Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance Manager 5.1.1 | 25. Oktober 2012 | Build 859703

Automated-Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance 5.1.1 | 25. Oktober 2012 | Build 859703

Standalone VSA Cluster Service 5.1.1 | 25. Oktober 2012 | Windows Build 859644 | Linux Build 858549

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Letzte Aktualisierung: 2. April 2013

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Diese Versionshinweise enthalten Informationen zu VMware vSphere Storage Appliance 5.1.1, einer Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher für VMware vSphere 5.1.

VMware vSphere Storage Appliance 5.1.1-Funktionen

VMware vSphere Storage Appliance 5.1.1 bietet eine Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher, die die Rechen- und internen Festplattenressourcen von zwei bzw. drei ESXi-Hosts in einem VSA-Cluster zusammenfasst. Der VSA-Cluster ermöglicht vSphere High Availability und vSphere vMotion.

VSA-Clusterfunktionen

Ein VSA-Cluster bietet die folgenden Funktionen:

  • Gemeinsam genutzte Datenspeicher für alle Hosts im Datencenter
  • Eine Replik von jedem gemeinsam genutzten Datenspeicher
  • VMware vMotion und VMware High Availability
  • Failover- und Failback-Funktionen bei Hardware- und Softwareausfällen
  • Ersetzung eines ausgefallenen VSA-Clustermitglieds
    Hinweis: Ein VSA-Clustermitglied ist ein ESXi-Host mit einer laufenden vSphere Storage Appliance, die Teil eines VSA-Clusters ist.
  • Wiederherstellung der Verwaltung eines vorhandenen VSA-Clusters nach einem schwerwiegenden vCenter Server-Ausfall
  • Erfassung von VSA-Clusterprotokollen

VSA-Clusterkomponenten

  • vSphere Storage Appliance-Software
  • Zwei oder drei identische physische Server, auf denen ESXi 5.0 oder höher ausgeführt wird
  • VMware vCenter Server 5.0 oder höher
    Hinweis: vCenter Server kann auf einem separaten physischen Server oder als eine virtuelle Maschine auf einem der ESXi-Hosts installiert werden.

Neuheiten bei vSphere Storage Appliance 5.1.1

vSphere Storage Appliance 5.1.1 enthält viele neue Funktionen und Erweiterungen, die die Verwaltung, Leistung und Sicherheit der VSA-Cluster verbessern.

  • Unterstützung für mehrere VSA-Cluster, die von einer einzigen vCenter Server-Instanz verwaltet werden.
  • Ausführung von vCenter Server in einem Subnetz, das sich von einem VSA-Cluster unterscheidet.
  • Unterstützung für vCenter Server, das lokal auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausgeführt wird.
  • Möglichkeit der Installation von VSA auf vorhandenen ESXi-Hosts, die über virtuelle, auf ihren lokalen Datenspeichern ausgeführte Maschinen verfügen.
  • Möglichkeit der Ausführung des VSA-Clusterdiensts unabhängig von einer vCenter Server-Instanz in demselben Subnetz wie der VSA-Cluster, der entweder unter Linux oder Windows installiert ist. Der VSA-Clusterdienst wird von einem Cluster mit zwei Mitgliedern benötigt. Informationen zum Installieren des Diensts finden Sie im Abschnitt Installieren und Konfigurieren der VSA-Clusterumgebung der Dokumentation VMware vSphere Storage Appliance - Installation und Administration.
  • Optimierte Unterstützungsmöglichkeiten für VSA-Cluster in einem Offline-Zustand. VSA hat seine Fähigkeit verbessert, Probleme zu erkennen, die dazu führen, dass ein Cluster offline ist, und bietet zudem eine Option, mit der ein Cluster zurück in den Online-Zustand versetzt werden kann.
  • Fähigkeit, die Speicherkapazität eines VSA-Clusters festzulegen und zu erhöhen.
  • Verbesserungen bei der Sicherheit, um Kommunikationskanäle zwischen den VSA-Komponenten ordnungsgemäß abzusichern.
  • Unterstützung für die Überbelegung von Arbeitsspeicher für einen VSA-Cluster, der ESXi-Hosts der Version 5.1 enthält. Der VSA-Cluster, der ESXi-Hosts mit früheren ESXi 5.0-Versionen enthält, unterstützt keine Überbelegung des Arbeitsspeichers.
  • Ein neues Lizenzierungsmodell. VSA kann nicht nur als Add-On für vCenter Server fungieren, sondern verfügt jetzt auch über eine eigenständige Lizenz. Verwenden Sie die Add-On-Lizenz, wenn Sie einen einzelnen Cluster verwalten. Um mehrere Cluster verwalten zu können, müssen Sie sich die eigenständige VSA-Lizenz beschaffen.

Außerdem bietet VSA 5.1.1 jetzt Unterstützung für Folgendes:

  • RAID: Weitere Informationen finden Sie unter RAID-Einstellungen und -Anforderungen.
  • Die VMFS-Heap-Größe wurde auf 256 MB erhöht. Zusammen mit der Unterstützung für größere Laufwerke ermöglicht dies eine virtuelle VSA-Speicherkapazität pro Knoten von 24 TB. Dieses Kapazitätsmaximum gilt zusammengefasst für alle auf dem ESXi-Host erstellten VMFS-Datenspeicher.

Aufgrund eines Problems, das während der Installation aufgetreten ist, wurde vSphere Storage Appliance 5.1 aus der VMware-Downloadsite entfernt. vSphere Storage Appliance 5.1 wurde durch vSphere Storage Appliance 5.1.1 ersetzt, deren Funktionsumfang identisch mit dem von vSphere Storage Appliance 5.1 ist. vSphere Storage Appliance 5.1.1 enthält den Fix für das Problem, das während der Installation aufgetreten ist.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Knowledgebase-Artikel KB 2036630 und im Abschnitt "Behobene Probleme" der Versionshinweise.

Installationshinweise

Aktualisiert Wenn Sie VSA 5.1 installiert haben, können Sie kein Upgrade auf VSA 5.1.1 durchführen. VSA 5.1.1 behebt Probleme, die für bereits auf VSA 5.1 aktualisierte Systeme nicht relevant sind.

vSphere Storage Appliance unterstützt den Assistenten für das VSA Manager-Installationsprogramm und das VSA Automated-Installationsprogramm-Skript als Installations-Workflows. Die folgende Tabelle enthält einen Vergleich der Anforderungen für jeden Workflow. Lesen Sie die Dokumentation VMware vSphere Storage Appliance - Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

Installationsanforderungen VSA Manager-Installationsprogramm VSA Automated-Installationsprogramm
Aktualisiert Hardwareanforderungen
Zwei oder drei Server mit homogener Hardwarekonfiguration
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher
    • 6 GB Minimum
    • 24 GB empfohlen
    • 72 GB Maximum getestet
      Hinweis: Sie können über mehr als 72 GB Arbeitsspeicher pro ESXi-Host verfügen, da es keine Arbeitsspeicherbeschränkung für den VSA-Cluster gibt.
  • Aktualisiert Netzwerkkarte 4 Single-Port- oder 2 Dual-Port-1-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 1 Quad-Port-Netzwerkkarte (bietet keine Netzwerkkartenredundanz)
  • RAID-Controller Der RAID-Controller muss RAID10, RAID6 oder RAID5 unterstützen
  • Festplatten Alle Festplatten, die in jeweils einem Host verwendet werden, müssen über dieselbe Kapazität und dieselben Leistungsmerkmale verfügen. Verwenden Sie SATA- und SAS-Festplatten nicht zusammen. Informationen zu möglichen Konfigurationen finden Sie unter RAID-Einstellungen und -Anforderungen. Konfigurationen von Festplattenlaufwerken verschiedener Anbieter und Modelle, Laufwerkskapazitäten und Laufwerksgeschwindigkeit funktionieren zwar möglicherweise, die E/A-Schreibgeschwindigkeit des RAID-Adapters beträgt dann aber ein Vielfaches des langsamsten Laufwerks im RAID-Set und die Kapazität beträgt dann ein Vielfaches des kleinsten Laufwerks im RAID-Set. VMware empfiehlt dringend, keine Hybrid-Konfigurationen für Festplattenlaufwerke zu verwenden, mit Ausnahme des Falls, dass Sie nach dem Erwerb eines Ersatzlaufwerks vom Serverhersteller, das sich nur leicht vom ursprünglichen Laufwerk unterscheidet, ein RAID-Set neu aufbauen müssen. Das Ersetzen eines Laufwerks, das kleiner ist als die aktuelle Mindestkapazität für Laufwerke, führt dazu, dass der Neuaufbau des RAID-Sets fehlschlägt. Zudem wird dies nicht unterstützt.
Ja Ja
vCenter Server 5.1-System auf einer physischen oder virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Die folgende Konfiguration wird für die vCenter Server-Installation benötigt:
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher Die Menge des benötigten Arbeitsspeichers und Festplattenspeichers hängt von Ihrer vCenter Server-Konfiguration ab. Weitere Details finden Sie im Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere.
  • Netzwerkkarte 1-Gigabit-Ethernet- oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarte
Für VSA Manager ist zusätzlicher Festplattenspeicher erforderlich:
  • VSA Manager 10 GB
  • VSA-Clusterdienst 2 GB
Ja Ja
Hardwareanforderungen und -konfiguration für das Netzwerk
  • Zwei 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switches, empfohlen
    Hinweis: Die Netzwerkkonfiguration mit zwei Switches verhindert, dass es eine einzelne Ausfallstelle in der physischen Netzwerkschicht gibt
  • Ein 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switch als Minimum
  • In einer VSA-Umgebung muss das Netzwerk Geschwindigkeiten von 1 Gigabit oder höher erreichen, um die Konfiguration zu unterstützen.
Ja Ja
Statische IP-Adressen. vCenter Server und VSA Manager müssen sich nicht in demselben Subnetz wie VSA-Cluster befinden. Mitglieder eines jeden VSA-Clusters, einschließlich des VSA-Clusterdiensts für eine Konfiguration mit 2 Mitgliedern, müssen sich in demselben Subnetz befinden. Ja Ja
(Optional) Eine oder zwei VLAN-IDs, die auf den Ethernet-Switches konfiguriert sind Ja Ja
Software-Installationen
ESXi 5.1 auf jedem Host Ja Ja
64-Bit-Installation von Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 Ja Ja
vCenter Server 5.1 auf einem physischen System oder einer virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Ja Ja
vSphere-Client oder vSphere Web Client Ja Ja

Lesen Sie die Dokumentation VMware vSphere Storage Appliance – Installation und Administration, um mehr über die jeweiligen Workflows zu erfahren.

RAID-Einstellungen und -Anforderungen

RAID-Typ
SATA-Laufwerke
SAS-Laufwerke
RAID5
Nicht unterstützt
Aktualisiert Die folgenden RAID-Konfigurationen sind Beispiele für gültige Kombinationen von Laufwerkanzahl und maximaler Laufwerkkapazität für SAS-Festplatten. Geringere Kapazitäten als die in diesem Beispiel aufgeführten Kapazitäten werden ebenfalls unterstützt:
  • 10 X 0,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 4,5 TB
  • 8 X 0,75 TB => VMFS-Datenspeicher mit 5,25 TB
  • 7 X 1 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 6 X 1,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 5 X 2 TB => VMFS-Datenspeicher mit 8 TB
  • 3 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 4 X 2,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 4 X 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 9 TB
RAID6
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Dieses Kapazitätsmaximum gilt zusammengefasst für alle auf dem ESXi-Host erstellten VMFS-Datenspeicher.
RAID10
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 8 TB. Dies ist keine Begrenzung der VMFS-Datenspeicher an sich, sondern ein Grenzwert, der auf der erwarteten Gesamtbelastbarkeit der Festplattenlaufwerke für ein RAID-Set beruht. Über diesen Grenzwert hinaus liegt die Speicherbelastbarkeit unterhalb des akzeptablen Grenzwerts.
Festplattendrehzahl
Mindestens 7200 U/min
Mindestens 10000 U/min
Hinweis: Wählen Sie Festplatten mit 15000 U/min, um eine bestmögliche Leistung zu erzielen.

Behobene Probleme

Die folgenden Probleme wurden seit der Freigabe von vSphere Storage Appliance 1.0 behoben. Die Liste der behobenen Probleme gilt nur für diese Version von vSphere Storage Appliance.

  • Wenn Sie während der Durchführung eines Upgrades von VSA 1.0 auf VSA 5.1 das Programm install.exeohne Parameter ausführen, werden die vorhandenen VSA 1.0-Cluster gelöscht. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.
  • Die AutoRun-Anwendung des ISO-Images von VSA 5.1 führt install.exeund nicht das Installations- und Administratorhandbuch aus. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben. Die AutoRun-Anwendung des ISO-Images von VSA 5.1.1 führt das Installations- und Administratorhandbuch aus.
  • Wenn Sie während der Durchführung eines Upgrades von VSA 1.0 auf VSA 5.1 das Skript cleanup.batmit weniger als drei Parametern ausführen, werden die VSA 1.0-Cluster gelöscht. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben. Jetzt wird eine Warnmeldung angezeigt, die besagt, dass alle VSA-Cluster gelöscht werden, wenn Sie fortfahren.
  • Wenn Sie einen VSA-Knoten neu starten, wird eine vollständige statt einer inkrementellen Synchronisierung durchgeführt. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.
  • Zum Ersetzen eines Knotens bei einem Cluster mit drei Mitgliedern ist nicht länger eine temporäre vCenter Server Standard-Lizenz erforderlich.
  • Wenn neue Hosts zu einem vorhandenen VSA-Datencenter hinzugefügt werden, wird die Zugriffssteuerungsliste (Access Control List, ACL) automatisch aktualisiert und die NFS-Freigaben werden automatisch auf diesen Hosts gemountet.
  • Es wurden mehrere Änderungen vorgenommen, um den VSA-Clusternetzwerk-Workflow neu zu konfigurieren, damit das Benutzererlebnis verbessert wird.
  • VSA kann jetzt auf vCenter Server installiert werden, auf dem IPv6 aktiviert ist. Allerdings unterstützt VSA nicht IPv6. Wenn VSA auf einem vCenter Server installiert wird, bei dem IPv6 aktiviert ist, verwenden und unterstützen VSA Manager und andere Komponenten nach wie vor nur IPv4.
  • Die Ereignisse "MemberOffline", "StorageOffline" und "ClusterOffline" generieren die folgenden Alarme, die an vCenter Server gesendet werden:

    Ereignis
    Alarm
    ClusterOffline
    VSA Storage Cluster in diesem Datencenter [Interne ID: datacenter-2] offline
    StorageOffline
    VSA Storage Entity [Interne ID: datastore-111] offline
    MemberOffline
    VSA-Clusterdienst in diesem Datencenter [Interne ID: datacenter-2] offline oder
    VSA-Mitglied [Interne ID: vm-110] offline

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme in dieser Version von vSphere Storage Appliance lassen sich wie folgt einteilen:

Installationsprobleme

  • Die Seite "Datencenter auswählen" des VSA-Installationsprogramms zeigt einen Fehler an
    Wenn einer der ESXi-Hosts im Datencenter, die Sie für den VSA-Cluster auswählen, einen verteilten vSwitch verwendet, gibt das VSA-Installationsprogramm die folgende Fehlermeldung aus: java.security.InvalidParameterException: Ungültiges Gateway: null. Dieses Problem tritt auf, auch wenn Sie nicht beabsichtigen, den Host mit dem verteilten vSwitch für das VSA-Cluster zu verwenden.
    Umgehung: Alle beteiligten ESXi-Hosts müssen den Standard-vSwitch für das Verwaltungsnetzwerk verwenden. Wenn Ihr Datencenter nicht beteiligte Hosts enthält, die verteilte vSwitches verwenden, verschieben Sie diese Hosts auf ein anderes Datencenter.
  • VSA Manager-Installationsprogramm schlägt mit einem Fehler fehl
    Bei der Installation von VSA Manager erhalten Sie möglicherweise die folgende Fehlermeldung: Port Portnummer wird bereits verwendet.Dieser Fehler gibt an, dass ein anderer Vorgang möglicherweise den von VSA Manager benötigten Port verwendet.
    Umgehung:
    1. Verwenden Sie den Befehl netstat, um die PID des Vorgangs herauszufinden, der diesen Port verwendet:
      netstat -ano | findstr Portnummer.
    2. Beenden Sie den Vorgang.
    3. Wenn der Vorgang beendet wurde, führen Sie netstaterneut aus, um sicherzustellen, dass der Port verfügbar ist, bevor Sie mit der VSA Manager-Installation fortfahren.
  • Die Installation von VSA 5.1.1 schlägt mit der folgenden Fehlermeldung fehl: Fehler 2896: Ausführen der Aktion fehlgeschlagen
    Dieses Problem tritt möglicherweise auf, wenn das temp-Laufwerk auf ein anderes Laufwerk als C: festgelegt wird, auf dem VSA Manager installiert werden soll.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Variablen TEMP und TMP des Benutzers und Systems auf einen angegebenen Speicherort auf Laufwerk C: verweisen. Weitere Informationen finden Sie unter KB 1016626.
  • Versuche, VSA Manager zu deinstallieren, schlagen fehl, wenn vCenter Server zuerst deinstalliert wird
    Wenn Sie vCenter Server von dem System deinstalliert haben, auf dem sowohl vCenter Server als auch VSA Manager ausgeführt werden, können Sie VSA Manager möglicherweise nicht deinstallieren.
    Umgehung: Wenn Sie vCenter Server deinstallieren müssen, sollten Sie zuerst dafür sorgen, dass VSA Manager und andere Plug-Ins deinstalliert werden.
  • Bei der Eingabe eines Lizenzschlüssels, der die VSA-Unterstützung nicht enthält, wird ein falsche Warnmeldung angezeigt
    Wenn Sie auf der Seite "Lizenzhinweise" des VSA Manager-Installationsprogramms einen falschen Lizenzschlüssel eingeben, wird die folgende Meldung angezeigt:
    Die Lizenz dieses vCenter Server und/oder dieser Virtual Storage Appliance sind/ist abgelaufen. Geben Sie einen gültigen Lizenzschlüssel an, um mit der Installation fortzufahren.
    Diese Meldung ist falsch, da der eingegebene Lizenzschlüssel nicht abgelaufen ist. Die Meldung sollte besagen, dass der Lizenzschlüssel VSA nicht unterstützt und die Installation deshalb nicht fortgeführt werden kann.
    Umgehung: Geben Sie den Lizenzschlüssel ein, der VSA-Unterstützung bietet.
  • Sie können nur über eine Instanz des VSA-Clusterdiensts pro physischem Server verfügen
    Eine Instanz des VSA-Clusterdiensts ist immer mit VSA Manager installiert. Verwenden Sie das Installationsprogramm für den VSA-Clusterdienst nur dann, wenn Sie den VSA-Clusterdienst auf einem separaten Server ohne VSA Manager installieren. Informationen zum Installieren des Diensts finden Sie im Abschnitt "Installieren und Konfigurieren der VSA-Clusterumgebung" der Dokumentation vSphere Storage Appliance - Installation und Administration.
    Umgehung:Keine.

Upgrade-Probleme

  • Ein Update Ihres Systems ohne Einhaltung der empfohlenen Upgrade-Reihenfolge führt zum Fehlschlagen eines Upgrades mit vSphere Storage Appliance
    Wenn Sie die empfohlene Reihenfolge der Komponenten-Upgrades nicht einhalten, schlagen die Upgrades fehl. Insbesondere das Durchführen eines Upgrades von ESXi vor dem von vSphere Storage Appliance (VSA) führt dazu, dass das VSA-Upgrade fehlschlägt. Das Durchführen eines Upgrades von VSA vor dem von vCenter Server führt dazu, dass VSA aufgrund von Änderungen an den Metadaten und der Lizenzierung nicht mehr funktioniert, wenn ein Upgrade von vCenter Server durchgeführt wird. Halten Sie beim Upgrade Ihres Systems die empfohlene Reihenfolge ein. Dies ist die empfohlene Reihenfolge für das Upgrade:
    1. Führen Sie ein Upgrade des vCenter Server von Version 5.0 auf Version 5.1 durch.
    2. Führen Sie ein Upgrade der vSphere Storage Appliance von Version 1.0 auf Version 5.1.1 durch.
    3. Aktivieren Sie den Cluster-Wartungsmodus.
    4. Führen Sie ein Upgrade der ESXi-Hosts von Version 5.0 auf Version 5.1 durch.
    5. Beenden Sie den Cluster-Wartungsmodus.
    Umgehung:
    • Wenn Sie bereits vor dem Upgrade von vCenter Server ein Upgrade von VSA auf Version 5.1.1 durchgeführt haben, führen Sie ein Upgrade von vCenter Server durch (anhand der Option Vorhandene DB verwenden) und deinstallieren Sie anschließend VSA Manager und installieren Sie ihn neu.
    • Wenn Sie bereits vor dem Upgrade des VSA ein Upgrade von ESXi auf Version 5.1 durchgeführt haben, installieren Sie ESXi 5.0 unter Beibehaltung des lokalen VMFS-Datenspeichers auf Ihren Hosts neu und stellen Sie anschließend vor dem Upgrade von VSA bestimmte Konfigurationen wieder her. Informationen zur erneuten Installation von ESXi 5.0 und zum Wiederherstellen der entsprechenden Konfigurationen finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2034424.
  • Bevor Sie ein Upgrade auf VSA 5.1.1 durchführen, vergewissern Sie sich, dass der VSA-Cluster ordnungsgemäß funktioniert
    Wenn ein VSA-Cluster ordnungsgemäß funktioniert, wird der Status aller Appliances und Datenspeicher in der VSA Manager-Benutzeroberfläche als "Online" angezeigt.
  • Nach einem fehlgeschlagenen Upgrade auf VSA 5.1.1 bleibt die Größe des VMFS-Heaps auf 256 MB festgelegt
    Während des VSA-Upgrades wird die Heap-Größe eines VMFS-Datenspeichers auf 256 MB erhöht. Wenn das Upgrade fehlschlägt und VSA Manager auf seinen anfänglichen Zustand zurückgesetzt wird, ändert sich die Heap-Größe des VMFS-Datenspeichers nicht auf den Originalwert und bleibt auf 256 MB festgelegt.
    Umgehung: Setzen Sie die Größe des VMFS-Heaps manuell auf den Originalwert zurück.
  • Versuche, ein Upgrade von VSA Manager durchzuführen, schlagen mit einem Fehler fehl
    Sie erhalten die folgende Fehlermeldung: Es ist kein Cluster verfügbar. Dieser Fehler tritt möglicherweise auf, wenn Sie ein Upgrade von VSA Manager auf Version 5.1.1 durchführen, aber über keinen zuvor erstellten VSA-Cluster verfügen.
    Umgehung: Deinstallieren Sie die vorherige Version von VSA Manager, bevor Sie VSA Manager 5.1.1 installieren.
  • Nach einem Upgrade auf VSA 5.1.1 benötigt ein VSA-Cluster möglicherweise länger zum Beenden des Wartungsmodus
    Wenn Sie ein Upgrade von VSA 1.0 auf VSA 5.1.1 durchführen, benötigt der VSA-Cluster möglicherweise mehr als 20 Minuten, um den Wartungsmodus zu verlassen.
    Umgehung:Keine.
  • Ein fehlgeschlagenes VSA-Upgrade hinterlässt möglicherweise eine verwaiste virtuelle VSA-Maschine
    Wenn das Fehlschlagen des VSA-Upgrades durch eine unterbrochene Verbindung mit einem ESXi-Host während oder nach der Bereitstellung virtueller Maschinen verursacht wurde, verbleibt möglicherweise nach dem Upgrade-Rollback eine verwaiste virtuelle Maschine auf dem Datencenter.
    Umgehung: Löschen Sie die verwaisten virtuellen Maschinen manuell, bevor Sie das Upgrade erneut versuchen.
  • Upgrade auf VSA 5.1.1 schlägt fehl, wenn ein VSA-Cluster in VSA 1.0 wiederhergestellt wurde
    Wenn ein VSA-Cluster in VSA 1.0 wiederhergestellt wurde und die vApp-Eigenschaften auf den virtuellen VSA-Maschinen nicht manuell wiederhergestellt wurden, schlägt das Upgrade auf VSA 5.1.1 möglicherweise fehl.
    Umgehung: Stellen Sie die vApp-Konfiguration wieder her und geben Sie die korrekten Netzwerkeigenschaften an. Einzelheiten dazu finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2033916.

Probleme bei der Interoperabilität mit vSphere

  • Prüf- und Standardisierungsaufgaben von vSphere Update Manager schlagen auf ESXi-Hosts fehl, die Teil eines VSA-Clusters sind
    Wenn Sie mit vSphere Update Manager Prüf- und Standardisierungsaufgaben auf ESXi-Hosts durchführen, die Teil eines VSA-Clusters sind, schlagen die Aufgaben möglicherweise fehl.
    Umgehung: Bevor Sie Prüf- und Standardisierungsaufgaben durchführen, versetzen Sie das VSA-Clustermitglied in den Wartungsmodus.
    1. Klicken Sie auf der Registerkarte VSA Manager auf Appliances.
    2. Klicken Sie in der Spalte "Host" mit der rechten Maustaste auf den ESXi-Host, für den Sie Prüf- und Standardisierungsaufgaben durchführen möchten, und wählen Sie Appliance in den Wartungsmodus versetzen.
    3. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf Ja.
      Der Status des VSA-Clustermitglieds wird in "Wartung" geändert.
    4. Klicken Sie im Dialogfeld "Es wird in den Wartungsmodus gewechselt" auf Schließen.
    5. Führen Sie Prüf- und Standardisierungsaufgaben auf dem ESXi-Host durch, der die virtuelle VSA-Maschine im Wartungsmodus beherbergt.
    6. Klicken Sie auf der Registerkarte VSA Manager auf Appliances.
    7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das VSA-Clustermitglied, das sich im Wartungsmodus befindet, und wählen Sie Appliance-Wartungsmodus beenden.
    8. Klicken Sie im Dialogfeld "Wartungsmodus wird beendet" auf Schließen.
    9. Wiederholen Sie die Schritte für jeden ESXi-Host, für den Sie Bereitstellungs- und Standardisierungsaufgaben durchführen möchten.
  • Storage vMotion-Aufgabe einer virtuellen Maschine schlägt fehl, wenn eine vSphere Storage Appliance nach einem Ausfall wiederhergestellt wird
    Wenn Sie Storage vMotion zum Migrieren einer virtuellen Maschine verwenden, während eine vSphere Storage Appliance nach einem Ausfall wiederhergestellt wird, schlägt der Storage vMotion-Vorgang möglicherweise fehl. Während der Wiederherstellung der ausgefallenen vSphere Storage Appliance kann es sein, dass sich der Migrationsvorgang verlangsamt und der vSphere-Client die Fehlermeldung Zeitüberschreitung beim Warten auf Migrationsdaten anzeigt.
    Umgehung: Starten Sie die Storage vMotion-Aufgabe nach erfolgter Wiederherstellung der vSphere Storage Appliance nach einem Ausfall neu.
  • VSA-Datenspeicher unterstützen keine virtuellen Maschinen mit Fault Tolerance
    Umgehung:Keine.

    Leistungsprobleme

    • Der E/A-Datendurchsatz zu VSA-Datenspeichern ist langsamer, wenn virtuelle Maschinen Schreibvorgänge auf Festplatten durchführen, deren Größen kein Vielfaches von 4 KB oder die nicht an einer 4-KB-Grenze ausgerichtet sind
      Wenn eine Anwendung so konfiguriert ist, dass sie Schreibvorgänge auf Festplatten durchführt, die kein Vielfaches von 4 KB oder nicht an einer 4-KB-Grenze ausgerichtet sind, wird der E/A-Datendurchsatz des die virtuellen Festplatten enthaltenden VSA-Datenspeichers durch das Erfordernis beeinträchtigt, den Inhalt der Datenblöcke vor dem Schreiben in den VSA-Datenspeicher zu lesen.
      Umgehung: Um das Problem zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Ihre Konfiguration die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
      • Festplattenpartitionen der virtuellen Maschine beginnen bei einer 4-KB-Grenze
      • Anwendungen, die entweder ein Dateisystem umgehen oder direkt in die Dateien schreiben, nehmen E/A-Vorgänge vor, die auf ein Vielfaches von 4 KB ausgerichtet sind und deren Größe darauf eingestellt ist
    • Wenn in einem VSA-Cluster mit drei Mitgliedern ein VSA-Clustermitglied ausfällt, können Sie nur bis zu zwei Storage vMotion-Aufgaben durchführen
      Wenn in einem VSA-Cluster mit drei Mitgliedern eines der VSA-Clustermitglieder ausfällt, können Sie nicht mehr als zwei Storage vMotion-Aufgaben zwischen den VSA-Datenspeichern durchführen. Wenn Sie gleichzeitig drei Storage vMotion-Aufgaben durchführen, tritt bei einer der Aufgaben möglicherweise eine Zeitüberschreitung ein.
      Umgehung: Führen Sie nicht mehr als zwei Storage vMotion-Aufgaben in einem VSA-Cluster aus.

    Wartungsprobleme

    • Der Assistent "VSA-Cluster-Netzwerk neu konfigurieren“ prüft nicht auf Konflikte bei IP-Adressen im Backend-Netzwerk
      Wenn Sie eine Netzwerk-Neukonfiguration des VSA-Clusters mit dem Assistenten "VSA-Cluster-Netzwerk neu konfigurieren“ durchführen, prüft der Assistent nicht auf Konflikte bei IP-Adressen im Backend-Netzwerk. Das Backend-Netzwerk des VSA-Clusters verwendet IP-Adressen im Subnetz 192.168.x.x.
      Umgehung: Das Problem kann nicht umgangen werden. Sie müssen sicherstellen, dass die Adressen, die Sie dem Backend-Netzwerk zuweisen, nicht von anderen Hosts oder Geräten verwendet werden.
    • Einer der VSA-Datenspeicher wird in der VSA Manager-Benutzeroberfläche als Herabgestuftangezeigt, nachdem ein Fehler in Bezug auf den Backend-Pfad behoben wurde
      In der Aufgabenliste befindet sich möglicherweise zudem eine Aufgabe zur Datenspeichersynchronisierung, die nicht gestartet wurde oder angehalten zu sein scheint. Dieses Problem tritt möglicherweise auf, wenn ein Fehler des Typs Beide Backend-Pfadeauftritt. Dieser Fehler ist das Ergebnis einer unterbrochenen Netzwerkkommunikation auf allen Backend-Netzwerkschnittstellen. Wenn die Kommunikation für einen erheblichen Zeitraum unterbrochen ist, wird der Cluster in den Zustand "Herabgestuft" versetzt.
      Umgehung: Starten Sie den VSA-Knoten neu, der den herabgestuften VSA-Datenspeicher exportiert.

    Dokumentationsprobleme

    • Korrektur der Portgruppennamen für die Brownfield-Netzwerkkonfiguration in der Dokumentation
      In der Dokumentation zu vSphere Storage Appliance werden für die Netzwerkkonfiguration die fünf auf jedem Host konfigurierten Portgruppen als "VSA Front End Network", "VM Network", "Management Network", "VSA Back End Network" und "VSA vMotion" bezeichnet.
      Die Eingabe der in der Dokumentation angegebenen Portgruppennamen führt zu einem Fehlschlagen der Installation.
      Umgehung: Verwenden Sie die korrekten Portgruppennamen. Sie müssen exakt so benannt werden, wie nachfolgend dargestellt.
      • VSA-Front-End
      • VM-Netzwerk
      • Verwaltungsnetzwerk
      • VSA-Back-End
      • VSA-VMotion
    • Die Seite "Auswählen des Zeitpunkts zum Formatieren der Festplatten" in der Online-Hilfe enthält falsche Informationen
      Auf der Seite "Auswählen des Zeitpunkts zum Formatieren der Festplatten" wird angegeben, dass Festplatten für ESXi 5.1-Hosts unter Verwendung des Formats "Optimales Eager Zero“ automatisch konfiguriert werden. Dies ist nicht richtig, da das Format aktuell nicht unterstützt wird.
      Umgehung: Beim Formatieren von Festplatten müssen Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
      • Festplatten beim ersten Zugriff formatieren(Standardoption): Der Installationsvorgang wird schneller durchgeführt.
      • Festplatten sofort formatieren: Die Installation dauert länger, aber die Festplattenleistung des installierten Clusters wird erhöht.
      Nachdem alle Festplattenblöcke geschrieben wurden, gibt es keine Unterschiede zwischen den zwei Optionen.
    • Aktualisiert Klarstellung: zusätzliche Informationen zum Installieren und Ausführen des VSA-Clusterdiensts in der Dokumentation
      Der VSA-Clusterdienst wird von einem VSA-Clusterdienst mit zwei Mitgliedern benötigt. Sie können den Dienst separat auf einer Vielzahl von 64-Bit-Plattformen installieren, z. B. auf Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows 7, Linux RedHat und SUSE Linux Enterprise Server.
      Umgehung: Installieren Sie den Dienst nur auf 64-Bit-Betriebssystemen.