Was sind Remote-Mitarbeiter?

 

Remote-Mitarbeiter sind eine Gruppe von Unternehmens-Mitarbeitern, die überwiegend außerhalb eines herkömmlichen Büros arbeiten. Zwar gibt es keinen Konsens über eine Mindestanzahl, der Begriff „Remote-Mitarbeiter“ weist in der Regel jedoch darauf hin, dass mehrere Mitarbeiter an einem Remote-Standort arbeiten. In einigen Unternehmen arbeiten alle Mitarbeiter remote. Dieser Ansatz wird auch als „remote only“ bezeichnet. Andere Unternehmen gestatten den meisten Mitarbeitern, primär von einem anderen Standort aus zu arbeiten. Einige Mitarbeiter müssen ihre Arbeit jedoch regelmäßig in einem zentralen Büro erledigen. Dieser Ansatz wird als „remote first“ bezeichnet.

 

Was versteht man unter dem Management von Remote-Mitarbeitern?

Das Management von Remote-Mitarbeitern umfass das effektive Führen und Verwalten von Remote-Mitarbeitern. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Mischung aus Kommunikation, Prozessen und Technologie, die speziell für die Führung produktiver Remote-Mitarbeiter entwickelt wurden. Unternehmen, die stärker in das erfolgreiche Management von Remote-Mitarbeitern investieren, bieten oft auch umfangreiche Schulungen zu relevanten Themen rund um Remote-Arbeit sowohl für Manager als auch für Mitarbeiter an.

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Best Practices für das Management von Remote-Mitarbeitern

Richtig umgesetzt kann Remote-Arbeit äußerst produktiv sein. Diese Tipps und Best Practices unterstützen das effektive Management von Remote-Mitarbeitern:

  • Klare Richtlinien und Erwartungen formulieren: Einerseits sollten Sie Mikromanagement Ihrer Mitarbeiter vermeiden, andererseits aber auch Ihre Erwartungen in Bezug auf Arbeitszeitpläne, Ziele, Performance-Verfolgung und andere wichtige Aspekte ihrer Arbeit kommunizieren.
  • Regelmäßige Check-ins ansetzen: Führen Sie regelmäßig sowohl Einzel- als auch Teamgespräche, um Neuigkeiten, Fragen und Bedenken zu behandeln. Je nach Teamkultur und Anforderungen können diese Gespräche täglich oder in größeren Abständen stattfinden.
  • Nicht nur reden, sondern auch zuhören: Gestalten Sie Ihre Kommunikation multidirektional. Das bedeutet, dass Sie nicht nur Neuigkeiten weitergeben oder Aufgaben verteilen, sondern Ihren Teammitgliedern auch wirklich zuhören. Erbitten Sie Feedback zu allen Aspekten der Remote-Arbeit. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern über deren allgemeine Arbeitssituation und nicht nur über den Projektstatus aus.
  • In Technologie investieren: Halbherzige Lösungen für die digitalen Tools und die Infrastruktur, die Ihre Remote-Teams für ihre Arbeit benötigen, werden unweigerlich zu Problemen führen. Bieten Sie Remote-Mitarbeitern dynamische, anwenderfreundliche Tools für Meetings, den Austausch von Informationen und alle anderen Aspekte ihrer täglichen Routinen. Stellen Sie außerdem sicher, dass diese Technologien nicht nur für das Internet, sondern auch für mobile Anwendungen gut geeignet sind.
  • Erfolge feiern: Belohnen Sie gute Ergebnisse. Wenn Mitarbeiter nicht am selben Ort arbeiten, besteht die Gefahr, dass Einzel- und Teamerfolge nicht genügend gewürdigt werden.
  • Zeit für soziale Interaktion: Auch Remote-Mitarbeiter können sich außerhalb der Arbeit treffen. Virtuelle Spieleabende oder Happy Hours lassen sich relativ einfach auf denselben Plattformen zusammenstellen, die Sie auch für Ihr Business nutzen.
  • Mitarbeitern vertrauen: Das Management von Remote-Mitarbeitern setzt auf Vertrauen. Wenn Mitarbeiter befürchten, dass ihre Manager ihr Remote-Engagement anzweifeln oder ihnen anderweitig über die Schulter schauen, leidet die Performance. Konzentrieren Sie sich mehr auf Ergebnisse als auf die „Zeit am Schreibtisch“.

 

 

Welche Herausforderungen birgt das Management von Remote-Teams?

Viele der Herausforderungen beim Management von Remote-Mitarbeitern beruhen auf der fehlenden physischen Interaktion. Teamleitern und anderen Personen fällt es unter Umständen schwerer, die Warnsignale für häufige Probleme der Mitarbeiter zu erkennen, z.B. schlechte Arbeitsmoral, Burnout, zwischenmenschliche Konflikte, Missverständnisse oder mangelnde Kommunikation.

Weitere häufige Herausforderungen beim Management von Remote-Mitarbeitern:

 

  • Ablenkung: Remote-Mitarbeiter sind im Alltag häufiger mit Unterbrechungen oder anderen Ablenkungen konfrontiert, vor allem, wenn sie von zu Hause aus arbeiten. Dazu gehören Kinder oder Familienmitglieder, Hausarbeit, Straßenlärm und viele andere mögliche Ablenkungsquellen.
  • Isolation: Einige Remote-Mitarbeiter berichten, dass sie mit sozialer Isolation zu kämpfen haben, die verschiedene negative Auswirkungen mit sich bringt. Selbst wenn sich Mitarbeiter nicht isoliert fühlen, kann es durch die physische Trennung eines Teams schwierig sein, eine kollaborative, gesunde Kultur zu fördern.
  • Höherer Umsatz – Unternehmen mit sehr engagierten Mitarbeitern steigerten den Umsatz um das 2,5-fache gegenüber Unternehmen mit minimaler Mitarbeitereinbindung.
  • Kommunikation: Es gibt mehrere potenzielle Kommunikationsprobleme, die Sie vermeiden sollten, u.a. Überkommunikation (z.B. ständiges Überprüfen des Projektstatus), Missverständnisse oder das (auch versehentliche) Ausschließen von Personen vom Informationskreislauf.

Technische Probleme wie schlechte Internetverbindungen (oder -ausfälle) können das Management von Remote-Mitarbeitern ebenfalls vor Herausforderungen stellen.

 

Welche Tools sind am besten für das Management von Remote-Mitarbeitern geeignet?

Die besten Tools hängen von den jeweiligen Aufgaben eines bestimmten Mitarbeiters oder Teams ab und können auch je nach geschäftlichen oder branchenspezifischen Anforderungen abweichen. Einige Tools für das Management von Remote-Mitarbeitern werden jedoch weithin als unerlässlich angesehen werden. Diese Tools lassen sich hauptsächlich in die folgenden Kategorien unterteilen:

  • Kommunikation: Auch wenn E-Mails in der Geschäftswelt nach wie vor eine wichtige Rolle spielen, integrieren Remote-Teams fast immer andere Kommunikationskanäle in ihre Routinen, darunter Chat-Anwendungen (wie Slack) und Social Collaboration-Anwendungen.
  • Meetings: Tools für effektive Meetings sind zwar eine Form der Kommunikation, aber hier eine eigene wichtige Kategorie. Sie umfassen Tools für Videokonferenzen, virtuelle Präsentationen, Whiteboards und mehr.
  • Projektmanagement und -verfolgung: Virtuelle Teams benötigen Möglichkeiten, wichtige Aufgaben und Meilensteine teilbar und anwenderfreundlich anzuzeigen und zu aktualisieren.
  • Filesharing und Storage: Remote-Teams müssen Dokumente und andere Dateitypen effizient und sicher teilen und speichern können.

 

Welche Vorteile bietet das Management von Remote-Mitarbeitern?

Das Management von Remote-Mitarbeitern unterstützt flexiblere, dynamischere Teams, die nicht an einen bestimmten physischen Standort gebunden sind, um ihre Aufgaben zu erledigen. Das bedeutet, dass Sie Mitarbeitern auf der ganzen Welt einstellen und Teams mit diesen Mitarbeitern aufbauen können. Wenn Mitarbeiter eingestellt werden, die lieber remote arbeiten als in einem traditionellen Büro, trägt das ebenfalls zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung bei. Moderne Technologietools unterstützen erfolgreiches Management von Remote-Mitarbeitern weitaus besser als in der Vergangenheit.

 

 

Worin unterscheidet sich ein Remote-Mitarbeiter von einem mobilen Mitarbeiter?

„Remote-Mitarbeiter“ und „mobiler Mitarbeiter“ sind zwar verwandte Begriffe, unterscheiden sich jedoch in der Bedeutung. Ein mobiler Mitarbeiter ist ein Remote-Mitarbeiter, der regelmäßig im Außendienst oder an verschiedenen Standorten arbeitet. 

 

Ein gutes Beispiel sind Servicetechniker, die den Großteil ihrer Arbeit an Kundenstandorten wie Wohnhäusern oder Geschäftsgebäuden erledigen. Das Management mobiler Mitarbeiter ist der Zweig des Managements von Remote-Mitarbeitern, der sich speziell auf das Führen von Teams mobiler Mitarbeiter konzentriert. Es spiegelt auch die Tatsache wider, dass viele mobile Mitarbeiter oder Außendienstmitarbeiter dank einer Mischung aus mobilen Infrastrukturen, Geräten und Anwendungen ihre gesamte Arbeit außerhalb der Zentrale erledigen können.

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