflicts.
    • Reservation error: SCSI reservation conflict

    Falls Sie die Reservierungskonfliktmeldungen auf allen Hosts sehen, die auf die LUN zugreifen, bedeutet dies, dass das Problem durch die SCSI-Reservierungen für die LUN, die nicht vollständig aufgeräumt wurde, verursacht wird.

    Umgehung: Führen Sie von einem beliebigen System im Cluster aus den folgenden Befehl zum Zurücksetzen der LUN aus, um die SCSI-Reservierung zu entfernen:

    vmkfstools -L lunreset /vmfs/devices/disks/

  • vCenter Server kann die RDM nicht öffnen, nachdem die LUN des RDM geändert wurde
    VMware unterstützt keine LUN-Nummer-Änderungen (Positionsänderungen) innerhalb des Ziels. Wenn die LUN-Nummer geändert wird, kann vCenter Server die RDM, die auf der LUN basiert, nicht öffnen. Eine RDM-Datei (Raw Device Mapping) befindet sich auf dem VMFS-Datenspeicher und verweist auf eine LUN. Die LUN-Nummer zeigt die Position der LUN innerhalb des Ziels. Wenn sich diese Nummer (oder Position) ändert, ändert sich auch der vml-Bezeichner (vml_ID) für die RDM-Datei. Sie können beispielsweise VMFS-Datenspeicher nicht trennen und sie anschließend in einer anderen Reihenfolge neu verbinden. Dies ändert die Identifikation der LUN, sodass auf sie nicht mehr zugegriffen werden kann und vCenter Server verhindert, dass die virtuelle Maschine eingeschaltet wird. vSphere Client verwendet die vml_ID aus Gründen der Abwärtskompatibilität.

    Umgehung: Entfernen Sie die RDM und erstellen Sie sie neu. Eine neue vml_ID wird generiert, die die LUN erkennen kann.

  • vSphere-Client zeigt Laufwerksfehleralarme an, wenn auf ESX- und ESXi-Hosts mit IBM-Mehrknotensystemen das Laufwerk nicht vorhanden ist
    Auf manchen IBM-Mehrknotensystemen meldet die BMC-Firmware einen Laufwerksfehler für Laufwerkssteckplätze, wenn kein Laufwerk vorhanden ist. Der vSphere-Client meldet, dass der Laufwerksfehlersensor den Status "Alarm" hat. Die identischen Fehler werden in der IBM iLOM-Schnittstelle angezeigt.

    Umgehung: Keine. Ein Fehlerbericht wurde an IBM geschickt, um dieses Problem zu beschreiben.

  • NAS-Datenspeicher geben den verfügbaren Speicherplatz falsch wieder
    Wenn Sie den verfügbaren Speicherplatz für einen ESX/ESXi-Host mithilfe des Befehls df (ESXi) oder vdf (ESX) in der Host-Servicekonsole anzeigen lassen, handelt es sich bei dem gemeldeten Speicherplatz für ESX/ESXi-NAS-Datenspeicher um freien Speicherplatz und nicht um verfügbaren Speicherplatz. Der Speicherplatz von NFS-Volumes, der in der Spalte "Frei" angegeben wird, wenn Sie Speicher > Datenspeicher auf der Registerkarte Konfiguration des vSphere-Clients wählen, zeigt auch den freien Speicherplatz an, nicht den verfügbaren Speicherplatz. In beiden Fällen kann sich der freie von dem verfügbaren Speicherplatz unterscheiden.

    ESX-Dateisysteme unterscheiden nicht zwischen freien und verfügbaren Blöcken, sondern melden immer freie Blöcke für beide Blocktypen (genau genommen die Felder "f_bfree" und "f_bavail" der struct "statfs"). Freie und verfügbare Blöcke können sich bei NFS-Volumen unterscheiden.

    Umgehung: Sie können korrekte Informationen hinsichtlich des verfügbaren Speicherplatzes von NFS-Servern abrufen. Für ESX/ESXi gibt es keine Umgehung.

  • Harmlose Warnmeldungen zu Bereichskonflikten werden in den VMkernel-Protokollen für manche IBM-Server protokolliert
    Wenn der SATA/IDE-Controller im PCI-Konfigurationsbereich im Legacy-PCI-Modus arbeitet, wird möglicherweise eine Fehlermeldung ähnlich der Folgenden zu den VMkernel-Protokollen hinzugefügt:

    WARNING: vmklinux26: __request_region: Diese Meldung wurde einmal wiederholt: Region conflict @ 0x0 => 0x3

    Umgehung: Solche Fehlermeldungen sind harmlos und können bedenkenlos ignoriert werden.
  • Das Verwenden von Storage vMotion zum Verlagern einer virtuellen Maschine zurück in deren Quellvolume führt möglicherweise zu einem Fehler des Typs "Unzureichender Festplattenspeicher"
    Wenn Sie Storage vMotion zum Verschieben einer virtuellen Maschine in einen anderen Datenspeicher und anschließend zurück in deren Quellvolume verwenden, aktualisiert der vSphere-Client die Größe des Quelldatenspeichers nicht sofort, was zu einem Fehler führt.

    Umgehung: Aktualisieren Sie den Datenspeicher im vSphere-Client. Falls sich nach dem ersten Versuch die gemeldete Größe des Datenspeichers nicht ändert, warten Sie 30 Minuten und versuchen Sie es erneut.

  • Das Dienstprogramm "vmfs-undelete" steht ESX/ESXi 4.0 nicht zur Verfügung
    Bei ESX/ESXi 3.5 Update 3 wurde ein Dienstprogramm namens "vmfs-undelete" mitgeliefert, das zum Wiederherstellen von gelöschten .vmdk-Dateien verwendet wurde, sofern sie nicht auf Blockebene überschrieben wurden. Dieses Dienstprogramm steht ESX/ESXi 4.0 nicht zur Verfügung.

    Umgehung: Keine. Gelöschte .vmdk-Dateien können nicht wiederhergestellt werden.

  • Wenn der Speicherprozessor eines HP MSA2012fc-Speicher-Arrays zurückgesetzt wird, werden fälschlicherweise kritische Warnungen ausgegeben
    Beim Zurücksetzen des Speicherprozessors des HP MSA2012fc-Speicher-Arrays sendet das ESX/ESXi NMP-Modul (Native Multipathing) Warnungen oder kritische Einträge an die VMkernel-Protokolle. Diese Warnmeldungen geben an, dass das physische Medium für das Gerät geändert wurde. Diese Meldungen treffen jedoch nicht für alle LUN-Typen zu. Sie sind nur kritisch für Daten-LUNs, gelten jedoch nicht für Verwaltungs-LUNs.

    Umgehung: Das Problem kann nicht umgangen werden. In diesem Szenario können Sie beruhigt die protokollierten Warnungen ignorieren, sofern sie sich auf Verwaltungs-LUNs beziehen.
  • Eine virtuelle Maschine kann beim Zurücksetzen der SCSI-LUNs eine Endlosschleife verursachen, die das Herunterfahren der virtuellen Maschine verhindert
    Wenn SCSI-Treiber (entweder BusLogic oder LSI Logic) einer virtuellen Maschine die LUNs aus irgendwelchen Gründen zurücksetzen, kann dies eine Endlosschleife verursachen.
    Versuche, die virtuelle Maschine abzuschießen, verlaufen nicht erfolgreich.
  •  Das Gastbetriebssystem meldet E/A-Fehler in Bezug auf LSI-Controller
    Online-Upgrades der Controller-Firmware auf einem Array mit einem LSI-Controller können möglicherweise E/A-Ausfälle auf virtuellen Maschinen verursachen, die auf das Array zugreifen. Viele Arrays verwenden einen LSI-Controller. Bei der folgenden Liste handelt es sich beispielsweise um einige gängige Arrays, die LSI-Controller einsetzen:
    • IBM DS48xx Serie
    • IBM DS 3xxx Serie
    • Dell MD3xxx Serie
    • Sun STK Flexline Serie

    Umgehung: Bevor Sie die Firmware auf einem Speichercontroller aktualisieren, leiten Sie von Hand alle LUNs auf den anderen Speichercontroller um und stellen Sie sicher, dass der ESX/ESXi-Host keine E/A an den Speichercontroller sendet.

  •  Die Befehle der Servicekonsole liefern möglicherweise irreführende Informationen über die Cisco UCS Qlogic FCoE-Controller
    Auf Cisco Unified Computing-Systemen (UCS) mit einem Qlogic FCoE-Controller wird über die Befehle der Servicekonsole esxcfg-scsidevs -aund lspcimöglicherweise nicht der Controller als Qlogic FCoE-Controller, sondern als Fibre-Channel-Controller identifiziert.

    Beispielsweise werden in der Ausgabe der folgenden Befehle der Servicekonsole die Cisco UCS Qlogic FCoE-Controller nicht ausdrücklich als FCoE-Controller identifiziert.

    • Der Befehl lspcifür Cisco UCS Qlogic FCoE Controller:
      04:00.0 Fibre Channel: QLogic Corp. ISP2432-based 4Gb Fibre Channel to PCI Express HBA (rev 03)
      04:00.1 Fibre Channel: QLogic Corp. ISP2432-based 4Gb Fibre Channel to PCI Express HBA (rev 03)


    • Der Befehl esxcfg-scsidevs -afür Cisco UCS Qlogic FCoE-Controller:
      vmhba1 qla2xxx link-up fc.20010025b500000a:20000025b500001a (0:4:0.0) QLogic Corp. ISP2432-based 4Gb Fibre Channel to PCI Express HBA
      vmhba2 qla2xxx link-up fc.20010025b500000a:20000025b500000a (0:4:0.1) QLogic Corp. ISP2432-based 4Gb Fibre Channel to PCI Express HBA

Unterstützte Hardware

  • Das Starten von VMware ESX schlägt möglicherweise auf Dell 2900-Servern fehl
    Wenn auf einem Server des Typs Dell 2900 ein älteres BIOS als 2.1.1 installiert ist, reagiert der VMkernel von ESX während des Starts möglicherweise nicht mehr. Dies ist auf einen Fehler im Dell BIOS zurückzuführen, der in der BIOS-Version 2.1.1 behoben ist.

    Umgehung: Aktualisieren Sie das BIOS auf die Version 2.1.1 oder später.

  • VMware ESXi Embedded starten nicht auf Servern des Typs HP DL385 G2, wenn das BIOS USB 1.1-Controller verwendet
    Systeme mit VMware ESXi Embedded erkennen auf Servern des Typs HP DL385 G2 die USB 1.1-Controller nicht. Daher schlägt der Start des ESXi-Systems fehl. Dieses Problem tritt auf Servern des Typs HP DL385 G2 immer auf, wenn das BIOS so eingestellt ist, dass der USB 1.1-Controller verwendet wird.

    Umgehung: Aktivieren Sie während der Startphase eines Systems mit ESXi Embedded den USB 2.0-Controller in den BIOS-Einstellungen. In manchen Installationen wird dieser Controller als V1.1+V2.0 angezeigt.

  • Es werden keine CIM-Alarme empfangen, wenn das Stromkabel und das Netzteil neu an HP-Server angeschlossen werden
    Es werden keine neuen SEL(IML)-Einträge für das erneute Anschließen des Stromkabels und des Netzteils auf HP-Servern erstellt, wenn eine unterbrochene Stromversorgung wiederhergestellt wird. Dies führt dazu, dass keine CIM-Alarme für diese Ereignisse generiert werden.

    Umgehung: Keine

  • Core-Dump schlägt mit einer Zeitüberschreitungsmeldung fehl
    Das Konfigurieren eines mit einem Perc 4/DC-Controller verbundenen Geräts als Core-Dump-Gerät, auf dem im Falle eines Systemabsturzes Crash-Dumps gespeichert werden, kann zu Zeitüberschreitungen und nicht gespeicherten Core-Dumps führen. Dieses Zeitüberschreitungsverhalten wurde bei verschiedenen Firmware-Versionen auf diesem Controller (z. B., 352B und 352D) und nur für Systemabstürze beobachtet. Es wurden keine Probleme beim E/A auf demselben Gerät beobachtet, wenn das System läuft.

    Umgehung: Konfigurieren Sie kein mit einem Perc 4/DC-Controller verbundenes Gerät als Core-Dump-Gerät für ESX/ESXi 4.0-Systeme.

  • ESX/ESXi auf der HP G6-Plattform mit P410i oder P410 Smart Array-Controller läuft während des Einschaltens der virtuellen Maschinen oder bei Festplatten-E/A-Vorgängen langsam
    Einige dieser Hosts laufen möglicherweise beim Einschalten von virtuellen Maschinen oder bei Festplatten-E/A-Vorgängen langsam. Die Hauptsymptom ist eine herabgestufte E/A-Leistung, wodurch viele Fehlermeldungen ähnlich der Folgenden in /var/log/messages protokolliert werden.

    Mar 25 17:39:25 vmkernel: 0:00:08:47.438 cpu1:4097)scsi_cmd_alloc returned NULL!
    Mar 25 17:39:25 vmkernel: 0:00:08:47.438 cpu1:4097)scsi_cmd_alloc returned NULL!
    Mar 25 17:39:26 vmkernel: 0:00:08:47.632 cpu1:4097)NMP: nmp_CompleteCommandForPath: Command 0x28 (0x410005060600) to NMP device
    "naa.600508b1001030304643453441300100" failed on physical path "vmhba0:C0:T0:L1" H:0x1 D:0x0 P:0x0 Possible sense data: 0x
    Mar 25 17:39:26 0 0x0 0x0.
    Mar 25 17:39:26 vmkernel: 0:00:08:47.632 cpu1:4097)WARNING: NMP: nmp_DeviceRetryCommand: Device
    "naa.600508b1001030304643453441300100": awaiting fast path state update for failoverwith I/O blocked. No prior reservation
    exists on the device.
    Mar 25 17:39:26 vmkernel: 0:00:08:47.632 cpu1:4097)NMP: nmp_CompleteCommandForPath: Command 0x28 (0x410005060700) to NMP device
    "naa.600508b1001030304643453441300100" failed on physical path "vmhba0:C0:T0:L1" H:0x1 D:0x0 P:0x0 Possible sense data: 0x
    Mar 25 17:39:26 0 0x0 0x0.

    Umgehung: Installieren Sie das 256 MB große Cache Upgrade-Modul der HP P-Serie.

  • Die Meldung "Detected Tx Hang" wird in der VMkernel-Protokolldatei angezeigt
    Einige Varianten der e1000-Netzwerkkarten blockieren aufgrund von Hardwarefehlern unter Volllast. ESX/ESXi erkennt das Problem und setzt die Karte automatisch zurück. Dieses Problem steht im Zusammenhang mit Tx-Paketen, TCP-Arbeitslasten und TCP Segmentation Offloading (TSO).

    Umgehung: Sie können TSO deaktivieren, indem Sie in der Datei esx.confdie Option /adv/Net/UseHwTSOauf 0 setzen.

 

  •   Probleme mit dem TEAC DV-28E-V DVD-Laufwerk
    Wenn ein ESX/ESXi-Host physisch mit einem TEAC DV-28E-V DVD-Laufwerk mit alter Firmware (beispielsweise C.AB) verbunden ist, reagiert die virtuelle Maschine, der Host-Daemon oder der ESX/ESXi-Host möglicherweise nicht mehr. Das Problem tritt nicht immer auf, am ehesten wurde es bei virtuellen Windows-Maschinen beobachtet.

    Umgehung: Aktualisieren Sie die Firmware des DVD-Laufwerks auf die neueste Version oder ersetzen Sie das DVD-Laufwerk durch ein anderes Modell.

Upgrade und Installation

  • vSphere Host Update Utility zeigt während eines Upgrades von ESXi 3.5.x auf ESXi 4.0.x eine falsche Fehlermeldung an
    Wenn Sie mit dem vSphere Host Update Utility ein Upgrade von ESXi 3.5.x auf ESXi 4.0.x durchführen, zeigt das Dienstprogramm möglicherweise eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden an:

    Versuch, in geschütztem Arbeitsspeicher zu lesen oder darin zu schreiben. Dies ist oft ein Hinweise darauf, dass anderer Arbeitsspeicher beschädigt ist

    Umgehung: Keine. Sie können diese Fehlermeldung ignorieren.

  • Der Datenbank-Upgrade-Assistent des vCenter Server-Systems schätzt während eines Upgrades von VirtualCenter 2.0.x auf vCenter Server 4.0 den erforderlichen Festplattenspeicher möglicherweise als zu hoch ein
    Während eines Upgrades von VirtualCenter 2.0.x auf vCenter Server 4.0 kann der Datenbank-Upgrade-Assistent einen falschen Wert für den erforderlichen Festplattenspeicher anzeigen. In der Regel ist die angezeigte Schätzung höher als der tatsächlich erforderliche Speicherplatz.

    Umgehung: Keine

  • Die Installation des vSphere-Clients schlägt möglicherweise mit dem Fehler 1603fehl, wenn Sie nicht über eine aktive Internetverbindung verfügen
    Sie können den vSphere-Client auf zwei Arten installieren: Vom vCenter Server-Medium aus oder indem Sie auf einen Link im ESX-, ESXi- oder vCenter Server-Begrüßungsbildschirm klicken. Das Installationsprogramm auf dem vCenter Server-Medium (.iso-Datei oder .zip-Datei) enthält zusätzlich zum vSphere-Client-Installationsprogramm ein vollständiges .NET-Installationsprogramm. Das Installationsprogramm, das über den Begrüßungsbildschirm aufgerufen wird, enthält ein vSphere-Client-Installationsprogramm, das die .NET-Installationsprogrammkomponenten aus dem Internet abruft.

    Wenn Sie nicht über eine Internetverbindung verfügen, schlägt die zweite vSphere-Client-Installationsmethode mit dem Fehler 1603fehl, es sei denn, .NET 3.0 SP1 ist bereits auf Ihrem System installiert.

    Umgehung: Richten Sie eine Internetverbindung ein, bevor Sie den Download versuchen, installieren Sie den vSphere-Client vom vCenter Server-Medium aus oder installieren Sie .NET 3.0 SP1, bevor Sie auf den Link auf dem Begrüßungsbildschirm klicken.

  • Öffnen von Leistungsdiagrammen nach einem Upgrade führt zu einer Fehlermeldung
    Nach Durchführung eines Upgrades unter Verwendung der Microsoft SQL Express Edition-Datenbank zeigt der vSphere-Client die Fehlermeldung Beim Leistungsdiagrammdienst ist ein interner Fehler aufgetreten an, wenn Sie Leistungsdiagramme öffnen. Dies liegt daran, dass das Installationsprogramm den Datenbankdienst nicht neu startet, wenn Änderungen an den Datenbankeinstellungen vorgenommen wurden.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Halten Sie den VMware VirtualCenter Server-Dienst in Windows an.
    2. Starten Sie den Datenbankdienst neu.
    3. Starten Sie den VMware VirtualCenter Server-Dienst.
    4. Öffnen Sie eine neue vSphere-Client-Instanz und melden Sie sich beim vCenter Server an.
  • Wenn SQL Native Client bereits installiert ist, können Sie vCenter mit der mitgelieferten SQL Server 2005 Express-Datenbank nicht installieren
    Wenn Sie vCenter mit der mitgelieferten SQL Server 2005 Express-Datenbank installieren und SQL Native Client bereits installiert ist, schlägt die Installation mit folgender Fehlermeldung fehl:

    Ein Installationspaket für das Produkt Microsoft SQL Native Client wurde nicht gefunden. Versuchen Sie, die Installation unter Verwendung einer gültigen Kopie des Installationspakets "sqlcli.msi" durchzuführen.

    Umgehung: Deinstallieren Sie SQL Native Client, sofern er nicht von einer anderen Anwendung verwendet wird. Installieren Sie anschließend vCenter mit der mitgelieferten SQL Server 2005 Express-Datenbank.

  • Der VMxnet-Treiber wird nicht automatisch installiert, wenn Sie VMware Tools installieren oder Upgrade
    Wenn Sie auf einer virtuellen Maschine, auf der das Gastbetriebssystem Windows NT ausgeführt wird, VMware Tools installieren oder Upgrade, wird der vmxnet-Treiber nicht automatisch installiert.

    Umgehung: Installieren Sie den VMxnet-Treiber manuell. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

    1. Melden Sie sich bei der virtuellen Maschine an und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Netzwerkumgebung.
    2. Klicken Sie auf Eigenschaften und wählen Sie die Registerkarte Adapter aus.
    3. Klicken Sie auf Diskette und geben Sie den Pfad für den Treiber ein:
      C:\Programme\VMware\VMware Tools\Drivers\vmxnet\
    4. Starten Sie die virtuelle Maschine neu.
  • Nach Abbrechen der Deinstallation von vSphere-Client 4.0 kann das Produkt weder neu installiert noch deinstalliert werden
    Wurde die Installation des vSphere-Clients abgebrochen, erscheint folgende Fehlermeldung, wenn erneut versucht wird, vSphere Client 4.0 zu installieren bzw. zu deinstallieren:

    Fehler beim Anwenden einer Transformation. Stellen Sie sicher, dass die angegebenen Transformationspfade gültig sind.

    Umgehung: Verwenden Sie das Windows-Dienstprogramm in der Systemsteuerung, um vSphere Client 4.0 zu deinstallieren.

  • Nach dem Deinstallieren des vSphere-Clients bleiben leere Verzeichnisse übrig
    Wenn Sie den vSphere-Client deinstallieren, bleiben leere Verzeichnisse übrig.

    Umgehung: Navigieren Sie in das Installationsverzeichnis und löschen Sie das Verzeichnis Virtual Infrastructure-Client.

  • Auf dem Startlaufwerk sind mindestens 650 MB an freiem Speicherplatz für die Installation von vCenter Server erforderlich
    Obwohl vCenter Server selbst nicht auf dem Startlaufwerk installiert werden muss, müssen einige erforderlichen Komponenten auf dem Startlaufwerk installiert werden. Um diese erforderlichen Komponenten sowie die temporären Dateien, die während der Installation verwendet werden, aufzunehmen, werden 650 MB an freiem Speicherplatz benötigt.

    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass mindestens 650 MB freier Speicherplatz auf dem Startlaufwerk zur Verfügung stehen, bevor Sie vCenter Server installieren.

  • Beim Herunterladen des vSphere Client 4.0 tritt eine Zeitüberschreitung mit Fehlermeldung ein, wenn Sie einen VI Client 2.0.x auf einer Windows 2003-Maschine mit vCenter Server oder einem ESX/ESXi-Host verbinden
    Wenn Sie eine VI Client 2.0.x-Instanz mit vCenter Server 4.0 oder einem ESX/ESXi 4.0-Host verbinden, wird vSphere Client 4.0 automatisch auf die Windows-Maschine heruntergeladen, auf der sich der VI-Client befindet. Dieser Vorgang basiert auf Internet Explorer, um dieses Download durchzuführen. Auf Windows 2003-Systemen blockiert Internet Explorer standardmäßig das Download, wenn es sich bei der VI-Client-Instanz um VI Client 2.0.x handelt.

    Umgehung: Wählen Sie in Internet Explorer Extras > Internetoptionen > Erweitert und deaktivieren Sie die Option Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern. Laden Sie alternativ den vSphere Client 4.0 manuell von vCenter Server 4.0 oder vom ESX/ESXi 4.0-Host herunter.

  • Die Installation von ESX/ESXi auf einer IBM x336-Maschine schlägt wegen der BIOS-Inkompatibilität möglicherweise fehl
    Auf einigen Computern des Typs IBM x336 kann es passieren, dass der ESX/ESXi-Installationsvorgang gestoppt wird. Dies ist auf einen Bug im BIOS der Maschine zurückzuführen.

    Umgehung: Upgrade Sie das BIOS der Maschine auf Version 1.15, bevor Sie ESX oder ESXi Installable installieren.

  • vCenter Server-Datenbank-Upgrade schlägt für Oracle 10gR2-Datenbanken mit bestimmten Benutzerberechtigungen fehl
    Wenn Sie VirtualCenter Server 2.x auf vCenter Server Version 4.0 Upgrade und Sie über die Berechtigungen "connect", "create view", "create any sequence", "create any table" und "execute on dbms_lock" für die Datenbank (Oracle 10gR2) verfügen, schlägt das Upgrade fehl. Die Datei VCDatabaseUpgrade.log zeigt folgenden Fehler:

    Fehler: Failed to execute SQL procedure. Got exception: ERROR [HY000] [Oracle][ODBC][Ora]ORA-01536: space quota exceeded for tablespace 'USERS'

    Umgehung: Vergrößern Sie als Datenbankadministrator den Benutzer-Tablespace oder gewähren Sie dem Benutzer, der das Upgrade durchführt, die Berechtigung "unlimited tablespace".

  • Das Installieren von vCenter Server unter Windows Server 2008 schlägt bei Verwendung eines Benutzerkontos, bei dem es sich nicht um ein Systemkonto handelt, fehl
    Wenn Sie während der Installation ein Benutzerkonto angeben, bei dem es sich nicht um ein Systemkonto handelt, schlägt die Installation von vCenter Server mit folgender Fehlermeldung fehl:

    Fehler beim Erstellen des vCenter-Repositorys

    Umgehung: Schalten Sie auf dem System, auf dem vCenter Server installiert wird, unter Systemsteuerung > Benutzerkonten die Option "Benutzerkontensteuerung" aus, bevor Sie vCenter Server installieren. Geben Sie während der vCenter Server-Installation den Nicht-Systembenutzer an.

  • Nach einem Upgrade auf vCenter Server 4.0 scheinen nicht kompatible Legacy-Plug-Ins im Plug-In-Manager des vSphere-Clients aktiviert zu sein
    Wenn VirtualCenter 2.5 zusammen mit VMware Update Manager 1.0 oder VMware Converter Enterprise für VirtualCenter 2.5 installiert ist und auf vCenter Server 4.0 aktualisiert wird, scheinen die Legacy-Plug-Ins im Plug-In-Manager des vSphere-Clients installiert und aktiviert zu sein. Frühere Versionen der Plug-In-Module sind jedoch nicht kompatibel mit vCenter Server 4.0. In solchen Fällen stehen die Plug-Ins möglicherweise zur Verfügung, diese sind jedoch nicht funktionsfähig.

    Umgehung: Aktualisieren Sie VMware Update Manager auf VMware vCenter Update Manager 4.0 und VMware Converter Enterprise auf VMware vCenter Converter (für vCenter Server 4.0) und installieren und aktivieren Sie anschließend die Plug-Ins.

  • Keine Anmeldung bei VirtualCenter Server 2.5 möglich, nachdem der VI Client 2.0.x, 2.5 und vSphere Client 4.0 auf einem Windows Vista-System installiert wurden und der VI Client 2.0.x deinstalliert wurde
    Nach dem Deinstallieren des VI Client 2.0.x auf einer Windows Vista-Maschine, auf der VI Client 2.0.x und 2.5 sowie vSphere Client 4.0 gleichzeitig vorhanden sind, ist keine Anmeldung bei vCenter Server 2.5 möglich. Die Anmeldung schlägt mit folgender Meldung fehl:

    Klasse nicht registriert (Ausnahme von HRESULT:0x80040154(REGDB_E_CLASSNOTREG))

    Umgehung: Deaktivieren Sie die Benutzerkontensteuerung auf dem System, auf dem VI Client 2.0.x, 2.5 und vSphere Client 4.0 zusammen installiert sind, oder deinstallieren Sie den VI Client 2.5 und installieren Sie ihn neu.

  • Das ESX/ESXi-Installationsprogramm führt die lokalen SAS-Speichergeräte im Abschnitt "Remotespeicher" auf
    Beim Anzeigen der Speicherorte, in denen ESX oder ESXi Installable installiert wird, führt das Installationsprogramm im Abschnitt "Remotespeicher" ein lokales SAS-Speichergerät auf. Dies liegt daran, dass ESX/ESXi nicht feststellen kann, ob das SAS-Speichergerät lokal oder remote ist. Es wird deshalb immer als remote angesehen.

    Umgehung: Keine

  • Wenn vSphere Host Update Utility die Netzwerkverbindung zum ESX-Host verliert, funktioniert das Host-Upgrade möglicherweise nicht
    Wenn Sie zum Durchführen eines ESX/ESXi-Host-Upgrades das vSphere Host Update Utility verwenden und die Verbindung des Dienstprogramms mit dem Host unterbrochen wird, wird der Host möglicherweise nicht vollständig aktualisiert. Wenn dies geschieht, reagiert das Dienstprogramm möglicherweise nicht mehr oder die folgende Fehlermeldung wird ausgegeben:

    Fehler beim Ausführen der Kompatibilitätsprüfung auf dem Host.

    Umgehung: Schließen Sie das Dienstprogramm, reparieren Sie die Netzwerkverbindung, starten Sie das Dienstprogramm neu und führen Sie das Upgrade erneut aus.

  • Das vCenter Server-Installationsprogramm gibt während der Installation bzw. des Upgrades falsche Warnmeldungen aus
    Während der Installation bzw. des Upgrades weist das vCenter Server-Installationsprogramm per Warnmeldung daraufhin, TCP/IP und Named Pipes für Remoteverbindungen zu aktivieren. Diese Meldung wird ausgegeben, wenn Sie eine lokale SQL Server-Datenbank verwenden und beim Erstellen des DSN nicht (local) oder "." als Servername eingeben.

    Umgehung: Ignorieren Sie diese Warnung und klicken Sie auf OK, um mit der Installation bzw. dem Upgrade fortzufahren.

  • vSphere-Client schlägt mit einem Microsoft Visual C++ Laufzeitbibliotheksfehler fehl
    In Umgebungen mit vSphere 4.0-Komponenten, VI Client Version 2.5 und VMware vCenter Converter schlägt der vSphere-Client möglicherweise mit einer Microsoft Visual C++ Laufzeitbibliotheksausnahme fehl.

    Umgehung: Löschen Sie libeay32.dll und ssleay32.dll im folgenden Pfad:
    C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Launcher
    Als Alternative können Sie VI Client Version 2.5 deinstallieren.

  • Das Installieren von vCenter Server unter Windows Server 2008 mit einer Remote-SQL-Server-Datenbank kann unter Umständen fehlschlagen
    Wenn Sie vCenter Server auf einem Windows 2008-System mit einer Remote-SQL-Server-Datenbank mit Windows-Authentifizierung für SQL Server installieren und einen Domänenbenutzer für den DSN verwenden, der sich von dem vCenter Server-Systembenutzer unterscheidet, wird der Installationsvorgang nicht fortgesetzt und die folgende Fehlermeldung wird ausgegeben:

    25003.Setup failed to create the vCenter repository

    Umgehung: Verwenden Sie unter diesen Umständen dieselben Anmeldedaten für vCenter Server und den SQL Server-DSN.

  • Ein Upgrade der Hardwareversion von virtuellen Windows-Maschinen erfordert möglicherweise Treiber-Updates
    Das Upgrade der Hardwareversion einer virtuellen Windows-Maschine auf Hardwareversion 7 auf einem ESX 4.0-Host sorgt dafür, dass der Flexible-Netzwerkadapter fälschlicherweise den PCI Ethernet-Adapter-Treiber ( pcnetpci5.sys) der AMD PCNet-Familie verwendet und eine Geschwindigkeit von 10 MBit/s hat. Richtig ist der VMware Accelerated AMD PCNet Adapter-Treiber ( vmxnet.sys).

    Umgehung: Aktualisieren Sie manuell den Treiber für die Flexible-Netzwerkkarte auf den VMware Accelerated AMD PCNet Adapter-Treiber (vmxnet.sys), indem Sie von dem Windows-Gastbetriebssystem der virtuellen Maschine aus auf C:\Programme\VMware\VMware Tools\Drivers\vmxnet\vmware-nic.inf verweisen.

  • Der Wert für die nächste Ausführung einiger geplanter Aufgaben wird nach einem Upgrade von VirtualCenter 2.0.2.x auf vCenter Server 4.0 nicht beibehalten
    Wenn Sie VirtualCenter 2.0.2.x auf vCenter Server 4.0 Upgrade, wird für einige geplante Aufgaben der Wert für die Nächste Ausführungmöglicherweise nicht beibehalten und die Aufgaben werden möglicherweise unerwartet ausgeführt. Wenn z. B. eine Aufgabe so geplant ist, dass sie jeden Tag um 10 Uhr ausgeführt wird, wird sie nach dem Upgrade möglicherweise um 11.30 Uhr ausgeführt.

    Dieses Problem tritt auf, weil es Unterschiede zwischen den Methoden gibt, die VirtualCenter 2.0.2.x und vCenter Server 4.0 verwenden, um den Zeitpunkt der nächsten Ausführung zu berechnen. Dieses Verhalten ist nur unter den folgenden Bedingungen sichtbar:

    • Sie haben geplante Aufgaben, deren Zeitpunkte für die nächste Ausführung Sie geändert haben, nachdem sie ursprünglich geplant wurden. Sie weisen jetzt einen anderen Zeitpunkt für die Nächste Ausführung auf.
    • Der neu geplante Zeitpunkt für die Nächste Ausführung ist noch nicht eingetreten.

    Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Warten Sie, bis die Aufgaben zum Zeitpunkt ihrer Nächsten Ausführung ausgeführt werden, bevor Sie aktualisieren.
    2. Nach dem Upgrade von vCenter 2.0.x auf vCenter Server 4.0 bearbeiten und speichern Sie die geplante Aufgabe. Dieser Vorgang berechnet den Zeitpunkt der Nächsten Ausführung auf den korrekten Wert neu.
    • Das Installieren oder Upgrade von vCenter Server 4.0 schlägt möglicherweise mit einem Festplattenspeicherfehler fehl
      Während der Installation von vCenter Server 4.0 schlägt die Installation möglicherweise fehl, wenn Sie die Menge an freiem Speicherplatz bereitstellen, die das Installationsprogramm geschätzt hat. Dabei wird die Fehlermeldung Nicht genügend Festplattenspeicher ausgegeben. Somit müssen Sie möglicherweise die Installation erneut durchführen.

      Umgehung: Stellen Sie mindestens 1 GB mehr an freiem Speicherplatz zur Verfügung als das Installationsprogramm empfiehlt.

    • Upgrades der Hardware der virtuellen Maschine von Version 4 auf Version 7 führen dazu, dass die Netzwerkeinstellungen von Solaris-Gastbetriebssystemen verloren gehen
      Upgrades der Hardware der virtuellen Maschine von Version 4 auf Version 7 ändern die Adresse des PCI-Bus der virtuellen Netzwerkadapter in Gastbetriebssystemen. Solaris erkennt die Adapter nicht und ändert die Nummerierung der Netzwerkschnittstellen (Beispielsweise wird e1000g0 zu e1000g1). Diese Änderung an der Nummerierung tritt ein, weil Solaris-IP-Einstellungen Schnittstellenamen zugeordnet sind, sodass es so aussieht, als ob die Netzwerkeinstellungen verloren gegangen sind und das Gastbetriebssystem nicht über eine ordnungsgemäße Konnektivität verfügt.

      Umgehung: Verwenden Sie den Befehl prtconf -D, um nach dem Upgrade der Hardware der virtuellen Maschine die neuen Schnittstellennamen zu ermitteln, und benennen Sie anschließend alle alten Konfigurationsdateien mit deren neuen Namen um. e1000g0 wird beispielsweise e1000g1, sodass jede /etc/*e1000g0-Datei in das /etc/*e1000g1-Äquivalent umbenannt wird.

    • Das vCenter Server-Installationsprogramm erkennt keine Service-Ports, wenn die Services nicht ausgeführt werden
      Wenn Sie vCenter Server installieren und die Standardports übernehmen, kann das Installationsprogramm die Ports nicht validieren, wenn sie von nicht ausgeführten Services verwendet werden. Die Installation schlägt fehl und je nach verwendetem Port wird möglicherweise eine Fehlermeldung ausgegeben.

      Dieses Problem betrifft keine IIS-Dienste. IIS-Services werden immer korrekt validiert, ob die Services ausgeführt werden oder nicht.

      Umgehung: Identifizieren Sie die Ports, die für nicht ausgeführte Services verwendet werden, bevor Sie mit der Installation beginnen, und vermeiden Sie sie.

    • Der vCenter Server-Dienst startet möglicherweise nicht, wenn vCenter Server als lokales Systemkonto auf einer lokalen Microsoft SQL Server-Datenbank mit integrierter Windows NT-Authentifizierung installiert wurde
      Wenn Sie eine Instanz von vCenter Server als ein lokales Systemkonto auf einer lokalen Microsoft SQL Server-Datenbank mit integrierter Windows NT-Authentifizierung installieren und Sie einen entsprechenden Benutzer zum lokalen Datenbankserver mit derselben Standarddatenbank als vCenter Server hinzufügen, startet vCenter Server möglicherweise nicht.

      Umgehung: Entfernen Sie den Benutzer mit integrierter Windows NT-Authentifizierung von dem lokalen SQL-Datenbankserver. Ändern Sie alternativ die Standarddatenbank für das lokale Systembenutzerkonto in die vCenter Server-Datenbank für die SQL Server-Benutzerkontokonfiguration.

    • Upgrades schlagen fehl, wenn zwei Versionen von ESXi auf derselben Maschine vorhanden sind
      Auf derselben Maschine werden zwei Versionen von ESXi nicht unterstützt. Sie müssen eine der Versionen entfernen. Die folgenden Umgehungen gelten für die möglichen Kombinationen zweier ESXi-Versionen auf derselben Maschine.

      Umgehungen:
      • ESXi Embedded und ESXi Installable befinden sich auf derselben Maschine und wenn Sie ESXi Installable entfernen und nur ESXi Embedded verwenden möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus.
        1. Stellen Sie sicher, dass Sie die Maschine von dem ESX Embedded-USB-Flash-Gerät aus starten.
        2. Kopieren Sie die virtuelle Maschinen von dem ESXi Installable-VMFS-Datenspeicher in den ESXi Embedded-VMFS-Datenspeicher.
          Dies ist Best Practice, um Datenverlust zu vermeiden.
        3. Entfernen Sie alle Partitionen mit Ausnahme der VMFS-Partition von der Festplatte, auf der ESXi Installable installiert ist.
        4. Starten Sie die Maschine neu und konfigurieren Sie die Starteinstellung für das Starten vom USB-Flash-Gerät.
      • ESXi Embedded und ESXi Installable befinden sich auf derselben Maschine und wenn Sie ESXi Embedded entfernen und nur ESXi Installable verwenden möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus.
        1. Starten Sie das System von ESXi Installable aus.
        2. Starten Sie die Maschine neu und konfigurieren Sie die Starteinstellung, sodass sie nicht vom USB-Laufwerk, sondern von der Festplatte gestartet wird, auf der Sie ESXi installiert haben.
        3. Sofern Sie das ESXi Embedded-USB-Gerät entfernen können, entfernen Sie es. Wenn das USB-Gerät ein internes Gerät ist, löschen oder überschreiben Sie die USB-Partitionen.
      • Wenn sich zwei Versionen von ESXi Embedded oder zwei Versionen von ESXi Installable auf derselben Maschine befinden, entfernen Sie eine der beiden Installationen.
    • Die Patch-Installation mit "vihostupdate" schlägt auf ESXi-Hosts bei Dateigrößen über 256 MB fehl
      Die Patch-Installation auf einem ESXi 4.0-Host schlägt fehl, wenn Sie die Installation anhand des Befehls "vihostupdate" auf einem Server durchführen, für den kein Scratch-Verzeichnis konfiguriert ist, und die Größe der heruntergeladenen Datei mehr als 256 MB beträgt. Die Installation schlägt in der Regel auf einer Hostmaschine fehl, die über keine zugewiesene LUN bzw. keine ESXi 4.0-Installation auf Fibre-Channel- oder SAS-Festplatte verfügt.
      Sie sollten die Einstellungen für das Scratch-Verzeichnis auf dem ESXi Server überprüfen und sicherstellen, dass das Scratch-Verzeichnis konfiguriert ist. Wenn der ESXi Server anfänglich startet, versucht das System, das Scratch-Verzeichnis automatisch zu konfigurieren. Wenn für das Scratch-Verzeichnis kein Speicher zur Verfügung steht, ist das Scratch-Verzeichnis nicht konfiguriert und verweist auf ein temporäres Verzeichnis.
      Umgehung
      Um die Größenbegrenzung für eine einzelne Datei zu umgehen, sollten Sie unter Verwendung des vSphere-Clients ein Scratch-Verzeichnis auf einem VMFS-Volume konfigurieren.
      So konfigurieren Sie das Scratch-Verzeichnis:
      1. Stellen Sie über den vSphere-Client eine Verbindung zum Host her.
      2. Wählen Sie den Host in der Bestandsliste aus.
      3. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration.
      4. Wählen Sie in der Liste mit den Softwareeinstellungen Erweiterte Einstellungen aus.
      5. Suchen Sie nach "ScratchConfig" in der Parameterliste und setzen Sie den Wert für "ScratchConfig.ConfiguredScratchLocation" auf ein Verzeichnis auf einem VMFS-Volume, das mit dem Host verbunden ist.
      6. Klicken Sie auf OK.
      7. Starten Sie die Hostmaschine neu, damit die Änderungen am Host wirksam werden.
    • Der Befehl "vihostupdate" kann auf ESXi 4.0-Hosts fehlschlagen, für die das Scratch-Verzeichnis nicht konfiguriert ist
      Je nach Konfiguration des Scratch-Verzeichnisses können Paketgrößen, wie z. B. die Größe des ESXi 4.0 Update 1-Pakets, möglicherweise zu groß für einen ESXi 4.0-Host sein. Wenn Sie in solchen Fällen eine Installation mithilfe von vihostupdate durchführen, schlägt die Installation fehl, wenn das Scratch-Verzeichnis nicht für die Verwendung von Speicher konfiguriert ist, der von der Festplatte unterstützt wird.

      Umgehung: Sie können mithilfe des VMware vSphere-Clients oder von VMware Update Manager die Konfiguration des Scratch-Verzeichnisses ändern. Die folgende Schritte veranschaulichen die Verwendung des Clients.

      1. Überprüfen Sie die Konfiguration des Scratch-Verzeichnisses.
        Nachfolgend wird der Navigationspfad des vSphere-Clients dargestellt:
        Konfiguration> Erweiterte Einstellungen> ScratchConfig

        Folgendes gilt für einen ESXi-Host:
        • Wenn das Scratch-Verzeichnis auf /tmp/scratch festgelegt wird, ist die Größe des Pakets eingeschränkt. Sie können beispielsweise ein Patchpaket von 163 MB anwenden, ein Update-Paket, wie z. B. ein ESXi 4.0-Update-Paket von 281 MB, jedoch nicht.
        • Wenn das Scratch-Verzeichnis auf den Pfad des VMFS-Volumes festgelegt wurde, können Sie Pakete bis zu der Größe eines ESXi 4.0-Pakets von 281 MB anwenden.
      2. Verwenden Sie den vSphere-Client, um das Scratch-Verzeichnis entsprechend zu ändern.
        Nachfolgend wird der Navigationspfad des vSphere-Clients dargestellt: Konfiguration> Erweitert Einstellungen> ScratchConfig.
      3. Starten Sie den ESXi-Host neu, damit die geänderten Einstellungen wirksam werden.
      4. Rufen Sie den Befehl vihostupdate.pl auf, um das Paket zu installieren.
        Sie können beispielsweise einen Befehl ähnlich dem Folgenden aufrufen (ersetzen Sie die Platzhalter gemäß Ihren Erfordernissen):

        vihostupdate.pl --server --username root --password --bundle http:// .zip --install
    • Wenn ESXi 3.5 auf ESXi 4.0 Update 4 aktualisiert wird, zeigt der Befehl "esxupdate query" die installierten Bulletins nicht an
      Bulletins werden im Rahmen des Upgrades von ESXi 3.5 auf ESXi 4.0 Update 4 installiert. Nach dem Upgrade zeigt der Befehl esxupdate query jedoch keine Bulletins an.

      Umgehung: Dieses Problem hat keine Auswirkung auf die Kernfunktionalität des Hosts. Das Problem kann nicht umgangen werden.

    vCenter Server, vSphere-Client und vSphere Web Access

    • Alarme mit den Systemzustand betreffenden Auslösebedingungen werden nicht nach vSphere 4.0 migriert
      Die Alarmauslösefunktionalität von vSphere 4.0 wurde erweitert. Sie enthält zusätzliche Alarmauslöser für den Systemzustand des Hosts. Dabei wurde der generische Auslöser "Host-Zustand" entfernt. Daher stehen Alarme, die diesen Auslöser enthalten, in vSphere 4.0 nicht mehr zur Verfügung.

      Umgehung: Verwenden Sie den vSphere-Client, um die Alarme erneut zu erstellen. Sie können die folgenden vorkonfigurierten VMware-Alarme verwenden, um den Systemzustand des Hosts zu überwachen:

      • Batteriestatus des Hosts
      • Lüftungsstatus der Hosthardware
      • Betriebsstatus der Hosthardware
      • Temperaturstatus der Hosthardware
      • Status der Hauptplatine der Hosthardware
      • Spannung der Hosthardware
      • Arbeitsspeicherstatus des Hosts
      • Prozessorstatus des Hosts
      • Speicherstatus des Hosts

      Falls sich der Status, den Sie überwachen möchten, nicht unter den vorkonfigurierten Alarmen befindet, können Sie einen benutzerdefinierten Alarm erstellen, der den Ereignisauslöser "Hardwarestatus geändert" verwendet. Für diesen Ereignisalarm müssen Sie die Auslösebedingungen manuell festlegen. Darüber hinaus müssen Sie manuell einstellen, welche Aktion durchgeführt werden soll, wenn der Alarm ausgelöst wird.

      Hinweis: Für die vorkonfigurierten Alarme wurden bereits Standardauslöserbedingungen festgelegt. Sie brauchen nur noch einzustellen, welche Aktion bei Alarmauslösung durchgeführt werden soll.

    • Die Verwendung der Option "Alle löschen" des vSphere-Clients zum Entfernen von VM-Snapshots belässt möglicherweise die Snapshot-Festplattendateien im Ordner der virtuellen Maschine
      Dieses Verhalten tritt nur dann auf, wenn Sie bereits den Snapshot zum Erstellen von verknüpften Klonen verwendet und diese anschließend aus dem vCenter Server gelöscht haben. Wenn Sie versuchen, unter Verwendung der Option "Alle löschen" des Snapshot-Managers den Snapshot zu entfernen, wird der Snapshot gelöscht. Die Snapshot-Festplatte wird jedoch nicht mit der übergeordneten Festplatte konsolidiert und verbleibt in nicht gelöschtem Zustand im Ordner der virtuellen Maschine.

      Umgehung: Verwenden Sie zum Entfernen des Snapshots die Option "Löschen" an Stelle der Option "Alle löschen".

    • Verfügt ein System über einen virtuellen Netzwerkadapter, kann es sein, dass Guided Consolidation für dieses System eine größere Anzahl von Netzwerkkarten berechnet, als tatsächlich vorhanden ist
      Die Anzahl an Netzwerkkarten, die von Guided Consolidation für ein System berechnet werden, kann größer sein, als die Zahl der vorhandenen Netzwerkkarten, falls das System über virtuelle Netzwerkadapter verfügt. In diesem Fall erhalten Sie möglicherweise während der Phase der Konsolidierungsplanung folgende Warnung: "Host verfügt nicht über die gewünschte Anzahl von VM-Netzwerken. Durch eine Konsolidierung werden mehrere Netzwerke des physischen Computers einem einzelnen VM-Netzwerk zugeordnet." Dies geschieht bei allen Maschinen mit virtuellen Netzwerkkarten (z. B. bei jeder virtuellen Maschine und jeder physischen oder virtuellen Maschine, auf der VMware Workstation oder eine andere gehostete Virtualisierungsplattform läuft).

      Umgehung: Dieses Problem muss nicht umgangen werden. Sie können die Warnung ignorieren.

    • Die Registerkarte "Hardwarestatus" zeigt die Hardwarestatusinformationen des ESX/ESXi-Host nicht an
      Die Registerkarte Hardwarestatus im vSphere-Client wird nicht mit den Hardwarestatusinformationen des ausgewählten ESX/ESXi-Host bestückt, wenn die vCenter Server-Maschine oder der ESX/ESXi-Host im reinen IPv6-Modus ausgeführt wird.

      Umgehung: Fügen Sie auf der vCenter Server-Maschine und dem ESX/ESXi-Host die IPv4-Schnittstelle hinzu und konfigurieren Sie sie.

    • Guided Consolidation kann keine Systeme importieren, auf denen vCenter Converter ausgeführt wird
      Bei den Importvorgängen von Guided Consolidation tritt ein Problem auf, wenn auf dem Quellsystem (d. h. auf dem importierten System) vCenter Converter ausgeführt wird. Guided Consolidation importiert das System und versucht, von dem Quellsystem vCenter Converter zu deinstallieren. Der Importvorgang gelingt, aber die folgende Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Guided Consolidation versucht, vCenter Converter zu deinstallieren:

      VMware Converter-Agent-Installation ist fehlgeschlagen.

      Umgehung: Deinstallieren Sie vCenter Converter von den Quellsystemen, bevor Sie versuchen, sie unter Verwendung von Guided Consolidation zu importieren.

    • Die gemeinsame Nutzung eines Dual-Funktion-Adapters QLogic 2532 durch eine virtuelle Maschine und eine andere virtuelle Maschine oder den VMkernel bei VMDirectPath Gen I kann zu Datenverlusten führen
      Wenn Sie einen Dual-Funktion-Adapter QLogic 2532 für VMDirectPath IO konfigurieren und die erste PCI-Funktion einer virtuellen Maschine sowie die zweite einem VMkernel oder einer anderen virtuellen Maschine zuweisen, kann dies zu Datenverlust führen. Dies liegt daran, dass beide Ports die gleichen Daten zum Anmelden bei Fabric verwenden und über die gleichen Speichersichtbarkeit verfügen. VMware unterstützt diese Konfiguration für VMDirectPath IO nicht.

      Umgehung: Wenn der Dual-Funktion-Adapter von einer virtuellen Maschine und dem VMkernel gemeinsam genutzt werden muss, weisen Sie die erste PCI-Funktion der virtuellen Maschine und die zweite dem VMkernel zu. Die PCI-Funktionen können nicht zwischen zwei virtuellen Maschinen aufgeteilt werden.

    • Der vSphere-Client aktualisiert keine Sensoren, die physischen Ereignissen zugeordnet sind
      Der vSphere-Client aktualisiert Sensorstatus nicht in jedem Fall. Manche Ereignisse können eine Aktualisierung auslösen, z. B. ein fehlerhaftes Netzteil oder die Entfernung einer redundanten Festplatte. Andere Ereignisse, wie das Öffnen des Gehäuses oder das Entfernen eines Lüfters, lösen möglicherweise keine Aktualisierung des Sensorstatus aus.

      Umgehung: Keine

    • vCenter Server lässt es zu, dass dasselbe ESX/ESXi-System zweimal mit zwei verschiedenen IPv6-Adressen hinzugefügt wird
      Wenn Sie ein ESX/ESXi-System zur vCenter-Bestandsliste hinzufügen, das bereits unter einer anderen IP-Adresse in vCenter verwaltet wird, erkennt der vCenter Server dieses Problem nicht. Das ESX/ESXi-System erscheint mit einer neuen IP-Adresse und dem Status "Getrennt" in der Bestandsliste. Verbindungen zu dem ESX/ESXi-System, die die alte IP-Adresse verwenden, bleiben aktiv.

      Umgehung: Fügen Sie ein ESX/ESXi-System nicht zweimal hinzu.

    • Unter Suse Enterprise Linux fehlt auf virtuellen Maschinen im Dropdown-Menü "Adaptertyp" die Option "vmxnet3"
      Auf einer virtuellen Maschine, auf der SLES 10 oder SLES 11 ausgeführt wird, und für die als Typ des Gastbetriebssystems "SLES" ausgewählt ist, ist vmxnet3 im Dropdown-Menü Adaptertyp nicht enthalten. Das Problem tritt am ehesten in virtuellen Maschinen auf, die von ESX Server 3.x auf ESX 4.x migriert wurden. Es kann aber auch unter anderen Umständen auftreten.

      Umgehung: Die Option vmxnet3 wird verfügbar, wenn Sie den Typ des Gastbetriebssystems von "SLES" in "SLES10" oder "SLES11" ändern.

      1. Schalten Sie die virtuelle Maschine aus.
      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie Einstellungen bearbeiten.
      3. Klicken Sie auf der Registerkarte Optionenauf Allgemeine Optionen.
      4. Wählen Sie im Feld "Version" entweder SLES10 oder SLES11 aus.
    • Virtuelle Maschinen verschwinden aus dem Diagramm der virtuellen Switches in der Netzwerkansicht für die Hostkonfiguration
      Virtuelle Maschinen werden in der Netzwerkansicht auf der Registerkarte "Konfiguration" des vSphere-Clients für einen Host im Diagramm der virtuellen Switches dargestellt. Wenn Sie einen anderen Host auswählen und dann zur Registerkarte "Netzwerk" des ersten Hosts zurückkehren, verschwinden die virtuellen Maschinen möglicherweise aus dem Diagramm der virtuellen Switches.

      Umgehung: Wählen Sie auf der Registerkarte "Konfiguration" eine andere Ansicht, z. B. Netzwerkadapter, Speicher oder Speicheradapter, und kehren Sie zur Registerkarte "Netzwerk" zurück.

    • Wenn Sie die Nummer des HTTPS-Ports in der SFCB-Konfigurationsdatei ( sfcb.cfg) auf einen Port ändern, der nicht der Standardport ist, und den SFCB-Server (CIM) neu starten, erscheint der Systemstatus der Serverkomponenten des ESX/ESXi-Hosts nicht auf der Registerkarte "Hardwarestatus"
      Dasselbe passiert, wenn Sie sich direkt an einem ESX/ESXi-Host anmelden und auf die Registerkarte Konfiguration klicken, um den Systemstatus anzuzeigen. Statusinformationen für die Serverkomponenten erscheinen nicht.

      Dieses Problem tritt auf, weil vCenter Server und der SFCB-Server über verschieden Ports kommunizieren.

      Umgehung: Stellen Sie sicher, dass der SFCB-Server nur über den Standardport kommuniziert.

    • Starten oder Beenden des vctomcat-Webservice über die Windows-Eingabeaufforderung führt möglicherweise zu einer Fehlermeldung
      Wenn Sie auf Microsoft Windows-Betriebssystemen die Befehle net start und net stop verwenden, um den vctomcat-Webservice zu starten bzw. zu beenden, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:

      Der Dienst reagiert auf die Kontrollfunktion nicht.
      Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie "NET HELPMSG 2186" eingeben.

      Umgehung: Sie können diese Fehlermeldung ignorieren. Wenn Sie möchten, dass die Fehlermeldung nicht mehr erscheint, bearbeiten Sie die Registrierung und erhöhen Sie den Zeitüberschreitungswert für den Service Control Manager (SCM). Weitere Informationen finden Sie in folgendem Microsoft-KB-Artikel: http://support.microsoft.com/kb/922918.

    • Überblicksleistungsdiagramme werden nach einem Upgrade von vCenter Server 2.5 mit mitgelieferter SQL Express-Datenbank nicht angezeigt
      Wenn Sie ein Upgrade von vCenter Server 2.5 auf vCenter Server 4.0 durchführen und dabei eine SQL Express-Datenbank involviert ist, werden die Überblicksleistungsdiagramme nicht angezeigt. Wenn Sie die Überblicksansicht auf der Registerkarte Leistung öffnen, wird folgender Fehler angezeigt:

      STATs Report service internal error

      Dieser Fehler tritt auf, weil das vCenter Server-Upgrade-Tool die vorhandene Datenbank nicht neu konfigurieren kann. Sie müssen die Konfiguration manuell durchführen.

      Umgehung:

      1. Wählen Sie Start > Programme > SQL Server Configuration Manager.
      2. Führen Sie im SQL Server Configuration Manager Folgendes aus:
        1. Wählen Sie Protocols for SQLEXP_VIM (Protokolle für SQLEXP_VIM).
        2. Wählen Sie TCP/IP.
        3. Wählen Sie unter "Enabled" True und unter "Listen All" Yes.
        4. Klicken Sie auf OK.
      3. Geben Sie in einem Befehlsfenster Services.msc ein, um den Dienst-Manager zu öffnen.
      4. Starten Sie in der Dienstliste die folgenden Dienste:
      • SQL Server 2005 Services: SQL Server (SQLEXP_VIM)
      • SQL Server 2005 Services: SQL-Browser (wenn der SQL-Browser-Dienst deaktiviert ist, markieren Sie ihn zum automatischen/manuellen Starten)
      • VMware vCenter-Dienst
      • VMware-Webservice
    • Ein Fehlermeldung erscheint, wenn Sie eine zweite virtuelle Festplatte zu einer virtuellen Maschine hinzufügen
      Angenommen, Sie erstellen eine virtuelle Maschine mit standardmäßigen Optionen, indem Sie Web Access verwenden, das mit ESX/ESXi 4.0 verbunden ist. Wenn Sie anschließend eine Verbindung von vSphere Web Access mit dem vCenter Server, der den ESX/ESXi-Host verwaltet, herstellen und mit der Option Neue virtuelle Festplatte erstellen derselben virtuellen Maschine eine zweite virtuelle Festplatte hinzufügen, erscheint die Fehlermeldung Die angegebene Datei ist bereits auf dem Server vorhanden.

      Umgehung: Verwenden Sie den vSphere-Client, um eine Verbindung zu vCenter Server herzustellen und der virtuellen Maschine eine zweite virtuelle Festplatte hinzuzufügen.

    • Der Befehl "vc-support" verwendet eine 64-Bit-DSN-Anwendung und kann keine Daten aus der vCenter Server-Datenbank abrufen
      Wenn Sie den VMware-Befehl cscript vc-support.wsf verwenden, um Daten aus der vCenter Server-Datenbank abzurufen, wird die Microsoft-Standardanwendung cscript.exe verwendet. Diese Anwendung verwendet einen 64-Bit-DSN und keinen 32-Bit-DSN, wie es für die vCenter Server-Datenbank erforderlich wäre. Demzufolge treten Fehler auf und es können keine Daten abgerufen werden.

      Umgehung: Übergeben Sie an der Eingabeaufforderung des Systems die Datei vc-support.wsf an die Anwendung cscript.exe (mit dem 32-Bit DSN) und führen Sie diese aus:

      %windir%\SysWOW64\cscript.exe vc-support.wsf

    • Das Menü "vSphere-Client-Rollen" zeigt für keine der vCenter Server-Systeme in einer Gruppe im verknüpften Modus Rollenzuweisungen an
      Wenn Sie auf einem vCenter Server-System in einer Gruppe im verknüpften Modus eine Rolle erstellen, werden die vorgenommenen Änderungen an alle anderen vCenter Server-Systeme der Gruppe weitergegeben. Die Rolle wird jedoch nur auf Systemen angezeigt, die über die mit der Rolle zugewiesenen Berechtigungen verfügen. Wenn Sie eine Rolle entfernen, prüft der Vorgang den Status der Rolle nur auf dem aktuell ausgewählten vCenter Server-System. Er entfernt die Rolle jedoch aus allen vCenter Server-Systemen in der Gruppe im verknüpften Modus, ohne dass eine Warnung ausgegeben wird, die darauf hinweist, dass die Rolle möglicherweise auf anderen Servern verwendet wird.

      Umgehung: Bevor Sie eine Rolle aus dem vCenter Server-System löschen, stellen Sie sicher, dass die Rolle nicht über andere vCenter Server-Systeme hinweg verwendet wird. Wechseln Sie zum Feststellen, ob eine Rolle verwendet wird, zur Ansicht "Rollen" und benutzen Sie die Navigationsleiste, um jedes vCenter Server-System in der Gruppe auszuwählen. Die Verwendung dieser Rolle wird für das ausgewählte vCenter Server-System angezeigt.

      Weitere Informationen über Best Practices für Benutzer und Gruppen sowie über das Festlegen von Rollen für vCenter Server-Gruppen im verknüpften Modus finden Sie im vSphere-Handbuch Grundlagen der Systemverwaltung .

    • Das Löschen von Snapshots und das Klonen von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb können bei hoher Arbeitslast der virtuellen Maschine lange dauern
      Das Löschen von Snapshots und das Klonen von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb können lange dauern, wenn die virtuelle Maschine eine hohe E/A-Arbeitslast zu bewältigen hat. Wenn die virtuelle Maschine beispielsweise auf ihre lokalen Festplatten schreibt, ist die E/A-Arbeitslast sehr hoch.

      Umgehung: Vermeiden Sie diese Vorgänge, wenn die virtuelle Maschine auf ihre lokalen Festplatten schreibt oder andere schwere E/A-Arbeitslasten ausführt. Dies kann dazu beitragen, die Durchführungszeiten zu reduzieren.

    • Unter Windows Server 2008 ist nach der Installation das Beitreten zu einer Gruppe im verknüpften Modus nicht erfolgreich, wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) aktiviert ist
      Wenn auf Windows Server 2008 mit einem 32- oder 64-Bit-Betriebssystem die Benutzerkontensteuerung (UAC) aktiviert ist und Sie versuchen, auf einem System, auf dem vCenter Server bereits ausgeführt wird, einer Gruppe im verknüpften Modus eine Maschine hinzuzufügen, ist die Verbindung nicht erfolgreich. Es wird jedoch keine Fehlermeldung angezeigt. In der Bestandsliste wird nur ein vCenter Server aufgeführt.

      Umgehung: Gehen Sie folgendermaßen vor.

      Führen Sie folgende Schritte durch, um die UAC auszuschalten, bevor Sie die Maschine einer Gruppe im verknüpften Modus hinzufügen:

      1. Wählen Sie Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Benutzerkonten aus, um das Dialogfeld "Benutzerkonto" zu öffnen.
      2. Klicken Sie auf Benutzerkontosteuerung ein- oder ausschalten.
      3. Deaktivieren Sie die Option Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen und klicken Sie auf OK.
      4. Starten Sie die Maschine neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

      Starten Sie die Konfiguration für den verknüpften Modus, wie nachfolgend beschrieben:

      1. Wählen Sie Start > Programme > VMware > vCenter Server-Konfiguration für den verknüpften Modus.
      2. Klicken Sie auf "Weiter".
      3. Wählen Sie Konfiguration für den verknüpften Modus ändern und klicken Sie auf Weiter.
      4. Klicken Sie auf vCenter Server-Instanz einer vorhandenen Gruppe für den verknüpften Modus oder einer anderen Instanz hinzufügenund klicken Sie auf Weiter.
      5. Geben Sie den Servernamen und die Informationen für den LDAP-Port an und klicken Sie auf Weiter.
      6. Klicken Sie auf Fortfahren, um die Installation abzuschließen.
      7. Klicken Sie auf Beenden, um den Verknüpfungsvorgang zu beenden.

      Melden Sie sich bei einem der vCenter Server-Systeme an und vergewissern Sie sich, dass die Server verknüpft sind. Sind die vCenter Server verknüpft, schalten Sie die UAC folgendermaßen wieder ein:

      1. Wählen Sie Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Benutzerkonten aus, um das Dialogfeld "Benutzerkonto" zu öffnen.
      2. Klicken Sie auf Benutzerkontosteuerung ein- oder ausschalten.
      3. Aktivieren Sie die Option Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen und klicken Sie auf OK.
      4. Starten Sie die Maschine neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

    • Durch das Entfernen eines aktiven virtuellen Switches einer virtuellen Maschine wird möglicherweise eine Fehlermeldung ausgegeben
      Falls Sie versuchen, einen virtuellen Switch zu entfernen, den eine eingeschaltete virtuelle Maschine verwendet, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Die Meldung dient dazu, Sie zu warnen, dass der virtuelle Switch verwendet wird und daher nicht entfernt werden kann. In einem solchen Fall kann das Entfernen des virtuellen Switches dazu führen, dass die virtuelle Maschine nicht mehr verwendet werden kann.

      Umgehung: Entfernen Sie keinen virtuellen Switch, der in Gebrauch ist.

    • Sie können die Symbolleiste in der Ansicht "Berichte" auf der Registerkarte "Speicheransichten" nicht wieder anzeigen, nachdem Sie sie ausgeblendet haben
      Zur Ansicht "Berichte" auf der Registerkarte Speicheransichten gehört eine Symbolleiste, die ein Menü für das Filtern von Objekten und ein Suchfeld enthält. Diese Steuerelemente ermöglichen es Ihnen, die Berichtstabellen basierend auf Objekttyp, Speicherattributen und Schlüsselwörtern zu filtern. Wenn Sie die Symbolleiste über die Option Ausblenden ihres Kontextmenüs ausblenden, fehlt eine adäquate Möglichkeit, die Symbolleiste wieder anzuzeigen.

      Umgehung: Schließen Sie den vSphere-Client und starten Sie ihn erneut.

    • Das Beitreten von zwei vCenter Server-Instanzen schlägt mit einer Fehlermeldung in der Datei "status.txt" über das Misslingen des Entfernens von VMwareVCMSDS fehl
      Das Beitreten einer vorhandenen eigenständigen vCenter Server-Instanz zu einer Gruppe im verknüpften Modus führt dazu, dass das vCenter Server-Installationsprogramm fehlschlägt. Wenn dies geschieht, wird vCenter Server nicht auf der Maschine gestartet, auf der Sie die Installation durchführen. Zudem werden Meldungen, die sich mit LDAP-Konnektivitäts- oder Unerreichbarkeitsproblemen befassen, in die Datei /status.txt geschrieben, wobei das auf dem Windows-System definierte temporäre Verzeichnis ist. Öffnen Sie zum zu Diagnostizieren dieses Problems die Datei status.txt und suchen Sie die folgende Meldung: [2009-03-06 21:44:55 SEVERE] Operation "Join instance VMwareVCMSDS" failed: : Action: Join Instance
      Action: Removal of standalone instance
      Action: Remove Instance
      Problem: Removal of instance VMwareVCMSDS failed: The removal wizard was not able to remove all of the components. To complete removal, run "Adamuninstall.exe /i: " after resolving the following error:

      Folder ' \VMwareVCMSDS' could not be deleted.
      Das Verzeichnis ist nicht leer.

      Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

      1. Wechseln Sie mit Administratorrechten von einer Eingabeaufforderung aus in das vCenter Server-Installationsverzeichnis.
      2. Löschen Sie das Verzeichnis VMwareVCMSDS.
      3. Stellen Sie die lokale LDAP-Instanz her, indem Sie jointool.bat recover eingeben.
    • vCenter Server 4.0 reagiert in großen Umgebungen nicht mehr, wenn er ESX Server 3.5-Hosts vor ESX 3.5 Patch 10 verwaltet
      vCenter Server 4.0 reagiert in großen Umgebungen nach 30 Tagen möglicherweise nicht mehr, wenn er ESX Server 3.5-Hosts vor ESX Server 3.5 Patch 10 verwaltet.

      Umgehung: Aktualisieren Sie auf ESX Server 3.5 Update 4, wenn Sie ESX Server 3.5 mit vCenter Server 4.0 ausführen.

    • Networking problems and errors might occur when analyzing machines with VMware Guided Consolidation
      Wird eine große Zahl von Maschinen für Guided Consolidation analysiert, kann die Guided Consolidation-Komponente vCenter Collector Provider Service von dem Betriebssystem, auf dem die Guided Consolidation-Funktionalität installiert ist, für einen Virus oder einen Wurm gehalten werden. Dies tritt auf, wenn der Analysevorgang eine große Zahl von Maschinen findet, deren IP-Adressen ungültig sind oder bei denen Probleme bei der Namensauflösung auftreten. Dabei kommt es zu einem Engpass im Netzwerk und es werden entsprechende Fehlermeldungen angezeigt.

      Umgehung: Fügen Sie keine Maschinen zur Analyse hinzu, die nicht erreichbar sind. Wenn Sie Maschinen über den Namen hinzufügen, stellen Sie sicher, dass der NetBIOS-Name aufgelöst werden kann und dass der Rechner erreichbar ist. Wenn Sie Maschinen über die IP-Adresse hinzufügen, stellen Sie sicher, dass es sich um eine statische IP-Adresse handelt.

    • Es werden mehrere SSL-Warnmeldungen angezeigt, wenn vCenter Server-Systeme einer Gruppe im verknüpften Modus beitreten
      Wenn mehrere vCenter Server-Systeme einer Gruppe im verknüpften Modus beitreten und Sie keine SSL-Zertifikate zur Authentifizierung verwenden, werden möglicherweise im vSphere-Client beim Anmelden mehrere SSL-Warnungen angezeigt.

      Umgehung: Reagieren Sie auf jede einzelne Warnung. Aktivieren Sie für jeden Host die Option Dieses Zertifikat immer ignorieren. Sie müssen vCenter Server für die Verwendung von SSL-Zertifikaten konfigurieren.

    • vSphere-Client zeigt falsche Informationen im Abschnitt "Allgemein" der Registerkarte "Übersicht" für Hosts an
      Bei großer Auslastung kann es vorkommen, dass das rechte Fenster des vSphere-Clients nicht aktualisiert wird und daher im Abschnitt Allgemein falsche Informationen anzeigt.

      Umgehung: Sie müssen möglicherweise den vSphere-Client manuell aktualisieren, indem Sie einen anderen Host auswählen und anschließend den ersten Host erneut auswählen.

    • Wenn Sie bei großen vCenter Server-Bestandslisten den vSphere-Client im verknüpften Modus öffnen und dabei die Bestandslisten aller vCenter Server-Systeme vollständig erweitert sind, reagiert der vSphere-Client möglicherweise für einige Minuten nicht
      vSphere-Client-Bestandslisten sind dann vollständig erweitert, wenn Cluster und Datencenter erweitert sind. Wenn Sie den vSphere-Client schließen, nachdem die Bestandslisten erweitert wurden, wird die erwartete Bestandslistenansicht beim nächsten Öffnen des Clients geladen. Als Folge davon reagiert der vSphere-Client möglicherweise für einige Minuten nicht mehr, abhängig von der Anzahl der vCenter Server-Systeme und der Anzahl der Objekte in den Bestandslisten der jeweiligen vCenter Server-Systeme. Der vSphere-Client reagiert wird, nachdem alle Bestandslistenobjekte geladen wurden.

      Umgehung: Es wird empfohlen, bei einer Gruppe im verknüpften Modus nicht die Knoten alle vCenter Server-Systeme in der Bestandsliste zu erweitern. Reduzieren Sie die Knoten, bevor Sie den vSphere-Client schließen, um das Laden der erweiterten Knoten beim Start zu vermeiden.

    • Deaktivierte Alarme für Bestandslistenobjekte werden aktiviert, wenn vCenter Server neu gestartet wird
      Wenn in vCenter Server ein Alarm für ein Bestandslistenobjekt, wie z. B. für einen Host, eine virtuelle Maschine, einen Datenspeicher usw., deaktiviert und vCenter Server neu gestartet wird, werden die Alarme nach Abschluss eines Neustarts von vCenter Server aktiviert.

      Umgehung: Deaktivieren Sie die Alarme für die entsprechenden Bestandslistenobjekte, wenn vCenter Server neu gestartet wurde.

    • Im gemeinsam genutzten Speicher gespeicherte VM-Vorlagen stehen nicht mehr zur Verfügung, nachdem DPM (Distributed Power Management) einen Host in den Standby-Modus versetzt oder wenn ein Host in den Wartungsmodus versetzt wird
      Der vSphere-Client weist VM-Vorlagen einem bestimmten Host zu. Wenn der Host, auf dem die VM-Vorlagen gespeichert sind, in den Wartungsmodus oder von DPM in den Standby-Modus versetzt wird, scheinen im vSphere-Client die Vorlagen deaktiviert zu sein. Dieses Verhalten tritt auch dann auf, wenn die Vorlagen im gemeinsam genutzten Speicher gespeichert werden.

      Umgehung: Deaktivieren Sie DPM auf dem Host, auf dem die VM-Vorlagen gespeichert sind. Befindet sich der Host im Wartungsmodus, verwenden Sie den Datenspeicherbrowser auf einem anderen Host, der sich nicht im Wartungs- oder Standby-Modus befindet und ebenfalls Zugriff auf den Datenspeicher hat, auf dem die Vorlagen gespeichert sind, um die VM-Vorlagen zu suchen. Sie können dann virtuelle Maschinen unter Verwendung dieser Vorlagen bereitstellen.

    • Bei der Neuinstallation der vSphere-CLI auf manchen Windows-Plattformen, z. B. Windows Vista Enterprise SP1 32 Bit, kann ein LibXML DLL-Modulladefehler auftreten
    •   Fehlerhafte Links auf der ESX- und der ESXi-Begrüßungsseite
      Die Download-Links im vSphere Remote Command Line-Abschnitt, im vSphere Web Services SDK-Abschnitt sowie die Links zum Herunterladen der vSphere 4-Dokumentation und von VMware vCenter auf der Begrüßungsseite von ESX und ESXi sind falsch zugeordnet.
      Umgehung: Laden Sie die Produkte von der VMware-Website herunter.
    • Auf Nexus 1000v kann Distributed Power Management einen Host nicht in den Standby-Modus versetzen
      Wenn ein Host weder Integrated Lights-Out (iLO) noch Intelligent Platform Management Interface (IPMI) für Distributed Power Management (DPM) unterstützt, kann dieser Host weiterhin DPM verwenden, vorausgesetzt, alle physischen Netzwerkkarten auf dem Host, die zu Nexus 1000V DVS hinzugefügt werden, verfügen über Wake-On-LAN-Unterstützung. Selbst wenn nur eine der physischen Netzwerkkarten keine Wake-On-LAN-Unterstützung bietet, kann der Host nicht von DPM in den Standby-Modus versetzt werden.

      Umgehung: Keine.

    Verwaltung von virtuellen Maschinen

    • VMXNET 3-Netzwerkadapter werden während eines OVF-Exports von virtuellen Maschinen nicht mit exportiert
      Wenn Sie einen OVF-Export (Open Virtualization Format) über VirtualCenter durchführen, werden virtuelle Maschinen mit VMXNET 3-Netzwerkadaptern mit VMXNET-Netzwerkadaptern exportiert. Dies führt dazu, dass virtuelle Maschinen aus dieser Vorlage mit VMXNET-Netzwerkadaptern statt mit VMXNET 3-Netzwerkadaptern bereitgestellt werden. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie eine Verbindung mit dem ESX-Host unter Verwendung des im Lieferumfang von vSphere 4.0 Update 4 enthaltenen vSphere-Clients herstellen.

      Umgehung: Keine.

    • Nach dem Upgrade einer virtuellen Maschine unter Windows 2000 von Hardwareversion 4 nach Hardwareversion 7 erscheint die Aufforderung, eine PCI Standard-PCI-zu-PCI-Brücke zu installieren
      Wenn Sie auf einer virtuellen Maschine unter Windows 2000 ein Upgrade von Hardwareversion 4 nach Hardwareversion 7 durchführen, kann es sein, dass einige Popup-Meldungen angezeigt werden, die Sie auffordern, eine PCI Standard-PCI-zu-PCI-Brücke zu installieren. Diese Meldungen können ignoriert werden.

      Umgehung: Akzeptieren Sie alle Aufforderungen, um das Upgrade der Hardwareversion abzuschließen.

    • Benutzerdefinierte Skripts, die in vmware-toolbox dem Ereignis "Anhalten" zugewiesen sind, werden nicht ausgeführt, wenn Sie die virtuelle Maschine vom vSphere-Client aus anhalten
      Wenn Sie in der Registerkarte Skript von vmware-toolbox dem Ereignis "Anhalten" ein benutzerdefiniertes Skript zugewiesen und die virtuelle Maschine so konfiguriert haben, dass, wenn Sie Anhalte-Skripts starten, VMware Tools-Skripts ausgeführt werden, geschieht dies nicht, falls Sie die virtuelle Maschine vom vSphere-Client aus anhalten.

      Umgehung: Keine

    • Wenn bei einem automatischen Upgrade der VMware Tools das Gastbetriebssystem eingeschaltet wird, wird das Gastbetriebssystem automatisch neu gestartet, ohne dass eine Neustartbenachrichtigung ausgegeben wird
      Wenn Sie angeben, dass auf einem Windows Vista- oder Windows 2008-Gastbetriebssystem die VMware Tools automatisch aktualisiert werden sollen, wenn das Betriebssystem eingeschaltet wird, werden VMware Tools aktualisiert und das Gastbetriebssystem automatisch neu gestartet, ohne dass eine Neustartbenachrichtigung ausgegeben wird.

      Umgehung: Keine

    • Ein Dialogfeld, in dem der Benutzer zur Eingabe von Sysprep-Dateiinformationen aufgefordert wird, erscheint möglicherweise beim Klonen und Anpassen von virtuellen Maschinen
      Wenn Sie eine virtuelle Maschine klonen und anpassen, wird der Vorgang möglicherweise nicht abgeschlossen und ein Sysprep-Dialogfeld fordert Sie möglicherweise auf, zusätzliche Dateien anzugeben.

      Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

      1. Beachten Sie die Liste der fehlenden Dateien, die das Mini-Setup von Windows nicht finden kann.
      2. Kopieren Sie die benötigten Dateien (beispielsweise c_20127.nls) von der Quellmaschine in den Ordner mit den Sysprep-Installationsdateien, c:\sysprep\i386. Die von Sysprep angeforderten Dateien befinden sich normalerweise an folgendem Speicherort auf der virtuellen Quellmaschine: C:\Windows\system32.
      3. Führen Sie das Klonen mit Anpassung durch.

      Hinweis:Das Sysprep-Verzeichnis wird entfernt, nachdem die virtuelle Maschine gestartet wurde und die Anpassung abgeschlossen ist.

    • Bei virtuellen Maschinen, die ein Windows NT-Gastbetriebssystem ausführen, muss nach einem Upgrade der virtuellen Hardware von Version 4 auf Version 7 der Netzwerkadaptertreiber neu installiert werden
      Nach einem Upgrade der virtuellen Hardware auf einem Windows NT-Gastbetriebssystem kann die virtuelle Maschine keine IP-Adressen abrufen, da Windows NT die Plug-und-Play-Spezifikation nicht voll unterstützt.

      Umgehung: Installieren Sie nach einem Upgrade der virtuellen Hardware von Version 4 auf Version 7 auf einer virtuellen Maschine, auf der Windows NT ausgeführt wird, den Netzwerkadaptertreiber neu, indem Sie die folgenden Schritte durchführen.

      1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Netzwerkumgebung und wählen Sie Eigenschaften aus.
      2. Wählen Sie die Registerkarte Adapter aus.
      3. Entfernen Sie den vorhandenen Adapter.
      4. Fügen Sie einen neuen Adapter hinzu.
      5. Wählen Sie bei einem AMD PCNet-Treiber AMD PCNET Family Ethernet adapter aus und geben Sie als Pfad C:\winnt\system32 an.
        Klicken Sie bei einem vmxnet-Treiber auf Diskette und geben Sie als Pfad C:\Programme\VMware\VMware Tools\Drivers\vmxnet\ an.
      6. Starten Sie die virtuelle Maschine neu.
    • Eine IDE-Festplatte, die einer virtuellen Maschine mit der Hardwareversion 7 hinzugefügt wurde, wird als Festplatte 1 definiert, auch wenn bereits eine SCSI-Festplatte vorhanden ist
      Wenn Sie einer virtuellen Maschine mit der Hardwareversion 7, die über eine als Festplatte 1 definierte SCSI-Festplatte verfügt, eine IDE-Festplatte hinzufügen, ändert die virtuelle Maschine die Plattennummerierung. Die IDE-Festplatte wird als Festplatte 1 definiert und die SCSI-Festplatte wird zu Festplatte 2.

      Umgehung: Keine. Verlassen Sie sich jedoch nicht ausschließlich auf die Plattennummer, wenn Sie sich entschließen, eine der Festplatten zu löschen. Überprüfen Sie stattdessen den Plattentyp, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Platte löschen.

    • Das Wiederherstellen eines Snapshots funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie mittels Cold-Migration eine virtuelle Maschine mit einem Snapshot von einem ESX/ESXi 3.5-Host auf einen ESX/ESXi 4.0-Host verlagern
      Sie können mittels Cold-Migration eine virtuelle Maschine mit Snapshots von einem ESX/ESXi 3.5-Host auf einen ESX/ESXi 4.0-Host verlagern. Dennoch funktioniert das Wiederherstellen eines Snapshots nach der Migration möglicherweise nicht.

      Umgehung: Keine

    • Der vCenter Server schlägt fehl, wenn die Delta-Festplattentiefe einer virtuellen Maschine vom Typ "Verknüpfter Klon" größer ist als die unterstützte Tiefe von 32
      Wenn die Delta-Festplattentiefe eines verknüpften Klons größer ist als die unterstützte Tiefe von 32, schlägt der vCenter Server fehl. Folgende Fehlermeldung wird angezeigt:

      Win32-Ausnahme: Stapelüberlauf

      Unter diesen Umständen kann der vCenter Server erst dann neu gestartet werden, wenn Sie die virtuelle Maschine von dem Host entfernt oder die vCenter Server-Datenbank bereinigt haben. Erwägen Sie, die virtuelle Maschine von dem Host zu entfernen statt die vCenter Server-Datenbank zu bereinigen, da dies sicherer ist.

      Umgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

      1. Melden Sie sich beim vSphere-Client auf dem Host an.
      2. Zeigen Sie den Klon der virtuellen Maschine in der Bestandsliste an.
      3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie Von Festplatte löschen.
      4. Starten Sie den vCenter Server neu.

      Hinweis: Wenn nach dem Neustart von vCenter Server die virtuelle Maschine in der Bestandsliste im vSphere-Client angezeigt wird und die Option Aus Bestandsliste entfernen im Kontextmenü der virtuellen Maschine deaktiviert ist, müssen Sie den Eintrag für die virtuelle Maschine manuell aus der vCenter-Datenbank entfernen.

    • Das Erstellen einer neuen SCSI-Festplatte in einer virtuellen Maschine kann dazu führen, dass eine ungenaue Fehlermeldung ausgegeben wird
      Wenn Sie eine neue SCSI-Festplatte in einer virtuellen Maschine erstellen und den SCSI-Bus auf virtual setzen, wird folgende Fehlermeldung ausgegeben:

      Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Festplatte unter Verwendung der Option "Thick" erstellt wurde.

      Allerdings ist Thickkeine gültige Option. Die korrekte Option lautet eagerzeroedthick.

      Umgehung: Erstellen Sie die SCSI-Festplatte mit dem Befehlszeilenbefehl vmkfstoolsund der Option eagerzeroedthick.
    • Die Optionen für den Installationsstartvorgang einer virtuellen Maschine werden nicht in das Open Virtualization Format (OVF) exportiert
      Wenn Sie auf einer virtuellen Maschine, auf der die Option "Installationsstartvorgang" aktiviert ist, ein OVF-Paket erstellen, wird diese Option während des Exports ignoriert. Daher fehlt im OVF-Deskriptor das Element InstallSection, das Informationen zum Installationsvorgang liefert. Wenn Sie ein OVF-Paket bereitstellen, wird das Element InstallSection ordnungsgemäß analysiert.

      Umgehung: Nachdem die virtuelle Maschine nach OVF exportiert wurde, erstellen Sie die InstallSection-Parameter manuell im OVF-Deskriptor. Ist eine Manifestdatei ( .mf) vorhanden, müssen Sie sie im Anschluss an die Änderung des OVF-Deskriptors regenerieren.

      Beispiel: Legt fest, dass ein Installationsstart notwendig ist.

      Die Aufnahme der InstallSection-Parameter in den Deskriptor informiert den Bereitstellungsvorgang darüber, dass für den Abschluss der Bereitstellung ein Installationsstartvorgang erforderlich ist. Das Attribut ovf:initialBootStopDelay definiert die Startverzögerung.

      Einzelheiten hierzu finden Sie in der OVF-Spezifikation.

    • Eine von einem Snapshot einer virtuellen Maschine mit einem LSI SAS-Controller geklonte virtuelle Maschine wird evtl. fälschlicherweise mit einem BusLogic-Controller konfiguriert
      Wenn Sie einen Snapshot einer virtuellen Maschine mit einem LSI SAS-Controller erstellen und anschließend von dem Snapshot eine virtuelle Maschine klonen, wird für die von dem Snapshot geklonte virtuelle Maschine möglicherweise ein BusLogic- statt eines LSI SAS-Controllers in den VM-Eigenschaften konfiguriert.

      Umgehung: Überprüfen Sie in der Eigenschaft "Snapshot.config" den Controllertyp der virtuellen Maschine, die Sie anhand eines Snapshots einer virtuellen Maschine, die über einen LSI SAS-Controller verfügt, geklont haben. Konfigurieren Sie nach Bedarf den Controllertyp für die geklonte virtuelle Maschine.

    •  Die virtuelle Maschine kann nicht gestartet werden, nachdem mit iLO ein virtuelles CD-ROM-Laufwerk ohne Medium als ein SCSI-Gerät hinzugefügt wurde
      Nachdem mit iLO (Integrated Lights-Out) ein virtuelles CD-ROM-Laufwerk ohne Medium als SCSI-Gerät zur virtuellen Maschine hinzugefügt wurde, kann die virtuelle Maschine nicht gestartet werden, wenn Sie versuchen, von der virtuellen CD-ROM zu starten.

      Es gibt drei Umgehungen für dieses Problem:
      • Stellen Sie sicher, dass das virtuelle iLO-CD-ROM-Laufwerk immer ein Medium enthält, wenn es angeschlossen ist und von einer beliebigen virtuellen Maschine verwendet wird.
      • Wenn das virtuelle CD-ROM-Laufwerk nicht zur Installation des Gastbetriebssystems auf der virtuellen Maschine verwendet wird, ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS der virtuellen Maschine, sodass Festplatte, Diskettenlaufwerk und Netzwerkkarte vor dem CD-ROM-Laufwerk aufgeführt werden.
      • Verwenden Sie kein virtuelles iLO-CD-ROM-Laufwerk. ESX kann sowohl lokale als auch Remote-CD-ROM-Laufwerke und ISO-Images mit den virtuellen Maschinen verbinden, ohne die Einschränkung durchzusetzen, dass nur ein CD-ROM-Laufwerk von iLO auf einem System angezeigt wird.

    vMotion und Storage vMotion

    • Nach dem Neukonfigurieren und Verlagern der virtuellen Maschine kann das Wiederherstellen eines Snapshots fehlschlagen
      Wenn Sie die Eigenschaften einer virtuellen Maschine neu konfigurieren und sie auf einen anderen Host verschieben, kann das Wiederherstellen eines zuvor erstellten Snapshots fehlschlagen.

      Umgehung: Vermeiden Sie es, virtuelle Maschinen auf einen Host zu verschieben, dessen Eigenschaften sich sehr von denen des ursprünglichen Hosts unterscheiden (z. B. verschiedene Versionen, verschiedene CPU-Typen usw.)

    • Bei der Verwendung von Storage vMotion für die Migration einer virtuellen Maschine mit vielen Festplatten kann es zu Zeitüberschreitungen kommen
      Die Migration einer virtuellen Maschine mit vielen virtuellen Festplatten unter Verwendung von Storage vMotion kann möglicherweise nicht abgeschlossen werden. Der Storage vMotion-Vorgang benötigt während der abschließenden Kopierphase Zeit für das Öffnen, Schließen und Verarbeiten von Festplatten. Wegen dieses plattenbezogenen Overheads kann es bei Storage vMotion-Migrationen von virtuellen Maschinen mit vielen Festplatten zur Zeitüberschreitung kommen.

      Umgehung: Erhöhen Sie den Wert für die Storage vMotion-Einstellung fsr.maxSwitchoverSeconds in der Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine. Die Standardeinstellung beträgt 100 Sekunden. Oder vermeiden Sie es, während der Storage vMotion-Migration auf den betroffenen Datenspeichern viele Bereitstellungsvorgänge, Migrationen oder Einschalt- und Abschaltvorgänge durchzuführen.

    • Storage vMotion unterstützt die Konvertierung von Quell-RDMs in Ziel-NFS-Volumes nicht
      Storage vMotion nur für Festplatten schlägt bei RDMs im virtuellen Modus fehl, wenn Sie auf NFS-Volumes Festplatten in die Formate "Flach" oder "Geringe Datendichte" konvertieren.

      Umgehung: Führen Sie zum Migrieren von RDMs im virtuellen Modus nach NFS-Volumes folgende Schritte aus:

      1. Verwenden Sie Storage vMotion, um über ein SAN, lokal oder über ein iSCSI-Volume eine RDM-VM-Festplatte in den Festplattentyp "Flach/Geringe Datendichte" zu konvertieren.
      2. Verwenden Sie Storage vMotion, um die konvertierten Festplatten von der SAN, lokal oder vom iSCSI-Laufwerk auf ein NFS-Laufwerk zu verlagern.
    • Storage vMotion eines NFS-Volumes wird möglicherweise von dem NFS-Serverfestplattenformat überschrieben
      Wenn Sie Storage vMotion zum Migrieren einer virtuellen Festplatte auf ein NFS-Volume oder für die Bereitstellung von virtuellen Maschinen, bei der NFS-Volumes einbezogen werden, verwenden, wird das Festplattenformat von dem NFS-Server bestimmt, auf dem sich das NFS-Volume befindet. Falls Sie eine Auswahl im Menü Festplattenformat getroffen haben, wird sie damit außer Kraft gesetzt.

      Umgehung: Keine

    • Wenn ESX/ESXi-Hosts ausfallen oder während Storage vMotion neu gestartet werden, kann der Vorgang fehlschlagen und die virtuellen Maschinen können verwaisen
      Wenn Hosts ausfallen oder während Storage vMotion neu gestartet werden, kann der vMotion-Vorgang fehlschlagen. Die virtuellen Festplatten der virtuellen Zielmaschine können nach einem Neustart des Hosts in der Bestandsliste als verwaist erscheinen. In der Regel wird der Status der virtuellen Maschine beibehalten, bevor der Host heruntergefahren wird.

      Überprüfen Sie, falls die virtuelle Maschine nicht mit dem Status "verwaist" aufgeführt wird, ob die Ziel-VMDK-Dateien vorhanden sind.

      Umgehung: Sie können die verwaiste virtuelle Zielmaschine manuell aus der vSphere-Bestandsliste löschen. Suchen Sie im Datenspeicher nach weiteren verwaisten Zielfestplatten und löschen Sie sie.

    • Storage vMotion steht mit Remote-CD/DVD- und Disketten-Geräteverbindungen in Konflikt
      CD/DVDs und Disketten werden von Storage vMotion nicht als Remote-Sicherungsgeräte unterstützt. Dennoch bleibt, wenn Sie Storage vMotion auf einer eingeschalteten, von ESX/ESXi 4.0 gehosteten virtuellen Maschine ausführen, das Symbol für den Aufbau und das Trennen der Verbindung zu CD/DVD- und Diskettenlaufwerken in der Symbolleiste aktiv und ermöglicht Ihnen, diese Geräte während der Laufzeit von Storage vMotion hinzuzufügen, obwohl dies Fehler verursachen könnte.

      Umgehung: Trennen Sie die bestehenden Verbindungen zu allen Remote-CD/DVD- und -Diskettenlaufwerken, bevor Sie Storage vMotion starten, indem Sie auf das entsprechende Symbol klicken.

    • Der Fehlermodus von Storage vMotion kann dazu führen, dass eine virtuelle Maschine ausgeschaltet wird
      Wenn Storage vMotion auf einem ESX/ESXi 4.0-Host verwendet wird und das Verschieben von Daten wegen eines flüchtigen Fehlers (z. B.: nicht genügend Arbeitsspeicher) fehlschlägt, ist es möglich, dass Storage vMotion nicht erfolgreich beendet wird, sich die Migrationsleistung verschlechtert oder die virtuelle Quellmaschine ausgeschaltet wird.

      Umgehung: Schalten Sie die virtuelle Maschine ein.

    • Auf ESX/ESXi 3.5-Hosts zeigt Storage vMotion nicht den korrekten Festplattentyp an, falls sich dieser während der Laufzeit von Storage vMotion ändert
      Der Storage vMotion-Assistent bietet eine Option an, mit der Festplattentypen für virtuelle Maschinen konvertiert werden können (von "Thick" zu "Thin" und umgekehrt). Dies gilt für alle ESX/ESXi-Host-Versionen. Nachdem eine Festplatte konvertiert wurde und Storage vMotion beendet ist, wird der Festplattentyp für ESX/ESXi 3.5-Hosts nicht ordnungsgemäß angezeigt. Der vSphere-Client zeigt immer noch den alten Festplattentyp an.

      Umgehung: Schalten Sie die virtuelle Maschine aus, heben Sie die Registrierung auf und registrieren Sie sie erneut.

    • Auf einer lokalen Datenspeicher gespeicherte virtuelle Maschinen werden nicht vom Host migriert, wenn sich der Host im Wartungsmodus befindet
      Auf einer lokalen Datenspeicher gespeicherte virtuelle Maschinen werden nicht vom Host migriert, wenn sich der Host im Wartungsmodus befindet.

      Umgehung: Verschieben Sie die virtuellen Maschinen auf lokalen Datenspeichern manuell auf einen anderen Host, falls sie weiterhin zur Verfügung stehen müssen, während sich der aktuell Host im Wartungsmodus befindet.

    • Das Verwenden von Storage vMotion zum Verlagern einer virtuellen Maschine zurück in deren Quellvolume führt möglicherweise zu einem Fehler des Typs "Unzureichender Festplattenspeicher"
      Wenn Sie Storage vMotion zum Verschieben einer virtuellen Maschine in einen anderen Datenspeicher und anschließend zurück in deren Quellvolume verwenden, aktualisiert der vSphere-Client die Größe des Quelldatenspeichers nicht sofort, was zu einem Fehler führt.

      Umgehung: Aktualisieren Sie den Datenspeicher im vSphere-Client. Falls sich nach dem ersten Versuch die gemeldete Größe des Datenspeichers nicht ändert, warten Sie 30 Minuten und versuchen Sie es erneut.

    VMware High Availability und Fault Tolerance

    • Failover auf sekundäre virtuelle VMware FT-Maschine führt zu Fehlermeldung auf dem Host-Client
      Wenn VMware-Fehlertoleranz ein Failover auf eine sekundäre virtuelle Maschine durchführt und der für die sekundäre virtuelle Maschine ausgewählte Host erst kürzlich neu gestartet wurde, betrachtet der Host-Client diesen Versuch als Fehlschlag und zeigt folgende Fehlermeldung an:

      Anmeldung fehlgeschlagen wegen eines ungültigen Benutzernamens oder Kennworts.

      Diese Fehlermeldung wird angezeigt, weil der Host kürzlich neu gestartet wurde und es möglich ist, dass er noch keinen SSL-Fingerabdruck von vCenter Server empfangen hat. Nachdem der Fingerabdruck an den Host gesendet wurde, verläuft das Failover erfolgreich. Diese Bedingung tritt nur dann auf, wenn alle Hosts in einem FT-aktivierten Cluster ausgefallen sind, was dazu führt, dass der Host mit der sekundären virtuellen Maschine neu gestartet wird.

      Umgehung: Keine. Das Failover verläuft nach einigen Versuchen erfolgreich.

    • Das Ändern der Systemzeit auf einem ESX/ESXi-Host führt zu einem VMware HA-Agent-Fehler
      Wenn Sie die Systemzeit auf einem ESX/ESXi-Host ändern, wird nach kurzer Zeit der folgende HA-Agent-Fehler angezeigt:

      Der HA-Agent auf < Server> in < Cluster> im < Datencenter> hat einen Fehler.

      Dieser Fehler wird sowohl im Ereignisprotokoll als auch auf der Host-Registerkarte Übersicht im vSphere-Client angezeigt.

      Umgehung: Korrigieren Sie die Systemzeit des Hosts und starten Sie "vpxa" mit dem Befehl service vmware-vpxa restart neu.

    • Der Versuch, das Festplattenformat einer FT-aktivierten virtuellen Maschine zu ändern, während sie von einem zu einem anderen Datenspeicher migriert wird, schlägt fehl
      Wenn Sie versuchen, das Festplattenformat einer ausgeschalteten, FT-aktivierten virtuellen Maschine zu ändern, während sie von einem zu einem anderen Datenspeicher migriert wird, zeigt der vSphere-Client eine InvalidArgument-Fehlermeldung an, die angibt, dass der Vorgang fehlgeschlagen ist. Das korrekte Verhalten des vSphere-Clients ist, die Option zum Ändern des Festplattenformats zu deaktivieren.

      Umgehung: Wählen Sie Format wie Quelle, die Standardoption, wenn Sie eine FT-aktivierte virtuelle Maschine in einen anderen Datenspeicher migrieren.

    • Die Funktion zur Überwachung virtueller Maschinen in VMware HA wird nicht für ESX- oder ESXi-Versionen vor ESX 3.5 U3 unterstützt
      Wenn VMware HA auf einem Cluster aktiviert ist, der von vCenter Server 4.0 verwaltet wird, funktioniert die VM-Überwachung nicht ordnungsgemäß auf ESX- oder ESXi-Hosts, die älter als ESX Server 3.5 Update 3 sind, und kann zu ungewollten Failover-Vorgängen von virtuellen Maschinen führen.

      Umgehung: Deaktivieren Sie die VM-Überwachungsfunktion für solche virtuelle Maschinen oder aktualisieren Sie den ESX/ESXi-Host auf ESX Server 3.5 Update 3 oder später.

    • Nicht reagierende sekundäre virtuelle Maschinen oder Kopien von virtuellen Maschinen, ggf. mit anderen Namen, bleiben möglicherweise in der Hostbestandsliste zurück, wenn das Einschalten der VMware-Fehlertoleranz unterbrochen wurde
      Wenn Sie bei einer virtuellen Maschine, auf der VMware HA aktiviert ist, die Fehlertoleranz einschalten, kann es sein, dass der Bestandsliste des Clusters eine nicht reagierende sekundäre virtuelle Maschine hinzugefügt wird oder dass Sie mehrere Kopien der virtuellen Maschine mit unterschiedlichen Namen erhalten. Diese Situation tritt dann auf, wenn der Ziel-ESX/ESXi-Host auf der sekundären virtuellen Maschine, beispielsweise wegen eines Neustarts, Stromausfalls oder der Trennung vom Netzwerk, während der Erstellung der sekundären Kopie die Verbindung zu seinem verwaltenden vCenter Server verliert. Dies kann dazu führen, dass die Konfigurationseinstellungen auf der sekundären virtuellen Maschine nicht vollständig sind.

      Umgehung: Löschen Sie die nicht reagierende sekundäre virtuelle Maschine aus der Bestandsliste von vCenter Server.

    • Eine sekundäre virtuelle Maschine verbleibt in der Bestandsliste, nachdem die Fehlertoleranz für die primäre virtuelle Maschine ausgeschaltet wurde
      In einigen seltenen Fällen verläuft die Auswahl von Fehlertoleranz ausschalten im vSphere-Client für eine primäre virtuelle Maschine erfolgreich, aber die zugeordnete sekundäre virtuelle Maschine verbleibt in der Bestandsliste. Dies tritt gelegentlich ein, wenn gerade ein Failover-Vorgang aufgetreten ist und die neue sekundäre virtuelle Maschine noch nicht gestartet wurde. Es hat aber keine ernsthaften Folgen, da die Dateien der sekundären virtuellen Maschine bereits gelöscht wurden.

      Umgehung: Löschen Sie die sekundäre virtuelle Maschine manuell.

    • Beim Konfigurieren von VMware High Availability (HA) auf einem stark belasteten System erscheint möglicherweise eine Fehlermeldung
      Wenn Sie HA auf einem Host aktivieren, der aufgrund seiner Gast-VMs eine schwere Arbeitslast zu bewältigen hat, wird die HA-Konfiguration für den Host möglicherweise unterbrochen und eine Fehlermeldung ausgegeben:
      HA-Agent auf dem Host fehlgeschlagen

      Umgehung: Konfigurieren Sie HA für den Host neu, möglichst nachdem Sie die Last reduziert haben, indem Sie entweder virtuelle Maschinen ausschalten oder sie unter Verwendung von vMotion auf einen anderen Host im Cluster migrieren.

    • Bei angehaltenen virtuellen Maschinen mit unabhängigen, nicht dauerhaften Festplatten ist kein Failover auf VMware HA-Hosts möglich
      Wenn Sie auf einem Host virtuelle Maschinen angehalten oder ausgeschaltet haben und wenn die Festplatten der virtuellen Maschinen als unabhängig und nicht-dauerhaft konfiguriert sind, findet kein Failover statt. Diese Festplatten werden nicht auf einen anderen Host migriert, falls der Host ausfällt, ausgeschaltet wird oder in den Wartungsmodus versetzt wird. Das Migrieren dieser virtuellen Maschinen wird zurzeit für HA nicht unterstützt, weil die Maschinen mit keinem anderen Host im Cluster kompatibel sind.

      Umgehung: Heben Sie die Registrierung der virtuellen Maschine auf und registrieren Sie sie auf einem kompatiblen Host.

    • VMware HA meldet möglicherweise irreführende Zeitüberschreitungsfehler beim Einschalten oder Failover eines Hosts mit vielen VMs
      VMware HA-Zeitüberschreitungsfehler treten möglicherweise ein paar Minuten nach dem Einschalten oder Migrieren (unter Verwendung von VMware HA) eines Hosts mit vielen VMs (mehr als 70) auf. Dieser Zeitüberschreitungsfehler verschwindet, nachdem die meisten der VMs eingeschaltet wurden.

      Umgehung: Sie können ignoriert werden.

    • Die VMware-Fehlertoleranz unterstützt die IPv6-Adressierung nicht
      Wenn den VMkernel-Netzwerkkarten für die Fehlertoleranzprotokollierung oder für vMotion IPv6-Adressen zugewiesen werden, schlägt das Aktivieren der Fehlertoleranz auf virtuellen Maschinen fehl.

      Umgehung: Konfigurieren Sie die VMkernel-Netzwerkkarten anhand der IPv4-Adressen.
    • Das Hot-Plugging von Geräten wird nicht unterstützt, wenn die Fehlertoleranz auf virtuellen Maschinen deaktiviert ist
      Die Hot-Plugging-Funktion wird auf virtuellen Maschinen nicht unterstützt, wenn die VMware-Fehlertoleranz auf diesen virtuellen Maschinen aktiviert oder deaktiviert ist. Sie müssen die Fehlertoleranz vorübergehend ausschalten, bevor Sie ein Hot-Plugging für ein Gerät durchführen können. Nach dem Hot-Plugging können Sie die Fehlertoleranz wieder einschalten. Nach dem Entfernen eines Geräts bei laufendem Betrieb sollten Sie die virtuelle Maschine allerdings neu starten, um die Fehlertoleranz einzuschalten.

    VMware Tools

    • Die IP-Virtualisierung von Windows Server 2008 R2 (64-Bit) funktioniert auf vSphere 4.0 Update 1 möglicherweise nicht
      Die IP-Virtualisierung, die es Ihnen ermöglicht, RDP-Sitzungen eindeutige IP-Adressen zuzuteilen, funktioniert möglicherweise nicht auf einem Windows 2008 R2 Terminal Server, der unter vSphere 4.0 Update 1 ausgeführt wird. Die IP-Virtualisierung funktioniert jedoch, wenn Sie einen physischen Windows 2008 R2 Terminal Server konfigurieren oder eine virtuelle Windows 2008 R2-Maschine unter XenServer 5.5 Update 2 Dell OEM Edition ausführen. Dieses Problem tritt möglicherweise auf, wenn Sie VMware Tools nach der Installation der Remotedesktopdienste installieren.

      Umgehung: Wählen Sie die Option für eine benutzerdefinierte Installation von VMware Tools und entfernen Sie VMCI aus der Liste der Treiber, die installiert werden sollen.

    •  Unter bestimmten Bedingungen reagieren Snapshots einer virtuellen Maschine nicht
      Versuche, einen Snapshot einer virtuellen Maschine zu erstellen, führen möglicherweise dazu, dass der Status Vorgang läuftangezeigt wird, wenn alle der folgenden Bedingungen zutreffen:
      • Die Option Snapshot des Arbeitsspeichers der virtuellen Maschine erstellen wurde nicht ausgewählt.
      • Die Option Gast-Dateisystem stilllegen wurde ausgewählt.
      • Ein VSS (Volume Shadow Copy Service) von einem Drittanbieter wurde installiert.
      In solchen Fällen wird der Status Vorgang läuftsolange angezeigt, bis für die Aufgabe eine Zeitüberschreitung eintritt. Darüber hinaus wird der Prozess fortgesetzt und verhindert somit, dass andere Snapshots erstellt werden.

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